Beiträge von Wayne Schlegel

    Habe mich auch mit diesem Thema befasst und dessen Bücher (inzwischen wegen Verhetzung teilw. indexiert) beschafft (handsigniert, hat jemand Interesse) und aufmerksam gelesen. Wegen der Faszination des Grauens war es eine ausgesprochen interessante Lektüre, wirklich gruselig.
    Am Ende steht für mich jedoch fest, der Typ ist ein Spinner, mehr nicht.


    Mag sein. Kenne weder ihn noch seinen Output.

    Stellt Euch vor, es ist Weltherrschaft und keiner macht mit! Fall erledigt, Ende, aus der Traum. Es gibt keine Herrscher ohne Untertanen.


    Dravs hat alles Nötige dazu gesagt: Nicht Untertan sein zu wollen reicht nicht.

    Wie sollen einige wenige alle dominieren können?


    So wie das britsche Empire Indien dominiert hat mit etwas Gewalt und vielen Kollaborateuren, oder mit mehr Gewalt wie Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Pinochet und Konsorten ihr jew. Reich? Vielleicht gibt es ja auch noch subtilere Beherrschungsformen mit ganz wenig sichtbarer Gewalt gegenüber den Untertanen und eine Beherrschung über Glauben und Fanatismus?

    Lokal lässt sich Beherrschung temporär durchsetzen aber Weltweit?


    Mal davon ab, dass jede Beherrschung (Römisches Reich, Alexanders Reich, Mongolisches Reich, Britisches Empire, US-Imperium) temporär ist, muss man diesen Beherrschungsausprägungen wohl überlokale Bedeutung attestieren.

    Wenn die Gängelung zu viel wird, machen wir nicht mit. Wir sind zu viele! Dienst nach Vorschrift dürfte bereits reichen. Wie soll diesen Gaunern Nutzen erwachsen, wenn alle potentielle Gegner sind?


    Nicht mitmachen als innere Haltung oder durch nach außen sichtbaren Boykott oder gar Widerstand? Letztere außenerkennbare Formen haben nicht wenigen nach 1939 den Tod gebracht, ohne dass der "Nutzen der Gauner" eingeschränkt worden ist. Bei Gandhi hat es nach vielen Opfern hingegen die Entkolonialisierung gebracht. Ob die Menschen hierzulande diese Leidensfähigkeit und Opferbereitschaft auch hätten? Hättest Du sie (der Name b.o.bachter deutet eher daraufhin, dass Du nur gucken willst, aber tendenziell nichts tust(falls Falschvermutung, bitte korrigieren))? Wie erklärt es sich, dass es im Warschauer Ghetto und in den Lagern Aufseher aus den Reihen der Opfer rekrutiert werden konnten - Dienst nach Vorschrift?

    Was die Veröffentlichungen von Insidern zu diesem Thema angeht: Wenn diese Gruppierungen nur ansatzweise die Macht und den Einfluss hätten der Ihnen von geneigter Seite angedichtet wird, dann gäbe es diese Veröffentlichungen nicht im kommerziellen Handel.


    Stimmt, es gibt ja keinerlei Indexierung oder gesetzliche Bestrafungsandrohungen in diesem freiheitlichen Staat

    Es ist letztlich „systemisch“, völlig losgelöst von Personen, was uns (teilweise) vernichten wird. Wir sind selber, mehr oder weniger, schuld daran. Ein jeder will besser sein, mehr haben, wichtiger sein usw. usf. Alles läuft darauf hinaus, anderen etwas wegzunehmen, deren persönliche Freiheit nicht anzuerkennen. Das ist die Crux, wir sind alle so gestrickt, mehr oder weniger.
    Daran allerdings könnte man, jeder für sich, willentlich etwas ändern. Diese, gar nicht verschwörerische, Erkenntnis muss man allerdings zulassen…


    So ist es und spricht logisch eher dafür als dagegen, dass eine bereits machtvolle Clique bestrebt ist, noch mehr zu akkumulieren und dieses Streben vor Idealisten, weniger Begüterten, Neidern und Gegenspielern nach allen Möglichkeiten zu verstrecken trachtet und bei Enthüllung oder Offensichtlichkeit Diskreditierungsbemühungen gegen Gefährder anzustellen versucht sein wird.

    Vor allem nervt mich diese permanente Politik des "Reinbutterns" - überall muss deutsches Steuergeld reingehauen werden, als ob wir es so dicke haben würden. Gar nix haben wir, sind selbst überschuldet - die Steuereinnahmen, auf die es ankommt, sind eingebrochen, die nächsten Jahre werden bitter - die ganze Schuldenpyramide wird zusammenbrechen, es sei denn, es kommt jetzt wieder toller Wachstumsschub....
    Aber wo soll der herkommen, wenn alle auf ihrem Hosenboden sitzenbleiben und abwarten - niemand hat Bock, in diesem Land irgendeinen Finger zu rühren, wenn er nicht gerade in Talkshows klug rumschwafeln kann oder sich vor der DSDS-Jury mit vollgepisster Hose präsentiert - das ist Deutschland.


    Stimmt, Zweifler.
    Aber viel interessanter erscheint mir die Frage, woran liegt es, dass D. (oder genauer gesagt die dt. Volkswirtschaft) von aussen und innen, wirklich oder vermeintlich ausgebeutet wird und viele bewußt oder unbewußt keinen Bock mehr haben, auspresst zu werden, im Hamsterrad mitzutun, manche innerlich und manche äußerlich gekündigt haben?


    - Liegt es an der einmaligen Kombination "im Krieg unterworfener, zu ewigen Sühnehandlungen angehaltener, mit willfähriger Elite bestückter, dennoch vergleichsweise produktiver und daher für andere, weniger produktive Volkswirtschaften, den Idealfall darstellender Selbstbedienungsladen"? Dann ist ein dt. Bailout für Griechenland das Natürlichste dieser Welt. Dann wäre es nur ein D-Spezifikum, geschuldet einer einmaligen historischen Konstellation


    - Liegt es aber daran, dass D. als Bestandteil der westlichen, kapitalistisch-individualistischen Gesellschaftsform, den Niedergang derselben von der Spitze aus erleben darf, dann ist es kein D-Phänomen, sondern eine epochale Zeitenwende, deren Zeugen wir in der ersten Reihe sein dürfen.


    Die Bevölkerung kann leider nicht auf unseren Exporterfolg verzichten, da über 30 % der deutschen Arbeitsplätze durch den Export getragen werden.
    Wenn die wegfallen haben wir mal eben 5 Mio neue Arbeitslose.
    Dass die Bevölkerung in den letzten 10 Jahren nicht an unseren Handelserfolgen partizipiert hat ist unstreitig.
    Dies wäre der von mir angesprochene Supergau für Deutschlands Bürger.
    ocjm


    Kann man so sehen, ocjm. Klar.
    Natuerlich ist es so, dass als z.B. Baumwolle als Exportgut nicht mehr konkurrenzfaehig war, weil die Produktionskosten insbesondere die Loehne zu hoch waren, die Baumwollplantage pleite gegangen waere und schoene Baumwollplantagenarbeitsplaetze verloren gegangen waeren. Hat den Plantagenbuergern (manche sagen unverstaendlicherweise Sklaven) bestimmt nihct gefallen und sie waeren, wenn man sich die Muehe gegeben haette, es ihnen zu erklaeren, aus uebergeordneten, Gesellschaftsraeson-Gruenden natuerlich damit einverstanden gewesen, durch Lohnverzicht zum Arbeitsplatzerhalt und zur gesellschaftl. Stabilitaet beizutragen.


    Also ist es immer besser, die Loehne (oder sagen wir die Kosten der Arbeitskraeftehaltung) zu senken, damit der Absatz wieder stimmt und die (Plantagen)arbeitsplaetze erhalten werden koennen.


    Das meinst Du doch ocjm. Oder habe ich Dich falsch verstanden, wenn Du sagst "Die Reallohnkürzungen sind der der Grund für (unseren) Exporterfolg".

    Wie Dark-End richtig sagt, muss ein auslösendes EREIGNIS her - je dramatischer, umso besser - und es müssen SÜNDENBÖCKE angeboten werden können.
    Wenn also die Aufgabenstellung für die Nomenklatura lautet, das System ist nicht mehr zu retten, bestenfalls können wir noch unsere Ärsche retten, dann wird man es so machen:
    Statt mit Teppichmessern sind die Islamis diesmal mit Notebooks ausgerüstet und in einer Hamburger VHS bestens als Hacker geschult. Obama O-s-a-m-a löst in letzter rheumatischer Zuckung aus einem pakistanischen Erdloch heraus per Blackberry die konzertierte Aktion aus und die wichtigsten Börsen/Zahlungsysteme stürzen komplett ab. Danach läuft alles wie von selbst - Panik - Bank Run - Gier - Plünderung - Gewalt - Game Over


    Wer kann das Gegenteil beweisen?

    Auf die Idee sich z.B. einen "ZIBRO"-Petroleumofen anzuschaffen und sich einen 20 Liter Petroleum-Kanister auf Vorrat hinzustellen kommt hier wohl niemand ?


    Hi Alchimist,
    weil Du ja offenbar entspr. Wissen (und erprobte Erfahrung? ) hast, könntest Du den interessierten Lesern Deiner Empfehlung ein wenig mehr Infos anreichen (Wirkprinzip, Erfahrungsbericht, Hardwarebedarf, Vorteil/Nachteil gegenüber Holz-/Kohleöfen, Links usw.)? Das wäre nicht nur überaus freundlich, sonderen würde es den Lesern erlauben, zeitsparend zu entscheiden, ob es sich lohnen könnte, Deine Empfehlung weiter zu recherchieren.


    Schöne Grüße und Dank im voraus

    Sehr einleuchtend beschrieben, wobei ich, wenn ich "Anfänger" mit einem Portemonaie unter 5.000 wäre, alles in Silberzehner zu halten geneigt wäre.
    Was hingegen Kollege Tacheles mit seinem obigen Beitrag 124 nahelegen will, erschließt sich mir nicht. Vielleicht gings ihm aber tatsächlich nur um Nonsense. Leider dann mißglückter Nonsense.
    Servus

    Uebrigens: Interessanter Artikel:
    http://lexi-tv.de/themen/frueh…rnte/hunger_krieg_revolte
    Wir werden sehen, wann die Staedter raus aufs Land kommen, um die Fruechte von den Feldern zu holen...


    Danke für den Link. Ich habe jetzt nicht alle 730 Beiträge des Fadens gelesen, meine aber, dass es im wesentlichen um gedanklich deutlich zu differenzierende Szenarien geht, von einem "Kriselchen" mit nur kurzzeiter Überbrückung eines Versorgungsengpasses mit gehorteten Lebensmittelvorräten bis hin zum Worst-Case mit einem nachhaltigen Zusammenbruch der Versorgung und - schon wegen der Vernetzung und Verkettung der Produktionsmittel und -Faktoren auch der Produktion selbst. Das ist nunmal ein gravierender Unterschied, auf welche Krisen-Dimension hin man sich mit seiner Bevorratung rüsten will.
    Wer einen Worst-Case nicht ausschließt, der muss in der Tat davon ausgehen, dass es nicht so sein kann, mit irgendwelchem Tauschgut bei einem Bauern aufzukreuzen und sich und die Seinen so risikolos und konkurrenzlos versorgen zu können. Die Sicherstellung der Versorgung wäre dann auf die einfache Frage reduziert, was geeignetes Tauschgut mit entspr. Wert/Akzeptanz sein würde.


    Worst-Case bedeutet aber doch schon begrifflich, dass der Erzeuger (Bauer) selbst nur massiv eingeschränkt produzieren kann, wenn er vorallem auf industrielle Produktion mit durchgeimpfter, Einheitsfutter-Massentierhaltung, hochtechnischen Synchron Melkanlagen, Gen-Saat- und Ernte-Großmaschineneinsatz usw. ausgelegt ist und ihm schlichtweg die Ressourcen wie Impfstoffe/resistentes Saatgut/Treibstoffe/Energie/Ersatzteile/Wartung fehlt. Zum Tausch/Verkauf kann ein Bauer nur Überproduktion anbieten, also das, was er und die Seinen von dem Erzeugten nicht selbst braucht. Im Worst-Case-Szenario gibt es aber keine Überproduktion, die einen Abnehmer sucht. Und schon stellt sich die Frage nach geeigenetem Tauschmittel in einer ganz anderen Dimension.


    Frage: Angenommen es käme ein EU-Goldverbot (Goldbesitz- und -handelsverbot mit Fixierung des Kurses), kann man dann annehmen, daß sich der Goldpreis in einem non-EU-Land wie z.B. Norwegen weiterhin frei entwickelt?
    Oder ist das zu blauäugig gedacht?


    Hi,
    wenn es kommt (z.B. weil es als staatl. Gold zur Hinterlegung einer neuen Währung oder für die Bezahlung insb. von Öl-/Gas-Import benötigt wird),
    a) wird es bei ziemlich allen am IWF-Verbund hängenden Ländern ähnlich sein, weil die Problemlage ähnlich ist
    b) wird es strenge Kontrollen bei Ausreise geben (die Detektoren arbeiten vorzüglich)
    c) ist es im übrigen unabsehbar, ob es neben obligatorischen Kapitalverkehrsbeschränkungen auch Personenreisebeschränkungen geben wird, man also nicht sicher sein kann, dass man an "Auslandsgold" herankommt
    d) wird es vom Staat ohnehin so gehandhabt werden müssen, dass dem nicht abgelieferten Gold im Privatbesitz kein Marktwert-/Tauschwert zukommt, was mit dem Prinzip der anonymen Denunziantenprämie leicht zu bewerkstelligen ist


    Fazit: Wenn der Staat es wirklich macht und konsequent durchzieht, gibt es keine Chance.

    Bei W.E. (http://www.hartgeld.com/aus-gold-und-silber-land.htm) folgende Meldung:


    Neu 2009-12-22:
    [17:30] Leserzuschrift-DE - anonymer Goldkauf, personenbezogene Embargos:
    wie ein Leser am 19.12.2009 in "aus Gold & Silberland" meldete, ist ab dem 01.01.2010 ein anonymer Goldkauf bei der HASPA in Hamburg nicht mehr möglich.
    Dies habe ich hinterfragt. Als Grund wird die Umsetzung der EU-Verordnung " personenbezogene Embargos,“Terroristenembargos” EG-VO 2580/2001 und 881/2002" angegeben.
    Nachzulesen bei: http://www.sanktionslisten.de/ oder bei:
    http://www.idprove.de/index.ph…w=article&id=18&Itemid=30


    [17:30] Leserzuschrift-DE - Goldkauf bei der Stadtsparkasse München:
    die Leute von ProAurum sind vielleicht eitel und Papierkreditjunkies, aber waren wenigstens immer nett und freundlich von mir und haben unterhalb von 15.000,- € auch keinen Ausweis sehen wollen. Die Stadtsparkasse München hat in Ihrem Haupthaus einen EM-Schalter, wo ich lächerliche drei Goldmünzchen als Geschenk für meinen Sohn erwerben wollte. Die sollten für nicht ganz 600,- EUR über die Ladentheke gehen - dachte ich. Ich traute erst meinen Ohren nicht, als man meinen Personalausweis sehen und sich mit dem Führerschein nicht begnügen wollte. Kurz geschluckt und auf die Lippe gebissen. Dann wollte ich am Zustand meiner Augen verzweifeln, als die ziemlich grimmige Dame begann, für jede einzelne Münze Belege in doppelter Ausführung zu drucken und jeweils eine Kopie für die Ablage abzuzeichnen. Der Hammer war dann die Behauptung, die Banken seien seit Mai 2009 verpflichtet die Legitimation jedes Kunden bei jedem Goldan- und verkauf zu prüfen! Ist das bekannt? Wieso seit Mai 2009?


    Was ist die wahrscheinlichere Erklärung für solche Identifizierungs- und Adressspeicherungsregeln :
    a) Terroristenjagd?
    b) Verfügbarkeit von Adressen im Falle eines Falles (Goldbeschlagnahme)?


    Wer denken und kombinieren kann ist im Vorteil.


    Mein Eindruck der Auseinandersetzungen im Münzforum war genau umgekehrt: ich habe Mesodor als kompetenten, konsequenten, argumentationsstarken und die Etikette einhaltenden Poster empfunden und die Contra-Phalanx als argumentativ unterlegen und daher sich regelmäßig abstrus versteigend oder diffamierend erlebt. Aber verschiedene Menschen haben eben verschiedene Wahrnehmungen von ein und derselben Sache. Macht nix.
    Gruß

    Hallo Forum!
    (...) Kann das passieren? Ich denke schon. Wenngleich ich auch sicher zu ähnlich drastischen Mitteln greifen würde, wie Onkel Dagobert, wenn er sich der Panzerknacker erwehren will! :)
    Was kann man dagegen unternehmen, ohne den Rest seines Lebens Kost und Logis auf Staatskosten zu erhalten? Oder besser gefragt, auf was muss man bereits vorher achten und wie kann man sich vorbereiten?
    Beste Grüße Christian


    Hi Christian - es kann nicht nur passieren, es wird passieren müssen und nein, man kann nichts dagegen unternehmen.


    Der Staat erläßt dann ein Gelddeckungssicherstellungsgesetz (so wie es schon ein Wirtschaftssicherstellungsgesetz gibt) im Interesse der Allgemeinheit natürlich, um entweder eine Hyperinfla zu beenden und/oder eine Währungsreform mit einer glaubhaften Deckung zu unterlegen oder aber um essentielle Importrohstoffe zu bezahlen, wenn der Lieferant nur noch gegen Wahres liefert. In Kurzform sieht das dann so aus:
    1. Abgabegebot sämtlichen Goldes mit Ausnahme 1 oz pro Kopf für Zahngold, Eheringe usw. (vielleicht noch Sonderregelung für sakrales Gold im institutionellen Kirchenbesitz)
    2. Beschlagnahme sämtl. Kundendaten bei EM-Händlern, Banken, ebay-Transaktionen
    3. Bei Nichtbefolgen der Abgabe oder Verweigerung der exakten Weitergabeauskunft darf der "Volksgoldkriminelle" dann heftige Sanktionen wie z.b. Enteignung seines sämtl. Privatvermögens verbunden mit 6 Monate Arbeitseinsatz im Braunkohletagebau erwarten
    das wichtigste aber, um den Schwarzhandel oder das Verstecken zu unterbinden und um Gold für Privattransaktionen wertlos zu machen:
    4. Ein erfolgreicher Denunziant wird fett belohnt.
    So einfach und wirksam geht das. Nota bene: Jeder der in so einer Situatio "Staat" wäre, würde es so machen.


    (...) Fazit für alle Immo Besitzer: Tragt während der Kreditlaufzeit soweit wie möglich Niesbrauchrechte für Opa und Baulasten ein. Man weiss nie, wozu die mal nützlich sein können.
    BM


    Was ist, wenn der Opa Pflegefall wird und der Pflege-Kostenträger Verwertung der dem Opa zustehende Niesbrauchrechte verlangt?
    Ich habe in einer Phase meines Berufslebens so rund 1.000 Baulasten eingetragen und kann zu dem Thema nur sagen, dass Vorratsbaulasten grds. rechtswidrig sind und locker herausgeklagt werden können.


    ( . . . ) Der Staat kann einfach das Grundbuchamt anweisen eine Schuld in das Grundbuch einzutragen, die getilgt werden muss.
    diese Möglichkeit hat der Staat bei Gold nicht ( . . . )


    Klar, Kroesus, beim Gold gibt es kein Grundbuch. Aber der Staat könnte in einem Krisenszenario neben den Zwangshypotheken auch folgendes machen:
    Er erläßt ein Gelddeckungssicherstellungsgesetz im Interesse der Volksgemeinschaft natürlich mit
    1. Abgabegebot sämtlichen Goldes mit Ausnahme 1 oz pro Kopf für Zahngold, Eheringe usw. bis zum ... (vielleicht noch Sonderregelung für sakrales Gold im institutionellen Kirchenbesitz)
    2. Beschlagnahme sämtl. Kundendaten bei EM-Händlern, Banken, ebay-Transaktionen
    3. Bei Nichtbefolgen der Abgabe oder Verweigerung der exakten Weitergabeauskunft darf der Volksgoldkriminelle dann heftige Sanktionen wie z.b. Enteignung seines sämtl. Privatvermögens verbunden mit 6 Monate Arbeitseinsatz im Braunkohletagebau erwarten
    das wichtigste aber, um den Schwarzhandel, das Verstecken von Gold zu unterbinden und um Gold für Privattransaktionen wertlos zu machen:
    4. Ein erfolgreicher Denunziant von EM-Besitz wird fett belohnt.


    Ist im Grunde nicht schwieriger als Zwangshypotheken einzutragen und deren Abzahlung/Verwertung zu managen.


    Gruß


    P.S. Geschätzte Kollegen, obiges soll keine Provokation von EM-Freunden sein. Seht es als aggressionsfreie Denksportaufgabe[/b[b]], wie schnell güldene Träume platzen können, wenn es so kommt, wie es keinesfalls kommen soll.

    die Antwort ist wohl klar:
    Gold steigt derzeit immer noch
    Immos bringen zwar richtig verwaltet eine gute Rendite, diese wird jedoch besteuert und die Abgaben an die Gemeinden und Städte werden eher mehr als weniger.
    und es droht ausserdem Verstaalichung und Stagnation der Mieten bei wachsender Inflation
    Also Gold


    Hi Kroesus, wenn also Verstaatlichung auf diesem Sektor droht, bleibt die Frage, warum Verstaatlichung nicht auch bezüglich Goldvermögen droht?