Beiträge von auratico

    wäre faber tatsächlich ein guter ratgeber, würde seine firma nicht lediglich 300 mio € managen.


    Pottmüllerchen, du hältst einen mit deinen Einlassungen hier ganz schon auf Trab. Faber nimmt schon seit etlichen Jahren keine neuen Kundengelder mehr an und hat sein Engagement absichtlich in dieser für ihn überschaubaren Grössenordnung festgezurrt. Hat ja noch etliche Nebenjobs der Mann in diversen Aufsichtsräten und Beraterfunktionen landauf/landab.


    grüsse
    auratico

    kann mich jemand aufklären, was das zu bedeuten hat? ich weiß zwar ungefähr, was die funktion der irs ist, kann mir aber nicht wirklich einen reim auf diesen beschluss machen.


    danke im voraus. :)


    Wenn es denn stimmen sollte, bedeutet dies nichts anderes, als dass jede per Kreditkarte getätigte Aktion direkt an das Finanzamt weitergeleitet wird, also ein weiterer Schritt zur totalen Überwachung. Wenn Ron Paul das gesagt haben sollte, dürfte es wohl zutreffen, weil ein solcher Gesetzeserlass ja kein Geheimnis darstellt, sondern öffentlich gemacht wird.


    Praktisch kann man sich das aber eigentlich gar nicht vorstellen, dass da Milliarden von Kreditkartenkäufen direkt an die Steuerbehörden übermittelt werden. Das Finanzamt wüsste dann ja über jeden einzelnen Einkauf im Supermarkt Bescheid, von anderen Transaktionen gar nicht zu reden. Müsste mal jemand genauer recherchieren.


    grüsse


    auratico


    Edit: Auf die Schnelle mal nachgesehen im Netz. Offiziell soll mit diesem Erlass verhindert werden, dass beim elektronischen Handel à la Ebay Steuern hinterzogen werden. Bei elektronischen Käufen geht die Verkaufssteuer nur dann automatisch an das IRS, wenn die Transaktion innerhalb des eigenen Bundestaates geschieht. In allen anderen Fällen müsste dies der Käufer freiwillig in seiner Steuererklärung angeben, und wer macht das schon?


    http://www.godlikeproductions.com/forum1/message577207/pg1

    Informationen und Vermutungen.....und 7 gewagte Vorhersagen, diesmal von Max Keiser, der von der Wall Street direkt zu Al Jazeera übergelaufen ist und dann von seinen ehemaligen Kumpels für seine Artikel über nackte Leerverkäufe (naked shorting) als Spinner abqualifiziert wurde. Und tatsächlich, der lehnt sich ganz schön weit aus dem Fenster:


    7 Vorhersagen:


    1) Goldpreis und Dow Jones treffen sich bei ca. 4000 oder 5000.


    2) Die US-Souveränität, ausgedrückt in den Besitzverhältnissen bei den US-Finanzanlagen (also vor allem US-Staatsanleihen), wird mehrheitlich in der Hand des Auslands liegen.


    3) China wird letztlich Fannie und Freddie aufkaufen und damit zum grössten US-Immobilienbesitzer.


    4) Die meisten Mitglieder der Bush-Familie und ehemals enge Mitarbeiter werden 6 Monate nach der nächsten Wahl nicht mehr in den USA leben sondern im Ausland.


    5) Die US-Wahl im November muss wegen einer grossen Finanzkrise verschoben werden.


    6) Der US-Army in Irak und Afghanistan wird das Geld ausgehen. Sie werden sich unter dem Schutz von Söldnern zurückziehen müssen, wobei El Kaida auch noch Schutzgeld kassiert.


    7) Russland wird nach dem Höhepunkt der Finanzkrise als Vermittler auftreten müssen, um die Finanz-Verhältnisse zu klären zwischen den USA, dem grössten Schuldner der Welt, und China, dem grössten Gläubiger auf der anderen Seite.


    http://www.huffingtonpost.com/…oles-atomic_b_114197.html


    grüsse
    auratico

    Zitat von Queckgold

    Köstlich. Ich habe den Eindruck, auch in Amerika ist Saure-Gurken-Zeit und die Presse veröffentlicht jeden Mist. Auffallend ist, dass der Journalist keine Namen nennt, sondern sich auf Formulierungen beschränkt wie "Congress may outlaw" und "U.S. legislators are considering". Vielleicht hat da irgendein Hinterbänkler aus Montana eine ganz tolle Idee gehabt. Und der genannte angeblich faire Preis von 80 Dollar wird keineswegs vom Kongress festgesetzt, sondern von einer mexikanischen Öl-Gesellschaft genannt. Die ja eher ein Interesse an hohen Preisen haben sollte.


    Von Saure-Gurken-Zeit kann diesen Sommer wohl kaum die Rede sein - es überschlagen sich ja förmlich die Meldungen über alle möglichen Verwerfungen, Rettungsaktionen usw.
    Der genannte mexikanische Ölhändler ist der drittgrösste Ölimporteur in die USA, daher seine Allianz mit den anderen Lobbygruppen, die derzeit den Kongress beackern wie z.B. die einflussreiche Transportgewerkschaft, die Pilotengewerkschaft u.a.
    Die Stimmung kocht jedenfalls, und da ist es schon interessant, diese täglichen Meldungen aus dem Augenwinkel mitzuverfolgen, zumal der hohe Ölpreis wirtschaftspolitisch das globale Thema schlechthin ist und jeder, wirklich jeder dazu eine Meinung hat und davon betroffen ist.


    grüsse


    auratico

    Muß eigentlich auf dem Goldmarkt das durch shortselling kreierte Gold jemals physisch geliefert werden? Oder können die Player danach ihre eigenen Kontrakte wieder aufkaufen, oder können Sie die Kontrakte verlängern? Wenn sich zwei Großbanken gegenseitig die Bälle zuwerfen könnten sie ja den Goldpreis massiv drücken ohne überhaupt ein einziges Gramm Gold zu besitzen?!


    Gruß


    Mic


    Nur ca. 2% der an der NYSE gehandelten Terminkontrakte werden physisch ausgeliefert, alles andere wird per Cash Settlement bzw. durch den Erwerb von gegenläufigen Positionen abgewickelt. Natürlich muss immer etwas physisches Gold vorhanden sein, doch die grossen Market Movers versuchen eben, möglichst wenig physisches Gold abgeben zu müssen. Dennoch ist deine Vermutung durchaus richtig, dass sie sich gegenseitig die Bälle zuwerfen, aber es sind eben schon mehr als nur zwei Grossbanken, die hier das "Goldkartell" oder "Cabal" bilden.
    Ist hier schon tausendmal besprochen worden in diversen Threads - vielleicht hilft die Suchfunktion des Forums weiter.


    The OCC’s Quarterly Report on Bank Trading and Derivatives Activities First
    Quarter 2008, indicated that a notional amount of approximately 132 billion in gold
    derivatives is concentrated with a few commercial banks primarily, JP Morgan Chase,
    Bank of America and Citibank. The entire U.S. official gold reserves are approximately
    8,140 metric tones or at $955 per ounce $274 billion, resulting in the notional value of
    commercial bank derivatives positions equaling about 48% of the entire U.S. official gold


    http://www.gata.org/files/RodriguezLetterCFTC07-20-2008.pdf
    reserves.


    grüsse


    auratico

    Wieder einmal die Bitte an die hier Schreibenden: mehr zum eigentlichen Thema beitragen und weniger Off Topic.
    Um sich über die Gefahren von Impfungen und dergleichen auszutauschen, ist dies hier nicht der geeignete Ort. Wer sich für solche Themen interessiert, findet dazu bestimmt etwas in den jüngsten Veröffentlichungen des Alternativmediziners Radovan Karadzic alias Dr. Dabic auf seiner einladend gestalteten Webseite:
    http://www.dragandabic.com


    Während die Welt die Ergreifung des spätberufenen Alternativdoktors beklatscht, suhlt sich die Finanzwelt in ihren horrenden Verlusten. Je höher die ausgewiesenen Verluste, desto höher schiesst der Kurs seit einigen Tagen in die Höhe. Wie schlimm ist schlimm eigentlich, fragt man sich schon wieder, und nennt das Ganze nun "redefining bad".
    Gut, ein Teil der jüngsten Kurserholungen waren bestimmt auch gecoverte Shortpositionen, die nun unter Beschuss durch die Börsenaufsichrt SEC geraten sind, aber zum anderen sind die Vorgänge einfach nur noch bizarr. Für jede Milliarde Quartalsverlust ( immerhin 9 Milliarden) wird z.B. Wachovia mit je drei Prozentpunkten Kursanstieg belohnt. Jeder, der nur ankündigt, demnächst keine Kapitalerhöhung durchführen zu wollen, wird schon wie ein neuer Bankenmessias gefeiert.


    Artikel dazu in der NYT:


    For now, at least, some investors seem to have become so inured to the bad news that results that would have once been viewed as disastrous are now seen as good, or even great. The sober phrase often used on Wall Street to describe solid corporate results — “better than expected” — has been replaced by “not as bad as feared.”


    “We are resetting expectations for bank profitability, and we are re-exploring what our expectations should be going forward,” said Christopher Whalen, managing partner of Institutional Risk Analytics. “We are redefining bad.”


    That was clear on Tuesday, when Wachovia posted $8.9 billion second-quarter loss — and its stock subsequently rose 27 percent.


    Shares of Washington Mutual, rose 6.2 percent as that company reported a $3.3 billion loss. Investors cheered even though Washington Mutual said a record number of borrowers were unable to keep up with mortgage payments.


    Fifth Third Bank and KeyCorp, two lenders based in Ohio, fell short of analysts’ earnings estimates and posted big losses, but their share prices shot up, too. SunTrust Banks of Atlanta reported a 21 percent drop in profit, reflecting bad real estate loans. No matter. Its stock rose 16 percent after telling investors it would not need to raise capital after selling its stake in Coca-Cola.


    http://www.nytimes.com/2008/07…EmjHkSm8h9a/g&oref=slogin


    grüsse


    auratico

    Kein Tag vergeht mehr ohne hochinteressante, aber sehr merkwürdige Neuigkeiten aus dem US-Finanzwesen - abwechselnd von allen möglichen Institutionen wie SEC, Treasury, Fed oder eben auch einmal von Senat und Kongress.


    Der Kracher vom heutigen Tage: Der US-Kongress schickt sich an, selbst den Ölpreis mehr oder weniger festlegen zu wollen, indem die Regeln für den Terminhandel mit Ölkontrakten stark eingeschränkt werden sollen. Kein Wunder, wenn der Ölpreis im Vorfeld solcher Äusserungen nachgibt, weil das etliche Insider natürlich schon vorher wussten. Ob eine solche Initiative dann auch wirklich kommen sollte bzw. überhaupt möglich wäre, steht freilich auf einem anderen Blatt. Vorerst zählt die Meldung und nicht deren spätere juristische Implementierung.

    Das derzeitige Preisziel liege bei ca. 80 US$, weil das der "ehrliche" Preis ohne Spekulationsüberhang sei. Man schiesst sich populistisch vor der US-Wahl auf Goldman Sachs ein, weil die so viele Kontrakte halten, ohne jemals an physische Auslieferung zu denken.


    Was wohl geschehen würde, wenn sie mit ähnlicher Aufmerksamkeit die Terminmärkte für Gold und Silber verfolgen und dort auch das Ausbleiben physischer Lieferung beklagen und beschränken wollten ?


    Congress Pursues $80 Oil With Trading Limits, Disclosure Rules


    By Daniel Whitten


    July 23 (Bloomberg) -- Congress may outlaw elements of oil futures trading that lawmakers found distorted demand and contributed to the 69 percent surge in prices in the past year.


    U.S. legislators are considering limits on the number of oil contracts an investor can hold and may increase disclosure requirements. Speculators such as Goldman Sachs Group Inc. use the practices to bet on price swings, which may drive up prices, though they have no intention of taking delivery of underlying goods, lawmakers say.


    Proposals being debated this week in the Senate would bring prices more in line with demand, proponents say. Excluding the effect of speculation, oil would be around $80 a barrel, 38 percent lower than yesterday's price, according to Jesus Reyes Heroles, the chief executive officer of Petroleos Mexicanos. Critics say restrictions may interfere with the functioning of a $4 trillion annual market for crude oil.


    ``Americans are being taken advantage of not only by OPEC but by speculators right here in our own country,'' says Senator Ted Stevens, an Alaska Republican, referring to the Organization of Petroleum Exporting Countries. ``Historically, this has not been a bad problem. Only recently has speculation reached these unsustainable levels.''


    Investor control of contracts to buy crude oil in New York almost doubled in April from five years earlier as prices climbed, according to the Commodity Futures Trading Commission. Increased energy costs have slowed the economy, reduced consumer buying power and angered voters.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aI3KfJ0v2akE&refer=home


    grüsse


    auratico

    hmm...das finde ich aber merkwürdig. die headline, dass der junge aus philadelphia auf höhere interest rates pocht, war meines erachtens schon vor handelsstart auf bloomberg.com zu lesen, an zweiter oder dritter stelle der nachrichtenauswahl. gold stieg jedoch gleich zu beginn. erst dann ging es senkrecht bergab.


    kann das jemand zufällig bestätigen?


    Nein, das stimmt nicht. Seit Handelsbeginn in NY fällt der POG wie ein Stein. Er war zuvor im asiatischen und europäischen Handel angestiegen. Wieder einmal ein deutliches Machtsignal an alle Goldtrader weltweit, wo (noch) die Preise gemacht werden. Ausserdem gibt das Öl ebenso nach.
    Die Sache mit dem Fed-Gouvernor aus Philadelphia war natürlich abgesprochen, das war nur als eine Vorlage gedacht für den Finanzminister Paulson, der gleich darauf ins gleiche Horn stiess. Dann nahm die Talfahrt des POG nochmals neuen Schwung auf:


    Dollar Advances as Paulson Stresses Support for U.S. Currency


    By Ye Xie and Bo Nielsen


    July 22 (Bloomberg) -- The dollar rose the most against the euro in almost a week as Treasury Secretary Henry Paulson voiced support for the currency and the Federal Reserve Bank of Philadelphia president said interest rates should be raised.


    The greenback extended its gain after breaking $1.59, where orders to sell the euro were clustered, and increased further as crude oil prices fell, traders said.


    The U.S. dollar strengthened today as Paulson said in a speech in New York that he's ``confident'' that lawmakers will pass the bill to ``boost confidence'' in Fannie Mae and Freddie Mac, the largest sources of U.S. mortgage financing. He reiterated that a strong dollar is ``really very important.''


    The dollar touched the record low earlier this month on concern Fannie and Freddie, which own or guarantee almost half of the $12 trillion in U.S. home loans outstanding, may fail to survive the housing slump.


    Plosser on Rates


    Philadelphia Fed President Charles Plosser said in a speech today in King of Prussia, Pennsylvania, that the U.S. central bank should raise interest rates ``sooner rather than later.'' He argued against reductions in two Fed decisions this year.


    Last Updated: July 22, 2008 10:30 EDT


    http://www.bloomberg.com/apps/…qDa4y_1yXE&refer=currency


    grüsse
    auratico

    Dollaranstieg soll durch einen Kommentar vom Chef der Philadelphia-FED gekommen sein, der meinte, die Zinsen in USA müssten nun bald wieder steigen. Wobei das den Dollaranstieg und damit verbunden den POGfall durchaus erklären könnte, aber dass dadurch die Börsen steigen?


    Das ist richtig beobachtet - es war diese Aussage, nach der heute der $ zum Senkrechtflug ansetzte und den Goldpreis nach unten jagte. Aber ob das eine längere Halbwertszeit hat als die vielen anderen Meldungen der vergangenen Wochen? Die Daytrader an ihren Black Boxes handeln fast alle nach den gleichen kurzfristigen Vorgaben. Natürlich muss eine Aussage, derzufolge die US-Zinsen wohl angehoben werden, erstmal dem Dollar einen Push geben. Schon in wenigen Tagen hingegen könnten sich alle wieder fragen, wie das genau aussehen soll, was das für die kaputten Immobilienmärkte bedeutet usw.


    Hochinteressant zu beobachten bleibt jedoch, wie perfekt eingespielt diese ganze US-Finanzpropagandamaschinerie funktioniert - wer wann was sagt, mit welcher Wortwahl etc.
    Die Aufgaben sind genau verteilt wie bei einer Sportmannschaft, doch wer ist hier der Trainer?
    Wenn an einem solchen Tag die Wachovia Bank einen Horrorverlust meldet, geht das inzwischen schon fast und ferner liefen unter (+ 8,5% heute!), anstatt dass der Kurs wie ein Stein fallen würde. So muss sich das PPT heute nur um die Us-Börsen kümmern, weil Dollar und Gold nach der Äusserung des Fed-Gouvernors von Philadelphia ihren vorhersehbaren Weg praktisch von alleine einschlagen.


    grüsse


    auratico

    In den vergangenen Tagen sind manche, durchaus "systemkritische" angelsächsische Kommentatoren dazu übergegangen, sich in Horrorszenarien über die drohende Rezession in Europa gegenseitig zu übertreffen. Manche glauben sogar, dass es in der Eurozone und in UK noch dicker kommen wird als am Ausgangsort der Kreditkrise, den USA. Als Grund bzgl. Eurozone wird immer häufiger darauf verwiesen, dass die unterschiedlichen Wirtschaftszyklen innerhalb der EU jede Menge Krisenpotential bergen (z.B. Club Med vs. Deutschland; Scheitern des Lissabon-Vetrages etc.). Wenn es so kommen sollte, würde die Talfahrt des US$ wohl fürs erste gestoppt sein und das gemeinsame globale Klagekonzert wird einfach noch lauter.


    Der Apokalyptiker vom britischen "Daily Telegraph", Ambrose Evans Pritchard, gibt wieder einmal Saures:


    The eurozone is falling into recession before the US itself. Its level of credit stress is worse, if measured by Euribor or the iTraxx bond indexes.


    My view is that a dollar crash will be averted as it becomes clearer that contagion has spread worldwide. But we are now at the point of maximum danger. Britain, Japan, and the Antipodes are stalling. Denmark is in recession. Germany contracted in the second quarter. May industrial output fell 6pc in Holland and 5.5pc in Sweden.


    The coalitions in Belgium and Austria have just collapsed. Germany's left-right team is fraying. One German banker told me that the doctrines of "left Nazism" (Otto Strasser's group, purged by Hitler) had captured the rising Die Linke party. The Social Democrats are picking up its themes to protect their flank.


    This is the healthy part of Europe. Further south, we are not far away from civic protest. BNP Paribas has just issued a hurricane alert for Spain.


    http://www.telegraph.co.uk/mon…/2008/07/21/ccview121.xml


    The eurozone is tipping into a deeper downturn than America itself despite the tremors in the US mortgage industry, and may already be in full recession for the first time since the launch of the single currency.


    Industrial production for the EMU bloc fell 1.9pc in May, according to fresh Eurostat data. It is the sharpest one-month decline for the region since the exchange rate crisis in 1992. Officials in Berlin have warned that Germany's economy could contract by as much as 1.5pc in the second quarter as export orders crumble.


    Industrial output in both Italy and Greece has slumped 6.6pc over the past year. Portugal is off 6.2pc. "It is a very ugly picture: we're on maximum alert," said Emma Marcegaglia, head of Italy's business federation Confindustria.


    http://www.telegraph.co.uk/mon…2008/07/15/ccspain115.xml


    grüsse


    auratico


    Nach meinem Wissensstand kann man den CRB-Index nicht mit einem hierzulande gehandelten Vehikel für Kleinanleger shorten. Selbst die Long Varianten sind kaum 2 Jahre alt. Der Index ist so umfassend, dass ohnehin nur Grossbanken wie Societe Generale darauf Produkte auflegen können, weil man dazu an praktisch allen Rohstoffbörsen mit Futures präsent sein muss.


    Am nächsten käme einem solchen umfassenden Rohstoffput an einer deutschen Börse wahrscheinlich der "Short All Commodities- ETFS" (WKN A0V9XJ) von ETF.


    http://www.etfsecurities.com/c…all_commodities_sh_de.asp


    Kurs: http://www.rt.boerse-stuttgart…chterm=A0V9XJ&ChartHist=1


    Die einzelnen Rohstoffe hingegen kann man sehr leicht shorten - da gibt´s viele Möglichkeiten, von Deutsche Bank bis ABN Amro. Bei längerfristig geplanten Engagements sollte man freilich bekanntlich immer das Emittentenrisiko im Hinterkopf bewahren.


    grüsse
    auratico

    Warum nackt shorten, wenn man als gut angezogener Edelshorter mit dem richtigen Riecher auch so seine Milliönchen oder gar Milliarden macht?
    Wie es aussieht, verdient der oft als Rohstoffguru bezeichnete Jim Rogers derzeit mit eben jenen Aktien, die ohnehin in aller Munde sind, noch weitaus mehr als mit Rohstoffen, nur eben durch Spekulationen nach Süden:


    " Noch niemals zuvor haben Investoren so viel Geld mit Leerverkäufen am Aktienmarkt verdient wie im Juli dieses Jahres. Investoren und Vermögensverwalter wie William Ackman und Investorenlegende Jim Rogers haben im Juli mindestens 1,4 Milliarden Dollar mit Leerverkäufen gemacht - so etwa mit den heftig eingebrochenen Aktien der beiden strauchelnden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae and Freddie Mac - wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht."


    http://www.faz.net/s/Rub48D1CB…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    grüsse
    auratico

    Ein sehr schöner Artikel über GORO.
    Viele interessanten Details, und Vergleich mit gutenMinen, sehr sehenswert!!


    GORO hat sich erstaunlich stark gehalten in einem ansonsten regelrecht desaströsen Umfeld. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Indikator für die Zukunft.Ich hatte damals, als die beiden Reid-Brüder ihre Anteile an US.Gold an den damaligen Superstar Rob Mc Ewen verkauft haben, um sich GORO zu widmen, die Wahl. Natürlich bin ich beim vermeintlichen Superstar geblieben, leider. Ich glaube inzwischen, dass die beiden wirklich wissen, wie die Sache läuft.
    So einen tapferen Chart haben nicht viele Explorer zu bieten:


    grüsse


    auratico

    kennt jemand die firma "cmkx diamonds"?


    Pottmüller


    Diese Firma steht beispielhaft für etliche andere, die förmlich in Aktien ertrinken, die sie selbst nicht ausgegeben haben. Aber wer weiss schon, wer in diesem einzelnen Fall da wirklich dahinter steht. Das könnten natürlich auch Leute aus dem Umfeld der Gesellschaft selbst sein. Diese Klitsche sorgt jedenfalls schon lange für einigen Wirbel bzgl. nackter Leerverkäufe. Das Geld deiner Kumpels ist in jedem Fall dahin, weil es da jetzt so unendlich viele Aktien gibt, dass sich der Kurs nie wieder erholen kann.


    http://www.reuters.com/article…54+09-Jun-2008+BW20080609


    @ alle: Ich verweise nochmals alle Interessierten an die e-Mail-Klagemauer der US-Finanzaufsichtsbehörde SEC. Aus den zahlreichen dort abgesetzten Einlassungen ergibt sich ein recht gutes Bild der Situation :


    http://www.sec.gov/comments/s7-19-07/s71907.shtml


    grüsse


    auratico


    @ juergenlangen


    Es ist schade, dass du ein Posting nach dem anderen zu der Thematik schreibst und dich dabei ständig dem einzigen Sachverhalt, um den es hier wirklich geht, verweigerst.
    Es geht eben nicht um das von dir in braver BWL-Manier beschriebene reguläre Shortselling mit abendlichem Clearing etc. So etwas müssen wir doch hier nicht erörtern, das kann der BWL- Professor im 1. Semester machen.
    Genaueres zu der komplexen Clearing-Frage bzgl. nackten Leerverkäufen findet sich - ich habe es schon einmal verlinkt, aber egal, Strafe muss sein - hier: http://omuse.overstock.com/wik…orting_Stock_Manipulation


    Es geht vielmehr um eine Art des Shortens, die von vornherein auf Betrug angelegt ist, wo überhaupt nie die Absicht besteht, die geshortete Aktie je zu liefern, weil man sie eben gar nicht hat und auch nicht erwerben will oder kann. Dass dies möglich ist und warum und wie: dies genau ist das Thema sowohl dieses Threads als auch der jüngsten Bestrebungen, diese Aktionen genau unter die Lupe zu nehmen, da sie sich offenkundig ausweiten.


    Dass dabei Phantomaktien generiert werden, die an den regulären Clearingmnassnahmen vorbei bzw. geschickt durch diese hindurch geschleust werden - darum geht es und nicht um Sachen wie herkömmliche Termingeschäfte mit Schweinebäuchen, die per Cash glattgestellt werden.
    Wenn Broker innerhalb ihrer eigenen Handelsströme Aktien über die von der jeweiligen Gesellschaft emittierte Anzahl hinaus erschaffen und damit - bei kleineren Firmen - erhebliche Verwässerung erzeugen können, wäre dies selbstverständlich von vornherein eine kriminelle Handlung. Dass sich kleinere Minenunternehmen besonders dafür eignen, liegt auf der Hand. Zu hoffen bleibt, dass die momentane Aufmerksamkeit für die Thematik zumindest etwas Licht in dieses Dunkel bringt.


    Sei so nett und nimm dir die Materie, sofern Interesse und etwas Zeit vorhanden, selbst vor. Es sind genug Links und andere Hinweise dazu bereits hier vorhanden.
    Sonst dreht man sich hier nur unnötig im Kreis und verwässert das Thema wie andere eben die Aktien.


    grüsse
    auratico

    Zitat

    [quote='LuckyFriday',index.php?page=Thread&postID=286755#post286755
    Jemand hat mein postings ins 'Gelbe' transferiert, wo es von 'Forumsgrössen' wie Chiron und dottore als ziemlicher Unfug abqualifiziert worden ist. die gehen offenbar in Handelsräumen ein und aus. Aber es wird schon langsam zurückbuchstabiert...; ein alter Haase wie Puplava wird wohl wissen, was er in einem öffentlichen Interview sagt!
    Lucky[/quote]


    Lucky


    Ich habe mir gerade den erheblichen Aufruhr im "Gelben" angesehen, den deine dorthin entführte Paraphrase von Puplavas Interview bzgl. nackten Leerverkäufen ausgelöst hat.
    Es ist schlechterdings betrüblich, wie wenig die meisten Leute, die dort schreiben, in diesem Fall den zugrundeliegenden Sachverhalt überhaupt verstehen (wollen) und stattdessen oberlehrerhaft von "grobem Unfug" etc. daherschwafeln. Da dieses Forum hier so häufig zitiert wird, hätte ich mit einem wesentlich nuancierteren Niveau bei den Debitisten dort gerechnet, die so stolz darauf sind, wenn sie wieder einmal eine neuen Chart zur Entwicklung der CDS-Indexe posten und diesen dann wie eine geheime Weltsensation vorführen.


    Kraut und Rüben werden wild durcheinandergeworfen, und auch deren Oberguru dottore steht in diesem Fall dabei fachlich völlig auf der Seife. Sie begreifen oder kennen das Generieren von IOU´s von seiten der Broker gar nicht, wissen nicht, wie diese monatelang zwischen den Brokern kursieren können, weil diese untereinander einfach cash settlements machen können mit Aktien, die es gar nicht gibt. Oder dass die options market makers unter bestimmten Umständen (die eben ausgenützt werden können), von der Lieferung ausgenommen sind etc., etc.


    Gut, dass dieses Thema in Anschluss an Puplavas und Sinclairs Bemühungen nun grössere Kreise zieht. Es ist wohl auch kein Zufall, dass die Sache gerade von Edelmetallexperten so prominent aufgegriffen wird und ihren Weg hin zu breiterer Aufmerksamkeit findet.


    Eine weitere gute Zusammenfassung der Materie, allerdings keine leichte Kost, findet sich bei untenstehendem Link.


    Auszüge:


    In legal short selling, the seller borrows some of the shares in the vault from the legitimate owner's broker, and then uses those to make good on his short sale when it comes time to credit shares over to you. In naked short selling, no shares are borrowed. The system just creates an IOU, which you are never told about.


    You got nothing but an IOU, in exchange for your real money. And you are never told.


    The problem is that because there are different levels all those IOUs can be created at, nobody is sure how many IOUs are trading versus real shares. That destroys the integrity of the market, as there is no linkage between supply and demand.


    As far as netting goes, netting is just the reconciliation of the ledger every day. It's easier, if broker A owes broker B 500 shares of IBM for Harry hedge fund, but broker B owes broker A 400 shares of IBM from a different hedge fund, to simply update the ledger so it shows 100 shares owed after all is said and done. 900 shares have actually transacted as sales, but it "nets" to only 100 at the end of the day. If all 900 fail to deliver, only 100 will show up after netting, as the system doesn't differentiate between delivered shares and undelivered.


    Reg SHO also exempted certain participants from delivery for certain types of transactions, namely options market makers hedging their put option sales, and market makers engaging in "bona-fide market making." Critics of these exemptions argue that bona-fide market making doesn't involve long-term delivery failure, nor should speculators in the options market be allowed to enjoy no-cost hedging for their business activity at the direct expense of stock market investors.


    "Ex-clearing" is a term used for transactions arranged outside of the DTC system - "ex" the conventional DTC clearing system. In ex-clearing, the brokers could have millions of shares of IBM they sold that don't exist, but they settle the transaction outside of the system, wherein the money changes hands via the NSCC as in the above instance, but the share settlement - the delivery - happens ex-clearing, which can mean, never. Nobody knows, as it is viewed by the DTCC and the SEC as a contractual arrangement between adults, and they take the position that whether or not the shares ever deliver is a contractual matter, not a stock trade matter of concern to those organizations. Ex-clearing accounts for another large, but unknown number, of FTDs.


    http://omuse.overstock.com/wik…orting_Stock_Manipulation


    Hier kann man auf der offiziellen Seite der US-Finanzaufsichtsbehörde SEC die abgegebenen Kommentare zum Problem des naked shorting einsehen. Jim Sinclairs Eingabe findet sich mit Datum vom 17. Juli. Auch das ist Amerika:


    http://www.sec.gov/comments/s7-19-07/s71907.shtml


    grüsse


    auratico

    Was macht das Big Money dieser Tage?


    Laut Forbes hat George Soros, wie andere Hedge Fonds auch, jüngst seine Shortpositionen auf die Finanzwerte glattgestellt. Dieses massive Covering der Fonds war der Hauptgrund für die heftige technische Erholung der Finanzwerte. Stattdessen geht Soros short Öl bei $ 137 und long in Gold.


    Das ist insofern bemerkenswert, als er offenkundig auch davon ausgeht, dass sich Gold selbst bei einem fallenden Ölpreis halten sollte bzw. bei einem weiterhin hohen Ölpreis mitziehen sollte. Am Beispiel der historischen Gold/Öl-Ratio von 10:1 würde dies also entweder einen Goldpreis in der Nähe von $ 1300 bedeuten, falls der Ölpreis oben bleibt bzw. es müsste der Ölpreis auf $96 fallen, um beim gegenwärigen Goldpreis in den Bereich der historischen Gold/Öl-Ratio zu gelangen:


    Undoubtedly, this spike in bank shares was due in large part to hedge funds, which began covering some of the massive short positions they've built up over the past 18 months. For example, billionaire George Soros--Croesus was told--has covered much of his shorts in financial stocks. Why chance another public policy move by regulators to shut off this automatic feeding trough?


    Soros finally shorted oil at $137 a barrel and put on a long position in gold; he expects to see gold hold its ground even if oil continues to decline. In fact, the gold bug clique believes in a consistent 10-to-1 ratio for gold and oil. It holds that either gold will rise to 10 times a barrel of oil ($1,350 an ounce) or oil will fall to $96 a barrel--one-tenth the present market price of gold. Croesus was told Tuesday that statistics spanning many decades support, on average, this 10-to-1 ratio.


    http://www.forbes.com/home/200…ed-cx_rl_0717croesus.html


    grüsse


    auratico

    Ein anderes Beispiel ist die Mentalität, in diesem speziellem Fall wie der sprichwörtliche Elefant im porzelanladen), wie Companies als Selbstbedienungsladen benutzt werden.
    Eine unglaubliche Frechheit....
    Diese Meldung zu dem Timing. Sonst erfährt man nichts....


    Traurig, wie die sich bei Sterling in dieser Situation aufführen. Aber die US-Boys sehen das eben anders - denn sie haben das Timing für ihre Optionen ja oft schon Jahre zuvor in ihren langlaufenden "Stock Options Plans" im voraus festgelegt. Dass dieses Timing dann in eklatantem Konflikt mit der operativen Situation des jeweiligen Unternehmens stehen kann, interessiert dabei wenig. Das machen die Banker an der Wall Street nicht anders als die vielen unfähigen Möchtegernminenmanager. Wenn in der Zwischenzeit die Bude am Boden liegen sollte...Pech für die Shareholder, Hauptsache meine 150.000$ aus dem langjährigen Remunerationsplan (wahrscheinlich aus der letzten missratenen Kapitalerhöhung) werden pünktlich ausbezahlt. Die nächste Stufe der Bezahlung sind dann wahrscheinlich wie in den 90ern Floorless Convertibles, die sogenannten death spiral convertibles.


    Möchte mal sehen, was diese Figuren machen würden, wenn ihre Bezüge in IRGENDEINER Form (Aktienkurs, Einhaltung von Verprechungen im operativen Bereich etc.) erfolgsorientiert wären: da wäre kaum mehr einer mit von der Partie. Auf diese Weise jedoch kommt jede letzte Pfeife in den Genuss eines sicheren hohen Einkommens für einige Jahre. Dann gibt´s einen personellen Wechsel, und die Sache fängt wieder von vorne an. Ist doch ein völliger Witz diese nordamerikanische Small Cap-Szene, wo sich jeder Heini im Vorstand nach Belieben bis zum Hals mit Optionen und Vorzugsaktien vollladen kann. Und dann merken sie wahrscheinlich nicht einmal, dass ihre Aktien sich überdies in irgendwelchen Offshore-Boilerooms auf den Cayman Islands nochmals auf elektronischem Wege vermehrt haben.


    grüsse
    auratico

    [quote='skeptisch4ever',index.php?page=Thread&postID=286549#post286549]


    Bei dem Missbrauch von Naked Short Verkäufen geht es darum, dass ein grosser Investor in der Lage ist, ein funktionierendes gut gehendes Unternehmen, zu zerstören, weil er in der Lage ist mit Aktien die er gar nicht besitzt zu handeln und so das kleinere Unternehmen übernahmereif zu schiessen oder in den Konkurs zu zwingen. Unterstützt von Banken, verschiedenen Wirtschaftredakteuren usw.


    Und es geht darum, dass das in den USA wohl gängige Wirtschaftspraxis ist und zehntausende von kleineren AG's auf diese Weise 'versenkt' wurden. Und das nur, weil eine Teil der Wirtschaftselite damit schnelles Geld verdienen kann.


    Darum und nur darum geht es in dieser Diskussion/diesem Thread. Bitte nicht ständig Shortselling mit NACKTEN Leerverkäufen verwechseln!
    Die nackten Leerverkäufe, bei denen im Grunde Aktien nur als Schuldscheine aus dem Nichts heraus innerhalb des Clearingsystems geschaffen werden, sind durchaus ein Mittel, um kleinere Gesellschaften in den Ruin zu treiben. Dass das Thema inzwischen hier auftaucht, hat natürlich auch damit zu tun, dass Leute, die in kleine Explorer-Minen investiert haben, einen z.T. schier unglaublichen Wertverfall ihrer Aktien erleben mussten, während die Preise der Edelmetalle selbst mächtig gestiegen sind und sich die Indizien verdichten, dass etliche dieser Gesellschaften Ziel von Attacken durch naked shorting geworden sind. Die Kreditkrise war rückblickend gesehen die allerbeste Zeit, um solche Aktionen in grossem Stil aufzuziehen.


    In der Vergangenheit waren es vor allem kleinere Technologieunternehmen an der Nasdaq, die auf diese Weise aus dem Markt gekillt wurden, wobei die Aktionäre alles verloren und die nacktshortenden Broker, Hedge Fonds etc. den grossen Reibach machten, noch dazu steuerfrei und zumeist von den Cayman-Inseln oder einem anderen tax haven aus.
    Siehe dazu ein Musterbeispiel aus dem Jahr 2001, wo einmal ein Fall aufgeflogen ist (was meistens nicht geschieht): http://www.sec.gov/litigation/complaints/comp18003.htm


    Ohne Zweifel hat sich das naked short selling zu einer immensen Plage ausgewachsen, dem die Regulierungsbehörden - in diesem Falle vor allem die SEC - in keiner Weise gewachsen sind. Sie können oder wollen nicht in die Bücher der Brokerfirmen blicken, die - ähnlich wie die Fed es mit dem Dollar macht - Aktien "out of thin air" an immer wieder anderen Stellen generieren, bis die Aktie im Niemandsland angekommen ist. Sie schieben sich, unter Ausnützung der laxen Zeitbestimmungen bzgl. Lieferung, gegenseitig die als IOU´s kreierten Aktienpakete zu und täuschen damit echten Handel vor.


    Eine rapide Verkürzung der Auslieferungsfristen, wie in Deutschland schon üblich, wäre ein erster, notwendiger Schritt, um nur diese eine unter mehreren entscheidenden Lücken der nordamerikanischen Börsen (ganz besonders auch Kanada) zu schliessen bzw. den Missbrauch zu erschweren. Wahrscheinlich aber wird es bei einer Scheinaktion bleiben wie jetzt gerade, wo wieder nur die Buddies an der Wall Street gerettet werden sollen.


    Die beste mir bekannte Einführung ins Thema findet sich mit graphischer Unterstützung hier - freilich auf Englisch:
    http://www.businessjive.com/


    Ein spezialisierter Blog zum Thema:
    http://www.deepcapture.com


    Hier das Bloomberg-Video zum Thema:
    http://www.bloomberg.com/avp/a…om/cache/vIrfhgQPAJ1s.asf


    mit nackten grüssen


    auratico

    Wie es aussieht, werden die Amerikaner hinkünftig, wie andere Menschen auf dieser unbarmherzigen Welt auch, zumindest 20% Eigenkapital für die Finanzierung eines Hauses aufbringen müssen. Das entspricht einer Verzehnfachung der gegenwärtigen Sparquote. Dies würde einen dramatischen Wechsel für die gesamte US-Konsumkultur bedeuten:


    Alle wollen Fehltritte wie in der Vergangenheit vermeiden


    Die Kreditklemme dürfte bei vielen Amerikanern zu einer dramatischen Wende in Finanzfragen führen. Sie müssen sich von sorglosen Konsumenten mit einer minimalen Sparquote zu eifrigen Sparern wandeln - zumindest, wenn sie Hausbesitzer werden möchten.


    Der Konsum hat die Weltwirtschaft in den vergangenen 25 Jahren angetrieben. In der absehbaren Zukunft, vielleicht sogar für die nächsten 25 Jahre, wird die Sparquote steigen.


    Wer in den USA einen Immobilienkredit haben möchte, muss mittlerweile oftmals ein Eigenkapital in Höhe von 20 Prozent aufbringen. Das betrifft besonders die Staaten Florida und Kalifornien, wo die Hauspreise besonders stark unter Druck geraten sind. Die Sparquote in den USA wird daher gezwungenermaßen massiv steigen, sagen Experten voraus. Statt der bisher üblichen Sparquote von weniger als einem Prozent des Einkommens nach Steuern wird der Durchschnittsverdiener in den USA nunmehr über zehn Jahre das Zehnfache des bisherigen Werts zurücklegen müssen, um sich ein Eigenheim zu leisten.


    Gleichzeitig verhindert der steile Verfall der Hauspreise die bislang so beliebte Absicherung von Konsumentenkrediten durch Immobilienbesitz: im Jahr 2006 erreichte die auf diese Weise besicherte Kreditsumme in den USA 837,5 Mrd. Dollar, wie aus einer Studie hervorgeht, die der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan zusammen mit dem Fed-Ökonomen James Kennedy erstellt hat.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…e/index.do&_vl_pos=2.1.DT


    grüsse
    auratico