Ich find die LMU-Münzen sehr interessant, da sie für mich Gold "zum Anfassen" sind. Sie vereinen zudem Geschichte mit Wert und sind nicht so steril wie die neueren Anlagemünzen. Ich hab die Dinger einfach gerne in der Hand und stelle mir dabei vor, was die schon an Historie gesehen haben.
Als unschätzbaren Vorteil dieser Münzen sehe ich es, da ein übergriffiger Staat hier das Kaufdatum nicht eingrenzen kann. Bei einem Lunar II Pferd ist immer klar, dass ich das nach 2014 gekauft haben muss. Ein altes Vreneli kann ich im heute bei einem Händler oder Forum gekauft haben, oder vor 20 Jahren, oder zu meinem achtzehnten Geburtstag von meiner Schweizer Tante bekommen haben oder ich habe bei meinem Opa auf dem Dachboden gefunden als er gestorben ist, oder oder oder.
Da bei mir eher das Anlagemotiv im Vordergrund steht, halte ich im Gegensatz zu meinem Vorredner es eher mit Münzen nah am Spot, ein Aufgeld von 10-15% ist auch drin bei selteneren Stücken. Aber richtige Sammleraufschläge würde ich nicht zahlen. Hauptsächlich aus dem Grund, da ich die Auffassung teile, dass die Anzahl der Sammler demografiebedingt abnehmen wird.
Aber ist es nicht grade deshalb interessant: Jeder hat so seine eigene Sicht auf die Dinge und versucht diese dann durch entsprechende Transaktionen zu realisieren. Ob jetzt das eine vernünftiger ist als das anderer... wer weiß?
Viele Grüße