@Nixwisser: treffend.
Die gesamte Ukraine-Strategie kommt mir so vor, als habe sie zum Ziel, den Krieg so lange wie möglich hinauszuzögern, die Wunde sozusagen offen zu halten.
- Waffenlieferungen gerade so, dass Russland die Ukraine nicht überrennt, aber auch nicht so, dass die Russen zurückgeschlagen werden können
- Wirtschaftsembargos (...embargen?) gerade so, dass es Russland vielleicht etwas schwächt, aber sicher nicht nicht umwirft
- Diplomatiestrang (insb. der völlig fehlende Einigungsdruck auf Selenskyj so, dass Russland nicht zustimmen kann
Was bleibt?
- Westeuropäer geben Mrd mehr für Militär aus, ein kleiner Teil geht nach Rheinmetall, ein deutlich größerer nach Lockheed. Tarnkappenbomber? Wem nützen die? Richtig, dem großen Bündnisbruder, der sich dann in diversen Konfliktherden, bei den sog. "chirurgischen Einsätzen" nicht mehr selbst die Finger schmutzig macht. Zur eigenen Landesverteidigung (BRD) eher sekundär. Da braucht's Panzer, Stinger und alles was mit Flugabwehr zu tun hat. Die türkischen Drohnen scheinen ja auch nicht schlecht zu sein.,
- Rohölpreis hoch, Gaspreis hoch. Cui bono? Ach ja... Wer hat nochmal die großen Frackeng-Lagerstätten?
- Migrationsbewegung inkl. Destabilisierung findet ebenfalls in good old europe statt
- Wenn die Bombe fällt, fällt sie sicher nicht auf die USA. Das Kriegsüberschwapprisiko für die USA ist denkbar gering.
Sowohl Europa als auch Russland verlieren jeden Tag an Kraft, jeder Tag länger nutzt den USA. Der EUR/USD zeigte im übrigen, welche Volkswirtschaft aktuell relativ profitiert, ebenso die Entwicklung der Leitindizes (3% hoch Dow, seit Kriegsbeginn, 3% runter DAX seit Kriegsbeginn).
Wer lacht noch? Natürlich, China:
- Billige Bärensauce, sowohl flüssig als auch gasförmig, ab sofort.
- Nato verpulvert in einem sinnlosen Krieg kräftig Ressourcen und wird alles dafür tun, dass sie nicht an zwei Fronten zu stehen hat.