Beiträge von carokann

    Hallo,


    meine starke Vermutung hier wäre, dass es weder noch ist, sondern Neusilber (Französisch: Maillechort). Christofle hat auch solches Material ab Ende 19. Jh verarbeitet. Hat mit Silber nix zu tun, sondern ist eine Legierung aus Kupfer/Nickel/Zink. Läuft auch unter dem Namen Hotelsilber. Mir ist bislang kein Silberbesteck bekannt, wo es keinen punzierten Hinweis auf den Silbergehalt gibt.


    Die Fotos allerdings könnten oxidiertes Silber vermuten lassen, beim ersten Foto auf dem rechten Stück unten z.B. Auch könnte man da ein Abblättern/ durchreiben einer evtl. Silberauflage sehen


    Wasch es mal ab, reib mit einem Silberputztuch drüber, wenn es nicht schwarz wird, ist es kein Silber und auch keine Silberbeschichtung. Wenn es schwarz ist, dann hat es eine Silberbeschichtung, die allerdings schon sehr dünn ist.

    Hallo zusammen,


    ich habe 20 Kg Silberschrott angeboten bekommen (800er und 925er). Ich habe keine Erfahrung damit. Kann mir jemand eine Indikation geben, was man dafür als Privater bepreisen kann? Die Händlerankaufpreise kenne ich natürlich.


    PS: Das ist kein verstecktes Verkaufsangebot; wenn, dann kaufe ich selber ;)

    Wow, ich bin zwar auch davon ausgegangen, dass diese bald ausverkauft sind; ich hätte aber nicht gedacht, dass dies bereits an diesem Wochenende der Fall ist.Ich habe mir aber auch zwei geholt - für die Kiddies.
    Als Goldbug sind diese Münzen prädestiniert als Hochzeitsgeschenk - egal, wann die mal heiraten.

    Zwei Dumme, ein Gedanke - hab grad das exakt das Gleiche gemacht mit dem gleichen Motiv

    Schon viel von gelesen, jetzt auch mal im Rahmen eines Deals kennen gelernt:


    Absolut zu empfehlen, super freundlicher Kontakt, top Ware und das top verpackt. Genau so soll es sein!

    Ich würde es drauf ankommen lassen, sind ja keine zwei Mark fuffzich, sondern eher in den 1000ern...


    A) Schon dass ein Anfechtungsgrund vorliegt, bezweifele ich; es dürfte sich hier um einen sog. internen Kalkulationsirrtum handeln. Die als Erklärungsempfänger bleibt die Kalkulationsgrundlage verborgen und Du wärst damit schutzwürdig. Dass der Preis oberhalb des Ankaufspreis lag, dürfte zusätzlich helfen, da es durchaus Rationalen gibt, knapp oberhalb seines Ankaufspreises zu stellen (Du hast selber oben eine genannt). Würde Dir die Kalkulationsgrundlage mitgeteilt ("Wir kalkulieren immer Spotpreis + x"), dann sähe die Sache anders aus, dann wäre es evtl. ein externer Kalkulationsirrtum und anfechtbar.


    B) Falls es anfechtbar wäre, würde der Kaufvertrag nichtig (Anfechtungserklärung liegt ja vor). Schadensersatz dürfte aber ebenso greifen. Das bedeutet, Du orderst am besten prophylaktisch die Stücke genau so, wie Du sie bestellt hast nach und stellst in dem Fall die Differenz in Rechnung (Du willst sie ja eh einkaufen), damit Du Du Schaden auch belegen kannst (Kein Schadenersatz ohne Schaden...)


    Dein Einigungsvorschlag klingt für mich ausgewogen.


    Gewerbe gegen Privatperson geht wenn es nicht Wasserdicht ist meist zu Gunsten der Privatperson aus. Das deutsche Rechtssystem ist im Zweifel für die "schwächere" Partei, wie diverse Vermieter, Arbeitgeber, etc leidvoll zu berichten wissen.


    Keine Rechtsberatung, bitte suchen Sie den Anwalt Ihres Vertrauens auf... Ich habe keine Ahnung davon.

    Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich...


    Wenn ich die Performance zwischen Gold und Aktien über einen gewissen Zeitraum vergleiche, muss ich NATÜRLICH die Dividenden mit einbeziehen.


    Was man sicherlich korrigieren kann, ist die Tatsache, dass Dividendenerträge und Kursgewinne i.d.R. versteuert werden müssen, die von Gold i.d.R. steuerfrei sind.

    Ich habs mal so irgendwo gelesen: Goldstück an einen Faden, hängen lassen, Magnet nahe ranbringen, wenn das Stück zurücksendelt, ist es Gold. Funktioniert das so?


    Hat in dem Zusammenhang jemand ein Tipp, worauf ich bei einem Magneten achten soll (Spezifikationen...)?


    Kenn mich nicht aus, bin bislang immer mit Waage und Lehre unterwegs, trau mich aber deswegen auch nicht an die Goldbarren ran.

    Über Krall habe ich kein abschließendes Urteil, Otte find ich in seinen Aussagen sehr intelligent und Müller ist für mich ein (unterhaltsamer) Clown.


    Die Frage, die ich mir bei Müller stellt: Warum, um Himmels willen, investiert irgendwer in Aktien, wenn er an den (kurz bevorstehenden) Crash am Aktienmarkt glaubt und nimmt sich dann einen teuren Fonds, um sich gegen eben diesen abzusichern? Für mich hat er einfach eine Marke ausgebildet, um sich in der bunten Fondswelt abzuheben. Das wars.


    Nur Recht haben reicht an der Börse nicht, man muss schon auch noch sagen, wann die Prognose eintritt. Sonst steht auf dem Grabstein "Er hatte Recht!"

    Meine Kinder nerven, die wollen beide die 20 EUR Maus haben. Kriegen sie eben zu Weihnachten eine Rolle. Ich habe mich noch nie mit dem Sammlerkram beschäftigt. Wie kann man da am besten rankommen? Finanzministerium und Bundesbank-Homepages waren nicht aufschlussreich (außer, dass der stgl.-Verausgabungstermin verschoben ist).


    Gibt es die bei Banken der Bundesbank online? Alternativ zum Ausgabetag dort (wo?) Schlange stehen?


    Diverse Händler mit Aufpreis und Vorbestellung habe ich gefunden. Würde nur ungern mehr als 20 Euro/Stk ausgeben.


    Danke für die Hilfe!

    Ich bin freundlich, ich würde pro Stück nur 2900 haben wollen... [smilie_happy]
    Mal ernsthaft: Ich kenne keinen, der die Dinger zu den Kursen kauft. Ich habe im letzten Jahr mal versucht, ein paar loszuwerden. Die Preise, die man bekommen kann sind doch sehr nah am Händlerankauf

    Tatsächlich war die Belastung der Immobilieneigentümer aufgrund der jahrzehntelangen Abschreibung und der niedrigen angesetzten Werte überschaubar. Immobilieneigentum war also deutlich besser als Guthaben bei der RM/DM Umstellung.
    Diese Währungsumstellung als Entscheidungsgrundlage für eine künftig zu erfolgende heranzuziehen wird aber nicht funktionieren. Wir leben heute in einer ganz anderen Welt und haben ganz andere regierende politische Parteien. Ich vermute Eigentümer von Sachwerten jeglicher Art werden dieses Mal deutlich schlechter dastehen falls es tatsächlich zu einer solchen Währungsreform kommen sollte. Ich vermute mit Aktien wird man dieses Mal am besten dastehen aber das ist nur meine nicht belegbare Meinung.


    Im übrigen würde ich mir darüber keine Gedanken machen, da weder der Eintrittszeitpunkt noch die wahrscheinlichkeit des Eintretens noch die Art der Umsetzung bekannt ist, macht es keinen Sinn sich darüber Gedanken zu machen. Diversifikation ist immer die beste Antwort!

    Das stimmt. Dennoch hilft ein Blick in die Vergangenheit (danke dafür) zu sehen, was passieren kann. Meinen Großeltern war die Währungsreform noch sehr präsent, meinem Bekanntenkreis eher nicht. Entsprechend wird dort "investiert".


    Klar ist, dass bei einer Währungsreform an das Vermögen der Bevölkerung gegangen wird. Das geht umso einfacher, je (a) transparenter und (b) immobiler es ist und je (c) es mit dem gleichen Verwaltungsakt abzuschöpfen gibt. Was auch klar sein dürfte, dass "Reiche" mehr relative Last zu tragen haben werden als "Arme". Über Prozentzahlen, Freibeträge, o.ä. kann man sich sicher streiten, vielleicht würde es auch etwas mehr ausgefeilt (Freigrenzen, Kinderzuschüsse, o.ä.). Wenn es dazu kommt, wird es nach meiner Einschätzung Grunde genau so laufen wie seinerzeit.


    Was ich zusätzlich für wahrscheinlich halte, ist eine manifestierte Befristung von Bargeld mit dem Ziel, der kompletten Abschaffung. Der fehlenden Möglichkeit, negative Zinsen zu erheben wird die Schuld gegeben werden, warum das bisherige Währungssystem nicht aufrecht erhalten werden konnte. Rückkehr zum Goldstandard? Bitte weiterträumen... never ever. Gold wird bestenfalls Schattengeld. Das würde durch ein Verbot natürlich erschwert, je höher die Repressalien sind umso mehr.


    Auswege? Wenige...
    Für mich:
    (a) Edelmetalle, um wenigstens Schattengeld zu haben
    (b) Einigermaßen wertstabiler, mehr oder weniger mobiler "Investitionsgüter" (z.B. Massivmöbel statt Wegwerfregale, hochwertige Spirituosen,...)
    (c) Bildung und Weiterbildung für mich und die Kinder
    (d) Nett zu den Kindern sein, in der Hoffnung, dass sie dem alten Vater in ein paar Jahrzehnten ein warmes Süppchen bringen, wenn es ganz daneben geht.