Beiträge von trenntWände

    Die Flucht in Sachwerte würde einsetzen, dessen Besitz dann ebenfalls eingeschränkt werden müßte, wie damals schon Gesell postulierte.

    Da kann man ja drauf gespannt sein, wie die U.S.A. den Besitz des Auslandes an Sachwerten einschränken will. ;)
    In den U.S.A. aber wird einfach das Licht ausgehen.
    Hier auch. :(

    Das ist richtig, doch dann würden Länder wie China aber auch andere Exportnationen ihre Dollars sofort in die Mülltonne werfen. Darum sollte das jemand tun?

    Das Ausland sieht doch aber, daß es betrogen wird, indem seine U.S.-Anleihen einfach mit frischem Notenbankgeld zurückgekauft werden! Irgendwann gibt es die 1-Bio-Dollar-Note, mit der die U.S.A. ihre Schulden bei den Chinesen bezahlen werden.
    Diese Aussicht auf wertloses Verfallen bringt die Gläubiger automatisch dazu, sich von diesen "Vermögenswerten" zu trennen.
    Jetzt noch heimlich, still und leise; später wird es nur noch heißen: Raus damit, solange man überhaupt noch etwas dafür erhält!


    Wann dieser endgültige Vertrauensverlust eintritt, ist von der Intelligenz der Gläubiger abhängig. Wie bei den eBay-Goldverkäufer-Schneeballsystemen gehören die Teilnehmer an diesem System anscheinend auch zur gierigen und dummen Sorte. Sonst hätten sie ja auf die tollen Gewinnaussichten dankend verzichtet...

    Sicher, irgendwann kommt die Inflation, nur so schnell rechne ich nicht damit.

    Du hättest Recht, wenn die Gläubiger hauptsächlich in den U.S.A. zu finden wären. Doch die U.S.A. sind darauf angewiesen, immer mehr aus dem Ausland subventioniert zu werden, was aber seine Obergrenze erreicht hat.
    Hierzul ein aktueller englischsprachiger Link: niemals in der Weltfinanz-Geschichte war so viel von einer Währung außerhalb des Emittentenlandes, das quasi von einem Augenblick zum anderen zurückgespült werden konnte

    Milly, das ist eine weitere Illusion. Die grossen Exportnationen, deren Wachstum und Wohlstand vor allem darauf beruht, allen voran Deutschland und China werden ihre Waehrungen genauso in die "ewigen Jagdsgruende" schicken. Sollte der Dollar dennoch massiv abwerten, werden die Maerkte in Asien und Europa bald massiv mit "made in U.S.A." ueberflutet.


    (Die Erwiderung war, so denke ich, an mich und nicht an Milly gerichtet)
    Ich sehe das eher wie silberjunge:
    'Der andere Weg der Reflationierung durch Ausweitung der Staatsschulden und direkter Finanzierung durch die Fed verheißt nichts Gutes für die Stabilität des Dollars und somit für die Werthaltigkeit jeglicher Papiergeldforderungen gegen die USA. Das Ausland hält bereits heute über 3 Bio. USD in US-Staatsanleihen, davon besitzen die ausländischen Zentralbanken alleine 2.165,8 Mrd. USD im Januar 2009, und China ist "stolzer" König der Gläubiger in Höhe von 739,6 Mrd. USD. Dass das Ausland über 7.000 Mrd. USD in Form von US-Staatsanleihen, sonstigen Forderungen gegenüber dem US-Staat und Unternehmensanleihen hält, zeigt das gigantische Ausmaß der von einem ausländischen Kapitalabzug ausgehenden Gefahr (der allerdings durch Devisen- und Kapitalverkehrskontrollen entgegen gewirkt werden könnte, warum wir unseren Abonnenten seit Monaten dringend raten, in den USA keinerlei Wertpapierdepots und Bankkonten zu halten).


    Die Fed riskiert, nicht nur den Geldhunger des US-Finanzministers bedienen, sondern auch die vom Ausland gehaltenen Papiergeldforderungen monetarisieren zu müssen. Der Inflationsschock folgt dann auf den Deflationsschock der letzten Monate. Allerdings wird der "Inflatonsdrache" noch etwas Zeit benötigen, um tief Luft zu holen, bevor er dann das Feuer der Geldentwertung speien wird. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ging in den letzten Monaten noch zurück und kompensierte die Geldmengenausweitungen. Bereits Mitte 2008, als wir unsere Warnungen vor einem Deflationsschock aussprachen, glaubten wir an einen darauf folgenden Inflationsschock im 2. Halbjahr 2009. Für die USA bleiben wir bei dieser Einschätzung. '

    Kapital fließt ab, produziert wird hier eh nix mehr, Rohstoffe haben wir doch kaum in Dtl./EU/USA - was haben wir in den nächsten 10-20 Jahren überhaupt noch für einen Wert für den globalen Markt, wenn wir mal KEIN Geld mehr haben, weil's in China gelandet ist?

    Rückbesinnung auf verlorengeglaubte Tugenden wird gefragt sein, denn alle Alt-Ansprüche aus der heutigen Zeit werden kein Gegenüber finden, der diese erfüllen wird. Private Netzwerke, handwerkliches Geschick und mobiles Gold/Silber könnten einem das Leben retten.

    ...oder warum wollte mich die Versicherung besch....en? :boese:

    Hast schon Recht mit deiner Vermutung; es ist ganz normales Hinhalten, um die Liquidität der Versicherung aufrechtzuerhalten. Haben die eBay-Schneeballsystembetrüger genauso gemacht. Kannst wirklich nur hoffen, daß noch genügend Deppen in die Versicherung einzahlen, damit du dein Geld zurückerhältst. :thumbup:

    Inflation wird auch sicher irgendwann in Anbetracht der in den Bilanzen der FED schlummernden Geldmengen ausbrechen, aber sofort und drastisch bekaempft werden. Die Hyperinflation kann man deswegen ausschliessen.

    Da die U.S.A. auf Kapital- und Warenzufluß aus dem Ausland angewiesen sind, wird ein Vertrauensverlust des Auslands den Dollar in die ewigen Jagdgründe schicken.
    In Gold gemessen wird es sicher eine Deflation in den U.S.A. geben, aber in Dollar gemessen eine Hyperinfla.

    Aktuell ist von diesen hohen Schulden kein Wörtchen zu hören, wo sind die nur hin?
    Zitiere aus dem verlinkten Tagesspiegelartikel: 'Bereits 2004 waren bei GM in Folge von vorausgegangenen Herabstufungen die Kreditkosten um 26 Prozent auf knapp zwölf Milliarden Euro und damit deutlich schneller als die Schuldenlast (plus elf Prozent) gestiegen. Der Schuldenstand von GM beträgt 291,8 Milliarden Dollar und bei Ford 161,3 Milliarden Dollar.'

    Artikel von La Rouche : Auszug vom 12.10.05


    Meine Aufgabe heute ist, Ihnen zwar nicht gerade eine Vorhersage im engeren Sinne zu geben, aber doch eine Vorhersage in dem Sinne, daß ich beschreibe, welche Bedingungen und Realitäten wir berücksichtigen müssen, wenn wir uns vor dem bevorstehenden größten Finanzkrach der Neuzeit retten wollen. Dies ist keine Depression. Wir hatten eine Depression der Börsen schon im Oktober 1987 - ich habe das damals vorhergesagt, und es kam so. Inzwischen sind wir auf eine neue Art von Wirtschaft umgestiegen, die sich auf Derivate stützt, auf Spielgeld. Diese hyperinflationäre Spielgeldwirtschaft befindet sich jetzt in einem Grenzbereich, wo sie zusammenbrechen muß. Man kann nicht mechanisch vorhersagen, an welchem Tag sie einstürzen wird. Aber wir wissen, daß diese Wirtschaft zusammenbrechen wird, wenn sie so weiterläuft, und das bald. Es wird viel mehr als eine Depression sein: Die ganze Weltwirtschaft wird sich auflösen...
    Unser jetziges System ist hoffnungslos bankrott. Das derzeitige Währungssystem ist am Ende. Greenspans Machenschaften mit der Federal Reserve seit 1987 haben einen riesigen Berg von Schulden, von Finanzderivaten, "Hedgefonds-Schulden" und ähnlichem geschaffen, den man niemals bezahlen kann. Wir sprechen von einer Weltwirtschaft in einer Größenordnung von nicht mehr als 60 Billionen Dollar. Dem gegenüber stehen Zahlungsverpflichtungen im Zusammenhang mit Finanzderivaten von etlichen Billiarden, vielleicht mehreren hundert Billiarden Dollar. Das kann und wird niemand zurückzahlen!... Deshalb müssen wir die Volkswirtschaft und das Bankenwesen der Vereinigten Staaten einem ordentlichen Konkursverfahren unterziehen. Praktisch die ganze Welt muß sich einem solchen allgemeinen Konkursverfahren unterziehen...

    Den Rest (Welt-Konkurs) schaffen wir auch noch!


    Weil's so schön ist, zitiere ich aus dem vom TE verlinkten Artikel: 'Die grossen Manipulatoren, Interventionisten und Herren des Papiergeldsystems verursachen Verzerrungen und immer grössere Fehlallokationen im globalen Wirtschafts-, Fiskal- und Finanzbereich. Diese werden den ökonomischen Gesetzen zufolge am Ende durch die niemals auf Dauer ausser Betrieb zu setzenden Marktkräfte wieder in schmerzhafter Weise krisenhaft korrigiert. Dies kann genau so wenig vermieden werden, wie die Wirkungen der Schwerkraft, es sei denn ein Wunder geschieht. Doch Wunder derartigen Ausmasses sind heute extrem selten geworden.


    Im gleichen Masse, wie diese punitiven Massnahmen der Märkte greifen, steigen Angst, Unsicherheit und der Preis der Edelmetalle, insbesondere der des Goldes, wobei drei Phasen durchlaufen werden und dem grossen Höhepunkt am Ende von Phase Drei. Die Zentralbanken, Regierungen, Bullionbanken, "Gold-Shorter" und andere Goldhasser spielen dabei unwissentlich die Rolle der grossen Helfer des Goldmarktes. Im Gold haben sie sich einen mächtigen Gegner ausgesucht, der am Ende übermächtige Kräfte entwickelt und als König seinen einst verlorenen Thron wieder besetzen wird - und sei es nur für einige Jahre oder Jahrzehnte. Er muss sich allerdings in der von Deflation gekennzeichneten Schlussphase diesen Thron mit "Königin Bargeld" teilen.'

    Es gehört alles der Mutter in Detroit.

    Was mich bei der Mainstreet-Berichterstattung maßlos aufregt, ist die Tatsache, daß offensichtliche Widersprüche nicht thematisiert werden: Zuerst hieß es, die Opel-Patente wären verpfändet, dann hieß es, der Opel-Aufsichtsrat hätte die Abspaltung Opels von GM incl. der Patente beschlossen, jetzt heißt es, bei den nächtlichen Verhandlungen hätte der U.S.A.-Regierungsvertreter keine Befugnisse für Zugeständnisse seitens GM gehabt.
    Die Schreiberlinge sind also genauso doof wie die Politiker und die Manager, anders ist das nicht zu erklären. :thumbdown:

    @tabeth ....in deinem Beispiel musst du wirklich geistig verwirrt sein, weil wie später geschrieben ist das garnicht steuerpflichtig. Aber deine Posts klingen eh nach wenig sachkundiger Pöbelei ohne Wissen. Hauptsache man kann sich beschweren gegen Staat usw.

    Wer so einen Schaas schreibt, glaubt noch an den Weihnachtsmann. :thumbdown:
    Der Staat ist nämlich dazu da, die Macht der Cleveren über die Dummen aufrechtzuerhalten, damit die Cleveren die Dummen ausbeuten können.
    Keinen Cent zuviel diesem Machtinstrument, denn wir sind doch nicht dumm!

    One option for the U.S. government is to start "buying" virtually ALL of its own Treasuries to drive up the price. And the trillions of new dollars that would need to be printed immediately would send the U.S. dollar into a nose-dive much worse than its current rate of descent.

    3 mal haben sie mit künstlich billigen Krediten das Kartenhaus jeweils um fast eine Größenordnung vergrößert (Aktienblase, Immoblase, Staatsschuldenblase), nun kommt das Ende.
    Fasten your seatbelts!