Beiträge von GOLD_Baron

    ...die USD-Abwertung / der USD-Default wird auch dieses "Problem" lösen! ;)

    Was beim Ausfall einer Counterparty geschieht, ist überschaubar. Die Frage oben war, was ist wenn weltweit massenhaft Counterparties in kurzer Folge wegfallen. Sichwort: Dominoeffekt. War ja mal eine Zeitlang deine Lieblingsszene aus dem Film V wie Vendetta.

    Dann wird es spannend, ob das Zeitintervall für einen Eingriff der Notenbank (Totale Monetisierung wie von Bernanke und Paulson gewünscht) reicht.


    Diese Szene ist immer noch eine sehr geliebte Sequenz meinerseits, stellt sie doch die künftigen Monate und Jahre erstaunlich gut dar.

    Zitat

    Naja, sagen wir mal lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich fürchte nur, der Schrecken wird recht groß und auch einige er-schrecken die sich gut vorbereitet wähnen.

    Ganz sicher. Viele - vor allem hier im Forum als "Bug" - werden sich umschauen müssen, da die Standardidee der Krisenvorsorge wohl nicht auf künftige Geschehnisse zwingend anwendbar ist.


    Noch mag es kurios oder witzig klingen, aber vermutlich liegt die Chance durch dieses kommende Desaster sicher zu kommen in asymetrischem Vorgehen.

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    Das könnte man so lesen, als ob sich die ganzen Zahlen gegenseitig aufheben und keiner schuldet keinem mehr was und alle sind fein raus. So ist es ja aber nun nicht.


    Dass diesen Summen keine Sachwerte gegenüber stehen ist ja richtig, aber macht die Sache ja nur um so schlimmer anstatt besser.

    Fällt eine Counterparty aus, sieht man was passiert. Stichwort: AIG!


    Was heißt schlimmer? Die Hoffnung, dass dieser ganze Zirkus in einem gewaltigen Finanzbeben untergeht, ist bei mir nach wie vor existent!

    Bei den 700 Billionen USD handelt es sich aber um ein nominales Volumen und somit keinen absoluten Wert, dem man Sachwerte gegenüberstellen könnte. Bei einem totalen OTC-Rewinding würden sich ca. 96-98% der Papiere schlicht in Luft auflösen durch gegenseitige Aufhebung. Es ist schlicht unseriös und irreführend, immer wieder diese Horrorzahlen zu lancieren ohne diese im rechten Licht zu betrachten.

    Richtig. Siehe Bank-Run Thread gestern.

    Zitat

    The OTC derivative market is the largest market for derivatives, and is unregulated. According to the Bank for International Settlements, the total outstanding notional amount is $596 trillion (as of December 2007)[1]. Of this total notional amount, 66% are interest rate contracts, 10% are credit default swaps (CDS), 9% are foreign exchange contracts, 2% are commodity contracts, 1% are equity contracts, and 12% are other. OTC derivatives are largely subject to counterparty risk, as the validity of a contract depends on the counterparty's solvency and ability to honor its obligations".

    Die Zahlen sind von Dezember 2007. Die letzte Angabe dazu betrug zirka 700 Billionen US-Dollar! Welche Summe an realen Sachwerten dem gegenübersteht, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein.


    Der Eisberg ist zu sehen...

    Vor Filialen der Hongkonger Bank of Asia haben sich am Mittwoch lange Schlangen mit Kunden gebildet, die ihr Geld zurückverlangen.


    [Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/0/7/10753007/7/1.jpg]

    Langes Warten vor der Bank of Asia: Viele Chinesen wollen ihre Ersparnisse abheben, da sie einen Kollaps der Bank befürchten. (Bild: Keystone)


    Die Bank ist Gegenstand unbestätigter Gerüchte, denen zufolge ihre Stabilität in Frage steht. Das Institut sprach von «böswilligen» Gerüchten, die jeder Basis entbehren würden.
    «Die Bank of Asia steckt nicht in finanziellen Schwierigkeiten», betonte der stellvertretende Bank-Chef Joseph Pang gegenüber Reportern. Die Aktie des Unternehmens gab dennoch 7 Prozent nach.
    Die Kunden liessen sich nicht schnell beruhigen. So sagte etwa die 48-jährige Cindy Li, sie sei sehr besorgt. Die Kellnerin hob ihre gesamten Ersparnisse von 200'000 Hongkong-Dollar (26'000 Dollar) ab.

    http://bernerzeitung.ch/wirtsc…konjunktur/story/10753007

    Goldbaron,


    Wenn einer eine Hypothek von 130% aufnimmt,geht er damit baden,richtig.Wenn er aber baden geht,dann werden die Schulden die über bleiben,zunächst dem Steuerzahler aufgebührdet,was wir ja gerade LIVE erleben.Wenn der Steuerzahler aber nicht mehr kann,dann gibt es den Lastenausgleich,für privates Wohneigentum.Die drehen ein so grosses Rad,das KEINER dabei wegkommt.Auch die Edelmetallobby nicht.


    gruss

    Absolut. Von daher kann ich bezüglich dieser gestörten Individuen (Personen, die sich etwas kaufen, was sie sich nicht leisten können und am Ende noch die Situation zahlreicher Mitmenschen zusätzlich mit verschlechtern) kein Mitleid empfinden.


    Man kann nur von einem Banker über das Ohr gehauen werden, wenn man selbst nicht in der Lage ist zu denken.

    Zitat

    Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

    Friedrich II. der Große

    (passt auch gut zu den nichts beisteuernde Trollen in diesem Forum!)

    Der Masterplan!?

    ...zur Diskussion gestellt.

    Bei diesem Einstieg dürfte es sich um einen doppelten Gewinn handeln - aber nicht monetär! Vorerst.


    Wirtschaftspolitische Einflussnahme durch Berkshire für eine künftige Konzentration in der Versicherungsindustrie und die Umschichtung von (verfallenden) USD in ein gigantisches Kundenportfolio (Sachwerte).

    Aber es macht einen schon irgendwie betroffen.

    Nicht mal im Geringsten. Betroffen macht es, wenn Unschuldige (!) ums Leben kommen - seien es Anschläge, Naturkatastrophen, Kriege, etc.


    Jemand der einen 130% Kredit aufnimmt und in einem Job arbeitet, wo es mehr als ein Leben zum Abbezahlen dieses Kredites (mit Zins) braucht, dem wird zu Recht der "Schuldsklave" umgehängt.


    Wer seinen Kopf nicht zum Denken benutzt hat es nicht anders verdient!


    Dieses verwöhnte Volk - welches durch Kriege und Ausbeutung auf Kosten der Ressourcen und Menschenleben der gesamten Welt - konsumierte bis zur Erschöpfung, darf jetzt die Kehrseite ihrer ehemals dumpfen lebensfernen "Realität" kennenlernen!

    Wurde hier gestern ausführlich erläutert!

    Irgendwelche Kommentare? Wo steht Buffet?

    [Blockierte Grafik: http://media.nowpublic.net/images/e4/5/e4594d60413a45a3aa6d436d4ae5bac0.jpg]


    Billionaire Warren Buffet, Arnold Schwarzenegger and trillionaire Jacob
    Rothschild
    on the latter's estate in 2002. Arnold was chosen to be govenor at
    this meeting.

    Zitat

    Ich habe Buffet neulich in einem Spontaninterview bei irgendeiner Tagung mit Zirkel und Winkel Pin am Revers gesehen.

    Die EU-Staaten rief Sarkozy zur Schaffung eines europaweiten Wirtschaftsraums unter Einschluss Russlands auf.

    http://www.heute.de/ZDFheute/i…29/0,3672,7381661,00.html


    Passt exakt in hier geäußerte Gedanken zur künftigen Blockbildung (u.a. auch unter Deutsche Bank/Sberbank hier abgehandelt).



    Wann kommt argumentativ mal etwas zurück auf die geäußerten Gedanken an dieser Stelle?


    Lesen hier Menschen mit, welche "nur lesen", aber nicht angemeldet sind oder keine Beiträge veröffentlichen wollen (kann ich sehr gut nachvollziehen)?


    Bis auf auratico und goldcore - ich schätze Eure Beiträge sehr! - kommt hier mittlerweile wenig bis gar nichts an "Input" - dabei befinden wir uns in turbulenten Zeiten mit erheblicher Spannungspotenzierung in den nächsten Monaten und Jahren!


    Auffällig ist, dass "die Masse" (i.d.F. schlechte Wortwahl) hier nur hochfrequentiert schreibt, wenn Ereignisse geschehen, die den Mainstream erreichen. Die Kunst liegt in der richtigen Prognose! ;)



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    The Eye is watching you...(1:17) 8)

    Hahahahaha... :D :D :D

    So belaufen sich die Verpflichtungen der Deutschen Bank auf etwa 2 Bill. Euro, das sind gut 80% des deutschen BIP

    Es handelt sich eben NICHT um 2.000.000.000.000 Euro Verpflichtungen!


    ...gegen den Rest des Postings gibt es nichts einzuwenden. ;)

    Fed und Schatzamt schienen davon ausgegangen zu sein, dass kleinere Regionalbanken kaum wesentliche Teile ihres Kapitals in Aktien der beiden Anleihefinanzierer gesteckt hatten, sondern dass es sich bei den Aktionären in der Hauptsache um grosse Wall Street-Adressen handelt. Irrtum, wie sich jetzt zeigt. Bis zu 10% ihres Kapitals haben viele kleine Institute in Fannie und Freddie-Aktien gesteckt. Nun werden noch mehr kleinere und mittlere Banken in Schwierigkeiten kommen, und in der Provinz droht eine Verschärfung der Kreditklemme. Man darf schon gespannt darauf sein, ob sie nun nach dem Bail Out-Plan für die Wall Street-Banken nun auch noch ein Programm für die Main Street-Banken nachreichen müssen.

    Die Ausschaltung kleiner und mittlerer Banken, die Zentralisierung des High-Banking-Business und ein Frontalangriff auf den Mittelstand - alle Ziele wurden erfolgreich erfüllt.


    Immer wieder interessant wie gut deren "Stealth" Konzept funktioniert.


    In Chantilly wurden im Juni die letzten Details zu diesem Plan besprochen, der trotz aller Ereignisse hier immer noch nicht als 100% bewusst herbei geführte Aktion klassifiziert wird.


    Ben war auch da (und in erster Linie viele weitere Persönlichkeiten aus "Finance"):
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