Beiträge von auratico

    Zitat

    Original von gutso


    Heisst das, dass nur 2 % des gehandelten Goldes physisch gedeckt ist?


    Nein, das heißt zuerst einmal nur, daß es bei den Terminmarktgeschäften, solange eben keine Kaufpanik ( z.B.Gold in Backwardation für längere Zeit) herrscht, nur selten zur physischen Auslieferung kommt, sondern dort Kontrakte in der Form von Long- und Shortpositionen um die zukünftigen Preise kämpfen, z.B. an der COMEX in New York und an der TOCOM in Tokio. Da dies wie jedes Terminmarktgeschäft ein Derivathandel ist, sind die Positionen stark gehebelt mit nur wenig FIAT-Hinterlegung, von physischem Gold gar nicht zu reden.


    Das 30fache der täglichen Goldproduktion wird locker an einem einzigen Future-Handelstag gehandelt. Wie viel physisches Gold die Parteien im "Fall der Fälle" auftreiben könnten, weiss wahrscheinlich niemand ausser die Bullion-Banken selbst und die mit ihnen verflochtenen Hedger und Zentralbanken.


    Viel näher an der physischen Lieferung liegt ein Spotmarkt wie der an der LBMA (nicht LME, wie viele irrtümlich glauben) in London und der kontinentaleuropäische Handel in Zürich mit ihren angeschlossenen Lagerhausbeständen. Hier wird weltweit das meiste physische Gold umgeschlagen. Diese Geschäfte mit physischem Gold werden in der Regel im Freiverkehr over the counter abgewickelt mit den beteiligten 6 Clearing-Banken (The Bank of Nova Scotia - ScotiaMocatta, Deutsche Bank AG , HSBC Bank USA London Branch, Barclays Bank PLC, JP Morgan, UBS) .


    Alle Kontrakte, die länger als einige Tage laufen, werden als Terminmarktgeschäft abgeschlossen, also derivativ und damit meist in New York oder Tokio. Der "Gewinner" beim Auslaufen/Glattstellen einer Position kassiert dann die Differenz in Cash bzw. es werden Short- und Longpositionen gegeneinander verrechnet. Das ist im Grunde viel näher an den Währungsmärkten dran als an einem herkömmlichen Rohstoff-Termingeschäft mit z.B. Verbrauchsmetallen.


    Dass hier im Falle einer möglichen Goldpanik ein erhebliches Risiko liegt, ist evident, weil - und das ist wichtig - im Falle von Masseninsolvenzen der Beteilgten natürlich weder FIAT noch GOLD mehr an die "siegreiche" Seite fliessen wird.
    Man sollte aber nicht vergessen, dass die Terminbörsen schon zuvor jederzeit den Laden einfach dichtmachen/einfrieren können. Schon heute dürfen sie gefährliche Loser-Positionen per Stop Loss rauswerfen bzw. sie könnten schon im Vorfeld die Margin-Gebühren steil in die Höhe treiben und damit das Risiko eingrenzen.


    Das Volumen dieser Gold-Derivative hat sich in den vergangenen drei Jahren verdreifacht und umfasst nun ca. 50.000 t, also etwa ein Drittel des gesamten je geförderten Goldes. Diese Entwicklung fällt in eine Zeit, da etliche größere Goldproduzenten ihre Hedge-Bücher zurückfahren, also müssen diese Positionen wohl von anderer Seite kommen. Man könnte sie Gold-Kartell, Kabale oder wie auch immer nennen.


    Diese Derivatpositionen sind bei einem weiter steigenden Goldpreis extrem gefährdet ,und ihre Zahl geht, z.B. die Gold-Shortpositionen von Goldman Sachs an der TOCOM, entsprechend deutlich zurück. Es hat vielmehr den Anschein, dass man nun versucht, die Drückung über das Shorten der Minenwerte herbeizuführen, was in einem Umfeld allgemein bröckelnder Aktienkurse wohl als die Taktik der Stunde gelten darf.
    Nur mit dieser Methode kann man den Goldpreis eventuell nochmals deutlich zurückbringen. Wenn sie für die Shorter schiefgehen sollte, müssten die Minennotierungen steil ansteigen und traditionelles Aktien-Anlagekapital würde massiv hier hereinfließen. Genau das soll mit dem Shorten der Minenwerte immer wieder verhindert werden.



    grüsse


    auratico

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    Original von traditional3


    . Die meisten dieser Unglücklichen wären besser dran, wenn sie einfach ihre Schlüssel in die Post stecken und weglaufen.


    Das müssen sich die Amis nicht erst von einem Intellektuellen wie Kunstler raten lassen. Sie laufen bereits in Scharen davon und hinterlassen die Schlüssel - das ist schon eine regelrechte Bewegung unter den vermeintlichen Schuldsklaven: Walking away.


    Wurde hier auch schon mehrfach erwähnt, daß praktisch überall in USA nicht ins Vermögen bzw. in die Löhne hinein vollstreckt werden kann, sondern die Hypothekenschuld nur die Immobilie selbst und die zukünftige Kreditwürdigkeit umfasst. In sehr vielen Fällen wurde ja überhaupt keine Anzahlung geleistet und auch noch keine Rate bezahlt, sondern es wurden lediglich erste, zarte Zinszahlungen geleistet. So hat man am Ende sogar noch fast 2 Jahre gratis gewohnt und nur die laufenden Kosten bezahlt. Temporäres Harz IV auf amerikanisch.


    Wer die Hypothek kündigt, auszieht und dann zur Miete wohnt oder eben eine neue Hypothek auf ein nun deutlich billigeres Haus aufnimmt (also genau die Gegenbewegung von zuvor), ist praktisch aus dem Schneider. Hierzulande bliebe man ein Leben lang auf diesen Schulden sitzen, dort bleiben sie bei den Kreditgebern bzw. den Aufkäufern dieser Schulden hängen, wie etwa den kompetenten deutschen Staats- und Landesbanken, also den Steuerzahlern.


    The Business of Walking Away:


    http://globaleconomicanalysis.…ness-of-walking-away.html


    grüsse


    auratico

    Au weia! Vollkommene Irritation nach der Zinssenkung: zuerst , wie von Wall Street und Regierung erhofft, steigen die Aktienkurse, dann geht es, begleitet von steigenden Goldnotierungen, rapide nach unten, den schlimmen Fundamentaldaten entsprechend.


    Die Bondversicherer werfen wieder lange, böse Schatten. Die müssten sie nun in einer Gewaltaktion bltzschnell quasi verstaatlichen, d.h. welche Banken auch immer den Bondversicherern nun offiziell zu Hilfe kommen werden - dahinter werden in jedem Fall Treasury und FED als inoffizielle Garanten stehen.


    U.S. Stocks Decline as Bond-Insurer Concern Outweighs Rate Cut


    By Michael Patterson


    Jan. 30 (Bloomberg) -- U.S. stocks fell for the first time this week on concern that bond insurers guaranteeing $2.4 trillion in securities will lose AAA credit ratings, erasing a rally spurred by the Federal Reserve's interest-rate cut.


    Ambac Financial Group Inc. and MBIA Inc., the largest U.S. bond guarantors, led declines after Fitch Ratings revoked its top ranking on Financial Guaranty Insurance Co. The Standard & Poor's 500 Index had climbed as much as 1.7 percent following the Fed's decision to lower its benchmark lending rate to 3 percent from 3.5 percent to help the economy avert a recession.


    ``The Fed's trying to do what it can, and it looked like it excited people for a little while,'' said Barry James, who helps oversee $2.1 billion as president of James Investment Research in Dayton, Ohio. ``But things keep coming back in to show things are definitely weakening.''


    grüsse


    auratico

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    Original von elsagertrud
    In Amerika negatives Eigenkapital, die Banken müssen abschreiben, daß einem ganz schwindlig bei der Summe wird. Wo ist das geld hin,
    wer hat sich hier eine goldene Nase verdient?


    Die in den vergangenen Jahren durch Verbriefung und Verkauf erhaltenen Milliardensummen, die ja sogar jetzt noch weiterhin völlig legal im zweistelligen Milliardenbereich ausbezahlt werden ( jüngst bei Citigroup, Morgan Stanley etc.), kann niemand den angestellten Investmentbankern mehr nehmen. Und die alten Chefs wurden eben z.T. mit goldenem Fallschirm plakativ entsorgt.
    Ferner haben einige unter ihnen bekanntlich ja auch rechtzeitig im eigenen Hause die Seiten gewechselt und sind short gegangen. Zur Erinnerung:


    Bankers Make £2bn From Mortgage Slump


    Updated:09:12, Saturday December 15, 2007


    Three New York traders are celebrating one of the biggest profits in Wall Street history after making a £2bn bet that sub-prime mortgages would fall in value.

    Record profit was made byThe trio at Goldman Sachs, the US investment bank, watched their winnings grow as the rising numbers of mortgage defaults caused chaos in a worldwide financial crisis.


    http://news.sky.com/skynews/article/0,,30400-1297158,00.html


    Oder hier: 15 Milliarden in einigen Monaten auf der short-Seite der Hypothekenkrise gemacht und damit alle Wall Street-Rekorde gebrochen - auch nicht von schlechten Eltern. Bei diesem Winner-Manager ist jetzt der feige Greenspan untergekrochen, damit er wieder auf der richtigen Seite steht:


    Trader Made Billions on Subprime


    On Wall Street, the losers in the collapse of the housing market are legion. The biggest winner looks to be John Paulson, a little-known hedge fund manager who smelled trouble two years ago.


    The Meltdown Mogul of Beverly HillsFunds he runs were up $15 billion in 2007 on a spectacularly successful bet against the housing market. Mr. Paulson has reaped an estimated $3 billion to $4 billion for himself -- believed to be the largest one-year payday in Wall Street history.


    Now, in another twist in financial history, Mr. Paulson is retaining as an adviser a man some blame for helping feed the housing-market bubble by keeping interest rates so low: former Federal Reserve Chairman Alan Greenspan.


    http://online.wsj.com/public/a…SB120036645057290423.html


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von schock
    .
    Die werden dann bei ca.1200 wieder einsteigen (müßen) pünktlich zur Korrektur .
    Sollte dann unter 1000 fallen,ink. das Gold ist kein sicherer Hafen,bla,bla.


    Dann gehts weiter.


    Den Scheichs ist das alles egal: von 2006 auf 2007 sind die Goldreserven in Katar um das 27fache aufgeforstet worden. Da braucht es kräftige Lastkamele:


    Qatar setzt verstärkt auf Gold
    mineninfo (München) Qatars Goldreserven haben im Oktober 2007 erstmals die Marke von 1 Mrd. QR überschritten. Verglichen mit dem Oktober 2006 entspricht dieser einer Steigerung um das 27fache. Besonders drastisch war der Anstieg der Goldreserven von Qatar ab Mai 2007. Etwa zu jener Zeit begann die subprime Krise mit dem Zusammenbruch des Bear Stearns Hedge Fonds (29.01.2008 si/as/tw).


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado


    Der Markt will einen halben prozent sonst kracht der Dow.....The Fed lost control

    .


    Es scheint eher, daß die Mehrheit inzwischen nur noch mit 0,25% rechnet. Sonst bleibt der Spielraum für weitere Zinssenkungen zu klein.
    Sieht fast so aus, als wird das heute auch beim Spotpreis Gold so gesehen. Wenn aber doch 0,5%, zieht die Sache morgen danach wieder hoch.

    Zitat


    Die groessten Waffenexporter sind sie schon, eine 600 billion USD Industrie, glaube in 188 Laendern sind sie stationiert als Legionaere

    .


    Und zwar eben schon seit langem. Die US-Industrie ist seit Ewigkeiten ein keynesianisches Rüstungsprojekt zur Beschäftigungssicherung und Weltdominanz. Die Zahlen erstaunen immer wieder aufs Neue, auch wenn man es schon früher gelesen hat. Militärausgaben sind praktisch ident mit Wert der gesamten kommerziellen und öffentlichen Infrastruktur, Militärbudget höher als das aller anderen Länder zusammengenommen:


    According to the US Department of Defense, during the four decades from 1947 through 1987 it used (in 1982 dollars) $7.62 trillion in capital resources. In 1985, the Department of Commerce estimated the value of the nation's plant and equipment, and infrastructure, at just over $7.29 trillion. In other words, the amount spent over that period could have doubled the American capital stock or modernized and replaced its existing stock.


    http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/JA24Ak04.html


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von traditional3


    Koennten vielleicht weltweite Oekovorschriften entsprechende Investitions-/Wachstumsimpulse ausloesen?


    Ja, wenn es gelingen sollte, jetzt gleich nach dem aktuellen Zinssenkungszyklus wieder eine Bubble zu inszenieren, könnte dies nur eine globale "Green Bubble" sein. Von Chinas dreckigen Schloten bis zum energiehungrigen, übergewichtigen US-Konsumenten würde sich dann alles um eine "grüne Epoche" drehen.


    Neben vielen sinnvollen Investitionen würde sich dann das Kapital, wie schon bei der Dotcom-Blase, in unzähligen absurden Firmengründungen (à la Bioschuhe für gestresste Hunde u.ä.) akkumulieren. Möglich wäre dies, weil die Stimmung dafür auf globaler Ebene da ist. Entweder man läßt es diesmal krachen, oder man baut mit den überbordenden Geldmengen eine neue, diesmal ethisch-quasireligiös global inzenierte Blase auf:


    "The U.S. economy is a bubble economy -- going from bubble to crash to the next mania -- and the new bubble is likely to be clean energy, says Wall Street insider Eric Janszen in the cover story of the February Harper's.


    We've seen two bubbles, internet and housing, within a decade, writes Janszen, "each creating trillions of dollars in fake wealth."


    "There will and must be many more such booms, for without them the economy of the United States can no longer function. The bubble cycle has replaced the business cycle."


    Here's why Janszen thinks the necessary next bubble will be clean energy. The new bubble sector must:


    1. already be formed and growing as the previous bubble (housing) deflates. Check.


    2. have in place or in the works legislation guaranteeing investors favorable tax treatment and other protections and advantages. Check.


    3. be popular, "its name on the lips of government policymakers and journalists." Check.


    4. "support hundreds or thousands of separate firms financed by not billions but trillions of dollars in new securities that Wall Street will create and sell." Is that coming? Janszen is quite expansive in his definition of clean energy, including a massive retooling of the country's transportation and power infrastructure."


    http://www.itulip.com/forums/showthread.php?t=3052


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Brodthuhn
    Bei Eichelburg gibt es das Gerücht, daß die Fed morgen um 150 bp auf 2,00% senkt. .


    Damit hätte man dann den Basiszinsatz schon fast um die Hälfte gesenkt und das leidende Eigenkapital der angeschlagenen US-Banken wieder nahezu verdoppelt. So einfach kann es gehen - walk away from the pain.


    So machen es auch die nur scheinbar langfristig bankrotten US-Häuslebauer aus der Mittelschicht mit halbwegs gutem Einkommen, deren Insolvenzpraxis ihre deutschen Leidensgenossen nur vor Neid erblassen lassen kann: da man ohnehin oft keinen Groschen Anzahlung geleistet hat, gibt man, wenn die Zinszahlungen zu hoch werden, einfach die Schlüssel zurück und nimmt sogleich das nächste, nun inzwischen ungleich billiger zu habende Haus gegenüber ins Visier.


    Man hat dann zuvor einfach wie zur Miete gewohnt. Der Schuldner ist nach wie vor König -leiden tun dabei eigentlich nur der US-Schufa-Eintrag und die unfreiwilligen Käufer der verbrieften Kreditderivate, z.B. die deutschen Steuerzahler, deren vertrottelte Landesbanken sich diesen Schrott einverleibt haben:


    http://immobilienblasen.blogsp…timizes-walking-away.html


    "Lots of Germans ( including Landesbanker like West LB , Sachsen LB, IKB etc.) can´t understand that it is possible to just "walk away" from the house without facing consequences for the rest of their lifetime like here in Germany.


    Nur zur Erläuterung muß erklärt werden, dass, anders als in Deutschland, die Haftungen in großen Teilen der USA und insbesondere in den Hochburgen wie Kalifornien, bei einer Zwangsvollstreckung komplett anders als zum Beispiel in Deutschland gestaltet sind. Dort wird nur mit der Immobilie gehaftet. Das ist gleichbedeutend damit, dass, selbst wenn die Immobile unter den Hammer kommt und die Bank, wie momentan üblich, gigantische Verluste macht ,der Schuldner nicht für diesen Verlust einzustehen hat.


    Praktisch, oder?


    Würde mal tippen, das auch dies Neuland für die Manager der Landesbanken ist ( siehe Sachsen LB, West LB , IKB usw ) Sinnvollerweise haben die Verantwortlichen oftmals gleich die ganze Bank aufs Spiel gesetzt um auch ja genug US Hypothekenpapiere zu erwerben.....


    So kommt es vor dass, zum Beispiel, wenn ein Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite für 300.000 $ zum Verkauf steht und man für sein eigenes Objekt mit 400.000 $ in der Kreide steht ( Eigenkapital war ja zum Glück dank der wahnwitzigen Finanzierungen in den letzten Jahren aus der Mode gekommen ), es nur logisch ist, das neue Objekt zu erwerben und das andere in die Zwangsvollstreckung gehen zu lassen. Der damit ruinierte Creditscore sollte bei dieser Ersparnis nicht weiter ins Gewicht fallen. Noch besser wird es, wenn man es sogar geschafft hat während Zeiten steigender Immopreise die Refinanzierungskeule zu schwingen und seine Immobilien mit immer neuen Hypotheken zu belasten .Wer die Raten nicht mehr zahlen kann, gibt einfach die Schlüssel zurück."


    grüsse


    auratico

    Zitat

    [quote]Original von PMChris
    Nun wird ein "Garantiefonds" gesucht der 4 Mrd. garantiert um ca. 20Mrd. Engagement abzusichern damit die WestLB diese aus den Büchern bekommt.


    Reuters


    Na also! Es wird also ein neuer Conduit aufgelegt werden müssen. Und haften tun diesmal natürlich die Steuerzahler. Da diese Haftungssicherheit auch zuvor schon durch den öffentlich-rechtlichen Status der Landesbanken gegeben war, hat man aus Renditegründen darauf verzichtet, sich bei der Auflegung der Conduits den Risiken entsprechend (renditemindernd !) abzusichern.


    Die Lösung für das Dilemma der ausserbilanziellen Zweckgesellschaften wird also in der Gründung einer weiteren ausserbilanziellen Zweckgesellschaft gefunden. Nur mit dem Unterschied, dass nun die gesamte Bevölkerung für alle sichtbar die Haftung zu übernehmen hat. Bald sind wir alle "Zweckgesellschaftler" wider willen.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von PMChris


    Man gründet einen Conduit. Vorzughalber im Ausland, z.B. London. der spekuliert mit CDO, ABS, MBS etc. Erst wenn der Pleite geht, swups müssen die Verluste in die Bilanz. Nach Wiwo Infomrmantionen sollte der Conduit der WestLb mit ca. 40Mrd. in solchen Papieren drinstecken.
    Wenn mit der 2 Mrd Geldspritze davon erst 7% abgeschrieben wurden, dann derden in NRW wohl bald die Lichter ausgehen.
    Die beiden Sparkassenverbände in NRW sind mittlerweile Mehrheitsgeselschafter der WestLB.


    Ganz richtig ist das nicht. Denn natürlich kann man einen Conduit auch gegen Ausfall versichern. Der eigentliche Sinn eines Conduits besteht ja eben darin, vor allem bei Grossinvestionen wie Ölplattformen oder Autobahnen etc., dass die Risiken für die Kapitalgeber auf das konkrete Projekt beschränkt bleiben und eben nicht plötzlich aus dem Nichts böse Überraschungen in Form von Forderungen Dritter auftauchen.


    Die Banken setzten die Conduits zur Verbriefung von Risiken ein, die sie an den Kapitalmarkt weitergeben (wollten). Der Grund, warum gerade die im Vergleich zu den scheinbar strahlenden Investmentbanken ertragschwachen deutschen Landesbanken sich hier in gewaltigem Ausmaß dilettantisch engagiert haben, liegt an der ganz spezifischen Finanzierungsstruktur der von ihnen gewählten Conduits. Außerhalb der Bilanz und damit ohne das Eigenkapital zu belasten, konnten sie nur bleiben, weil man langfristige, forderungsbesicherte Kreditderivate kontinuierlich über die Ausgabe kurzfristiger Anleihen finanziert hat.


    Auf diese Weise konnten die Positionen ausserhalb der Bilanz gehalten und Basel II legal umschifft werden. Dazu aber müssen sich permanent neue Käufer für die kurzfristig ausgegebenen Anleihen finden, mit denen man die Position am langen Ende finanziert. Wenn niemand, wie jetzt schon seit einigen Monaten, diese zur Refinanzierung notwendigen kurzfristigen Schuldverschreibungen erwerben will und der Conduit auch nicht teuer gegen Ausfall versichert war, muss das langfristige Vehikel in die Bücher genommen werden und drückt hier dann schwer auf die Eigenkapitalquote der Bank.


    Allem Anschein nach haben die gierigen deutschen Provinzbanker nicht einmal im Ansatz verstanden, worauf sie sich da eingelassen haben: "Aber Moody´s hat uns doch geschrieben, dass..."
    Schwachköpfe quer durch die Republik!


    Ich hoffe sehr, dass man diesen Provinzdeppen ein für allemal verbietet, sich als Investmentbanker aufzuspielen. Die sollen die Sparbücher ihrer Kunden brav verwalten und Kredite an den gesunden Mittelstand ausgeben. Spekulieren kann ich mit meinem eigenen Geld als Bankkunde bei Bedarf und Wunsch selbst, eine öffentlich-rechtliche Landesbank muss sich aus solchen Geschäften heraushalten.


    grüsse


    auratico

    Wenn die europäischen Aktienmärkte in den kommenden Wochen nicht kräftig anziehen, sieht es schlecht aus um das Schicksal der vor allem von London aus operierenden europäischen Hedgefonds. Sie sind eben alles andere als wirklich "gehedgt", sondern im Gegenteil einfach nur in einem vollkommen unverantwortlichen Ausmaß gehebelt. Nach oben ebenso wie nach unten. Im Moment eben nach unten. Und schon haben sie die Auszahlungen an ihre Kunden gestoppt. Diese werden nun bei der nächsten legal möglichen Gelegenheit sich aus diesen Fonds verabschieden.


    Der Online-Sonntagsausgabe der "Times of London" zufolge, stehen zahlreiche europäische Hedgefonds vor einem Desaster. Das Blatt schreibt, dass bis zu zehn europäische Hedgefonds in der vergangene Woche ihre Auszahlungen an ihre Klienten eingestellt hätten. Dies seien Notmaßnahmen gegen einen drohenden Kollaps der Hedgefonds.


    Schon vor den Turbulenzen der vergangenen Woche hätten etwa zwei Drittel der in London ansässigen Hedgefonds zwischen 4 und 10% ihres Werts verloren, aber der Schaden habe sich in der vergangenen Woche enorm verschlimmert:


    "A raft of European hedge funds have been forced to introduce emergency measures to protect their businesses from collapsing in the wake of the turmoil in financial markets.


    Up to 10 European hedge funds have suspended redemptions after investors clamoured for their cash when the managers made severe losses.


    A London prime broker told The Sunday Times that even before last week’s extreme gyrations, nearly two-thirds of London-based hedge funds had lost between 4% and 10% of their value. A “significant number” had lost much more, he said.


    The manager of one of Britain’s biggest hedge funds said: “It’s been an extraordinary week. Even in the crash of 1987 I don’t remember so much carnage.”



    http://business.timesonline.co…inance/article3256253.ece


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Fragezeichen
    Wir müssen cool bleiben :D


    EU-Wirtschaftskommissar Almunia


    In Prognosen wird mit Verlusten um die 400 Milliarden Dollar gerechnet. Bislang ist davon nur ein Viertel von den Banken der Welt abgeschrieben worden - hauptsächlich in den USA. Wir müssen die Ergebnisse aller Finanzinstitute für 2007 abwarten. Erst am Ende dieser Periode werden wir einen klareren Überblick haben..


    Was natürlich völliger Schwachsinn ist, denn dieses Monsterproblem ist ja nicht erledigt mit den Zahlen von 2007, da im Moment ja die meisten Bonds noch ihre aberwitzigen AAA-Ratings haben. Man kann sich die Absurdität der Situation gar nicht oft genug vor Augen führen: ALLEIN von der Glaubwürdigkeit der Ratings durch diese obskuren Agenturen, die sich längst diskreditiert haben, hängen Abermilliarden ab. Fällt das Rating, müssen sich viele der bisherigen Halter ihren Statuten gemäß von diesen Anleihen trennen.


    Vorstellbar ist jetzt jede Form von Intervention, inklusive einem Rating-Moratorium z.B. für US-Kommunalanleihen, die man dann nackt ohne Versicherung in den Händen von Waren Buffett weiterlaufen läßt.


    Und zu den inzwischen häufig kolportierten angeblichen400 Milliarden $ -Hypothekenschrott:
    Ob hier nicht vielmehr die Angaben von Jim Willie näher an der Wahrheit sind?


    "PRIME MORTGAGE BOND LOSSES AT LEAST $2 TRILLION
    SUBPRIME MORTGAGE BOND LOSSES TOTAL OVER $1 TRILLION
    THE TOTAL MORTGAGE BOND LOSSES ARE OVER $3 TRILLION


    THE OFFICIAL ESTIMATES ARE WRONG BY A FACTOR OF 10 !!!
    GOLD WILL SKYROCKET WHEN THESE NUMBERS ARE FINALLY REPORTED


    So why are all the so-called experts spouting about $200 billion in total bond losses? Why are Wall Street economists talking about $400 billion in extensive losses? A simple conclusion is that they prefer to lie and deceive, as they defend their industry (...)


    Their message has become simple. "Do not panic, wait it out, because we are desperately trying to sell from our cratering portfolios." "


    http://www.321gold.com/editorials/willie/willie012508.html


    grüsse


    auratico

    Nun kommt Paulson heraus mit einigen Zahlen zum Geldabwurf über die US-Haushalte. Interessantes Detail am Rande: Wo zuvor nur jene Leute mit Steuererleichterungen beglückt werden sollten, die auch wirklich einkommenssteuerpflichtig sind (und nicht nur payroll-tax bezahlen), gibt es jetzt auch für Leute unter der Bemessungsgrundlage je $ 300, für steuerpflichtige Leute dann je $ 600.
    Ferner pro Kind nochmals $300 (max .1200$). Bis Juni sollen die Schecks im Briefkasten liegen.


    Die ohnehin enorme Staatsverschuldung wird natürlich dadurch weiter expandieren, die Steuereinnahmen signifikant zurückgehen. Wenn dann auch noch die Hauspreise nach unten angepasst werden müssen, kommt die Haupteinnahmequelle der US-Kommunen, die Grundsteuer, unter die Räder.
    Eigentlich kaum vorstellbar, daß ab hier der Goldpreis nochmals signifikant unter die jüngsten Unterstützungslinien zurückfallen könnte. Es wird wohl immer höhere Highs und immer höhere Lows nach den diversen Gewinnmitnahmen geben. Gewinnmitnahmen bei Gold und Silber werden immer gefährlicher und tendenziell sinnlos werden.


    WASHINGTON (CNN) -- American taxpayers would get checks of several hundred dollars from the government under a plan to stimulate the economy, sources said Thursday.
    Treasury Secretary Henry Paulson is the administration's point person for the economic stimulus plan.


    Congressional leaders of both parties were talking with their membership to sell the plan, sources said.


    Sources on Capitol Hill and at the Treasury Department said congressional and White House negotiators agreed upon checks of $600 per individual and $1,200 per couple.


    A Democratic aide and Republican aide said there will be an additional amount per child, which could be in the neighborhood of $300.


    Checks could be in taxpayers' mailboxes by June, according to an Associated Press report.


    The Treasury Department still must analyze the numbers to determine the price tag of the stimulus package, sources said.



    http://www.cnn.com/2008/POLITI…nomic.stimulus/index.html



    grüsse


    auratico




    .

    Zitat

    Original von jazzman


    Meine (psychiatriereife) Theorie dazu: Schwächelnde Derivate-Emittenten (z.B. Soc.Gen., was für ein Zufall) kauften massenhaft Ihre eigenen Put-OS im Vorfeld. ^^



    Was heißt hier "schwächelnde Derivate-Emittenten"? Schließlich hat die Soc.Gen erst vor wenigen Tagen den Preis als bester Derivate-Emittent gewonnen. Immer diese Miesmacherei hier...
    Vor allem das neue Derivate-Produkt namens "Symphony" hat zu dieser Auszeichnung geführt. Sich ständig kleingeistig nur um einige popelige mark-to-market-Verluste zu kümmern, sei nicht seine Art, meint der zuständige Chef M. Mianne. Enchanté!


    Was ja auch nicht weiter verwunderlich ist, denn die Soc.Gen läßt sich ihre Milliardenverluste lieber von Angestellten unterhalb der Champagnerklasse zusammenwursteln. Die Derivate wahrscheinlich auch...


    Es ist zwar Faschingszeit, aber die untenstehende Meldung ist völlig ironiefrei gedacht:


    Risk Awards 2008


    Equity Derivatives House of the Year - Société Générale


    "We always quoted to clients and we were always present. For me, it was more important to be there for clients rather than worry about any mark-to-market losses on a few trading positions. Our reputational franchise is worth far more than any loss during one month," adds Mianne.


    Indeed, many clients praise SG CIB not only for consistently providing liquidity during the market turmoil, but for coming up with innovative structures that helped them benefit from the leap in volatility in August and September. One such structure is Symphony, a product designed to extract value from the implied volatility smile on a basket of stocks."


    http://www.risk.net/public/showPage.html?page=685494


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso


    Bin gespannt, ob auratico den auch schon gelesen hat - genau darüber hatten wir uns hier am Board neulich ausgetauscht & kamen zu ähnlichen Schlüssen.
    Nur, es ist immer wieder erstaunlich wie glasklar die Texte von Soros sind, - selbst noch in der Übersetzung.


    Gruß,
    gutso


    Na ja , gutso, aber auf uns Internet-Zwergerl hört ja leider niemand, schnief, schnief. Einsame, unerhörte, vielfach verleumdete, vom Leben und einer vertändnislosen Umwelt gebeutelte Rufer im gleichgeschalteten Medienwald sind wir, während der braungebrannte olle Soros nun den weisen Guru heraushängen lassen darf und wieder einmal von einem Interview zum anderen weitergereicht wird.


    Man erinnere sich einmal, wie sein "marktneutraler" Hedge Fonds während der Dotcom-Blase in die allerwildesten Schrottwerte investiert hat, von denen die meisten schon lange nicht mehr existieren.
    Nun aber eben ist er seit Jahren nur noch als gediegener Mahner und Spinmeister in Osteuropa unterwegs. Er hat als Hedge Fonds-Pionier den rechtzeitigen Absprung geschafft. Seinen ehemaligen Kumpel Jim Rogers finde ich heute in Investment-Fragen allerdings kompetenter, während Soros sich nun eben die Rolle eines elder statesman gefällt.


    grüsse


    auratico

    Ob die Angestellten der Citigroup nun enttäuscht sein werden?
    Die heute anstehenden Bonuszahlungen in der Höhe von etwas mehr als 11 Milliarden $ liegen leider nur in der Höhe des vergangenen Jahres. "Flat bonuses", das kommt gleich hinter dem Weltuntergang. Verdammt aber auch mal!


    Ein Gegenmittel aber ist - neben der Entlassungswelle, die den Kreis der Bonusempfänger reduzieren soll - bereits gefunden. Man will die "Stars" behalten und jenen, die ihr Plansoll nicht erfüllt haben, einen "deutlichen Hinweis" zukommen lassen. Das hört sich doch schon einmal recht vernünftig an. Vor allem hat man sich damit die neue Kohle aus Abu Dhabi zur Sicherheit schon mal gleich als Bonus ausgezahlt. Chapeau!


    Citigroup bonuses 'flat', even as job cuts loom


    By Philip Aldrick


    Last Updated: 2:10am GMT 23/01/2008


    Citigroup will hand out more than $11bn (£5.6bn) in pay and bonuses to its investment bankers today, roughly the same as last year, despite a collapse in fortunes at America's largest bank (...)


    ...the stars will be kept and a strong message will be sent to those who haven't pulled their weight".


    http://www.telegraph.co.uk/mon…/2008/01/23/cnciti123.xml


    grüsse


    auratico

    .. meint Mike "Mish" Shedlock


    Er verweist vor allem auf den dramatischen Rückgang bei den "dry goods"-Frachtraten, die am deutlichsten ankündigen, dass weniger Rohstoffe, vor allem Metalle, als zuletzt umgesetzt werden.


    "Since the cost of shipping varies with the amount of cargo that is being shipped (supply and demand), and since dry bulk is usually goods that are precursors to production (like cement, coal, and iron ore), the index is also seen as a good economic indicator of future economic growth and production."


    Ausserdem legt er nochmals einen Finger in die Wunde, wenn er anmerkt, daß in Wahrheit doch niemand wirklich sagen könne, wie hoch der rein spekulative Anteil bei der zurückliegenden Metall-Hausse gewesen sei, da hunderte Hedge Fonds und andere hochgehebelte Marktteilnehmer dabei waren. Erst wenn diese Akteure ihre Kreditlinien nicht mehr verlängert bekommen, ließe sich der "reale", an der Nachfrage orientierte Preis in einem rezessiongefährdeten Umfeld ermitteln.
    Wenn man sich z.B. ansieht, wie es nun schon seit etlichen Wochen praktisch alle Uranwerte zerreisst, die ja zuvor extrem von Hedge-Fonds hochgetrieben wurden, hat diese Sichtweise einiges für sich.


    Gold sieht er als GELD an und daher sollte es sich in einer deflationären Situation, ausgelöst durch das Kreditfiasko, gut behaupten können. Aber auch da sollte man auf Überraschungen gefaßt sein, wenn die Leverage zurückgefahren werden muss:


    "This view is sure to have people asking me about gold and deflation once again, so here is my opinion: Gold is money and thus gold should do well in deflation. However, there are 10,000 hedge funds out there leveraged Lord only knows how much in gold, commodities, equities, and everything else, so sharp pullback should be expected as that leverage is unwound. Gold will likely recover from this pullback as will oil. The latter because of peak oil."


    http://www.howestreet.com/articles/index.php?article_id=5539


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von GOLD_Baron


    And the federal funds futures market now points to a 2% fed funds rate by September, Fed watchers said.


    Daß der Basiszinsatz nun weiter gesenkt wirkt, ist schon so sicher wie das Amen in der Kirche. Die FED kann überhaupt nur noch genau das machen, was die Wall Street über ihre Spinmeisters ihr lauthals abfordert - Fernsehbörsenclown Jim Cramer hat heute schon in gewohnt hysterischer Manier nach dem nächsten Rate Cut geschriehen wie ein Verdurstender in der Wüste nach Wasser.


    Man kann nun fast schon davon ausgehen, daß der heutige Handelsverlauf in Europa und USA selbst diese noch in der Zukunft liegenden Zinssenkungen auf 2% (und dann vielleicht noch weiter à la Japan oder Greenspan) bereits eingepreist hat. Mit einem nur seitwärts laufenden Aktienmarkt wäre die FED für die nächste Zeit mehr als zufrieden.


    Eigentlich geht es hier nur noch um die Banken, von denen wohl einige ohne diese Zinssenkungen bald Konkurs anmelden müßten.
    Nicht vergessen: bei jeder Halbierung der Zinsen verdoppelt sich nahezu die in Bedrängnis geratene Eigenkapitaldecke der Banken wieder.
    Ebenfalls nicht vergessen: Inzwischen ist klar, daß gut und gerne die HÄLFTE der Subprime-Anleihevehikel bei europäischen und asiatischen Banken (siehe die jüngsten Nachrichten der China People´s Bank) gelandet sind. Dies sagt zumindest Nouriel Roubini : http://derstandard.at


    Da kann man sich dann leicht ausrechnen, was die EZB nach dieser US-Zinssenkungsorgie nun tun wird - more of the same inklusive weiterer Goldverkäufe, denn diesen Teil des Szenarios überlassen die USA bekanntlich stets ihren europäischen Vasallen.
    Die alles entscheidende Frage bleibt, ob es gelingen wird, mit diesen massiven Zinssenkunkungen die arretierte Derivatmaschinerie mit ihren obskuren Rating-Einstufungen wieder zum Laufen zu bringen, zur Not eben mit Staatsgarantien.


    grüsse


    auratico

    ...sagt auch jeden Tag etwa anderes.


    Nachdem er am Freitag kurzzeitig zurückgerudert hat, kommt heute die Wiederholung von: "Das Spiel ist aus".
    Er meint, nun werde wohl kein weiteres Geld aus Asien mehr in die US-Aktienmärkte fließen:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=6476


    "Das Vertrauen ist verspielt. So oder so. Die Asiaten werden sich nicht hinters Licht führen lassen - es sei denn ein Wunder geschieht. Aber Wunder gibt es immer wieder.


    Meine Meinung dazu (zum Zweiten): Nein! GAME OVER!


    Gruß!


    PS: Nach wie vor geht um, die bisherigen netten Spender (Scheiche, Singapur, China usw.) wollen sich zum Teil von ihren Zusagen verabschieden. Konkrete Kohle sei ohnehin bisher nur in Mini-Mengen geflossen."


    grüsse


    auratico