Beiträge von carokann

    Im Zusammenhang mit dem Sturz Scholz dürfte sich die FDP für Neuwahlen positionieren. Nach der Wahl interessiert obige Aussage nicht mehr...

    Kubicki läuft doch mittlerweile auch intern unter Folklore… da wird’s keinen Koalitionskrach wegen geben.

    bei 313 sehe ich es so,dass dafür auch eine gesetzliche, definierte Grundlage geben muss..
    Es kann nicht jeder einfach den Artikel heranziehen wie er es für angemessen hält ^^
    mit der Gasumlage sollte es keinen Nährboden mehr dafür geben

    eben nicht… das ist halt ein Gummiparagraph, der grade keine weitere gesetzliche Grundlage braucht. Die Hürden für einen 313 sind aber sehr hoch. In sofern stimme ich deinem letzten Satz vollständig zu.

    Willkommen…
    Ist auch ein geiler Film… Noch besser ist ‚The Big short‘ oder - nicht so unterhaltsam, aber lehrreich - ‚Oekonomia’ (noch in der 3Sat Mediathek kostenlos) wenn man mal die Augen geöffnet bekommen will, wie abgefuckt das Finanz- und ‚Geldsystem‘ ist…


    Diamanten - bin schon versucht zu sagen lass es sein. Wenn, nur mit wirklichem Einarbeiten in die Materie, Direktkauf in Antwerpen und idealiter mit ner Frau im Hintergrund, an die Du die Klunker zur Not hängen kannst. Besorg Dir in jedem Fall eine Rappaport-Liste, bevor Du losgehst. Hast halt eine Hohe Wertdichte, aber einen riesigen bid/offer. Nie im Internet, nie beim örtlichen Juwelier. Immer auf die (richtigen) Zertifikate achten (GIA, HRD oder IGI, Andere Zertifikate insbesondere die von Juwelieren sind wertlos.)

    ...bei mir steht in den AGBs das Preiserhöhungen während Laufzeit nur erfolgen aufgrund Energiesteuer und Mehrwertsteuer...wird lustig :thumbup:

    dann solltest Du was allgemeine Preiserhöhungen angeht Saved sein. Die Habeck-Umlage ist gesetzmäßig mit Sicherheit so konstruiert, dass sie trotzdem vereinnahmt werden kann (Gesetz schlägt Vertrag). 313 würde ich drauf ankommen lassen (siehe mein Post oben). Wirklich spannend wird es, wenn es zu MwSt-Senkungen kommt. denn da steht ja nicht so was drin wie: Preisänderungen nur aufgrund von Mehrwertsteuern und Energiesteuern (also in beide Richtungen), sondern es ist lediglich auf den Erhöhungsfall abgestellt…


    Wie immer: keine Rechtsberat7ng, bin kompletter Laie und habe null Ahnung von der Materie, im Zweifel fragen Sie den Anwalt ihres Vertrauens…

    geht doch hier um feste Verträge...

    ja noch besser… Schreiben aufsetzen, widersprechen, (Vorsichtshalber) Schadensersatz androhen, das Ganze per Übergabeeinschreiben direkt an den Vorstand/Geschäftsführung adressieren. fertig. Vorher Sicherheitshalber noch mal die bei Vertragsabschluss nicht gelesenen AGB studieren, da stehen oft noch witzige Dinge drin… Zur Not mal den Anwalt des Vertrauens fragen.


    Funktioniert natürlich nicht bei Preiserhöhungen durch die Habeck Umlage, das sollte aber klar sein.

    kannsde vergessen, der rechtsstaat ist abgeschafft und überhaupt....
    der versorger stellt dir das gas, den strom ab, weil du die neuen preise nicht zahlst.
    kannst ja versuchen zu klagen und selbst wenn die klage angenommen wird, bis die durch den politisierten korrupten haufen von brd-land justiz ist, bis du nicht nur erfroren sondern verstorben.


    forget it!

    Der Bäcker verkauft Dir auch kein Brot, wenn Du den gestiegenen Brotpreis nicht zahlst. Also was soll das Gejaule? Bist doch ohnehin nicht betroffen.

    Moin,
    das ist teilweise schon lustig, was hier geschrieben wird :thumbsup: Bargeld und Bundesbankschecks für die Versteigerung (beides nicht mehr üblich / möglich) , Schnäppchen bei den Versteigerungen, riesige Verhandlungsspielräume, bevorzugt in Spitzenlagen usw. [smilie_happy]
    Keine Ahnung, wie viele von Euch sich aktiv im Immobilienmarkt tummeln (mit regelmäßigen Transaktionen), aber vieles entspringt aus meiner Sicht persönlicher Wunschfantasien ;) Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich nach wie vor um den Qualitäts-Bodensatz des Immobilienangebotes. Vermeintlich günstige Schnäppchen sind in Wirklichkeit Investitionsstau-Ruinen in schlechter Lage. Preislich hat sich in den guten Lagen absolut nichts getan, es sind genügend Barzahler im Markt unterwegs. Bei uns sind die Preise im ersten Halbjahr im Schnitt noch einmal knapp 9% gestiegen und das ist nun einmal kein Merkmal eines Nachfrager-Marktes. Klar muss das nicht so weiter gehen (wird es auch nicht), aber selbst eine Bereinigung um 25% bedeutet immer noch riesige Zuwächse in den vergangenen Jahren. Also, sollte hier jemand qualitative Schnäppchen in der Lüneburger Heide kennen, so bitte ich um eine PN (gibt auch eine Provision). Ich kenne zig Investoren, deren Geld darauf wartet, zum Immobilienerwerb verwendet zu werden.


    Grüße
    Goldhut

    Nen Bundesbankscheck hatte ich vor einem knappen Jahr (RLP) bei einer noch dabei… war kein Problem. Bargeld ist in der Tat schon lange nicht mehr möglich.

    Auf alle Gaspreisbestandteile, also auch auf die Umlage.
    Hm, eine nette Entlastung für die Privatverbraucher, aber null Entlastung für Unternehmen und Selbstständige, jedenfalls soweit diese vorsteuerabzugsberechtigt sind, was ganz überwiegend der Fall ist. Muss also auch noch ein Entlastungspaket für die Wirtschaft kommen. Und noch eins für die Wählerschaft, besonders natürlich für die schwachen Schultern, ist ja bereits angekündigt.


    Ich setze keine 5 Euro mehr auf die Einhaltung der Schuldenbremse im kommenden Jahr. Die Wut der Basis muss irgendwie eingehegt werden. :D

    Selbst mit 7% MWSt-Satz wären die MWSt-Gas-Einnahmen des Bundes aus der MwSt Gas immer noch höher als letztes Jahr… 19% auf 5ct kWh im Vergleich zu 7% auf 25 ct/kWh (Teendenz weiter steigend)

    Die Umlage kassiert der Treuhänder und verteilt sie weiter (z.B. an Uniper). Die Mehrwertsteuer auf die Umlage wird von dem Energieunternehmen vereinnahmt, welches den Endkundenvertrag hält und abgeführt. Welche Gewerbesteuer und welche Körperschaftsteuer soll denn im Rahmen der Umlage anfallen?




    Verschiedene nichtgasabhängige Konzerne (K+S; RWE ...)


    Interessant, dass gerade K+S und RWE nicht energieabhängig sein sollen…


    "Übergewinne" die mit der
    (Kriegs-) ähh Übergewinnsteuer zusätzlich abgeschöpft werden.

    Dir ist schon klar, dass es so was wie eine ‚Übergewinnsteuer‘ nicht gibt (und nach meiner Einsätzung aus verschiedenen Gründen nie geben wird

    nunja, aber die aussagen(lanz, nicht deine) sind im mindesten irreführend, eher jedoch eine lüge, denn "der verbraucher" in deutschland denkt nicht an den großhandelspreis der in fra/ger gestellt wird, sondern an den preis(endkundenpreis) den er abgerechnet bekommt - dies ist ja schließlich auch der preis, den er bezahlen muss.

    da stimme ich dir zu. halte es dennoch für wichtig, das möglichst viele verstehen, wie die Aussagen zu Stande kommen (können), um möglichst vielen zu ermöglichen, in Diskussionen qualifiziert dagegenzuhalten. Die stärkste Lüge war schon immer die Halbwahrheit…

    Immer schön drauf gucken, wer gerade welche Statistik herzieht, um seine Aussage zu untermauern (gilt im Übrigen auch hier fürs Forum, wo manchmal ganz schön viel wild urceinanderläuft, gerade was Energiewirtsa angeht.).


    Richtig ist: Der Grosshandelsmarktpreis Frankreich unterscheidet sich nicht signifikant vom Großhandelspreis Deutschland. Wenn es so wäre, könnten über Cross-Border-Kapazitäten (die in der Regel zwischen Deutschland und Frankreich ausreichend vorhanden sind) Arbitragegewinne erzielt werden. Insofern wäre die bei Lanz getätigte Aussage nicht falsch, aber eben nur ein Teil der Wahrheit. Die Märkte hängen halt zusammen.


    Richtig ist aber auch: Um vom Grosshandelsmarkt zum Endkundenpreis zu kommen, gibt es in Deutschland unzählige Preiskomponenten, die Aufgeschlagen werden: Netznutzungsentgelte, KWK-Umlage, EEG-Umlage (bis Mitte 2022), Stromsteuer, Konzessionsabgabe und auf alles zusammen noch mal - Trommelwirbel- Mehrwertsteuer. Diese Komponenten in Summe sind halt höher als in allen anderen Ländern und führen dazu, dass das Endkundenpreisniveau mit das höchste weltweit ist.


    Man suche sich halt aus, was davon man in welcher Diskussion mit welcher Intension verwenden will…

    Ich gehe nach Vertragsende12 2022 in die Grundversorgung damit ich flexibel bin, in der unbegründeten Hoffnung, dass die Preise wieder sinken.

    das ist in der Tat im Moment nicht die dümmste Idee. Ich mach’s im Übrigen auch so. Die Kündigungsoption ist umso mehr wert, je höher die Volatilitäten. die sind im Moment auf ATH.

    Und wieso hat dann Grünwelt letztes Jahr alle Kunden rausgeschmissen?wenn gilt...
    "für jeden Kunden, den man hat, hat man bereits die Gasmenge beschafft, aber keine Mengen darüber hinaus"

    weil es eben nicht jeder gleich macht. Grünwelt wird ggf. gar nichts auf Termin beschafft haben, weil sie vermutlich gar nicht die Bonität hatten, dass mit ihnen jemand Termingescäfte abgeschlossen hätte (margining requirements, etc.). Nur Privatkunden waren so dämlich, mit denen Verträge zu schließen.


    Was Bergstein beschreibt, ist im Grundsatz richtig, gilt allerdings eher für Stadtwerke und etablierte Versorger. Die Beschaffung fängt allerdings i.d.R. Noch längerfristiger an (2-3 Jahre vor Lieferbeginn).


    Was „ richtig“ (im Sinne von: am günstigsten) gewesen wäre, weiß man natürlich erst danach…


    Problem ist halt, dass ein Großteil der Kunden monatlich kündigen kann. Baschafft man zu langfristig und die Großhandelspreise sinken massiv, gehen die Kunden flöten und die Versorger bleiben auf den teuren Mengen sitzen. Beschafft man zu kurzfristig, hat man das andere Risiko…

    Das ist kompletter Sozialismus. Ich las heute, dass in England Preise auch gedeckelt werden. Habe dann gleich die Centrica Aktien verkauft. Ein komplett vermasseltes System.

    Den UK-Downstreamsektor kannst Du komplett vergessen. Die OFGEM treibt da seit Jahren ihr regulatorisches Unwesen. Da lässt sich kein Geld verdienen. jedenfalls nicht nachhaltig. Vor ein paar Jahren haben die im Kern ein ganz klasse System e8ngeführt, nach dem der Versorger das Minimum aus Marktpreis und Beschaffungspreis weitergeben darf. Ob es das noch gibt. Weiß ich nicht. zeigt aber, wie die Jungs ticken.


    Schau Dir mal integrierte Unternehmen mit abgeschriebenen Wasserkraftwerken an, gibt ein paar in A und CH +++keine Anlageberatungung +++

    Oh, schön zu sehen, dass unsere Regierung langsam auch versteht, was ich hier schon gefühlte hundert Male geschrieben habe: Nicht Länder schließen mit Ländern Verträge, sondern Unternehmen mit Unternehmen. Jetzt müsste mir das Wirtschaftsministerium nur noch erklären, welche der genannten Unternehmen überhaupt hätten Verträge schließen können. Drei von den fünf genannten Unternehmen sind null im LNG-Geschäft tätig, RWE hat vor etwa acht Jahren seine Tankerflotte abgegeben (ok, sie haben jetzt wieder ganz zart angefangen, wobei sich die Aktivitäten auf das Shipping und den Dispatch beschränken, ganze zwei eher kleine Tanker gechartert wurden und klar gesagt ist, dass die Beschaffung auf den Weltmärkten der Bundesregierung obliegt…). Bei dem fünften weiß ich es nicht genau.

    Eine Abwicklung, wie sie nicht besser sein kann: Schnelle Verhandlung und Einigung, persönliche Übergabe unmittelbar danach, ein angenehmes Gespräch. ach ja: Süßigkeiten gabs auch… [smilie_blume]


    Vielen Dank, Dir lieber Philosoph!

    Auf Neukunden scheint man nicht scharf zu sein :hae:



    Isso. Neukunden immer Mark-to-Market. Bestandskunden rollierend über einen längeren Zeitraum. Am Neukundenpreis kann man immer gut ablesen, wo es für Bestandskunden hingeht, wenn das Preisniveau über einen längerfristigen Zeitraum so bleibt (sagen wir mal 1,5 bis 3 Jahre)