Immer noch irrsinnigere Zahlen: die 7, 5 Billionen, um die es bei den US-Rettungpaketen inzwischen offiziell geht, entsprechen $ 24.000 pro US-Nase oder dem Neunfachen dessen, was bisher in die Kriege im Irak und Afghanistan gesteckt wurde - oder man könnte damit die Hälfte aller US-Hypotheken bezahlen. Und wenn sie nun auch den Autofirmen unter die Arme greifen werden, was doch nach der spektakulären Bürgschaft für Citigroup immer wahrscheinlicher wird, könnte sogar noch ein weiterer getrennter Auto-Topf hinzukommen.
Das Weltwunder dabei bleibt der USD. Solange sich die Leute trotz all der ungeheuerlichen Faktenlage um US-Staatsanleihen reissen - weil in EU-Europa die allergrössten Rettungspakete erst noch ausstehen ? - könnte damit doch etliche Zeit gewonnen werden in der Hoffnung, das die nun ungehemmt fliessenden Garantiegelder über vollkommen staatlich abgesicherte Banken ( siehe US-Einlagensicherungsfonds, der nun keine Grenze mehr zu kennen scheint) ihren Weg zurück in die darniederliegenden Aktienmärkte finden. Fürs Gold sollte das eine gute Nachricht sein und ein eisernes Kissen unter die $ 750 legen mit Potential in Richtung $1000 und mehr.
mfG Goldcore