Beiträge von auratico

    Es war abzusehen und damit hat das jahrelange Hickhack mit Hugo ein eindeutiges Ende gefunden.


    Denkste! Heute macht Crystallex (KRY) einen Sprung nach oben von 60%. Hat Chavez plötzlich seine Haltung gegenüber ausländischen Investoren wieder geändert ? Dieses Teil gibt in der Tat seit Jahren Rätsel auf...irgendjemand weiss hier eindeutig etwas Wichtiges hinter den Kulissen.


    Grüße
    auratico

    Einigen Amis platzt nun endlich der Kragen. Am Montag wollen sie einen Protestmarsch zur Zentrale von Goldman Sachs organisieren, um ihren Unmut über die De Luxe-Behandlung von Goldman & Konsorten auf Kosten der Steuerzahler auszudrücken.
    Ob das mehr als nur ein versprengtes Häuflein sein wird?


    Protesters Plan Huge Anti-Goldman Rally In Washington, DC


    Hundreds of Taxpayers to Converge on Goldman Sachs DC Headquarters Monday


    National Mobilization Continues to Demand End to Multi-Billion Dollar Bonuses at Bailed Out Banks and the Too Big To Fail Doctrine, Calls for Congressional Action Now


    Washington, DC—On Monday, SEIU President Andy Stern and hundreds of taxpayers will converge on the Washington headquarters of Goldman Sachs to demand an end to multi-billion dollar bonuses and the Too Big To Fail Doctrine and call for immediate Congressional action on real financial reform.


    http://www.businessinsider.com…-in-washington-dc-2009-11


    Grüße


    auratico

    Schöner Empfang für Obama in China: Während die T-Shirts mit seinem Konterfei als Mao-Double reissenden Absatz finden, waschen die Chinesen den Amerikanern den Kopf. Unverblümt weisen sie darauf hin, dass die neue Rolle des Dollars als gigantische Carry Trade-Währung unweigerlich die nächste Blase aufgepumpt hat:


    China accuses US of fuelling ‘huge carry trade’


    The US Federal Reserve is fuelling “speculative investments” and endangering global recovery through loose monetary policy, a senior Chinese official warned on Sunday just hours before President Barack Obama arrived in China for his first visit.


    Liu Mingkang, China’s chief banking regulator, said that the combination of a weak dollar and low interest rates had encouraged a “huge carry trade” that was having a “massive impact on global asset prices”.


    http://www.ft.com/cms/s/0/85f1…abdc0.html?nclick_check=1


    Grüße
    auratico

    WKN 570795/GB GB0031544546)


    Wie man in Russland als europäischer Investor trotz aller Schwierigkeiten Erfolg haben kann, beweist Peter Hambro seit Jahren.
    Nun ist er sogar so weit gegangen, seinen eigenen Namen aus uraltem englischem Bankenadel aus dem seiner Goldminengesellschaft zu streichen. Peter Hambro Mining heißt nun Petropavlosk, ein Zugeständnis, das sich offenbar auszahlt.


    Man will mit Ende des laufenden Jahres auf 500.000 Oz Gold Jahresproduktion kommen. Die Kurserholung war auch hier phänomenal. Bei uns hier im Forum mit dem Focus auf Kanada/Australien wurden die Chancen mit russischen Minen doch etwas verschlafen in der letzten Zeit.


    http://www.telegraph.co.uk/fin…-dedicated-gold-bull.html


    http://www.petropavlovsk.net/


    Grüße
    auratico

    Der heftige Streit zwischen dem bankrottgefährdeten Jefferson County in Alabama und JP Morgan spitzt sich trotz des jüngsten Kompromissangebots von JP Morgan weiter zu. Diese Sache ist insofern von großer Bedeutung, als kaum vorstellbar ist, dass der Distrikt Jefferson County der einzige sein sollte, der aufgrund seiner katastrophalen Derivate-Deals mit JP Morgan in eine solche Situation geraten ist.


    Man beachte auch den inzwischen ungemein scharfen Tonfall in dieser Sache. Noch vor einiger Zeit wäre es doch kaum möglich gewesen, dass eine regionale Körperschaft gegen eine riesige Finanzinstitution wie JP Morgan mit aggressiven Schlagwörten wie "Betrug" und "Verschwörung" zu Felde zieht:


    Even after a $700 million settlement with the federal government, JPMorgan Chase still faces troubles in Alabama.


    The county, which includes Birmingham, accused JPMorgan of fraud and conspiracy in selling it several packages of debt and derivatives known as interest rate swaps that “provided no value to the county or its citizens, and created an inherently flawed financial structure that imploded within just a few years.”


    http://www.nytimes.com/2009/11…ni.html?_r=1&ref=business


    Grüße
    auratico

    Erst seit Mitte Oktober verkauft das Londoner Nobelkaufhaus Harrods Gold in Barren- und Münzenform an seine betuchten Kunden. Wie es aussieht, ist die Sache ein großer Erfolg. Man kann daran ganz deutlich erkennen, dass Gold derzeit eben nicht mehr in seiner Schmuckform interessiert, sondern als werterhaltendes oder wertsteigerndes Investment angesehen wird. Die bestgehenden Barren sind jene à 100g:


    Harrods reports strong sales of gold with the 100 gram bar the most popular


    Demand for gold continues to be strong with Harrods recently getting in on the act by selling gold bars and coins to its upmarket customers. The Knightsbridge store has been selling investment-grade bars and coins including sovereigns, South African Krugerrands and American Eagles from its lower ground floor since mid-October.


    And it says that the response has been strong. Chris Hall, head of Harrods Gold Bullion, said: "The response has been astounding. Bars are definitely more popular than coins. The 100-gram bar is the most popular."


    http://www.telegraph.co.uk/fin…hovers-around-1100oz.html


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='bullionbulls'
    By the way, can anyone here confirm the rumor that the German government had demanded that all of its gold be returned?


    This rumour cannot be confirmed at all because it was only brought up by the American newsletter writer Jim Willie who never came up even with a slight hint as to where he gathered this quite spectacular rumour. You should ask him personally why he decided to publish such a bewildering scenario which is highly unlikely and falls short of his otherwise interesting and plausible reasoning in the field of precious metals.


    Grüße
    auratico

    Jetzt kapiert endlich auch der Mainstream so langsam, was beim Gold gespielt wird. Das Handelsblatt lehnt sich angesichts der jüngsten Goldkäufe durch Zentralbanken so weit aus dem Fenster wie nie zuvor: "Eine historische Wende bahnt sich an"


    Die Rally geht weiter


    Anleger und Notenbanken treiben den Goldpreis. Das Edelmetall ist so teuer wie nie zuvor und markiert täglich neue Höchststände. Die Rally ist offenbar noch lange nicht vorbei. Denn Experten rechnen mit weiteren Käufen der Zentralbanken. Eine historische Wende bahnt sich an.


    http://www.handelsblatt.com/fi…lly-geht-weiter;2480970;0


    Grüße
    auratico

    Unglaubliche Summen auch weiterhin bei Lloyds in England. Die 165 Milliarden Pfund an staatlichen Krediten und Garantien für diese im Grunde hoffnungslos bankrotte Bank (dank Übernahme von HBOS) entsprechen nahezu der gesamten Neuverschuldung Englands bzw. dem bisherigen Ausmaß der "Quantitativen Lockerungen" durch die Bank of England. Macht gut und gerne 2,2 Millionen Miese pro Mitarbeiter. Die Pensionskasse der Bank ist mit schlappen 3,7 Milliarden im Rückstand...die Steuerzahler sollen es richten.


    Wie lange solch ein Treiben noch hingenommen werden wird ? Bald wird es wohl vorbei sein mit der berühmten britischen stiff upper lip und die Schlachtgesänge der Hooligans werden die Tonlage auf der Insel angeben...


    Aus der heutigen "Sunday Times":


    Secret £165bn loan keeping Lloyds alive


    LLOYDS BANKING GROUP is being kept afloat with £165 billion of loans and guarantees from the Bank of England and other central banks around the world, The Sunday Times can reveal.


    The scale of Lloyds’ dependency has surprised analysts, but they say it shows just how big a financial timebomb it has become. The support is nearly equal to the £175 billion of UK government borrowing to be raised this year, and almost as big as the Bank of England’s £200 billion quantitative easing programme.


    The Lloyds document also reveals the bank faces a £3.7 billion pension deficit. It is transferring £5 billion of assets to fill the hole.


    http://business.timesonline.co…inance/article6907889.ece


    Grüße
    auratico

    John Paulson, der in den vergangenen Jahren geradezu sagenhaft erfolgreiche Hedge Fonds-Manager (gegen Subprime-Hypotheken gewettet und nun massiv in physischem Gold und Minenwerten) erläutert seine Erwartungen über den Zeitpunkt, ab wann die jetzt noch im Bankensystem festsitzenden Geldmengen ihre inflationären Auswirkungen entfalten werden.


    Er geht davon aus, dass die Banken innerhalb der nächsten 6-24 Monate wieder damit beginnen, mit diesem Geld in größerem Stil ihr normales Kreditgeschäft wieder aufzunehmen. 2 bis 3 Jahre danach sollten dann jährliche Inflationsraten von über 10% die Regel sein. Er sieht hier also doch einen Zeitraum von einigen Jahren, ehe der Inflationsdruck eklatant werden sollte. Gold kauft er dennoch schon jetzt - wegen der deutlichen Knappheitssituation:


    “At a recent breakfast, John Paulson, the most successful speculator of the last 20 years, explained exactly how the great inflation will come to pass. Says Paulson: The banks will resume regular lending – thereby releasing all of the excess money supply into the system – within six to 24 months. Two or three years after that, we will see 12% annual inflation.


    “Paulson is recommending investing in gold. He’s already placed more than $4 billion of his firm’s assets in the metal. Why is Paulson building his position so early if he doesn’t expect inflation to kick in for four years? In a word: Scarcity. Paulson notes, of the $200 trillion of investable assets in the world, only $800 billion is gold. You won’t be able to get much of that $200 trillion into gold at any reasonable price. But that won’t stop people from trying.


    http://goldtent.net/wp_gold/20…barometer-by-chuck-cohen/


    Grüße
    auratico

    Die FAZ beginnt nun vorsichtig, ihre Leser über die Einzelheiten beim Erwerb von Goldmünzen aufzukären und den Unterschied zu Medaillen etc. herauszustellen. Immerhin eine Veränderung gegenüber den dort ansonsten üblichen Listen mit Goldzertifikaten - eine interessante Verlagerung.
    Dennoch am Ende der übliche Hammer:


    "In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass der Besitz von Edelmetallen in Krisenzeiten verboten war."



    Vorsicht bei Medaillen


    06. November 2009 Der allgemeine Boom im Edelmetall- und Rohstoffbereich, der ausgelöst wird durch eine ominöse Sorge der Anleger über die Folgen der extremen finanz- und geldpolitischen Maßnahmen von Regierungen und Zentralbanken, sorgt dafür, dass immer mehr Angebote in diesem Bereich auf den Markt kommen.


    Das führt dazu, dass unseriöse Trittbrettfahrer gute Chancen haben, gute Geschäfte zu machen. Sei es mit dem Ankauf von Altgold, dem Vertrieb seltsamster Zertifikate oder auch mit dem Verkauf von Medaillen und Münzen.


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Grüße
    auratico

    Heute morgen ein schockierendes Interview mit Greg Gordon, investigativer Journalist bei McClatchy Newspapers im Radio. Hier nur eine sehr kurze Zusammenfassung in Deutsch, mehr Details koennen den verlinkten Artikeln entnommen werden:


    In 2006/07 verkauft Goldman kraeftig als AAA "geratete" Subprime-Anleihen in zweistelliger Millardenhoehe. Gleichzeitig schliesst Goldman Wetten auf einen Zusammenbruch des US-Haeusermarktes ab, ohne den Kaeufern dieser Anleihen dies mitzuteilen. Die Geschaefte wurden ueber Steueroasen abgewickelt, um die in den USA erforderliche Mitteilungspflicht umgehen zu koennen.


    Diese Vorgangsweise von Goldman ist allerdings schon seit 2007 bekannt - wir hatten das schon mehrfach verlinkt damals. Oder ist neu daran, dass man diese Deals über Steueroasen abgewickelt hat?


    Hier noch ein guter Bericht über Goldmans aktuelle - und wie der Autor meint auch zukünftige - Cash Cow, den CDS-Handel. Mangels Konkurrenten (Lehman, Bear Stearns pleite) hat Goldman nun ein Quasimonopol bei manchen Derivatkonstruktionen und kann viel höhere Spreads kassieren als zuvor. Dies bringt Tag für Tag Einnahmen in vielfacher Millionenhöhe:


    One of the more useful information items in Goldman's periodic filings is granular disclosure on the firm's CDS holdings, and specifically segregated data by maturity bucket and by spread as pertains to "maximum payout and notional amount of written credit derivatives." In essence, due to the firm's monopoly in CDS inventory and, therefore, trading, this is the squid's beating heart: between buying and selling (hopefully offsetting positions) CDS in billions of dollars worth of notional daily, and being able to capitalize on wide spreads, courtesy of the extinction of such traditional competitors as Bear and Lehman, the firm will continue to make hundreds of millions in profits every day, month and quarter, due to its newly found monopolist exposure when it comes to trading CDS, both as principal and as agent.


    http://www.zerohedge.com/artic…squids-multi-billion-cash


    Grüße
    auratico

    Großer Ausverkauf heute bei Aktien, Rohstoffen und Gold - Erholungsphase für den ausgebomten Dollar?
    Eine vorübergehende Erholung des Dollar erwartet nun auch Rohstoffguru Jim Rogers:"Wenn nun wirklich alle auf der gleichen Seite des Boots sind, weiss man, was zu tun ist."


    Oct. 28 (Bloomberg) -- A rally in the dollar may last for “a while” as equity and commodities markets decline, said Jim Rogers, chairman of Singapore-based Rogers Holdings.


    “Everybody is pessimistic on the dollar,” Rogers said in an interview with Bloomberg television in Singapore. “Whenever you have everybody on the same side of the boat, you know what you have to do. We may have a rally in the dollar, a decline in commodity prices or stock prices for a while.”


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601083&sid=aTBRFmkEX1eA


    Grüße
    auratico


    Sehr brauchbare Darstellung - sollte Pflichtlektüre für die Systempresse werden !


    Ich darf auch noch einmal daraus zitieren:


    "Die Umfirmierung von Goldman Sachs zu einer Geschäftsbank gerät sogar zum Vorteil, denn die Unterwerfung unter die angeblich strengeren Kriterien durch die Bankenaufsicht als Geschäftsbank, fällt anscheinend, wie die Spekulationumsätze zeigen, nicht ins Gewicht. Bedeutsam für Goldman Sachs ist aber die Möglichkeit sich als Geschäftsbank direkt bei der Notenbank zu refinanzieren bzw. zu de facto Nullzins auf Kredit seine Spekulationsgeschäfte zu betreiben. Als Investmentbank hätte man sich über den Kapitalmarkt refinanzieren müssen, eine wohl ungleich schwierigere Aufgabe!


    Wer durch den Status einer Geschäftsbank die Eindämmung des spekulativen Engagements erwartet hatte, dürfte spätestens jetzt komplett desillusioniert sein. Der damals in den Medien viel geschriebene Satz: "Mit Geschäften, mit denen unter hohen Risiken oft immense Gewinne erzielt werden konnten, dürfte bis auf weiteres Schluss sein.", war reines Wunschdenken!


    Hohe Risiken einzugehen, 9 Monate lang abgesichert mit Staatshilfen ist die wahre Story von Goldman Sachs."



    Exakt so sieht die Sache aus. Und bei diesen 9 Monaten wird es freilich auch nicht bleiben, sondern diese eierlegende Wollmilchsau würden Goldman und Konsorten sich am liebsten für alle Zeit festschreiben lassen. Die enormen täglichen Tradinggewine von Goldman, die nur auf dem wahnwitzigen Hin- und Herschieben von Positionen in Dark Pools und auf ähnlichen privilegierten Handelstrategien beruhen, sind - man darf und muss es and dieser Stelle noch einmal betonen - volkswirtschaftlich vollkommen nutzlos bzw. natürlich schädlich.


    Wenn Goldman oder ähnliche Hedge Fonds (denn Goldman ist nichts anders als ein als Bank - nun sogar als Geschäftsbank - getarnter Hedge Fonds) mit diesen Aktivitäten sich verspekulieren sollten, könnte man sie ohne weiteres Pleite gehen lassen. Dies war der Sinn des Glass Steagall Act, der bis in die 90er Jahre die Aktivitäten von Geschäfts- und Investmentbanken getrennt hielt. Kein Wunder, dass der als Alibifigur ins Obama-Team berufene Paul Volcker (83), der Vorgänger von Alan Greenspan bei der Fed, mit seiner vehementen Forderung, diese eminent bedeutende Trennung wieder herzustellen, inzwischen aufs Abstellgleis geschoben wurde, damit die Spekulationsparty auf Kosten der Allgemeinheit und das totale Unwissen über den genauen Charakter der Gewinne aus dem fälschlicherweise immer noch "Investmentbanking" genannten gigantischen Abzockerparadies ungestört weitergehen können.


    Grüße
    auratico

    Was und wer sollte schon in diesen harten Zeiten die Konjunktur antreiben wenn nicht die Boni der Goldmänner? Jobmaschine ( Gärtner, Nanny, Putzfrau etc.) und Einzelhandelsfeuerwerk (Sportwagen, Yacht) in Personalunion - Goldman Sachs ist gewillt, mit gutem Beispiel voranzugehen, auch sollen die Mitarbeiter mehr für wohltätige Zwecke spenden:


    Goldman-Sachs-Berater
    Hohe Boni schaffen "größeren Wohlstand für alle"


    22. Oktober 2009,
    Millionenschwere Gehälter und Boni sind bei der US-Investmentbank Goldman Sachs schon wieder auf der Tagesordnung. Fast 17 Milliarden Dollar hat das Unternehmen dieses Jahr für Vergütungen zurückgelegt. Nun behauptet ausgerechnet ein Goldman-Sachs-Berater, dass die Rekordprämien Gutes für alle bewirken.


    An Courage mangelt es Brian Griffiths offensichtlich nicht. Der Goldman-Sachs-Berater wartete jetzt mit Aussagen auf, die so manches Finanzkrisenopfer irritieren dürften. Griffiths ist der Meinung, dass die hohen Bezüge von Finanzmanagern dazu beitragen, die Konjunktur zu beleben. Diese Auffassung vertrat er auf einer Podiumsdiskussion in London.


    Griffiths Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Boni bei der führenden US-Bank wieder auf Rekordniveau angelangt sind. "Wir müssen Ungleichheit tolerieren. Mit ihrer Hilfe schaffen wir größeren Wohlstand und Chancen für alle", sagte der ehemalige Berater der britischen Premierministerin Margaret Thatcher auf einer Veranstaltung in der St. Paul's Cathedral, die unter dem Motto stand "Der Preis der Moral in den Finanzmärkten".


    http://www.welt.de/finanzen/ar…-Wohlstand-fuer-alle.html


    Grüße
    auratico

    Hatten wir den Text von Martin Armstrong von Ende September zur Frage von Inflation/Deflation hier schon verlinkt? Egal, aus Archivgründen gehört er hierher. Wie immer geschrieben aus der Gefängniszelle, und mit einem höchst aktuellen vorläufigen Fazit:


    "The DEFLATION scenario requires a capital concentration in the dollar internationally. If the opposite takes place, we end up with INFLATION. It is hard to see a flight to the dollar today."


    http://www.scribd.com/doc/2075…ch-is-More-Likely-9-29-09


    grüße
    auratico

    Es mag ja sein, dass die meisten Leser hier im Forum längst wissen oder zumindest ahnen, wie die enormen jüngsten Profite von Goldman Sachs und JP Morgan zustandekommen. Dennoch ist es nach wie vor alles andere als Mainstream-Wissen, leider. Nun aber häufen sich zum Glück kritische Stimmen auch in populären Medien, die versuchen, diese Zusammenhänge einem breiteren Publikum verständlich zu machen. Es wird von elementarer Bedeutung sein, dass die vielbeschworene breite Masse peu à peu immer genauer versteht, was da in den vergangenen Monaten eigentlich abgelaufen ist. Ohne alllzuviel Optimismus versprühen zu wollen, will mir scheinen, dass sich vieles nicht mehr so leicht unter dem Teppich halten lässt wie noch zu Zeiten der allgemeinen Schockstarre.


    Also:


    Goldman erhält aus den diversen Regierungstöpfen (TALF, AIG-Bailout etc.) ca. 70 Milliarden Dollar, die von Goldman fast zur Gänze im sog. Eigenhandel eingesetzt wurden, d. h. man hat mit dem Geld der Steuerzahler - neben dem feinen Gratisbonbon der Provisionen aus der Platzierung der Staatsschulden - z.B. fleißig ausgebombte Aktien erworben und deren Kurse, zusammen mit den ähnlich beschenkten JP Morgan etc. bei dünnem Volumen in die Höhe getrieben. In Ermangelung größerer Kontrahenten und bei völliger Rückendeckung durch das US-Finanzministerium können die Märkte nahezu nach Belieben in die gewünschte Richtung getrieben werden, während gleichzeitig die Arbeitsmarktdaten, Zwangsversteigerungen usw. in die exakt umgekehrte Richtung weisen. Ein bislang nahezu perfektes Umverteilungsszenario, denn die Steuerzahler bekommen natürlich gar nichts ab von den Profiten, die auf ihrem Rücken in aller Ruhe eingesackt und sofort ausgezahlt werden. Goldman hatte im vergangenen Quartal den zweithöchsten je erreichten Gewinn erzielt.


    Die in den untenstehenden Link eingebetteten Videos aus dem US-Finanzfernsehen sind in dieser Hinsicht sehr aufschlußreich, weil sie in populärer Form erklären, warum es der Wall Street so blendend geht, obwohl nichts von den monströsen Rettungspaketen in der Main Street ankommen will.
    Ist natürlich alles sehr amerikanisch aufgeregt, aber in dieser Form noch vor einigen Monaten kaum denkbar, als Goldman und Konsorten mit einer gewissen Bewunderung angesehen wurden, wie es diese Teufelskerle denn immer wieder schaffen, selbst in den allerdunkelsten Stunden als Gewinner dazustehen. Diese Finanzalchemie hingegen läßt sich durchaus entschlüsseln und erkären:


    http://jessescrossroadscafe.bl…leveraged-70-billion.html


    Grüße
    auratico

    Entgegen den offiziellen Verlautbarungen von Geithner & Co können die USA angesichts explodierender Schuldenlasten gar nicht wirklich an einem starken Dollar interessiert sein - das ist nichts weiter als leicht durchschaubare Propaganda. Das derzeitige Ideal wäre aus der Binnensicht der USA ein kontrollierter Verfall des Dollar auf leisen Sohlen, mit deutlichen Gegenrallys als Symbol der relativen Stärke. Aber kann es gelingen, die Gläubiger von einer solchen Strategie zu überzeugen - einen schleichenden Verfall hinzunehmen mit der Vertröstung auf eine bessere Zukunft statt der kurzfristigen, böseren Alternative eines viel gravierenderen Verlustes?


    Hier weist wieder einmal einer darauf hin, dass die Situation der Dollarhalter sehr dem in der Verhaltenspsychologie berühmten Muster des "Gefangenendilemmas" ähnelt:


    Currencies can have significant volatility even within long term trends, due to short squeezes and official intervention. Forex trading is for professionals only, as most amateurs become fooled by the leverage and the opacity of the market's positional dynamics, ie. they don't know who the patsy is at the table.


    That being said, there is an interesting aspect to the currant position of the dollar as the long time, but fading, world's reserve currency known as The Prisoner's Dilemma.


    In a situation such as this, the country which quietly sheds dollars first takes a lesser loss on their reserves than those who hold, but also risks punishment by the US and the G7 for deviating from the consensus of central banks and their financial engineers.


    This is further complicated by the entanglement of some exporting countries in their own mercantilist support for large dollar surpluses. This requires a replacement for the dollar to be phased in slowly, and to gain support amongst non-US trading partners of the major exporting countries. The matter of the petrodollar is also an important aspect, but can probably wait until the move out of the dollar is well underway.


    Is there anyone buying US dollar Agency Debt these days besides the Fed? It used to be a favorite among the Central Banks, but was dumped them in an amazingly short period of time once the perception of risk changed around the world. Almost overnight in Central Bank time.


    This sort of historic change always starts slowly, first a trickle, then a trend, but thereafter can quickly become a torrent.


    http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/


    Grüße
    auratico


    Man suchte zuvor mit großem Tamtam nach einem vermeintlich gewaltigen Uranvorkommen in Kanada und benannte sich deshalb um von Yukon Resources in "Uranium Star". Gefunden wurde damals nichts, und der Kurs sackte ins Nirgendwo. Inzwischen melden sie nun hingegen den Fund eines großen Vanadium-Vorkommens in 100%igem Besitz in Madagaskar - und es kommt wieder ordentlich Schwung in den ausgebombten Kurs. Ob sie dann wohl bald "Vanadium Star" heißen?


    Na, wer sagt´s denn - nun suchen sie tatsächlich wieder einen neuen Namen. Mit "Uran" im Namen tut man sich eben etwas schwer, wenn man plötzlich einen Fund macht, der statt Nuklearmaterialien nun vielmehr in die Zukunft der wiederaufladbaren Hochleistungsbatterien weisen soll. Außerdem streben sie nun, allerdings auch nicht zum ersten Mal, ein Listing in Toronto an statt dem bisherigen Freiverkehr in USA - das Listing in Frankfurt soll erhalten bleiben.


    Aus dem jüngsten SEC-Filing von "Uranium Star":


    "To approve a change to the Company’s name from “Uranium Star Corp.” to Energizer Resources Inc.”, or if such name is not accepted by the relevant governmental or regulatory authorities, such other similar name as may be allowed..."


    Vanadium wird wohl eine erhebliche Rolle spielen für die automobile Zukunft und läßt Lithium schon wieder ein wenig alt erscheinen:


    Scientists have made the first renewable fuel cell that can store more energy than petrol.


    Now, Stuart Licht and colleagues at the University of Massachusetts, Boston, US, have developed a vanadium boride-air fuel cell with a much larger energy capacity than current vehicle batteries. 'The cell has ten times the energy capacity of lithium ion batteries and three times the energy density of zinc-air batteries,' says Licht, 'although all these devices work in the same way.'


    http://www.rsc.org/Publishing/…2008/08/car_fuel_cell.asp


    Das hier riecht zwar stark nach einem bezahlten Promo-Artikel, aber für technische Laien wie mich ( und vorsichtig Investierter) dennoch recht interessant. Das Vanadium liegt nur ca. 5 m unter der Oberfläche, die Abbaukosten sollten dadurch konkurrenzlos niedrig sein - wenn´s denn stimmt:


    http://www.energydigital.com/U…w-power-source_31962.aspx


    Grüße
    auratico

    Erhebt weiterhin ihr Haupt - und das bislang noch ohne jede böse Überraschung: Medusa Mining macht Freude im Depot, und wenn sie mit ihren ambitionierten Plänen (Förderkosten von 200$/Oz !) ungefähr hinkommen sollten, ja dann ...


    ABOUT MEDUSA MINING LIMITED


    Medusa Mining Limited (“Medusa” or the “Company”), a public company listed on the ASX and AIM, is an Australian based gold producer, focussed solely on the Philippines.
    With total current resources of over 2,000,000 ounces of gold, Medusa’s corporate strategy is to become a mid tier 300,000 to 400,000 ounce per year, low cost gold producer. The Company is currently expanding its high grade Co-O Mine operations (1,380,000 ounces at 10.8 g/t gold) to increase its production capacity to 100,000 ounces per year, and is conducting near mine exploration to assess the possibilities of further expansion to 200,000 ounces per year. Current cash costs at the Co-O Mine are approximately US$200 per ounce.


    http://www.medusamining.com.au…oom/asx/091009_lingig.pdf


    Grüße
    auratico