Beiträge von auratico

    auratico,
    die Douglas hat gestern wieder dort geschlossen, wo sie vor Moriarty Artikel war.
    Heute schon minimale Änderungen im Management.


    Ob M. vorgestern gekauft hat???


    Tschonko


    You bet he did! Der wollte wohl seine Auslagen zurückerstattet haben und Macht demonstrieren. Vielleicht auch nur einen Warnschuss abgeben, damit die nicht in Zukunft falsche Zahlen veröffentlichen und sich damit unmöglich machen, also so eine Art Erziehungsmassnahme.


    Denn jetzt flutscht alles plötzlich im Tagesrhythmus: prompt werden politisch wichtige Tansanier ins Board aufgenommen und schwuppdiwupp gibt es auch eine Einigung mit dem Besitzer, den Moriarty noch einige Tage zuvor als ungeduldig und enttäuscht beschrieben hatte. Der soll dauerhauft 3% Royalty bekommen und zuvor auch schon ein stattliches Sümmchen. Für mich völlig neu ein solches Projekt auf der Watchlist, wo man gar keine Mine braucht (also auch nur wenig Cash), sondern wie seinerzeit im Wildwestfilm mit der Pfanne agiert. Zumindest habe ich das so verstanden. Ist das korrekt? Wenn sich dort das Metall wirklich so billig (und vor allem schnell) gewinnen liesse, das wäre schon eine Sache, die mich wieder reizen würde, trotz selbstauferlegter Investitionszurückhaltung bei Explorern.


    Entry into a Material Definitive Agreement.


    Effective on August 4, 2008, the Board of Directors of Douglas Lake Minerals Inc. (the "Company") ratified, confirmed and approved the Company's entering into of a Joint Venture Agreement (the "Agreement") with Mkuvia Maita ("Mr. Maita"), the registered holder of certain prospecting licenses (the "Prospecing Licenses") over certain areas located in the Liwale and Nachigwea Districts of Tanzania. Pursuant to the Agreement, the Company shall have the right to enter, sample, drill and otherwise explore for minerals on the property underlying the Prospecting Licenses as granted by the Government of Tanzania under the Mining Act of 1998 and any other rights covered by the Prospecting Licenses, subject to a perpetual net smelter royalty return of 3% payable to Mr. Maita. In consideration, the Company is required to pay Mr. Maita US$1,000,000 upon signing of the Agreement and to make further payments of US$540,000 over five years, on a quarterly basis beginning as of July 15, 2008, in the following amounts per year:


    * Year one: US$80,000;


    * Year two: US$90,000;


    * Year three: US$100,000;


    * Year four: US$120,000


    * Year five: US$150,000.


    grüsse


    auratico


    Die Douglas hat Moriarty definitiv runtergeschrieben..... :D
    http://finance.yahoo.com/q?s=DLKM.OB
    Wir werden noch einige dieser netten Geschichten hören.....


    Grüße
    Tschonko


    Kaum war die Tinte des Rache-Artikels getrocknet, saust der Kurs der Douglas Lake um 40% nach unten - ganz eindeutig als Reaktion auf Moriartys Brandrede. Daran kann man wieder einmal ersehen - und ich werde nicht müde werden, hier darauf hinzuweisen -, dass in der Investorenszene der Explorer die allerschwächsten aller nur denkbaren Hände unterwegs sind - ganz anders als das vielleicht von aussen aussehen mag mit all dem Zockerimage, das dem Segment anhaftet.
    Das muss man unbedingt bedenken, wenn man sich in diesem Sektor in Zukunft wieder engagieren möchte, nachdem die Kurse ja rundum in abgrundtiefe Löcher gefallen sind und sozusagen zurück auf Anfang gestellt wurden. Stimmungen sind hier erstmal viel wichtiger als Bohrergebnisse.


    Die meisten Leute kaufen solche Werte wie einen Optionsschein, bis 2007 bei steigenden Edelmetallpreisen die allermeisten angelsächsischen Investoren sogar auf Pump, ob nun Privatinvestor oder Hedge-Fonds. Jeder publizistische Windhauch reicht schon aus, um gewaltige Kursabschläge zu bewirken, während mitunter selbst hervorragende Bohrergebnisse über einen längeren Zeitraum hinweg nach oben hin nichts bewirken können. Explorer wurden also hauptsächlich auf Pump gekauft, und vor allem deswegen war ihr Fall in der Kreditkrise derart dramatisch. Die schwachen Hände sind immer verschuldet und deswegen hochnervös. Ein einzelner Artikel eines beleidigten Goldschreibers reicht völlig aus, um grosse Bewegungen zu orchestrieren. Dies sollte man unbedingt im Hinterkopf haben und - sollten sie sich denn jemals wieder einstellen - fleissig Gewinne in FIAT mitnehmen. Sich auf vermeintliche Unzen im Boden, deren Mitbesitzer man als Aktionär ist, zu berufen, wäre allzu naiv.


    Eine wichtige Frage jedoch bleibt. Hat der katastrophale Kursverlauf der Explorerminen nur einen überschrittenen Höhepunkt beim Goldpreis vorweggenommen, oder handelt es sich dabei um ein klassisches Fehlsignal, z.B. bewirkt durch die oben erwähnte Kreditlastigkeit bzw. Eingriffsmöglichkeiten wie Shorten im grossen Stil etc? Mit dem Shorten von Edelmetallprojekten hätte man sich jedenfalls in den vergangenen Monaten eine goldene und silberne Nase verdienen können. Die Schlauen sind immer die anderen, die .....flexiblen.


    grüsse
    auratico

    Ein aktuelles Beispiel für die völlig irrationale Stimmung am Aktienmarkt. Der hier im Thread schon oft erwähnte Pleitekandidat und US-Kreditversicherer Ambac gibt bekannt, dass man bei einer Transaktion mit Citigroup nicht wie ursprünglich gedacht eine ganze Milliarde verliert, sondern doch "nur" $ 850 Millionen. Daraufhin steigt die Aktie auf Tagesbasis um 43%. Daran kann man sehen, dass derzeit die Finanztitel einfach wie die ärgsten Zockerwerte verwendet werden. Das sind Volatilitäten, die mit Fundamentaldaten überhaupt nichts mehr zu tun haben, sondern eher einem Casino zustehen.


    Ambac Financial Group Inc. (ABK US) surged 43 percent, the most since July 8, to $3.61. The company said it will record a gain of $150 million as it pays Citigroup Inc. $850 million to extricate itself from a collateralized debt obligation. Ambac had previously written down the contract's value by $1 billion.


    http://www.bloomberg.com/apps/…aNBMZYMNAuAo&refer=stocks


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Edel Man'
    Aaber : das Navidad Projekt ist riesig und von einer Realisierung weit entfernt

    .




    Eigentlich hängt hier alles nur an der Politik. Bisher hatte die Provinzregierung es kategorisch ausgeschlossen, dass aus dem Navidad-Projekt jemals eine Mine würde werden können. Die neuesten Nachrichten wirken etwas optimistischer. Wenn es zu einer Einigung kommen sollte, würde der Wert angesichts der riesigen Silbervorkommen wahrscheinlich durch die Decke gehen. Aber Vorsicht: dieser Streit ist nun schon uralt, und bisher hatten die Neinsager die Oberhand.


    Canadian junior Aquiline Resources (TSX: AQI) announced this week that the Provincial Government of Chubut is supportive of mining in the Meseta Central area of the province where Aquiline's Navidad silver project is located.


    In an advisory published Tuesday, however, Canada's Haywood Resources cautioned, "While comments by the governor are a step in the right direction, the announcement of pro-mining legislation will be required before the market will remove the valuation discount currently assigned to Aquiline."


    In an analysis published Tuesday, Haywood metals analyst Andrew Kaip said that a preliminary economic assessment for the Navidad project is expected by the end of the third quarter of this year. "We expect the study to outline an initial start-up scenario that focuses on conventional open pit mining at the Loma de la Plata zone (indicated resources of 9.1 Mt of 226/g/t silver for 66 Moz of silver and inferred resources of 17.3 Mt of 159 g/t silver for 88Moz of silver) and conventional milling to produce a high-grade silver concentrate."


    Haywood has sent a 12-monthtarget of Cdn$15.60 for Aquiline Resources, with a rating of SECTOR OUTPERFORM, speculative risk and positive impact. Aquiline claims that Navidad is "one of the world's largest undeveloped silver deposits."


    http://www.mineweb.com/mineweb…age32?oid=56409&sn=Detail


    grüsse
    auratico

    [
    Si tacuisses, philosophus manisses.
    (Übersetzt: Hättest du geschwiegen, wärest du {ein} Philosoph geblieben)


    Die stärkste Waffe gegen unsachliche Beiträge ist, diese zu ignorieren.



    Wenn schon mit altlateinischen Weisheiten der Thread-Plebs in die Schranken gewiesen werden soll, dann aber bitte korrekt im Plusquamperfekt Konjunktiv: mansisses


    Ansonsten gilt eben auch in der Internet-Blogosphäre: Quot capita sunt sensus.
    Nicht immer leicht zu ertragen, also:


    Saepe iam tibi dixi inter omnes viros doctos constare homines stupides vitare necesse est. Atque interest temporibus oeconomici dissipati.


    Und für die anderen muss dann eben gelten : Disce aut discede! (Lerne oder vertroll dich!)


    Zurück in medias res:


    Das Scheitern der jüngsten Doha-Runde hat deutlich angezeigt, dass die sogenannte Globalisierung ihren Höhepunkt nun überschritten hat. Warum auch sollte der Rest der Welt auf alle nationale Eingriffe verzichten, wenn in den USA gerade der gesamte Hypothekensektor verstaatlicht wird - natürlich nicht ohne zuvor diesen per Derivate mit fatalen Folgen für die internationalen Investoren globalisiert zu haben. Den Zusammenbruch eines derart einseitigen und auf Lügen beruhenden "Freihandelsystems" kann man derzeit im Finanzsektor mitverfolgen.


    In die andere Richtung, nach Russland hingegen blickt man weniger.Nachdem Russland sich bereits etliche der Energieunternehmen wieder aus Oligarchenhand zurückgeholt hat, wird nun auch die Landwirtschaft im grossen Stil ins Auge gefasst. Den Anfang machen Exportkontrollen für Weizen und der staatliche Ankauf von Weizenlagerstätten.
    Diese Schritte sind von erheblicher Bedeutung, denn in Russland liegen die fruchtbarsten Böden der eurasischen Landplatte brach, und der Niedergang der russischen Landwirtschaft nach der Rubelkrise war beispiellos. Wenn nun wie geplant Milliardeninvestitionen in die noch marode Landwirtschaft fliessen werden, wird Russland in den kommenden Jahrzehnten auch im Agrarsektor wieder eine globale Grossmacht. Für Putin ist es bestimmt eine unerträgliche Idee, dass Russland jemals wieder wie zu Sowietzeiten von der ameriknaischen Weizenwaffe abhängig sein könnte.
    Nun nimmt man sich nach Öl und Gas den Agrarsektor im grossen Stile vor:


    Moscow to seize grain export controls


    By Javier Blas in London


    Published: July 31 2008 23:31


    Russia plans to form a state grain trading company to control up to half of the country’s cereal exports, intensifying fears that Moscow wants to use food exports as a diplomatic weapon in the same way as Gazprom has manipulated natural gas sales.


    The move by Moscow, the world’s fifth-biggest exporter of cereals, has been sharply criticised by US agriculture diplomats as a “giant step back” to the Soviet era.


    The decision to control food exports is the latest sign of how soaring food prices are reshaping the agriculture industry. The recreation of Soviet-style state trading will aggravate anxieties of food-importing countries about their dependence on the international market, which has been severely disrupted this year after exporters, including Russia, imposed prohibitive foreign sales duties or export bans.


    Western diplomats and agriculture industry officials said Russia intended to transform its Agency for the Regulation of Food Markets into a state trader, controlling between 40 and 50 per cent of Russia’s cereal exports within the next three years.


    The company would take over government interests in 28 important storage depots and export terminals, including the country’s biggest at the Black Sea port of Novorossiysk.
    http://www.ft.com/cms/s/0/debd…07658.html?nclick_check=1


    Valete


    auratico

    Das hatten wir ja schon vor Wochen vermutet. Wir sehen einer Daueralimentierung der Banken entgegen. So wird die EZB die Dollars los und tut noch "Gutes" dabei. ;)


    Jim Sinclair's Kommentar:
    The cute wrinkle of the ECB's own Begging Bowl Loan Window is that they are handing out dollars for crap which means they, by performance, are defining the dollar as crap. It is a somewhat sloppy way of getting rid of dollars.




    Ich denke, dass dieser Kommentar des ansonsten sehr geschätzten Jim Sinclair nicht zutrifft. Es sind die Banken im Euroraum selbst (inkl. der britischen, die ja auch bei der EZB Schlange stehen), die Kredite in US$ von der EZB wollen/brauchen. Dito in der Schweiz, wo die Nationalbank nun auch Dollar anbietet - für wen wohl, wenn nicht für die UBS.


    Die Verbindlichkeiten der Euro-Banken aus fast allen Derivatgeschäften mit Immobilienhypotheken oder anderen notleidenden Vehikeln sind dollarnotiert. Für diesen Cash Flow brauchen sie US$ zu günstigen Zinsen. Ein solches Dollarfenster hatte die EZB schon einmal im Herbst 2007 aufgemacht. Nun wird´s eben mehr oder weniger zur Dauereinrichtung.


    Mit Sinclair halte ich es in etwa so wie Tom Szabo von silveraxis.com: "I don't take everything Mr. Sinclair says as gospel but 95% of his stuff is pure gold, which is about 94.9% more than everybody else."


    grüsse
    auratico

    Ich glaub ich habe mal irgendwo gelesen, die haben 8500 Banken im Amiland,


    da fallen 700 weniger nicht ins Gewicht.


    :P


    Alles schon mal dagewesen - in den 80ern und frühen 90ern. Im Vergleich zu damals, als die US-Banken und vor allem die Sparkassen eingingen wie die Fliegen bzw. von den heutigen Investmentbanken übernommen wurden, gab es bis jetzt nur wenige offizielle US-Bankpleiten. Die Investmentbanken konnten sich damals erst dadurch zu ihrer wallstreetbeherrschenden Grösse auswachsen. Vielleicht sind sie ja nach der gegenwärtigen Krise, wenn viele andere Banken pleite sein sollten, noch stärker als je zuvor. Man lässt sie ein paar Banken zum Nulltarif und mit Staatsgarantie übernehmen, und nach einigen Jahren sind sie dann fetter denn je und das auch noch mit immer weniger Konkurrenz. Das faschistische Bankenmodell eben. Mussolini hatte es vorexerziert.


    Noch ist die aktuelle Pleitequote bei US-Banken winzig im Vergleich zu damals:


    http://www.faz.net/s/Rub48D1CB…F7A0440088508DC12C556F7BC


    http://www.faz.net/s/Rub48D1CB…11FBC45A3BAF50F5FD6056FD4


    grüsse


    auratico

    Das war abzusehen: Die anfänglich als Einzel- und Notaktionen deklarierten Zentralbankredite werden Routine und schlechterdings einfach nicht zurückgezahlt, sondern schnurstracks verlängert. Die Banken hingegen denken nicht im Traum daran, dieses Geld für den eigentlichen Zweck, der Wiederherstellung eines funktionierenden Interbankenmarktes, einzusetzen. Es ist viel lohnender, mit diesem Geld auf den Rohstoff- und Währungsmärkten zu spekulieren und die dortige hohe Volatilität auszunützen. Und im kommenden Monat holt man sich dann das nächste Geldmethadon ab:


    "Die Europäische Zentralbank schießt bis zu 100 Mrd. Euro in den Geldmarkt nach. Zwei Kredite mit dreimonatiger Laufzeit über jeweils 50 Mrd. Euro würden verlängert, kündigte die Notenbank am Donnerstag an. Die Kredite sollen nun nach ihrem Ablaufen neu vergeben werden und würden im November beziehungsweise Dezember fällig. Mit dem Schritt solle der Geldmarkt beruhigt werden, so die Notenbank.


    Für Experten kommt der Schritt nicht überraschend. "Ich erwarte, dass die Kredite vor Jahresende noch einmal verlängert werden", sagte Christoph Rieger von Dresdner Kleinwort. Der Bedarf bei den Banken an Zentralbankgeld sei weiterhin vorhanden. Möglicherweise hielten die Notenbanken auch dauerhaft an derartigen Instrumenten fest. "Die EZB ist bemüht, ihre Liquiditätsgroßzügigkeit zurückzufahren, bei der US-Notenbank Fed kann ich mir aber nur schwer vorstellen, dass der Hahn zugedreht wird." Allerdings bestehe das Risiko, dass die Märkte abhängig von der Stütze würden. "Das ist wie Methadon", sagte Rieger."


    http://www.wirtschaftsblatt.at…tspolitik/337262/index.do


    grüsse


    auratico

    Dieser paßt perfekt zu den letzten Postings hier !


    Dann wollen wir diesen hier auch nicht unerwähnt lassen, demzufolge es auch wieder steil aufwärts geht - aber diese Leute werden sich in Zukunft freilich an ihren jetzigen strammen Aussagen messen lassen müssen. Tut natürlich erstmal gut:


    July 29, 2008


    I believe the next few days are going to be key days for gold stocks just as May was a key time for the S&P 500 and the broad market.
    Gold stocks are now in a similar critical position - however, instead of topping out they appear to me poised to put in a final bottom - one that should last for the rest of the year and lead to a huge rally.


    If gold stocks are going to go into a bull run and match their historic seasonal and technical patterns then this current move down from the middle of July to now will mark the final corrective wave for gold stocks during this consolidation pattern. Consolidation patterns have a tendency of exhausting bulls. They get hopeful when a market rallies up to resistance, but when it then turns around and falls back to support many of them get disgusted and sell. The time of consolidation wracks their patience and causes many people to get shaken out right before a new big sustainable rally begins.


    http://www.gold-eagle.com/editorials_08/swanson073008.html


    grüsse


    auratico

    Angesichts solcher Meldungen muss man sich über eine interimistische - wie lange und wie nachhaltig auch immer - Erholung des US$ nicht weiter wundern. Bekannt ist diese Zeitbombe mit den bei der EZB untergestellten spanischen Hypothekenanleihen (von denen etliche erst deutlich nach dem offiziellen Ausbruch der Finanzkrise neu aufelegt wurden), schon länger. Das ganze Ausmass lässt einen aber doch noch einmal schaudern. 47 Milliarden € haben sich die iberischen Finanz-Toreros allein in der letzten Zeit von der EZB abgeholt.


    Spätestens damit wendet sich der Blick der bearischen Währungsspekulanten ein Jahr nach den ersten Krisenmeldungen nun auch wieder deutlich auf die Eurozone. Es darf vermutet werden, dass diese Art der Finanzierung zur Dauereinrichtung wird und einfach verlängert werden muss, wenn die Kredite nach sechs Monaten eigentlich fälllig wären. Leider haben wir hierzulande so gut wie keinen investigativen Finanzjournalismus, denn noch nirgends konnte ich ausfindig machen, nach welchen Kriterien diese vermeintlichen Sicherheiten bei der EZB bewertet werden angesichts ständig fallender Hauspreise und zunehmender Ausfallraten.


    Pain in Spain Falls Mainly on Trichet with Toxic Debt


    By Esteban Duarte and Neil Unmack


    July 29 (Bloomberg) -- Spain's housing collapse is becoming European Central Bank President Jean-Claude Trichet's economic crisis as delinquent home-loans rise amid a slowing economy.

    Spanish lenders, once the most prudent on the Continent, have almost tripled borrowings from the Frankfurt-based ECB in the past year to 47 billion euros ($74 billion), pledging bonds backed by assets, including mortgages, as collateral. That's the fastest increase in Europe, overtaking Italy, Ireland and the Netherlands, according to data from the countries' central banks.


    Banks in the euro region can raise cash by handing over assets, including mortgage-backed securities, to the ECB, either agreeing to buy them back later or pledging them as collateral.


    http://www.bloomberg.com/apps/…T5HilcKtGE&refer=finance#


    grüsse
    auratico


    Und warum nicht in Frankfurt?
    Oder generell nicht in D, bzw wo in D ?


    Das hat mit der nun jüngst wieder ins Blickfeld geratenen Praxis der nackten Leerverkäufe zu tun (es gibt hier im Forum auch einen Thread von Lucky dazu). Schon seit etlichen Jahren fanden sich immer wieder zumeist kleinere nordamerikanische Technologie - und Minenexplorerwerte gegen ihren Willen gleich simultan an mehreren deutschen Börsen gelistet, darunter fast immer auch an der Popelbörse Berlin/Bremen. Möglich war/ist das, weil es schon ausreicht, wenn ein Broker im Auftrag eines Kunden (oder auch aus eigenem Antrieb!) sich in D nicht gelistete Aktien eines Wertes besorgt und diesen "Service" dann einfach an einer deutschen Regionalbörse ausweitet und dadurch ein Listing entsteht, von dem die betroffene Gesellschaft vorerst gar nichts weiss.


    Zwar ist die Praxis des Shortens in Deutschland offiziell schwieriger (2 Tage Lieferfrist) als in Nordamerika, doch mit grosser Wahrscheinlichkeit ist es durch die internationale Zusammenarbeit von Individuen oder Brokerfirmen zwischen z.B. Kanada und deutscher Börsenprovinz, wozu auch der Frankfurter Freiverkehr zählt, durchaus möglich, Phantomaktien, aber freilich auch "echte", manchmal so geschickt hin- und herzuschieben, dass eine bonsaihafte Regionalbörse wie Berlin leicht übertölpelt werden kann. Ich erinnere mich an ein Aufflammen diesbezüglicher Berichte im Jahr 2004.


    Man benützt dann eine kleine Börse wie Berlin, um etwa einen ebenso kleinen kanadischen Minenwert gegen Handelsschluss in Deutschland mit relativ wenig Aufwand herunterzushorten. Da ohnehin nur ab und zu grössere Handelsbewegungen bei manchen dieser dünn gehandelten Aktien auftreten, konnte die deutsche Börsenaufsicht, sofern überhaupt interessiert, nichts Ungewöhnliches daran erkennen, als etliche der betroffenen Firmen aus Übersee verwundert nachfragten und sich beschwert haben.


    Ausserdem haben vor allem deutsche Kleinanleger in den vergangenen Jahren vergleichsweise sehr viel Geld in kleine Explorerminen gesteckt, die bis vor Kurzem von etlichen Börsenbriefen "mit guten Kontakten nach Kanada" regelmässsig gepusht wurden - Interessant, dass die meisten davon in den vergangenen Monaten ihre fragwürdigen Dienste eingestellt haben, weil es angesichts des anhaltenden Bärenmarktes bei Explorern schwieriger geworden ist, an das in USA und Kanada als "silly German money" bekannte Geld der deutschen Kleinzocker heranzukommen. Die Verluste waren wohl doch zu gross.


    Es bleibt nach wie vor zu bezweifeln, ob die deutsche Börsenaufsicht angesichts der enormen Anzahl dieser Mini-Listings hierzulande überhaupt in der Lage ist, solchen Vorgängen adäquat nachzugehen.


    Aber Sinclairs strenge Liste ist in dieser Hinsicht tatsächlich ein wenig traumverloren, denn es gibt inzwischen nur noch sehr wenige Explorer/Juniors, die in D überhaupt nicht gelistet sind, und ausserdem sagt es grundsätzlich erst einmal gar nichts aus, wenn ein solches Listing vorliegt.


    Ein typischer Artikel von damals über die "German Connection":


    http://www.euromoney.com/Article/1001093/Article.html


    grüsse
    auratico

    Heute läuft das jüngst erlassene Short-Verbot für die handverlesenen Wall Street-Banken aus. Ob es wohl verlängert oder gar ausgeweitet wird auf Versicherer, Immobilien etc? Wenn ja, dann werden sich die Short-Aktivitäten mangels Alternativen, ob nun gar nackt oder nicht, wohl noch krasser auf den Minensektor verlegen:


    The current emergency order, effective since Jul. 21, is set to expire 11:59 pm today (Jul. 29). Under the agency’s emergency powers, it can be extended to a maximum of 30 days from its inception. Whether or not the “final interim rule” is on Wednesday’s agenda, the SEC is expected to announce today that will extend the emergency order, and may expand it to include other sectors. (The Wall Street Journal yesterday reported that insurance, housing and a broader range of financial stocks may be added to the list).


    http://nakedshorts.typepad.com…tions-afterward.html#more


    grüsse
    auratico

    Das also kommt dabei heraus, wenn sich die Spitzenverteter der US-Regierung und Regulierungsprofis im Angesicht der Immobilienkrise treffen: der gute alte deutsche Pfandbrief also soll´s richten. Man habe sich, berichtete Finanzminister Paulson gestern, interessiert in Europa umgesehen und sei dann auf dieses in Amerika kaum bekannte Finanzierungsinstrument gestossen. Ab nun sollen pfandbriefähnliche Vehikel (covered bonds) aufgelegt werden, um eine krisenresistentere Immobilienfinanzierung zu ermöglichen.
    Bis vor Kurzem hielten die Amis so etwas Biederes wie einen Pfandbrief aus Old Europe wohl kaum geeignet für ihren heissesten Markt, das Häuslebauen. Nun plötzlich fodert Paulson die grössten US-Banken auf, mit der Ausgabe zu beginnen:


    One option we have looked at extensively is covered bonds, which are a $3 trillion market used widely in Europe for mortgage funding. I believe covered bonds have the potential to increase mortgage financing, improve underwriting standards, and strengthen U.S. financial institutions by providing a new funding source that will diversify their overall portfolio.


    While many European countries have dedicated covered bond legislation, the U.S. regulatory environment is different. Covered bonds are a promising financing vehicle and we believe this market can grow in the United States absent federal legislative action.


    We knew that this initiative would be successful only if the largest banks paved the way. And so I welcome the announcement by America's four largest banks, Bank of America, Citigroup, JPMorgan Chase and Wells Fargo, that they intend to establish covered bond programs and kick-start this market in the United States.


    http://www.ustreas.gov/press/releases/hp1101.htm


    grüsse
    auratico

    Heiss ist´s heute, sehr heiss. Da hat man dann weniger Lust auf wortreiche Analysen und sieht sich einfach nur noch die dazugehörigen Bilder an.


    Man beachte, wie stark die non borrowed reserves, also die Reserven der Banken bei der Fed, die nicht auf Krediten beruhen, zurückgegangen und stark negativ geworden sind. Dagegen ist explosionsartig angestiegen die Geldbeschaffung durch das neue Kreditfenster der "Term Auction Facility", wo die Banken bekanntlich praktisch jeden Hypothekenschrott fast zum Nennwert als Sicherheit unterstellen können, obwohl es keinen Markt dafür gibt. Eigentlich bleibt der Fed gar nichts anderes übrig, als daraus eine permanente Aktion zu machen.


    grüsse
    auratico

    [

    Zitat

    quote='Delphin', auratico, sorry den letzten satz verstehe ich nicht, ich dachte eigentlich umgekehrt, man würde mit dieser Aktion auch das Eigentum der Ausländischen Anteileigner schützen wollen. Natürlich nicht aus Zuneigung, aber einfach um sie davon abzubringen einem die Dollars vor die Füsse zu werfen.......... Inwiefern siehst Du bitte die ausländischen Anteilseigner in saure Äpfel beissen?


    Delphin


    Ich hatte von "Anteilseigner" geschrieben, also die jetzigen Aktionäre von Fannie Mae und Freddie Mac. Das sind ebenso die grossen US-Pensionsfonds als auch viele ausländische Aktionäre aus dem staatsnahen Bereich. Was mit dem Aktienkurs der beiden Gebilde inzwischen geschehen ist, kann man ja jeden Tag sehen. Die Quasiverstaatlichung in der gegenwärtigen Form wird daran nichts ändern, ganz im Gegenteil. Diese Anteilseigner würden auch dann in den sauren Apfel beissen, wenn Fannie und Freddie, da technisch insolvent, das einzig Richtige machen würden, nämlich möglichst rasch möglichst viel neues Kapital aufzunehmen, was freilich zu heftiger weiterer Verwässerung der bestehenden Aktienbestände führen würde.


    Etwas anderes - und darauf bezieht sich wohl dein Einwand - sind die Unmengen von Anleihen, mit denen Fannie und Freddie sich refinanzieren. Das sind ja keine Anteilsscheine sondern reine Schuldpapiere, von denen schon allein China ca.$ 380 Milliarden hält. Deren Bedienung, ob inländischer oder ausländischer Anleihehalter, muss sichergestellt sein, wenn der ganze Laden nicht sofort auseinanderfliegen soll. Hier wiederum hängt dann natürlich alles vom Kurs des US$ ab. Sollte er weiter abwerten, ergibt sich eben auch hier ein gewaltiger weiterer Vermögensverlust durch Kaufkraftverlust.


    Deswegen auch ist die Situation ja so interessant. Kann der Dollar für längere Zeit auf dem jetzigen Niveau gehalten werden oder gar steigen ( weil z.B die Probleme der Eurozone stärker ins Blickfeld rücken könnten), dann wäre der Coup von diesem unglaublichen Ausmass zumindest für etliche Zeit gelungen.


    grüsse
    auratico

    William Poole, von 1998 bis 2008 Chef der Federal Reserve Bank von St. Louis, lässt nicht locker mit seiner harschen Kritik an dem totalen Freibrief, den die US-Regierung mit ihrer jüngsten Gesetzesnovelle zur Immobilienkrise für Fannie Mae und Freddie Mac ausgesprochen hat.


    Das Ziel der Regierung ist klar, man will mit dieser monumentalen Rettungsaktion - koste es was es wolle - die Hauspreise stabilisieren in der Hoffnung, dass sich dann peu à peu auch die anderen Märkte, allen voran die Anleihe- und Aktienmärkte, wieder stabilisieren werden. Eine gewaltige Wette ist dies allemal. Dass dabei die Steuerzahler und die vor allem ausländischen Anteilseigner von Fannie und Freddie in den sauren Apfel beissen müssen, ist ausgemacht.


    Und es könnte schon bald wieder ein neuer Hypothekenrausch in staatlichem Gewande entstehen, denn diesmal wird die Regierung bzw. der Steuerzahler für praktisch jede neu ausgegebene Hypothek bürgen. Dieses Angebot ist noch viel besser für die Kreditvermittler, statt wie bisher einen windschiefen credit default swap bei einem unterkapitalisierten Bondversicherer zu erwerben. Da wird es wenig helfen, dass das neue Gesetz nun auch vorsieht, dass alle Hypothekenbroker wie Terrorverdächtige ihr Geschäft nur betreiben dürfen, wenn sie sich zuvor die Fingerabdrücke haben abnehmen lassen - was absolut idiotisch ist und mit dem ursächlichen Problem überhaupt nichts zu tun hat.


    Wenn der US$ Dollar diese gigantische Aktion einigermassen überstehen sollte, so wäre dies die ultimative Bestätigung für die schuldentriefende US-Ökonomie, dass der Rest der Welt sie einfach retten muss, weil sonst eben ein globales Desaster eintreffen würde, von dem man bisher gerade mal die Rockschürze gesehen hat.


    Poole plädiert heute in der New York Times dafür, Fannie und Freddie in der gegenwärtigen Form aufzulösen bzw. in einem absehbaren Zeitraum auslaufen zu lassen:


    Too Big to Fail, or to Survive
    By WILLIAM POOLE
    Published: July 27, 2008


    But we can decide what should become of Freddie and Fannie after this crisis. The best option is one getting little mention in Washington: get rid of them.


    Because the government cannot permit Fannie and Freddie to default, their obligations are part and parcel of the full-faith-and-credit obligations of the United States. Thus, the national debt, usually viewed as the $5 trillion held by the public, is really $10 trillion once we add the Fannie and Freddie obligations and the mortgage-backed securities they guarantee.


    For now, the Congressional Budget Office has entered a “place holder” of $25 billion to cover the bailout costs over the next two years but recognizes that this is a guess. The important issue is not the 2009 outlay, but the total that will be required eventually. Even if the two firms are technically insolvent, the market will continue to buy their obligations readily, for it understands that they are fully backed by the government.


    http://www.nytimes.com/2008/07…1&ref=opinion&oref=slogin


    grüsse
    auratico

    Zitat

    'privileg'
    Hier werden komplette kapitalistische Systeme ausgehebelt, wozu wenn alles gewollt und von langer Hand geplant ist.


    Tja, einige, die offensichtlich nicht früh genug in diese Planungen miteinbezogen wurden, zeigen nun die weisse Flagge. Die Aussies wollen offensichtlich reinen Tisch machen und nicht mehr Stück um Stück ihre Verluste verheimlichen. Diese Verluste hier sind der Kracher schlechthin, das sollte noch den allerletzten Träumer aufwecken. Die haben bisher sage und (ab)schreibe 55% (!) ihrer Investitionen in US-Hypotheken verloren, d.h. 90% der in ihrer Zweckgesellschaft eingebrachten Werte.
    Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn die Australier die einzigen in dieser Gewichtsklasse sein sollten. Bei vielen, vielen anderen müsste es eigentlich ähnlich sein, auch natürlich bei den heimischen Helden wie IKB, Sachsen LB und Konsorten.


    Bin schon gespannt, wie das in USA ankommt, wo im Moment alle schon fleissig am Nachrechnen sind, wie viel Staatskohle sie für ihre täglich an Wert verlierenden Immobilien noch nachgeworfen bekommen.


    Hier springt das Depressionskänguru:



    NAB will shock Wall Street


    The National Australia Bank's decision to write off 90 per cent of its US conduit loans will have dramatic repercussions around the world. Wall Street will be deeply shocked when they understand the repercussions of what NAB has done. It is clear global banks have nowhere near provided for their exposures to US housing loans which in the words of John Stewart are experiencing a “meltdown”.


    We are now way beyond sub-prime. NAB says that it is suffering a 55 per cent loss on American housing loans – an event that has never happened in the history of a developed country in recent memory. This is an unprecedented event and means that the cost of bailing out the US financial system is now far beyond the highest estimates. A US recession is now locked in, but more alarmingly, 55 per cent loan losses point to the possibility of a depression.


    http://www.businessspectator.c…V4M7?OpenDocument&src=sph


    grüsse
    auratico

    Jetzt ist er also nach mehreren Monaten Ausarbeitungszeit da, der "Rettungsplan" für den US-Häusermarkt. Schon überschlagen sich die US-Medien mit Hinweisen, wie sich nahezu jeder davon ein Scheibchen abschneiden kann. Zusammen mit der praktisch unlimitierten Garantie für alles, was mit Fannie Mae und Freddie Mac zu tun hat sowie der Öffnung des Diskontfensters für "ausgewählte Hedge Fonds" ergibt das die perfekte Rezeptur für den "bailout of the century". Wenn der US$ diese wilde Gemengelage auf ungefähr dem jetzigen Niveau überleben sollte, wäre die Aktion mehr als nur erfolgreich. Aber ist das wirklich vorstellbar?


    Housing Bill Has Something for Nearly Everyone


    By RON LIEBER
    Published: July 25, 2008


    If you are ignoring the housing bailout bill because you think it benefits only troubled homeowners, you may miss out on a windfall.


    The bill, expected to be passed by the Senate in the next few days and then signed by President Bush, does offer incentives to certain overextended borrowers and their mortgage lenders.


    But it also includes many handouts to first-time homebuyers, longtime homeowners, returning veterans and senior citizens seeking to tap their home equity without getting hit with big fees. Millions of people have the potential to benefit in some way.


    Huge numbers of people buying homes for the first time, for instance, will be eligible for what amounts to an interest-free loan from the government. Meanwhile, older Americans will now be able to borrow more and possibly pay less for reverse mortgages that allow them tap the equity in their homes.


    Whether larding up the bill with all these benefits is good for taxpayers is a debate for another part of the newspaper. But there is no shame in taking advantage of what is offered. In fact, you would be foolish not to.


    http://www.nytimes.com/2008/07…agewanted=all&oref=slogin


    grüsse
    auratico

    1) Bei untenstehendem Link auf der linken Seite "Gold" anklicken und dann den Zeitraum von Januar 2003 bis Dezember2003 eingeben. Ist aber nur e-Gold.
    2) 2. Link: chart für 2003
    3) Angehängte Tabelle für tägliche Spotpreise 2003 herannehmen und dann selbst etwas nachrechnen.


    http://www.e-gold.com/unsecure/charts.htm


    http://www.faz.net/s/RubF3F7C1…29BD04359A8C0DC2BA874B872


    grüsse
    auratico

    wäre ich faber, hätte ich das natürlich auch so dargelegt (ihr glaubt doch sonst keinem etwas, aber dem kerl mit dem pferdeschwanz, der fast jede hausse verpennt?). ;)


    is' doch nett, wenn ich dich mal ein wenig "fordere", oder nicht?


    Na denn: den Pferdeschwanz trägt er auch schon länger nicht mehr.
    Natürlich legt der sehr konservativ an, und seine Kunden werden auch gar keine Wahnsinnsrenditen erwarten, sondern solides Wirtschaften.
    Interessant an seiner Position ist, dass er davon ausgeht, dass nun, nach einer ungewöhnlichen Ära, in der praktisch alles von Aktien bis Rohstoffen gleichzeitig hochgejazzt wurde, die unweigerlich folgende Abwärtsbewegung ebenso querbeet erfolgen wird. Gold nimmt er dabei weitgehend aus, auch wenn er sich da nie zu Prognosen herbeilässt.
    Ich selbst glaube hingegen nicht, dass der Ölpreis längerfristig signifikant zurückgehen wird, also z.B. unter 100 $/Barrel.


    grüsse


    auratico