Beiträge von ALEXIS

    Zitat

    Original von mesodor39
    Physisch kaufen, liegenlassen und die nächste Zeit ganz einfach vergessen, zu verkaufen. Denn: alles ist schlecht, also steigt der POG mittelfristig (zwei bis dreijahressicht) garantiert weiter stärker als Aktien, Anleihen und son oftmals marodes Zeuchs.


    Was bitte ist nur so schwer daran, das zu verstehen und dann entsprechend dieser Erkenntrnis zu handeln?.


    Meine Meinung: je stärker die Volatiiliät, desto schneller geht das Gold von den Unwissenden / Unentschlossenen / Unruhigen / Ängstlichen hin zu den Starken, Ruhigen, Abgeklärten und Wissenden.


    Warum bei jedem kleinen Auf und Ab soviel Unruhe entsteht bleibt für mich ebenfalls rätselhaft.
    Die Tendenz der Edelmetalle ist fabelhaft gut.
    Nur derjenige, welcher den Unterschied von physischen Investment in Edelmetallen und, wie mesedor es bezeichnet, marodem Zeuchs verstanden hat, bleibt ganz entspannt.


    Gold ist halt viel mehr als nur ein Investment.


    Zwei entscheidende Sachen werden i.d.R. nicht verstanden:


    - Die offiziellen Goldkurse sind keine Wiederspiegelung des physischen Marktes.


    - Die manipulative Ausrichtung in kurzfristiger Zinsgewinne und Scheinrenditen dient der langfristigen Kreditversklavung und Enteignung.


    Aus meiner Sicht gibt es drei wirkliche Horrorszenarien für Goldbugs:


    1. Verbot des privaten Goldbesitzes
    2. Willkürliche Festlegung des Goldpreises seitens der Finanz- und Politikermafia, z.B. wieder auf 35 $ die Feinunze
    3. Technologische Überraschung, wenn Gold künstlich hergestellt werden könnte und das noch wirtschaftlich effektiv


    Alles andere .... :O


    ALEXIS

    [quote]Original von GOLD_Baron
    Man sollte sich v.a. noch mal das von BAAL gepostete Bild anschauen, auf dem drei sehr wichtige Herren zu sehen sind. Einen durfte ich sogar schon live erleben. 8)


    Ja, die drei unterscheiden sich nur in der Verteilung
    von Vermögens-, Mucki- und Hirnmasse.
    Sonst passt das schon und das meinte ich auch mit den Fragestellungen ...


    ALEXIS

    Buffet würde in der zu erwartenden Krise über die Rückversicherer
    und deren kommunalen Anleihen viel Macht ausüben können.


    Um was soll es einem Mann mit diesem gewaltigen Vermögen
    und diesem Alter noch gehen?
    Um noch mehr Geld?
    Wieviel Geld setzt er überhaupt selbst ein und was wäre Kredit?
    Wieviele Einwohner und welche Fläche der USA würden in seine
    direkte Abhängigkeit gelangen?


    Auf wen gehen bei Ausfällen von Bondversichereren die Vermögensrechte über?


    Eins dürfte feststehen,
    beim amerikanischen Steuerzahler ist das Euter leer ...


    ALEXIS

    Zitat

    Original von Rhöngold
    "Es wird noch sechs bis neun Monate dauern, bis die Krise verkraftet ist"


    Mit der Abgeltungssteuer 2009 im Blick wird der Dax im Herbst eine schöne Ralley hinlegen. Fragt sich nur von welchem Niveau aus :D


    Wenn man zusätzlich noch bedenkt, wie viele Milliarden Abschreibungsvolumen
    der Banken in 2008 entstanden und weiterhin entstehen werden,
    ist ein beträchtliches schwarzes Steuerloch im Finanzhaushalt
    2009 zu erwarten ... 8)


    ALEXIS

    @ Fragezeichen


    Glaube mir, je mehr du in die Tiefe der sogenannten Einlagensicherungs-
    varianten eindringst, um so mehr qualmende Fragezeichen
    kreisen über deinem Kopf.


    Beim Bankencrash werden sie alle versagen.
    In der anfänglichen Panikphase gibt es dann entweder
    zu wenig Geld oder die Banken werden anschließend hyperinflationieren
    und du kannst mit deinem Reisekoffer zur
    Abholung von Bargeld in die Filiale kommen.


    Auch Bezugsscheine könnten wieder in Mode kommen.
    Das hat aber mit der Bank schon nichts mehr zu tun.


    Schon jetzt in "Friedenszeiten" versagt eine Sicherungseinrichtung,
    wie der EdW total.
    Beispielhaft dafür ist die PHOENIX-Pleite (ebenfalls bis 20.000 Euro
    und davon mindestens 90 % ...).
    Seit drei Jahren haben die Geschädigten keinen Euro erhalten.
    Dabei geht es nur um ca. 600 Millionen.
    Im Gegenteil, die Anleger werden jetzt noch vom Insolvenzverwalter
    und vom Finanzamt geschröpft.


    Zur Zeit spielt bei der Bankenauswahl nur die Kostenstruktur eine Rolle.


    Sollte ein Finanzkollaps kommen, bleibt abzuwarten, wie danach die
    vormals vorhandenen Guthaben bewertet werden.
    Deshalb sollte man ein in Deutschland ansässiges Geldinstitut wählen.


    ALEXIS

    @ holger73


    Hast du schon genau durchgerechnet, ob überhaupt ein Verkaufsgewinn nach Abzug der Kreditabzahlung übrig bleibt,
    um in ein anderes Objekt zu investieren?


    Ansonsten würde ich mir keinen Druck wegen der Kreditablösung machen.
    Zuerst benötigst du doch einen passenden Käufer.
    Ist der gefunden, gehts zum Notar.
    Erst kurz davor würde ich die Bank darüber informieren (vorausgesetzt,
    du kennst den überschlägigen Ablösebetrag).
    Im Notarvertrag wird deine Pflicht zur Lastenfreistellung vereinbart.
    Benötigt der Käufer eine Bankfinanzierung, klären die Banken den Ausgleich untereinander.
    Abgelöst wird der valutierende Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt.
    Der Kreditgeber des Käufers löst also deinen Kredit aus, vorausgesetzt
    der Kaufpreis übersteigt deine noch offenen Kreditschulden inkl. Vorfälligkeitsentschädigung.


    Ganz wichtig:
    Prüfe genau, ob der Käufer eine Finanzierungsbestätigung oder einen
    Eigenkapitalnachweis erbringen kann bzw. beschränke die Auflassungsvormerkung zeitlich.


    ALEXIS

    Zitat

    Original von freefly
    http://www.finanztreff.de/ftre…94,sektion,topthemen.html


    Das war kein "Befreiungsschlag", das riecht nach Rettungsaktion - warum sollten sich die HypoReal, die BNP und Lehmann dieses Risiko freiwillig aufhalsen.


    Das ist doch wieder mal Märchenstunde :rolleyes: ?(


    Für mich ist das vergleichbar mit dem Hin- und Herschieben von Gammelfleisch.
    Mit dem Verkauf untereinander kann man viel Geld verdienen,
    die Endkunden schlucken das eklige Zeugs in verfremdeten Produkten
    ohne es zu merken.
    Irgendwann gibts einen kleinen Skandal für die Öffentlichkeit, ohne das
    sich am Betrugssystem was ändert.
    Warum auch? Betrug ist legal, gesellschaftsfähig und überlebenswichtig.
    Der ganz normale Wahnsinn ...


    Die Rettungsaktionen der Banken bestehen darin, dass sie sich im vollem
    Bewußtsein Dreck untereinander anbieten und verkaufen.
    So kann man nicht mehr zeitnah feststellen, welche Banken gerade den
    meisten Müll besitzen. Das sind alles lebensverlängernde Maßnahmen
    der Banken. Keiner darf ausfallen, sonst fällt auch die größte Lüge,
    die Vertrauenswürdigkeit.
    Bis dahin zählt jeder Tag, an dem noch kräftiger abkassiert werden kann.
    Der schöne, neu verpackte Müll, muß nur einfallsreicher auf die Volksdeponie abgeladen werden...


    ALEXIS

    Zitat

    Original von jazzman
    Mein Berater war nicht da, seine junge Kollegin war ganz angetan vom Anblick der grossen Silbermünzen und fragte mich, ob ich denn ein Sammler wäre. Ich antwortete (O-Ton): "Nein, ich erwerbe nur gespeicherte Kaufkraft" :D :D
    :D


    Als ich vor einigen Jahren meine ersten Goldlunars bestellte
    (mit hohem Preisaufschlag, Unze kostete fast 400,- EUR, 2 x Drachen war auch dabei :D )
    und bei der Sparkasse abholte, wurde ich von den Bankangestellten regelrecht belagert.
    Noch keine von den Damen hatte vorher soetwas Schönes gesehen.
    Die Augen leuchteten. Eine gewisse Ehrfurcht war zu spühren und sie fragten mich,
    ob sie die Münzen auch mal anfassen und anschauen könnten.
    Das was sie da in den Händen hielten, kam wohl irgendwie aus einer anderen, verbotenen Welt.


    Die Frage "Sind Sie Sammler?" dürfte jeder von uns am Bankschalter schon gehört haben.
    Diese Frage muß gestellt werden.
    Ich empfehle, diese Frage immer mit JA zu beantworten 8)
    Besonders die schönen Motive erwähnen, die es einem angetan haben.
    Selbst wenns nur Krügerränder sind ... :D


    ALEXIS

    Zitat

    Original von Eulenspiegel


    Naja,...........hier gibts größeren: http://www.deutsche-bank.de/
    Gruß
    Eulenspiegel


    Der Slogan der Deutschen Bank,
    "Leistung aus Leidenschaft!"
    sagt eigentlich alles.


    Eine Bank mit Emotionen, dümmer gehts nimmer.
    In Abwandllung der bekannten Redewendung müßte drunter stehen:
    Unsere Leidenschaft ist eine Kraft, die Leiden schafft.


    Oder dann noch diese "Beraterbank"
    ... das ist doch nicht normal für eine Bank ...
    Mit Sicherheit nicht ...


    Slogan der Deutschen Bank 1995
    "Vertrauen ist der Anfang von allem"
    Was das Ende ist, wissen wir jetzt auch ...


    Slogan Deutsche Bank 2000
    "Es gibt Dinge, die sollte man lieber persönlich machen."
    ... korrekt !


    Slogan WestLB 2005
    "Bank der neuen Antworten"
    ... na, dann warten wir mal ...


    Mehr gibts unter:


    http://www.slogans.de/slogans.php?GInput=bank


    ALEXIS

    Mein Vorschlag ist Folgender:


    Organisier dir das neue Filmchen "Warum überall Geld fehlt" auf DVD,
    brenn (ausdrücklich von den Machern erwünscht) einige Kopien,
    verteile sie beim nächsten Stammtisch.
    Ohne Basiswissenvermittlung mit Verdauungsphase gibts, wie du
    bemerkt hast, nur frustriertes Gelaber ohne Ergebnis.


    Beim darauf folgenden Stammtisch komme mit leichter Verspätung.
    Wenn dich deine Truppe beim Hereinkommen erwartungsvoll anschaut,
    haben sie den Film angeschaut und den Nachdenkeffekt gehabt.


    Der Rest ergibt sich von alleine. Sie werden beginnen manche Information einzuordnen,
    die für sie bisher gar nicht existierte.
    Kommt die Krise, könntest du so ein kleines Netzwerk aufgebaut haben.
    Nicht jeder kann und hat alles für diese Situation.
    (Ich denke gerade an den Thread "Seid ihr bewaffnet?" :D )
    Ein vorbereitetes Netzwerk ordne ich der Krisenvorbereitung zu.


    Bleibt alles beim Alten, verzichte auf den Stammtisch und suche dir
    Leute, die mehr können, als Bier in die Birne zu kippen ;)

    ALEXIS

    @ X1D1


    Lass einfach mal bei deinen Betrachtungen das ständig ins
    Felde geführte Jahr 1980 weg.
    Schon ergibt sich ein total anderes Ergebnis ;)
    Totaler Quatsch könnte eine Gegenrechnung sein,
    ein Anleger kaufte ein Jahr vorher (1979) die Unze für 180 EUR,
    das ergibt bei 100.000,- EUR ca. 555 Unzen Feingold.
    Heutiger Wert so etwa 345.000,- EUR, nach inflationsbereinigter
    Kaufkraft so ca. 1.270.000,- EUR.


    Den argumentiven Kampf gegen Investitionen in Gold
    haben schon ganz andere geführt.
    Gold ist immer das geblieben, was es immer war.
    Gold eignet sich einfach nicht zum spekulieren.
    Andere Investments, wie Aktien sind extra dafür geschaffen worden.
    Wenn man die Funktionen des Goldes verstanden hat,
    hört man mit derlei Gegenüberstellungen auf.


    Was meinst du:


    Wieviele werden gerade 1980 und dann noch auf dem Kurshöhepunkt
    in Gold investiert haben und die edlen Stückchen heute,
    nach fast 30 Jahren noch besitzen?


    Wer hat vor fast 30 Jahren in breit gestreute Aktien investiert und hat
    diese gehalten? Und wenn, was hat er dann heute im Depot?


    Bei solch langfristigen Vergleichen bitte einen Faktor berücksichtigen:


    Der Mensch hat in dieser Zeit auch gelebt, dabei konsumiert,
    sich verspekuliert, u.U. finanziert, seine Strategien geändert ...


    In den 30 Jahren ist es gelungen, die Menschen immer mehr aus den
    Sachwerten in Richtung unbegrenzter Geldwerte zu treiben.
    Und genau dies wird sich jetzt rächen!


    Ich stimme dir zu, vorrangig an heute und morgen zu denken.
    Für übermorgen gibts keine verlässlichen Prognosen.
    Aber gerade "morgen" könnte Gold seine größten Stärken ausspielen,
    als Chance für das erfolgreiche Übermorgen.
    Wer davon ausgeht, er kann mit den Erfahrungen aus den letzten
    30 Jahren seinen Wohlstand in 30 Jahren sichern,
    wird weiter in Aktien rumwurschteln und falls dann noch Geld übrig,
    sein Sparbuch und Tagesgeldkonto bestücken.


    Gold ist immer noch Gold, mit allen seinen speziellen Eigenschaften.
    Geld verliert jeden Tag an Wert, gegenüber realen Sachwerten und
    Produktionskennzahlen, egal wieviel zusätzlich geschaffen wird.
    Heutige Währungen können morgen verschwinden und in den letzten
    30 Jahren gabs dies mehrmals.
    Auf Geld, ob nun auf dem Tagesgeldkonto oder in Aktien hat der Staat
    beste Möglichkeiten der Kontrolle und Selbstbedienung.


    Mit Geld übernimmst du immer auch Schulden.
    Gold ist kein Schuldgeld bzw. kein Kredit.


    Nicht zu unterschätzen, mit Gold erwirbt man ein Stückchen mehr Freiheit.



    Passt nicht exakt zum Threadthema,
    mußte aber mal wieder gesagt werden 8)


    ALEXIS

    Zitat

    Original von coolhand
    welcher Intendant legt denn solch wichtigen Sendungen mitten in die Nacht ??..... :(


    Ist doch noch nicht wichtig genug ...
    Betrifft doch erst ca. 50.000 Leute ...


    Ich hab die Sendung auf der Scheibe,
    man weiß ja nicht, obs die geplanten Wiederholungen wirklich gibt.


    ALEXIS

    Links zu den Hintergründen ...


    http://www.hippokrates-erfolgs…com/hippokrates/about.php


    http://www.hippokrates-team.de/historie.htm



    Auszug aus der Historie der Charakterologie:


    "2001: Gründungsjahr der Hippokrates GbR durch Herrn Gert Oberhollenzer und Herrn Egon Kress.
    Entsprechung des Hippokratischen Eides, durch die honorarfreie Weitergabe des Basiswissens
    auf dafür speziell aufgebauten Seminaren."


    Wer hält sich heute schon noch an Hippokratischen Eid,
    wenn das Geld auf der Strasse liegt 8)
    Die Scheinchen sind eine Spende an den Verein der Lebensfreunde.



    Für Misan:


    HIPPOkratische Charakterologie hat nichts mit den lustigen Flußpferdchen zu tun :D


    ALEXIS

    Zitat

    Original von Atlantis
    hatte halt nach einem einsteiger-kurs gesucht, wo ein und ausstiegssignale beim daytrading erläutert werden, da ich bisher nur langfristig investiert habe.


    mmm ?(


    Ausstiegssignale beim daytrading,
    das klingt nicht gerade unschuldig ... 8)


    ALEXIS