Beiträge von Wayne Schlegel

    Woher wollen wir wissen, dass sie die nicht im Fadenkreus haben?


    UA bräuchte nicht 300 Stück, sondern 3.000 und zwar Modern-Kampfwertige, voll Munitionierte, mit ungefähr gleichvielen Versorgungsfahrzeugen in der Nähe der HKL. Besser noch 10.000 Stück, damit das Hinauswerfen aus UA auch funktionieren kann, was bei einer Frontlinie von über 1.000 km durchschlagskräftig erscheint. Entsprechende Deckung aus der Luft natürlich auch, sonst wird es wortwörtlich ein Himmelfahrtskommando auch für 3.000 Einheiten.


    Sieht so aus, also ob die NATO diese 3.000 aber nicht (mehr?) liefert. Und schon gar nicht mit Besatzungen, die diese 3.000 sachgerecht und ohne Havarie an die HKL einsetzen kann. Aber das sind nur Vermutungen. Wir wissen es schließlich nicht. Vielleicht werden die gerade auf den o.g. nicht im Fadenkreuz befindlichen Güterzügen angeliefert und die Besatzungen sind schon da.

    War im Donbas ja der Fall - mit den Hurrarufen. Vielmehr haben die Russkies gegen die ukrainischen Klitschko-Helden aber auch nicht erobert. Sogar Rückzug hier und da, Kiew und Cherson wurden und werden gefeiert. Die Kesselchen - geschenkt. Na also.


    Seitdem dürften die mit Vormarschängsten bis zum Rhein Behafteten doch sehr ruhig schlafen.


    Insofern sind Deine P-Träume tiefenpsychologisch besorgniserregend.

    Erst hatten sie selber noch einige in Reserve, dann wurde aus ehemaligen Sowjetrepubliken, z.B. Litauen, Material geliefert und jetzt ist Game over. Weder die europäischen noch die amerikanischen Netze arbeiten mit diesen Spannungen. Jetzt müssen diese Dinge konstruiert und gebaut werden, aber das geht nicht so schnell. Russland hätte noch ein paar Trafos. :D

    Zum Glück gibbet da Sanktionen :wall: .


    Ist wahrscheinlich einfacher, paar Millionen UA in der EU all inclusive zu versorgen, als systematisch Trafos und Stromnetze auf die Schnelle ... und unter Beschuss ...


    Vielleicht meint Berninger das in seinem vorverlinkten Vortrag (->15.737), wenn er von den zukünftig von uns zu tragenden imensen Aufbauleistungen in der Rest-UA spricht, die sogar Einberufungen erforderlich machen?

    Ich vermisse bei den ganzen Videobeiträgen immer wieder die Beutung von Rohstoffen und Energie. Ohne das Zeuchs wird da drüben nichts aufgebaut geschweige denn lange Krieg geführt.

    In "Not- und Kriegszeiten" wird das einfach den Zivilisten (zugunsten Demokratie, Vaterland, Kaiser, Gott, sonstwas) weggenommen.
    Bis zu inneren Hungersnöten nach etlichen Lebensmittelkartenmonaten geht das ausweislich der Historie immer ganz gut.

    Berninger bringt u.a. die steile These, dass NATO einen Sieg (= mindestens vollständige territoriale Vertreibung RUS) insgeheim nicht mehr für möglich hält (!) und


    a) die jetztigen mittelschweren Westwafflnlieferungen eher Materielles zur "Sicherung" der Rest-UA einschleusen sollen, weil auch keine kriegsentscheidende Frontbedeutung des Materials erkennbar ist. Anknüpfend an Berningers Logik würde eine solche Strategie bedeuten müssen, dass NATO-Mannschaften folgen müssen, aber offenbar erst dann, wenn Demarkation mit RUS erfolgt ist. Sonst wäre das ein offener NATO-Kriegseintritt mit allen möglichen Vernichtungskonseunzen.


    Rätselhaft für mich ist aber, wie die UA davon abgehalten werden soll, dieses Material auf dem mutmaßlichen Restterritorium zu halten (und damit auch Kiews Pro-West-Regierung im Innern der Rest-UA abzusichern) und nicht schnellstens an die HKL zu ziehen.


    b) Überlegungen anstellt, die Rest-UA wiederaufzubauen und dafür nach militärischer Absicherung im Innern der Rest-UA noch deutlich mehr an militärischer Leistung folgen muss. Dafür wären dann Militärkontingente aufgrund der UA-Restgröße nötig, die im Westen Einberufungen über kurz oder lang erforderlich machen würden. Von Einberufungskonseunzen im Westen spricht Berninger wiederum ausdrücklich.


    Was spricht für Berningers These, was dagegen?

    In der Tat erstaunlich, dass "Wehrpflicht" in den Kwalitätsmedien und von den Bollidigern nicht diskutiert wird.


    Ob folgendes problematisch ist:
    a) vor lauter Genderei auch Mädels mit D-Pass einberufen werden müssten während die UA-Mädels hier Shoppen gehen dürfen?
    b) in Infrastruktur investiert werden müsste (Kasernen, Gelände, Gerätschaften und Verpflegung)?
    c) die E-Panzer und ökologische Platzpatronen noch nicht fertig sind bzw. Lasergeräte beim Nachwuchsbiathlon gebraucht werden?

    Fachleute? Schlauere als die in den Generalstäben und Think Tanks? Mit Einblick ins Hinterstübchen ihrer Führer?
    Wenn diese russischen "Fachleute" auch noch ein Bein im Schützengraben, ein Auge an Real-Time-Satelliten und Realtabellen der Body-Count-Stellen haben, dann haben sie's drauf. Hut ab!


    Und die Meinung von Hurrapatrioten im MarcusAurelius'schen Bekanntenkreis sind für mich ... Meinungen halt.

    warte mal, du streitest Mesodor ab, dass Putin sich die Sache einfacher/schneller mit Willkommensempfang seitens der Ukrainer vorgestellt hat und stattdessen mit diesem zeitraubenden, menschenverbrauchendem Stellungskampf gerechnet hat , nimmst aber als unumstößliche Tatsache, dass keine einzige Macht (was auch immer du meinst, möglicherweise sämtliche Regierungen mindestens der "westlichen" Welt und deren Hinterleute) Frieden will? ist bei KEINE MACHT Putin (und z.B. Jinping includiert?)

    Ich weiß nicht, was Putin sich vorgestellt hat. Er vertraut mir seine Vorstellungen nicht an. Dir?


    Keine Macht (also niemand der Macht hat, einschließlich RUS-Regierung) will derzeit Waffenstillstand oder Friedensverhandlungen, weil weder in Westmedien noch Ostmedien noch auf Regierungsseiten (offzielle Pressämter, Regierungserklärungen) dieses nachhaltig und ernsthaft gesagt wird, geschweige denn konkrete Einladungen/Anstrengungen unternommen werden.
    Militärische Anstrengungen werte ich nicht als Waffenstillstands-/Friedensverhandlungsaktivitäten, auch wenn gesagt wird, man wolle wen auch immer an den Verhandlungstisch bmben.


    Was hinter den Kulissen geschieht oder nicht geschieht, wissen wir nicht. Dazu ist alles Mutmaßung, also keine Faktenlage. Aber Mutmaßen und Vermtungen sind zum Glück erlaubt.
    Faire und konzentrierte Diskutanten deklarieren Vermutungen/Wertungen/Wahrscheinlichkeiten als solche. Dann macht es Freude ...

    Mir scheint, dass da - a priori - eine Menge RUS-Antipathie drin steckt.


    Oft (nicht immer) hat RUS-Hass eine selbst erlebte oder historische Familientragödie bzgl. RUS als Ur-Ursache.


    Mesodor, gibt es bei Dir eine individuell-historische "Familiengeschichte" zu RUS?



    Formulierungen wie "Dafür wurde das ganze Land (->UA) von den Russen hart bestraft." sind m.E. sehr problematisch. Sie relativieren historische Fakten und stehen genau deshalb im Propagandaverdacht. Schließlich wurde das ganze Land bis dato nicht mit Flächenbombardements - also hart - bestraft, wie dies in den meisten vorangegangen Kriegen der Fall war. Weitere Stichworte im Zusammenhang mit Formulierungen wie "ganzes Land ... hart bestraft": Napalm, depleted Uranium, Bora Bora, Free Fire Zone ...


    Da sollte man rhetorisch sauber bleiben. Das beherrschst Du doch.



    Deiner Klasse nicht würdig sind m.E. ebenfalls Forumulierungen wie "Putin hatte sich den Krieg ganz anders vorgestellt." Woher weiß Du, wie Putin sich den Krieg vorgestellt hat? Aus der Bild-Zeitung oder Entevau?
    Wenn Dir Putin das nicht selbst geanu gesagt hat oder Du Zugang zu Top-Secret-Generalstabsprotokollen hast, handelt es sich doch um nichts anderes als eine Mutmaßung deinerseits oder die Übernahme von (propagandadienlichen) Medienmutmaßungen.


    Darauf solltest gerade Du doch nicht reinfallen.


    Dann wird noch draufgesetzt: "Sinnvoll sind jetzt nur noch Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen. (...) Und das er (-> Putin) dennoch weiter macht zeigt, ...".


    Ist Dir entgangen, dass derzeit KEINE MACHT Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen will? Da ich das nicht glauben kann, sind wir da bei an die Oberfläche entglittenden tiefen(psychologischen) Ressentiments?

    ich bleibe dabei am Besten Waffenstillstand


    Da sterben am wenigsten


    Nur wie kann man den erreichen?

    Daran ist zur Zeit keine einzige der relevanten Mächte interessiert. Forget it.


    Braucht's etwas wie "Der Tag, an dem die Erde stillstand" - oder Gebete für ein biblisches Wunder (allerdings nicht in der Kirche, denn da gibbet Klerikale, die gerne Waffen liefern).

    zu a) Die NATO hat aber analoges getan - Komma.


    zu b) Stimmt, wobei nicht übersehen werden darf, dass das Risiko einer Nu klar-Ausstattung der UA, der Einsatzdrohung und womöglich deren Einsatz (!) nicht ausgeschlossen gewesen wäre, wenn RUS nicht neben Gewaltverzicht zusätzlich bereit gewesen wäre die, Krim nebst dortiger RUS-Mehrheitsethnie der Gnade der UA zu überantworten. Und analog auch die ethnisch RUS Donbas-Bevölkerung ihrem UA-Schicksal zu überlassen.


    Hätten sie machen können, haben sie aber nicht. Punkt.


    Mit engagierten Diensten und Medien sollte es nach der Abwickling des Vorgenannten zig humanitäre, demokratische, Umweltschutz und sonstige Gründe zu finden sein, warum RUS über kurz oder lang von der RUS-Okkupation befreit werden müsse.


    zu c) Ein Profit der Türkei, einiger Nahoststaaten ... ausgeschlossen?

    Moin,


    das Verwerflichste ist der Umstand, das die Führer des angeblichen Wertewestens (Merkel, Hollande usw.) vollkommen ohne Scham zugeben, dass das Minsker Abkommen eine riesengroße, hinterhältige Verarschung Russlands war. (...)

    Naja, da RUS das wissen musste, wenn sie ihre Hosen nicht mit der Beisszange anziehen, halte ich es unterm Strich nicht für hinterhältig. Beide Seiten erkauften sich Zeit. Wer sie besser nutze, werden wir sehen.

    Servus Tut,


    gibt doch nur 2 Möglichkeiten: Entweder wollen die RUS nicht oder sie können nicht.


    A) der Nicht-Können-Fall ist einfach und schnell gelöst:


    Sie sind zu schwach oder zu doof oder beides. Dann müssen sie über kurz oder lang kapitulieren. Bzgl. des Feldzuges oder total.
    Darüber braucht man sich also nicht weiter den Kopf zerbrechen.


    Viel interessanter aber ist ....



    B) der Nicht-Wollen-Fall:


    Wenn dem so ist, welchen Zweck verfolgen sie mit einer Dauerbeschäftigung ihrer Truppen und des NATO-Materials?
    Offenbar rechnen sie sich bezogen auf diesen Zweck trotz der imensen eigenen Kosten einen Nutzen aus. Welcher Nutzen könnte das sein?

    Vermutlich (nur eine Annahme) machen die RUS die UA weiterhin zu einem Kosten- und Materialmoloch für den Westen einhergehend mit der Selbstdeindustrialisierung der EU.


    RUS-Devise also: Bloss nicht UA komplett niederringen (Vermutung).


    Inwieweit und wie lange RUS ihren eigenen Menschen- und Materialverbrauch und die Kosten aushalten können, wissen wir nicht. Nur unsere Medien und Regierungsspitzenverlautbarungen wussten es, hiernach hat RUS schon dreimal kapitulieren müssen. Sie wussten auch, dass P. auf dem Sterbebett liegt, weggeputscht wird, ein Rekrutengroßteil über die Grenze nach Skandinavien geflohen ist und anderes mehr.


    Ein Problem für RUS entsteht dann, wenn der Westen alsbald "glaubhaft" (ohne Kommentar) ein territoriales Überlassen der Krim und des Donbas nebst NATOfreier Restukraine anbieten würde (gerne noch garniert mit OSZE-Wahlen, was aber daran nichts ändern würde). Danach sieht es zwar nicht aus, aber vielleicht landet der Westen auch mal einen späten intellektuellen Glückstreffer - oder infolge eines Schabowski-Versehens. Wenn RUS dem zustimmen würde, könnte sich EU und damit NATO vielleicht doch nochmal "energetisch" erholen (kräftig an der RUS-Tankstelle auftanken) und in 2-3 Dekaden sieht man sich dann wieder ...


    Insofern müsste RUS sich aus einem solchen Angebot, was 100% die verlautbarten Spezialoperationsziele erfüllen würde, rauswinden, wenn sie meinen, es kriegswirtschaftlich aushalten zu können.

    Zu (2):


    Auch wenn RU die West-UA nicht besetzen will:
    Eine EIGENE Marionette als neuer Präsident
    (wie in Belarus)
    könnte den demilitarisierten Status länger stabilisieren als eine neue CIA-Sockenpuppe!

    Es gibt die Vermutung (kein Wissen, weil keiner hier Zugang zu Generalstäben und ins Hinterstübchen von P., L. oder Sch. hat), dass es RUS nicht (mehr?) darum geht, einen demilitarisierten Pufferstaat/Vorgarten (Rest-UA) zu erzeugen.
    Hätte die NATO und EU-Finanziers locker so hinbekommen, sogar noch bis in 2022 (je später desto teuerer), hätte aber noch klappen dürfen, wenn sie schlauer/weitsichtiger gewesen wären (auch eine Vermutung). Also Minsk III oder IV oder sowas und genug Zeit, mithilfe RUS-Billigenergie sich in 2-3 Dekaden weitestgehende RUS-Energieautarkie zu verschaffen. Dann hätte man nicht nur von Fusionsreaktoren träumen dürfen, sondern hätte ITER und danach DEMO und danach dann überhaupt den ersten, der Netto-Energie liefert, sehen können, wenn die Physikgrundlagen und die Technologie tatsächlich erschlossen ist. Weil aber so mieses Führungspersonal von dem Souverän (in allen Staaten, vielleicht mit Ausnahme Ungarn) gewählt worden ist und die Gier der Gierigen nicht gebremst wurde, war das nicht möglich.


    RUS hingegen hat nur Ruhe, wenn NATO aufgelöst ist bzw. die ihr zugehörigen EU-Staaten in wirtschaftliche Nachrangigkeit/Restverteilungskämpfe versinken und die so wirtschaftlich geschwächten Gebilde zudem mit inneren Problemen (Energieverteilung, soziale Versorgung, Migranten, Homo- und Diversitätsfragen, Separatistenregionen) beschäftigt werden können. Das als Primärziel.
    Alles andere Sekundärziel, wobei das gegenwärtig simultan gefahren werden kann.

    Vorbem.: Habe oben nur auszugsweise zitiert - zwecks Kommentierung nicht aus sinnverkürzender Absicht


    zu (1): Macht dann Sinn, wenn RUS-Strategie sein sollte, den Krieg gaaaaanz in die Länge zu ziehen, damit die NATO und die Finanziers darüber energetisch, finanziell und poltitisch zerbrechen. Ob es klappt, wird man sehen.


    Es wurde hier wiederholt die Hypothese vertreten, dass ein schneller Sieg/Besetzung UA den RUS nichts bringt, weil dann die NATO immer noch strukturell da ist und aus der Situation eines Waffenstillstandes (statt eines verschlingenden Material- und Geld-Molochs) heraus sich dann energetisch leichter versorgen und munter wettrüsten kann. Das geht nicht mehr, wenn Produktion sukzessive aber mit zunehmender Dynamik aus EU über den Teich abgewandert ist und die Yankees das Interesse an dem dann ausgesaugten Wirt und dortigen sozialen Unruhen verlieren werden. Ist freilich nur eine Hypothese, kann auch falsche Annahme sein.


    zu (2): volle Zustimmung; so wäre es logisch


    zu (3): spricht entweder für die Inszenierung einer Frontnähe im Hinterland oder aber, dass RUS sagt, der S. ist für unser Zwecke die beste Figur, er schafft es, die NATO zu entblössen und aufs Schafott zu fürhen. Er soll möglichst lange da sein.


    zu (4): dagegen spricht allerdings WWII, wo der Achse in the long run Material, Energie und paar Millionen Soldiers ausgegangen sind

    Je länger dieser Surrealismus anhält, desto klarer ist doch, das seine Penilenz Selenski aus der Nummer nicht mehr lebend rauskommt….

    Das wird er in cleanen Momenten schon erkannt haben. Als gelernter Artist wird er analog Staatsfeind Nr. 1 oder einschlägigen Filmen Belastungsmaterial bei - nennen wir sie NGOs - deponiert haben, von dem er hofft, dass deren Besitz sein Weiterleben und den NGOs auch dermaßen Einfluss garantieren, dass die es nicht so einfach zurück verkaufen werden.


    Wir werden sehen sein Schicksal weiter verfolgen ...

    Was den 320 G€ Aufrüstungsplan von JP betrifft:


    Ist da nicht eher eine "intrinsische" Motivation - wenn der US-Schutz wegfallen sollte?!


    JP hat in den 1930er und '40er Jahren in CN (v.a. Mandschurei) und Korea übel gewütet!
    --> nicht dass bei Zurückweichen der USA Chinesen und Koreaner alte Rechnungen beglichen haben wollen!

    Haben die Aufrüstungsbeflissenen nicht auch noch eine Rechnung mit den Yankees offen?