Beiträge von trenntWände

    ich frage mich ja, ob man tatsächlich so viele Phillis über die Grenze schaffen darf.

    Hängt ganz von der zulässigen Zuladung des KFZ ab, sind immerhin über 200 kg netto.
    Ansonsten kann man natürlich auch mehr rüberschaffen, muß es dann aber deklarieren.
    Der Speigel-Autor scheint aber strunzdumm zu sein, sonst hätte er erkannt, daß keiner mit jeweils 200 kg sein Vermögen aus Österreich heimholen würde.
    Wie sollte er es dann hier wieder innerhalb kurzer Zeit und ohne große Einbußen in Geld umwandeln?


    Hat der Speigel-Autor wohl irgendwas aufgeschnappt, was er nicht kapiert hat.


    Siehe auch folgende Aussage: 'Die Bundesbürger halten sich bei inländischen Münzkäufen derzeit eher zurück, deutsche Gedenkmünzen eignen sich nur zum Sammeln, nicht zum Schmuggeln.'


    Alles in allem typischer Speigeldreck.

    der Staat hat kein Verlustrisiko. Er kann den Geldschöpfungsgewinn
    ohne Risiko einstreichen.

    Fällt der Goldpreis, trägt immer einer das Kursrisiko. Würde er bspw. auf 50 % des Preises bei Emission fallen, würden viele die Münzen in Bargeld eintauschen, um sich z. B. mehr Gold auf dem Markt zu beschaffen. Der Staat müßte es annehmen oder das Münzgesetz ändern, um dieser Annahmeverpflichtung zu entgehen.
    Es gibt übrigens mindestens eine Goldmünze, bei der der Nennwert über dem POG liegt. Aus Frankreich: Säerin

    Auszug aus dem ersten Link (Greenspan-Gastkommentar in der FTD) von goldtrader:


    'Zwar drücken zurzeit Überkapazitäten die Preise, aber in der Zukunft sehe ich die Inflation als die größere Herausforderung. Der Statistik nach müsste sie etwa 2012 auftreten, falls politischer Druck die Zentralbanken daran hindert, ihre aufgeblasenen Bilanzen zügig in den Griff zu bekommen.


    Was die Inflation im kommenden Jahrzehnt so wahrscheinlich macht, ist die Lawine an Staatsschulden, die kurz davor ist, über die Weltfinanzmärkte hereinzubrechen. Die Notwendigkeit, in den kommenden Jahren sehr große Haushaltsdefizite zu finanzieren, könnte die Notenbanken unter Druck setzen, Geld zu drucken, mit dem sie einen großen Teil der neu ausgegebenen Schuldtitel aufkaufen.


    Sobald die Arbeitslosenquote kurz davor ist, zu sinken, wird die US-Notenbank Fed vermutlich zulassen, dass kurzfristige Papiere auslaufen. Sie wird entweder ihre neu erworbenen Anleihen und hypothekenbesicherten Papiere verkaufen oder, wenn das die Märkte zu stark erschüttert, Fed-Anleihen ausgeben, um der riesigen Ausweitung der Geldmenge etwas entgegenzusetzen. Die Zinsen würden also steigen, lange bevor wieder Vollbeschäftigung hergestellt ist - was der Kongress in der Vergangenheit nicht gern gesehen hat. Außerdem wird die Notwendigkeit, das wachsende Haushaltsdefizit zu finanzieren, die Realzinsen zusätzlich erhöhen.'


    Das Schneebrett ist gelöst, die Lawine ist nicht mehr aufzuhalten.


    Lt. Tollar ist aber alles im Lot, es droht keine Gefahr.

    Ebenso ist es kein Geheimnis, dass 95% aller Hyperinflationen eine saftige Deflation mit der Zerstörung der auf Schuldenbasis erworbenen Vermögenswerte vorauslief

    Da der Prozentsatz 95 % erwähnt wurde: Der Tollar hat seit 1913 (Schaffung der FED) 95 % seines Wertes verloren. Nach Tollars Meinung hätten die Gläubiger (seiner Meinung nach die FED-Eigentümer) sich das doch gar nicht gefallen lassen dürfen...


    Die letzten 5 % schaffen wir auch noch :thumbsup:

    Die Aussicht auf den US-Staatsbankrott scheint sehr gering zu sein, zumindest geringer als bei den restlichen Industrienationen, denn warum sind die Investoren der letzten Treasury-Auktionen ca. zu 50% Ausländer? Kapital ist bekanntlich scheu wie ein Reh, also sollten US-Staatsanleihen nach Deiner Einschätzung längst unverkäuflich sein - eigenartigerweise ist das Gegenteil der Fall.

    ABS-Papire und Fannie/Freddy-Aktien waren bis Ende '07 auch ganz toll, oder hast du bzw. der "Markt" den Bankrott dieser "Anlagen" damals gesehen?
    Wenn der Staatsbankrott da ist, brauchen wir uns darüber auch nicht mehr zu unterhalten. Vorher sehen, was kommen wird, ist wichtig.


    Kaiserwetter hat ganz richtig erklärt, warum die Schneeballsystemgläubiger weiterkaufen (müssen). War bei unseren iHbeh-Goldschneeballergläubigern auch so.
    Außerdem ist es meist nicht eigenes Geld, sondern Zentralbanken und Pensionsfonds verzocken das ihnen anvertraute Vermögen. Die waren noch nie erfolgreiche Anleger.


    Du lebst im Stadium des Roten Riesen und hoffst, daß er noch 'ne Weile weiterbrennt. Kognitive Dissonanz in Reinform.

    Zwölf Prozent Marktanteil am 840 Milliarden Euro schweren deutschen Pfandbriefmarkt hält die skandalgeschüttelte Hypo-Real-Estate-Gruppe. Sie allein hat zudem 55 Milliarden Euro an unbesicherten Anleihen ausgegeben, die zu einem Großteil bei Versicherern liegen und bei einer Insolvenz größtenteils verloren wären.

    Liebe KLV-Versicherte, macht es dem X5-Fahrer nach und holt euer Geld von der HRE zurück!
    Mal sehen, ob die staatlichen Bürgschaften tragfähig sind... ;)

    Bei real steigenden Rohstoffkosten bleibt gar nichts anderes übrig, wenn man überleben will. Sie müssen durch steigende Produktivität kompensiert werden. Ob Du es glaubst oder nicht, es war Japans Erfolgsrezept in den 70ern und 80ern.

    Amiland wird nicht überleben, keine Chance. Japan konnte damals exportieren (so wie Deutschland bis 2008 ), weil andere Länder diese Waren nicht herstellen konnten. Da fällt mir bei den Amis außer den bisherigen Exportwaren nichts ein, was andere Länder importieren könnten. Die haben nämlich selber unter sinkender Auslastung ihrer Industrien zu kämpfen.


    ALLE wollen exportieren, aber nicht nach Afrika. :(

    Wird der Dollar abgewertet, geht der Ölpreis hoch, doch dann werten Euro und Yen ebenfalls ab, um ihre Ökonomien zu schuetzen, der Dollar steigt, der Ölpreis fällt = Nullsummenspiel.


    In einer Kreditkontraktion, wenn Geld knapp gehalten wird, ist es ausserdem völlig ausgeschlossen, dass es zur Inflation kommt.


    Persönlich fände ich eine drastische Dollarabwertung sogar sehr vorteilhaft, weil global gesehen Investitionskosten in den USA sinken und Arbeitsplätze in die USA exportiert würden. Die steigenden Rohstoffkosten würden durch steigende Produktivität kompensiert

    Alles klar:
    Wenn die Nicht-U.S.-Währungen fallen, fällt der Ölpreis.
    Wenn der Dollar fällt, wird die Schuhproduktion von Indonesien nach U.S.A. verlagert, weil die dann ja billiger als für 10 Cent am Tag produzieren können.
    Wenn sich die Rohstoffkosten verzehnfachen, verzehnfachen die Amis einfach mal ihre Produktivität.


    Solche Gedanken nennst du nüchternen Realismus?
    Ich nenne das grob fahrlässige Verbreitung üblen Schwachsinns.
    Da sind ja unsere Politiker noch vernünftiger.

    Von den über $3 Billionen Dollars, die die US Regierung sich neu verschulden wird, werden nur $300 Mrd durch QE erzeugt, und das auch nur temporär.

    Ja klar, wenn die Ausländer irgendwann wieder wie blöde kaufen werden, dann wird QE zurückgenommen werden. Wer an den Weihnachtsmann glaubt...
    Daß es nur 300 Mrd. waren (also umgerechnet 9.000 Tonnen Gold), liegt daran, daß sie für den Rest (bisher!) noch genügend Deppen, äh Abnehmer, gefunden haben.
    Schließlich brauchen die U.S.A. ja Waren aus dem Ausland, und die bekämen sie nicht so preiswert, wenn sie sie ausschließlich mit komplett neu gedruckteTollars "bezahlten".
    Die übrigen "Sicherheiten" wie Hypotheken und Unternehmensanleihen, auf die frische Tollars emittiert werden, sollte man in Bezug auf das Thema dieses Threads auch nicht unterschlagen. Die Summe von Tollars, die für diese Papiere ausgereicht wurde, ist ja noch erheblich höher als die 300 Mrd. für die Staatsanleihen.


    Da du auf Realismus abstellst: Die jetzt mit ca. 4 % p.a. abgezinsten U.S.-Staatsanleihen haben dasselbe Schicksal wie die ABS-Papiere vor sich, die bis Sept. '07 ähnlich rentierten. Seltsam, daß du das nicht erkennen willst. Denkst du ehrlich, der Dollar übersteht den U.S.-Staatsbankrott?

    Die elektromagnetische Energie, die hier möglicherweise auf die Erde treffen kann, würde außerhalb abgeschirmter Schutzräume Ströme in allen Leitungen induzieren, deren Energie irgendwo landen muss nämlich in Nanometer kleinen Transistoren und Schutzwiderständen, die für elektrostatische Aufladungen vom Teppichboden ausgelegt sind. Mikroelektronik ist empfindlich auf elektromagnetische Einflüsse. Diese werden meist abgeschirmt, so dass nicht der Rechner abstürzt, wenn das Licht eingeschaltet wird. Wenn aber der elektomagnetische Einfluss so stark wird, dass Drähte schmelzen, hilft das nichts mehr.

    Noch nie was von Blitzeinschlägen gehört, von Schmelzsicherungen und Netzfiltern keine Ahnung?
    Lesen bildet. :evil:

    Nachfrage wird immer mit Krediten aufrechterhalten, das ist ein Grundprizip der Wirtschaft. Ursache der Krise war aber nicht die gesunde Kreditvergabe, sondern der Kreditexzess, wie Du selber schreibst. Erst der Exzess, von den Banken konstruiert und durchgeführt, hat die Krise ausgelöst, nicht die gesunde Kreditentwicklung.

    Vor über 3 Jahren hat Ron Paul das Problem exakt beschrieben:
    'Auf kurze Sicht können die Herausgeber nicht gedeckter Papierwährungen erhebliche Profite akkumulieren. Auf längere Sicht bedroht dies das Land, welches die Weltleitwährung stellt. In diesem Fall sind das die USA. Solange andere Länder unsere Dollars in reale Wirtschaftsgüter eingetauscht haben, kamen wir gut raus. Diesen Vorteil wollen viele im Kongress nicht wahrhaben, wenn sie China wegen seines Handlesbilanzüberschusses gegenüber uns anklagen. Dies führte zur Auslagerung vieler industrieller Arbeitsplätze ins Ausland, gleichzeitig wurden wir mehr von anderen abhängig und weniger selbstversorgungsfähig. Das Ausland hortet unsere Dollars zu Gunsten seiner hohen Sparquote und verleiht uns diese netterweise zu niedrigen Zinsen, um unseren exzessiven Konsum zu finanzieren. Das scheint vordergründig das große Geschäft für alle Beteiligten zu sein, aber die Zeit wird kommen, in der unsere Dollars – wegen ihrer Abwertung – weniger freudig entgegengenommen oder gar vom Ausland zurückgewiesen werden. So könnte eine ganz neue Situation entstehen, die uns dazu zwingt, den Preis für das Über-unsere- Verhältnisse- und Über-unsere-Produktionsfähigkeit-Leben zu bezahlen. Der Sinneswandel hat, was den Dollar betrifft, bereits begonnen, aber das Schlimmste steht noch bevor.'


    Der Kreditexzess ist also die logische Konsequenz eines durch Produktionskostendifferenzen und daraus folgender Handelsbilanzdefizite entstandenen Ungleichgewichtes.
    Zur Auflösung dieser Ungleichwichte schrieb er:


    'Die künstliche Nachfrage nach unserem Dollar, verknüpft mit unserer militärischen Macht, hat uns in die einzigartige Position versetzt, die Welt beherrschen zu können, ohne selbst produktiv zu arbeiten, zu sparen und unseren Konsum oder unsere Verschuldung zu begrenzen. Das Problem ist, so kann das nicht weitergehen. Die Preisinflation erhebt ihr hässliches Haupt und die Blase an der NASDAQ-Börse, welche von schnellem Geld provoziert wurde, ist geplatzt. Genauso geht der Immobilienblase die Luft aus. Die Goldpreise haben sich verdoppelt und ein Ende der Bundesausgaben ist nicht in Sicht, bei Null politischem Willen, sie zu zügeln. Das letztjährige Handelsdefizit lag bei über 728 Mrd. Dollar. Ein Zwei-Billionen-Dollar- Krieg tobt, und es werden Pläne lanciert, den Krieg auf den Iran und möglicherweise Syrien auszudehnen. Die einzige Kraft, die dies verhindern kann, ist die weltweite Abkehr vom Dollar. Diese wird kommen und schlimmere Bedingungen als 1979/80 hervorrufen, die 21%ige Zinsraten erforderten, um korrigierend einzugreifen. Aber in der Zwischenzeit wird alles nur Erdenkliche getan, um den Dollar zu schützen. Wir teilen dieses Interesse mit denjenigen, welche unsere Dollars horten, um die Farce fortzusetzen.'


    In dieser o.g. Zwischenzeit, in der Tat eine Farce, sind wir (noch).

    Der Todeskampf eines abgewirtschafteten Systems ist nie schön.


    Die Druckereien können übrigens schon mal Plakate fürs Demonstrieren drucken, um noch vor der BTW das Geld für den Katalogdruck vom Steuermichel einzufordern.

    They can make money lending the U.S. government money. They can buy bonds. If they face bankruptcy as a system, the Federal Reserve System and Congress can simply compel them to buy bonds.


    The deflationist must argue: "The Federal Reserve System would never do such a thing. Also, Congress would never do such a thing. Besides, no President would sign such a law, no matter how large the Federal deficit gets."


    Ha, ha, ha. And, I might add, ho, ho ho.

    Für Systemgläubige wie Tollar wäre das sicher nicht zum Lachen. ;)

    Sie gaben das Gold ihrer Kunden als Kredit an Dritte weiter und behielten nur eine Sicherheitsreserve, um Rückforderungen von Kunden bedienen zu können. Dadurch gehörten viele der Goldmünzen im Tresor der Bank plötzlich zwei Leuten.

    Die Handelsblatt-Fritzen widersprechen sich in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen: Wenn sie das Gold ihrer Kunden als Kredit weitergaben, wie kann es dann noch im Tresor gelegen haben?
    Hier kann man wieder schön den Unterschied zwischen Gold (resp. Geld) und Gold- (resp. Geld-)forderung sowie die allgemein vorherrschende Unkenntnis bezüglich dieses Unterschiedes sehen. :P


    Auflösung: Das Gold resp. Geld hat/hatte natürlich der Kreditnehmer, und der hat es dann für Investitionen, Konsum oder im Kasino ausgegeben.