Beiträge von Henry

    Ölpreis steigt über 80 Dollar


    Öl ist am Dienstag erneut teurer geworden und auf ein neues Jahreshoch geklettert. Der schwache Dollar und die festen US-Aktienmärkte ließen den Preis für ein Barrel (159 Liter) US-Öl der Sorte WTI am Dienstagmorgen um 0,6 Prozent auf 80,05 Dollar steigen. Das ist der höchste Stand seit dem 14. Oktober vergangenen Jahres. Der Preis für die europäische Sorte Brent legte um 38 Cent auf 78,15 Dollar zu.
    http://www.bild.de/BILD/Newsti…09/10/20/06-oelpreis.html
    Gruß Henry

    Binnenschifffahrt: Kähne bleiben leer


    Die Binnenschifffahrt hat angesichts der schwachen Konjunktur im ersten Halbjahr ein Fünftel weniger Waren transportiert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Gütermenge sank um 20,3 Prozent auf 99,6 Mio. Tonnen, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.
    HB WIESBADEN. Besonders stark war der Rückgang mit 42,7 Prozent bei Erzen und Metallabfällen. Landwirtschaftliche Erzeugnisse (plus 11,6 Prozent) und Mineralölerzeugnisse (plus 3,8 Prozent) konnten dagegen zulegen.
    Beim Vergleich der Herkunfts- und Zielorte konnte sich der Durchgangsverkehr mit einem Rückgang um 8,2 Prozent noch am besten halten. Der innerdeutsche Verkehr ging um 17,3 Prozent zurück. Am stärksten sank der Import mit 25,5 Prozent, der Versand ins Ausland wies ein Minus von 18,5 Prozent auf.
    http://www.handelsblatt.com/un…ehne-bleiben-leer;2470666
    Gruß Henry

    Langsam spricht es sich herum:
    „Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleitegehen können“, so Angela Merkel im Januar dieses Jahres. Sie fuhr fort: „Dieses Gerücht stimmt nicht.“ Die Weltwirtschaftskrise erreicht in diesen Tagen das letzte Stadium einer mehrjährigen Metamorphose: Aus einer einfachen Kreditkrise wurde eine Bankenkrise. Es folgte eine Finanzkrise, die sich zur Wirtschaftskrise auswuchs. Die letzte, entscheidende Phase ist nun erreicht: die Währungskrise. Sie ist die unausweichliche Folge einer ungezügelten globalen Ausgabenpolitik.
    Weiter:
    http://www.blauenarzisse.de/v3…en-und-sinkende-geldwerte
    Gruß Henry

    Wäre dies nicht die gerechte Strafe, für alle unendschlossenen, die, die sich nicht entscheiden können, oder immer auf noch niedrigere Preise hoffen?
    Gruß Henry

    Deutsche Banken: Voll mit US-Kreditmüll
    Merrill Lynch sieht 60 Milliarden Wertberichtigungsbedarf bei deutschen Banken. Finanzkrise bislang schlecht gemeistert. Auf 650 Milliarden Euro belaufen sich die als „problematisch einzuschätzenden Aktiva“. Das Papier sorgt in der Bundesregierung für Besorgnis.

    Ein Jahr nach Ausbruch der Weltfinanzkrise schlummern immer noch enorme Risiken toxischer Papiere in deutschen Großbanken.

    Auf 650 Milliarden Euro belaufen sich nach einer aktuellen Studie von Merrill Lynch die als „problematisch einzuschätzenden Aktiva“. Das Papier sorgt in der Bundesregierung für Besorgnis.

    So hat die WestLB laut den Merrill-Bankern ihr toxisches Portfolio von mehr als 30 Milliarden Euro bislang erst um vier Prozent abgeschrieben – also nur um gut eine Milliarde Euro. Die Landesbank Baden-Württemberg bewertet ihr Sammelsurium an Ramschanleihen und anderen Risiken der Studie zufolge mit 89 Prozent des Nominalwertes, die BayernLB mit 88 Prozent und die HSH Nordbank mit 82 Prozent.

    Selbst die Commerzbank, die mit 18 Milliarden Euro Kapital aus Steuerzahlermitteln gestützt werden musste, hat ihr Buch mit Schrottpapieren von ebenfalls über 30 Milliarden Euro erst auf 74 Prozent abgeschrieben.

    Weiter:
    http://www.mmnews.de/index.php…-Voll-mit-Kreditmull.html
    Gruß Henry

    Bank Closing Information - October 16, 2009
    These links contain useful information for the customers and vendors of these closed banks.


    San Joaquin Bank, Bakersfield, CA

    Wie jeden Samstag die Übersetzung auf Deutsch:
    USA: Erneute Banken-Pleite


    In den USA ist die 99. Bank in diesem Jahr im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise zusammengebrochen. Die staatliche Einlagensicherung FDIC schloss die San Joaquin Bank aus Bakersfield in Kalifornien. Das kleine Regionalinstitut mit fünf Filialen besaß Vermögenswerte über 775 Millionen Dollar und Einlagen von 631 Millionen Dollar. Die Citizens Business Bank aus Ontario werde die Geschäfte von Montag an fortführen, teilte die Aufsichtsbehörde mit. Damit sind 2009 schon fast viermal so viele US-Banken Pleite gegangen wie im gesamten vergangenen Jahr. 2008 traf es 25 Institute, 2007 lediglich drei.
    http://www.bild.de/BILD/Newsti…/08-usa-bankenpleite.html
    Gruß Henry

    US-Defizit stieg im Budgetjahr 2008/2009 auf Rekordstand


    Die USA haben im abgelaufenen Haushaltsjahr ein Reforddefizit von 1,417 Billionen Dollar (957 Milliarden Euro) verzeichnet. Wie das Finanzministerium in Washington bekannt gab, entsprach der Fehlbetrag im Haushalt etwa zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP); dies war der höchste Wert seit dem Zweiten Weltkrieg.
    http://www.bild.de/BILD/Newsti…10/16/21-usa-defizit.html
    http://www.welt.de/wirtschaft/…-42-Billionen-Dollar.html
    Gruß Henry

    Basescus Premiers-Kandidat "spricht Sprache des IWF"


    Präsident will Finanzexperte als Regierungschef – Widerstand im Parlament
    Nach dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum hat Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu am Donnerstag den parteilosen Finanzexperten Lucian Croitoru (52) zum neuen Regierungschef ernannt. Croitoru, 2003-2007 Rumäniens Vertreter beim Internationalen Währungsfonds (IWF), entspricht laut Basescu einerseits dem Wunsch der meisten Parlamentsparteien nach einem unabhängigen Premier, andererseits seiner eigenen Bedingung, dass der Kandidat "die Sprache des IWF spricht". Wegen der großen politischen Instabilität könnte der IWF seinen Rumänienkredit stoppen.
    Eine Bestätigung Croitorus durch das Parlament ist aber äußerst unwahrscheinlich. Die Opposition, die Klaus Johannis, den Bürgermeister der zentralrumänischen Stadt Sibiu, als unabhängigen Kandidaten nominiert hat, bezeichnet die Ernennung als "politischen Bluff" des Präsidenten, der damit die Krise verantwortungsloserweise verlängere. Die zu einer neuen Mehrheit gruppierten Oppositionsparteien wollen den Verfassungsgerichtshof anrufen und schlagen Croitoru als Finanzminister in einem Kabinett Johannis vor. (Laura Balomiri aus Bukarest/DER STANDARD, Printausgabe, 16.10.2009)
    http://derstandard.at/fs/12543…t-spricht-Sprache-des-IWF
    Gruß Henry

    Wenn man unterstellt, das ein RFID 0,01 Gramm Silber enthält,
    http://www.silber.de/anwendungen_von_silber.html
    dann würden die reinen Silberkosten für einen RFID Chip 0,4 Cent betragen.
    Das Kostenargument zieht also nicht.
    Zum Vergleich:Die Lizenzgebühren für den Grünen Punkt betragen für einen 250g Becher Joghurt mehr als ein Cent.
    http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/520.html
    Gruß Henry

    vwglas
    Diese hier und viele andere:
    http://www.elektroniknet.de/ho…-geht-uns-das-silber-aus/
    Wie wäre es mit einem Link von Dir, das RFID kein Silber braucht?
    Gruß Henry

    Wegen der Bedeutung auf den zukünftigen Silberverbrauch ist es einen eigenen Thread wert:
    RFID ( Radio Frequency Indentification Device)
    RFID Chips stellen die Zukunft des Einkaufens dar. Jede Ware erhält einen RFID-Chip der drahtlos per Funk ausgelesen werden kann, demnächst ist es nicht mehr nötig, zeitaufwendig jedes Teil einzeln zu scannen, sondern man geht mit seinem Einkaufswagen durch eine Funkschleuse und der Gesamtpreis wird sofort angezeigt inklusive der einzelnen Artikel. Die gleichen RFID-Chips befinden sich in den neuen Ausweispapieren, die mit biometrischen Daten gespeist werden.
    RFID-Chips der allerneusten Generation haben durch Silberantennen eine höhere Reichweite. In jedem Chip befindet sich zwar nur 0,01 Gramm Silber. Aber die Masse macht´s. Sollten, wie Experten meinen, bereits in 2008 insgesamt 10 Milliarden Chips für Kaufhäuser wie Metro und Wal-Mart oder Logistikunternehmen produziert werden, sprechen wir schon 2008 über eine Nachfrage von 100 Tonnen und für die Zukunft mit zweistelligen Zuwachsraten.
    http://www.silber.de/anwendungen_von_silber.html
    RFIDs: Geht uns das Silber aus?
    [b]In 20 Jahren sollen weltweit pro Jahr 6000 Tonnen Silber allein für die Antennen in RFID-Etiketten verbraucht werden. Das könnte zu einem nennenswerten Engpass bei diesem Edelmetall führen.
    [/b]Für die meisten elektrischen und elektronischen Produkte werden chemische Stoffe aus der Natur entnommen, getrennt, gereinigt und in Produkte »eingebaut« – um dann im Müll zu »verschwinden«, wenn sie nicht in ordentlichen Kreisläufen unter Energieeinsatz sauber wiedergewonnen werden. Dies ist auch bei den RFIDs prinzipiell so.


    Sorgen könnte in Zukunft das Silber machen: Wie die Fraunhofer-Gesellschaft berechnet hat, werden unter Berücksichtigung anerkannter RFID-Markt-Wachstums-Szenarien im Jahre 2022 rund 6,5 Promille der weltweiten Silberproduktion durch RFID-Tags alleine (!) in Deutschland verbraucht - die anderen Industrienationen nicht miteingerechnet. Derzeit sind es lediglich 0,1 Promille der Weltproduktion, die die Bundesrepublik an Silber in RFIDs (im Wesentlichen in die Antennenstrukturen) einbaut.


    Abhängend vom tatsächlichen Wachstum der RFID-Technik könnte die Abschätzung der Fraunhofer-Gesellschaft sogar deutlich zu niedrig liegen. 2030 könnte daher die RFID-Technik zu einer deutlichen Verknappung des Silbers führen, denn insbesondere für gedruckte Antennen gibt es derzeit keine kostengünstige und funktionale Alternative zu Silber.
    Eine andere konservative Berechnung geht davon aus, dass im Jahre 2030 allein für RFIDs weltweit (nicht allein Deutschland) jährlich 6000 Tonnen Silber verbraucht werden. Zum Vergleich: Die Weltproduktion betrug im Jahre 2006 rund 20.000 Tonnen.
    Berücksichtigt man die zahlreichen anderen Industrietechnologien, die Silber verbrauchen, kann ein Engpass mit einer damit verbundenen Preissteigerung nicht ausgeschlossen werden. Ein Szenario, das den weltweiten und massenhaften Einsatz von RFID vor einen Problem stellen könnte.
    http://www.elektroniknet.de/ho…-geht-uns-das-silber-aus/
    Hier noch ein paar Links bezüglich RFIDs:


    http://www.rfid-ready.de/200908251627/ba…echnologie.html
    http://www.automotiveit.eu/rfid-automobi…/news/id-004110
    http://www.funkschau.de/infrastruktur/pr…9f-001ec9efd5b0
    http://www.rfid-ready.de/200908271631/vl…-label-aus.html
    Innovative RFID-Lösungen für hohe Logistikansprüche auf der LogiMAT 2009» Leichte Integration von SATO RFID- und Barcode-Druckern in SAP-Systeme» Produktionssteuerung mit intelligenten AutoID-/RFID-Systemen» Mit RFID wertvolle Objekte zuverlässig identifizieren» Mit RFID den Überblick im Rechenzentrum behalten


    Gruß Henry

    [b]Siemens setzt auf Solar[/b]
    Der Siemens-Konzern setzt beim Ausbau seines Solargeschäfts auf die Entwicklung von Großkraftwerken. Die Münchener schlagen damit einen anderen Weg ein als der Konkurrent Bosch und andere deutsche Solarfirmen wie Solarworld oder Q-Cells, die Solaranlagen vor allem für Hausdächer bauen.
    Vorstandschef Peter Löscher schwebt dagegen die Entwicklung von solarthermischen Kraftwerken vor, wie sie in Spanien und im Süden der USA gebaut werden. Diese Solargroßprojekte würden von den großen Energiekonzernen nachgefragt, seien also eine ideale Abrundung der Angebotspalette, hieß es im Konzern. Siemens ist einer der größten Hersteller konventioneller Kraftwerke, die Strom aus Gas, Kohle oder Uran gewinnen. Das Geschäft mit Sonnenenergie, das sich in den vergangenen Jahren zu einem Milliardenmarkt entwickelt hat, spielte bislang bei Siemens eine untergeordnete Rolle. Dies soll sich nun mit dem Erwerb der israelischen Solel Solar Systems ändern. Nach Informationen aus unternehmensnahen Kreisen hat sich Siemens im Bieterrennen gegen die Konkurrenten Areva und Alstom durchgesetzt. „Die Übernahme wird nun zeitnah bekanntgegeben werden“, hieß es. Solel wird dabei mit 400 Mio. Dollar bewertet.
    Die israelische Gesellschaft gilt neben der deutschen Schott Solar als Weltmarktführer bei solarthermischen Kraftwerken. Experten erwarten hier einen Boom, setzen doch auch die Initiatoren des Mammutprojekts Desertec, zu denen auch Siemens zählt, auf diese Technik. Desertec sieht den Bau von Solarkraftwerken in Afrika vor. Kostenpunkt: rund 400 Mrd. Euro.
    Mit Solel kaufen die Süddeutschen einen der Pioniere der Solarthermie. Bereits in den 80er-Jahren lieferte das Unternehmen Anlagen für ein Großprojekt in der kalifornischen Mojave-Wüste. Das solare Kraftwerk liefert noch heute Strom für rund eine Million Haushalte. Erst kürzlich erhielten die Israelis einen Folgeauftrag für die Erweiterung der Anlage.
    Solel will sein weltweites Geschäft ausweiten und will dies dem Vernehmen nach unter dem Dach eines Partners machen. Siemens sei mit seiner globalen Präsenz der ideale Käufer, hieß es in den Kreisen.
    Größter Eigentümer von Solel ist bislang mit 51 Prozent der britische Investmentfonds Ecofin. Dieser hatte erst im letzten Jahr 125 Mio. Dollar für die Beteiligung auf den Tisch geblättert. Nach Medienberichten kam das israelische Unternehmen im ersten Halbjahr auf einen Umsatz von über 80 Mio. Dollar.
    Weiter:
    http://www.handelsblatt.com/un…s-setzt-auf-solar;2469202
    Gruß Henry

    Der deutsche Klaus soll es in Rumaenien richten
    Der deutschstämmige Klaus Johannis könnte nach dem Sturz der rumänischen Regierung das Land übergangsweise führen. Johannis, derzeit Bürgermeister von Sibiu, stellt sich auf Bitten der Opposition zur Verfügung. Präsident Traian Basescu hat bei der Sache aber auch noch ein Wörtchen mitzureden.


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    Foto: REUTERS
    Könnte die Übergangsregierung leiten: Klaus Johannis „Ich bin der Kandidat der parlamentarischen Mehrheit” sagte der deutschstämmige Bürgermeister von Sibiu (Hermannstadt), Klaus Johannis, nach einer Sitzung der rumänischen Oppositionsparteien in Bukarest. Die Sozialdemokraten, die Konservative Partei, die Liberalen und diverse Minderheitengruppen hätten ihn einstimmig nominiert, der nächste Premier Rumäniens zu werden, nachdem Regierungschef Emil Bloc am Wochenanfang vom Parlament gestürzt wurde. Ausgerechnet ein Vertreter der kleinen deutschen Minderheit soll also Rumänien führen.


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    "Ich bin kein Auswanderer"
    Ambitionen auf dem nationalen Politparkett hatte der profilierteste Kommunalpolitiker des Landes bislang nie erkennen lassen. Er sei „kein Auswanderer“, pflegte Johannis immer wieder zu versichern. Schon zu Zeiten des Kommunismus, als Zehntausende Siebenbürger Sachsen ihr Heil in der Auswanderung suchten, hatte sich der Physiklehrer für den Verbleib in seiner Geburtsstadt entschieden.
    Auf nur 2000 Seelen war die deutsche Minderheit nach der Wende von 1989 geschrumpft. Eher zufällig rutschte der damalige Schulrat als ihr Kandidat 2000 zum ersten Mal auf den Bürgermeistersessel. Die Leute hätten „alle etablierten Parteien satt gehabt“, erklärt der 50-Jährige seine damalige Kür. Vier Jahre später wurde er mit fast 90 Prozent bestätigt. Denn in dem lange dem Verfall preisgegebenen Hermannstadt hat er ein kleines Wunder vollbracht. Gründlichkeit und Effizienz sind die Tugenden, die den bei öffentlichen Auftritten etwas hölzern wirkenden Johannis auszeichnen. Das alte Führungspersonal in den städtischen Behörden tauschte er aus, sorgte für mehr Bürgernähe und bessere Kontrolle in der gestrafften Verwaltung: „Wir wollten einfach eine andere Mentalität in die Stadt bekommen.“
    Einer der Wirtschaftsmotoren des Landes
    Die erfolgreiche Bewerbung für Europas Kulturhauptstadt (2007) nutzte er zur Renovierung der heruntergekommenen Altstadt. Der Ausbau der Infrastruktur, ein neuer Flughafen und das investitionsfreundliche Klima haben neue Unternehmen in die 180.000-Einwohner-Stadt gelockt. Sie zählt mittlerweile zu den Wirtschaftsmotoren des Landes.
    Zum ersten Mal ist mit dem Liberaldemokraten Boc (PD-L) ein rumänischer Premier per Misstrauensvotum gestürzt worden. Als „Übergangspremier“ für zwei Monate soll der parteilose Johannis nun mit einem „Technokraten-Kabinett“ den EU-Neuling durch die Krise lotsen. Doch ob sich der Kommunalpolitiker im Bukarester Polit-Dschungel behaupten kann, bleibt abzuwarten.
    Zwar hätte Johannis nach der gestrigen Nominierung eine Parlamentsmehrheit von etwa 65 Prozent der Stimmen hinter sich. Als unsicher gilt aber, ob Staatschef Traian Basescu nach dem Sturz des von ihm inthronisierten Boc kurz vor der Präsidentenwahl im November einem Kandidaten der Opposition den Regierungsauftrag erteilen wird. Im Rathaus von Hermannstadt weint man dem abwanderungswilligen Stadtvater schon Abschiedstränen nach. „Er würde uns hier natürlich sehr fehlen“, sagt eine Stadtsprecherin am Telefon.
    http://www.morgenpost.de/polit…in-Rumaenien-richten.html
    Gruß Henry

    Organische Photovoltaik: Sprüh-Beschichtung soll kostengünstige Produktion von Polymer-Solarzellen ermöglichen
    [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/l8mimages/news/imec.jpg] [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/images/spacer.gif] [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/images/spacer.gif] [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/images/spacer.gif] (a) Schematischer Aufbau einer Solarzelle
    (b) mikroskopische und
    (c) elektronenmikroskopische Aufnahmen der
    Polymer-Zellen mit aufgesprühten Kontakten [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/images/spacer.gif] [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/images/spacer.gif
    Das Interuniversity Microelectronics Center (IMEC; Leuven, Belgien) berichtete am 5.10.2009, es habe eine organische Solarzelle (OPV-Zelle) mit einer aufgesprühten photoaktiven Schicht und einer ebenfalls mit Sprühtechnik aufgetragenen metallischen Vorderseiten-Kontaktierung hergestellt. Diese Kunststoff-Solarzelle habe einen Wirkungsgrad von 3 % und damit eine vergleichbare Leistung wie herkömmliche organische Solarzellen, die per Rotationsbeschichtung (Spin coating) mit organischem Trägermaterial überzogen werden und deren metallischer Vorderseitenkontakt mit Vakuum-Dampfbeschichtung hergestellt wird. Die Neuentwicklung sei ein wichtiger Schritt, um organische Solarzellen mit kostengünstigen Systemen großflächig herzustellen. Laut Pressemitteilung belegt die Forschung von IMEC, dass die Sprühbeschichtung eine geeignete Technik zur Produktion von Solarzellen ist und sie für den Auftrag aller Schichten verwendet werden kann, besonders der metallischen Kontaktschicht auf der Oberfläche. IMEC erklärt, dass die Sprühbeschichtung eine großflächige und durchsatzstarke Technologie ist, mit der Schichten auf diversen Oberflächen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Topographien aufgebracht werden können. IMEC habe beweisen können, dass eine Beschichtung mit Sprühtechnologie im Vergleich zu anderen Auftragsmethoden deutlich geringere Schäden an unten liegenden Schichten verursacht. Das Institut habe Silber-Nanoteilchen bei 150° Celsius gesintert, einer Temperatur, die auch für flexible Trägermaterialien anwendbar sei. Tom Aernouts, Gruppenleiter Organische Photovoltaik bei IMEC, kommentiert: "Die Forschung und Entwicklung organischer Solarzellen ist so weit fortgeschritten, dass wir nun eine kostengünstige Massenproduktion in Erwägung ziehen können, was für das Wachstum dieser Technologie und der Branche notwendig ist".
    http://www.solarserver.de/news/news-11525.html
    Gruß Henry

    Führungslos in Bukarest
    Trotz dringend notwendiger Sparmaßnahmen und Reformen haben die größten rumänischen Parteien Neuwahlen provoziert - Von Adelheid Wölfl
    Vor einem Jahr sagte der rumänische Präsident Traian Basescu den Lehrern noch vollmundig eine 50-prozentige Gehaltserhöhung zu. Heuer im März meinte er, sein Land brauche gar kein „Hilfspaket" vom IWF oder der EU. Mittlerweile ist er auf dem Boden der Realität angekommen. Ohne die internationalen Milliardendarlehen wäre Rumänien bankrott. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte heuer um 8,8 Prozent gegenüber 2008 zurückgehen.
    Die Zeit der Lügen ist vorbei. Bloß die rumänische Politik hat sich noch immer nicht gewöhnt. Trotz dringend notwendiger Sparmaßnahmen und Reformen haben die größten rumänischen Parteien Neuwahlen provoziert. Am Dienstag wurde auch der Rest der erst zehn Monate alten Regierung per Misstrauensvotum aus dem Amt gehievt. Die große Koalition ist vor allem an Misstrauen, Eitelkeiten und dem miesen Zustand der politischen Kultur gescheitert.
    Basescu geht es um seine Wiederwahl Ende November. Ein offener Kampf gegen den sozialdemokratischen Herausforderer Mircea Geoana war ihm offenbar wichtiger als das Bestehen der Regierung. Die ihm nahestehenden Liberaldemokraten schieben die Schuld den Sozialdemokraten zu.
    Wie auch immer, eines ist sicher: Auch die nächste Regierung wird nichts anderes bieten können als Sparpakete. Kein Wunder also, dass die Idee kursiert, ein Expertenkabinett unter dem umtriebigen Bürgermeister von Sibiu, Klaus Johannis, zu bilden. Dagegen spricht, dass die Parteien wieder nicht in die Pflicht genommen würden, den Kleinkrieg zu lassen und Verantwortung zu übernehmen.
    http://derstandard.at/fs/12543…-Fuehrungslos-in-Bukarest
    Gruß Henry