Beiträge von auratico

    Hambro ist mE. einer der erfolgreichsten Mineure überhaupt, an dessen Minen ich leider nie Anteile besaß.


    Sei doch froh, denn der gute Peter hat doch wie andere auch gewaltig Federn lassen müssen, von € 20 herunter auf € 2 vor einigen Wochen! Jetzt vielleicht wäre die Sache interessant, aber die Kursverluste waren doch enorm. Ausserdem sind die meisten seiner Minen in Russland...


    http://aktien.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=6707514


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',
    Interessante Tatsache ist, daß die Fremdeinlagen bei der FED in erheblicher Schnelligkeit schwinden....


    Das gilt nur für die "government sponsored entities" wie Fannie und Freddie nach ihrer Totalverstaatlichung aufgrund der dann einsetzenden, erwartbaren geringeren Liquidität - es geht dabei ja um verrückte Summen. Die Chinesen haben ihre Riesenanteile an diesen Anleihen zwar zu einem erheblichen Teil abgestossen, dafür jedoch im Umkehrschluss eine Bombenladung weiterer Treasuries erworben, die noch liquider am Dollar sind als die Agency Bonds. Der Zuwachs an Bondkäufen durch ausländische Anleger (natürlich vor allem Zentralbanken) hat den Verlust bei den anderen staatsnahen US-Anleihen zuletzt mehr als nur ausgeglichen. Klar ist das nun wieder eine "Blase". Aber es gibt auch Blasen, die viel länger anhalten könnten, als man dies bei nüchterner Betrachtung für möglich hält. Diese Blase ist noch jung, allerdings wächst sie mit forschem Tempo:



    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',


    Auch für mich ist Abstieg des $ besiegelt , in guter Gesellschaft mit Sinclair und Monty Guild aktuell.


    Bitte aber auch in Rechnung stellen, dass gerade Sinclair immer mehr in eine Guru-Haltung verfällt, so pointiert seine Kommentare auch mitunter sein mögen. Er ist definitiv esoterisch ausgerichtet, wenn er mehrfach und kryptisch verklausuliert ganz genaue Daten auftischt ( Juni 2011 etc.), an denen markante monetäre Ereignisse eintreffen sollen. Das hat ihn mir nicht verleidet, aber in mancher Hinsicht suspekt werden lassen. Und wenn Herr Buiter glaubt, dass innerhalb von fünf Jahren mit dem Dollar etwas Spektakuläres geschehen könnte... das glaubt die Azubi (17 Jahre) aus meiner Stammkneipe auch.


    Zitat

    Buy things that benefit from a declining dollar as the big bond flotations will force the U.S. dollar down.[/color][/u] Some examples: Foreign currency denominated bonds, gold shares, and grain commodities....."


    Das alles sind Standardempfehlungen, sollte der US-Dollar stark fallen. Es sind genau jene Anlageklassen, die einem US-Investor von 2001 bis Anfang 2008 herrliche Renditen verschafft haben, sofern man sie rechtzeitig wieder verkauft hätte. Hatte Herr Guild in seinen Kolummnen dazu geraten?


    Vielleicht lesen wir alle zu viele US-Kommentare. Verständlicherweise suchen sie nach Möglichkeiten, ihre Leser vor einem Dollarverfall zu schützen und raten ihnen, "ausländische" Währungen zu kaufen. Wir hier aber leben in Europa mit dieser "ausländischen" Währung und sind daran interessiert, Anlagen in dieser unserer Währung abzusichern bzw. zu vermehren.
    Sinclair überschätzt EU-Europa völlig und unterschätzt dessen immense Verwicklungen in das globale Schuldenchaos. Auch in den kommenden Monaten werden Unsummen an Dollars aufgebracht werden müssen, um Liquidierungen aus Kredit- und Derivatgeschäften vorzunehmen. Allgemeinwissen sollte sein, dass ca. 70% aller US-Dollars ausserhalb der USA kursieren.


    Zitat

    Das Argument der "Leitwährung", besser Leidwährung, überzeugt nicht.


    Endloses Thema, das wir hier nie erschöpfend werden klären können. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass dieser Status sehr wohl eine immenses Privileg darstellt. Bis jetzt jedenfalls geht die Rechnung auf, denn nach Schulbuchwissen müsste der USD längst im Nirwana sein, was aber bekanntlich nicht der Fall ist. Stattdessen sorgt man sich hier im "friedlichen" Europa inzwischen jeden Winter berechtigterweise darum, ob und wie lange die Russen einem wieder einmal das Gas abstellen. Die Dollarverpflichtungen der russischen Oligarchen sind unfassbar - hunderte Milliarden, alles auf Pump und mit zahlreichen Zwischenfinanzierungen in Europa.


    Entscheidend für das Schicksal des Dollar wird nicht sein, ob es der US-Wirtschaft schlecht geht oder nicht. Es zählt nur die Relation zu anderen - der berühmte Schönheitswettbewerb in der Leprakolonie. Solange die Mehrheit glaubt, dass die USA sich im Verhältnis zu Europa (inkl. England) und den Schwellenländern besser halten bzw. rascher erholen sollten, bleibt der Dollar interessant. Eine wilde Aufwertung des € würde die spektakulär ins Stottern geratene Euro-Wirtschaftszone ohnehin noch vor dem Dollar erledigen. Leidwährungen, wohin das Auge reicht, und im Moment hat sich das grosse Geldscheffeln ganz eindeutig auf die Währungsmärkte verschoben, wo sich die Notierungen der grossen Währungen im Tagesrhythmus um mehrere Prozentpunkte ändern können. Das Volumen der Währungsderivate ist demgemäss auf Rekordstand - die Hypothekenfritzen der Banken wechseln, sofern noch nicht entlassen, einfach in die Devisenabteilungen und spielen dort mit den gleichen Vehikeln weiter.


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',
    Daß der Spread bei Italienanleihen hoch ist, ist nicht ganz neu, aber obiges sehr bedenklich.


    Edel, wie ich höre, ist da heute mehr im Busch. Es geht nicht allein um die schon seit längerem erhöhten Spreads von italienischen Anleihen, sondern um einen regelrechten Kaufstreik bei vielen Tranchen, die jetzt verkauft werden sollten und bei denen man schon im Vorfeld nur auf Absagen stösst. Mal sehen, ob sich das noch heute verifizieren lässt. Jedenfalls kommt es umgekehrt aktuell zu keinem erhöhten Andrang bei den US-Anleihen, wenngleich das Kaufniveau schon seit vielen Wochen auf hohem Niveau verbleibt.


    grüsse
    auratico

    Irgendeiner ne Ahnung warum gerade der USD Index wie ne Rakete steigt? Sollte hoffentlich bei 84 zu Ende sein. Jedenfalls läuft POG wohl auf die 830 runter. Ist das schon die Oh-bama rally? :hae:


    Es heisst heute, Italien habe aktuell grosse Verluste im Anleihenhandel. Sie bringen ihre Staatsanleihen nicht mehr los. Dies wird als Zeichen gesehen, dass es bald anderen EU-Staaten ähnlich ergehen wird. Wenn sich diese Sicht der Dinge durchsetzen sollte, hat der Dollar eine gute Zeit vor sich. Die US-Anleihen geben aber interessanterweise auch etwas nach. Der Anstieg des Dollars heute und der Preisverfall beim Gold ist allerdings heftig.


    grüsse
    auratico

    [

    Zitat

    quote='Anzugpunk',


    .Kanalisation oder sowas ist auf dem Land auch heute noch sehr selten.


    Quatsch. Die Infrastruktur ist auch auf dem Land inzwischen praktisch flächendeckend. Seit zwanzig Jahren wird in aber auch jeden letzten Weiler eine Betonstrasse gebaut. Die irrsinnige Staatsverschuldung geht in genau diese Dinge. Man kann in den Bergen ständig Lastwagenkonvois sehen und denkt sich, da werde irgendwo ein Grossprojekt gebaut. Beim Näherkommen merkt man dann, dass nun auch der 90jährige Reisbauer Akira auf seine alten Tage eine Betonstrasse zu seinem Reisfeld gebaut bekommt.


    Zitat

    In den Vororten Tokyos oder anderer Städte siehts hingen oft genug aus wie in Detroit oder Rumänien und das errinert eher an Südamerikanische Elendsviertel als an die "zweitwichtigigste Volkswirtschaft der Welt".


    Wo bitte sieht es in Japans Vorstädten aus wie in Detroit oder Rumänien? Bitte Beispiele nennen, denn das würde meine japanischen Freunde sehr interessieren, wenn sie wieder einmal mit biergeröteten Wangen von einer von ihnen als abenteuerlich empfundenen soziologischen Expedition durch Berlin/Nord-Neukölln zurückkehren. Das wirr verlegte überirdische Stromleitungsnirwana (wg. Erdbebengefahr) in Japan sollte man nicht gleich mit 3. Welt assoziieren. Richtig aber ist, dass es auch in Japan immer mehr Arme gibt, die oftmals keinen Familienanschluss haben.


    grüsse
    auratico

    Scheinbar wirken die Beruhigungspillen und rosaroten Brillen, die an die Bürger verteilt werden.
    Die Apokalypiker sind aus den Foren fast verschwunden, und Beiträge wie "Ist der crash vorbei? Scheint so!
    werden geschrieben.


    Ob die Apokalyptiker aus den Foren verschwunden sind, vermag ich nicht so recht zu beurteilen. Fakt aber ist, dass in so manchem Internetforum - so auch in diesem hier - die aktuelle Situation schon seit ca. 2 Jahren recht instinktsicher vorhergesehen wurde, während der Mainstream noch von endlosem Wachstum der Schwellenländerbörsen u.ä. schwadronierte. Nun ist interessant zu sehen, dass die Mainstream-Presse inzwischen kaum mehr ein anderes ökonomisches Thema kennt als die Finanz-und Wirtschaftskrise.


    Bisher war es fast immer so, dass mit dem massiven Auftauchen gewisser ökonomischer Themen und der damit verbundenen Trends auf den Titelseiten jeweils eine Trendwende eingeläutet wurde. Wenn es also ein Trend erst einmal als wiederholter Aufmacher auf die Titelseiten der ökonomisch trägen Massenmedien geschafft hatte, war an den jeweiligen Märkten längst alles tonnenschwer eingepreist, und es setzte eine sehr deutliche Gegenbewegung ein - deutlich, aber nicht unbedingt langandauernd. Lange genug jedenfalls, um damit eine Stange Geld zu machen. Das könnte durchaus auch diesmal an den Aktienmärkten der Fall sein, vor allem unter Berücksichtigung des Obama-Faktors. Dass Börsen nicht rational funktionieren, sondern als massenpsychologische Phänomene anzusehen sind, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein.


    Die Beispiele für diese inverse Korrelation von grossen Trends und Massenmedien sind endlos, und deshalb seien nur einige aus der letzten Zeit erwähnt:


    - Wann immer der Goldpreis nach einer deutlichen Anstiegsphase in den letzten Jahren in grösserem Stil es auf die Wirtschaftsseiten geschafft hatte und die Finanzindustrie gerade mit heisser Nadel ihre diesbezüglichen Zertifikate gestrickt und angepriesen hatte, folgte daraufhin prompt ein Abverkauf.


    - Kaum schwört die vollkommen überflüssige Kaste der sog. Analysten die Welt auf zukünftige Ölpreise von "dauerhaft bei USD 200" ein, fällt der Ölpreis wie ein Stein.


    - Noch vor wenigen Monaten tauchten wieder in allen Massenmedien Bilder von hungernden Kindern auf den Titelseiten auf - es hiess, die Nahrungsmittelpreise würden weiter in derast schwindelerregende Höhen steigen und die Ethanol-Gesetze die halben Ernten verschlingen. Mit einem Schlag spricht plötzlich niemand mehr von Biopsprit, ganz so, als hätte dieses Thema nicht noch wenige Wochen zuvor die Gemüter erhitzt.


    - Oder jetzt, nachdem ein beispielloser Ausverkauf an den Weltbörsen bereits stattgefunden hat, überbieten sich die Finanzindustrie und die Berichterstattung in den Medien gegenseitig mit "Produkten, mit denen Sie auch bei fallenden Börsen profitieren können" - natürlich wieder viel zu spät, um für grössere Kreise ein interessantes, zeitnah richtiges Investment sein zu können.


    - 2007 waren sich praktisch alle "Marktteilnehmer" einig, dass der Dollar 2008 schnurstracks in die Hölle fahren werde, was eben gerade nicht geschehen ist, woran man erkennen kann, dass Währungen nicht unbedingt direkt an ökonomische Fundamentaldaten gekoppelt sind - siehe auch die Entwicklung des japanischen Yen.


    Wer jetzt auf eine Obama-Rally an den Börsen setzt, kann gleich in die Vollen gehen und sich - mit fein säuberlich nachgezogenen Stoppkursen - den ausgebombten Schwellenländern wie China und Brasilien zuwenden.


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Milly',


    - Goldaktien hängen fast mehr am Aktienmarkt als am Goldpreis, steigen nämlich leicht (...)


    -> Silber und PM-Aktien sind hingegen ein Schönwetterinvestment, allerdings ggf. eher noch als Gold als Inflationsschutz tauglich (z.B. bei überhitzender Wirtschaft)


    Die Gold/Silberaktien im HUI haben seit dem Tief Ende Oktober 2008 um 100% zugelegt. Das kann sich in jedem Falle sehen lassen - der DOW hat sich im selben Zeitraum um 20% von den Tiefstständen erholt. Wer sie zu diesem Zeitpunkt gekauft hat und jetzt verkauft, könnte nun auch für fünf Jahre die Hände vom Markt lassen und müssste sich dewegen dennoch keine Vorwürfe machen. Edelmetallaktien müssen gehandelt werden, wenn man mit ihnen dauerhaft im Plus bleiben möchte. Sie eignen sich nicht dazu, sie als Versicherung anzusehen bzw. könnten sie diese Funktion sehr wohl einnehmen, wenn jemand einen sehr langen Atem hat und zwischenzeitliche Verluste gar über Jahre hin aussitzen kann. Letzteres lässt sich aber schon vermeiden. Nur nach kräftigen Rückschlägen im XAU/HUI kaufen, ohne jedes Wenn und Aber, auch wenn man dafür mitunter Monate warten muss. Für viele Juniors gilt diese Regel nicht, weil deren Finanzierungsprobleme enorm bleiben werden und die meisten auch in günstigerem Fahrwasser nicht überleben werden, weil sie nicht mehr wie in den zurückliegenden Jahren auf einfache Kapitalerhöhungen (auf Kredit, wie wir jetzt wissen) rechnen können - ausser es kommt zu einer Panik, wo dann blindlings alles gekauft wird, wo irgendwo Gold oder Silber draufsteht. Freilich aber werden die besten Juniors fantastische Kurszuwächse erleben. Nur, welche sind das?


    Edelmetallaktien (auch Silber) von produzierenden Unternehmen (XAU/HUI reicht völlig aus) stellen demgemäss eben ganz und gar kein Schönwetterinvestment dar, sondern sind Handelspositionen, die bei schlechtem Wetter erstanden und dann ganz nach persönlicher Klimaeinschätzung mit mehr oder weniger Gewinn wieder abgestossen werden sollten. Es kommt im Wesentlichen nur auf den Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt an. Man sollte konsequent versuchen, gültig in diesen Rhythmus von Kauf und Verkauf hineinzukommen, anstatt in die Anstiege hinein zu kaufen, sonst besteht die Gefahr, dass die Buchgewinne in der Hochlaufphase nur lauwarm sind (und man deswegen nicht verkauft), während die Verluste recht schnell erheblich werden können. Man muss also das Warten lernen, falls man z.B. eine enorme Kaufgelegenheit wie zuletzt vor zwei Monaten versäumt hat und kein übergrosses Risiko eingehen möchte. Ansonsten hilft immer noch emotionsloses Stop-Loss-Verhalten, falls man zu spät eingestiegen ist.


    grüsse
    auratico

    Jahresanfang - Prognosenzeit, diesmal vom Edelmetallhändler und Blogpionier "Sage of Westwood", der in den vergangenen Jahren stets eine feine Trefferquote hatte. Auch er sieht eine Zeit mit hoher Volatilität bei starker Aufwärtstendenz der Edelmetalle aufziehen, so z.B. glaubt er, dass Silber stark hochlaufen wird bis fast 30 USD, ehe es eine Profitmitnahmewelle wieder unter dann 20 USD fallen lassen wird. Er glaubt, dass die arg gebeutelten US-Pensionsfonds ihr Engagement bei den Edelmetallen deutlich ausbauen werden:


    We will have increased volatility in both Gold and Silver, but little to prevent gold from shooting past $1,250 per ounce sometime in the coming year and silver from shooting upwards of $27 per ounce before falling spectacularly back to the upper teens; could be almost a double for Silver in 2009, my professional guess, nothing else (the Sage has been remarkably correct in his decade of forecasts, but most of the predicted outcomes are really quite depressing!!!).


    http://www.goldsilverbullion.com/BullionMarketInsights.htm


    grüsse


    auratico

    Nun auch Peter Degraaf mit einem Apell sowohl an die Minengesellschaften als auch an Edelmetall-Investoren, die Comex-Manipulationen durch direktere Handelswege zu umgehen. Beim Silber sieht er dafür grössere Chancen als beim Gold, da die Zentralbanken - anders in den 70er Jahren - keines mehr haben. Die Minen sollten vermehrt, wie schon vor einigen vorexerziert wird, ihr Silber/Gold direkt an Zwischenhändler oder auch Endkunden verkaufen, indem sie einfach Raffinerieunternehmen mit der Herstellung von Barren in unterschiedlicher Grösse beauftragen. Er erwähnt in diesem Zusammenhang auch Jason Hommel (ja, den!), der bekanntlich von einem Silbermineninvestor (und angelegentlichen Pusher) zu einem Silberhändler mutiert ist.


    Es müsste also lt. Degraaf zunächst einfach viel mehr Leute geben, die Silber abseits der Comex kaufen und weiterverkaufen - das gesamte Metier müsste wesentlich verbreiteter und zugänglicher sein. Man fragt sich nur, warum ausgerechnet jetzt so viele "Experten" (Sinclair etc.) auf diese Idee verfallen. Warum kamen sie damit nicht schon vor Jahren daher, denn die Comex ist ja nicht eben gestern eingerichtet worden ? Nun, weil man damals eben mit Juniorminen noch einen Menge Kohle machen konnte.


    Degraaf fasst die Möglichkeiten zusammen:


    This article deals with the blatant manipulation that has been occurring in the gold and silver markets, and offers a solution. While this scandal has been going on for many years, at last more and more people are becoming aware that it is going on.


    This is something I have observed first hand since I became interested in silver in the mid-1960’s. It seemed that every time silver reached a peak, an invisible hand came out of nowhere and knocked the price back down to the starting point again (...)


    A SOLUTION!


    Mining companies that supply silver to the COMEX need to find a way to turn their silver into small bars (1 oz to 100 oz), and 1 oz rounds and sell these to the public. Already some mines are doing this by selling from their website, and they are obtaining a hefty premium over the spot price. If your production is limited, join forces with a mine that is already merchandising silver products, or form a sales organization with other small mines. Hire some cracker-jack salespeople; there is a big market out there! Starve the COMEX if you want to see silver sell to realistic prices. Adjusted for inflation, the silver price of 48.00 that we saw in February of 1980, is trading at 4.00 today. (In 1980’s dollars, silver is now selling for 4.00 an ounce!)


    Next, (and still communicating to mining CEO’s), instead of keeping money in the bank, or in various kinds of short-term notes, store up silver, and show us that you believe in the product you are producing. Instead of cash on hand, buy futures contracts, and keep rolling them over.


    Coin dealers and wholesalers need to buy 5,000 oz bars from the COMEX, take delivery, and contact a refiner who will turn the silver into retail products. If your operation is not large enough for a 5,000 oz purchase then buy silver from people like Jason Hommel, who was smart enough to start doing this on a large scale.


    Investors who can afford to spend $55,000.00 should consider buying a silver contract from the COMEX and taking delivery. James Sinclair at JSMineset.com will show you how to go about that.


    Finally, anyone who holds any kind of a certificate that promises to deliver silver, needs to make sure that the bank or institution that stores the silver, is willing to provide bar numbers. Otherwise when the day comes to collect, you may find that the silver does not exist. On my website you will find an article that I wrote about a fund that stores gold and silver at a bank in Western Canada. They invite auditors twice a year to audit the inventory.


    Quelle: Here is an article for your favorite mining CEO



    http://www.financialsense.com/…ls/degraaf/2008/1229.html


    grüsse
    auratico

    :)
    So wörtlich der Goldbug Thomson, er schwärmt von einigen charttechn.Aspekten, aber nicht allein beim Gold.
    Da er keinen Goldchart zeigt, hänge ich mal einen aus einem anderen Beitrag an.
    Grüsse


    Hat jemand ein Abo von diesem Thomson? Grundsätzlich interessant finde ich seine Überzeugung, dass die Ausschläge bei Gold so extrem sein werden, dass man immer nur nach einem Rückschlag eine Handelsposition kaufen sollte und nie in einen Anstieg hinein - dann aber auch mit dem Verkauf ( ETFs ? ) nicht zögerlich sein darf. Bei den Goldminen hat sich das jedenfalls in den vergangenen Jahren als die einzig wirklich profitable Strategie erwiesen. Zuletzt wieder überdeutlich mit dem jüngsten Anstieg des HUI von 150 (Oktober) auf jetzt fast 300. Goldcorp alleine reagiert schon wie der gesamte HUI.


    Und auch für Silberinvestoren, die unter USD 9 eingestiegen sind, wäre es die rechte Strategie gewesen, bei Kursen um USD 20 einen Teil zu verkaufen. Man muss als Investor den Gedanken schon zulassen, dass es nicht unbedingt ausreicht, einen grundsätzlichen Trend (in diesem Falle Edelmetalle) zu erkennen und dann einfach nur stur dazusitzen. Sonst besteht die Gefahr, dass man immer wieder unnotwendigerweise z.T weit unter seine Einstiegskurse zurückgeworfen wird, weil man irrtümlicherweise glaubt, mit dem Zeug verheiratet zu sein. Ist freilich nicht jedermanns Sache, aber bestimmt für jeden eine wichtige Frage, der die Edelmetallmärkte aufmerksam verfolgt und nicht einfach einer Gold-und Silberreligion anhängt.


    Dieser Thomson glaubt, dass das globale Geldkartell - die derzeit scheinbar so darniederliegenden Grossbanken - im Grunde auf alle denkbaren Eskapaden des Goldpreises vorbereitet ist. Ihnen ist es völlig gleichgültig, wie hoch oder niedrig der Goldpreis ist, Hauptsache sie sind mit einer profitablen Strategie mit von der Partie. Naja...


    Dies jedenfalls ist Herrn Thomsons auf seiner Webseite verlautbarte Ansicht:


    The world's most successful investors are the bank owners.


    Learn the incredible tactics of the bank families...


    The bankers don't focus on where the price might go.


    They focus on what precise action to take. At all price levels


    The price of gold will swing wildly in the coming years. You CAN make a lot of money in gold. With the wrong tactics even the lowest risk investment.... can become a high risk catastrophe. Wherever the price of gold goes, the bankers are always fully prepared.


    grüsse
    auratico

    Geahnt habe ich es, nun ist es Gewissheit: Die Inder machen nun eine eigene Terminbörse für Edelmetalle auf. Gehandelt wird in Rupien, und wie schon zuvor in Shanghai sind die handelbaren Einheiten der Terminkontrakte deutlicher kleiner als in New York. Übermorgen soll es losgehen:



    MUMBAI: The National Commodity & Derivatives Exchange Limited (NCDEX) is all to launch Gold & Silver International futures contracts on the exchange on Monday, December 29, 2008.


    A press statement issued from NCDEX said that these contracts named Gold International and Silver International can be bought and sold in lots of one kg and 30 kg respectively.


    The contract size has been defined keeping in view the Indian consumer and the recent price trends. These contracts will be physically settled at Ahmedabad. Contracts would be settled on the basis of international prices in rupee denomination.


    http://www.commodityonline.com…and-silver-13677-3-1.html


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',
    Dies müßte sich auch für den hiesigen Markt auch zeigen, wobei natürlich Sammlermünzen ihre eigene differenzierte Rolle spielen.


    Die Situation hier ist fast identisch. Die Spreads bewegen sich inzwischen im Bereich von ein, zwei , drei € pro Unze. Sammlermünzen sind in diesem Zusammenhang ohne jede Bedeutung.


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote 'Tollar
    Der Aufenthaltsort der Heli-Ben-Dollars ist eben entscheidend. Deswegen ist die von vielen verstandene Geldmengeninflation in Wahrheit eine Deflation.


    Ausgezeichnet beobachtet, Tollar. Würde mir sehr wünschen, man könnte diesen ganz entscheidenden Punkt hier im Forum näher beleuchten. Wer davon ausgeht, dass nach all den unfassbaren Geldinjektionen (per Knopfruck) und dem gegenwärtigen deflationären Kollaps der Asset-Werte automatisch eine Hyperinflation folgen müsse, verkennt vielleicht die historisch einzigartige Situation, die durch das gigantische Schattenbankwesen der letzten Jahrzehnte nun eingetreten ist. Nur wenn all dieses "Geld" in klassischer Manier wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen sollte, wären die Folgen eindeutig hochinflationär.


    Was aber, wenn die derzeitige Situation anhalten sollte, nämlich dass mit all dem Geld nur periodisch die Eigenkapitaldecke der Empfängerbanken - und deren OTC-Derivatepositionen - gestützt würden, der "Aufenthaltsort" dieser Geldmengen sich dann eben gar nicht mehr ändern würde, weil sie in den schwarzen Löchern der kaputten Bankbilanzen einfach verschwinden? Die ganzen Rettungsaktionen (inkl. der geplanten Bad Banks) wären dann eben nichts anderes als eine Einbahnstrasse, mit der die Grossbanken wiederholt herausgehauen werden, während die produzierende, arbeitende oder eben vermehrt auch arbeitslose Welt sich in einer langandauernden deflationären Umgebung wiederfände. Man würde die Bevölkerung dann unter dem Druck der Verhältnisse auf eine Blood, Sweat and Tears-Epoche einschwören. Die Grossbanken würden fleissig alles aufkaufen, was sich sonst noch Bank nennt, und eben dies würde man den gebeutelten Staatsbürgern und Steuerzahlern als den notwendigen Umbau, die zukunftsgerichtete Konsolidierung des Finanzsystems verkaufen:


    After all, by some estimates, the "cost" of waging financial war in 2007 and 2008 has exceeded, in real dollars, the amount the United States spent to fight World War II, the Marshall Plan that rebuilt Europe after it, Vietnam, and the Apollo moon program - combined.


    In reality, almost none of that supposed $7 trillion has been real dollars. The Marshall Plan and the Apollo program were examples of real spending; they were spent on rebuilding railroads and bridges in Europe, and on pocket protectors in Houston. In contrast, when the government or Federal Reserve "spends" money on bailouts, all that happens is that some buttons are pushed on trading desks, government accounts are debited, and the Tier 1 capital accounts at some bank are credited. None of it's real; that's why those who say that all this government spending on financial bailouts will soon breed hyperinflation have it so spectacularly wrong.


    http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/JL25Dj07.html


    Nur wenn die Gläubiger der USA den Dollar fallenlassen sollten, bekäme die Situation eine völlig andere Wendung. Dies ist und bleibt die monetäre Gretchenfrage.


    grüsse
    auratico

    Fekete-Schüler Krassimir Petrov weist darauf hin, dass sich die Preise für Bullionmünzen in den USA in den letzten Wochen vollkommen angeglichen haben, d.h. jede zuvor existierende numismatische Besonderheit bzw. Vorliebe tritt zurück hinter die Tatsache, dass man es mit einer Unze Gold in der Hand zu tun hat. Immer weniger interessiert, ob ein Springbock, ein Känguruh, ein Adler oder ein Ahornblatt eingeprägt ist. Zusammen mit den bisher erst episodisch züngelnden Backwardation-Konstellationen an den Spot-und Terminmärkten erkennt er darin die fortschreitende Geldfunktion der Goldmünzen:


    "Gold coins are no longer a numismatic delight, and gold seems no longer a Barbarian Relic. Gold is becoming money once again. Dollar holders beware!"


    South African Krugerrand : $936.47 / € 672.84

    Austrian Philharmonic : $936.47 / € 672.84


    Canadian Maple Leaf : $936.47 / € 672.84

    U.S. Gold Eagle : $936.47 / € 672.84


    American Buffalo : $936.47 / € 672.84


    Australian Kangaroo: $936.47 / € 672.84


    Gold Bullion Bars : $936.47 / € 672.84


    (Preisangaben durch den Händler: http://www.usagold.com)


    Quelle: GOLD RETURNS AS MONEY


    http://www.financialsense.com/…als/petrov/2008/1226.html


    grüsse


    auratico

    ...bei Gold, auch bei Silber offensichtlich korrekt:


    Gründe werden wir sicher noch erfahren. :)


    Grüsse



    Am 26. 12. haben die US-Börsen zwar geöffnet, doch für gewöhnlich sind die Umsätze winzig. Das dürfte auch für die Edelmetallmärkte zutreffen, sodass schon kleinere Transaktionen grössere Kursbewegungen auslösen können. Der HUI läuft ja auch davon - da müsste man mal einen Blick auf das tatsächliche gehandelte Volumen werfen.


    grüsse
    auratico

    Bei AIG tun sich trotz der immensen Kapitalinjektionen (bisher schon mehr als 150 Milliarden USD) durch die US-Regierung immer weitere Riesenlöcher in der Bilanz auf.
    Das Pikante an den jüngsten Horrormeldungen: es sind ausgerechnet die immensen CDS-Verpflichtungen, die AIG gegenüber europäischen Banken eingegangen ist, welche nicht in dem Garantiepaket der Regierung enthalten sind. Es ist durchaus denkbar, dass bei einer weiteren Verschlechterung der Lage es dann einfach diese Verbindlichkeiten sind, die in einer Art transatlantischem Teilkonkurs aufgegeben werden. Die europäischen - und hier ganz besonders die deutschen - Banken haben diese Swaps offensichtlich dazu benützt, in der Zeit bis zum Inkrafttreten von Basel II von den unterschiedlichen Buchführungsregeln zu profitieren, um auf diese Weise die vorgeschriebenen Eigenkapitalreserven legal zu verringern. Eine abenteuerliche Sache...


    AIG Writedowns May Rise $30 Billion on Swaps Not in U.S. Rescue
    By James Sterngold


    Dec. 17 (Bloomberg) -- American International Group Inc., which already has suffered more than $60 billion in writedowns and losses, may have to absorb almost $30 billion more because of flaws in the way its holdings are valued.


    AIG swaps not covered by the government program include guarantees on $249.9 billion of corporate loans and residential mortgages, most of them made by banks in Europe, according to the company’s third-quarter 10-Q filing. There are also swaps covering $51 billion of collateralized loan obligations, or CLOs, and $5 billion of lower-rated mezzanine tranches.


    AIG’s view on valuing its swaps with European banks turns on an interpretation of accounting rules involving risk transfer.


    Lewis said the insurer normally marks the value of the assets underlying swaps to market levels since it is taking some risk in the transactions. The swaps with the European banks are different because they didn’t insure against losses, he said. Instead, they were bought to take advantage of European accounting rules that allow the banks to use the swaps to reduce the capital they’re required to set aside as loss reserves.



    Quelle: AIG Writedowns May Rise $30 Billion on European Swaps


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aNSpiZqzDc6A&refer=home


    grüsse
    auratico

    Deshalb erwähnenswert, weil üblich nach 5 - 6 x UP einige Tage Down kommen.
    Eine Konsolidierung wäre auch wünschenswert, ---damit es anschließend weiter nach oben gehen darf.


    Grüsse


    So ist es. Die Trader können jetzt erstmal schöne Gold-Gewinne mitnehmen und gleich weiter in den € hüpfen, falls noch nicht gleichzeitig geschehen. Noch funktioniert das ganze Spielchen sehr passabel für die rasch entschlossenen Trader, wenn sie einfach den kurzfristigen Trends folgen: rein in den Dollar, dann raus aus Dollar, rein in den € und dazwischen ein wenig long in Gold und kurz vor Auslaufen der Gold-Optionen (morgen) wie gehabt wieder raus aus dem Gold. Die nächste Möglichkeit, dann wieder long Gold zu gehen, wartet schon um die Ecke. Hinzukommt das neue Verhalten des Ölpreises, der diesmal zugleich mit dem Dollar fällt. Es ist die Stunde der Arbitrageure, und wer wollte ihnen das übelnehmen?


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man'


    Wenn man nicht die Indices, wie den HUI oder XAU traden will.


    Hab ich jetzt aber erstmalig ab HUI 165 gemacht und bin froh damit. Werde auch bald verkaufen und wieder abwarten. In der Vergangenheit : immer brav und gierig alle saftigen Gewinne bei Einzeltiteln mitgenommen (was richtig war), aber auch fast alle Verlustminen weiter - bis heute - behalten (was freilich falsch war). Dadurch insgesamt nur relativ geringe Verluste, aber auch das Gefühl vergeblicher Mühe und, neben mangelndem Spielraum, auch für die Zukunft die Erkenntnis gewonnen, nur noch minimale Verluste zu akzeptieren. Die Gebühren beim berühmten "Hin und Her macht Taschen leer" sind lächerlich - zumindest bei dem, was ich zeitweise drinnen hatte - im Vergleich zu den aberwitzigen Verlustmöglichkeiten, wenn man den Karren einfach laufen lässt. Edel handelt wohl schon lange so bedächtig, wie es scheint. Ich hingegen muss heute manchmal darüber schmunzeln, wenn es hier bei uns damals im Forum oft hiess: wenn der Standard- Aktienmarkt abkackt, werden auch die Minenwerte erstmal kurzzeitig betroffen sein, aber da muss man dann durch. Denkste! Raus und an die Seitenlinie und Abwarten heisst dann die Devise. Wer die ersten und letzten 20% eines Aufschwungs kassiert, interessiert mich heute nicht mehr. Mir reicht die Spanne dazwischen bei den Minen vollends. Da wird jetzt in Zukunft darauf hingearbeitet. Vom Physischen wurde noch nie eine Unze abgegeben. Bei Minenwerten geht das nicht, niemals.


    grüsse
    auratico