Beiträge von auratico

    Kaum vorstellbar, dass dabei etwas Substanzielles herauskommen wird, wenn "die Regierung" Goldman Sachs wegen ihrer Bonuszahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe zu überprüfen vorgibt. Es ist die bekannte Geschichte vom Bock, der zum Gärtner gemacht wird.
    "Die Bevölkerung ist entrüstet" - immerhin, das ist auch schon etwas wert ...


    Umstrittene Zahlungen


    Staat überprüft Boni bei Goldman Sachs
    Obwohl die US-Bank vom amerikanischen Steuerzahler finanziell gestützt werden musste, will das Institut über elf Mrd. $ an ihre Manager ausschütten. Die Bevölkerung ist entrüstet. Nun nimmt sich die Regierung der Sache an.


    Die US-Regierung hat nach Angaben von Goldman Sachs die Bonizahlungen bei der Investmentbank unter die Lupe genommen. Die Anfragen Washingtons würden beantwortet, ging aus einem Schreiben des Geldhauses an die Aufsichtsbehörden hervor. Der Justiz zufolge überstiegen im vergangenen Jahr bei einigen staatlich gestützten Banken die Bonuszahlungen die Nettogewinne


    http://www.ftd.de/unternehmen/…Goldman-Sachs/550045.html


    Grüße
    auratico

    Hin und her macht Taschen leer? Nicht so bei Goldman Sachs, wo der hurtige Computer-Eigenhandel in Überschallgeschwindigkeit bei gleichzeitig drastisch geminderter Konkurrenz nun an beinahe jedem Handelstag saftige Gewinne sprudeln lässt:


    Goldman's 42 $100MM+ Trading Days In Q2 - An Absolute, Unprecedented Record; Just Two Days Of Trading Losses


    Goldman reported their $100MM+ trading days. It is a stunner: Goldman made over $100 million on 46 out of the 65 total trading days in Q2, 70% of total. Goldman made over $50 million on 58 of the 65 total trading days in Q2, 89.2% of total.


    Goldman is so lucky - the company can just print money while trading and pay off its liabilties. One wonders if Ben Bernanke is at least a little concerned that GS has its own $ printing press courtesy of the fine folks at the SEC.


    http://www.zerohedge.com/artic…t-two-days-trading-losses


    Goldman Sachs $100 Million Trading Days Reach Record


    Aug. 5 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc. made more than $100 million in trading revenue on a record 46 separate days during the second quarter, or 71 percent of the time, breaking the previous high of 34 days in the prior three months.


    http://www.bloomberg.com/apps/…sarchive&sid=am7Ds.JhNxvw



    Grüße
    auratico

    Martin Armstrong erinnert in einem historisch ausgerichteten Artikel über das Römische Reich des 3. Jahrhunderts daran, dass die meisten " Collapses" quasi über nacht geschehen - wie es das Wort auch im Grunde impliziert.
    Er scheint trotz seiner misslichen Lage - seit Jahren ohne Prozess im Knast wegen "Missachtung des Gerichts" - erfreut darüber, dass inzwischen so viele Leute aus der ganzen Welt von seinen Überlegungen Notiz nehmen.
    Wer will, kann ihm unter folgender Adresse ins Gefängnis schreiben mit Anregungen, Informationen etc.:


    Martin A. Armstrong
    FCI Fort Dix Camp #12518-050
    PO Box 2000
    Fort Dix NJ 08640


    Wie alle Systeme über nacht zusammenbrechen können


    Der Zusammenbruch der Wirtschaft, wie wir sie kennen, kann mit einer solchen Geschwindigkeit geschehen, dass dabei die meisten Menschen nur noch dastehen werden wie das Reh im Scheinwerferkegel. (...)
    Das sozioökonomische Gefüge implodiert einfach aufgrund der inneren Schwäche innerhalb der Struktur seiner entscheidenden Elemente. So kollabierte der „Gold Standard“ 1971 aufgrund der Schwäche des Bretton Wood –Abkommens von 1944. Der Dollar war zum Preis von 35$ an eine Unze Gold gekoppelt. Die USA verfügten über 76% der weltweiten Goldbestände, demgemäß wurde der US$ zur Weltreservewährung. Doch der interne Makel bestand darin, dass es keinerlei Beschränkung für die Schaffung neuer Dollars gab. Wie ein Narr, der in der Lotterie gewonnen hat und nun sein Geld verprasst...


    Die Schuldenkrise hat ihre Tentakel in alle Richtungen bis in die Regierung hinein ausgestreckt. Darin besteht der Unterschied zu einem bloßen Aktiencrash, der niemals die Gesamtausrichtung der Ökonomie nachhaltig durcheinanderbringt. Wir sind immer noch mit massiver Hebelwirkung (leverage) unterwegs, und etliche Banken agieren nach wie vor als Hedge Fonds und müssen ihr Geld mit Spekulationsgeschäften machen, um überhaupt Gewinne auszuweisen. Das ist ein entscheidendes Warnsignal dafür, dass das Schlimmste erst noch kommen wird.


    http://www.scribd.com/doc/1788…an-Collapse-Overnight-709


    Grüße
    auratico

    Als Gerücht schwirren sie ja schon länger durch die Finanzmärkte, aber wird es wirklich dazu kommen: US-Bonds in Yuan notierend.


    Denkbar ist freilich auch ein Mix, mit dem China seine stärker werdende Rolle festigen könnte, d. h. man kauft zwar weiterhin US$-Bonds und besteht aber darauf, dass parallel dazu auch ein Teil des Schuldendienstes hinkünftig in Yuan erfolgen müsse. Dies wäre dann ein erster Schritt hin zur Konvertibilität und Internationalisierung der chinesischen Währung und ein gewisser Puffer gegen eine Abwertung des US$. Bill Buckler zu dieser Thematik:


    The Fast Approaching US Dollar Crisis


    As already stated, China holds an estimated 70 percent of its $US 2.13 TRILLION of currency reserves in US Dollar assets, mainly US government bonds. That is about
    $US 1.45 TRILLION and that is why China has repeatedly asked for assurances from the US that it will not try to inflate itself (by printing US Dollars) out of the crisis. The US itself is on the horns of a dilemma. If it tries to balance its fiscal budget with spending cuts, it sends the US economy into a depression. If it does not, then the Treasury has to keep borrowing to fund the budget deficit, adding to its debts to the point where ALL lenders simply give up. When that happens, the US Treasury will have to go over to the Fed's printer.


    The Chinese know all this. That is why there are proliferating rumours in the background that China will offer the US Yuan bonds - which would at least remove the currency risk for China. The US Dollar can then fall without affecting China, since it will be repaid in Yuan. But any move in that direction would prompt the MANY other nations which have lent to the US Treasury to demand that their loans to the US be made in their own national currencies. That will destroy the US Dollar as a reserve currency.


    Grüße
    auratico

    So…, um der Vollrasur zu entgehen, habe ich meine DAX KO PUT's soeben verscherbelt. Es kann also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass wir jetzt im DAX, um die 5400 rum, ein vorläufiges Hoch sehen und nu, wo trosi wieder flat ist, die fällige Korrektur seinen Einstand feiert. Ich erwarte für diese todsichere Vorabinformation angemessene Ovationen.


    Viel wichtiger als Voraussagen zu möglichen numerischen Höchstständen sich zuzutrauen wäre es, ein möglichst gutes Gefühl für den Zeitpunkt einer Marktumkehr zu entwickeln - mit Bauchgefühl allein und/oder gar mithilfe von Zyklenmodellen u.ä. (z.B. Armstrong, Wolf-Waves etc.)


    So war es für viele naheliegend, die Länge der gegenwärtigen Bärenrally zu unterschätzen, weil "man" schließlich ja weiß, dass sie auf tönernen Füßen steht. Mein Eindruck/Erfahrung ist es, dass man aufgrund scheinbar gesicherter Einblicke in den üblen Verlauf des großen Ganzen dazu neigt, die eigene Ungeduld allzu leichtfertig in Investmententscheidungen zu übertragen und sich dann zeitlich verhaut trotz in der Sache richtiger Grundtendenz - wobei Optionsscheine dafür natürlich das Paradeventil darstellen, mit dem man seine "schweinchenschlauen" Überlegungen schnellstmöglich profitabel machen möchte. Und dass man bei derart waghalsigen Vehikeln wie KO-Scheinen ein fixes Händchen haben muss und rasch entschlossen eine Fehlentwicklung beendet, versteht sich ohnehin von selbst.


    Nächster Put-Anlauf November?


    Grüße
    auratico

    Tja, das war´s dann wohl mit höheren Golpreisen - die Analysten der hochprofessionellen Citigroup, Abteilung Sydney, sehen den Preis fallen, wenn der IMF ab 2010 mit seinen angekündigten Goldverkäufen Ernst macht. Die Rede ist von bis zu 200t im Jahr - "probably"...


    IMF Gold Sales May Begin in 2010, Citigroup Forecasts


    July 31 (Bloomberg) -- The International Monetary Fund will probably sell 200 metric tons of gold annually starting next year, “potentially weighing on prices,” Citigroup Inc. said in a report e-mailed today.


    Gold will fall to $850 an ounce in the second half of 2010, Citigroup Sydney-based analyst Alan Heap wrote in the report.


    http://www.bloomberg.com/apps/…email_en&sid=ajddFgw1DIzI


    Grüße
    auratico

    Vielleicht ergibt das ja wieder einige aufschlussreiche youtube-Videos von den Anhörungen im Ermittlungsausschuss: Deutsche Bank und Goldman werden gebeten, ihre Rolle in der Hypothekenkrise zu erkären - haben sie ihren Kunden noch kräftig CDO´s und ähnlichen Schrott angepriesen, während sie selbst 2007 in dem gleichen Segment längst short gegangen waren ?


    US-Senat lädt Deutsche Bank vor


    Die Deutsche Bank und Goldman Sachs geraten in den Fokus eines gefürchteten Ermittlungsausschusses: Der Untersuchungsausschuss des US-Senats will interne Dokumente beider Banken einsehen, um Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Hypothekenmarkts nachzugehen.


    Das schreibt das "Wall Street Journal". Dabei geht es darum, ob Banker intern bereits Zweifel am Wert hypothekenbasierter Wertpapiere hatten, als sie diese öffentlich noch als stabil anpriesen. Der Einbruch der Verbriefungsmärkte hatte 2008 wesentlich zur Eskalation der Finanzkrise beigetragen.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…sche-Bank-vor/547303.html


    Grüße
    auratico

    Was ist passiert ? Gold und Silber schiessen hoch ? Wackelt die AIG wieder ? http://finance.yahoo.com/banking-budgeting/article/107445/after-rescue-new-weakness-seen-at-aig.html


    Diese Meldung ist auf jeden Fall wichtig, denn jetzt weiß jeder auch noch so beschränkte "Analyst" endlich, dass AIG vor allem mit sich selber Handel treibt, und der Rest sind Kreditausfallderivate mit Goldman, für die der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird - ein sehr zukunftsträchtiges Geschäfstmodell in der Tat. Dies könnte als Anlass gesehen werden, die zuletzt von der grössten Finanzpresseagentur der Welt, Goldman Sachs, rhetorisch weggepackten Alarmglocken wieder schrillen zu lassen.


    Oder vielleicht auch dies hier: die Buchhaltungsregeln für Bankenassets sollen anscheinend doch wieder in Richtung mark to market hin verschoben werden. Wenn´s denn stimmt - was man inzwischen freilich bei keiner Meldung mehr weiß - ist das natürlich eine Bombe, denn bis jetzt gilt ja eindeutig mark to phantasy. Skepsis ist angebracht, denn ein solch radikaler Schritt würde ja ganz in die gegenrichtung der bisherigen Praxis der US-Aufsichtsbehörden weisen:


    Attention: This may be the single most important piece of news regarding the financial industry you will read this week. Maybe for the whole month. Maybe for the whole year. Okay I’ll stop being melodramatic and get right to it. The Financial Accounting Standards Board (FASB) is in the process of making banks very unhappy. In a complete reversal from their revised policy released in April, it is considering vastly tightening mark-to-market requirements to include virtually all securities on a bank’s balance sheet. Yes, it even wants the very, very illiquid stuff marked-to-market.


    http://business.theatlantic.co…k_--_with_a_vengeance.php


    Ansonsten bleibt auch bei einer so jähen Preisbewegung des Goldes wie heute dennoch vorerst alles beim Alten, denn sie spiegelt ja wiederum erneut nur den plumpsenden Dollar wider. Patrone hat´s heute schon auf den Punkt gebracht: nur noch Bewegungen in € sind interessant, alles andere sind nur kurzfristige Dollarspiegelungen im YoYo-Takt. Hochinteressant natürlich für informierte Daytrader...


    Grüße
    auratico

    Abzusehen ist, dass etliche europäische Banken, allen voran die skandalösen deutschen Landesbanken, noch heftige Abschreibungen auf ihre Schrottpapiere von mehr als $ 200 Milliarden Nominalwert vornehmen müssen. In unmittelbarer Zukunft hingegen werden sie vor allem Eigenkapitalspritzen brauchen, wenn die vier großen US-amerikanischen Ratingagenturen den Anleihenschrott in den Bilanzen noch weiter herunterraten.


    Das Verdikt der US-Ratingagenturen ist wegen Basel II absolut verbindlich für die europäischen Banken, die US-Banken hingegen kümmert es wenig, weil sie ihre Assets noch nach Gutsherrenart weitgehend selbst bewerten können – ein gewaltiger Wettbewerbsvorteil der US-Banken, der allen Beteiligten von Goldman bis Fed sehr wohl bewusst ist.


    Im servilen Europa hingegen kümmert das so gut wie niemand, da ohnehin nur noch ein Denken à la hinter mir die Sintflut vorherrscht. Die Landespolitiker wissen längst, dass ihre bankrotten Banken fertig haben und dass es eine andere Generation von Politikern (bzw. natürlich das Stimmvieh) sein wird, die sich um den ganzen Mist wird kümmern müssen:


    "Deutsche Banken besitzen laut Bundesbank noch etwa 230 Mrd. Euro an solchen Wertpapieren. Die schon erfolgten umfangreichen Abschreibungen der Banken ändern an der Situation nichts: Die Berechnung des benötigten Eigenkapitals hat nichts damit zu tun, zu welchem Wert eine Anleihe in der Bilanz verbucht ist.
    Gerade bei Verbriefungen sind europäische Banken komplett abhängig von den Bonitätsnoten der großen Ratingagenturen: Die Eigenkapitalregeln von Basel II zwingen sie, bei der Berechnung des nötigen Eigenkapitals, die externen Noten zu nutzen. Das gilt selbst für die Banken, die ansonsten für normale Kredite und Wertpapiere interne Bewertungsmodelle verwenden. Das bestätigte auch die Finanzaufsicht BaFin auf Anfrage.


    Davon betroffen sind europäische Banken, nicht aber amerikanische. "Die US-Banken haben dieses Problem nicht, da die noch den Eigenkapitalregeln von Basel I unterliegen", sagt Backhaus. In Europa seien dagegen schon die Basel-II-Regeln gültig. "Das kann für einige europäische Banken ein großes Problem darstellen."


    http://www.handelsblatt.com/un…re-herabstufungen;2438479


    Grüße
    auratico

    Geschätzte 8-10% ( Goldman legt keine Zahlen dazu vor) von Goldman Sachs´Profiten kommen verläßlich aus der Rohstoffspekulation. Seit 18 Jahren genießt Goldman an den Terminbörsen beim Hedging die gleichen Privilegien wie ein echter Rohstoffproduzent, der tatsächlich seine Produktion gegen Preiskapriolen absichern möchte. Goldman muss sich nun einigen Anhörungen stellen im Zusammenhang mit den geplanten Einschränkungen bzgl. der Größe von Terminkontrakten. Goldmans Argumente sind vorhersehbar: sie werden natürlich behaupten, dass sie nur "Liquidität" für die Rohstoffmärkte bereitstellen, die ohne ihr uneigennütziges Engagement auf kümmerlichem Niveau dahinkriechen würden.
    Scheinbar ganz streng gibt sich dabei der Chef der zuständigen Aufsichtsbehörde CFTC Gary Gensler, der angekündigt hat, hart durchgreifen zu wollen. Bevor er diese Stelle angenommen hat, arbeitete er 20 Jahre lang bei ......Goldman Sachs.


    Spotlight on Goldman as commodities hearings begin


    Firm, first to benefit from exemptions 18 years ago, must now fight to keep them


    NEW YORK (MarketWatch) -- Goldman Sachs Group, already under fire for reaping record trading profits in the aftermath of the financial crisis, is now fighting to defend one of its biggest sources of revenue -- commodities trading -- with regulators considering setting limits on Wall Street speculators.


    Goldman argues that any new limits will severely impact liquidity in commodities markets, hurting both large and small investors by reducing their access to these markets. The bank derives almost half of its revenue from trading commodities, currencies and bonds. (It doesn't break out commodities by themselves.)


    Goldman opened the door for investment banks when it won the first exemption 18 years ago to help its institutional clients in commodity-index trading.


    http://www.marketwatch.com/sto…egin-2009-07-28?dist=news


    Grüße
    auratico

    Wenn´s stimmt, wäre es natürlich Wasser auf die Mühlen aller Gegner von Edelmetall-ETF´s und verwandten Vehikeln. In dem sehr guten, mitunter jedoch auch sensationalistisch agierenden US-Finanzblog Zerohedge findet sich eine Art "Voruntersuchung" der Barrennummern von Silber-ETF´s. Der hier geäußerte Verdacht ist von enormer Tragweite, denn im Grunde wird hier behauptet, dass es z.B. Barrendoubletten in London und New York geben könnte, also klassische Mehrfachbuchungen und etliche andere Unklarheiten.


    Vorsicht ist bei solchen Meldungen immer angezeigt, denn jeder, der selbst seit Jahren Silber akkumuliert, weiß, dass etliche Schmelzen ihre Barrennummern jedes Jahr neu anfangen lassen mit einem anderen Buchstaben als Jahreszahlangabe oder einem betreffenden Jahresstempel. Allein identische Nummern sagen herzlich wenig aus, wenn sie nicht in Größe, Gewicht, Herstellungsjahr etc. übereinstimmen sollten.


    Jetzt wäre es interessant zu erfahren, ob es zu diesen Vorwürfen eine Stellungnahme der derart angegriffenen Silber-ETF´s geben wird.


    http://www.zerohedge.com/artic…lies-detected-silver-etfs


    http://www.zerohedge.com/sites…iles/SilverETFs_1_PDF.pdf


    source data:


    http://www.etfsecurities.com/msl/bar_list.zip


    https://ebts.jpmorgan.com/ebts…downloads/BONYBARLIST.PDF



    grüße
    auratico

    Die zuletzt gemeldeten Profite der Wall Street-Banken - fast alles davon, neben Gebühren aus dem Verkauf von US-Bonds, sind Gewinne aus hochlaufenden Derivatgeschäften mit Währungs- und Zinsspreads. Nur eben in die Bilanzen der Geschäftsbanken gewandert. Der Wert der Kreditderivate ist offiziell hingegen "nur" um 8% zurückgegangen, was eine reine Phantasiezahl ist, denn sie beruht auf internen Wertzuschreibungen ohne Überprüfung am Markt. Als Indikator für irgendeine gesamtwirtschaftliche Erholung sind die jüngsten Derivatgewinne vollkommen ungeeignet; sie sind und bleiben Wetten auf kurzfristige Entwicklungen an den Devisenmärkten. Dennoch ist es nicht allzu verwegen anzunehmen, dass vor allem Goldman mit diesen Instrumenten, solange die Gegenparteien solvent gehalten werden, weiterhin Gewinne einfahren wird. Man muß dabei nur als Erster wissen oder ahnen, in welche Richtung sich die Spreads entwickeln werden.


    · The notional value of derivatives held by U.S. commercial banks increased $1.6 trillion in the first quarter, or 1%, to $202.0 trillion, due to the continued migration of investment bank derivatives business into the commercial banking system.
    · U.S. commercial banks generated record revenues of $9.8 billion trading cash and derivativeinstruments in the first quarter of 2009, compared to a $9.2 billion loss in the fourth quarter of 2008.
    · Net current credit exposure decreased 13% to $695 billion.
    · Derivative contracts remain concentrated in interest rate products, which comprise 84% of total derivative notional values. The notional value of credit derivative contracts decreased by 8% during the quarter to $14.6 trillion.


    http://www.occ.treas.gov/ftp/release/2009-72a.pdf


    grüße
    auratico

    Tja, die Erhaltungskosten eines Schlosses in Deutschland sind nicht eben niedrig. Das weiß auch der Chef der Rohstoffhandelsabteilung der Citigroup. Statt der Kappungsgrenze von $ 500.000 für staatlich unterstützte Banken möchte er dann schon ein wenig mehr haben - so etwa in der Liga von Wiedeking: 100 Millionen $ sollten es schon sein. Das wird lustig für die Citigroup:


    Citigroup-Händler fordert 100 Millionen


    US-Präsident Obama und der Kongress regen sich über Millionenboni an Banker auf. Einen Rohstoffhändler der Citigroup scheint das nicht zu stören: Er fordert die ihm vertraglich zustehenden 100 Mio. $ ein. Dem staatlich gestützten Finanzkonzern droht ein Imageproblem.


    Energiehändler Hall ragt nicht nur wegen seines Gehalts aus der Masse heraus. Während an der Wall Street die Arbeitszeiten gewöhnlich lang sind, verlässt der 58-Jährige das Büro häufig bereits am Nachmittag, um zu rudern oder mit einem Balletttrainer gymnastische Übungen zu machen. Hall ist auch ein passionierter Kunstsammler. In Deutschland besitzt er ein 1000 Jahre altes Schloss, in dem er die Werke ausstellt.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…100-Millionen/544749.html


    Grüße
    auratico


    Vielleicht hat auch Fekete doch recht mit seinen Ansichten zu Silber und China.


    Erscheint mir unwahrscheinlich. Denn dann müßte China heute noch über aberwitzig große Silberreserven verfügen, die man während 50 Jahren Pauperitätswirtschaft nie angetastet hätte. Ist es nicht wesentlich wahrscheinlicher, dass China einen Großteil dieses Silbers, falls überhaupt nach den Revolutionswirren noch vorhanden, im Laufe der Zeit, vor allem in den 70er Jahren, peu à peu in den Markt gegeben hat, um an Devisen zu kommen? Alles andere wäre ja eine Art überschlauer Masterplan, der doch angesichts der desaströsen Wirtschaftspolitik im maoistischen Nachkriegschina reichlich unwahrscheinlich erscheint.


    grüße


    auratico

    Große (gespielte ? ) Empörung nun allerorten über die Privilegien der High Frequency Traders und die Dark Pools. Das ganze System nennt sich jetzt "Flashes", und alle tun ganz erstaunt so, als hätten sie zuvor nichts davon gewußt. Da ist Goldman Sachs diesmal wohl ein PR-Fehler unterlaufen. Schon allein dafür muß man dem Russenmann dankbar sein, der mit seinem Datenklau - unbeabsichtigt oder auch nicht - erst den Stein ins Rollen gebracht hat. Nun wissen alle "Marktteilnehmer", wo die Gewinne von Goldman und JP Morgan herkommen, nämlich aus einer Geschwindigkeitssteuer. Senator Schumer poltert nun publikumswirksam, dass diesem Treiben ein Ende gesetzt werde:


    Sen. Schumer warns SEC on "flash" stock orders


    * Schumer prepared to introduce legislation to ban flashes
    * Warns of "two-tiered" system for "privileged group"


    * Flashes alert exchange members to new orders (Adds Direct Edge CEO)


    By Jonathan Spicer


    NEW YORK, July 24 (Reuters) - U.S. Senator Charles Schumer warned a top regulator on Friday that if she does not ban so-called "flashes" -- orders that stock exchanges send to a select group of traders before revealing them to the wider market -- he will introduce legislation that does.


    In a letter dated Friday to Mary Schapiro, chairman of the U.S. Securities and Exchange Commission, Schumer said this type of order "seriously compromises the integrity of our markets and creates a two-tiered system where a privileged group of insiders receives preferential treatment.


    "If allowed to continue, these practices will undermine the confidence of ordinary investors and drive them away from our capital markets," Schumer, a senior Democrat on the Senate Banking panel, said in the letter obtained by Reuters and verified by an aide.


    "If the SEC fails to curb this practice, I plan to introduce legislation in the U.S. Senate to prohibit the use of flash orders," the letter said.


    At issue are buy and sell orders that the Nasdaq Stock Market and BATS Exchange began "flashing" early last month to market members, including the big broker-dealers, before they are routed elsewhere to all participants.


    The flashes -- which last for fractions of a second, allowing computer programs to respond -- are also available in some anonymous trading venues, known as "dark pools." Some describe them as exchange-run dark pools.


    The new services at Nasdaq and BATS resemble one long offered by fast-growing trading venue Direct Edge, and amplified an ongoing debate over fair market access, prices, and the way orders circulate through the dozens of electronic trading venues in the United States.


    Schapiro has not specifically mentioned flash orders publicly. But in a speech last month she raised concerns about the growth of dark pools, warning that the SEC may take action to protect market integrity and fair price discovery.


    http://www.reuters.com/article/etfNews/idUSN2448798220090725


    grüße


    auratico

    Wurde schon anderswo gepostet, gehört aber zur Pflege dieses Threads natürlich auch hierher - Goldman Sachs sieht den Dollar als "so gut wie Gold". Wichtig dabei ist, dass unglaublich viele Leute einfach genau immer das machen, was Goldman sagt, weil Goldman der Nimbus der Unfehlbarkeit anhaftet. Ein fallender Goldpreis käme Goldman zur Eindeckung von Gold-Shortpositionen bestimmt sehr gelegen. Bekanntlich sahen sie den Ölpreis im vergangenen Jahr beim Stand von 90$ auf 200$ steigen, und dann sagten sie im nachfolgenden Fall voraus, der Ölpreis werde für längere Zeit bei 30 $ verharren.


    Der US Dollar - so gut wie Gold!
    EMFIS.COM -


    Zu dieser bemerkenswerten Erkenntnis kam zuletzt das Bankhaus Goldman Sachs. Es rechne weder mit Inflation noch Dollarabwertung. Die globale Wirtschaft sei auf dem Weg der Besserung und der Dollar sei so gut wie Gold - wirklich bemerkenswert, wie wir meinen.


    Als der Goldpreis zuletzt Ende Mai erneut versuchte, die magische Schwelle von 1.000 USD zu durchbrechen, veröffentlichte Goldman Sachs einen Bericht mit dem Titel "Der US Dollar - so gut wie Gold". Das Bankhaus versuchte darin ihre Sicht darzulegen, warum sie bei den aktuellen Preisen nicht zum Goldkauf raten.


    Es war nicht überraschend, dass der Goldpreis während der Zeit der Veröffentlichung zwischen dem 29. Mai und dem 22. Juni von 975 USD auf 919 USD wieder zurückkam. Nicht überraschend deshalb, weil Goldman's übereinstimmende Meinung sehr eindrucksvoll und aufschlussreich war. Zumindest für den Teil an Spekulanten und leider auch allzu oft Investoren, die kalte Füße bekommen, wenn nur ein Hauch der Unsicherheit in der Luft liegt. Dann, wenn diese einen Warnschuss hören, geraten sie in Panik.


    http://www.finanzen.net/nachri…__so_gut_wie_Gold__918448


    grüße


    auratico

    Aber natürlich mangelt es nicht an Krisenpropheten, die mehr als nur so manches Detail anders sehen. So heute in der "Welt" über einen gewissen Harry Dent, der allerdings auch schon mal einen DOW von 40.000 vorausgesagt hatte. Hauptsache, die Kasse klingelt:


    Börsenprophet sagt große Depression voraus


    Er gilt als ausgemachter Börsenexperte: Harry Dent sagte schon 1992 treffsicher die jetzige Wirtschaftskrise voraus. Nun meint er zu wissen, wie die kommenden Jahre aussehen. Bis Ende 2012 folge eine tiefe Depression und das Ende des Gold-Booms. Die Begründungen für seine Prognosen klingen überzeugend.


    Gold und Edelmetalle kollabieren ab Mitte 2010.


    "Aufgrund dieser dramatischen Entwicklungen brauchen Anleger eine völlig neue Investment-Strategie", schreibt Dent. Welche, hat er auch gleich parat: Zunächst werde der Dow Jones bis Mitte 2010 noch auf bis zu 11.800 Punkte steigen - davon könnten Anleger noch profitieren, die jetzt investieren. Während des darauffolgenden Einbruchs seien vorerst "sichere Währungen wie Schweizer Franken der einzige Ort, sich zu verstecken", schreibt Dent. Danach rät er Anlegern, ihr Geld in hochwertige US-Schatzbriefe und Anleihen anzulegen. Selbst Gold sei zu riskant. Ab Mitte 2012 sei dann ein guter Zeitpunkt, um wieder in Aktienmärkte zu investieren. Der Häusermarkt werde sich nicht vor 2015 erholen.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…se-Depression-voraus.html


    grüsse
    auratico

    Egon von Greyerz wagt - mit Schwerpunkt USA und UK - eine düstere Prognose für die kommenden Monate - er sieht sie als den Beginn einer traurigen Ära:


    - Die steigende Arbeitslosigkeit wird die staatlichen Defizite weiter hochschnellen lassen.


    - Noch im Herbst 2009 dürfte es zur nächsten Stufe der Bankenkrise kommen. Diese wird noch schlimmere Folgen haben als bisher, weil diesmal niemand wirklich damit rechnet. In Ermangelung privater Kapitalgeber wird der Staat allein sich der Bankbilanzen annehmen müssen.


    - Die Bondmärkte für Staatsschulden werden zusammenbrechen - zuerst in UK und USA.


    - Hyperinflation ist ein Währungsereignis - sie kommt, wenn mit den Bondmärkten das Vertrauen in die Währungen zusammenbricht.
    In Europa wahrscheinlich die Baltischen Staaten und andere osteuropäische Staaten - viele andere werden starke Inflation erleben. Ende der Wohlfahrtsstaaten etc.
    US$ und englisches Pfund werden zuerst verlieren, dann auch später der Euro. Im Gold will er den monetären Gewinner in seinem extrem düsteren Ausblick auf die kommende Zeit erkennen.


    So what is likely to happen next?


    Unemployment will increase government deficits


    First unemployment will rise substantially as outlined above and the effects of the unemployed masses will have major repercussions on the economy. This will lead to government deficits growing substantially. Tax revenue is already falling at alarming rates in the US and UK and most other countries but it will get a lot worse. Government expenditure will rise rapidly due to the mass unemployment. Taxes will rise but this will be like getting water out of a stone – there won’t be much revenue to tax. And if Vat or sales taxes are increased this will kill consumption even more. In addition governments will have to implement more programmes to help the poor, hungry and homeless. This will lead to more money printing.


    Next phase of bank problems


    Secondly the next phase of problems in the financial system will start by the autumn of 2009 at the latest. Since this will come as a total shock to everyone the effect will be much worse than in 2008. So far US banks have taken losses of $1.1 trillion. Conservative estimates put total losses at $2.2 trillion but realistic estimates are around $4 trillion and this excludes any problems in the $600 trillion to $1 quadrillion derivatives market a big part of which is worthless. In the next round of capital raising for banks there will only be one investor – the government. Thus there will be more money printing.


    Government paper will collapse – first in the US and UK


    With the escalation of money printing markets will be flooded with government paper which nobody wants, leaving governments to buy its own junk. The two countries with the worst problems are the UK and the US and their precarious situation will emerge first. Within the next few months rating agencies are likely to downgrade both countries’ debt. This will lead to the value of the treasury bonds and gilts collapsing and interest rates quickly moving up into the teens. The higher rates will make the financing costs of the debt to up exponentially leading to more money printing and higher interest rates. This is the “perfect” vicious circle that will end in a hyperinflationary depression.


    Hyperinflation is a currency driven event


    For many years we have been saying that this crisis will by hyperinflationary. The issuing of unlimited government paper will lead to the rest of the world selling their holdings of US/UK treasuries as well as selling the dollar and the pound. Most so called financial experts have been predicting a deflationary recession/depression since they don’t see the demand pull that they think is the cause of hyperinflation. We have been one of the very few (together with the very wise Jim Sinclair) to understand that hyperinflation is a currency driven event. The issuing of unlimited government paper outlined above will lead to the US dollar as well as the pound collapsing. It is the collapse of the currency which leads to hyperinflation. Without fail in history every hyperinflationary event has been caused by a collapsing currency not by demand pull.


    Many other nations will also experience hyperinflation such as the Baltic States, certain Eastern European and Asian Countries. Many more countries will have high inflation.


    THE DARK YEARS


    The Dark Years will be extremely severe for most countries both financially and socially. In many countries in the Western world there will be a severe depression and it will be the end of the welfare state. Most private and state pension schemes are also likely to collapse. It will be a worldwide depression but some countries may only have a deep recession. There will be famine, homelessness and misery resulting in social as well as political unrest. Different type of government leaders and regimes are likely to result from this.


    FINANCIAL MARKETS


    Stockmarkets
    The correction up in stockmarkets has probably finished but there is a possibility that it will continue for another couple of months. What is important is that it is a correction (we predicted it already back in January) and it will soon lead to a strong resumption of the downtrend. In the Dow Jones, a break of the trend line at 6400 would lead to a projected decline of at least 90% from the top. Almost all major world markets point to similar declines. This sounds incredible but bearing in mind that the Dow Jones fell 90% in the 1930’s and bearing in mind our discussion in the Dark Years paragraph above, this kind of target is not impossible.
    Some commodity stocks as well as gold and silver mining shares will be major beneficiaries from the Crisis.


    Bonds
    We forecast at the beginning of the year that US long rates would go up and they have almost doubled since. But this is only the beginning since we expect US and UK long rates to reach at least the mid teens in the next 2-3 years. Interest rates in all countries will go up substantially in the next few years.


    Currencies
    The dollar and the pound will have very substantial falls in the autumn of 2009. At some later stage the Euro will also weaken as a result of certain countries breaking away from the Euro area.


    Gold
    The currency which will be the major beneficiary from the Crisis is Gold. We have invested in gold since 2002 when we saw the Crisis coming. Gold has trebled since then. But this is just the beginning. The next major move will take place in the coming 4-5 months and it will be major. Gold for wealth preservation purposes should be held directly by the investor and stored outside the banking system in his name. Holding gold in ETF form, futures or owning part of gold bars that you don’t have personal access to is not wealth preservation.


    http://www.24hgold.com/english…tor=Egon+von+Greyerz&mk=1


    grüsse
    auratico

    Durchaus lesenswert: Martin Armstrong beschäftigt sich - wie gehabt aus der Gefängniszelle heraus - mit den jüngsten medialen Aufregungen um Goldman Sachs. Die Einschätzung seiner eigenen Rolle mag jeder selbst beurteilen; es spricht da freilich immer auch die Überzeugung von der eigenen überlegenen Einsicht mit, was zu Recht nicht jedermanns Sache ist. Man muss sich also die Rosinen herauspicken...


    Er glaubt, dass manche der jüngst vorgebrachten Kritikpunkte in der Causa Goldman an der wahren Situation sensationalistisch vorbeischrammen – wie z.B. die zuletzt in „kritischen Kreisen“ in USA bequem gewordene Formel, derzufolge Goldman Sachs den Kollaps der Märkte inzeniert habe und nun das größte Umverteilungsschema aller Zeiten einfach seinen Lauf nehme.


    Armstrong hingegen beharrt darauf, dass es für Goldman Sachs und den übrigen „Wall Street-Club“ vielmehr darum geht, mit Unterstützung durch das US-Rechtssystem, die Marktbedingungen immer so weit zu den eigenen Gunsten manipulieren zu können, dass man „einfach“ gesicherte Profite einfährt. Keine große Weltverschwörung mit einem definierten Endziel, sondern manipulatives Handeln je nach aktueller Lage, damit der Bonus auch im nächsten Quartal stimmt. Wenn das mit einem steigenden Ölpreis erreicht wird, gut – aber ebenso gut, wenn sich diese Profite aus einem fallenden Ölpreis ergeben.


    „Die Zentralbanken sind wesentlich unabhängiger als oft angenommen wird. Sie sind nicht Teil einer großen Verschwörung. Die Gefahr besteht vielmehr in der Richtung, wie etwa Goldman Sachs versucht, seine Leute in die politischen Positionen zu hieven. Hierin besteht die wahre Gefahr. Wenn die Zentralbanken hier von vornherein „dabei“ wären, warum sollte Goldman Sachs dann noch eigene politische Kandidaten brauchen?“


    „Goldman Sachs hat den Status eines Unberührbaren errreicht, und die Politiker werden nichts dagegen unternehmen, weil es ihren eigenen Zwecken entspricht. Sie brauchen jemanden, um ihre Schulden zu verkaufen. Das nennt man einen Primary Dealer.“


    „Die Errichtung von Dark Pools, um die kleinen Händler vermeintlich vor den Handelsbewegungen der großen zu schützen, stellt die größte „bullshit story“ dar seit der Zeit, als man anfing, die vormalige „Sterbeversicherung“ in „Lebensversicherung“ umzubenennen, um die Verkaufszahlen hochzutreiben.“


    Armstrong sieht in Goldman Sachs einen „privilegierten Hedge Fonds“ und glaubt, dass Goldman ausradiert werden könnte, falls sie sich wieder einmal groß verspekulieren (zuletzt wurden sie ja von der Regierung voll ausbezahlt, obwohl sie ihre Wetten, wie aber auch andere, bei der bankrotten AIG platziert hatten). Das gesamte business model von Goldman bestehe nur aus Wetten auf Spreads, auf Arbitrage; ein Geschäftsfeld im engeren Sinne gibt es nicht:


    „Die Regierung sollte verbieten, was Goldman macht. Entweder man ist eine Bank, ein Broker/Dealer, ein Market Maker oder eben ein Hedge Fonds. Man kann das nicht alles zugleich in einer Institution zusammenbinden.“


    http://www.scribd.com/doc/1750…piracy-The-Real-Dark-Pool


    grüsse


    auratico