Beiträge von auratico

    Zitat

    Original von Eldorado


    So who the heck is selling like crazy at these levels?
    The floor is scratching their heads. This sort of open interest build up is unprecedented and is leading to a gigantic move up or down.


    Mächtig Up or mächtig Down? Etwas wird nun geschehen. Die augenscheinliche Dramatik beim jüngst stark gestiegenen Open Interest-Volumen ist unübersehbar. Bisher hat dies noch immer funktioniert, um eine heftige Abwärtsbewegung einzuleiten. Und diesmal? Der deepcaster glaubt, daß es wohl wieder gleich verlaufen wird - also ein Generalangriff auf die "Tangibles" inklusive Öl und Basismetalle, wie er ja fast schon routiniert inzeniert wird.


    Damit wäre dann wieder einige Zeit gewonnen, um die Aktienmärkte weiter anzutreiben und Inflationsbefürchtungen zurückzudrängen. Das konzertierte Zusammenspiel von staatlichen und privaten bzw. halbstaatlichen Finanzinstitutionen hat kurz- bis mittelfristig einfach eine gewaltige Macht über die diversen Märkte, da müssen wir uns nichts vormachen.
    Jetzt scheint ihnen wohl wieder ein Zeitpunkt für einen Angriff richtig, nachdem Gold und Silber schon seit einiger Zeit erfolgreich geschwächt wurden, der Test also positiv verlaufen ist.
    Wer sich diese Ansicht zu eigen macht, müßte natürlich nun short gehen und dann wieder die dips kaufen. Same ol´ story ahead?


    Deepcaster:


    The Case that the takedown of strategic assets in general (and particularly crude oil) is yet to come is based on the evidence that much of the apparent deflation is likely engineered by the Fed and other Central Bankers-led Cartel to achieve their policy goals.


    In any event, it is in the interest of The Central Banker Cartel to reduce the attractiveness of Tangible Assets in order to boost the attractiveness of their Treasury Securities and Fiat Currencies. It is apparent that this Cartel Interest is advanced through Markets Intervention.


    The War Against Tangible Assets


    Indeed, maintaining the legitimacy of their Treasury Securities and Fiat Currencies is so important to the Central Bankers that they seem to continually to conduct an intense campaign against their main “competitors:” the key tangible assets - - the precious metals and strategic commodities.


    The “competitors” are tangible assets, and gold and silver specifically (because gold and silver are historically the only “real” money - - all important fiat currency regimes have historically failed eventually), and the strategic commodities including especially crude oil.


    From the Cartel’s perspective this “War” requires periodic attacks on the prices of precious metals and other strategic tangible assets so that these assets will not come to be seen as alternate stores of, and measures of, value.


    However, on the crude oil and strategic commodities front in general, a significant takedown of those is yet to come. This comes as something of a surprise to Deepcaster, but on reflection not a great surprise...


    Simultaneously, we expect another sharp takedown of Gold and Precious Metals prices in the near future. Thus Deepcaster will be carefully monitoring the fundamentals, technicals and especially the interventionals, for a signal the Golden Shoe is about to drop, again. At that point Deepcaster expects to have made recommendations which would lead to substantial profits on the short side.


    http://www.financialsense.com/…deepcaster/2007/0525.html


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Gaudibursch


    [QUOTE]Hat die spanische Immoblase das Zeug dazu, den Euro ins Wanken zu bringen?
    Droht uns Böses? Mancher fürchtet Turbulenzen

    .


    Die Zeichen häufen sich, daß Spanien in schwieriges Fahrwasser geraten ist, mit einer rein kreditfinanzierten Immoblienblase, die 17.5% der gesamten Wirtschaftsleistung absorbiert hat. Das Haushaltsdefizit ist "completely out of control" und die massiven Goldverkäufe (20% der Gesamtreserven in zwei Monaten) durch die Zentralbank bleiben weiterhin völlig unkommentiert, als sei dies die normalste Sache von der Welt. Die öffentliche, private und gewerbliche Verschuldung ist gewaltig, zum Glück laufen die Exporte noch recht gut und der Tourismus natürlich.
    Offiziell ist es der EZB verboten, für ein einzelnes Mitglied der EU irgendwelche spezifische Maßnahmen zu ergreifen, die Länder sind selbst für ihre Reserven zuständig. Anders freilich, wenn es sich um ein Problem der gesamten EU handelt...


    It appears that the current account is completely out of control. Spain has the worst deficit in its history and worse than any other country in the western world. Should Spain face any form of banking crisis, Spain will find the situation nearly impossible to handle. For instance, should a housing slump occur, a banking crisis is likely to follow.


    Spain's private sector has amassed $600bn (£300bn) in foreign debts. Corporate borrowing is 100% of GDP. The overall stock of mortgages has increased six-fold in a decade. Household debt has reached 120% of disposable income, largely on floating rates.


    Japan was able to uphold its banking system in the post-bubble slump of the 1990s because the government could guarantee deposits. You can't do that in the Eurozone because there is no government to turn to.
    The ECB may intervene only if the crisis spreads across the Eurozone,


    The government cannot devalue its way out of trouble, so it will have to deflate.


    The irony is that gold has its greatest value after a crisis has exploded, not just ahead of it. Will we see more sales of Spanish gold? These are not sales to adjust reserves, as has been the stated reason why the Eurozone banks are selling gold, they are because Spain is headed to difficult days. Let’s see how much more will be sold?


    http://news.goldseek.com/GoldForecaster/1179936000.php


    grüsse


    auratico


    Auch der CIA führt seine Statistiken:


    Mir scheint, dies ist im Moment eine der weltweit entscheidenden Finanz-Baustellen überhaupt, und auf die Folgen dieses abermaligen amerikanisch-chinesischen Finanzgipfels darf man zurecht gespannt sein, zumal die USA diesmal mit einer wesentlich besseren Verhandlungsposition anreisen als noch vor kurzer Zeit.


    Zur Erinnerung: Anders als noch in den Jahren zuvor, als der chinesische Inlands-Aktienmarkt lustlos vor sich hindümpelte, hat sich am Shanghai-Index innerhalb kurzer Zeit, sprich ein einziges Jahr, eine Blase mit geradezu grotesken Aktienbewertungen entwickelt, vor der die chinesischen Presseorgane bislang vergebens im Wochentakt die vielen Kleinanleger warnen, die sich Hals über Kopf dem Aktienhandel als finanzielle Lebensgrundlage verschrieben haben.


    Viele der dort gelisteten Unternehmen sind nach wie vor kaum profitabel, was auch der leicht nachvollziehbare Grund für die jahrelang schwache Performance war. Von den vielen faulen Krediten, die einfach von Quartal zu Quartal weitergerollt werden, ganz zu schweigen. Doch an diesen wackeligen Fundamentaldaten der Unternehmen hat sich außer schierer Größe absolut nichts geändert. Neu hinzugekommen ist einzig der nachgerade hysterische Einstieg der chinesischen Kleinanleger mit den nun hochbedenklichen Folgen.


    Diese nun signifikant veränderte Ausgangslage verleiht den zuvor stets zurückgewiesenen amerikanischen Forderungen nach einer spürbaren Aufwertung des Yuan/RMB neues Futter, denn die Chinesen haben sich mit dieser Blase erheblichen sozialen, finanziellen und natürlich politischen Sprengstoff eingefangen, nämlich die möglichen 250 Millionen wütend übers Feld hoppelnden Landsleute aus dem obigen Posting von User Kandinsky. Diese reale Bedrohung wird die Chinesen zu einer Reaktion zwingen, in jedem Falle mit deutlichen Folgen. Sehr , sehr spannend dies alles...


    Eine Aufwertung des Yuan würde den Aktienmarkt spürbar abkühlen, aber wie stark, dies ist die alles entscheidende Gretchenfrage - und würde der japanische Yen dann mitziehen müssen und endlich aufwerten ? Dies würde dann wieder den Carry Trade empfindlich stören bzw. beenden. Die bislang boomenden weltweiten Aktienmärkte fänden hier den idealen Anlaß für eine heftige Korrektur, die Rohwaren natürlich eingeschlossen.
    Man darf nicht vergessen, daß wir uns, angetrieben vom US$, in einem weltweiten Wettlauf der gegenseitigen Währungsabwertungen durch wilde Geldmengenausweitung befinden.


    Nur wenn in diesem Abwertungszirkus dann Gold zunehmend als Währung der Wahl angesehen würde, könnte es sich in einem solchen Szenario gut entwickeln. Vorerst spricht mehr dafür, daß der Dollar eine längere Seitwärts- oder leichte Aufwärtsbewegung bekommen könnte, also recht lange dort herumkriechen könnte, wo er sich seit geraumer Zeit befindet.


    grüsse


    auratico

    [

    Zitat

    quote]Original von silverchiller


    Es stimmt ich hab gepredigt man soll die Near-terms kaufen und halten ... jetzt sieht man auch warum. Und EMC war eben der Beste von allen und war noch dazu viel zu billig.
    quote

    ]


    Die Übernahme-Ankündigung bei EMC hat etlichen Uran-Werten zuletzt wieder erheblichen (nur kurzfristig?) Aufschwung beschert. Spannend, weil heute in Kanada Feiertag ist. Aber ab morgen sollte man wissen, wohin die Reise vorerst gehen wird. Die Liste der near term producers ist wirklich sehr überschaubar. Ob sich da nun die Hedgefonds wieder hineinquetschen?


    Uranium Buying Frenzy
    May. 21/07


    A successful bid for Energy Metals gives instant size and investor recognition to any winner . There is always a need to place yourself above the noise of the market.


    Speculators will move in Monday. May 21


    In any case hedge funds and private equity as well as speculators will see the potential of the type of bids and counter bids that propelled INCO to ever higher prices. The first indication of that scenario should show itself on Monday, May 21 when the American markets are open and the Canadian are closed for a holiday. Canadian markets will react to the news and the U.S. trend the next day.


    We are all aware of the tremendous pools of capital available for these types of opportunities. This money will see little risk at entering at prices prior to any rival offer and will also focus on the "next" takeover candidate.


    The next news release -
    Further interest and speculation will bubble when the potential buyer is named. Normally, hedgers sell the acquirer and buy the target company.


    What To Do - if (like the AMP Portfolio) you hold Energy Metals


    1) Keep most of your position
    Don't sell all your holdings as dawn breaks - that is panic, not wisdom. Short positions have to cover and are not likely to add much on the short side until the offer is detailed and released - let them panic and buy. The news stories attract new investors.


    2) But - don't be a pig


    Decide what price you would accept. You can't predict the final or best price possible. Don't be left holding a bag if the takeover comes to nothing.
    How long have you held the stock.- protect your profits by taking some off the table when you see a " good enough " price. Rothchild said he always sold too early. Rival bids may push the stock to overvalued levels but these are sophisticated players and they aren't going to push the price to the moon. Don't live in a dream world of $100 price predictions.


    Depending on the size of your position you can sell in pieces if the takeover drives the price up and rival bids actually to appear.


    Plan Ahead - What Will You Buy Next
    As we have discussed, ad nauseum to some - there are only a limited number of producers and near term producers.
    I am looking at reinvestment of most of the sale proceeds in the “others" on that list; namely equal division into


    1) SXR - Uranium One - (SXR on Toronto)
    2) Denison Mines (DML on Toronto - DNN in the U.S.)
    3) Paladin (PDN on Toronto)
    4) Energy Fuels (EFR on Toronto)


    I added Energy Fuels to the AMP Portfolio on Friday


    http://www.amprogram.com


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von linar
    Ferien und eben "lazy-afternoon-lese-zeit" - wer Zeit hat ---> lesenswert, es geht auch um die andern Metalle, aber irgendwo muss es ja hin ;)


    Super-Artikel mit der rechten Prise Sarkasmus - Danke, linar.
    Vieles darin ist mir selbst schon oft aufgefallen und ich schreibe auch manchmal hier im Forum darüber, wenngleich leider nicht so witzig und branchennah wie diese beiden Autoren.


    Wichtig bleibt als Grundregel für die vielen neuen Minengesellschaften, daß es allem zuvor erst einmal darauf ankommt, eine gute Story zu erzählen. Wenn man an Aktien einer Gesellschaft in dieser Phase günstig gelangen kann, hat man oft schon einen Verdoppler. Ob und wann die jemals in Produktion gehen werden oder was in welcher Menge im Boden nachweisbar vorhanden ist, spielt erst später eine wirkliche Rolle und dieser Zeitpunkt (z.B. intensives Drilling) wird oft absichtlich hinausgezögert. Bis dahin hat die Aktie schon ein wildes Auf- und Ab hinter sich, das die Insider mit ihren Spottpreisoptionen und diversen PP´s längst zu mehrfachen Millionären gemacht hat. Wenn dann irgendwann wirklich einmal Minenproduktion und Cash Flow da sein sollte, ist es in Ordnung und wenn nicht - so what? - wird die nächste Subgesellschaft gegründet.


    Herrlich auch die zynischen Bemerkungen über die jeweils konzertant hochgepushten Kleinmetalle wie zuletzt Molybdän oder noch aktueller nun Kobalt. Immer braucht China dann scheinbar plötzlich eine Unmenge davon und die entsprechenden Minenprojekte steigen für einige Wochen stark an und dann ist erstmal wieder Ruhe im Karton.


    Das muß man alles selbst lernen und auf dieser Klaviatur mitspielen, denn es besteht, vor allem als teutonischer Kleininvestor, immer die Gefahr, nur und allzusehr auf die Fundamentaldaten zu achten und die dramaturgische Seite zu vernachlässigen. Das sehen die Angelsachsen ganz anders. Wenn z.B. die Aktie einer gut aufgestellte Explorer-Gesellschaft ohne erkenntlichen Grund nicht mehr vom Fleck kommt, dann liegt der Grund dafür nicht selten einfach darin, daß die Aufmerksamkeitswelle weiter zu einem oder mehreren anderen Werten hin sich verlagert hat.


    Oder, wie es in dem Artikel heißt:


    It's about telling a good story and closing the deal.
    All you have to do is set up a company, wait for the markets to fall in love with a particular metal, and then tell the entire world you're hunting for it.



    grüsse


    auratico

    Wer bei Energy Fuels (EFR.TSX) dabei ist, braucht starke Nerven. Einem kurzen, heftigen Anstieg bis Mitte April auf 5$ folgte ein fast crashartiger Absturz und nun scheint sich der Wert deutlich zu erholen. Ich selbst hatte sie vor ca.einem halben Jahr bei $ 4 gekauft.
    Es sind im April einfach jede Menge billiger Aktien (17 Millionen von nun 46 Millionen) aus dem letzten PP freigeworden und gleich auf den Markt geworfen worden. Hätte man sich eigentlich denken können, was dann passiert.


    Schön wäre endlich einmal eine übliche Ressourcenschätzung und eine Entscheidung darüber, wo und wie sie ihr Uran verarbeiten lassen wollen. Man strebt einen Deal mit Denison an, die über eine Uranmühle verfügen und freie Kapazitäten haben, allerdings durch ihr Quasimonopol in der Gegend wohl hohe Preise verlangen würden. Die Alternative wäre der Bau einer eigenen Mühle, was Zeit braucht und natürlich viel Geld.


    Anscheinend wissen sie nicht, warum die Aktie bis vor kurzem so abgeschmiert ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...


    Energy Fuels Inc (C:EFR)
    Shares Issued 46,163,884
    Last Close 5/14/2007 $2.70
    Tuesday May 15 2007 - News Release
    Mr. George Glasier reports


    ENERGY FUELS COMMENT ON RECENT SHARE PRICE ACTIVITY


    Energy Fuels Inc. is unaware of any activity to explain recent heavy volume and the decline in the value of its shares. George Glasier, president and chief executive officer stated: "I wish to confirm my personal commitment to the Energy Fuels stakeholders, Energy Fuels management, our technical team and to the execution of our corporate strategy. Our strategy is tracking on target and on budget as the company progresses to production. The budget is fully funded. The annual general and special meeting is at our offices in Lakewood, Colo., Wednesday, May 16, 2007 at 3 p.m. and Steve Antony and I will be providing a corporate update to shareholders at that time." The company will continue to announce developments as they occur.



    grüsse


    auratico


    http://www.stockhouse.com/bull…79497&t=0&all=0&TableID=0

    Zitat

    Original von Eldorado
    auratico


    Stimmt, wieder mal ein kleiner Ruecksetzer bei den PM's den wir ausnutzen sollten.
    Kurzfristig sind die Gangster vom PPT wieder am Zug, denoch....


    Hier liegt und bleibt der Hund begraben...


    Hallo Eldo,


    schön daß du wieder an Bord bist - es gab da schon einige Klagen, daß deine Abwesenheit Schwung aus den Postings genommen hätte.


    Jetzt sind wir zumindest beim HUI wohl wieder etwa dort angelangt, wo du dich zwischenzeitlich verabschiedet hattest. Staut sich hier mit all diesen falschen Break Outs nun immer mehr Energie an, die sich dann wirklich explosiv nach oben entlädt oder kann man die gegenwärtige Drückung sogar noch für weitere Attacken nützen, weil´s denn doch wieder jedesmal zu klappen scheint?


    Mich haben in den vergangenen Wochen vor allem die diversen Meldungen zu den heftigen Goldverkäufen durch erst Frankreich (im Zuge der Präsidentschaftswahlen) und dann Spanien ( vor dem Hintergrund einer himmelstürmenden Staatsverschuldung und Immo-Blase) sehr interessiert. Die Auswirkungen auf den Goldpreis waren zwar spürbar, aber in keinem Vergleich mit dem Verfall im letzten Jahr bei Einsatz einer vergleichbaren Menge CB-Gold. Allerdings hatten wir in diesem Jahr noch keinen rechten Crash an den Emerging Markets.


    Wenn du es nicht allzu eilig hast mit einer standesgemäßen eigenen Bleibe in Europa, kannst du dich vielleicht wirklich bald von hübschen spanischen Maklersekretärinnen durch Herrenhäuser zum Schnäppchenpreis an der Costa Brava führen lassen...Ham´s nicht noch was Größeres auf Lager, Senorita?


    grüsse


    auratico

    Es ist bekannt und dennoch wichtig, an Tagen wie diesen sich darüber im Klaren zu sein, daß die großen long orientierten Fonds an der Comex mit automatisierten stop losses agieren und erstaunlich leicht aus ihren Positionen getrieben werden können, wenn wieder einmal eine "psychologisch wichtige" Marke nach unten durchbrochen wird - weil eben total auf leverage unterwegs beim vermeintlichen Hartgeldinvestment. Sie fallen eben immer wieder auf das noch sehr ertragreiche Spiel der Commercials herein.


    Ich bleibe dabei, obwohl selbst nur physisch long und in Minenwerten aktiv: auf der Shortseite war und ist (noch) deutlich mehr zu verdienen, weil dahinter nunmal mächtige politische Kräfte stehen, deren Munition eben noch nicht ausgegangen ist und die den Angriffszeitpunkt selbst bestimmen können. Als Privatanleger würde man da nur wahnsinning werden oder man beschränkt sich auf Puts mit Spielgeld als Hedging-Strategie.


    Spanien, von einem monströsen Staatsdefizit bedroht und am Ende einer heftigen Immobilienblase angelangt, verkauft 80t Gold in nur zwei Monaten, d.h. 20% der gesamten Goldreserven; zur gleichen Zeit tauchen die mantrahaft wiederholten Ankündigungen wieder auf, auch der IWF werde in größerem Stil Gold auf den Markt werfen, um überhaupt liquide bleiben zu können (es droht ein Minus von 258 Millionen $ fürs nächste Jahr und auch danach wird es keine ausreichenden Zinseinkünfte mehr geben). Alles hängt heutzutage von der Macht ab, Stimmungen erzeugen zu können, praktisch im Tagesrhythmus, wie man an den absurden, sich hektisch ändernden Meldungen der "Goldexperten" der großen Banken sehen kann.


    Daß im Falle eines Aktiencrashs - z.B. ausgehend von China bzw. einen Regionalmarkt wie China zum Anlaß eines Ausverkaufs à la sell in may nehmend - die Edelmetalle auch vorerst stark zurückfallen, haben wir inzwischen schon so oft erlebt, daß es wohl auch beim nächsten Mal wieder so sein wird. Gold und Silber und vor allem der XAU/HUI sind den anderen Aktienmärkten m.E. sogar noch um ein, zwei Tage voraus, wenn es denn wieder einmal soweit sein sollte.


    Kommentar von Blanchard Research:


    The Golden Bull is getting a lot of Paper put into it's wagon
    May 16, 2007


    Gold and silver both took a dive right at the same point today on a combination of position liquidations in the market, strong dollar news and oil prices falling sharply in afternoon trading. Essentially what happens on technical triggers is that all of these funds and futures players in the paper markets have black box models that dictate when they sell positions. If prices are tested repeatedly on the downside at a certain level, eventually we'll have a snowball effect and the momentum selling will just run the prices downward. That's what we saw today. I don't like the explanation any better than someone else who is bullish on prices, but it is what it is.


    We're into a period where the market fundamentals have seem to have temporarily lost their ability to send prices higher and the paper markets are controlling the price.


    http://www.blanchardonline.com…_lot_of_Paper_put_into_it's_wagon


    grüsse


    auratico

    [quote]Original von Waldfrosch


    In other words, Bernanke said, "The best way to prevent inflation from getting out of control, is to control everyone's thoughts about inflation."
    quote]


    Damit hat Hommel völlig recht, und die große Quizfrage wird bleiben, wann und wie sich die Ansichten der breiten Öffentlichkeit hinsichtlich der Inflationserwartung ändern werden. Ich glaube, dies kann viel rascher geschehen als gedacht. Ich bemerke in meinem Umfeld immer mehr Klagen und Gespräche über die inzwischen offensichtlich gewordenen starken Preissteigerungen bei Lebensmitteln, z.B, Zwiebeln + 58%. Und die gegenwärtige "Agroflation" steckt wohl erst in den Kinderschuhen.


    Leider verstehen noch immer so wenige Zeitgenossen den Zusammenhang zwischen Geldmengenausweitung (weltweit auf Rekordhöhe) und nachfolgenden Preisschüben, die eben nicht wie in den 70ern auch gleich zur Lohninflation querbeet führen müssen - was aber durchaus wieder die nächste Stufe sein kann. Das systematische Mißverständnis von inflationären Prozessen - wird es erst bei hyperinflationären Verbraucherpreisen in die Köpfe der Menschen kommen ? Denn die gegenwärtige globale Geldmengenausweitung und Remonetarisierung ist bereits auf hyperinflationärem Kurs.


    Der US-Dollar ist und bleibt die Weltwährung insofern, als im Moment schier alle Zentralbanken wie wild Geld drucken und darin dem Dollar einfach folgen und imitieren. Die einzigartige Währungsspekulation über den Yen Carry Trade bleibt das Zünglein an der Waage, mit dem das Spekulationskapital noch davon abgehalten werden kann, den Dollar zu versenken. Die Zentralbanken halten sich die Yenzinsen wie ein eingesperrtes Raubtier oder einen Springteufel in petto, mit dem man die vollständig kreditbabhängige Spekulantenhorde im Zaun hält. Mit einer stets möglichen, deutlichen Zinserhöhung in Japan kann den Währungsspekulanten eine deflationäre Drohkulisse hingestellt werden, die diese abrupt in den Abgrund reißen würde, während man selbst fleißig schon längst in hyperinflationärer Manier Schulden monetarisiert.


    grüsse


    auratico

    Rio Narcea kommt mit guten Zahlen fürs erste Quartal, während am 29. 5. das Übernahmeangebot von Lundin Mining auslaufen wird.
    Im Moment ist Rio Narcea - der Nickel macht´s - eine echte Cashcow:


    26 Millionen Gewinn, gut 22 Millionen Schulden zurückbezahlt, Gewinn pro Aktie von $ 0.2 auf $ 0.16 gesteigert und 71 Millionen Cash. Eigentlich verwunderlich, daß es außer Lundin noch kein anderes offizielles Übernahmeangebot gibt. Denn Lundins Angebot ($5) war ein Flop, so meine Einschätzung.


    Analysis is May 10, 2007.


    First Quarter Highlights
    (stated in thousands of U.S. dollars unless otherwise indicated)


    Revenues $62,661, of which $57,955 derived from nickel operations.
    Net income $26,350.
    Operating cash flow $25,234 ($36,716 before changes in working capital
    $22,149 debt repaid during the first quarter.
    $ 71,718 of Cash and Cash equivalents
    $11,935 spent on mineral properties, mainly related to construction of the Tasiast gold project.



    http://www.rionarcea.com/press_releases/2007/RNG_1Q2007.pdf


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von LuckyFriday
    Hände weg, bis sich die Sache beruhigt hat - solche Löcher sind für ..löcher.
    Vielleicht irre ich mich, abe ich geh da nicht rein...


    Schon richtig, aber das letzte Mal, dass sich Moriarty derart ungehemmt, ja geradezu enthusiastisch für einen aus seiner Sicht krass unterbewerteten Explorer eingesetzt hat, war bei Nova Gold. Die standen damals bei $ 1.5. Gut, er steckt natürlich auch hier wieder fett selber drinnen. Aber diesmal sind wir wirklich am Anfang, und ich wollte nur darauf aufmerksam machen.


    Fürs erste jedenfalls ist die Sache wohl richtig wild überkauft und die Leute vom letzten PP bei $0.70 sitzen schon auf einem Verdoppler.Was aber, wenn sie von der nächsten Bohrung über 600m in drei Wochen wieder ähnliche Ergebnisse melden? Das wären dann erst zwei Bohrungen von noch vielen ausstehenden. Dann würde diese Lagerstätte nämlich im Schnellzugtempo zu einer wirklich großen werden, nicht so handtuchbreit, wie die meisten Explorer mit vielleicht viel höheren Mineralisierungsgraden. Da kann dann jahrzehntelang abgebaut werden.
    Also schaun wir mal...


    grüsse


    auratico

    Der Anstieg bei SA.V geht bei hohem Volumen rasant weiter - fast schon gespenstisch nach Bekanntgabe des Ergebnisses aus nur einem Bohrloch. In D heute sogar +75%, in Kanada weitere 20%.
    Noch room to move oder wird sie heftig zurückkommen? Noch scheint kaum jemand die gut 100% der letzten Tage mitnehmen zu wollen...


    Pinnacle Digest: Results From Drill Hole MB001 Sparks Interest
    5/14/2007


    May 14, 2007 (M2 PRESSWIRE via COMTEX News Network) --
    Southern Arc Minerals (TSX-V:SA) experienced an explosion in share value Friday rising 35.90% combined with 2,961,847 shares traded. On May 11th they released encouraging results from its first drill hole, MB001, completed within the Selodong Intrusive Complex.
    This has caught the attention of our researchers at PinnacleDigest and we have since begun evaluating this company in respect to their position within the mining industry. We are focused on this company's continued drill results and will be awaiting further development.


    Let's turn back to Southern Arc Minerals and learn more about their recent results and continued efforts. It was reported that hole MB001 was completed to a total depth of 476.0 metres. With the exception of the first 33.8 metres, which was not mineralized, there was continuous mineralization to the bottom of the hole. This resulted in a 442.2 metre intersection averaging 0.28% Cu and 0.42 g/t Au (from 33.8 to 476.0 metres). To learn more about the sector most influencing this company and to find out exactly what our online financial magazine has to offer, visit us at http://www.pinnacledigest.com.



    grüsse


    auratico


    Nachtrag nach Börsenschluß in D: + 95% an einem Tag !


    @mesodor 39


    Futurebörsen wie Comex oder LME sind allem voran daran interessiert, daß weiter gehandelt werden kann. In diesem Zusammenhang steht es ihnen im Falle eines drohenden "Lieferbankrotts" durchaus frei, Strafzahlungen und Barausgleich anzusetzen. Die Futurebörsen verfolgen schon sehr genau die Lagerbestände und das gesamte Open Interest. Wenn sie gewaltige Übertreibungen erkennen, könnten sie den Handel aussetzen. Ohne die genauen Unterlagen zu kennen, bin ich mir fast sicher, daß es bei den von dir angesprochenen Ausfällen beim Nickel zu Barausgleich mit erhobenem Zeigefinger gekommen ist.
    Die Futurebörsen wollen sich ja nicht das eigene Geschäft ruinieren.


    grüsse


    auratico

    Nach erstem Zögern habe ich mich entschlossen, nun doch einen eigenen Thread zu Southern Arc (CA 8422001070 - SA.V - A0F40) zu eröffnen. Es handelt sich um einen Gold- und Kupferexplorer aus Indonesien, der gestern nach der Veröffentlichung des Ergebnisses von nur einem Bohrloch in Übersee gleich einen rechten Hüpfer von 35% gemacht hat. Die Mineralisierungsgrade sind freilich nicht so hoch, doch dies auf einer Länge von über 400m, also so, wie die Newmonts und Barricks arbeiten. Ironischerweise hatte Newmont schon einmal, bei viel niedrigeren Metallpreisen, 16 Millionen in die Exploration des Gebietes gesteckt.


    http://biz.yahoo.com/ccn/070511/200705110390067001.html?.v=1


    Southern Arc Minerals
    SA-V $.78 Canadian (May 10, 2007)
    SOACF-OTCBB 53.8 million shares


    Wenn sie noch etliche solcher Löcher bieten können, wäre Southern Arc wohl bald ein Kandidat für eine größere Übernahme, meint Spezi Bob Moriarty. Hier haben wir ihn also wieder, den herbeigesehnten Tenbagger. Nicht daß es wieder heißt, man habe es nicht gewußt. Push, push...


    When I first looked at the company, the market cap was about $15 million. As of yesterday, after the press release, the company was about $40 million. For a similar valuation, look at Palmarejo. They got bought out a week ago for $1.1 billion based on a preproduction status with 3 million ounces of gold. That's the potential Southern Arc has just based on the Selodong gold-rich porphyry copper system.


    So far, Southern Arc has delivered everything they said they would do, when they said they would do it. That's rare and valuable all by itself. But yesterday they delivered a company-making hole. Another 600-meter hole is in progress with results in another three weeks.


    I thought they were a 10 bagger from the $.35 level but I'm going to raise my estimate. They have a giant system, Newmont is going to be breathing hard down Southern Arc's neck and the Chinese with their $250 billion dollar slush fund for minerals is going to be on them like white on rice.


    I think Southern Arc will be taken out in the next 12-18 months at a price between $1 billion to $2 billion. They have a Batu Hijau on their hands. The market has been looking for a giant new find and I think Southern Arc just delivered. When the market wakes up and Southern Arc goes over their press releases a little more carefully, look for a lot of fireworks.


    We owned shares before, I participated in a private placement and I bought more shares on the open today. I am biased.


    http://www.321gold.com/editori…iarty/moriarty051107.html



    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von y7Bu4DtM
    Hallo.


    Was haltet ihr von ADR's (American Depository Receipt) und GDR's (Global Depository Receipt). Der Vorteil ist i.d.R. weitaus geringere Gebühren (oder gibt es versteckte?) und leichter zu handeln da nicht jeder Broker Zugang zur südafrikanischen od. australischen Börse anbietet.


    Was sind die Nachteile?



    @ y7Bu4DtM


    An manche Werte, z.B. indonesische Minenaktien, wird man kaum anders als durch ADR´s herankommen, doch man sollte bei seiner Bank/Broker mit Nachdruck nachfragen, daß sie einem die Originalaktien besorgen. Das geht z.B. mit manchen osteuropäischen Titeln wie KGHM Polska, die sonst nur als ADR zu haben sind.
    Der Hauptnachteil eines ADR-Wertes liegt auf der Hand, da es sich dabei ja nur um einen Hinterlegungsschein/Zertifikat handelt. Manchmal fallen auch mehr oder minder versteckte Kosten im Ursprungsland (Mehrwertsteuer) der Aktien an. Also Vorsicht bei diesen Sachen.


    Bei mir im Computer eine Grundinfo gefunden - weiß aber nicht mehr, woher die stammt:


    Depositary Receipts als Anlageinstrument
    An der Frankfurter Wertpapierbörse und den deutschen Regionalbörsen sind osteuropäische Aktien zum Teil bereits im Freiverkehr erhältlich. Dagegenkann ein Investor in den USA, der sich an einem osteuropäischen Unternehmen beteiligen will, dies meist nur über ein so genanntes Depositary Receipt (DR) tun. Im Wesentlichen liegt das daran, dass die Zulassung von Aktien zum Handel an amerikanischen Börsen von der US-Börsenaufsicht SEC anstrenge Voraussetzungen geknüpft wird ( insbesondere Publizitäts- und Rechnungslegungspflichten).


    Gleichzeitig dürfen institutionelle amerikanische Investoren oftmals nur in Finanztitel investieren, die an einer der US-Börsenhandelbar sind.
    Aus diesen Gründen entstanden in den USA bereits 1927 die ersten DepositoryReceipts – sie ermöglichten amerikanischen Investoren die Beteiligung an ausländischen Unternehmen, ohne Aktien kaufen zu müssen. Der Handelmit DRs hat sich seitdem weltweit ausgedehnt. Auch am Börsenplatz Deutschlandsind eine Vielzahl von DRs erhältlich; zum Teil werden sie sogar parallel zu den entsprechenden Aktien gehandelt.Depositary Receipts sind Zertifikate über eine festgelegte Menge an bestimmten Aktien, die außerhalb des Heimatlandes dieser Aktien gehandelt werden.
    Sie werden in der Regel von einer Bank begeben, welche die zugrunde
    liegenden Aktien an der betreffenden ausländischen Börse gekauft und bei einer dortigen Depotbank gelagert hat. Der Käufer hat das Recht, das DR jederzeit gegen die verbriefte Anzahl Aktien eintauschen zu können.


    Als Anlageinstrument bietet das Depositary Receipt unter den erläuterten
    Bedingungen allen Beteiligten Vorteile:
    _Der Käufer kann die DRs, anders als die zugrunde liegenden Aktien, an
    seiner Heimatbörse erwerben. Die Transaktion unterliegt dabei dem Rechtdes Landes, in dem das Depositary Receipt ausgestellt wurde. Zudem spart der Anleger Transaktionskosten, wie sie häufig mit der Währungsumrechnung und den ausländischen Depotkosten einhergehen.


    -Das Unternehmen, auf dessen Aktien DRs begeben werden, kann dadurch ausländische Investorenkreise erschließen, ohne die eigenen Aktien im Ausland notieren lassen zu müssen. Letzteres ist oftmals mit hohen Publizitäts-und Rechnungslegungspflichten verbunden. Neben dem Marketingeffekt profitiert das Unternehmen auch von der Möglichkeit, die DRs als Akquisitionswährung im Ausland einzusetzen und ausländische Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen.


    _Für den institutionellen Investor bieten DRs ein alternatives Anlageinstrument; insbesondere dann, wenn bereits der Kauf der Aktien an deren Heimatbörsen mit Problemen verbunden ist. Dies ist etwa in Russland der Fall, wo ungenügende bzw. unklare Eigentumsrechte den Kauf von Aktien vor Ort riskant machen. Eine Anlage in russischen Aktien durch Investmentfonds vollzieht sich daher laut Fondsmanagern fast ausschließlich über den Kauf von DRs.


    Der größte Nachteil von DRs liegt in ihrer geringen Liquidität im Vergleich zu Aktien: Sie hat zur Folge, dass größere DR-Orders an ausländischen Börsenplätzen Kurswirkung zeigen – laut Auskunft von Fondsmanagern kommt es dabei regelmäßig zu einer Ausweitung der Bid-Ask-Spreads –, und dies bedeutet letztendlich für die Anleger höhere Transaktionskosten. Ein aktiver Handel in Depositary Receipts ist nur schwer möglich, weshalb Positionen in DRs meist länger gehalten werden. Hinzu kommt, dass dem Inhaber eines Depositary Receipt nicht die Rechte zustehen, die regelmäßig mit dem Erwerb einer Aktie verbunden sind (z.B. Stimmrecht). Hat ein institutioneller Investor
    die Wahl zwischen beiden Formen, so fällt die Entscheidung nach Angaben von Fondsmanagern immer auf die Aktie (sofern deren Kauf keine institutionellen Hemmnisse entgegenstehen).


    Die beiden häufigsten Ausprägungsformen bei osteuropäischen Unternehmen sind American und General Depositary Receipts (ADRs und GDRs). GDRs werden vorwiegend in Europa gehandelt, während ADRs auf dem US-Markt dominieren. Von ihren Ausstattungsmerkmalen her gesehen sind jedoch beide identisch. Eine dritte Form ist das European Depositary Receipt (EDR), welches auf Euro anstatt auf Dollar lautet.



    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso
    [Und die Indianer? Da bauen wir halt eine Wagenburg, wie man das so macht, wenn man umzingelt ist.


    Grüsse,
    gutso


    Ehrlich gesagt, würde ich dort in der Gegend am liebsten bei den Indianern investieren. Ein Kasino haben sie schon, und mit der zukünftigen üppigen Silberkohle wird wohl bald ein zweites hinzukommen:


    http://www.cdacasino.com/


    grüsse = Huy Gul s´laqhtet


    auratico

    Zitat

    Original von emoba
    .
    Voraussichtlicher Produktionsbeginn Ende 2007 mit dem ZIEL einer nachhaltigen Produktion zwischen 4 und 6 Millionen Unzen Silber


    emoba


    Wenn sie das wirklich schaffen, ist die Sache schon eher in trockenen Tüchern, auch wenn ich eben ein anderes Bauchgefühl habe, und auch im Jahresbericht an dieser Stelle wieder sehr vage formuliert wird mit Wenn und Aber -und das wenige Monate vor dem voraussichtlichen Produktionsbeginn. Könnte mir vorstellen, daß das alles noch deutlich länger dauert, bis es einen ordentlichen Cash Flow gibt, von dem dann, nicht vergessen, ein schöner Batzen - anscheinend die höchsten Royalities weit und breit - gleich an die Behörde und die Indianer geht. Hecla hat diese Sorgen nicht.


    Ich wollte nur noch einmal darauf hinweisen, daß etliche Schwierigkeiten bei Sterling bleiben werden und sie in nächster Zeit noch eine Menge Geld brauchen werden, und zwar - das sieht gutso deutlich anders - weniger für weitere, reichlich späte Akquisitionen, sondern ganz banal fürs operative Geschäft.


    Die Claims in Mexiko könnten dabei eine schöner Trumpf sein, die produzierende Mine ist aber nicht gerade ein Renner. Das ist doch auch wichtig!



    grüsse


    auratico

    Jetzt hab ich auch ein wenig im SRLM-Jahresbericht geblättert und bleibe der festen Überzeugung, daß Sterling bei mir weiterhin ein gelegentlicher Trading-Wert bleiben wird, alles andere als ein Langfristinvestment.
    Völlig neu für mich war und nur schwer verständlich ist, daß das Management so wenig Aktien an SRLM hält. Da ist De Motte nach so langer Zeit als CEO mit gerade mal 153. 686 zierlichen Aktien angeführt-das ist kaum zu glauben. Seine Gehaltszahlungen in seiner Zeit als CEO sind höher als der derzeitige Wert seiner Anteile.


    Sie haben im Moment noch Geld bis Juni 2007. Da kann man sich ausrechnen, was als nächstens kommen wird. Und das wohl noch häufiger.


    Besonders interessant ist zu wissen, was es wirklich mit ihren Net Smelter Royalities auf sich hat. Sie schreiben dazu:


    "We inherited the Sunshine Mine obligation under the new Consent Decree when we acquired the property, which means we may be required to pay royalties if the price of silver is at certain levels and we begin recovering silver from the mine.
    While we do not expect the royality payments will be significant in relation to operation of the mine or our results of operation if and when production commence, this history highlights the fact that environmental regulation and litigation for past, present or future mining operations can have significant effects on a mining company and its ability to operate succesfully".


    Das ist reichlich kryptisch formuliert:
    Wie soll man verstehen, daß 7 % Royalty (die Zahl erwähnen sie nicht)nicht signifikant sein sollen und dann wieder doch der Hinweis, daß dies alles noch sehr kompliziert bleiben wird? Und die "certain levels" sind bekanntlich $10 Silberpreis, also so gut wie sicher.


    Ferner schreiben sie, daß die Royalities nur für die Sunshine Mine gelten sollen. Da liest man aber immer wieder auch Gegenteiliges (von Sterling-Feinden?) wie z.B. :


    "10-K (Jahresbericht) is wrong to claim that NSR will not apply to properties "independently" acquired by SRLM (such as the leased claims immediately surrounding the Sunshine, including Merger, Metropolitan, Chester, etc.) based on the presumption that SRLM is not a party to the consent decree. Unfortunately, NSR is not only binding on parties to the settlement but to all assignees of the Sunshine property as well, as clearly stated in the NSR lien recorded against the Sunshine mine at the Shoshone County courthouse."


    http://www.stockhouse.com/bull…89474&t=0&all=0&TableID=0


    Ja, also was stimmt nun?


    Viel, viel Geld werden´s brauchen, die Minenburschen aus dem Silver Valley, und zwar schon bald. Und die Aktie wird weiterhin ihre Bocksprünge machen.



    grüsse


    auratico

    ...braucht wohl jeder, der in Explorerwerte (im Sprung?) investiert. Man wird sich wohl eingestehen müssen, daß da oft Emotionen, zuviel Emotionen mitunter im Spiel sind - zumal, wenn man sich dem Sektor erstmals zuwendet.


    Beim Herumstöbern in englischsprachigen Boards bin ich auf einen witzigen, ungeschminkten Artikel gestoßen, der mir vor einigen Jahren eine große Hilfe gewesen wäre, als ich noch nicht so recht verstehen konnte, warum ein vermutlich "guter" Wert mit soundsoviel Ressourcen und "günstig" erworbenen Claims etc.plötzlich über Nacht in den ungebremsten Sinkflug (Explorer im Sprung nach unten) übergeht und man dann monatelang nichts mehr hört, ehe die Buschtrommeln wieder angeworfen werden.


    Inzwischen habe ich die darin geschilderten Prozesse praktisch allesamt durchlaufen und kann ihn nur allen zur Lektüre empfehlen, die beim nächsten Anspringen der Explorereuphorie erstmals mit an Bord sind. Ich stelle es mal für Archivzwecke hier rein. Die Sache ist allerdings in Englisch verfasst...und nicht vergessen: No wonder Vancouver is sometimes called "Hollywood North."


    Der gesamte Text mit 12 Abschnitten findet sich unter:


    http://www.stockhouse.com/bull…&StartDateTime=2007-04-27


    grüsse


    auratico


    THE DEADLY ART OF STOCK MANIPULATION....


    In every profession, there are probably a dozen or two major rules.
    Knowing them cold is what separates the professional from the amateur.
    Not knowing them at all? Well, let's put it this way: How safe would
    you feel if you suddenly found yourself piloting (solo) a Boeing 747
    as it were landing on an airstrip?


    Unless you are a professional pilot, you would probably be frightened
    out of your wits and would soil your underwear. Hold that thought as
    you read this essay because I will explain to you how market
    manipulation works. What the professionals and the securities
    regulators know and understand, which the rest of us do not, is this.


    "RULE NUMBER ONE: ALL SHARP PRICE MOVEMENTS -- WHETHER UP OR DOWN --
    ARE THE RESULT OF ONE OR MORE (USUALLY A GROUP OF) PROFESSIONALS
    MANIPULATING THE SHARE PRICE."


    This should explain why a mining company finds something good and
    "nothing happens" or the stock goes down. At the same time, for NO
    apparent reason, a stock suddenly takes off for the sky! On little
    volume! Someone is manipulating that stock, often with an unfounded
    rumor. In order to make these market manipulations work, the
    professionals assume: (a) The Public is STUPID and (b) The Public will
    mainly buy at the HIGH and (c) The Public will sell at the LOW.


    "RULE NUMBER TWO: IF THE MARKET MANIPULATOR WANTS TO DISTRIBUTE (DUMP)
    HIS SHARES, HE WILL START A GOOD NEWS PROMOTIONAL CAMPAIGN."


    Ever wonder why a particular company is made to look like the greatest
    thing since sliced bread? That sentiment is manufactured. Newsletter
    writers are hired -- either secretly or not -- to cheerlead a stock.
    PR firms are hired and let loose upon an unsuspecting public.
    Funny little "hype" messages are posted on Internet newsgroups by the same cast of usual suspects.
    The more, the merrier. And a little "juice" can go a long way toward
    running up the stock price. The HYPE is on. The more clever a stock
    promoter, the better his knowledge of the advertising business.


    "RULE NUMBER THREE: AS SOON AS THE MARKET MANIPULATOR HAS COMPLETED
    HIS DISTRIBUTION (DUMPING) OF SHARES, HE WILL START A BAD NEWS OR NO
    NEWS CAMPAIGN."


    Your favorite home-run stock has just stalled or retreated a bit from
    its high. Suddenly, there is a news VACUUM. Either NO news or BAD
    rumors. I discovered this with quite a few stocks. I would get LOADS
    of information and "hot tips." All of a sudden, my pipeline was
    shut-off. You'll also see the stock drifting endlessly. You may
    even experience a helpless feeling, as if you were floating in outer
    space without a lifeline. That is exactly HOW the market manipulator
    wants you to feel. See Rule Number Five below.


    "RULE NUMBER FOUR: ANY STOCK THAT TRADES HUGE VOLUME AT HIGHER PRICES
    SIGNALS THE DISTRIBUTION PHASE."


    When there was less volume, the price was lower. Professionals were
    accumulating. After the price runs, the volume increases. The
    professionals bought low and sold high. The amateurs bought high (and
    will soon enough sell low).
    The market manipulator will do everything in his power to keep you OUT OF THE STOCK until the share price has been marked up by at least
    two-three times, sometimes resorting to "shaking you out" until after
    he has accumulated enough shares. Successful short-term speculators generally exit any stock run up when the volume soars; amateurs get greedy and buy at those points.


    "RULE NUMBER FIVE: THE MARKET MANIPULATOR WILL ALWAYS TRY TO GET YOU
    TO BUY AT THE HIGHEST, AND SELL AT THE LOWEST PRICE POSSIBLE."


    Just as the manipulator will use every available means to invite you
    to "the party," he will savagely and brutally drive you away from "his
    stock" when he has fleeced you. The first falsehood you assume is that
    the stock promoter WANTS you to make a bundle by investing in his
    company. So begins a string of lies that run for as long as your
    stomach can take it. You will get the first clue that "you have been
    had" when the stock stalls at the higher level. Somehow, it ran out of
    steam and you are not sure why. Well, it ran out of steam because the
    market manipulator stopped running it up. It's over inflated and he
    can't convince more people to buy. The volume dries up while the share
    price seems to stall. LOOK AT THE TRADING VOLUME, NOT THE SHARE PRICE!


    (...)


    "RULE NUMBER NINE: THE MARKET MANIPULATOR IS WELL AWARE OF THE
    EMOTIONS YOU ARE EXPERIENCING DURING A RUN UP AND A COLLAPSE AND WILL
    PLAY YOUR EMOTIONS LIKE A PIANO."


    During the run up, you WILL have a rush of greed which compels you to
    run into the stock. During the collapse, you WILL have a fear that you
    will lose everything... so you will rush to exit. See how simple it is
    and how clear a bell it strikes? Don't think this formula isn't
    tattooed inside the mind of every manipulator. The market manipulator
    will play you on the way up and play you on the way down. If he does
    it very well, he will make it look like someone else's fault that you
    lost money! The manipulator even knows how to bring you back for yet another play.
    What actors! No wonder Vancouver is sometimes called "Hollywood
    North."