Hört sich Klasse an. Ich bin dabei. Wo soll ich rein? Hab grad ne Erbschaft zu investieren...
*ironie aus*
5. November 2026, 15:00
Hört sich Klasse an. Ich bin dabei. Wo soll ich rein? Hab grad ne Erbschaft zu investieren...
*ironie aus*
Alles anzeigenAuch wichtig: nicht den Überblick verlieren, also nicht zuviele Unternehmen!
Ich habe Fondanteile: Britische fundsmith, Deutsche Primus Valor sowie DWS Small Cap Germany ( Gleichteilig angelegt, letztere ist ein Sparplan: sobald 10% Gewinn: Verkauf und wieder rein.)
Aktien: Gamestop, Uran und Kupfer (erst seit paar Wochen: maximal 8 oder 9 Unternehmen), Ziel langfristig. Limitkauforder für noch niedrige Kurse vorhanden. Bescheidene Beträge.
Physisch EM und bisschen Krypto (nur soviel, daß ein Totalschaden verkraftbar ist) und Bargeld.
Beste Wünsche
Klingt erstmal ganz vernünftig und zumindest nicht auf eine Assetklasse fokussiert. Ich bin kein Fan von Fonds, die Diversifikation bekommt man eigentlich selber gut hin. GME ist halt ein Zock, aber das muss jeder selber wissen.
Die Strategie +10% raus, dann wieder rein habe ich nicht verstanden.
Nee Lucky, wenn "MANN" hier mich ans Bein pisst kann ich nimmer innehalten. Die sollen sich wo anders austoben. Bin kein Troll, hab nur die Schnauze voll von dem Scheiß Silber. Jahrelang darauf gesetzt. Und? Nada.
Du warst jahrelang in Silber und hast es selbst bei aktuellen Marktpreisen geschafft, "nada" zu machen? Willkommen, neuer Kontraindikatior! Bitte verrate mir künftig Deine Trades.
Also ich bin sicher kein "mitgebrachter" Fanboy.
Hallo Minehunter,
nee, Du bist dann von der Kategorie "weitere, die das gut finden". Was ja auch völlig in Ordnung ist, wenn es für Dich funktioniert. Für mich jedenfalls nicht.
Ich würde die "Reliability" sogar noch höher setzten. Sie produzieren zwar "nur" mit 7.000-7.500 Benutzungsstunden pro Jahr (was vermutlich durch die 80% Reliability ausgedrückt werden soll. Jedoch ist ein Kernkraftwerk zu nahezu 100% langfristig, auf die 1/4-Stunde genau, planbar (von außerplanmäßigen Störfällen abgesehen. Oder anders Ausgedrückt: 5 KKWs mit je 1.200 MW installierter Leistung ergeben eine 100% Reliability in Höhe von 4.800 MW, unterstellend, dass die Wartungszyklen aufeinander abgestimmt sind.
Der Logik folgend, ist die Liability von Wind/Solar eher bei 5-10%, da langfristig hier nahezu gar nichts sicher einzuplanen ist.
Für mich ist das alles oberflächliches Geschwurbel. Für mich gehört zu einem gepflegten, weiterführenden Austausch zumindest das Bemühen der anderen Seite die eigenen Gedankengänge nahezubringen. Sehr hilfreich ist dabei die korrekte Verwendung von Sprache, genau dafür wurden Grammatik, Interpunktion und Rechtschreibung gemacht. Mir geht der Gender-Quatsch schon genug auf den Sack, ich brauche keinen weiteren kreativen Umgang mit Sprache.
Hier ist trotz Hinweis noch nicht einmal das Bemühen in diese Richtung erkennbar, sondern es wird ein pseudo-Individualismus nach vorne gestellt, der sich durch eine besonders kreative Verwendung von Sprache ausdrücken soll (ernsthaft? Sind wir alle wieder fünf?). Da der Leser zu raten hat, was gemeint sein könnte, entzieht sich jeder dieser Beiträge grundsätzlich der Falsifizierbarkeit und bietet für mich daher keinen Erkenntnisgewinn.
Vielleicht finden sich neben den "mitgebrachten" Fanboys hier noch weitere, die das gut finden, ich bin hier jedenfalls raus.
Fragen: welche Bilanzzahlen einer Firma hält ihr für Alarmzeichen und welche am wichtigsten?
Hallo und herzlich willkommen hier.
Eine Firma hat keine Bilanzzahlen, höchstens ein Unternehmen... *klugscheißermodus aus*
Die Frage ist sehr generisch, eine vollständige Beantwortung würde mehrere Buchbände benötigen. Wie so oft: Du muss Dir die Frage stellen, auf was Du spekulierst und Dir dann die relevanten Kennzahlen dazu ableiten. Mal sehr vereinfachend:
- Wenn Du auf Uranminen setzt (lässt sich für alle Rohstoffe anwenden), die heute aus dem Geld (negative EBITDAs) sind und der Wert hauptsächlich vom long Gamma der Realoption abhängt, aber heute nicht profitabel sind, hast Du mit dem Unternehmen eine Option auf den Uranpreis. Diese Option ist umso mehr Wert, je länger die "Laufzeit" ist. Die Laufzeit ist umso länger, je mehr Finanzreserven das Unternehmen hat. Eine Kennzahl Eigenkapital/-EBITDA zeigt Dir, wie viele Jahre das Unternehmen Verlust fahren kann, ohne aufgeben zu müssen.
- Wenn ich auf Turn-Around-Kandidaten schaue, dann mag ich sehr gerne Unternehmen, die mit hohen Sonderabschreibungen, z.B. auf Goodwills vergangener Akquisitionen, gearbeitet haben. Denn das Management nimmt lieber einmal einen größeren hit, um sich die Benchmarks für die Folgeperioden niedriger zu legen und dort mit positiven Nachrichten zu überraschen.
- Bei Dividend growth-Titeln die gute, alte Dividendenrendite nebst Ausschüttungsquote im Zeitverlauf. Darauf achten, dass es keine Game-Charger im Geschäftsmodell gibt.
- Bei Start-ups/ Techs kommst Du mit klassischen Kennzahlen kaum weiter. Umsatzentwicklung im Zeitverlauf, 1. und 2. Ableitung, sollte positiv sein, Ratio Kosten/Umsatz dynamisch rückläufig. Plausilibilitätsüberlegungen helfen hier in aller Regel besser (Quizfrage zu Tesla: Ist das Unternehmen wirklich so viel wert wie die 8 Größten Automobilhersteller zusammen? Traust Du denen wirklich eine identische Marktposition zu?)
Vorsicht immer bei übermässigen/stark wachsenden Aktivierungen der Lagerbestände, insbesondere der intangible Assets.
Die Liste lässt sich beliebig erweitern und ergänzen.
Hi there,
ich kann noch die Studie von Swiss Resource Capital beitragen: Sie ist von Ende 2020. Sie ist ein wenig qualitativer, etwas aktueller und hat noch ein paar andere Unternehmensprofile mehr drin.
Re: DIVERSIFIKATION
Also ich will nicht sagen dass es „immer Die Spanne“ sein muss,
aber grds finde ja, ist Das Eine Gute, Angemessene Grösse
(es hängt aber natürlich auch davon ab auf Wieviele Positionen man INSGESAMT setzt –wenn man bspw „nur“ auf 10 Aktien setzt, und Einen „Early“ dabei hat, dann könnte es bspw m.M. auch deutlich Grösser sein –in Dem Fall würde sogaaar bis ZUUUUU (max) 10% nachvollziehbar, vertretbar finden)
Hmm... Wie willst Du es denn bei 10 Aktien schaffen, die größte Portfolioposition unter 10% zu halten? Seems to be magic...
Das ist "fast immer (oder: sehr oft) Das Spiel" würde ich mal sagen.
Ich habe mich dennoch für einen Einstieg entschieden, da ich die Einschätzung von BH teile, dass hier nachfrageseitig die Branche vor einem Quantensprung steht. Die breit politisch gewollte Co2-Neutralität bzw. Reduzierung wird sich ohne Kernenergie nicht machen lassen. Die Länder, die sich auch dort verschließen, werden sich von ihrer energieintensiven Industrie zu verabschieden haben. China wird sich die Chance nicht entgehen lassen und diese freudig - unter Bau weiterer Kernkraftwerke - aufnehmen. Auch teile ich die oben irgendwo geäußerte Einschätzung nicht, dass ein GAU zu einem Reverse-Game-Charger würde. Sicher, einzelne Länder werden das dann überdenken, aber es wird genügende geben, die das nicht tun und die Nachfrage gerne aufnehmen. Wir haben bei Fukushima gesehen, dass selbst Japan keine nachhaltigen Konsequenzen ihrer Erzeugungspolitik gezogen hat. So bekloppt waren nur wir.
Ich habe mir hier Kazatomprom und Cameco rausgepickt, da sie als Marktführer die höchste Adaptionsfähigkeit auf geänderte Marktbedingungen haben. Bei Kazatomprom sehe ich zudem durch die räumliche und politische Nähe zu China und des "uranfreundlichen" regulatorischen Umfeldes in KAZ sogar etwas vorne. Beide Unternehmen verdienen bei den aktuellen Uranpreisen jetzt schon gutes Geld (= niedrige Grenzkosten), plus Phantasie. Was will ich mehr?
Picks auf kleineren Unternehmen, die heute am/aus dem Geld produzieren mit der Realoption auf eine Uranpreissteigerung traue ich mir aktuell nicht zu, da ich zu wenige Informationen über die Grenzkostensituation habe und daher mir nicht zutraue, das sinnvoll einzuschätzen. Gamma-wise sicher interessant, wenn man eine Uranpreissteigerung glaubt. Nach meiner Einschätzung führt das potentielle Angebot (=temporär runtergefahrene Minen) eher dazu, dass wir zwar einen massiven Mengeneffekt (=Mehr Uran wird benötigt), aber einen deutlich kleineren Preiseffekt sehen. Ein Vorteil haben in einem solchen Umfeld die Unternehmen, welche mit niedrigen Grenzkosten operieren.
Mal schauen. Ich bin mal gespannt, wie es sich entwickelt. Bis jetzt fühl ich mich ganz wohl.
es gibt menschen die deine "freizügliche" art nicht teilen. das heisst nicht das ich sonst etwas gegen dich habe,
aber ich möchte dich wirklich bitten, dies auf deinen thread zu beschränken.
Das ist doch ein guter Kompromiss, mit dem alle Beteiligten leben sollten.
hühnerbrühe nur die selbst gekochte; einfrieren und gut ist. im nächsten Herbst die alte aufbrauchen und´ne neue kochen, dann im spätwinter nochmal und schon hat man eine hühnerbrühe, max. 5-6 mon. alt und gut ist.
die hühnersuppe soll ja gut bei erkältungen sein, liegt tatsächlich an den inhaltsstoffen die von dem toten huhn in die brühe gelangen. in der industrieplörre ist nix von totem huhn, das wurde da lediglich durchgeschossen; macht zwar satt und wärmt, hat aber nix mehr mit gegen erkältung zu tun.
Mache sagen, es liege an den Antibiotika, die über das Huhn in die Suppe kommen...
So oder so: Eine heiße Hühnerbrühe (hausgemacht) gehört zu einer ordentlichen Erkältung einfach dazu!
Sehe ich genau so.Nur frage ich mich, warum Du bei Gold Kilo nimmst und bei Silber Zentner???
Umgekehrt wird ein Schuh draus!!! Vieleicht will man ja Methusalem werden.
Nachtwächter
Stimmt... Ich hab noch ein paar Nullen gefunden, die stell ich dem Forum zur allgemeinen Verwendung zur Verfügung:
0000000000
Dann klappt die Vermögensrechnung auch mit den Kilos ![]()
Seh ich anders. Absolut Zahlen bringen - außer bei einem forumsinternen Schwanzvergleich - wenig. Meine Inestitionsquote in das ein oder andere Asset war und ist von vielem abhängig, aber nicht von der Entwicklung meines Gesamtvermögens. Wie viel Kilo Gold/ Zentner Silber man braucht, um unabhängig zu sein, kann sich jeder anhand seines Unterhaltsbedarfes/Wunsches und Sterbetabellen selber ausrechnen. Ob er es dann erreicht, ist eine andere Frage. Auch da hilft die Aussage A hat 100 Kg, B nur 12 kg- außer für den angesprochenen Schwanzvergleich - wenig.
Für mich bilden ausgewählte Bluechip Aktien mit einem Deep Moat die Inflationsabsicherung der ersten Linie.
In zweiter Linie sind es Immobilien
und an dritter Stelle sehe ich EM.
Ähnlich mache ich es auch. Wobei meine Edelmetall-Quote vor 10 Jahren etwa bei 10% gelegen hat, heute hingegen bei ca. 30%. Größter Anteil immer noch Aktien (etwa 1/3 dividend growth, 1/3 turn-around, 1/3 picks, u.a. Minenaktien), insgesamt stark auf Grund- und Rohstoffe, Infrastruktur, Nahrung und Pharma ausgerichtet. Eben ein Portfolio, von dem ich glaube gut durch ein Inflationsszenario zu kommen.
muss auch nicht zwingend bei real steigenden zinsen so sein...
Daher habe ich ja auch geschrieben:
(...) mal sehr vereinfachend und übrige Effekte außer Betracht lassend.
.
Nun erlaube mir zwei Punkte zu Deinen Ausführungen:
Werterhaltung (haben die Leute 2011 auch gedacht als sie Ag zu 30 gekauft haben). Ich habe zu dem Zeitpunkt zwei Liegenschaften gekauft - der Wert hat sich verdreifacht.
Edelmetalle ist ein spekulatives Geschäft, umso mehr da weitestgehend die Marktmechanismen ausgehebelt werden. Ich bin sicher Du hast Dir auch schon Gedanken gemacht über den Physischen- und den Papiermarkt. Da sind supply and demand Betrachtungen untergeordnet. Allerdings so lange bis mal wieder der Damm bricht.
Darauf setze ich, denn es gibt gute Gründe weshalb das in absehbarer Zeit wieder mal der Fall sein wird.
Meine 2 cents: Jedes Geschäft ist ein spekulatives. Das Halten von Barreserven/Spareinlagen/Renten auch, in meiner Ansicht ein besonders spekulatives. Denn Du spekulierst auf den Werterhalt von Fiat-Geld. Gold/ Silber ist eine Inflationsabsicherung, bei der Du allenfalls moderate Renditen erwarten kannst. Aber sie ist essentiell.
Versteht mich hier nicht Falsch bitte. Ich bin auch Bullisch auf EM und denke wir werden AG > 50 - 70 sehen, aber ich hätte immer gerne das ganze Spektrum im Auge.
Genauso bogus ist die Mär der Wallstreet Kapital Verballhornten dass steigende US Zinsen Gründe für einen fallenden POG sind. Das richtig bescheidene ist dass ich kaum Artikel in der Mainstream Presse gefunden habe, die diese Mär relativiert.
Die Nominalrenditen haben keinen systematischen Einfluss auf den POG. Wohl aber die Realrenditen. Im Moment sind wir in der Situation, dass die Nominalrenditen steigen sollten, aber durch die Inflation überkompensiert werden. Ergo: In Summe gut für Gold (in Fiat gerechnet), mal sehr vereinfachend und übrige Effekte außer Betracht lassend.
Die ökonomische Bildung der schreibenden Zunft ist erschreckend niedrig. Daher findest Du immer den Schluss "Steigende Zinsen - Goldpreis unter Druck" in den Medien. Die Unterscheidung Realzins - Nominalzins bekommt kaum einer hin.
Hallo @Helmut1,
danke, das hilft mir, Deine Position zu verstehen. Wie Du schon schreibst, die Wahrheit werden wir nicht herausfinden, aber das Geschriebene hilft mir, diese Perspektive auch im Blick zu halten.
Was genau würdest du mitnehmen? 50% Gehalt bei 100% Leistung für 4 Jahre? Das ist ein eigenartiger Vorteil.
Und danach ist die Bank hops....
Ich würde das Angebot abschlagen und solange 100% nehmen, solange es geht. Das Angebot ist deshalb an die über 53-Jährigen gerichtet, weil man sie sonst NIE loswerden kann. Wenn sie mich loswerden wöllten, dann mit Jahresgehalt x 4, auf die Kralle.
Ein solches Program gab es bei uns (Konzern)kürzlich auch. Viele meiner Mitarbeiter haben das angenommen und es ist mMn ein guter Deal gewesen (oder anders gesagt: Ich hätte ihn genommen, wenn ich ihn angeboten bekommen hätte). Das unternehmensspezifische Pleiterisiko ist sehr gering, da die Gelder für die zweite Hälfte (sog. "Passivphase") zurückgestellt werden müssen und zudem nach Altersteilzeitgesetz über einen Pensionssicherungsfond abgesichert sind.
Neben den 100% Arbeiten für die halbe Zeit und 50% Geld für die gesamte Zeit gibt es (a) noch gesetzliche Aufstockungsbeträge (ich meine um die 20%), die ebenfalls über den Pensionssicherungsfond abgesichert sind und sehr häufig (b) freiwillige Aufstockungsbeträge des Unternehmens. So kann es leicht dazu kommen, dass man die volle Zeit durch 90% bekommt wie @taheth geschrieben hat und nur die Hälfte der Zeit arbeiten muss. Die freiwilligen Aufstockungsbeträge sind mWn nicht vom Pensionssicherungsfond abgedeckt.
Verhandlungsmasse Altersteilzeitvertrag oder Abfindung besteht nach meiner Erfahrung keine, da dies - in Konzernen - in aller Regel über Betriebsvereinbarungen mit der Mitbestimmung in Rahmenwerken geregelt wird. Es gibt dann Stichtage, alle die Älter sind fallen in den Topf Altersteilzeit, alle Jüngeren in die Abfindung.
Worauf ich achten würde ist (a) festschreiben zu lassen, die normalen Gehaltsrunden mitzunehmen (100%) (ATZ-Mitarbeiter werden hier gerne mal schlechter bedacht, (b) variable Komponenten aus dem gleichen Grund festschreiben zu lassen oder zumindest einen Minimum Treshold einzuziehen. Ob eine Nebenbeschäftigung generell möglich ist, weiß ich nicht, notfalls auch das vertraglich regeln.
Alles unverbindlich, keine Rechtsberatung...