Aber eines muß dennoch, für die vielen Neuen bei uns, immer wieder wiederholt werden: Die Kabal existiert wirklich !
Diese aus US Government, FED und Bullionbanken, darunter selbst die DB ("Leistung aus Leidenschaft") hat ein hohes Interesse, den Goldpreis tief zu halten vs. den Fiat $.
Aus der Sicht der Amis verständlich.
Frage an die "vielen Neuen bei uns":
Wer spricht hier über die Machinationen der "Cabal", wer ist dieser von wilden Verschwörungstheorien besessene Kleinblogger, der sich in diesem Interview einfach wichtig machen möchte?
"Nun, durch den Verkauf des Golds haben diese Banken eine offene Flanke. Ein steigender Goldpreis kann die Lukrativität des Geschäfts gefährden oder sogar umkehren. Also ist eine fortgesetzte Manipulation des Goldpreises Grundlage einer fortgesetzten Stabilisierung des Aktienmarkts durch diese Banken. "
Die Diskussionen, dass der Goldmarkt durch das PPT manipuliert wird, reißt seit Jahren nicht mehr ab. Bill Murphy, der Vorsitzende des Gold Anti-Trust Action Committee, spricht beispielsweise davon, dass der Goldpreis längst über die 2000-Dollar-Marke hinaus wäre, gäbe es keine künstlichen Preiskorrekturen nach unten. Teilen Sie diese Auffassung?
Ich teile diese Auffassung zu 100%. Gerade die aktuelle Krise mit dem Infarkt des Finanzsystems, einer Situation, die noch im Frühjahr 2007 für den Mainstream vollständig unvorstellbar war, mit der unterproportionalen Reaktion am Goldmarkt als auch der überproportionale Hinkehr zu AAA-Staatsbonds, sind die besten impliziten Belege!
Worin besteht überhaupt das vorrangige Interesse, den Goldpreis nach unten zu drücken? Ist es der „psychologische Faktor“, der dem Gold für das Börsengeschehen insgesamt zukommt? Wie äußert sich dieser „psychologische Faktor“?
"Paul Volcker, der Vorgänger Alan Greenspans an der Spitze der Fed, betonte vor nicht allzu langer Zeit, dass es sein einziger Fehler gewesen sei, nicht den Goldpreis zu manipulieren, der 1980 auf 850 USD pro Unze emporschoss. Mit anderen Worten sehen Zentralbanker auch heute die Preisbewegung des Golds als Indikator der Stabilität des Finanzsystems. Steigt der Goldpreis schnell und unkontrolliert, so wird dem Markt Schwäche des Systems angezeigt mit entsprechenden Wirkungen auf die Bewertung der übrigen ökonomischen Aktiva. Ergo hat die Politik ein Interesse an dem Desinteresse des Marktes für Gold und Edelmetalle.
Das ist aber nicht alles. Nun wird es investigativ und damit wird es heikel. Der zuvor beschriebene „Gold-Carry-Trade“ (Verschuldung in Gold bei Zentralbanken und Anlage in Aktien/Bonds/BRIC etc.) war bei den „Bullion-Banken“ äußerst „en vogue“! Mithin sind hier voraussichtlich nicht unerhebliche Leerpositionen aufgebaut worden und immer noch gegeben. Im Goldmarkt ergibt sich seit mehreren Jahren eine sinkende Produktion (Ausnahme China). Die Exploration dümpelt mit der Folge, dass die Produktion auch zukünftig mit Ausnahme Chinas sinken wird, da sich Minen im Zeitverlauf erschöpfen. Die Nachfrage ist robust. Wie soll in dieser Konstellation das Gold für die „Shortpositionen“ eingedeckt werden? Ist das ohne Manipulation des Preises möglich? Die Antwort lautet selbstredend „Nein“. Voraussichtlich erhalten hier die großen Banken im Dunstkreis der Wall Street (Ansatz Derivatebuch – JP Morgan) und der City Londons, die im „Gold-Carry-Trade“ aktiv sind, einmal mehr eine Alimentierung durch Zentralbanken und Politik des westlichen Systems. "
Auflösung: Der Interviewte ist Herr Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank. Seine etwas zahmer verfassten Tageskommentare kann man bekanntlich auch auf der Hauptseite von Goldseiten.de nachlesen.
http://www.mmnews.de/index.php…ction-Team-in-Aktion.html
Grüße
auratico