Wie schon mehrfach an dieser Stelle mitgeteilt, stellen die Zahlen zu den in USA ausgebenen Lebensmittelmarken einen sehr interessanten und weit weniger manipulierbaren ökonomischen Indikator dar als so manche offizielle Arbeitsmarktstatistik.
Inzwischen ist unter den Empfängern von Lebensmittelmarken der Anteil jener, die einer irgendgearteten einkommensgenerierenden Tätigkeit nachgehen, auf 40 % hochgeschnellt. Daran läßt sich erkennen, dass immer mehr Jobs nur noch aus Teilzeit- , Kurzzeit - und Gelegenheitsarbeiten bestehen bzw. deutlich weniger gezahlt wird als zuvor. Die Lebensmittelmarken sprechen eine viel deutlichere Sprache als die Regierungsstatistiken mit ihren schönfärberischen Definitionen dessen, was ein "Job" sein soll:
US families turn to food stamps as wages drop
The number of working Americans turning to free government food stamps has surged as their hours and wages erode, in a stark sign that the recession is inflicting pain on the employed as well as the newly jobless.
While the increase in take-up is often attributed to the sharp rise in unemployment – which on Friday hit 9.7 per cent – the Financial Times has learnt that some 40 per cent of the families now on food stamps have “earned income”, up from 25 per cent two years ago.
http://www.ft.com/cms/s/0/c1e6…abdc0.html?nclick_check=1
Grüße
auratico