Beiträge von carokann

    Kurze Fragen dazu:
    - reicht so ein "elektronisch geregelter Tauchsieder" in einem Suppentopf,
    (so ein 60 € Aldi Teil z.b.) oder braucht man bessere Technik?

    nein, braucht man nicht. Außer Du willst das gewerblich machen oder Deine Familie besteht aus 10 Personen. Mal hin und wieder das Wasser umrühren, damit es gleichmäßig warm ist. Kauf Dir noch ein paar Magnete, die Du an die Folienenden clipst, damit Du as Fleisch im Wasserbad austariert bekommst.



    - Caso- Vakuumierer und Caso Folien sollten zum probieren o.k. sein?
    (Oder besser / zwingend was anderes?)

    Muss halt dicht sein und wirklich ein Vakuum drin. Ich bin mit meinem Caso zufrieden. Die Originalfolien schließen besser, sind aber vglw. teuer. Bei den No-Names kann es schon mal ein paar Versuche brauchen, bis wirklich ein Vakuum da ist.


    Ich kann die Kritik am SV durchaus nachvollziehen, es stimmt, das Fleisch hat irgendwie nicht so richtig Wumms. Dafür ist es von der Haptik unübertroffen.

    Habe diesen Fond vor Jahren vom guten Vermögensverwalter, der Sonderkondition (100% Rabattierung, glaube kaum Ausgabeaufschlag usw) rausgeholt hatte. Habe viel später erfahren, daß ein Online-Anbieter ein bißchen bessere Konditionen anbietet, ich aber bleibe bei einer spezialisierten Bank. "Billig", kann recht teuer werden...


    Er meinte, im Prinzip geht es mit jedem Fond (Achtung: solider Anbieter!), der stark schwankt. Wegen Devisen, lieber ein EUR-Fond und auf Steuern achten.


    Ich lerne auch dazu, insgesamt ist die USA zu teuer, lieber in unterbewerten Aktien aber sich nicht verzetteln.

    Ich unterstelle (noch), dass Du hier nicht trollen oder uns Werbung für irgend einen windigen "Verwalter" unterjubeln willst.


    Also mal aufs Wesentliche runtergebrochen sagt der "Verwalter", Du sollst kaufen, wenn der Fond niedrig steht und verkaufen, wenn er hoch ist. Das versucht ja irgendwie jeder. Die Krux an der Börse ist, dass niemand Dir sagt, wann grade hoch oder niedrig ist. Statische "immer, wenn es xyz gestiegen ist, dann wieder raus"-Ansätze funktionieren nicht. Im backtesting kannst Du solche Muster immer finden. Oder auch solche wie "Alle Companies mit M am Anfang haben den Markt um x,y% outperformt". Das hat keinerlei Bedeutung für die Zukunft.


    Wenn Du den Fonds bei 100 kaufst, muss er nach der Logik auf 110 gehen, bis Du verkaufst. Wenn Dein Kumpel ein paar Tage später zu dem Verwalter geht und der Fonds bei 105 steht, empfiehlt dann der Verwalter Deinem Kumpel, bis 115,5 zu warten, bis er verkauft? Passt irgendwie nicht von der Strategie.


    Lass Dich nicht veralbern. Bei mir gehen die Alarmglocken los, wenn ich lese: "Der Verwalter hat Sonderkonditionen rausgeholt" in Verbindung mit "hab später erfahren, dass ein anderer günstigere Konditionen hat". Es it ein beliebtes Spiel, Prospekte mit hohen Agios zu haben (für die ach so tollen Fondsmanager), die dann extrem rabattiert werden. Den Trick haben die sich von den arabischen Teppichhändlern abgeschaut (oder umgekehrt, weiß ich nicht so genau).


    Du kannst sicher sein, dass hier nur einer systematisch verdient. Bitte auch im Hinterkopf halten, dass Berater/Verwalter i.d.R. mehr verdienen (Agio, Transaktionsgebühren, o.ä.) je mehr Du kurbelst. Daher wird Dir keiner von den Vögeln sagen: Kauf die Dinger, lass sie liegen, freu Dich über Dividenden, sitze Schwankungen einfach aus, schau nach 30 Jahren auf Deine durchschnittliche Long-term Rendite, freu Dich und genieß dein Leben. Die von Dir geschilderte - vordergründig einleuchtende - Strategie ist ausschließlich dazu gedacht, Dich dazu zu verleiten, Deine Position häufig zu drehen und ihm Provisionen zu bescheren.

    Hallo Ben,


    wie geschrieben, sollte es bei den Beträgen keinerlei Probleme geben.


    Wenn Du es für alle Ewigkeit wasserdicht haben möchtest (ich weiß nicht, ob Deine Oma noch lebt), setzt ihr einen Schenkungsvertrag auf und lasst ihn notariell beurkunden. Damit kannst Du immer beweisen, wo Du das Zeug her hast. Bei 13.000 EUR dürften die Notarkosten hierfür um die 150 EUR liegen. Mit dem Betrag bist Du in jedem Fall auch unterhalb der Freigrenzen für die Schenkungssteuer.


    Nachteil hierbei: Es ist alles fein säuberlich dokumentiert, nicht nur zu Deinem Schutz. Sollte Deine Oma z.B. Pflegefall werden und auf Sozialhilfe angewiesen sein, kann es sein, dass Du die Schenkung zurückgeben musst.


    Re anonym kaufen: Ich persönlich lege sehr viel Wert darauf, dass ich beim Kauf möglichst wenige Spuren hinterlasse. Man weiß nie, was kommt. Stichwort: Sichtbares Vermögen vs. unsichtbares Vermögen.

    Ich kenne Sirgey nur noch kurz vor der Namensumstellung.
    Finde aber auch der murdock schreibt jetzt anders als am Anfang.
    Du kannst richtig liegen mit deiner Vermutung.

    Die Beobachtung habe ich auch. Sergey war gutmütig, ein wenig naiv und eine Karikatur auf sich selber. Murdock ist hämisch, aggressiv und kommt dumm rüber. Aber wer wäre denn so behämmert, das zu tun? Was hat man davon, einen anderen account zu nutzen? Wenn ich meinen Senf hier dazu geben will, melde ich mich an - fertig.

    Lies meinen post bitte noch mal und sag mir mal, wo genau ich Dich für irgendetwas verantwortlich mache. Du wirst, wie in Vergangenheit auch, ohnehin nicht antworten, da Du ausschließlich auf "senden" gestellt bist.


    Nochmal deutlich: Du gehst mir einfach auf den Sack. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich finde es auch nicht mehr lustig. Anfangs ja, aber 12 Monate die selbe Platte... wäre ja nicht so, dass da irgendwas an Substanz hinter wäre. Es sind einfach bei jedem Dip nach unten die immer gleichen Sätze. Mich langweilt das.


    Ich habe sirgey bis hierhin immer verteidigt, vor allem gegen Angriffe unterhalb der Gürtellinie, aber ich spreche mich auch dafür aus, das zu unterbinden.

    Ja, ich hab es sehr vereinfacht geschrieben, um den Grundzusammenhang zu verdeutlichen. Faktisch läuft es so, dass planbare Wartungsarbeiten innerhalb deren Wartungszeitfenstern an der Hourly Price Forward Curve gespiegelt werden und damit die systematischen Nachfagesaisonalitäten preisoptimierend nachfahren. Es ist durchaus gängig, dass bei Preisverschiebungen geplante Wartungen auch wieder zeitlich verschoben werden ("rescheduling")

    Es wird diesen Silbersqueeze aus meiner Sicht nicht geben. Es werden jede Menge neue unerfahrene Anleger und Spekulanten reingelockt und dann sehen wir uns bei 10 bis 15 US $ wieder.

    gut, dass Du draußen bist. Dann kannst Du dann ja wieder günstig einsteigen. Schade nur, dass Du Deine 150k Silber nicht hier im Forum angeboten hast. ich hätte Dir gerne 2.000-3.000 Oz abgenommen und auch mehr gezahlt, als der Händler Dir gezahlt hat.


    Es wird eine große Kapitalvernichtung mittels EM stattfinden. Es gibt keine Silberknappheit und die Terminmärkte werden immer den Preis bestimmen, wie nach Belieben.


    Alles andere ist Träumerei und Abzockerei.

    Jedes Gut für das ein Preis >0 gezahlt wird, ist knapp. Und (Termin-) Märkte bestimmen immer den Preis. Wie soll es auch anders sein? Ich habe schon mal geschrieben, dass jeder jederzeit Kontrakte an der Comex zu dem dort gelisteten Preis physisch ausüben kann (ein paar Gebühren kommen dazu, ok). Oder wie füllt Sprott sonst seinen $PSLV? Leider bist Du nicht bereit, darüber auch nur darüber nachzudenken.


    BTW: Wolltest Du nicht deinen Acc löschen?

    Klingt erstmal ganz vernünftig und zumindest nicht auf eine Assetklasse fokussiert. Ich bin kein Fan von Fonds, die Diversifikation bekommt man eigentlich selber gut hin. GME ist halt ein Zock, aber das muss jeder selber wissen.


    Die Strategie +10% raus, dann wieder rein habe ich nicht verstanden.

    Nee Lucky, wenn "MANN" hier mich ans Bein pisst kann ich nimmer innehalten. Die sollen sich wo anders austoben. Bin kein Troll, hab nur die Schnauze voll von dem Scheiß Silber. Jahrelang darauf gesetzt. Und? Nada.

    Du warst jahrelang in Silber und hast es selbst bei aktuellen Marktpreisen geschafft, "nada" zu machen? Willkommen, neuer Kontraindikatior! Bitte verrate mir künftig Deine Trades.

    Ich würde die "Reliability" sogar noch höher setzten. Sie produzieren zwar "nur" mit 7.000-7.500 Benutzungsstunden pro Jahr (was vermutlich durch die 80% Reliability ausgedrückt werden soll. Jedoch ist ein Kernkraftwerk zu nahezu 100% langfristig, auf die 1/4-Stunde genau, planbar (von außerplanmäßigen Störfällen abgesehen. Oder anders Ausgedrückt: 5 KKWs mit je 1.200 MW installierter Leistung ergeben eine 100% Reliability in Höhe von 4.800 MW, unterstellend, dass die Wartungszyklen aufeinander abgestimmt sind.


    Der Logik folgend, ist die Liability von Wind/Solar eher bei 5-10%, da langfristig hier nahezu gar nichts sicher einzuplanen ist.

    Für mich ist das alles oberflächliches Geschwurbel. Für mich gehört zu einem gepflegten, weiterführenden Austausch zumindest das Bemühen der anderen Seite die eigenen Gedankengänge nahezubringen. Sehr hilfreich ist dabei die korrekte Verwendung von Sprache, genau dafür wurden Grammatik, Interpunktion und Rechtschreibung gemacht. Mir geht der Gender-Quatsch schon genug auf den Sack, ich brauche keinen weiteren kreativen Umgang mit Sprache.


    Hier ist trotz Hinweis noch nicht einmal das Bemühen in diese Richtung erkennbar, sondern es wird ein pseudo-Individualismus nach vorne gestellt, der sich durch eine besonders kreative Verwendung von Sprache ausdrücken soll (ernsthaft? Sind wir alle wieder fünf?). Da der Leser zu raten hat, was gemeint sein könnte, entzieht sich jeder dieser Beiträge grundsätzlich der Falsifizierbarkeit und bietet für mich daher keinen Erkenntnisgewinn.


    Vielleicht finden sich neben den "mitgebrachten" Fanboys hier noch weitere, die das gut finden, ich bin hier jedenfalls raus.

    Fragen: welche Bilanzzahlen einer Firma hält ihr für Alarmzeichen und welche am wichtigsten?

    Hallo und herzlich willkommen hier.


    Eine Firma hat keine Bilanzzahlen, höchstens ein Unternehmen... *klugscheißermodus aus*


    Die Frage ist sehr generisch, eine vollständige Beantwortung würde mehrere Buchbände benötigen. Wie so oft: Du muss Dir die Frage stellen, auf was Du spekulierst und Dir dann die relevanten Kennzahlen dazu ableiten. Mal sehr vereinfachend:


    - Wenn Du auf Uranminen setzt (lässt sich für alle Rohstoffe anwenden), die heute aus dem Geld (negative EBITDAs) sind und der Wert hauptsächlich vom long Gamma der Realoption abhängt, aber heute nicht profitabel sind, hast Du mit dem Unternehmen eine Option auf den Uranpreis. Diese Option ist umso mehr Wert, je länger die "Laufzeit" ist. Die Laufzeit ist umso länger, je mehr Finanzreserven das Unternehmen hat. Eine Kennzahl Eigenkapital/-EBITDA zeigt Dir, wie viele Jahre das Unternehmen Verlust fahren kann, ohne aufgeben zu müssen.


    - Wenn ich auf Turn-Around-Kandidaten schaue, dann mag ich sehr gerne Unternehmen, die mit hohen Sonderabschreibungen, z.B. auf Goodwills vergangener Akquisitionen, gearbeitet haben. Denn das Management nimmt lieber einmal einen größeren hit, um sich die Benchmarks für die Folgeperioden niedriger zu legen und dort mit positiven Nachrichten zu überraschen.


    - Bei Dividend growth-Titeln die gute, alte Dividendenrendite nebst Ausschüttungsquote im Zeitverlauf. Darauf achten, dass es keine Game-Charger im Geschäftsmodell gibt.


    - Bei Start-ups/ Techs kommst Du mit klassischen Kennzahlen kaum weiter. Umsatzentwicklung im Zeitverlauf, 1. und 2. Ableitung, sollte positiv sein, Ratio Kosten/Umsatz dynamisch rückläufig. Plausilibilitätsüberlegungen helfen hier in aller Regel besser (Quizfrage zu Tesla: Ist das Unternehmen wirklich so viel wert wie die 8 Größten Automobilhersteller zusammen? Traust Du denen wirklich eine identische Marktposition zu?)


    Vorsicht immer bei übermässigen/stark wachsenden Aktivierungen der Lagerbestände, insbesondere der intangible Assets.


    Die Liste lässt sich beliebig erweitern und ergänzen.


    Re: DIVERSIFIKATION


    Also ich will nicht sagen dass es „immer Die Spanne“ sein muss,
    aber grds finde ja, ist Das Eine Gute, Angemessene Grösse
    (es hängt aber natürlich auch davon ab auf Wieviele Positionen man INSGESAMT setzt –wenn man bspw „nur“ auf 10 Aktien setzt, und Einen „Early“ dabei hat, dann könnte es bspw m.M. auch deutlich Grösser sein –in Dem Fall würde sogaaar bis ZUUUUU (max) 10% nachvollziehbar, vertretbar finden)

    Hmm... Wie willst Du es denn bei 10 Aktien schaffen, die größte Portfolioposition unter 10% zu halten? Seems to be magic...