Beiträge von auratico

    Da will aber jemand hoch hinaus, dem Kurs gefällt´s:


    Rubicon Says Gold Deposit May Rival Campbell Complex


    Aug. 19 (Bloomberg) -- Rubicon Minerals Corp. Chief Executive Officer David Adamson said gold resources at the company’s Phoenix deposit in Canada may rival Goldcorp Inc.’s nearby Campbell mine.


    “The size of the system we’re currently defining is as large as the Campbell deposit, and the Campbell system was producing for well over 40 years,” Adamson said in a telephone interview yesterday. “The more we drill, the larger this system gets.”


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601012&sid=ak50gTTAgR8Y


    Grüße
    auratico

    Eine nationale Wirtschaft wie die US-amerikanische, die derart hysterisch um den Immobiliensektor herum angelegt ist, bringt im Zuge der Finanzkrise für einen europäischen Beobachter auch nach zwei Jahren immer noch Erstaunliches hervor.


    Schon vor Jahren haben etliche Kommunen damit angefangen, ihre offenen Forderungen an Grundsteuern, eine der wichtigsten Einnahmequellen der US-Kommunen, an private Gesellschaften zu verkaufen. Deren Forderungen sind gegenüber Bankforderungen aus Hypothekenschulden vorrangig. Das schafft bestimmt einige neue Arbeitsplätze im Türsteher- und Inkassomilieu.


    Eine der größten dieser Gesellschaften gehört J.P. Morgan und hat den Gemeinden Grundsteuerforderungen in der Höhe von 2 Milliarden $ abgekauft. Man kann bei Bedarf Zwangsvollstreckungen beantragen, und Zinsen von 18% sind an der Tagesordnung:


    Private investors step in and buy tax liens, paying governments upfront all or part of the value of the taxes. The investors then get the right to foreclose on the properties, taking priority over mortgage lenders, and to charge interest rates as high as 18 percent on the unpaid taxes.


    In 2006, Lucas County began selling off its overdue tax certificates to a New Jersey company named Plymouth Park Tax Services, a subsidiary of JPMorgan Chase. It also operates under the name Xspand.


    http://www.nytimes.com/2009/08…es.html?_r=1&ref=business


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Dr_Meyer',
    Habe damals leider nicht mitbekommen, wer alles zahlen musste.


    Hier wird wieder einmal, wie so oft, der Nominalwert der Derivate mit deren glattgestelltem Wert nach Aufrechnung aller beteiligten Gegenpositionen verwechselt. Nach dem "Netting" des Lehman-Derivatebuchs wechselten ca. 2% des Nominalwertes von 365 Milliarden $ den Besitzer, alles andere waren Aufrechnungen. Anders als AIG hatte Lehman mit seinen Derivaten ein "relativ" gutes Händchen durch vielfache Absicherung. Von den ursprünglich 900.000 Derivatpositionen von Lehman sind noch ca. 19.000 nicht glattgestellt. Es gibt schier unglaublich viele Fehlinformationen über Derivate, so gefährlich sie auch tatsächlich werden können. Ausgerechnet Warren Buffett hat, trotz seines berühmten Ausspruchs von den "Derivaten als finanzielle Massenvernichtungswaffen", jede Menge Verluste mit seinen zahlreichen Derivatpositionen eingefahren - bis zum heutigen Tag.


    Zitat

    Als AIG pleite ging, wurde ein Großteil des Bailout Geldes gebraucht, um Forderungen aus CDS-Derivaten zu zahlen:
    nach heftigen Zetern wurden nun die Namen der Empfänger veröffentlich: Goldman Sachs, Deutsche Bank , Societe General.
    Ingesamt über 20 Mrd Dollar.


    Ganz offenkundig hat AIG die dümmste, nachlässigste Derivatenabteilung überhaupt gehabt, und das müssen Goldman, Deutsche Bank etc. auch gewußt haben. Hier liegt der eigentliche Skandal begraben. Sie müssen gewußt haben, dass die Bedingungen, zu denen AIG in seiner Arroganz Kreditausfallgarantien verkauft hat, vollkommen unrealistisch waren. AIG hätte bei fallenden Immobilienpreisen schon viel früher ungleich höhere Preise für die Derivate nehmen und die Bedingungen ändern, sowie sich selbst wiederum - Rendite mindernd - absichern müssen, wie das Goldman ohne Zweifel bei eigenen Emissionen schon längst gemacht hat. Gleichzeitig wußte man auch, daß AIG so groß war, dass man sie im Falle der Pleite - die ja auch eintrat - nicht würde fallen lassen. Ein abgekartetes Spiel gewiss...


    Ca. 80% der aktuellen Derivate sind hingegen Zins- und Währungsderivate, keine CDS.


    Grüße
    auratico

    Prof. Fekete und ein junger Banker haben - aufbauend auf Feketes Überlegungen zur Goldbasis - das Modell eines vollkommen mit physischem Gold unterlegten Goldfonds entwickelt, der Rendite (in Form von Zuwachs an physischem Gold) abwerfen soll durch den Verkauf von Optionen gegen das Gold. Dieses "Master Fonds" genannte Vehikel soll in einigen Monaten an den Start gehen. Die Idee dahinter ist, dass man damit die derzeit unzureichenden Möglichkeiten, Rendite aus Goldbesitz zu erzielen, aushebeln will (d.h. z.B die lächerlichen Zinsen beim Verleih von Gold, aber auch die winzigen Dividenden von Goldminenaktien).


    Interessant ist dies auch deshalb, weil damit Feketes bisher theoretisch gebliebene Ideen nunmehr auf einen praktischen Prüfstand gestellt werden.


    Erklärung dazu auf dem Sofa:


    http://www.youtube.com/watch?v=WBgjCoxEJq4


    Grüße
    auratico

    Die übriggebliebenen Großbanken keilen sich um die Rohstoffhändler und zahlen inzwischen wieder jede Summe, um auch nur ansatzweise in die Nähe von Goldman Sachs´ und JP Morgans obszönem Treiben zu gelangen. Die Rohstoffabteilungen der Investmentbanken haben sich sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen als die wahren Goldesel erwiesen. Wer hier immer noch an das freie Schalten und Walten des Marktes glauben sollte, dem ist wohl nicht mehr zu helfen:


    Barclays schmiert das Prämienkarussell


    Die britische Großbank, die keine direkten Staatshilfen erhalten hat, lockt ein gesamtes Banker-Team mit einer 30-Mio-Pfund-Prämie. Die Rohstoffspezialisten sollen JPMorgan abgeworben werden.


    Mitten in der Debatte über Managergehälter will das britische Geldhaus Barclays einem Zeitungsbericht zufolge fünf JPMorgan-Banker mit einem Bonus-Paket von 30 Millionen Pfund (34,7 Millionen Euro) abwerben. Die Investmentsparte Barclays Capital habe es auf den populären Rohstoffhändler Todd Edgar und sein vierköpfiges Team abgesehen, berichtete die Zeitung "The Sunday Telegraph", ohne die Herkunft ihrer Informationen zu nennen.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…e/index.do&_vl_pos=9.2.DT


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Jürgen'
    Geld will sich vermehren. Über Zins und Arbeit geht es nicht mehr. Also bleibt nur noch die Spekulation übrig.


    Wie es aussieht, sind die großen Pensionsfonds bei der jüngstvergangenen Börsenrally, die als die heftigste seit den 30er Jahren beschrieben wird, allesamt außen vor geblieben und haben rein gar nichts vermehrt. Das war bisher eine reine Insiderrally. Nun geht es für die Insider darum, die Fonds nach einem Rücksetzer, wie er sich gerade abzeichnet, doch noch in die Märkte zu locken und ihnen ihre billig eingekauften Aktienpakete anzudrehen. Ob´s klappt?


    Pension Funds Pare Stocks, Ignoring Economic Rebound


    Aug. 17 (Bloomberg) --


    The world’s biggest pension funds lost confidence in stocks as the best long-term investment, cutting holdings or leaving them unchanged during the steepest rally since the 1930s.
    Funds overseeing money for California teachers and public workers, Dutch government retirees and South Korean private- sector employees reduced their target weightings for equities this year, data compiled by Bloomberg show. The rest of the 10 largest kept them the same. U.K. pensions have cut stock allocations to the lowest since 1974, according to Citigroup Inc. Managers handling Oxford and Cambridge University professors’ assets have been selling shares as the MSCI World Index posted a five-month, 51 percent rally.


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601109&sid=aGIATunT3Aao


    Grüße
    auratico

    Elliot-Guru Robert Prechter hat sich neulich wieder einmal sehr weit aus dem Fenster gelehnt mit seiner Prognose einer kommenden und lange andauernden Extrem-Deflation, wie sie die Welt seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen habe. Alles außer dem Dollar würde diesem Szenario zufolge brutal den Bach runter gehen inkl. eines Ölpreises von dann ca. $ 10.


    Hier eine kleine Abhandlung von einem, der die Ansätze von Martin Armstrong mit jenen von Robert Prechter ins Bild rückt. Wenn Prechters Auffassung die richtige wäre, könnten sich die US-Rentner auf goldige Zeiten freuen:


    Like Prechter, I expect all aspects of the economy will continue downward to depths below that of the great depression. But during the great depression, we did not have Ben Bernanke and we did not have a purely symbolic currency as a measuring stick. We had a gold-backed dollar.


    Think about this for a minute. The average retiree on Social Security receives about $1,100 per month, or $13,000 per year. This is a dollar denominated promise. If the crash from top to bottom is 90% or more as Prechter predicts, this would give each and every Social Security recipient the equivalent purchasing power of $130,000 per year when purchasing real estate, the stock market or even commodities. Basically everything.


    http://fofoa.blogspot.com/2009/08/waterfall-effect.html


    Grüße


    auratico

    Das fleißige Knastgenie Martin Armstrong schon wieder mit einem neuen Aufsatz- sehr kompakt auf diesmal nur 7 Seiten und äußerst lesenswert, weil er darin seine Auffassung zu Zyklen und Mustern ebenso darlegt wie die Überzeugung, dass stark inflationäre Entwicklungen anstehen. Inflation hier aber eindeutig als Folge eines sich abzeichnenden immensen Vetrauensverlustes in das monetäre System als solches, nicht als das völlig an der heutigen Realität vorbeigehende Muster von normalen Produktions- und Preiszyklen.
    Sehr deutlich auch seine gewagten Prognosen zum Goldpreis in $ - auch die Aktienmärkte müssten in diesem Szenario das kommende Inflationsgeschehen mitvollziehen:


    Already, the world is starting to disbelieve the economic statistics put out by the United States. Nothing is real and this is contributing to the steady decline in Public Confidence. Since the "club" makes a living from selling the Gov't debt, they do nothing to help the nation, only hasten its demise to fill their pockets along the way.


    Gold continues to consolidate below the $1,000 level. This is a critical sign that confidence is swinging away from the government. Just as China is concerned for the dollar, they speak the truth unlike the bullshit we hear from Washington. They are speaking with regard to their self-interest and so is Washington. China is concerned about its holdings of dollars and has been reducing their maturity. The Washington crowd is also speaking out of their selfinterest insofar as they do not want to face reality and keep telling everyone don't worry, be happy!


    It appears gold is building a base from which a rally up to $2,500-$3,000 area is very likely. There is even a possible rise up to the $5,000 level. But that is the most extreme projection. This is suggesting that confidence in the dollar is declining. This is not the classic "inflation" nonsense,, but the collapse in currency value consequence. The Dow Jones Industrials are still poised to make new record highs with the Dow testing the 20,000 level. However, you must understand that the pattern of how you get there is usually the pendulum. The more you swing to the bottom, the higher the rise to the zenith.


    http://www.scribd.com/doc/1860…clesPatternProjections809


    Grüße
    auratico

    Wieder so ein eigenartiger Fall eines Explorers, dessen Börsenkurs schon fast bei Null (2c im Dezember 2008, nun 43c) lag - als Beispiel für die unglaubliche Volatilität der ganzen Branche.


    Man suchte zuvor mit großem Tamtam nach einem vermeintlich gewaltigen Uranvorkommen in Kanada und benannte sich deshalb um von Yukon Resources in "Uranium Star". Gefunden wurde damals nichts, und der Kurs sackte ins Nirgendwo. Inzwischen melden sie nun hingegen den Fund eines großen Vanadium-Vorkommens in 100%igem Besitz in Madagaskar - und es kommt wieder ordentlich Schwung in den ausgebombten Kurs. Ob sie dann wohl bald "Vanadium Star" heißen?


    In der Kasse sind nur noch $ 2 Millionen, also wird wohl eine Kapitalerhöhung folgen. Wenn´s diesmal stimmt, was sie sagen, wäre dies das wohl größte einzelne Vanadium-Vorkommen weltweit.


    Uranium Star Acquires Remaining 25% Interest in Green Giant Vanadium Deposit in Madagascar;
    Company Now Holds 100% of Projected 200 Million Tonne Deposit


    http://uraniumstar.com/news/index.php?&content_id=72


    Grüße
    auratico

    [/b][/size]:!: :!: :!:
    Vielleicht vor Frust dicke Eier :!: :!: :!:


    zhuzhu99


    Der hämische Tonfall - noch dazu direkt an mich gerichtet - irritiert mich und bleibt völlig unverstanden. Du scheinst ja ein sehr emotionaler Mensch zu sein. Es ist doch schön, wenn man saftige Gewinne rechtzeitig einfahren kann, Gratulation. Aber was soll das merkwürdige Gerede von "Ihr" und "dicke Eier" etc. ? Bitte etwas Contenance wahren, falls dies die eigene Kinderstube erlaubt.


    Die Minenberichterstattung hier im Forum soll ja auch eine Archivfunktion haben, sodass man sich einen Wert bei Interesse wieder hernehmen kann, um zu sehen, ob die Sache breits hochgelaufen oder eben noch unterbewertet scheint. Das ist eine völlig emotionslose Angelegenheit.


    Quadra kannte ich früher nicht, ich hatte im Winter bei Iamgold zugeschlagen, und mit denen kann man schon auch recht zufrieden sein...aber deswegen pisse ich doch keinem ans Bein.


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='zhuzhu99',
    Ja, was tun, solange der Goldpreis sich bei 900+ hält, halte ich Quadra.


    Quadra ist vor allem ein Kupferproduzent. Doch beides, Kupfer- wie Goldproduktionszahlen sind deutlich im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Aktie scheint nun inzwischen doch sehr ambitioniert bewertet - vor allem, wenn man sich das Desaster im Umgang mit dem Derivatebuch ansieht.
    Erstaunlich, welches Risiko die Manager von Minenunternehmen immer noch mit wild platzierten Derivaten eingehen. Bislang scheint es den Anlegern egal zu sein, es spricht aber nicht eben für ein effizientes Risikomamagement, wenn man bei stark steigenden Kupferpreisen so danebenhaut:


    Quadra Mining erlebt hartes zweites Quartal


    Der kanadische Kupferproduzent Quadra Minin (WKN A0CAB6) meldet für das zweite Quartal 2009 einen Verlust von 7,3 Millionen US-Dollar bzw. 8 Cent je Aktie. Im zweiten Quartal des Vorjahres stand noch ein Gewinn von 65,3 Millionen bzw. 1,11 USD pro Aktie in den Büchern.


    Mehr als 17 Millionen Dollar Verlust aus Geschäften mit Puts auf den Kupferpreis und Belastungen in Bezug auf dem Darlehen für das Frankeprojekt hinterließen deutliche Spuren in der Bilanz. Paul Blythe, President und CEO von Quadra führte die negative Entwicklung auf die bereits angekündigte gesunkene Produktion auf den Robinson- und Carlota-Minen sowie auf den Kupferpreis zurück, der sich zwar deutlich erholt habe, aber immer klar unter dem Preisniveau des Vorjahres notiert. Er merkte zudem an, dass diese Preiserholung den Wert der Put-Optionen auf Kupfer gedrückt habe und zudem zu einer Reduzierung des Werts der Franke-Derivative geführt habe.


    http://nachrichten.boerse.de/a…s_Quartal/81335&page_roh=


    Grüße
    auratico

    Na so etwas aber auch, wer hätte denn das gedacht: Ponzi-Superhirn Bernie hat gelogen und sein Schneeballsystem also doch nicht ganz im Alleingang durchgezogen. Viel wichtiger jedoch als nun auch noch sein Helferwürstchen für 100 Jahre in den Knast zu schicken, wäre die Erkenntnis, dass etliche seiner frühen Anleger, all die sogenannten "Philantropen", wie sie in der absurden, verlogenen US-Sprachregelung genannt werden, ebenfalls gewusst haben müssen, wie der Hase läuft. Erst wenn sich die US-Justiz auch ihrer annehmen sollte, könnte man noch ein Fünkchen Vertrauen in den Justizapparat haben...


    Madoffs Ex-Finanzchef gesteht Komplizenschaft


    Eine weitere große Lüge des Ex-Brokers flog spektakulär auf. Madoff hatte stets beteuert, er habe keine Komplizen gehabt.


    New York - Der frühere Finanzchef des Mega-Schwindlers Bernard Madoff hat seine Beteiligung am größten Betrugsfall der Finanzgeschichte gestanden. Der bereits im Gefängnis sitzende Madoff hatte stets beteuert, er habe keine Komplizen gehabt - eine weitere große Lüge des Ex-Brokers, die nun spektakulär aufgeflogen ist.


    "Es war alles erfunden", gestand der Madoff-Komplize. Demonstrativ entschuldigte er sich bei den Opfern und seiner Familie. "Es tut mir sehr, sehr, sehr leid", sagte er laut US-Medien.


    http://derstandard.at/12500032…f-gesteht-Komplizenschaft


    Grüße
    auratico

    Interessant, weil im Grunde ein Schritt zurück zu den alten, soliden Handelsmethoden im Norden Italiens: etliche Regionalbanken in der Emilia Romagna akzeptieren nun Parmesanlaiber, die in von der Bank kontrollierten Kühlhäusern vor sich hin reifen, als Kreditsicherheiten - Käsestandard statt Fiat-Geld. Die Laufzeit der Kredite entspricht mit 24 Monaten der Reifeperiode der Käselaiber. Die Bank stellt dann auch das Personal, das die Käselaiber kontrolliert, regelmäßig wendet etc. Bei eventueller Uneinbringlichkeit des Kredites wird der gereifte Parmesan von der Bank einfach verkauft, was kein grosses Problem darstellen sollte.


    Die 4okg-Laiber haben alle eine Seriennummer,die im Falle eines Diebstahls die Rückverfolgung möglich macht, was sich vor kurzem schon in der Praxis bewährt hat.


    Eine Ausweitung dieses "food for credit"-Programmes auf Prosciutto wird gerade überlegt, allerdings ist das Problem der Serialisierung und Qualitätsgarantie dabei noch nicht gelöst.


    Cheesy Collateral Keeps Italian Credit Flowing Amid Recession


    Aug. 12 (Bloomberg) -- The vaults of Credito Emiliano SpA hold the pungent gold prized by gourmands around the world -- 17,000 tons of parmesan cheese.


    The regional bank accepts parmesan as collateral for loans, helping it to keep financing cheesemakers in northern Italy amid the worst recession since World War II. Emilia Romagna-based Credito Emiliano’s two climate-controlled warehouses hold about 440,000 wheels worth 132 million euros ($187 million).


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601109&sid=aT_bQ9tRAhrw


    Grüße
    auratico


    Aber eines muß dennoch, für die vielen Neuen bei uns, immer wieder wiederholt werden: Die Kabal existiert wirklich !
    Diese aus US Government, FED und Bullionbanken, darunter selbst die DB ("Leistung aus Leidenschaft") hat ein hohes Interesse, den Goldpreis tief zu halten vs. den Fiat $.
    Aus der Sicht der Amis verständlich.


    Frage an die "vielen Neuen bei uns":


    Wer spricht hier über die Machinationen der "Cabal", wer ist dieser von wilden Verschwörungstheorien besessene Kleinblogger, der sich in diesem Interview einfach wichtig machen möchte?


    "Nun, durch den Verkauf des Golds haben diese Banken eine offene Flanke. Ein steigender Goldpreis kann die Lukrativität des Geschäfts gefährden oder sogar umkehren. Also ist eine fortgesetzte Manipulation des Goldpreises Grundlage einer fortgesetzten Stabilisierung des Aktienmarkts durch diese Banken. "


    Die Diskussionen, dass der Goldmarkt durch das PPT manipuliert wird, reißt seit Jahren nicht mehr ab. Bill Murphy, der Vorsitzende des Gold Anti-Trust Action Committee, spricht beispielsweise davon, dass der Goldpreis längst über die 2000-Dollar-Marke hinaus wäre, gäbe es keine künstlichen Preiskorrekturen nach unten. Teilen Sie diese Auffassung?


    Ich teile diese Auffassung zu 100%. Gerade die aktuelle Krise mit dem Infarkt des Finanzsystems, einer Situation, die noch im Frühjahr 2007 für den Mainstream vollständig unvorstellbar war, mit der unterproportionalen Reaktion am Goldmarkt als auch der überproportionale Hinkehr zu AAA-Staatsbonds, sind die besten impliziten Belege!


    Worin besteht überhaupt das vorrangige Interesse, den Goldpreis nach unten zu drücken? Ist es der „psychologische Faktor“, der dem Gold für das Börsengeschehen insgesamt zukommt? Wie äußert sich dieser „psychologische Faktor“?


    "Paul Volcker, der Vorgänger Alan Greenspans an der Spitze der Fed, betonte vor nicht allzu langer Zeit, dass es sein einziger Fehler gewesen sei, nicht den Goldpreis zu manipulieren, der 1980 auf 850 USD pro Unze emporschoss. Mit anderen Worten sehen Zentralbanker auch heute die Preisbewegung des Golds als Indikator der Stabilität des Finanzsystems. Steigt der Goldpreis schnell und unkontrolliert, so wird dem Markt Schwäche des Systems angezeigt mit entsprechenden Wirkungen auf die Bewertung der übrigen ökonomischen Aktiva. Ergo hat die Politik ein Interesse an dem Desinteresse des Marktes für Gold und Edelmetalle.


    Das ist aber nicht alles. Nun wird es investigativ und damit wird es heikel. Der zuvor beschriebene „Gold-Carry-Trade“ (Verschuldung in Gold bei Zentralbanken und Anlage in Aktien/Bonds/BRIC etc.) war bei den „Bullion-Banken“ äußerst „en vogue“! Mithin sind hier voraussichtlich nicht unerhebliche Leerpositionen aufgebaut worden und immer noch gegeben. Im Goldmarkt ergibt sich seit mehreren Jahren eine sinkende Produktion (Ausnahme China). Die Exploration dümpelt mit der Folge, dass die Produktion auch zukünftig mit Ausnahme Chinas sinken wird, da sich Minen im Zeitverlauf erschöpfen. Die Nachfrage ist robust. Wie soll in dieser Konstellation das Gold für die „Shortpositionen“ eingedeckt werden? Ist das ohne Manipulation des Preises möglich? Die Antwort lautet selbstredend „Nein“. Voraussichtlich erhalten hier die großen Banken im Dunstkreis der Wall Street (Ansatz Derivatebuch – JP Morgan) und der City Londons, die im „Gold-Carry-Trade“ aktiv sind, einmal mehr eine Alimentierung durch Zentralbanken und Politik des westlichen Systems. "



    Auflösung: Der Interviewte ist Herr Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank. Seine etwas zahmer verfassten Tageskommentare kann man bekanntlich auch auf der Hauptseite von Goldseiten.de nachlesen.


    http://www.mmnews.de/index.php…ction-Team-in-Aktion.html


    Grüße
    auratico

    Jetzt wird die Sache umd den vermeintlichen Datenklau bei Goldman Sachs, der die jüngste Debatte um Hochgeschwindigkeitshandel und Insidervorteile erst so richtig angeheizt hatte, wieder spannend. Denn der russische Exangestellte von Goldman Sachs, Sergey Aleynikov, geht nun selbst in die Offensive und fordert auf dem Gerichtsweg die Herausgabe von bzw. Einsicht in bestimmte Dokumente von Goldman. Vielleicht nur eine Finte, um sich besser gegen die Angriffe von Goldman zu positionieren, vielleicht aber weiß er wirklich etwas, das Goldman in die Bredouille bringen könnte. Goldman hat sofort dagegen protestiert. Mal sehen...


    Sergey strikes back


    The case of Sergey Aleynikov, the former Goldman Sachs programmer charged with stealing some of the top secret code to the investment bank’s high-frequency trading program, is going on the offensive.


    At this point, we don’t know what information Aleynikov is seeking. But this could be a hot hearing.


    http://blogs.reuters.com/comme…8/10/sergey-strikes-back/


    Grüße
    auratico

    http://www.gata.org/node/7672


    Man könnte fast einen Hauch von HOCHVERRAT vernehmen. Was ist los, wenn Amerika unsere ganzen Goldreserven verschachert hat?! Welcher Mainstream-Journalist traut sich diesen Skandal aufzudecken?! :wall: :cursing: :wall:


    Obwohl ich bei Gesprächen mit Bekannten oft feststelle, dass diese felsenfest- und warum auch nicht ? - davon ausgehen, die deutschen Goldreserven befänden sich im eigenen Lande, so bestreitet doch die Bundesregierung keineswegs, dass das allermeiste Buba-Gold in USA lagert. Dass das nicht jeden Tag in der Zeitung steht, ist naheliegend, aber ein Geheimnis ist es nun auch wieder nicht, wie etliche parlamentarische Anfragen (zuletzt sogar durch Gysi) ergeben haben.


    GATA und Keiser sollten bei aller Verdienste weniger sensationalistisch auftreten. Außer dem sprichwörtlichen Michel auf der Straße geht kein Mensch, der sich mit Gold etwas auskennt, mehr davon aus, dass das deutsche (oder auch: das italienische, österreichische etc.) Gold in der Hauptsache im Heimatland gelagert sei. Ein Skandal bleibt es allemal, nur eben stellt es keine Neuigkeit dar.


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',
    "Große Worte, gelassen ausgesprochen".


    In der Sache aber dennoch richtig, auch wenn das nicht bedeutet, dass man selbst immer die nötige Gelassenheit aufbringt, um auch so zu handeln. Deshalb muss man sich selbst ab und zu dazu ermahnen.


    Zitat

    Tja, wenn man das alles vorher wüßte, so wäre man mit 90 % seines "Free Float" oder überhaupt ganz da hineingegangen.


    Dutzende andere mit solider Produktion UND vorangegangenem Brutalbsturz sind ähnlich phantastisch gelaufen (z.B. die mir zuvor unbekannte Quadra Mining, über die in einem anderen Thread berichtet wird ) - oder eben etwas weniger stark, aber dennoch beeindruckend.


    Zitat

    Insoweit gewisser Widerspruch zu Absatz 1, es ist IMMER etwas Vabanque bei Aktien, wie gerade FCX trotz Kupfererholung beweist.


    Apropos FCX verstehe ich nicht ganz - siehe FCX-Chart. Ca. 150% vom Low sind doch herrlich für einen Riesen mit 24 Milliarden Börsenwert. Die halte ich auch selbst - im Gegensatz zum Überflieger Teck. Gibt´s nichts zu meckern.


    Ansonsten ("Vabanque") schon klar, nur wäre man nach dem Gemetzel bestimmt mit weitaus weniger Performance auch erstmal zufrieden gewesen. Es geht dann im Grunde nur darum, sich nach einem Totalbsturz von hochklassigen Rohstoffproduzenten darüber klar zu werden, ob man an eine Erholung der gesamten Branche glaubt oder eben nicht. Wenn ja, dann ran an die - produzierenden - zuvor geschlachteten Opfer.


    Und ich bleibe dabei: beim nächsten Fall von DOW, Dax & Co wird es auch die Rohstoffwerte wieder zerlegen, wenn auch wohl nicht mehr derart brutal wie im vergangenen Jahr. Erneut werden sich dann wieder erhebliche Chancen auftun ganz ohne Geheimwissen über "heisse" Explorerwerte.


    Grüße
    auratico

    Ein gut geführter Rohstoffgemischtwarenladen wir Teck Cominco: das waren in den vergangenen Monaten die Investmentperlen schlechthin. Die hier aufgelaufenen kurzfristigen Gewinne sind derart enorm, dass man nicht viel Phantasie braucht, um sich darüber klar zu werden, was im Falle eines neuerlichen Einbruchs der Standardaktienmärkte geschehen würde, nämlich abermals ein ähnlich absurder Abverkauf wie schon im vergangenen Jahr.


    Eigentlich ist es völlig überflüssig, das YoYo der Rohstoffaktien mit kleinen, wenig liquiden Werten zu spielen, wenn dies mit potenten Produzenten noch viel besser und vorhersehbarer möglich ist. Es geht einzig und allein um den richtigen Einstiegs- und Ausstiegspunkt nach dem bekannten Schema: nach der Panik rein, warten, ohne Gier in den Augen den Anstieg mit nachgezogenen Stop-Losses vekaufen, erneuten Absturz abwarten etc etc.


    Der Chart ist ein Hammer für einen Großproduzenten...


    Grüße


    auratico

    Soweit ich erkennen kann, hatten wir diesen sehr guten Artikel einer ehemaligen Angestellten von Goldman Sachs bisher noch nicht verlinkt. Daraus geht noch einmal deutlich hervor, wie Goldman seit dem Zugang zu den FDIC-Garantien (TARP-Gelder hingegen wurden zurückgegeben) und dem Ausscheiden einiger Mitbewerber sein Risikoprofil noch einmal in die Höhe geschraubt hat. 191 Milliarden $ von Goldmans Kapitalstock von insgesamt 254 Milliarden bestehen aus unbesicherten langlaufenden Krediten. So macht man das, wenn man immer weiter hochklettert auf der Leiter von "too big to fail":


    How You Finance Goldman Sachs’ Profits


    As of June 26, 2009, Goldman's total capital was $254 billion, but that included $191 billion in unsecured long-term borrowing (meaning money it had borrowed without putting up any collateral for it). On November 28, 2008 (4Q 2008), it had only $168 billion in unsecured long-term borrowing. Thus, its long-term unsecured debt jumped 14 percent. Though Goldman doesn't disclose exactly where all this debt comes from, given the $23 billion jump, we can only wonder whether some of it has come from government subsidies or the Fed's secret facilities.


    http://www.motherjones.com/pol…an-sachs%E2%80%99-profits


    Ebenso interessant für alle, die an erhellenden Informationen über diesen Riesenschwindel interessiert sind, finden sich im Blog von Chris Martenson. Man sollte sich immer bewusst sein, dass Goldmans Profite aus ständigen ultraschnellen Deals (abertausende am Tag) bestehen; das ist in Ermangelung von sprudelnden Beratungsprämien u.ä. ihr nun brutal hochgetriebenes Geschäftsfeld.Dies gilt für den Aktienhandel ebenso wie für ihre Rohstoffdeals, wo sie ganz fett engagiert sind. Der Name "Investmentbank" für dieses Treiben ist ein reiner Witz. Sie haben die von der globalisierungskritischen Organisation Attac so verehrte Idee einer Börsenumsatzsteuer auf alle Aktientransaktionen als einzige eingeführt - zahlbar allerdings nicht an den Staatshaushalt, sondern von den übrigen Marktteilnehmern an Goldman selbst.


    Goldman Sachs' Incredible Trading Returns are Literally Unbelievable


    There is no possible way in a free market system where everyone has the same advantages and information for Goldman Sachs to sport a win-to-loss ratio of 46-to-2. Ergo, Goldman Sachs is running a gigantic scam at everyone's expense while the SEC, the Fed and everyone else politely looks the other way.


    There are mountains of evidence pointing to the fact that markets trade in inherently unpredictable ways.


    Because of this, really extraordinary traders are those that can keep their noses slightly, but consistently, above water. Turning in a win-loss ratio of 60/40 is considered extremely good. Getting to 70/30? Best to stop now and write a "trading guru" newsletter selling your system while it still works. But 80/20? Now you are just on a lucky tear that will soon be reversed in a humbling way. Given this, what would we say about a 96.9 to 3.1 ratio?


    http://www.chrismartenson.com/…erally-unbelievable/23806


    Grüße
    auratico

    wenn man den run nach oben gut mitgemacht hat, gibt es schlimmeres als jetzt zu verkaufen.


    :


    Dieser Ansicht sind offensichtlich auch die US-Insideraktionäre, denn diese haben in der vergangenen Woche Aktien im Wert von 13, 4 Millionen $ gekauft und gleichzeitig Aktien im Wert von über einer Milliarde $ verkauft.


    Viele der äußerst trägen großen Fonds sind hingegen immer noch damit beschäftigt, ihre Aktienpositionen erst auszubauen, weil sie den ersten Teil der Rally noch in Bonds gesessen haben. Die Rally nährt die Rally jetzt wahrscheinlich stärker denn zuvor. Dies könnte heißen, dass die Sache sehr wohl bis September so weitergehen könnte.


    http://www.zerohedge.com/sites…nsider%20Transactions.jpg


    grüße
    auratico