Nun, ich tippe mal auf eine sehr lange Herrschaft der Heuschrecken.
Dabei meine ich nicht die zweibeinigen, humanoiden Heuschrecken, sondern tatsächlich die grünen Tierchen nebst ihren anverwandten Krabbelgeschwistern und ihre evolutionär-inflationäre Nachkommenschaft dann auf diesem Planeten.
Hat Wayne an diesem Abend zuviel (oder zuwenig) getrunken, dass er obiges einfach mal so in den Raum stellt? Hat er nicht, denn Fakt ist, dass diese Spezien das Zeug dazu haben, ein nächstes Artensterben diesmal der ziemlich kompletten höheren biologischen Säugetierlebensformen mit ihren langen Generationfolgen und geringer Nachkommenproduktionskapazität am ehesten evolutionär zu überstehen.
Was dieser Ausflug in das Tierleben mit einem Systemkollaps zu tun haben soll?
Ist eigentlich ganz einfach: Wenn man sich unter einem veritablen Systemkollaps nunmal den Zusammenbruch des kompletten Systems vorstellt (was sonst soll ein Systemkollaps anders sein), ist dann unter anderem auch Schluss mit dem Atomkraftwerkssystem mit den Abklingbecken und den rund 250.000 Tonnen (hier als Gewichtseinheit) radioaktivem, für biologisches Leben hochgiftigen Müll, der sich laut BRalpha bisher weltweit angesammelt hat (more to come) und der in Kupfer-, Stahl- oder sonstigen Tonnen (hier als Verpackungeinheit) in Zwischenlagern rumsteht. In "sicheren" Endlagern abgeschirmt braucht so ein von der Krone der Schöpfung entwickeltes Kupferfass doch schon tausend Jahre bis es verrottet ist - an der Luft und bei einem Sytemkollaps, wo sich keiner mehr drum kümmern und alle paar Jahrzehnte mit imensen Kosten und Aufwand umlagern oder neuumverpacken kann geht es natürlich um die ein oder andere Potenz schneller. Von dem aktiven Inventar in den AKWs gar nicht zu reden - das ist innerhalb von Stunden draußen. Auch wollen wir nicht so streng mit unseren Atommüllverpackungskünstlern ins Gericht gehen und fragen, ob es eigentlich einen Unterschied für die Haltbarkeit von Fässern macht, ob da fauler Fisch oder strahlendes Material drin ist, das nunmal die unangenehme Eigenschaft hat, Elektronen aus den Atomen des sie umgebenden Materials herauszuschlagen.
Aber Endlager gibt es ja weltweit noch kein einziges, mit dem die nächsten Generationen zwar imense Kosten hätten, aber wenn sonst nichts Dramatisches oder äußerst Unwahrscheinliches wie blöde Unfälle, Krieg, Impakt, Eiszeit, Sonnenstrum usw. passiert , immerhin für rund 1.000 Jahre im wahrsten Wortsinne Luft hätten, bis die Umverpackungen den Weg des zeitlichen gegangen sind.
Die Biospähre und die Nahrungsketten sorgen im Entweichungsfall nunmal dafür, dass sich das Ganze ganz von alleine freisetzende Elend auf dem Globus hübsch verteilt, sodass innerhalb kurzer Zeiträume (wenige Generationen) die besonders anfälligen und nach biologischen Maßstäben nachkommenschwachen Säugetierspezies nicht nur degeneriert sind, sondern geradezu von der Bildfläche verschwinden.
Die Chance also für die Heuschrecken ...
Für alle wäre es also doch deutlich besser, dass es zu keinem Systemkollaps kommt (ein Währungsreförmchen und alles weiter wie bisher würde dem Homo-Sapiens-Dasein keinen Abbruch tun). Und wie bezugnehmend auf obige Beiträge der biblische Zeit- und Abfolgeplan für den Antichristen, die Entrückung und Armageddon nun genau und überhaupt ist, entzieht sich dem menschl. Einfluss vollkommen, da dies qua definitionem von Gott himself nunmal so vorgesehen ist. Da läßt sich also keine Jota dran drehen.