Beiträge von Wayne Schlegel

    Servus blackpearl,


    Deine Einschätzung wirft mehr Fragen auf als sie klärt:


    Hmmmm....... in der Krise beginnen ausgesprochen VIELE Menschen zu wandern...... ob nun zum Spaß oder auch nicht. Wobei man sagen muß, dass diejenigen, die vorher schon mal "zum Spaß" gewandert sind, eindeutig im Vorteil sind...... ****gggg*****


    Sehe ich auch so, wobei ich mich frage: Wohin wandern sie denn, die VIELEN? Und zwar die, die am Tag nur 20 km schaffen, wie auch die, die 60 km schaffen.


    - von München nach Rosenheim, von Duisburg nach Kempen, von Berlin in die Uckermark?
    - von der Stadt in den Wald, wobei es da angesichts des Mangels von Tausenden Quadratkilometern (Regen-)wald und einer Bevölkerungsdichte von 230 Personen pro Quadratkilometer im Republikdurschnitt sehr rasch sehr belebt werden wird?


    Dass sich massenhaft Wandernde in gering besiedelte Räume in Osteuropa, Anatolien oder ähnliche Gefilde ergiessen dürften, kann solange schwierig werden, solange das auserkorene Zuwanderungsland über Bewaffnung und Schießbares verfügt.


    Aber klar ist, nichts ist unmöglich und Lemminge hält nichts auf.


    (..) Immer noch kostet ein Jahres - Energiebedarf für einen Erwachsenen in Form von Getreide ab 60 - 80€ (200kG), das kann sich fast jeder leisten und hält zehn Jahre und länger - macht halt leider fast niemand. Gold hat auch mal 200€ gekostet und keiner wollt's... ist halt schade.


    Bleiben wir halt mal dran
    viele Grüsse
    Markus


    Servus Markus,
    nur mal kurz nachgefragt, weil ich einfach Zweifel habe (mich aber gerne überzeugen lasse): 547 gr Rohgetreide mit entspr. typ. Restfeuchte soll als Energie-Tagesration für einen Erwachsenen (der nicht nur ausschießlich bei 25 Grad Celsius den ganzen Tag dösen darf) reichen?

    "...........
    Leuten kann man natürlich alles empfehlen. Die haben genügend Kraft, können im Zweifelsfalle nochmals neu anfangen oder die Gegend wechseln.


    Was haltet ihr von Cuba, Australien, Neuseeland, Kanada? Eine Freundin erzählte mir, dass sie beabsichtigt, nach Südafrika auszuwandern.... muß man mögen... nach einen Besuch wird immer angerufen, ob man auch gut zu Hause angekommen sei...... aber landschaftlich sehr schön.


    Die traumhaftesten Bilder, die ich im Kopf habe, sind die Gärten von Aussteigern aus China. Sie haben sich auf Inseln zurückgezogen und dort riesige Nutz-Gärten angelegt. Am liebsten wäre ich auch gleich dort hingezogen.


    Servus Lady Di,
    bevor man sich pot. Auswanderungsziele auswählt, sollte man m.E. genau wissen, was der Hauptgrund der Auswanderung ist. Denn meist schließt ein einziger gravierender Grund die vielen dafür sprechenden "verlockenden" Gründe für ein Auswanderungsziel aus


    a) sucht man primär sonniges Klima und/oder schöne Landschaften?
    b) sucht man primär berufliche, regulierungsfreie Perspektiven, wo man "Geld" machen kann?
    c) sucht man primär stabile Gesellschaften mit guten Sozialsystem, geringem Sozialgefälle und ohne jetzige oder künftige ethnische Spannungen?
    d) sucht man primär ein Fluchtland vor Enteignung?
    e) sucht man primär ein Fluchtland vor einem WWIII?
    f) sucht man primär ein Fluchtland vor einem globalen Game Over (mit/oder ohne AKWs im Umkreis von ein paar tausend Kilometern?
    g) sucht man primär im Hinblick auf die Fadenüberschrift "Lebensmittelvorräte" ein Fluchtland das insbesondere regional autark und lebensmittelerzeugungsklimatisch begünstigt ist?
    h) sucht man primär ein Land, wo einem der Himmel nicht auf den Kopf fällt (das also tektonisch stabil ist oder keine Tsunami passieren kann)?
    i) ...


    Selbst wenn man sich nicht für ein Hauptkriterium entscheiden mag und alle für gleich wichtig hält, würde nach meinen Begriffen für mich Südafrika durch das Raster fallen. Aber bitte, jeder darf und soll das anders sehen.

    Ich muss gestehen, dass ich selbst auch nicht viel mit den Vorsorgern und Vorbereitern anfangen kann, die m.E. gedanklich zu kurz springen, indem sie zwar eine Großkrise mit Hungersnot offen ausgesprochen oder anhand ihrer umfassenden Vorbereitung ablesbar in einer gewissen Wahrscheinlichkeit erwarten, aber der festen Überzeugung sind, diese mit Tomatengewächshäusern, Aquaponik, Balkon- und Vorgartenanbau erfolgreich begegnen zu können, man nur besser als andere ein kurzes Tal der Tränen durchstehen brauchtund dann wird alles irgendwie so ähnlich sein, wie es früher einmal war.


    Nichts wird aber leider irgendwie so ähnlich sein, wie es einmal war, wenn eine hochkomplexe, entnaturisierte, alternativlos-technikabhängige und atomare Eitergeschwüre ausbrütende, übervölkerte, materialistische, atheistische Zivilisation in einen Zustand gerät, in dem das Haben oder Nichthaben von Lebensmittelvorräten existenziell sein kann, also für die Nichtvorratshabenden demzufolge eine Hungersnot und infolge wiederum Sichtum und Tod herrschen wird.


    Die halten genauso an ihren Illusionen fest, wie ein erfolgreicher Bankmanager bezüglich des dauerhaften Bestandes des Geldsystems und seines Lebensstandards. Die Ablehnung einer Illusionsbeschädigung muss man freilich psychologisch motiviert akzeptieren, nur ist es m.E. schon kurios, wenn genau die, die über die Täuschung der Masse durch die jetzigen Eliten lamentieren, das schlichte Infragestellen der ausreichenden Schrittlänge der gezogenen Konsequenzen empört von sich weisen.


    Nachsatz: Ich meine hier niemanden im Forum

    Wayne
    Ich habe viele Schwächen, aber daß ich nicht teilen würde, wurde mir noch nie vorgeworfen. Das nur als Hintergrund.


    Uups. Meine Einlassung zum Teilen war als (m)eine allgemeine Einschätzung gedacht, ohne jemanden direkt ansprechen zu wollen. Wenn ich das falsch rüber gebracht habe: Sorry! Wenn ich glaube, jemanden direkt ansprechen zu sollen, dann tue ich das grds. namentlich.


    Ich sehe nur das Problem, wo und wie grenze ich ab? Ohne Abmagerungszeichen hast Du auch als Gruppe gegenüber denen, die in die Röhre schauen, ein Problem. Einschränken muß und wird man sich aus den verschiedensten Gründen. Aber in welchem Maß teilst Du und mit wem? Und verplappert sich da dann nicht ein Kind usw.


    Das sind wohl Fragen, die sich erst in der Situation beantworten lassen - dann vielleicht sogar nicht mal rational, sondern emotional. Ideal wäre, man könnte jetzt schon sich im Nahbereich vernetzen, um wenigstens den ein oder anderen Mitvorsorger bei sich (oder sich bei ihm) zu wissen. Aber da geht es schon los: Wer läßt sein Heim zur ungeschützten Verwüstung zurück bzw. öffnet sein Heim urkommunistisch, um in einer zusammenlebenden Gruppe Schutz und Heil zu suchen? Das kann man nur unter wirklichen Freunden offen anspechen. Das läßt sich im Vorfeld auch nicht wirklich planen, wenn nicht eindeutig vergitterte Hütte im Bereich einer lockeren, aber nicht zu lockeren Bebauung versus Wohnung im Geschosswohnungsbau "zur Wahl" steht. Es wird also spontan zu entscheiden sein und ziemlich viel Glück gehört in der Entscheidung gehört dazu.
    Meine Erfahrung mit Vernetzungsbemühungen: Die Vorsorger und Horter sind per se eher einzelgängerisch gepolt. Sie schwimmen ja zur Zeit immer noch gegen den Strom und zum Teil der Verspottung ihrer Mitmenschen. Trotzdem der gefassten Überzeugung treu zu bleiben verrät Festigkeit - Standing. Diese steht natürlich anpassender Vernetzung wiederum im Wege. Hinzu kommt das offene oder unterbewußte Gefühl, besser als die Masse gerüstet zu sein, insofern selbständiger und unabhängiger agieren zu können. Auch das steht einer Einbindung/Einordnung etwas im Wege.
    Im Großkrisenszenario mit Hungerkatastrophe wird es aber nur in einer Gemeinschaft überhaupt eine Überlebenschance geben. Vom Eremit mit Einzelkämpferausbildung, Infrarot-Schar fschützenge wehr, unbegrenzter Muni und absoluter verzögerungsfreier Tötun gsbereitschaft fernab auch einer evtl. völkerwandernden Masse mal abgesehen - aber was ist das für ein Leben?


    Selbst bei Dir geschätzten Dunbar Zahl (bis 150), was meinst Du, wie lange meine Vorräte für 150 Leute reichen, das wird leider keinen vor dem Verhungern retten, wenn nicht nachhaltigere Hilfe naht.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Dunbar-Zahl


    Ich vermute, dass sich dunbargroße Gemeinschaften in großem Stil erst bilden werden, wenn es nur noch einen Bruchteil der durchschnittl. 235 Menschen pro Quadratkilometer gibt. Vorher werden notgedrungen offensiv agierende nichtshabende wie auch die defensive habende Gruppen viel kleiner sein; ein produzierender Anbau von Lebensmitteln und insbesondere das wachstums- und reifeperiode andauernde Hegen, Pflegen und Warten hierbei, das in dunbargroßen Organisationen nunmal am optimalsten ist, dürfte aufgrund der vielen Plündernden und Hoffnungslosen nicht aussichtsreich sein.


    Jetzt im Winter kannst Du Baumrinde knabbern, Eicheln und Buchen und Nüsse suchen, so Wildschweine und Eichhörnchen etwas übrig lassen, aber mit Löwenzahn und Co. kommst Du schon im Sommer nicht sehr weit, wenn alle suchen, wie dann im Winter?[/url]


    Alles was einen Nährwert hat, dürfte im Szenario überhaupt nicht mehr zu sammeln sein, weil dann Millionen gleichzeitig auf die selbe Sammelidee kommen. Löwenzahn und dergleichen hat (für den Menschen) keinen wirklichen Nährwert, da die Verdauung die für eine Sättigung erforderlichen Großmengen nicht bewältigen kann. Insofern schädigt man sich eher, wenn man nur das zu sich nimmt. Löwenzahn und Co. sind also vitamin- und mineralstofflieferanten, die bei sonst ungesunden, aber konzentrierten Hochdosisvorräten wie Zucker, Fischkonserven, Billigreis usw. nunmal hinzugehören. So die m.E. plausible Theorie - gerne akzeptiere ich evtl. gegenläufige Erkenntnisse eines Langzeit-Eigenversuchlers. [/quote]


    Auch die eingefangene Kuhherde wird zwar für die Milchversorgung der Kinder reichen, wenn die Besitzer die Milch abgeben/tauschen, aber nur, wenn sie kein Hungriger schlachtet.


    Auch im Dreißigjährigen Krieg war es schwierig, Vieh über die Runden zu bringen. Und damals gab es nur einen Bruchteil der heutigen Menschenzahl, die Katastrophe war nicht zeitgleich überall und fast jeder hat Lebensmittelerzeugungs-Know-How, anders als heute.


    Ich denke an die Schilderungen seitens Betroffener über Kathrina. Hätte dannach keine Versorgung stattgefunden, hätte es auch für die Survivaler zappenduster ausgeschaut, mit und ohne teilen.


    http://www.human-survival-proj…l/erfahrungsberichte.html

    (...) Sich von der Nachbarschaft völlig abkapseln ist sowieso eher gefährlich, die wächst normal in solchen Fällen dann eher "zusammen" weil es in der Gemeinschaft sicherer und hilfreicher ist als alleine. Man muss sich nicht lieben, aber man hilft und unterstützt sich ja sowieso "normal" schon mit Werkzeug etc. - Wenn man Asylantenwohnblock wohnt oder so kann man das natürlich vergessen.


    Volle Zustimmung! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Wer es in einer Krise mit Hungersnot, bei der es vielleicht existenziell entscheidend ist, Vorräte zu haben, nicht schafft, sich einer kleineren oder größeren Gemeinschaft anzuschießen, der dürfte verloren sein. Wer würde es einfach so hinnehmen, wenn die eigenen Kinder hungern, ein Nachbar aber, der keine sichtbaren Hungersymptome wie alle anderen aufweist, sagt, er habe nichts zum Teilen.


    Natürlich kann man auch nicht mit Hunderten seine Vorräte teilen, weil dann so wenig zur Verfügung ist, dass keiner was davon hat. Aber man sollte doch schon mit einigen Handvoll Menschen das wenige teilen, was man hat. Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt von kleinzelligen (Schicksals-)Gemeinschaften wird m.E. in einem Großkrisenumfeld existenziell sein. Und: solche kleinen Gemeinschaften funktionieren am besten, wenn dort freiwilliger Urkommunismus herrscht. Was würdet ihr tun, wenn ein Nachbar in einer Hungerkatastrophe offeriert, dass eure Kinder nur dann eine Handvoll Reis aus "seinen" Vorräten bekommen, wenn ihr euch bedingungslos unterwerft oder dies oder jenes ihm gebt, was ihr genauso dringend braucht. Den Hochmut nachts mit einem Kantholz oder Zündholz lösen? Ich glaube deshalb nicht, dass z.B. Eichelburgs Beherrschungs- und Versklavungsphantasien für einige Handvoll Edles funktionieren können. Es sei denn, er hat eine die Unterworfenen tyrannisierende, gewalttätige Schutztruppe um sich. Ala Mad Max eben, bloß ohne einen "gerechten" Widersacher ala Mad Max.


    Ich habe ausnahmsweise 2 Beiträge von Henning82 gelesen, was ich sonst bei Menschen nicht tue, die sich hinsichtlich ihrer Rechtschreibung und Schreibstils keinerlei Mühe geben und also die unausgesprochene Erwartung haben, dass sich andere an ihre "Individualität" anzupassen haben, derweil Schreibkonventionen für sie selbst nicht gelten. Hierbei erscheint mir ungereimt, dass jemand, der sich notorisch an keine kommunikativen Konventionen hält, bei anderen hinsichtlich der Vorratsteilung geradezu altruistische Maßstäbe anlegt.


    Vielleicht kann Henning82 sich äußern, ob sie die Rolle eines Trolls einnehmen will, es Probleme mit der eigenen Persönlichkeit gibt oder welchen Umständen ein solches Verhalten geschuldet ist.

    Interessierte aufgepasst! Hier mal aus den vielen Beiträgen hier und anderswo eine zusammengetragene Blaupause:


    Wichtig: Die nachfolgenden krisentypunterscheidenden Thesen und Empfehlungen gelten ausschließlich für folgende Ausgangssituationen:


    - ich habe wenig Geld zur Verfügung bzw. will nur wenig Geld einsetzen (weil ich z.B. einer Versorgungskrise nur eine geringe bis mittlere Wahrscheinlichkeit einräume bzw. bei steigender Wahrscheinlichkeit glaube, noch ganz rasch reagieren zu können (viel Bargeld, ultimative Hamsterkaufmöglichkeit))
    - ich habe wenig Zeit zur Verfügung bzw. will nur wenig Zeit einsetzen (weil ich z.B. voll im Berufs- und Familienleben stehe und zur Zeit durch eine aufwändige Beschäftigung mit der Bevorratungsthematik weder Beruf noch Familie vernachlässigen kann (denn sonst gibt es dort „die“ Krise))
    - ich habe wenig Platz (Lagerraum) zur Verfügung bzw. will nur wenig Platz einsetzen


    Für welchen Krisentypus muss ich also unter obigen Prämissen denn nun ganz konkret was tun?


    1. Krisentypus: die kurzfristige Versorgungskrise (wenige Tage bis 2 Wochen)
    Ich gehe allenfalls von einer allenfalls kurzfristigen Versorgungskrise (wenige Tage bis 2 Wochen) aus z.B. infollge
    - Währungsumstellung
    - Naturereignissen
    Sodann gehe ich davon aus, dass die Produktion und Verteilung wieder auf einem Niveau anlaufen wird, das die Grundversorgung sicherstellt.


    Welche Bevorratung?
    Es ist keine Bevorratung erforderlich, solange es Trinkbares gibt, da der durchschnittlich gesunde, erwachsene Mensch bis 2 Wochen ohne Nahrungsaufnahme auskommen kann bzw. das reicht, was an Lebensmitteln vom letzten Samstagseinkauf in der Ecke rumliegt.



    2. Krisentypus: die mittelfristige Versorgungskrise (2 Wochen bis 3 Monate)
    Ich gehe allenfalls von einer mittelfristigen Versorgungskrise aus infolge
    - Währungsumstellung, Finanzcrash, Produktionsausfällen
    - Naturereignissen
    - Krieg
    bis dann wieder Produktion und Verteilung einsetzen wird auf einem Niveau, das die Grundversorgung sicherstellt.


    Welche Bevorratung?
    Unter obigen Minimalisten-Prämissen (!):
    - ewig haltbaren Zucker
    - Jahrzehnte haltbare Nudeln und Reis
    - Jahrzehnte haltbare Tunfischdosen in Öl (Vorsicht Fukushima)
    - alle zwei Tage eine Multivitamintablette aus dem Discounter-Röllchen
    Das alles z.B. in einer Tonne licht-, luft-, ungezieferdicht gelagert. Fertig.
    Als frische Beikost gibt es im Krisenfall dann Löwenzahn, Brennesseln usw.; als Ballaststoffe steht wie in historischen Hungersnöten die bewährte Baumrinde zur Verfügung



    3. Krisentypus: langfristige Versorgungskrise (4 Monate bis mehrere Jahre)
    Ich schließe einen völligen Zusammenbruch der hochkomplexen Just-in-time-Wirtschaft infolge Kaskadeneffekten, anarchisch-gewälttätigen Zuständen, keine nennenswerte Energieversorgung (Öl, Gas, Stromnetzausfall) nicht aus. Also eine Beendigung des uns bekannten zivilisatorischen Zusammenlebens wie in den letzten Jahrzehnten gelebt.


    Mit Hilfe „von außen“ (Carepakete, Energielieferungen) rechne ich nicht, weil die Krise weltumspannend ist. Die heimisch-regionale Nahrungsmittelproduktion kommt mangels Treibstoff und Ersatzteile für die Monstermaschinen zum Erliegen, das hungernde Industriestallvieh sowie vereinzelte Reitpferde lassen sich nicht vor nichtvorhandene Kleinpflüge spannen, so sie nicht bereits notgeschlachtet und verzehrt wurden, mangels Dünger für die ausgebeuteten Böden, mangels hierfür passendes Saatgut oder wintersaisonal wächst bei weitem nicht ausreichend viel für die Menschenmassen (ca. 235 pro Quadratkilometer). Die Umstellung auf archaisch-manuelle Produktion in Dreifelderwirtschaft o.ä. braucht Zeit und ernährt nur einen Bruchteil der Menschen.


    Welche Bevorratung?
    Der Optimist hat unter obigen Prämissen die unter 2. beschriebene Bevorratung in Großmengen angelegt, um nicht in Konkurrenz mit abertausenden Hungerenden auf hochgefährliche Nahrungssuche gehen zu müssen und sich somit auf das u.U. wehrhafte Aussitzen und das Studium von archaischen, postindustriellen Nahrungsproduktionsmöglichkeiten für sich und seine Lieben konzentrieren zu können.


    Der Realist hält für sich und die seinen noch zusätzlich einen Geigerzähler und letzte Kugeln bereit, weil er weiss, dass im Krisentypus 3 die hunderten AKWs und Kühlbecken fukushimieren werden und es vor der sich einstellenden flächendeckenden Verseuchung viele tausend Jahre lang keine Rettung geben wird.



    Achja, wer als Rentner oder aus sonstigen Gründen viel viel Zeit hat, das Eintreten von derartigen Krisen für hinreichend wahrscheinlich hält, der kann natürlich die tollsten Köstlichkeiten mit den tollsten Techniken bevorraten und sich jetzt schon für ein Leben (Vegetieren?) im Krisentypus 3 einrichten.

    Die Welt deckt weitere "fragwürdige" Freundschaften von Wulff auf. Man möchte nur noch kot..... IN diesem Falle ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft. Es wird Zeit, dass er abtritt.


    http://www.welt.de/politik/deu…lff-Freundschaft-auf.html

    So so "Die Welt" - wie die Bild ein Springer-Blatt.


    Inhaltlich ist da diesmal wohl nichts dran, der Wulff reiste - wie alle Ministerpräsidenten und Kanzler/innen dies auch tun - mit Wirtschaftsgelegationen durch die Weltgeschichte. Pressefritzen und -Ladys durfte da auch mitfliegen, damit sie schön systemgewogen bleiben - seltene Amouren nicht ausgeschlossen. Oder man sieht es umgekehrt, die Wirtschaftsvertreter machen Business und Demokratten-Frontmänner dürfen mitfliegen. Kost' ja nix (jedenfalls die Mitflieger - zahlt der Steuerzahler herzlich gerne). Wie auch immer - ob man die gegenseitige Paten-Funktion für anrüchig hält, sei dahingestellt, es ist jedenfalls milieutypisch und eine nicht unerhebliche Wählerschaft wählt und trägt dieses CDUCSUFDPSPDGRÜNE-PRESSE-Vernetzungs-Demokratten-Milieu nunmal.


    Bei solchen Wulff-Delegationen ist also möglicherweise mehrmals ein schwarzes Schaf dabei gewesen, derweil man diesem Wulff-Konsorten Insolvenzbetrug/-verschleppung vorwirft. Das kommt bei Wirtschaftskapitänen ja ansonsten nie vor und alle Wirtschaftskapitäne in nicht Wulff-Delegationen sind stets absolute Ehrenmänner, zahlen ihre Steuern, schaffen selbstlos Arbeitsplätze hierzulande und sind gute Nachbarn. Auch hat noch niemals nicht ein Spitzenpolitiker bei einem Wirtschaftsboss oder einem Konzern, der später nicht mehr ganz so gut angesehen wurde, eine Rede gehalten. Nur der böse Wulff tut so was, igitt.


    Ein wunderbares Schauspiel mal wieder. Bald wird er endgültig von den Hintermännern und Hinterfrauen der Kampagne erlegt sein, mal sehen, welchen ehrenwerten Nachfolger die dann durchdrücken, der dann besser in das (und die) Bild passt. Wir freuen uns über die ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen in Haupt- und Nebenrollen sowie das Drehbuch. Die Regisseure sind leider nicht so gut sichtbar.


    Gute Idee, die deswegen aus der Parteiecke kommt, weil selbstverständlich die Parteien eigene Kandidaten vorschlagen werden und es für diese selbstverständlich fette Wahlkampfkostenerstattung gibt, die - wie üblich - weit über den tatsächlich aufgewendeten Kosten liegt, also eine steuerzahlerliche Parteienfinanzierung darstellt.


    Dann noch viele Sendestunden bei den öffentlichen-rechtlichen Anstalten, die ebenso vom GEZ-Zahler bzw. künftig dem Zwangs-GEZ-Steuerzahler bezahlt werden.


    Dann gibt es für die Wahlorganisation und -abhaltung natürlich auch noch Kostenerstattungen an die Kommunen, denn tausende Hauptberufler und zig Zehntausende Wahlhelfer samt Organisation drumherum kosten auch Geld des Steuerzahlers.


    So gesehen eine prima Idee für diesen so staatstragend wichtigen Demokratten-Posten. Schafft Wachstum, was wir ja brauchen und erzeugt eine (Demokratten-)Infrastruktur.

    Eben, fazler. Deshalb muss man sich der Presse (den Medien) bemächtigen, um zu beherrschen und um höhere Zwecke erfüllen zu können. Es ist unschwer herauszufinden, ob das schon geschehen ist und durch wen.


    Du fragst "über welche Kanäle ins Rollen gekommen"? Na über die, die die (Medien-)Kanäle steuern und damit die Macht haben, großangelegte Kampagnen zu starten und bis zum Eintritt des gewünschten Erfolges durchzuziehen bzw. umgekehrt Dinge durch Verschweigen als Nicht-Ereignis hinzubiegen. Wer sonst. Da die Kanäle monopolisiert und gleichgeschaltet sind, ist es nicht schwer, die wenigen zu identifizieren, die das können.


    Zustimmung im übrigen zu allem. Klar ist aber für mich eines: Es wird kein Ehrenmann/Ehrenfrau nachfolgen. Weil es keine solchen an der Spitze gibt, dank den Selektions- und Protegiermechanismen der Parteien und der diese wiederum Steuerenden. Allenfalls gibt es weniger naive, also geschicktere (geschicktere in doppeltem Wortsinn) und folgsamere Demokratten- und Interessenvertreter.


    Die haben genauso ihre kleinen und eher noch großen und wirklich einträglichen Geschäfte samt den zugehörigen Verflechtungen gemacht wie so ein primitiv-unbedacht Agierender. Um im Mafiamorast hoch zu gekommen. um Capo zu werden, muss man sich nunmal mindestens milieutypisch verhalten.


    So gesehen schien der Besprochene noch relativ harmlos gewesen zu sein. Lass erst mal den Spendenvergesslichen einrollen.

    Was da läuft ist doch eine ganz banale und milieutypische Vorteilsnahme, die möglicherweise auch nur eine bewußt gelegte Leimspur war, auf die der Einfältige und Kleingeistige so bereitwillig gekrochen ist. Danach laienhafte Verdunkelung, die so primitiv ist, dass sie einem Drehbuchschreiber einer Tatort-/Derrick-/Kommissar-Folge den Job gekostet hätte. Geschenkt.


    Da ist im Unterschied zu den intelligenteren Abstaubern der Demokrattenkaste ein Vorteil realisiert worden, über den die wichtigeren und noch sichtbaren Frontmänner der Hochfinanz nicht eine einzige Sekunde nachzudenken für Wert empfunden hätten.


    Aber so kann der Ärger der Bürgen Bürger kanalisiert und gelenkt werden, nachdem Boris Becker und der Franz ihre Vermehrung eingestellt haben, Gutti nach US-Briefing zurück ist, Flottenverbände sich gegenseitig provozieren, damit auch wirklich keinerlei Gelegenheit bleibt, sich mit dem gegenwärtig abgehenden Verbrechen namens Target 2 , dessen Marionettenverantwortlichen und den Hintergrundverantwortlichen, dem eine milliardenfach höhere Zukunfts-Tragweite für jeden einzelnen zukommt als das dargebotene Sex and Crime, zu beschäftigen bzw. zu berichten.


    http://www.dasgelbeforum.de.or…egory=0&order=last_answer

    Servus Dark-End,


    oben mein Senf in blau.

    Ja, Fragezeichnen, die großen Transformatoren sind unersetzlich. So sieht es aus.


    Nicht zu vergessen aber auch die Millionen Schaltkreise ("Chips", "Mikroprozessoren"). Oder sind es mittlerweile Milliarden? Wenn man sich vergegenwärtigt, dass heute in schlichtweg so gut wie jedem Gegenstand, in dem Strom irgendwie vorkommt, Mikroelektronik zur Steuerung enthalten ist (Auto, Lkw, Handy, Computer, Radio, TV, Pumpen, Tanksäulen, Heizungsanlagen, Gas- und Wasserverteiler, Ampelsteuerungen, Straßenbahnen, Zügen, Busse, Gabelstapler, Flugzeuge, Schiffe, Raffinerien, Sensoren, Meßgeräte ...), dann ist das der nächste seidene Faden, an dem die Zivilisation - mit Ausnahme von Drittweltländern - hängt.


    Diese Abermillionen/Milliarden Teile könnten im Szenario mangels Strom, Transformatoren, Generatoren auch niemals mehr (nach-)produziert werden, von einer Distribution und einem Einbau ganz zu schweigen.


    Wenn die also großflächig/kontinental zeitgleich infolge EMP oder Sonnensturm verschmoren, ist ebenfalls sofort Steinzeit (allerdings bei einer Ausgangs-Bevölkerungsdichte von 230 Menschen pro qkm und nicht wie in der echten Steinzeit von 0,01 pro qkm).


    Und auch nicht Steinzeit mit Lagerfeuerromantik, Katadynfilter und selbstangebauten Tomaten oder Frisches aus der Algenzucht, sondern Steinzeit mit kernschmelzenden und hemmungslos den Tod und Siechtum emittierenden AKWs, Wiederaufbereitungsanlagen, Genforschungszentren, Chemiefabriken usw.. Von den Nuklearanlagen gibt es, wie in dem oben unter Post 2948 verlinkten Aufsatz zu lesen steht, weltweit rund 440 Anlagen mit rund 700 Reaktoren. Die anderen Risikoanlagen sind im Zweifel potenziell vielleicht nur regional tödlich/krankmachend - Atomanlagen jedenfalls potenziell kontinental/global.


    Da würde sich also umfassend die Hölle auftun. Aber nur in diesem Szenario. Also gehen wir lieber alle gemeinsam davon aus, dass all das nicht so kommt und wir im Vertrauen auf den Allmächtigen, unser Glück und unsere gut lenkenden Politiker, menschendienende Konzerne und die philantropen Bruderschaften, die hinter diesen stehen, von dem tödlichen Teufelszeug verschont bleiben, was wir fortwährend und nach menschlichen Maßstäben für die Ewigkeit, also auch im günstigsten Fall zur Problembewältigung durch unsere Kinder und Kindeskinder (so wir welche haben werden) in den AKWs produzieren. Glück auf!

    Sowas bringt selbst den abgebrühtesten Survivalisten, Vorsorger und Alleshorter ein wenig aus der Fassung. Aber nur ein wenig, denn es ist nichts zu ändern und offenbar Schicksal.


    Zitat: "Aber dann bricht sich die Erkenntnis Bahn, dass alle Kernkraftwerke weltweit ohne Stromversorgung plötzlich in eine Notfall-Situation gerieten und von ihren Notstromaggregaten abhingen, mit denen der Kühlmittelkreislauf aufrecht erhalten und damit eine Kernschmelze verhindert werden kann. Aber wie wir bereits wissen, steht diesen kerntechnischen Anlagen nur ein kleines Zeitfenster von einigen wenigen Stunden zur Verfügung, solange nämlich, wie die Batterien halten. Und dann bleiben vielleicht noch einige weitere Tage, bevor dann die Dieselvorräte (oder die entsprechenden Treibstoffe) verbraucht sind, und die Generatoren nicht weiterlaufen können…"


    Es geht in dem unten verlinkten, längeren Aufsatz also um die Frage, was passiert bei einem veritablen Sonnensturm (den es natürlich nie gibt, aber in der Erdhistorie häufiger vorgekommen ist (haben wir nicht bald ein turnusmäßiges Sonnenwindmaximum?)) oder einem EMP (den aus natürlich auch nie gibt und der bislang auch noch nie vorgekommen ist, wenngleich von mehr als einem Dutzend Schurken- und Ehrenmännerstaaten ziemlich easy "machbar" wäre), die beide nunmal einen kontinentalen Stromausfall zur Folge hätten, mit einem gehörigen Anteil der rund 440 AKWs und rund 700 Reaktoren.


    Denn dann würden ja die vielen tausenden in Computern, Schaltpulten, Überwachungs- und Steuersensoriken verbauten Elektronikschaltkreise gleichzeitig durchgeschmort nicht funktionieren. Da kann man lange schrauben, vorausgesetzt man hat überhaupt sämtliche Erseitzteile absolut faradaygesichert vor Ort auf Lager. Auf eine Notstromversorgung insbesondere des Kühlkreislaufes, dessen Schaltkreise ebenfalls platt wären und vielleicht einem Notstrom-Dieselaggregate aus den 60iger Jahren, das gänzlich ohne Elektronik auskommt, also theoretisch noch funktionieren könnte, würde es also gar nicht ankommen. Was binnen Stunden in AKWs und Abklingbecken ohne Kühlkreislauf passiert wissen immerhin mittlerweile schon viele.


    Aber lest und urteilt bitte einfach selbst: http://z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.b…en-konnten-weltweite.html


    *

    Texmex hat doch schon das "Tribal" der Bundes-Betty wie folgt identifiziert (kann jeder mit seinem Personalausweiseindruck abgleichen):


    Paßt alles wunderbar zusammen - Zufälle gibt es - frohes Fest.

    Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/2/151100


    Zitat: "Danach können die 126.000 Fässer mit radioaktivem Müll aus dem einsturzgefährdeten Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel nicht mehr geborgen werden."


    Zitat: "Die Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk das durch eindringes Wasser einsturzgefährdet ist. Die zur Einlagerung genutzen Metallfässer sind teilweise schon beschädigt, genaue Einlagerungspläne gibt es nicht. Aus politischen Gründen und um ein Auswaschen und Freisetzen radioaktiver Substanzen in die Umwelt zu vermeiden, war von offizieller Seite deshalb zuletzt die Bergung des eingelagerten Atommülls favorisiert worden. Mit all den Problemen die bei der Einlagerung von Atommüll in wasserlöslichem Salz auftreten, ist die Asse damit quasi eine Blaupause für das, was in Gorleben noch bevorstehen könnte."


    Wieviele Tausend Fässer hochgiftigem Atommüll kommen durch die Lauzeitverlängerungen noch hinzu, die früher oder später im Grundwasser, der Nahrungskette und damit im Leib und der Keimbahn eines jeden landen? Immerhin wird so das Rentenproblem gelöst, weil die durchschnittl. Lebenserwartung rapide sinken wird. Ob die Eugenik helfen wird, die Mißbildungsquote auszugleichen?