30. September 2008 Ende des Fiskaljahres
7. Oktober 2008 "Coup?"
26. Februar 2026, 16:04
30. September 2008 Ende des Fiskaljahres
7. Oktober 2008 "Coup?"
Alles anzeigenDen Banken mag das zwar Geld ausgehen, nicht jedoch den grossen Unternehmen im S&P 500. Die sitzen durch Produktionsauslagerungen, die extreme Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre und den damit verbundenen guten Profiten der letzten Quartle auf einem Riesenhaufen Cash von $ 650 Milliarden.
Corporate America sits on its cash
By Justin Baer in New York
Published: September 23 2008 19:49 |
Corporate America waded into the darkest days of the credit crisis with more cash than ever before, a sign many of the US’s biggest companies have been bracing for signs that Wall Street’s problems will infiltrate the rest of the economy.
Excluding utilities and financial institutions, members of the Standard & Poor’s 500 Index ended June with a record $648bn in cash and short-term securities
Many large US companies began to stockpile more cash in the aftermath of the last economic downturn, earlier this decade. The size of S&P 500 members’ war chest reached a plateau in 2005 as conditions improved but never slipped below $600bn. And in the past year, their liquidity has inched higher.
http://www.ft.com/cms/s/0/39e1…fd18c.html?nclick_check=1
mfG Goldcore
...die USD-Abwertung / der USD-Default wird auch dieses "Problem" lösen! ![]()
Was beim Ausfall einer Counterparty geschieht, ist überschaubar. Die Frage oben war, was ist wenn weltweit massenhaft Counterparties in kurzer Folge wegfallen. Sichwort: Dominoeffekt. War ja mal eine Zeitlang deine Lieblingsszene aus dem Film V wie Vendetta.
Dann wird es spannend, ob das Zeitintervall für einen Eingriff der Notenbank (Totale Monetisierung wie von Bernanke und Paulson gewünscht) reicht.
Diese Szene ist immer noch eine sehr geliebte Sequenz meinerseits, stellt sie doch die künftigen Monate und Jahre erstaunlich gut dar.
ZitatNaja, sagen wir mal lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich fürchte nur, der Schrecken wird recht groß und auch einige er-schrecken die sich gut vorbereitet wähnen.
Ganz sicher. Viele - vor allem hier im Forum als "Bug" - werden sich umschauen müssen, da die Standardidee der Krisenvorsorge wohl nicht auf künftige Geschehnisse zwingend anwendbar ist.
Noch mag es kurios oder witzig klingen, aber vermutlich liegt die Chance durch dieses kommende Desaster sicher zu kommen in asymetrischem Vorgehen.
Alles anzeigenVor Filialen der Hongkonger Bank of Asia haben sich am Mittwoch lange Schlangen mit Kunden gebildet, die ihr Geld zurückverlangen.
[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/0/7/10753007/7/1.jpg]
Langes Warten vor der Bank of Asia: Viele Chinesen wollen ihre Ersparnisse abheben, da sie einen Kollaps der Bank befürchten. (Bild: Keystone)
Die Bank ist Gegenstand unbestätigter Gerüchte, denen zufolge ihre Stabilität in Frage steht. Das Institut sprach von «böswilligen» Gerüchten, die jeder Basis entbehren würden.
«Die Bank of Asia steckt nicht in finanziellen Schwierigkeiten», betonte der stellvertretende Bank-Chef Joseph Pang gegenüber Reportern. Die Aktie des Unternehmens gab dennoch 7 Prozent nach.
Die Kunden liessen sich nicht schnell beruhigen. So sagte etwa die 48-jährige Cindy Li, sie sei sehr besorgt. Die Kellnerin hob ihre gesamten Ersparnisse von 200'000 Hongkong-Dollar (26'000 Dollar) ab.
http://bernerzeitung.ch/wirtsc…konjunktur/story/10753007
[tube]
Das könnte man so lesen, als ob sich die ganzen Zahlen gegenseitig aufheben und keiner schuldet keinem mehr was und alle sind fein raus. So ist es ja aber nun nicht.
Dass diesen Summen keine Sachwerte gegenüber stehen ist ja richtig, aber macht die Sache ja nur um so schlimmer anstatt besser.
Fällt eine Counterparty aus, sieht man was passiert. Stichwort: AIG!
Was heißt schlimmer? Die Hoffnung, dass dieser ganze Zirkus in einem gewaltigen Finanzbeben untergeht, ist bei mir nach wie vor existent!
Bei den 700 Billionen USD handelt es sich aber um ein nominales Volumen und somit keinen absoluten Wert, dem man Sachwerte gegenüberstellen könnte. Bei einem totalen OTC-Rewinding würden sich ca. 96-98% der Papiere schlicht in Luft auflösen durch gegenseitige Aufhebung. Es ist schlicht unseriös und irreführend, immer wieder diese Horrorzahlen zu lancieren ohne diese im rechten Licht zu betrachten.
Richtig. Siehe Bank-Run Thread gestern.
ZitatThe OTC derivative market is the largest market for derivatives, and is unregulated. According to the Bank for International Settlements, the total outstanding notional amount is $596 trillion (as of December 2007)[1]. Of this total notional amount, 66% are interest rate contracts, 10% are credit default swaps (CDS), 9% are foreign exchange contracts, 2% are commodity contracts, 1% are equity contracts, and 12% are other. OTC derivatives are largely subject to counterparty risk, as the validity of a contract depends on the counterparty's solvency and ability to honor its obligations".
Die Zahlen sind von Dezember 2007. Die letzte Angabe dazu betrug zirka 700 Billionen US-Dollar! Welche Summe an realen Sachwerten dem gegenübersteht, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein.
Der Eisberg ist zu sehen...
Vor Filialen der Hongkonger Bank of Asia haben sich am Mittwoch lange Schlangen mit Kunden gebildet, die ihr Geld zurückverlangen.
[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/0/7/10753007/7/1.jpg]
Langes Warten vor der Bank of Asia: Viele Chinesen wollen ihre Ersparnisse abheben, da sie einen Kollaps der Bank befürchten. (Bild: Keystone)
Die Bank ist Gegenstand unbestätigter Gerüchte, denen zufolge ihre Stabilität in Frage steht. Das Institut sprach von «böswilligen» Gerüchten, die jeder Basis entbehren würden.
«Die Bank of Asia steckt nicht in finanziellen Schwierigkeiten», betonte der stellvertretende Bank-Chef Joseph Pang gegenüber Reportern. Die Aktie des Unternehmens gab dennoch 7 Prozent nach.
Die Kunden liessen sich nicht schnell beruhigen. So sagte etwa die 48-jährige Cindy Li, sie sei sehr besorgt. Die Kellnerin hob ihre gesamten Ersparnisse von 200'000 Hongkong-Dollar (26'000 Dollar) ab.
http://bernerzeitung.ch/wirtsc…konjunktur/story/10753007
Aus dem Bank-Run Thread von Pauli:
zK: Leitkommentar des Wirtschaftsteils der heutigen SZ (Printausgabe)
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/555/311476/text
Goldbaron,
Wenn einer eine Hypothek von 130% aufnimmt,geht er damit baden,richtig.Wenn er aber baden geht,dann werden die Schulden die über bleiben,zunächst dem Steuerzahler aufgebührdet,was wir ja gerade LIVE erleben.Wenn der Steuerzahler aber nicht mehr kann,dann gibt es den Lastenausgleich,für privates Wohneigentum.Die drehen ein so grosses Rad,das KEINER dabei wegkommt.Auch die Edelmetallobby nicht.
gruss
Absolut. Von daher kann ich bezüglich dieser gestörten Individuen (Personen, die sich etwas kaufen, was sie sich nicht leisten können und am Ende noch die Situation zahlreicher Mitmenschen zusätzlich mit verschlechtern) kein Mitleid empfinden.
Man kann nur von einem Banker über das Ohr gehauen werden, wenn man selbst nicht in der Lage ist zu denken.
ZitatWenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.
Friedrich II. der Große
(passt auch gut zu den nichts beisteuernde Trollen in diesem Forum!)
Der Masterplan!?
Alles anzeigenWas stellt den schmerzhaftesten Schlag gegen die Bevölkerung dar?
Ein Bailout alle Banken, toxischen CDSs, CDOs & Co., Versicherungen bei gleichzeitiger Beibehaltung und Festschreibung aller Privatkredite, welche keinem Bailout unterliegen.
Anschließend die Konzentration aller halb oder ganz verstaatlichten Bank zu größeren Entitäten mit dem Ziel "DIE - vorerst transatlantische - Entität" zu schaffen.
Eine Hyperinflation der Währungen, ein Explosion der Preise lebenswichtiger Güter bei gleichzeitiger Festsetzung privater Kredite in der Bevölkerung und für den Mittelstand und Deflation von Finanzassets: der Hammer gegen die Bevölkerungen der Nationen und die Nationen an sich. Gleichzeitig aber auch die Basis für die Schaffung neuer Währungsblöcke - Stichwort: Globale Zentralisation.
[Blockierte Grafik: http://www.lemura.de/rth/pics/img-greenspan-flies.jpg]
...zur Diskussion gestellt.
Alles anzeigenAlso immer diese Aufregung, wenn der gute Mann mal irgendwo "einsteigt". Darf ich vielleicht an die Schlagzeilen aus dem April erinnern?
Warren Buffett an Münchener Rück beteiligt
Warren Buffet macht sich bei der Münchener Rück breit
...
Praktisch seit seinem Einstieg (der für einen kurzen Auftrieb gesorgt hat) befindet sich die Aktie im intakten Abwärtstrend würde ich mal sagen und hat schon mehr als 20% verloren. Aber offenbar ist man sich bewußt, dass ein medienwirksamer Einstieg durch Buffet schon mal einen freien Fall kurze Zeit stoppen kann.
Bei diesem Einstieg dürfte es sich um einen doppelten Gewinn handeln - aber nicht monetär! Vorerst.
Wirtschaftspolitische Einflussnahme durch Berkshire für eine künftige Konzentration in der Versicherungsindustrie und die Umschichtung von (verfallenden) USD in ein gigantisches Kundenportfolio (Sachwerte).
Aber es macht einen schon irgendwie betroffen.
Nicht mal im Geringsten. Betroffen macht es, wenn Unschuldige (!) ums Leben kommen - seien es Anschläge, Naturkatastrophen, Kriege, etc.
Jemand der einen 130% Kredit aufnimmt und in einem Job arbeitet, wo es mehr als ein Leben zum Abbezahlen dieses Kredites (mit Zins) braucht, dem wird zu Recht der "Schuldsklave" umgehängt.
Wer seinen Kopf nicht zum Denken benutzt hat es nicht anders verdient!
Dieses verwöhnte Volk - welches durch Kriege und Ausbeutung auf Kosten der Ressourcen und Menschenleben der gesamten Welt - konsumierte bis zur Erschöpfung, darf jetzt die Kehrseite ihrer ehemals dumpfen lebensfernen "Realität" kennenlernen!
Alles anzeigenMoin!
Mir geht seit einiger Zeit die Frage durch den Kopf, ob die Situation der Finanzmärkte ein geschickt durchgezogener Coup sein könnte. Da plant GS-Paulson ein mindestens 700 Mrd. Dollar großes Rettungsboot, über dass er nach derzeitigem Entwurfsstand quasi nach Gutdünken ohne Transparenz entscheiden könnte und für das er bei "groben Patzern" nicht einmal haftbar gemacht werden könnte. Mauscheleien mit seinen BB-Freunden sind hier doch Tür und Tor geöffnet.
Was haltet ihr davon?
Marty
Wurde hier gestern ausführlich erläutert!
Irgendwelche Kommentare? Wo steht Buffet?
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Billionaire Warren Buffet, Arnold Schwarzenegger and trillionaire Jacob
Rothschild on the latter's estate in 2002. Arnold was chosen to be govenor at
this meeting.
ZitatIch habe Buffet neulich in einem Spontaninterview bei irgendeiner Tagung mit Zirkel und Winkel Pin am Revers gesehen.
Die EU-Staaten rief Sarkozy zur Schaffung eines europaweiten Wirtschaftsraums unter Einschluss Russlands auf.
http://www.heute.de/ZDFheute/i…29/0,3672,7381661,00.html
Passt exakt in hier geäußerte Gedanken zur künftigen Blockbildung (u.a. auch unter Deutsche Bank/Sberbank hier abgehandelt).
Wann kommt argumentativ mal etwas zurück auf die geäußerten Gedanken an dieser Stelle?
Lesen hier Menschen mit, welche "nur lesen", aber nicht angemeldet sind oder keine Beiträge veröffentlichen wollen (kann ich sehr gut nachvollziehen)?
Bis auf auratico und goldcore - ich schätze Eure Beiträge sehr! - kommt hier mittlerweile wenig bis gar nichts an "Input" - dabei befinden wir uns in turbulenten Zeiten mit erheblicher Spannungspotenzierung in den nächsten Monaten und Jahren!
Auffällig ist, dass "die Masse" (i.d.F. schlechte Wortwahl) hier nur hochfrequentiert schreibt, wenn Ereignisse geschehen, die den Mainstream erreichen. Die Kunst liegt in der richtigen Prognose! ![]()
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The Eye is watching you...(1:17) ![]()
Alles anzeigenHabe letzte Woche einen größeren Betrag problemlos abgehoben.
Ich in die Bank, gleich zur Kasse. Der Kassierer steht auf, kommt zu mir und fragt nach meinem Begehr. Ich hebe meinen Pullover etwas, nur so, daß er die 357er sieht und sage: "Fünfzig Riesen, aber dalli!" Er wird blass und stottert: "Riesen gab es nur zu DM-Zeiten." Ich etwas verwirrt.
Aber man kann ja nicht alles wissen.
"Na dann eben fünfzig Riesen in kleinen Scheinen." sage ich schlagfertig. Etwas ab- und zugeben muß man ja schon.
Wir beide zusammen in den Keller zum Tresor. Dort gab es genügend in allen Stückelungen. Also anmelden mußte ich mich in der Bank nicht.
Als meine Tüte so ziemlich voll war, fragte ich den Kassier: "Ist das alles!" Er: "Da sind noch Dollars." Na da bin ich aber sauer geworden! Will der mir doch Gangstamoney andrehen. Also die hab´ ich nicht genommen. Das war eine Frage der Ehre!
Wir sind dann wieder nach oben, ich sage noch zu dem guten Mann: "War doch alles easy, und immer schön anständig bleiben." Er hat nur noch wortlos genickt, meine unangemeldete Abheberei hat ihn anscheinend doch etwas mitgenommen.
INSTERBURG
Hahahahaha...
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So belaufen sich die Verpflichtungen der Deutschen Bank auf etwa 2 Bill. Euro, das sind gut 80% des deutschen BIP
Es handelt sich eben NICHT um 2.000.000.000.000 Euro Verpflichtungen!
...gegen den Rest des Postings gibt es nichts einzuwenden. ![]()
Warum stürmt das keine Meute mit Heugabeln rein?
Die Meute (=Masse) versteht rein gar nichts von den Geschehnissen, muss man leider sagen.
Fed und Schatzamt schienen davon ausgegangen zu sein, dass kleinere Regionalbanken kaum wesentliche Teile ihres Kapitals in Aktien der beiden Anleihefinanzierer gesteckt hatten, sondern dass es sich bei den Aktionären in der Hauptsache um grosse Wall Street-Adressen handelt. Irrtum, wie sich jetzt zeigt. Bis zu 10% ihres Kapitals haben viele kleine Institute in Fannie und Freddie-Aktien gesteckt. Nun werden noch mehr kleinere und mittlere Banken in Schwierigkeiten kommen, und in der Provinz droht eine Verschärfung der Kreditklemme. Man darf schon gespannt darauf sein, ob sie nun nach dem Bail Out-Plan für die Wall Street-Banken nun auch noch ein Programm für die Main Street-Banken nachreichen müssen.
Die Ausschaltung kleiner und mittlerer Banken, die Zentralisierung des High-Banking-Business und ein Frontalangriff auf den Mittelstand - alle Ziele wurden erfolgreich erfüllt.
Immer wieder interessant wie gut deren "Stealth" Konzept funktioniert.
In Chantilly wurden im Juni die letzten Details zu diesem Plan besprochen, der trotz aller Ereignisse hier immer noch nicht als 100% bewusst herbei geführte Aktion klassifiziert wird.
Ben war auch da (und in erster Linie viele weitere Persönlichkeiten aus "Finance"):
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