Beiträge von Wayne Schlegel


    ... Ich glaube zwar, dass unsere Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen organisierte Kriminalität zu schlecht ausgestattet sind, aber bei grundsätzlichen Verhänderungen in der Verfassung und den organen des Staates muss man immer berücksichtigen, was passieren würde, wenn so eine mächtige Super-Behörde in den Händen einer Gysi-Regierung oder einer NPD-Regierung wäre.


    In der Tat, sehr beängstigende Entwicklung bezüglich der New-Gestapo, die aber eindeutig aus dem Trend zu extrapolieren ist. Es braucht nur noch einen kleinen Funken, einen mittelschweren Terroranschlag oder mehrere kleine - und die Gestapo wird mit breiter Zustimmung der Bevölkerung installiert.


    Dass eine NPD in irgendeiner Form eine Relevanz bekommt, möchte ich gänzlich ausschliessen. Es gibt ein zentralrätliches Organ und noch genügend alliierte Besatzungstruppen in diesem Land, die u.a. deswegen hier sind.

    Die Aussage der Sparkasse ist falsch. Nach § 3 II Nr. 2 des Geldwäschegesetzes (GwG) erst bei Transaktionen ab 15.000 EURO (außerhalb konkreten Verdachtsfällen). Wenn die Sparkasse Datenaufzeichnungen bei kleineren Geschäften macht, dann nach eigenem Ermessen und ohne Gesetzesgrundlage oder weil sie den Kunden pauschal verdächtigt. Gegenmaßnahme: Filialleiter holen und zeigen lassen, nach welcher Vorschrift konkret Datenaufzeichnungen erfolgen. Wenn Stottern oder Verweis auf Spaka-interne Absprachen, dann Ende der Geschäftsbeziehung ankündigen, weil das Vertrauen erschüttert ist, wenn man für verdächtig gehalten wird. Das wirkt. Außerdem ankündigen, dass man das publik machen wird. Dann bekommst Du Ware ohne Bespitzelung.


    Pustekuchen! Wenn ein Krieg losbricht, dann bin ich der erste, der hier weg ist...
    Eine Verteidigung irgendeines Staatsapparates interessiert mich nicht...
    Dann gibt es eben danach eine neue Staatsform... pech gehabt


    Mußt zum einen schauen, dass Du nicht dahin gehst, wo ein Auslieferungsabkommen (Minimum außerhalb NATO/NATO-Kollaborateure) besteht, zum anderen, dass Du nicht interniert wirst. Es ist auch nicht gesagt, dass Drittstaaten immer neutral, unerpreßbar und stabil bleiben. Die können hierhin oder dahin kippen. Auf jeden Fall wirst Du in einem Drittstaat ausländischer Flüchtling sein mit einer entsprechenden Rechtsstellung.


    Glaube nicht, dass man noch rollenweise und ohne Mühe einsacken kann. Am besten einfach die Filialen abtelefonieren: http://www.bundesbank.de/hv/hv.php
    Und wenn Du deinen Bedarf doch reservieren/decken konntest, dann das Umfrageergebnis hier einstellen. Viele werden Dir für einen Verfügbarkeitsbericht dankbar sein.


    Nachtrag: Man sollte sich mit dem Abklappern der Bundesbankfilialen beeilen, da jede dritte dicht gemacht wird: http://www.ftd.de/unternehmen/…liale-dicht/50007648.html

    @ all
    Wie sieht es denn momentan so am Markt aus?? Gibt es wieder ausreichend 10er? Erwäge 1000 Euro in einer Bundesbankfiliale zu tauschen. Hat jemand Erfahrung aus jüngster Vergangenheit???


    Glaube nicht, dass man noch rollenweise und ohne Mühe einsacken kann. Am besten einfach die Filialen abtelefonieren: http://www.bundesbank.de/hv/hv.php
    Und wenn Du deinen Bedarf doch reservierem/decken konntest, dann das Umfrageergebnis hier einstellen. Viele werden Dir für ein Verfügbarkeitsbericht dankbar sein.

    Meine Frage ist, ob einem wirklich jemand den Silberwert bezahlt oder
    ob man auf den 10 € sitzenbleibt, auch wenn der Halbunzenpreis bei >11 € steht. (...)
    Danke für die Antworten,
    Gruß Flaschengeist


    Hi Flaschengeist,
    vielleicht kennst Du den Spruch: Prognosen sind schwierig, vorallem wenn sie die Zukunft betreffen. Keiner wird Dir also eine 100%ig überzeugende Antwort geben können. Wenn es Dich aber interessiert, weil Du vor einer Investitionsentscheidung stehst, dann kannst Du dich selbst in das Thema mit sehr geringer Mühe einarbeiten und für Dich selbst eine Prognose treffen. Lies einfach diesen Artikel, dann weist Du mehr über Silber als 99,9% der Menschheit.
    Frank Meyer - Silber für Anfänger (08.09.2009)
    http://www.goldseiten.de/modul…s/print.php?storyid=11481

    Mir hat mal jemand erzählt, das Prinzip des "Produkt zurückgeben und man ist seine Schulden los" gelte in den USA nicht nur für Hypotheken sondern für alle Konsumkredite wie z.B. Autos. Stimmt das? Ist schon eine sehr coole Regelung für Schuldner und eine sehr riskante für Kreditgeber.....


    Ob es stimmt, wird ein anderer im Forum beantworten müssen. Zur Coolness-Feststellung soviel: das ist doch der Clou an der ganzen Subprime-Chose. Der amerikanische Primärkreditgeber wird ob seines Risiko-Wissens dieses Risiko verbriefen, es so weit es geht verschleiern (Ratings, Umverbriefungen), und an Dümmere oder an solche, die man zum Kaufen zwingen kann, verhökern. Letztere haben sich ja zu Hauf in Europa gefunden.

    Gestern habe ich mir erstmal eine Rolle Jugendherbergen geholt.
    Gab keine Probleme, die haben sogar noch Leipzig und Luftfahrt in Rollen...
    Kroenung


    Hi Kroenung,
    wo gibt es noch rollenweise Silberzehner? Wenn das in NRW lokalisiert ist, dann wäre ich sehr dankbar und verbunden, wenn Du mir PN-Nachricht gibst.
    Gruß


    hmmm, meiner kann es definitiv nicht sein war gestern wg diesen ratensparverträgen dort und seine aussage (stellv gf) zum thema gold:


    gold ist massiv überbewertet und die werden sich alle noch gewalltig ärgern, wenn gold gefallen ist......


    Meine Reaktion mit zittriger Stimme wäre gewesen: "Ist das genauso riskant wie letztens die Lehmann Zertis oder seinerzeit Telekom? Ich bin Ihnen immer noch sehr dankbar, dass Sie mich schon in der Vergangenheit vor solchen fatalen Anlageentscheidungen gewarnt hatten. Ich werde auch diesmal Ihrem Rat folgen. Gott segne Sie!"

    in meinem kreditvertrag ist keine inflationsklausel versteckt. es gibt also kreditverträge ohne eine solche klausel. mein vertrag ist übrigens ziemlich aktuell. und die zwangsversteigerung dauert, wenn man sich nicht total dämlich anstellt, definitiv viel länger als ein prozess gegen die bank. zwangsversteigerungen sind so ziemlich die langwierigsten verfahren überhaupt. 2-3 jahre sind keine seltenheit, während ein normaler zivilprozess gegen die bank in 6 monaten bis einem jahr abgefrühstückt ist. gefährlicher ist die unterwerfung unter die sofortige zwangsvollstreckung in das gesamte vermögen. es gibt aber einstweiligen rechtsschutz. dafür braucht man einen anwalt, schon klar, aber die kosten zahlt letztlich die bank. wenn man den vorschuss nicht bringen kann, hilft vater staat üblicherweise mit prozesskostenhilfe. man kann die panik also wirklich auch übertreiben.


    Hi goldmob,
    niemand braucht Panik zu haben, denn viele haben solche oder noch ungünstigere Verträge oder stehen einen Schritt davor, diese zu unterschreiben. Es geht nur darum, sich die Risiken bewusst zu machen und die Verträge genau zu lesen und zu verstehen.
    Wenn man glaubt, dass es keine Krise gibt, bzw. die vorhandene nicht weiter wächst, dann braucht man sich ohnehin über evtl. Risiken keine Gedanken zu machen. Man behält seinen Arbeitsplatz, sein Einkommen und kann den Kredit bedienen und es gibt im übrigen kein Kündigungsgrund seitens der Bank. (Es gibt wohl noch den Sonderaspekt des Fordungsverkaufs/Verkaufs verbriefter Forderung an Hedge Fonds usw., aber das ist nochmal ein eigenes Thema) Wenn man aber annimmt, dass die Krise sich verschärfen, dann sollte man sich auch nicht so ohne weiteres auf das Funktionieren von staatlichen Schutzmechanismen (wie Prozesskostenhilfe) verlassen. Man sollte auch nicht so ohne weiteres glauben, dass man cleverer ist als eine Bank, die selbst oder über ihre Dachverbände ganze Heerscharen von Juristen dransetzen, die Verträge so zu gestalten, dass das Risiko beim Kreditnehmer liegt, ohne dass dieser es als Laie versteht.
    Dennoch gibt es bestimmt Unterschiede von Bank zu Bank, da es wohl auch noch ehrbare Banker geben wird. Die Hoffnung stirbt zum Schluss.

    Inflation gehört zu dem unternehmerischen Risiken, die das Unternehmen (Bank) nicht dessen Kunden (Schuldner) zu tragen hat. Eine Kreditkündigung wegen Inflation hätte in Deutschland vor Gericht keinen Bestand.


    Das sehen die Banken aber anders und die Banken geben die Verträge vor. Deshalb stehen entsprechende Klauseln im Vertrag, anhand derer die Bank kündigen kann. In keinem Vertrag steht das drin, was du sagst, nämlich dass die Bank das (Hyper-)Inflationsrisiko zu tragen hat. Ob und in welchem Ausmass die bankbegünstigenden Klauseln vor Gericht Bestand haben wird, werden wir vielleicht allzubald sehen. Nur nicht vergessen: Der Kreditgeber verlangt regelmäßig die Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung. Wo "sofort" draufsteht, ist auch "sofort" drin. Bis also ein Gericht im Normalverfahren über die Zulässigkeit/Unzulässigkeit einer solchen bankbegünstigenden Vertragsklausel befunden hat, ist nicht nur die Immobilie längst zwangsversteigert, sondern mit ziemlicher Sicherheit zwischenzeitlich auch die Bank pleite. Dem ehemaligen Immo-Besitzer würde also ein Unzulässigkeits-Spruch vor Gericht (vorausgesetzt er bekommt ihn) nicht helfen können. Günstigstenfalls bekommt er mit viel Geldeinsatz (das er gar nicht mehr hat) einen vollstreckbaren Titel gegen eine pleite gegangene Bank. Glückwunsch!

    Wer also mit hoher Inflation bzw. sogar Hyperinflation rechnet, ist mit einem Kredit nicht schlecht dran wenn diese tatsächlich eintritt. Negativ wäre es natürlich wenn es zur Deflation kommt.


    Diese These bestreite ich und belege meine Auffassung mit meiner im Vorposting angeführten Begründung

    Wer prinzipiell nur negativ gegen Kredite gestimmt ist, hat elementare Grundzüge wirtschaftlichen Handelns nicht verstanden. Es gibt viele Szenarien in denen ein Kredit eine gute Sache ist und eine win-win Situation für Gläubiger und Schuldner ist.


    Gegenthese: wer in der derzeitigen welt- und binnenwirtschaftlichen Lage zu einem Kreditkauf von selbstgenutzter Immo rät, der hat nicht nur elementare Grundzüge nicht verstanden, sondern auch nicht Grund und Ursache der Subprime-Krise und aller Krisen die sich daran anschlossen und noch anschliessen werden.

    Das würde mich auch mal interessieren. Generell was mit den BUBA Rückläufern passiert. Werden die eingeschmolzen ? Bei unserer BUBA Filiale kann ich anfufen wann ich will, da heisst es immer, ne keine Rückläufer. Entweder gibt es dort bein den Mitarbeitern Horter oder es gibt Anweisungen, wie mit den zu verfahren ist ????


    Hi ninteno,
    laut Auskunft "meiner" BuBa-Filiale (Duisburg) gibt es eine interne Dienstanweisung, wonach alle Rückläufer an die Zentrale abgegeben werden müssen. Natürlich wird diese Dienstanweisung von Filiale zu Filiale unterschiedlich streng befolgt.
    Demnach müßte die Buba-Zentrale exakt sagen können (auch weil natürlich Einschmelzprotokolle geführt werden müssen), wieviele Stück dem Umlauf durch Einschmelzen endgültig entzogen wurden. Nur wenn ich armer Wicht da nach Auskunft frage ...
    Wäre etwas für jemanden, der das Gewicht einer Institution hinter sich hat.

    Hab gerade mal nachgerechnet:
    Von 2002 bis Ende 2008 waren es genau: 88.52 Millionen Stück, (Normalo und Proof ) bei den 2009ern fehlen mir bislang noch die Auflagen. Seit 2007 ist allerdings auffällig, daß die Auflagen schon recht stark vermindert wurden.
    Wünsche...einen goldigen Tag
    Tut


    Hi Tut,
    habe die Rechnung für 2009 fortgesetzt.
    Quelle: http://www.bundesbank.de/downl…10_euro_gedenkmuenzen.pdf
    und: http://www.bundesbank.de/downl…d/pdf/fussballmuenzen.pdf
    Also Deine 88,52 Mio +2,043+2,05+2,013+2,09 = 96,71 Mio


    Bis heute wurden 96,71 Millionen Stück Silberzehner geprägt mit einem Gesamtnennwert von 967 Millionen Euro.


    Interessant wäre zu erfahren, wieviele davon als Rückläufer wieder eingeschmolzen wurden.

    Jeder, der sich mit Kaufgedanken trägt, sollte eine persönliche/familiäre Risikoabwägung machen.


    1. Kauf mit 100% Eigenkapital:
    a) Es besteht kein existenzielles Risiko.
    b) Risiko besteht nur als Wertverlustrisiko (im Falle sinkender Immo-Preise), was nur im Verkaufsfalle relevant (scheidungsbedingt, berufswegzubedingt, krisenwegzugbedingt) wird und im Falle des dauerhaften Selbstbewohnens irrelevant ist
    c) Ein überschaubares Restrisiko besteht im Krisen- bzw. anschließenden Wiederaufbauszenario, wenn der Staat Zwangshypotheken eintragen läßt (hierzu gibt es ein Vorbild in der dt. Geschichte und man das schon bezahlte nochmals (teilweise) bezahlen muss. Auch das Risiko einer Komplettenteignung ist gering und nur im Extrem-Sozialsmus denkbar


    2. Kauf mit Fremdkapital:
    Zu den Risiken unter 1. treten folgende existenzielle Risiken (!) hinzu:
    a) Risiko, dass Zins- und Tilgung aus dem laufenden Einkommen nicht bezahlt werden können. Gründe: Einkommensverlust/-rückgang oder das verfügbare Einkommen wird für andere Dinge benötigt (im Krisenszenario z.B. für Lebensmittel oder im Falle einer Ehescheidung oder im Falle einer ernsthaften Erkrankung eines Familienmitgliedes).
    b) Risiko, dass der Kreditgeber aus sonstigen Gründen den Vertrag kündigt und sofortige Rückzahlung der Kreditsumme verlangt. Dies kann er laut Vertrag tun,
    1. wenn die Gefahr besteht (Gefahr reicht laut Kreditbedingungen aus - bitte genau lesen), dass die Immobilie den Kredit nicht mehr besichert, also der Immo-Wert in Richtung Restschuldhöhe sinkt
    2. wenn sonstige wichtige Gründe vorhanden sind (Verträge genau lesen!). Zum Beispiel, wenn bei einsetzender Hyperinflation die Gefahr besteht, dass sich der Kreditnehmer einfach entschulden könnte. Das will der Kreditgeber natürlich verhindern, denn er hat schließlich gutes Geld kreditiert und will nicht schlechtes Geld zurück. Er will dann lieber die Immobilie haben als eine Schubkarre voll wertlosen Geldes. Da der Kreditgeber den Vertrag vorgibt, hat er sich natürlich für diesen Fall jurist. abgesichert.
    Folge von a) und b) jeweils: Wegen der Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung ziemlich rascher Verlust der Immobilie und in der Regel Verlust des eingesetzten Eigenkapitalanteils sowie jahrelang bestehen bleibende persönliche Haftung


    Ergo: Jeder sollte diese Risiken kennen und sie nüchtern mit dem meist emotionalen Immokaufwunsch abwägen.

    Hi Faber,
    danke für die ausführlichen Gedankengänge. Zu Deinem Kernthema: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Silberzehner in einem (jeden? ) Krisenszenarion merkantile Bedeutung erlangen?


    Derzeitiger Sachstand: Silberzehner sind im praktischen Leben nicht wirklich bekannt und zum reibungslosen Einkaufen nicht zu gebrauchen (einfach aber ein Rücktausch in jeder Bank in Papiergeld oder Buchgeld).


    Wird in einer Krise - neben allem anderen - auch das (die Unbekanntheit und der geringe Umlauf der 10er) anders werden?


    Ich meine ja, sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
    Begründung:
    1. Die Portionierung des Edelmetalls in Scheibchen ist handlich und für jeden in 20 Sekunden leicht erlernbar: Wo 10 EURO auf einer silbrig glänzenden Scheibe mit unterschiedlichen (deutschen) Motiven, einem Gewicht von X, einem Durchmesser von Y und einer Dicke von Z draufsteht, ist 100% 925er Silber drin.
    2. Es gibt die Silberzehner bereits in zig millionenfacher Stückzahl (ich schätze (weiß jemand Genaueres? ) zwischen 50 und 100 Millionen, je nach Menge von wiedereingeschmolzenen Rückläufern)
    3. Welche ähnlichen, bereits vorhandenen und nicht noch zu prägenden (Rohstoffbeschaffung? ) Portionierungen gibt es, haben einen ähnlichen Durchsatz und sind auf dem deutschen Markt ähnlich leicht "erlernbar" ?
    4. Die Kaufkraft kann man sich ähnlich leicht merken. Man gekommt für so ein Scheibchen vielleicht nur 50 gr. Mehl, vielleicht nur 500 gr., vielleicht 5.000 gr. oder vielleicht 50 kg. Das richtet sich dann nach den Marktgegebenheiten - genau wie bei Papiergeld oder anderen materiellen "Tausch-"Dingen. Wer sich das nicht richtig merken kann, der wird recht schnell die materielle Welt verlassen müssen.
    5. Die Gefahr einer Beschlagnahmung von Silber durch staatliche Stellen ist - anders als bei Gold - gering. Für Gold sehe ich eine große Gefahr, wenn zum Beispiel die Energielieferanten wie US-Saudia oder US-Irak oder Rußland (vielleicht auch bald USrael-Iran) für die Lieferung von Öl, Gas usw. nicht mehr beliebig vermehrbares Papiergeld akzeptieren, sondern "Wahres" wollen. Dann kann doch der Staat gar nicht anders, als das zuvor verkaufte Staats(reserve)gold wieder einzusammeln. Ein militärischer-demokratischer Raubzug ist sowohl angesichts der Schlagkraft der Bundeswehr wie auch des Vorhandenseins von US-Schutztruppen in Lieferländern bzw. eines atomar bewaffneten Rußlands nicht das Mittel der ersten Wahl. Bei Silber wäre ein Einsammeln wegen des unregistrierten Verkaufes und der aufwändigeren Logistik unvergleichbar schwieriger.

    ich habe gestern wie bei jeder neuen 10 Euro Münze problemlos 5 Stück bekommen.
    Hätte auch noch mehr bekommen können, also von Knappheit keine Spur.


    Kommt alles nur auf die Definition von Knappheit an. Wenn man mit dem Sammlerauge sieht, sind 5 Stück gewaltig. Eine Investorenmenge sind weder 5 Stück noch 5 Rollen (geht bei 1.000 Stück los).
    Es sind auch keine nennenswerten Mengen für die Konversion eines häuslichen Papier-Bargeldvorrates in diesen schweren Zeiten (geht bei 100 Stück los).
    Wer also 10 Rollen will, ohne 50 Banken und 200 km abreissen zu wollen oder zu können, für den besteht schon eine gefühlte Knappheit.


    Wenn es stimmt, dass es früher mehr gab (so in der Tat die Aussage bei den ausreichenden Banken) bzw. man leichter an rollenweise zu zählenden Mengen kam, dann bedeutet dies:
    a) die Prägeauflage wurde deutlich verkleinert (dem ist aber nicht so) und/oder
    b) die Nachfrage der Bürger ist gestiegen und/oder
    c) die Münzen verschwinden auf anderen Kanälen und/oder
    d) die Prägezahlen oder die Ausreichungszahlen entsprechen nicht der Wahrheit und/oder
    e) Babette hat die Hände im Spiel


    Jeder kann sich jetzt seine Erklärung heraussuchen.

    Wenn man das Selbstgiessen von Goldschmuck als ideelles oder künstlerisches Hobby zum Selbstbehalt ansieht, ist das natürlich eine schöne Sache.


    Man sollte nur dabei bedenken, dass der so entstanden Schmuck (materiell) so gut wie wertlos ist, weil unverkäuflich. Wer würde denn ein vom Feingehalt und vom Innenleben nicht eindeutig identifizierbaren und wie selbstgemacht aussehenden goldfarbenen Schmuck kaufen? Okay, vielleicht die, die auch Autobahngold kaufen, aber so jemanden zu finden ist Glückssache. Und eine Prüfung ist bei den in Rede stehenden Gewichtseinheiten von 5 - 10 Gramm wirtschaftlich unsinnig.


    Wie gesagt, wenn's ums handwerkliche Abenteuer und um's Ideelle geht, ist das Selbstgiessen okay. Ansonsten: "gebrauchten" Goldschmuck gibt's auf Münzbörsen für 5-10% unter dem Feingoldpreis zu erwerben.