Das Schlimmste sei nun bald überstanden, meint der gute alte Alan Greenspan, nachdem er sich noch vor Kurzem in der ungewohnten Rolle als spätberufener Krisenguru gefiel. Die USA haben schliessslich viele Zuwanderer und die machen auch viele Babies, also werden sich die Hauspreise, die am Anfang der Kreditkrise standen, bald wieder erholen. Grosses Aufatmen ist angesagt, das war´s also vorerst mit der Monsterkrise - ab Anfang 2009 geht es wieder voran:
Alan Greenspan ruft bevorstehenden Wendepunkt in der Kreditkrise aus
Der frühere Notenbankchef Alan Greenspan hat die Möglichkeit eines Endes der globalen Finanzkrise ausgerufen. Dies schreibt Alan Greenspan in einem Kommentar, der heute Morgen im Emerging Markets-Magazin in den USA veröffentlicht wurde.
"Der US-Immobilienmarkt, der die Krise erst auslöste, werde sich seiner Meinung nach in der ersten Jahreshälfte 2009 beginnen zu erholen.
In einem bemerkenswert optimistischen Kommentar schreibt der ehemalige Notenbanker, dass er weltweit ein „baldiges Tauen“ der eingefrorenen Kreditmärkte sehe, die Maßnahmen der Regierungen zur Stützung des weltweiten Kreditsystems befürworte er.
Die Verlangsamung der Hauspreisrückgänge sei „das erste positive Zeichen in einem langen Trauma“. „Verlässlichere Zeichen über die Entwicklung der Hausverkäufe werden in der ersten Jahreshälfte 2009 sichtbar werden“, so Greenspan. Der Anstieg der amerikanischen Bevölkerung um eine Million in diesem Jahr werde gemeinsam mit dem dramatischen Fall der Neubauaktivitäten zu einem Rückgang der Bestände an verkaufsfertigen Häusern um 250,000 führen.
Dies werde dem Hauspreisverfall ein Ende setzen und all jene Unternehmen stützen, die mit Immobilien ihr Geld verdienen, glaubt Greenspan. Damit würden auch die Kreditderivate, die sich auf den Hauspreisen stützen, wieder an Wert gewinnen. „Verluste werden damit nicht mehr in die Zukunft fortgeschrieben.“
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mfG Goldcore