Beiträge von auratico

    Zitat

    quote='Tollar'
    "...Goldman Sachs betreibt Front Running und verhindert dadurch bestmoegliche Ausfuehrung von Orders fuer andere Marktteilnehmer..."


    Solche Leute sind derzeit heiß begehrt in der Finanzindustrie. Alle wollen nun hinein in die "Dark Pools" in der Hoffnung, Goldman einige Promille Marktanteile beim aktiven Frontrunning abzujagen bzw. wenigstens sonst ein wenig mitnaschen zu können:


    Seeking an entrepreneurial C++/C# programmer to develop and test a "black box" for high frequency trading


    Requirements:


    - Expert level C++/C#
    -Diligent, detail oriented, hard working, able to work unsupervised
    -Must be willing to sign a confidentiality agreement
    -Experience in financial programming/blackbox a plus, but not neccessary
    -Must be able to come into our downtown office approximately 75% of the time


    Please forward a resume for consideration


    http://www.darkpooltraders.com…lassified.php?do=ad&id=27


    grüsse
    auratico

    Eigentlich bleibt es ein Rätsel, warum in USA die Wogen um Goldman Sachs nicht höher schlagen.
    Goldman gibt, da wieder auf Rekordkurs, den Notkredit der Regierung zurück. Den einzig zur Berechtigung der Teilnahme an den Kreditfazilitäten der Regierung erworbenen Status als Geschäftsbank gibt man nicht auf.


    Ungleich wichtiger jedoch: Goldman hat, zusammen mit anderen Banken, Unsummen an Steuergeldern über den Umweg der insolventen AIG erhalten.Und mit großer Wahrscheinlichkeit haben sie immer noch ältere Positionen bei AIG, die noch nicht fällig geworden sind bzw. sie haben seitdem einfach weitere Zahlungen erhalten.
    Als die Kreditausfallderivate, bei denen AIG die Gegenseite hielt, in die Fälligkeit gerieten, konnte AIG nicht zahlen, also übernahm dies zu 100% (!) bekanntlich der Steuerzahler.
    Gibt es bisher auch nur irgendeine Initiative, sich dieses Geld im Rahmen einer langfristigen Rückzahlungsstrategie zumindest teilweise wieder zurückzuholen? Fehlanzeige. Mir, obwohl ich kein Amerikaner und kein US-Steuerzahler bin, bleibt dies vollkommen unverständlich.


    Man erinnere sich nur an die bis heute unwidersprochen gebliebene Arroganz, mit der Goldman damals behauptete, dass man dieses Geld ohnehin bekommen hätte, da die Verträge mit AIG ihrerseits wieder gehedged gewesen seien.Nur weil sich die Regierung dazu entschlossen habe, AIG zu retten, komme dieses Geld nun vom Steuerzahler und nicht aus dem abgeschlossenen Hedging, welches nur im Falle eines Konkurses von AIG gegriffen hätte.


    Goldman received an estimated three times more, or US$30-billion, in an indirect bailout funnelled through bankrupt insurer AIG International.


    Washington bailed out AIG's counterparties, to whom it owed hundreds of billions, because AIG had sold to them unbacked credit-default swaps (a form of insurance on bond values). Goldman was not only ahead of the queue in collecting its IOU but is reported to have gotten 100¢ on the dollar to boot.


    Goldman was made whole even though it is arguable that it was imprudent to buy these swaps, which were not actuarially approved and had no capital behind them, as insurance products are supposed to. Even so, Goldman and AIG's other foolish customers got backstopped for lousy business practices.


    http://www.nationalpost.com/op…7d-47b1-83c0-f90c7c7f50dc
    grüsse
    auratico

    Von Tag zu Tag,von Bericht zu Bericht, wird deutlicher, dass Goldman Sachs seine Profite der letzten Zeit dem enorm anwachsenden Volumen aus automatisierten Hochgeschwindigkeitstransaktionen im Mikrosekundenbreich verdankt. In diesem Sinne ist die jüngste Affäre um die vermeintlich gestohlenen Teile ihrer Handelssoftware ein wahrer Segen, denn bis dahin war dieses ganze Handelssegment nicht auf dem Radar der Öffentlichkeit. Auch das hatte Goldman perfekt hinbekommen.


    high frequency trading firms, which represent approximately 2% of the 20,000 or so trading firms operating in the US markets today, account for 73% of all US equity trading volume.


    Die Firmen mir Hochgeschwindigkeitshandelssystemen machen also nur 2% aller 20.000 im Aktienhandel tätigen Adressen aus, es läuft jedoch 73% des Gesamtvolumens über deren automatisierte Handelsabteilungen ab - völlige Herrschaft der Black Boxes, während offiziell von grünen Sprossen der Erholung gefaselt wird, die sich anscheinend an den steigenden Aktienkursen ablesen lassen.


    And as the market keeps going up day in and day out, regardless of the deteriorating economic conditions, it is just these HFT's that determine the overall market direction, usually without fundamental or technical reason.


    In einer Marktsituation ohne klare Ausrichtung wie derzeit, bestimmt die winzige Gruppe der Hochgeschwindigkeitshändler (HFT´s) die kurzfristigen Bewegungen und cashen dabei kräftig ab. Auf gut 21 Milliarden $ werden die jährlichen Gewinne nur aus blitzschnellen Arbitragegewinnen geschätzt. Goldmans Anteil an dieser Art von automatisiertem Handel liegt allein an der New Yorker Börse NYSE bei ca. 60% und wird von Monat zu Monat größer.


    HFT has become the biggest cash cow for Wall Street: "The incredible capabilities offered by technology have given meteoric rise to a relatively few high frequency proprietary trading firms that now wield far greater influence on the markets today than most people recognize."


    Da muss man sich nicht mehr fragen, wo die Banken ihre Tarp-Gelder hinschicken, während die Politiker in der Öffentlichkeit noch immer herumheucheln und sich scheinbar wundern, warum es mit der Kreditvergabe trotz Milliardengaben nicht mehr klappen will.


    Goldman's $4 Billion High Frequency Trading Wildcard


    http://zerohedge.blogspot.com/…llion-high-frequency.html

    http://advancedtrading.com/alg…cleID=218401501#undefined


    grüsse
    auratico


    Ich rate selbstverständlich gar nichts an. Persönlich ist es weitgehend Nr1 (Gold). Der Ausdruck "sitzen" war vielleicht etwas mißverständlich. Gemeint war einfach die eigene Verlaufswährung, also für uns €.
    Wenn ich jedoch größere Summen auf Sicht von einigen Jahren in Währungen anzulegen hätte, wären dies aber sehr wohl Rohstoffwährungen wie Can$, AUD oder gar Real. Aber auch die müßte man wohl traden, zumindest mit Argusaugen beobachten und beherzt agieren.
    Es wird ohnehin von Tag zu Tag klarer, falls da noch jemand irgendwelche Zweifel haben sollte: man muss handeln, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Physisches Gold kann man davon ausnehmen, den Rest nicht.


    Mich interessiert das tägliche Auf und Ab des Goldpreises, sofern es nur den Dollar widerspiegelt, schon seit langem herzlich wenig. Für mich interessanter sind die Möglichkeiten, die sich außerhalb der Tabuzone des unangetasteten physischen Bestandes ergeben. Die üblichen Verdächtigen eben in den indischen und chinesischen Aktienmärkten oder auch einige wenige Edelmetallaktien. Auf diese Weise lassen sich auch Anlagemöglichkeiten mit Währungschancen finden.
    Die indischen Traktorbrüder Mahindra& Mahindra z.B. machen vor, was man seit März 2009 mit seinen Teuros hätte machen können, falls vom seitdem dahindümpelnden Eurogoldpreis gelangweilt.
    Die sind mir lieber als ihr als ihr leidiger Astro-Namensvetter...


    grüsse
    auratico


    Ich rate selbstverständlich gar nichts an. Persönlich ist es weitgehend Nr1 (Gold). Der Ausdruck "sitzen" war vielleicht etwas mißverständlich. Gemeint war einfach die eigene Verlaufswährung, also für uns €.
    Wenn ich jedoch größere Summen auf Sicht von einigen Jahren in Währungen anzulegen hätte, wären dies aber sehr wohl Rohstoffwährungen wie Can$, AUD oder gar Real. Aber auch die müßte man wohl traden, zumindest mit Argusaugen beobachten und beherzt agieren.
    Es wird ohnehin von Tag zu Tag klarer, falls da noch jemand irgendwelche Zweifel haben sollte: man muss handeln, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Physisches Gold kann man davon ausnehmen, den Rest nicht.


    Mich interessiert das tägliche Auf und Ab des Goldpreises, sofern es nur den Dollar widerspiegelt, schon seit langem herzlich wenig. Für mich interessanter sind die Möglichkeiten, die sich außerhalb der Tabuzone des unangetasteten physischen Bestandes ergeben. Die üblichen Verdächtigen eben in den indischen und chinesischen Aktienmärkten oder auch einige wenige Edelmetallaktien. Auf diese Weise lassen sich auch Anlagemöglichkeiten mit Währungschancen finden.
    Die indischen Traktorbrüder Mahindra& Mahindra z.B. machen vor, was man seit März 2009 mit seinen Teuros hätte machen können, falls vom seitdem dahindümpelnden Eurogoldpreis gelangweilt.
    Die sind mir lieber als ihr als ihr leidiger Astro-Namensvetter...


    grüsse
    auratico


    Ich rate selbstverständlich gar nichts an. Persönlich ist es weitgehend Nr1 (Gold). Der Ausdruck "sitzen" war vielleicht etwas mißverständlich. Gemeint war einfach die eigene Verlaufswährung, also für uns €.
    Wenn ich jedoch größere Summen auf Sicht von einigen Jahren in Währungen anzulegen hätte, wären dies aber sehr wohl Rohstoffwährungen wie Can$, AUD oder gar Real. Aber auch die müßte man wohl traden, zumindest mit Argusaugen beobachten und beherzt agieren.
    Es wird ohnehin von Tag zu Tag klarer, falls da noch jemand irgendwelche Zweifel haben sollte: man muss handeln, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Physisches Gold kann man davon ausnehmen, den Rest nicht.


    Mich interessiert das tägliche Auf und Ab des Goldpreises, sofern es nur den Dollar widerspiegelt, schon seit langem herzlich wenig. Für mich interessanter sind die Möglichkeiten, die sich außerhalb der Tabuzone des unangetasteten physischen Bestandes ergeben. Die üblichen Verdächtigen eben in den indischen und chinesischen Aktienmärkten oder auch einige wenige Edelmetallaktien. Auf diese Weise lassen sich auch Anlagemöglichkeiten mit Währungschancen finden.
    Die indischen Traktorbrüder Mahindra& Mahindra z.B. machen vor, was man seit März 2009 mit seinen Teuros hätte machen können, falls vom seitdem dahindümpelnden Eurogoldpreis gelangweilt.
    Die sind mir lieber als ihr als ihr leidiger Astro-Namensvetter...


    grüsse
    auratico


    Meilenweit davon entfernt, was sich viele wünschen: der Abkopplung von Au zum Dollar...


    Richtig und wichtig - auch wenn dieser Umstand, so hoffe ich, doch allseits bekannt sein sollte.


    Der Goldpreis ist seit Monaten aufs Engste mit dem Dollar verbunden, was in den letzten Jahren und Monaten nicht immer, sondern eben meistens der Fall war.


    Das Gold agiert hier eindeutig als Währung, als Korrektivwährung zum USD. Eine vehemente Abkopplung kann es nur durch einen veritablen Schock beim USD gebe - wenn das Goldangebot zu knapp wird für die Dollarflucht und der Goldpreis dann "überproportional" zulegen könnte. Von einem langsamen Absinken des USD und gleichzeitig milde anziehendem Goldpreis hat man in € tatsächlich nicht viel.


    Sich diesen Umstand als Bewohner der Eurozone vor Augen zu halten, ist wichtig. Ein US-Amerikaner konnte und kann sich mit Gold gut gegen Kaufkraftverlust absichern. Bisher wäre es freilich auch wesentlich liquider über € und Yen gegangen. Aber ob es so bleiben wird?


    Würden die zu erwartenden weiteren ökonomisch-politisch-sozialen Schieflagen in Europa nur den Dollar stützen und austarieren (das ist eindeutig das Kalkül der USA) - oder eben zu einem Vertrauensverlust ins Fiat-Papierregime allgemein führen? Schließlich könnte nur letzteres Szenario Gold gegenüber allen Währungen als König dastehen lassen.


    Wichtig also, die Anregung von User "Echse" aufzugreifen und sich stets bewußt bleiben, in welcher Währung man selbst sitzt. Alle noch so schlüssigen Analysen von klugen Köpfen aus USA zur Goldpreisentwicklung und Dollarschwäche sind letztlich immer vorrangig aus US-Perspektive verfaßt.


    grüsse


    auratico


    Momentan sieht es echt so aus, also ob die Reflationierung am Asset-Markt ihre Erfolge zeigt.


    Es geht darum, dass die Hedge Fonds und andere große Market Maker (z.B. Goldman Sachs, die praktisch ein riesiger Hedgefonds sind) so viel Kaufdruck durch steigende Kurse erzeugen können, dass die trägen Marktteilnehmer wie z.B. die großen US-Pensiondsfonds sich zum weiteren Einstieg förmlich gezwungen sehen. Während diese dann noch am Akkumulieren sind, stößt der wendige Teil des Marktes die Aktien wieder ab. Andererseits aber wäre eine weiterhin erfolgreiche Reflationierung bei den Aktien, die trotz stark sinkender Ertragslage der Unternehmen steigen, tatsächlich einer der besten Frühindikatoren für die kommende Inflation.


    grüsse
    auratico

    Es wäre auch zu schade gewesen, wenn die filmreife Schmuggelaktion um die vermeintlichen Milliardenbonds in Chiasso so sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden würde.


    Die Sache geht weiter. In Italien haben sich einige Zeitungen auf Recherche begeben, was auch immer man von denen halten mag. Die Identität der beiden Bondschmuggler scheint nun allseits bekannt zu sein. Interessant auch (steht nicht in dem verlinkten deutschsprachiogen Artikel): offenkundig sind die allermeisten "Kennedy Bonds" gar nicht von der Fed, sondern direkt vom US-Schatzamt (!) ausgegeben worden. Wenn das stimmen sollte, würden natürlich auch die ersten Aussagen aus USA stimmen, denen zufolge die Fed Bonds in den besagten Höhen gar nicht emittiert habe. Falls Zeit vorhanden, demnächst mehr an dieser Stelle:


    "Groteske Züge in dieser Affäre gibt es genug: Vergangenen Mittwoch fand in Como eine gerichtliche Anhörung statt, in der die beiden Verdächtigen, die mit den Wertpapieren erwischt wurden und längst wieder auf freiem Fuß sind, als Zeugen vernommen werden sollten. Doch zum Termin erschien - wer hätte das gedacht - nur deren Anwalt, der versicherte, mit den Japanern in Mail-Kontakt zu stehen. Er könne bloß nichts Genaues sagen, weil es erhebliche Übersetzungsschwierigkeiten gäbe.


    Dies berichten die Zeitungen "AGI-News" und "Il Giorno", die beide anteilig zum Ölmulti Eni gehören. Nach ihren Informationen handelt es sich bei den beiden vorübergehend Verhafteten um zwei Japaner namens Akihiko Yamaguchi (54) und Mitsuyoshi Watanabe (61). "


    deutsch:


    http://worldcontent.twoday.net/stories/5804436/


    italienisch


    http://www.ilgiornale.it/a.pic1?ID=364271


    http://www.comedonchisciotte.o…ews&file=article&sid=6104


    Ein Franzose hat sich ganz besonders der Sache angenommen :


    Donc, selon Luigi Grimaldi, le journaliste de Liberazione qui a publié son article hier, en 1998, date d'émission de ces « billets des États-Unis » à l'effigie de Kennedy par le Trésor US et non par la Federal Reserve (qui ne ment donc pas en affirmant qu'elle n'a jamais émis de billets de cette valeur...), « 99% des billets en circulation étaient des billets de la Federal Reserve, et 1% des billets des États-Unis »...


    http://adscriptum.blogspot.com…llars-ordre-executif.html


    Zu den Kennedy-Bonds:


    One side carries a reproduction of the image of the American president, the reverse side that of a spaceship. From confidential, usually well-informed sources, AsiaNews has learned that this type of paper money was issued less than ten years ago (in 1998), although it is difficult to know whether those seized in Chiasso are authentic. But the fact that the release of this particular State Treasury was not completely in the public domain tends to exclude the possibility of counterfeiting.


    http://www.speroforum.com/a/19…d-in-Italy-may-be-genuine



    grüsse
    auratico

    Goldman lebt derzeit in der besten aller nur denkbaren Bankwelten: durch die kleiner gewordene Konkurrrenz kann man sich deren vormalige Marktanteile einverleiben und die völlig außer Frage stehende Rolle als Primus unter den als "too big to fail" eingestuften Adressen ermöglicht es ihnen, weiterhin ihr altes Geschäftsmodell zu betreiben - zur größten Not müßte man dann eben wieder für einige Zeit Staatsgelder annehmen. In der Zwischenzeit jedoch geht der Bonus-Reigen fröhlich weiter.
    Dieser Artikel hier vergleicht die Situation der insolvenzgefährdeten CIT mit dem Luxusmodell von Goldman Sachs:


    Goldman will surely deny that its risk-taking is subsidized by the taxpayer -- but then so did Fannie Mae and Freddie Mac, right up to the bitter end. An implicit government guarantee is only free until it's not, and when the bill comes due it tends to be huge. So for the moment, Goldman Sachs -- or should we say Goldie Mac? -- enjoys the best of both worlds: outsize profits for its traders and shareholders and a taxpayer backstop should anything go wrong.


    http://online.wsj.com/article/…tml#articleTabs%3Darticle


    Und außerdem verfügt man ja auch noch über - siehe Bildanhang - die perfekte Frontrunner-Software...


    grüsse
    auratico

    Schon starrt die Meanstreamwirtschaftspresse wieder mit offenem Mund auf das "Genie" von Goldman Sachs.
    Knapp und klar hier noch einmal aufgelistet, was es damit wirklich auf sich hat:


    The Genius of Goldman?


    What’s up with the mainstream media acolytes who keep
    aluding to the genius of Goldman Sachs?


    What genius?


    If it wasn’t for their former CEO Hank Paulson bankrupting
    their competition (Bear and Lehman) and then extorting
    Congress behind closed doors under the threat of martial law,
    they wouldn’t even be in business today.


    Does having your former CEO being able to choose who among
    your competitors lives, or dies, make you a genius?


    Does having your former CEO bail you out via the backdoor
    of AIG, make you a genius?


    Does running the latest shadow-government version of
    INSLAW/PTECH/PROMIS software and front running the market
    (not mention their own clients) as the defacto trading arm
    of the Plunge Protection Team make you a genius?


    Does stuffing profits offshore and only paying a 1% income tax
    rate, after being bailed out by taxpayers who pay 20-30-40
    times that, make you a genius?


    Was former Goldman Chairman and NY Fed head Stephen Friedman a
    genius, or just another front running, inside trader?


    Since when does front running & shearing the sheep make one a genius?


    Goldman is no more a genius than is the IRS.


    One robs you blind under the protection of the law of the land,
    and the other robs you blind while operating outside of it.


    http://www.sliderontheblack.co…ts/the-genius-of-goldman/


    grüsse
    auratico

    Das gefällt der EZB gar nicht: Italien will auf die Buchgewinne aus der Preissteigerung seiner Goldreserven bei der italienischen Zentralbank eine Steuer von 6% erheben. Die Idee könnte auch von Steinbrück sein, doch diesmal eben made in Italy:


    ECB Asks Italy to Suspend Tax on Central Bank Gold


    July 15 (Bloomberg) -- The European Central Bank asked the Italian government to suspend a proposed tax on the Bank of Italy’s gold reserves, saying it may jeopardize the central bank’s independence and weaken it financially.


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601092&sid=a4HSxsABms.M


    http://www.ecb.eu/ecb/legal/pd…f_banca_ditalias_gold.pdf


    grüsse
    auratico

    Ein wenig seltsam ist es schon, dass die emsigen Leute von GATA, die sonst immer das Gras wachsen hören, mit dieser Meldung erst jetzt herausrücken, obwohl die Sache offensichtlich bereits seit 2005 in Kraft ist: Wie es scheint, ist es an der Comex, aber auch in Tokio, möglich, einen Gold-Terminkontrakt mit einem Anteil an einem Gold-ETF glattzustellen. Demnach wäre die Einlieferung eines Anteilscheins an einem ETF an der Terminbörse gleichbedeutend mit der Auslieferung von physischem Gold. Das wäre schon ziemlich irre. Ob das wirklich stimmt? Dann wäre es ungemein wichtig zu erfahren, in welchem Ausmaß von dieser Regel Gebrauch gemacht wird.


    Dear Friend of GATA and Gold:


    GATA board member Adrian Douglas discloses in the report below, titled "The Alchemists," that the New York and Tokyo commodity exchanges have been permitting their gold futures contracts to be settled not in real metal but in shares of gold exchange-traded funds (ETFs). This essentially allows the gold shorts (and the exchanges themselves, which guarantee futures contracts) to transfer their obligations to third parties that may not have the metal they claim to have and that, in any case, are operated by the investment banks running major short positions in gold.


    http://www.gata.org/node/7586


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Tollar', Wer schon mal ping-Tests von einem PC auf den lokalen Router gemacht hat, die mindestens Millisekunden Verzoegerung aufweisen, weiss, dass komplexe Entscheidungssysteme im Microsekundenbereich vor allem eine Frage der Schnelligkeit der Anbindung an die Handelssysteme sind. Solche Kosten der Co-Location koennen nur Grossbanken tragen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil erzielen.


    Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Server von Goldseiten.de ungefähr in Sibirien stehen muss angesichts der erreichten Geschwindigkeit. Zum High Frequency Trading also nur bedingt geeignet.


    Inzwischen heißt es im Zusammenhang mit der Goldman-Debatte immer häufiger, dass die Sache weitgehend erledigt wäre, wenn man nur eine Regel einführen würde, derzufolge eine Order mindestens 1 Sekunde (!) im Orderbuch stehen müsse, bevor ein Trade erfolgen dürfe. Damit ließe sich die Mikrosekundensteuer an Goldman anscheinend vermeiden. Aberwitzig diese ganze Sache...


    Vor einigen Jahren waren es noch 30 Sekunden:


    Oh, and then there was the demise of Dick Grasso as head of the NYSE…you do remember that? Who replaced him? John Thain whose expertise was in electronic trading whiz from Goldman Sachs! What was the first thing that Thain did? Emphasize electronic trading by buying ETN platform Archipelago and then scrapping the 30 second rule. A rule where a bid or offer must remain posted for 30 seconds. Due to the speed of trading that is a lifetime but now as the two authors of the study say, we need a 1 second rule. That would wipe out most of the manipulation as the big boys cannot ‘probe’ with a bid or offer that is out there for an entire second.


    http://traderbill.wordpress.co…9-high-frequency-hi-jinx/


    grüsse


    auratico

    Letztes Jahr noch am untergehn, und jetzt (ggf. mit ein paar Bilanztricks) nach einem Gewinn im I.Q von 1,66 Milliarden $ werden jetzt für II.Q 2,2 Milliarden $ erwartet.(


    Ja, ca. 2, 2 Milliarden $ Gewinn zwischen März und Juni sollen es werden. Der Grundtenor in den US-Medien lautet, dass GS in einer Periode, da die meisten ihrer Konkurrenten sich an kein risikobehaftetes Geschäft mehr herangetraut hätten, einfach zugegriffen habe und damit wieder einmal ins Schwarze getroffen habe. JP Morgan wird wohl noch am nächsten an Goldmans Geschäftsgebaren herankommen.


    Analysts predict the bank earned a profit of more than $2 billion in the March-June period, because of its trading prowess across world markets. If they are right, the bank’s rivals will once again be left to wonder exactly how Goldman, long the envy of Wall Street, could have rebounded so drastically only months after the nation’s financial industry was shaken to its foundations.


    http://www.nytimes.com/2009/07…?_r=2&partner=rss&emc=rss


    Zitat

    Quote silverbug 123


    Hierzu noch ein Hinweis (ich habe leider trotz Suche und googeln keine Quelle mehr gefunden): vor nicht allzu langer Zeit (ich sage mal so aus dem blauen heraus 2/3 Jahre) gab es auf heide.de die Meldung, dass die Server der Wallstreet trotz horrender Mieten für die Räumlichkeiten nicht ins Umland verlegt werden sollen. Als Begründung wurde weitere Latenz (wegen den zwischengeschalteten Routern) angegeben.


    Das scheint richtig zu sein, denn offenkundig geht es beim automatisierten High Frequency Trading um Mikrosekunden, sodass man auf dem Server sitzen muss wie die Henne auf dem Ei. Ob es wirklich stimmt, dass inzwischen 70% des Handelsvolumens - mit steigender Tendenz seit offiziellem Ausbruch der Krise 2007 - an der NYSE durch automatisiertes Computertrading zustande kommen - dass also bei 70% der Käufe und Verkäufe die Software die Entscheidung trifft?


    They estimate that 70% of the volume in today’s markets is from high-frequency program trading. They outline how large brokers and funds can buy and sell a stock for the same price and still make 0.5 cents. Do that a million times a day and the money adds up. Or maybe do it 8 billion times. It requires powerful computers, complicity of the exchanges (because the exchanges get paid a lot), and highly proximate computer connections. Literally, the need for speed is so important that to play this game you have to have your servers physically at the exchange. Across the river in New Jersey is too slow. Forget Texas or California. This is a game played out in microseconds.


    http://pragcap.com/must-read-t…-in-volume-and-volatility


    grüsse
    auratico

    Die britischen Pensionfonds geraten in erhebliche Schwierigkeiten. Die Post macht den Anfang und überlegt, ihre bisherige Pensionsvorsorge zu beenden und unter anderen, natürlich schlechteren Bedingungen fortzuführen. Ein Vorgeschmack auf kommende Ereignisse, nicht nur in England. Große Streikwellen sind damit vorprogrammiert:


    Pensions experts predict 'horrific news' on funds


    The postal giant is considering whether to close the company's retirement scheme to existing members, forcing them to join a new pension pot with less lucrative benefits.


    Pension industry insiders believe such a move could spark widespread strikes at Royal Mail. More worrying for British industry, trouble will not be reserved to the postal service. Over the next few months companies are expected to highlight the scale of Britain's pension crisis by revealing deficits on an unprecedented scale. Strikes and corporate failures could follow.


    http://www.telegraph.co.uk/fin…rrific-news-on-funds.html


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Delphin',
    Das wäre ungefähr so als würden Sie mit mir eine Partie Onlinepoker spielen und MEIN Programmierer hat das Programm entwickelt, das die Karten ausgibt.


    Gute Überlegungen, Delphin, danke. Vielleicht kannst du ja an der Sache auch weiterhin etwas dranbleiben? Denn auffallend ist, wie wenig darüber bekannt ist; da kommt die Geschichte mit der Goldman-Software gerade recht, damit diese ominöse, rasch um sich greifende Handelsform endlich ins Bewußtsein rückt.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die offizielle Position von Goldman einfach so aussieht, dass sie sagen, dass eine gute Software eben "mitentscheidend" sei für erfolgreiches Traden. Und dass ihnen niemand einen Vorwurf daraus machen könne, falls ihre Software eben die beste sein sollte.


    Noch nicht ganz begriffen habe ich den Umstand, ob eine temporär (bis andere dazu aufschließen) überlegene High Frequency-Software allein schon ausreichen würde, um hier durch abertausende Deals nach dem Motto vom Kleinvieh, das auch Mist macht, abzusahnen - oder ob dazu notwendigerweise auch ein illegaler Informationsvorsprung und damit eine Begünstigung hinzutreten muss.


    Meinungen?



    Noch eine Trouvaille zu der Sache:


    The Cold War in high frequency trading turns hot


    There’s no doubt that Goldman Sachs, or any other proprietary trading firm, could indeed lose tens of millions of dollars from its proprietary trading if their strategies are stolen — and that is very serious. The competitors that obtain access to these trading secrets could (and would) use it to front run or trade against it, ruining even the most well-planned tactics. This news story contains many very important sub-plots: trading espionage, the necessity for a trading firm to have sophisticated security systems built around its technology, the requirements for risk management, and even the potential for proprietary trading software to be targeted on a wider scale for terrorist activity; but more than anything else it highlights the critical role played by high frequency prop trading in this new market.


    http://ftalphaville.ft.com/blo…quency-trading-turns-hot/


    grüsse
    auratico

    Es scheint, dass AIG weiterhin noch für eine Unmenge von Derivatpositionen europäischer Banken die Gegenpartei bildet.
    Beim letzten Zahltag, für den bekanntlich schon einmal die US-Steuerzahler aufkommen mussten, wurden ja bereits Unsummen an amerikanische und europäische Banken, allen voran die Deutsche Bank, erstattet.


    Offenkundig haben sie aber immer noch Derivate europäischer Banken im Umfang von 193 Milliarden $ gegen Ausfall versichert.
    Kaum vorstellbar, dass im Falle einer weiteren Abschreibungsorgie diesmal wieder die vollen Summen ausbezahlt würden - das wäre den US-Steuerzahlern bestimmt nicht mehr zu vermitteln. Anzunehmen ist, dass es sich bei den europäischen "Assets" um weitere Derivate der Deutschen Bank, von Societé Générale und vielleicht auch der deutschen Landesbanken handelt, falls die letztgenannten nicht gar zu blöde waren, um sich überhaupt gegen einen Ausfall abzusichern, was angesichts der dort in den letzten Jahren zutage getretenen, himmelschreienden Inkompetenz durchaus vorstellbar, ja sogar wahrscheinlich ist:


    Departing Chief Executive Officer Edward Liddy is under pressure from lawmakers to sell assets to help repay the $182.5 billion rescue package that was required to prop up the insurer after losses on credit-default swaps tied to U.S. home loans. The company said last week that other derivatives, backing about $193 billion in assets for European banks, could have a “material adverse effect” on AIG’s results.
    “The company has not been forthcoming about the sequence of events that would result in a loss” on the European contracts, Shanker said. “Even a proportionally small loss could be significant.”


    http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a.SanYh6Y1EY


    auratico


    Sehr interessante deutschsprachige Zusammenfassung - danke!
    Ich bin leider zumeist mit den englischsprachigen Informationen schon so ausgelastet, dass mir für so interessante deutsche Blogs dann die Zeit fehlt.
    Wer noch weitere aktuelle Beiträge in deutscher Sprache zu dem Thema kennt, bitte ohne weitere Umstände hier einstellen.


    Hier nachgereicht eine Ansicht von Barry Ritholtz:


    The Goldman Sachs Tax


    How might this work? The GS sniffer sees an order for 1 million shares. The computers pick up a 100,000 shares and based upon conditions, put them out for sale at some price higher. At 10 cents, its $10,000. In order for this to amount to any real amount of money, it would have to happen 1,000s of times a day. If GS’ program had 10% of daily volume of a billion shares, picking up a dime, its only $10 million per day.


    One the other, hand, in what has been described by the pros as one of the most challenging trading environments in history, Goldman Sachs Trading Revenue is set to make all time records.


    http://www.ritholtz.com/blog/2009/07/the-goldman-sachs-tax/


    grüsse
    auratico

    Im Zusammenhang mit den jüngsten Vorgängen um die vermeintlich kopierten Code-Bestandteile bei Goldman Sachs, ist es vielleicht angezeigt, sich erst einmal etwas vertraut zu machen mit diesem Segment des ultraschnellen, automatisierten Programmhandels, der völlig von Goldman Sachs dominiert wird und in den letzten Monaten eine neue Dimension angenommen hat.
    Die Gewinne entstehen aus den wahnwitzigen Volumen, die innerhalb weniger Sekunden von den Black Boxes verschoben werden und natürlich für andere Marktteilnehmer leicht zu Fehlsignalen führen können. Bis die das merken, sind die Goldman-Computer aber freilich schon wieder raus aus ihren Positionen.


    Das seit etlichen Wochen zu beobachtende Geschehen an den Aktien- und vor allem an den hochvolatil gewordenen Währungsmärkten, wo es beinahe jeden Tag um 1% und mehr zwischen Dollar, Euro und Yen rauf- oder runtergeht (viel mehr natürlich bei den Währungen kleiner Länder, wenn diese attackiert werden) ohne fundamentale Richtung, ist die ideale Turnhalle für diese automatisierten, algorithmischen Handelsplattformen, die mit den klassischen Black Boxes der jüngstvergangenen Generation nicht mehr allzuviel zu tun haben.


    Why Institutional Investors Should Be Concerned About High Frequency Traders


    It is now generally understood that high frequency traders (HFTs) are dominating the equity market, generating as much as 70% of the volume.


    HFTs are computerized trading programs that make money two ways, in general. They offer bids in such a way so as to make tiny amounts of money from per share liquidity rebates provided by the exchanges. Or they make tiny per share long or short profits. While this might sound like small change, HFTs collectively execute billions of shares a day, making it an extremely profitable business.


    Why should institutional or retail investors care? After all, aren’t HFTs adding liquidity? That’s what they and the exchanges, who court their business, say.


    There’s a lot to worry about.


    ganzer Text bei:


    http://blog.themistrading.com/?p=171


    Eine Software-Firma stellt eine solche High Fequency Tradingsoftware vor:


    http://www.a-teamgroup.com/art…equency-trading-solution/


    grüsse
    auratico