Meinst Du damit ein dem Zeitgeist entsprechendes Anlageverhalten?
Verstehe die Frage nicht.
4. Mai 2026, 06:19
Meinst Du damit ein dem Zeitgeist entsprechendes Anlageverhalten?
Verstehe die Frage nicht.
Nochmal ich finde Gold faszinierend, schön und mag es aber langsam bekomme ich das Gefühl das es vielfach nur schöngeredet wird und man Gold bei Goldexperten wie euch nicht in Frage stellen darf. Aber ich denke mir eben wenn es wirklich so Wertstabil wäre würde man mir hier einfach ein paar Zahlen geben und das Gegenteil belegen anstatt mich zu beschimpfen oder zu sagen man darf das Thema nicht ansprechen weil die Stimmung grade schlecht ist.
Bei mir kannst Du alles in Frage stellen, da es am Ende des Tages ausschließlich Deine Entscheidung ist. Ich verstehe trotzdem die Stoßrichtung der Diskussion nicht. Erwartest Du hier tatsächlich, dass jemand so was sagt wie: "Die veröffentlichte Inflation war 2,x%, aber die tatsächliche war 5,y%? Die Ermittlung von Inflation kann systematisch nur modellhaft erfolgen (Stichwort: Warenkorb) und jedes Modell ist per definition eben nicht die Wirklichkeit sondern bildet diese nur mehr oder weniger gut ab. Ich weiß trotzdem nicht, warum es gerade der Chart von 1980 sein muss, wenn beliebige andere Charts zu genau dem gegenteiligen Ergebnis kommen. Du startest heute (oder eben kürzlich).
Mit keiner Anlage der Welt kann Dir irgendjemand garantieren, dass Du den Wert - inflationsbereinigt oder nicht - am Ende wieder raus bekommst. Bei Gold stehen die Chancen halt ganz gut (meiner Einschätzung nach). Das Verbot ist eine reale Gefahr. Kann man auf zwei Weisen mit umgehen: Entweder offiziell Kaufen und dafür sorgen, dass jeder davon weiß mit dem Risiko der Enteignung oder die Finger davon lassen. Vielleicht fällt Dir ja noch eine Dritte ein.
Es gab auch schon in der Historie:
- Brandschatzende Horden, die Dir Deinen Hof niedergebrannt und die Ernte vernichtet haben
- Enteignungen, Kriege mit Landnahme
- Zwangshypotheken auf Immobilien
- Hyperinflationen
- ...
Sicher bist Du nie, außer Du hast ein diversifiziertes Portfolio.
Sieht wohl so aus als ob der silber Preis durch die Shorts der Großbanken auf 20$ runtergprügelt wird
![]()
Depot schon fast 50k im minus
Muss man aushalten. Wird schon
Nenn mir eine beliebige Anlage und ich finde 10 Gründe warum sie sich gut entwickelt und 10 warum nicht. Vielleicht liest Du mal das, was geschrieben wurde (z.B. von mir)? Warum gehst Du da nicht drauf ein sondern stellst immer wieder die selbe Frage?
Dagegen hilft nur antizyklisch kaufen.
Also jeden Monat 1/4 Unze statt aller 4 Monate 1 Unze.
Aber man muss überhaupt kaufen.
Das wäre dann aber nicht antizyklisch, sondern cost-averaging ![]()
Ich finde es nicht ok, dass man hier als Volltrottel oder "Baumschüler" bezeichnet wird.
Weiß auch nicht wieso hier so viele aggressiv sind. Ich habe nicht gesagt, dass GOld schlecht ist. NUr dass entweder die offizielle Inflation stimmt oder Gold kein Inflationsschutz sein kann. Beides kann nicht stimmen. Habe nur die Zahlen gegenüber gestellt.
Ich auch nicht.
Deine Gedanken sind da zu Einach. Hättest Du z.B. einen Chart beginnend ab 2000 genommen, hättest Du gesehen, dass es sogar mehr als Inflationsschutz ist (in der gleichen von Dir aufgemachten Logik). Wie ich aber oben geschrieben habe, gibt es tausend Aspekte mehr zu bedenken, der wichtigste ist: Schließe niemals von der Vergangenheit auf die Zukunft; gehandelt wird immer die Zukunft und die Erwartung darüber. Daher kannst Du auch nicht aus einem historischen Chart schließen, dass es heute "zu teuer" ist.
Bedeutet das dann nicht, dass in Summe niemand was davon hat, weil es für jeden der zu einem guten Preis kauft es einen geben muss der es eigentlich behalten hätte sollen?
Was würdet ihr einem jungen Menschen dann raten zu tun wenn es zu spät ist welches zu kaufen?
In dem ersten Satz steckt mehr Tiefgründigkeit, als es zunächst scheint. Ja, genau so ist es. Es ist ein Nullsummenspiel. Wenn es ein Nullsummenpiel ist, kommt es drauf an, auf der richtigen Seite zu liegen.
Wenn Du z.B. sicher wüsstest, dass das Finanzsystem Crasht (in Form von Hyperinflationen), wäre es clever, alles in Sachwerte/Edelmetalle, Immobilien, o.ä. zu investieren. Wenn Du darauf vertraust, dass es immer so weiter geht, dann ist Gold/ Silber weniger interessant. Wenn Du mit deiner Einschätzung dazwischen liegst, eben einen Teil des Vermögens als Absicherung.
Anlageempfehlungen gibt es von mir keine. Ich bin selber ein Anhänger der "Absicherungstheorie", wobei ich die Wahrscheinlichkeit für einen Totalcrash mittlerweile bei 25% innerhalb der nächsten 5 Jahre und 50% innerhalb der nächsten 10 Jahre sehe. Entsprechend liegt mein Vermögen in Edelmetallen, Aktien, Wald und hochwertigem Whisky. Barvermögen/ Sparguthaben/Lebensversicherung/ Freiwillig abgeschlossene Rentenversicherungen: Zero (mal von Liquireserven abgesehen).
Bei Aktien schaue ich eher auf Infrastrukturwerte und solche, die Grundbedürfnisse abdecken (Telekommunikation, Pharma, Energie, Ernährung, Automobil).
Das muss aber jetzt auch reichen als Antwort. Ansonsten mal ein bißchen mehr Input von Dir.
Du rechnest
1,02 ^ 40
oder
1,05 ^40
Oben kommst Du auf den Faktor 2,2, unten auf den Faktor 7.
Eine Kugel Eis hat in meiner Kindheit, die etwa vierzig Jahre her ist, 30 Pfennige gekostet, heute kostet sie 1,00 Euro. Passt Zum Faktor 7. Nicht vergessen, andere Dinge sind günstiger geworden (z.B. Elektronik) oder nicht so stark angestiegen. Vielleicht ist das Eis auch leckerer heute als damals.
Gold hat vor vierzig Jahren war bei 450 USD, heute bei 1700 USD. Knapp Faktor vier. Passt für mich alles zusammen.
Gold ist allerdings deutlich komplexer als "Es steigt mit der Inflation", insbesondere, wenn Du auf kurz und mittelfristige Zeiträume schaust.
Alles anzeigenEs gibt meiner Meinung nach einen guten Grund, warum sich Silber nicht verzehnfachen wird: weil es nicht über das alles entscheidende Merkmal als Wertspeicher verfügt.
Ich bin zwar seit geraumer Zeit auch physisch in Silber investiert, gewichte Gold aber wesentlich höher. Der Grund ist ganz einfach: Nur Gold ist aufgrund seiner Dichte/Bewertungsrelation das universelle Zahlungsmittel auf dem Globus und wird es genau aus diesem Grund auch bleiben.
Wenn man sich das historische Gold/Silber Ratio anguckt, so bewegt sich das gerade ganz typisch. Immer wenn Gold fällt, steigt es und umgekehrt. Sieht man hier ganz schön:
https://www.gold.de/kurse/gold-silber-ratio/
Wenn man die immer noch sehr hohen Bewertungen vieler reiner Silberminen ansieht (KGV etc.), sind die Goldminen wesentlich attraktiver.
Letzten Endes wird sich jeder in einer echten Inflationsphase die Frage stellen, was attraktiver ist: ein Kilobarren Silber oder 20 Gramm Gold für die Hosentasche.
Du hast hier zwei Geldfunktionen - Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel - genannt. Bei dem Thema Wertaufbewahrung bin ich bei Dir. Da ist Gold aufgrund der Wertdichte praktischer. Wobei - so richtig relevant dann auch nur, wenn Du flüchten willst. In einen mittleren Waffentresor bekommst - stand heute - Du eine Million Euro unter. Die Mehrzahl der Bevölkerung wird weniger Platz benötigen. Leichter Vorteil für Gold.
Das Thema Zahlungsmittel sehe ich anders. Oder wie willst Du zwei Brötchen mit Gold bezahlen? 0,01 Gramm Gold? Hier sehe ich Silber im Vorteil.
So schlau waren andere auch schon, daher waren im Bimetallismus die Silbermünzen für den Alltag, die Goldmünzen für die großen Transaktionen und Ersparnisse.
@LehmannBrothers: Sehr gute Zusammenfassung der Szenarien, auch wenn ich mit einigen Schlüssen nicht einverstanden bin. Lesenswert
Ich kann mich noch als kleiner Junge daran erinnern, das beim Essen mit Silberbesteck doch ein kleiner fader Beigeschmack hängen geblieben ist.
Kommt drauf an, was man so isst. Eierspeisen sind eher schlecht...
Spannende Idee, mach weiter. Schau Dir mal Whiskybase.com an, da gibt es eine Sammlerplattform für - na was schon - Whisky. Da kannst Du Dir sicher ein paar Anregungen holen.
Kernfunktionen sind:
- Einstellen von Flaschen auf der Plattform inkl. Rahmendaten, Bewerten von Whiskys, hinterlegen von Tasting-Notes und Whiskybewertungen (letzteres ist sicher nicht relevant für Münzen und Anlagekram
- Virtuelles Whiskyregal: Zusammenstellen einer Sammlung aus den hinterlegten Flaschen. Wenn Du eine hast, die noch nicht hinterlegt ist (mittlerweile sind irgendwas um 100.000 Stück), machste eine Foto und hinterlegst sie selber.
- Wertermittlung der Sammlung über Shoppings (Das funktioniert nicht wirklich gut, ist halt ein sehr illiquider Markt
- Marktplatz inkl. Treuhandfunktion
Aus dem Reddit hat einer ein gofundme gestartet, um über Crowdfunding Geld für das Bewerben der #Silversqueeze Geschichte über Plakatwände, o.ä. zu generieren. Wen es interessiert:
Erstaunlich ist, dass innerhalb von eine knappen Tag von 700 Spendern bereits 37.000 USD zusammengekommen sind! Wie gesagt, gestern gestartet. Mit einem Ziel von anfangs 5.000 USD
Die Jungs meinen es echt ernst.
Moin,
wir haben ganze Kisten davon (aber auch 12 Lot-Silber). Ab und zu tausche ich auch Schrott gegen andere Silberobjekte ein, wenn sie mir gefallenNachstehend ein paar aktuelle Beispiele: Sind auch ein paar ganz witzige Stücke dabei. Der Löffel ist aus Norwegen zur Polar-Zeppelinfahrt
Grüße
Goldhut
Richtig so! Vor ein paar Jahren habe ich mir verschiedene Silberbesteckesets zugelegt. Alle Sterling Silber, Pricing irgendwo zwischen Schmelzpreis plus ein Schnaps und Bullion +20%, sehr abhängig vom Hersteller. Ich mag es sehr gerne, damit zu essen, wird bei uns allerdings nur recht selten gemacht (polieren und so...).
Man kann wenig falsch machen, der erzielbare Preis geht bei Preissteigerungen % genauso nach oben wie bei einem Barren. Und es hat einen Nutzwert.
Ich habe mich vor ca. 10 Jahren relativ intensiv mit der Materie beschäftigt; war auch einige Male in Antwerpen, um ein paar Steine einzusammeln. Ich würde hiervon als Investition abraten. Allerhöchstens für eine letzte Reserve für den Fall, dass man mal schnell und für immer das Land verlassen muss (Stichwort Wertdichte), und auch da gibt es zwischenzeitlich durch die Kryptos aus meiner Sicht bessere Möglichkeiten.
Ein riesiger Nachteil ist, dass die Steine (a) im beherrschten/manipulierten Markt gehandelt werden, (b) Automatendiamanten immer näher kommen an die natürlichen, sich aber für einen Bruchteil des Preises von Naturdiamanten herstellen lassen (c) sich die Schleifverfahren von Diamanten sprunghaft verbessern (können) und damit die Diamanten der älteren Schliffgeneration an Wert verlieren
Wer dennoch unbedingt will hier ein paar Tipps:
1) INTENSIV mit der Materie beschäftigen. Die auf jeder Seite beschriebenen 4Cs sind lange nicht alles, was den Wert eines Diamanten ausmacht
2) Bid/ Offer beachten. Der ist natürlich nicht transparent, sondern zeigt sich u.U. erst schmerzlich bei einem geplanten Verkauf. Am besten zum "bid" aufkaufen von jemanden, der seiner loswerden muss/will, aber:
3) Man muss nicht nur die Werttreiber (siehe 1) kennen, sondern auch in der Lage sein, sie selber zu beurteilen, wenn man lose Steine kauft. Das lässt sich alles andere als schnell lernen und Fehler kosten hier eine Menge. Anfänger bitte nur mit eingeschweißtem Zertifikat (nur GIA, IGI, HRD, alles andere ist Schrott). Keinesfalls auf "Juwelierzertifkate" gehen!!
4) Nicht bei deutschen (Zwischen)Händlern kaufen. Wenn, dann den Weg nach Antwerpen antreten.
5) Dort alles dafür tun, qualitativ identische Steine bei möglichst vielen unterschiedlichen Händlern zu finden (das ist schwer, siehe 1).
6) Rappaport gibt eine Orientierung und eine Relation der Steine untereinander, sagt aber nichts über den tatsächlichen Wholesale-Preis aus. Rappaport ist eine (Einzel-)Händlerverkaufspreisliste! Dennoch nach Möglichkeit eine tagesaktuelle Liste in die Finger bekommen. GROBE Orientierung: Rappaport - 30%
7) Natürlich feilschen wie ein Jude
Steine in gängigen Größen kaufen, damit ein evtl. Verkauf einfacher wird: 0,3ct, 0,5ct, sind die klassischen Verlobungsklunker, 1,0ct die Anlagesteine. Ein Abweichen um +/- 0,01 - 0,02ct ist sinnvoll, da diese im Einkauf oft etwas günstiger sind und im Verkauf an den Jungspund der seiner Freundin einen Antrag macht nicht auffallen. Wenn an Araber verkauft werden soll, dann möglichst groß, Qualität egal.
9) Wenn man selber lose Diamanten hat, die man loswerden möchte, von einem der oben genannten Institute zertifizieren lassen (Kostet um die 100$), das steigert den Verkaufspreis. Kosten/Nutzen-Relation kippt bei Steinen >0,25 - 0,3ct
10) Am besten hat man eine Frau und/oder Freundin, an die man die Steine notfalls hängen kann. Die sollten aber nicht zu schäbbig sein (Die Frauen, nicht die Steine) sonst sieht's beschissen aus.
Es geht nichts über physisch, es zeigt sich wieder. Vollkommen sinnlos, sich gegen Extremszenarien mit quasi-physischen Konstrukten abzusichern, die dann beim Auftreten ebendieser in sich zusammen fallen.
Ich bin mal gespannt, wie sich das auf den Sprott auswirkt: Positiv, weil ein Konkurrent weniger oder negativ, weil sie von den Anlegern in Sippenhaft genommen werden
abonnierte Themen, ganz oben...
der Webfehler könnte allerdings auch darin liegen...
Hier eine exzellente Analyse über die aktuellen Geschehnisse auf dem Silbermarkt. Dauert ein bißchen, lohnt sich aber und viel Substanz.
Der post hat es sogar ins r/wallstreeetbets subreddit geschaut und damit eine Aufmerksamkeit von vielen Mio Usern. Normal werden von den GME-Vögeln alle Posts mit Silberbezug gnadenlos runtergevoted und damit aussortiert.
Steigende Renditen... aber was steigt schneller? Renditen oder Inflationsrate? Was bringen mir 1,5% Zinsen, bei 3% Inflationsrate? Die Geldmengenausweitung wird nicht ohne Folgen bleiben. Ich erwarte keinen Crash am Anleihemarkt, obwohl er notwendig wäre. Aber politisch ist er unmöglich, die FED wird bereitstehen.
Das ist genau die richtige Frage ![]()
So lange die Renditen weniger steigen als die (erwartete) Inflation, wird es gut sein für die Edelmetalle. Ich selber sehe die aus dem nichts steigenden Renditen eher als Anzeichen für den Start einer Inflationsspirale, der Markt beginnt diese einzupreisen. Das kann jetzt ganz schnell gehen.
Alles anzeigen@carokann
Danke für deine Antwort, so hab ich zumindest 20% sinnvolle Antworten bekommen. Danke
Natürlich kann man über meine Frage auch Philosophieren, aber wahrscheinlich hab ich mich nur schlecht ausgedrückt.
Unser Notgroschen ist eine Geldmenge die variabel ist, früher bis zum nächsten Urlaub wuchs und dann wieder auf etwa 1/2 Jahreseinkommen fiel. Heute ohne große Urlaubsmöglichkeiten wächst die Geldmenge eben einfach.
Was die Überlegung nach Anlagen mit sich bringt, zumindest bis wir wieder reisen können.
Meine Frage zielt mehr auf das Thema, warum ausgerechnet Edelmetall?
Wenn ich meine gut 40 Jahre zurückblicke, waren Edelmetalle nicht so herausragend, gegenüber anderen Anlageformen. Die letzten Jahre waren etwas turbulenter, aber dafür hört man Themen wie Bargeldverbot, Handelsbeschränkungen u.s.w. auch immer öfter.
Klar kann man in Edelmetall vieles hineininterpretieren, aber die Rendite war über die 40 Jahre bescheiden und eine Sicherheit sehe ich auch nicht. Irgendwer muss das Metall schließlich auch kaufen wenn ich gerade Geld brauche. Wie hätte ich Edelmetall beispielsweise im Lockdown verkaufen sollen?
Es gibt viele Möglichkeiten seinen Notgroschen aufzubewahren.. wo liegen denn die wirklichen Vorteile von Edelmetall - Also abseits dieser zusammenphantasierten Sicherheit.
@Salorius Vielleicht wolltest du witzig sein?, aber dann musst du den Witz mit der Katze auch ganz erzählen.
Anlageempfehlungen bekommst Du von mir keine. Das muss jeder mit sich selber ausmachen unter Risiko-Rendite-Gesichtspunkten, da ist vor allem auch die persönliche Situation entscheidend: Wie viel Lust hast Du, Dich mit den Thematiken zu beschäftigen? Kannst Du Wertschwankungen aushalten, emotional und auch materiell?
Zu den Liquidationsmöglichkeiten: Du hast selber geschrieben, dass Du im Lockdown "weniger" brauchst, warum hättest Du dann verkaufen wollen? (Forum: Obacht...)
Wenn Du die Sicherheit als "zusammenphantasiert" hältst, dann ist Edelmetall tendenziell falsch für Dich. Die letzten 40 Jahre halte ich dabei allerdings für weniger ausschlaggebend als die nächsten fünf. Goldene Regel des Investierens: Niemals aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen.
Alles anzeigenHä?
Was selten ist, wird normal teurer, bis der Bedarf der Nachfrage befriedigt ist.
Silber sollte also teurer werden, grade in einem Hype.
Stattdessen sinkt der Preis von Silber....
..und es wird mal eben nur einfach heimlich ein Prospekt umgeschrieben.....wohl wissend, dass man den Preis noch ne Zeitlang ohne phys. Lieferung einfangen kann, kann ja auch keiner nachprüfen, wo die Barren alle liegen...was ein Glück für den Wächter.......
Und systematisch ist das schon, wenn ein Verkäufer was verkauft, was er gar nicht besitzen kann und das auch weiß....siehe Prospect Änderung. Aber die Gebühren kann er dann schon mal einstreichen, genau wie damals bei den leeren Goldkonten (war ja sogar vor Gericht).
Das sehe ich ein bißchen differenzierter. Und insbesondere die Prospektänderungen sehe ich sogar eher positiv als negativ. Immerhin ist die Risikoposition erkannt und kommuniziert, jeder kann sich seinen Reim drauf machen. Und von klammheimlich kann auch keine Rede sein, das Prospekt ist eben das Prospekt und kann von jedem eingesehen werden. Dass der Markt hier reguliert, indem von SLV nach PSLV umgeschichtet wird, sehen wir ebenso.
Das viel größere Problem liegt darin, dass die überwiegende Mehrheit von sog. "Investoren" in ihrem Leben sich noch kein Prospekt wirklich angesehen hat, die noch kleinere Zahl das regelmäßig überprüft und sehr wenige das geschriebene verstehen. Aber ehrlich: Solche Leute sollten sich von Finanzprodukten ganz simpel fernhalten.
Ob der oben erwähnte Verkäufer das besitzen "kann" oder nicht, das können weder Du noch ich abschließend beurteilen, sondern wir arbeiten mit Glaubenssätzen (die werden sich bei uns im Übrigen nicht sonderlich unterscheiden).