Beiträge von goldcore

    Immer, auch in Zeiten der grössten Krise, geben die USA den Takt vor. Europa bleibt nichts anderes übrig, als schlechterdings immer alles nachzumachen. Wenn die USA neue "Finanzprodukte" auf den Markt werfen, werden diese diesseits des Antlantiks vasallengleich begrüsst und gekauft. Wenn die USA einen "Rettungsplan" für diese als Schrott sich erweisenden Vehikel entwerfen, wird es natürlich in der Eurozone ein Pendant dazu geben. Da fährt die Eisenbahn drüber:


    "18.27
    Frankreich wird nach Angaben eines EU-Regierungsvertreters ein europaweites Rettungspaket für die Finanzbranche im Volumen von 300 Mrd. Euro vorschlagen. Zur Finanzierung des Fonds sollen die EU-Staaten jeweils drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts beitragen, hieß es am Mittwoch. "


    http://www.ftd.de/boersen_maer…-f%FCr-Banken/420504.html


    Und der unvermeidliche Gottseibeiuns von der Deutschen Bank, dessen groteske Fehleinschätzungen schon längst zu einem Maulkorb hätten führen müssen, führt die Bail Out-Bande hierzulande an. Sind ja nur 3 Prozentli vom BIP:


    Ackermann will Notplan für Europa


    Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat einen europäischen Notfallplan für die Finanzwirtschaft nach US-Vorbild vorgeschlagen. Unterstützung erhält er aus Paris: Auch Frankreich will einen EU-Notfonds einrichten.


    http://www.handelsblatt.com/po…tplan-fuer-europa;2053050



    mfg Goldcore


    Langsam reicht es mir aber.
    Ständig irgendwelche Behauptungen, die aber nicht begründet werden. Alles was ich tue ist, daß ich mir fremde Personen mit Sie anschreibe! .


    Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. SIE, wohnhaft in Weigsdorf-Köblitz, wurden freundlichst von der GEZ angeschrieben, die seit langem fälligen Gebühren zu bezahlen. Bisher haben wir noch nichts von IHNEN gehört. Langsam reicht es uns aber:


    Schillers Gebühr


    Von Michael Hanfeld


    Wann zahlt der Dichter die Gebühr? Auch Friedrich Schiller steht auf der Namensliste der GEZ.
    01. Oktober 2008


    „Wo rohe Kräfte sinnlos walten“, da will die GEZ Gebühr erhalten. Bei Friedrich Schiller zum Beispiel, dem wir nicht nur „Das Lied von der Glocke“ verdanken, aus dem allein etwa zwei Dutzend geflügelte Worte hervorgegangen sind, sondern auch „Die Räuber“ und den „Wilhelm Tell“, der an der hohlen Gasse wacht, um den Vogt Gessler abzupassen, weiß er doch: „Es führt kein andrer Weg nach Küssnacht – Hier Vollend ich’s – Die Gelegenheit ist günstig.“


    Der Gebühreneinzugszentrale erschien es nun günstig, dem am 9. Mai 1805 in Weimar gestorbenen Dichter einen Gebührenbescheid zu schicken. Eingegangen ist die an „Herrn Friedrich Schiller“ adressierte Forderung bei der Friedrich-Schiller-Grundschule in Weigsdorf-Köblitz, und zwar gleich mehrfach. Herr Schiller möge bitte Angaben zu seinem Fernseh- und Radiokonsum machen.


    http://www.faz.net/s/Rub475F68…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    mfG Goldcore

    Zitat

    Tollar'


    Sollte GS bald bei $2,400 stehen, kommt das mit den $500 Mio hin. Erklaert auch den Kniefall im Kongress.

    Er hat ja bereits in den vergangenen Jahren bei Goldman Sachs so viel verdient, dass er bei ca. 500 Millionen Vermögenswerten stand - bei Höchstkursen von 2007. Dazu museste die GS-Aktie nicht erst bei $ 2.400 stehen. Nun ist`s freilich weniger.


    Vor drei Jahren noch:


    Hi,


    aus einer Aufstellung von 2005:


    Apartment in New York City $500,001 to $1,000,000
    Bridge Street Asia Fund LP $50,001 to $100,000
    Bridge Street Fund 1990 LP $15,001 to $50,000
    Bridge Street Fund 1991 LP $15,001 to $50,000
    Bridge Street Fund 1993 LP $50,001 to $100,000
    Bridge Street Fund 1994 LP $50,001 to $100,000
    Bridge Street Fund 1995 LP $500,002 to $1,000,000
    Bridge Street Fund 1997 LP $500,001 to $1,000,000
    Bridge Street Fund 1998 LP $15,001 to $50,000
    Bridge Street Fund 1999 LP $15,001 to $50,000
    Bridge Street Fund 2000 LP $250,001 to $500,000
    Bridge Street Real Estate Fund 1993 LP $15,001 to $50,000
    Bridge Street Real Estate Fund 1994 LP $15,001 to $50,000
    Bridge Street Real Estate Fund 1995 LP $100,001 to $250,000
    Bridge Street Real Estate Fund 1996 LP $250,001 to $500,000
    Bridge Street Real Estate Fund 1997 LP $1,000,001
    Bridge Street Real Estate Fund 1998 LP $1,000,001
    Bridge Street Real Estate Fund 1999 LP $1,000,001
    Bridge Street Special Opportunities Fund $500,001 to $1,000,000
    Brokerage Cash Account $81,004 to $216,000
    ChrysCap I LLC $500,001 to $1,001,000
    Florida Office Property Co $1,000,001 to $5,000,000
    GMO International Intrinsic Value Fund $5,050,002 to $25,100,000
    Goldman Sachs $105,000,003 to $125,000,002
    Goldman Sachs Capital Partners III L $1,000,001
    Goldman Sachs Capital Partners VI $5,000,001 to $25,000,000
    Goldman Sachs Capital Partners VPCP Fund $1,000,001 to $5,000,000
    Goldman Sachs Distressed Opportunities $2,000,003 to $3,000,001
    Goldman Sachs Financial Sq Tax Free MMF $250,003 to $600,000
    Goldman Sachs Financial Square Money Mkt $265,002 to $550,000
    Goldman Sachs High Yield Municipal Fund $5,000,001 to $25,000,000
    Goldman Sachs Inst Liq Asset TE Div Port $1,050,002 to $1,100,001
    Goldman Sachs Mezzanine Partners II LP $1,000,001
    Goldman Sachs Mezzanine Partners III LP $1,000,001
    Goldman Sachs Private Equity Partners LP $250,001 to $500,000
    Goldman Sachs/Options $25,000,001 to $50,000,000
    GS Capital Partners 2000 Employee Fund $1,000,001 to $5,000,000
    GS Direct Investment Fund 2000 $1,000,001 to $5,000,000
    GS Global Equity Long/Short Partners $1,000,001
    GS Mezzanine Partners III Employee Fund $1,000,001
    GS Private Equity Partners 1999 LP $1,000,001
    GS Private Equity Partners II LP $500,001 to $1,000,000
    GS Special Opportunities Asia Fund $50,001 to $100,000
    HP Bamngton Inc $500,001 to $1,000,000
    Insight Capital Partners Europe I LP $0 to $1,000
    Insight Capital Partners II LP $15,001 to $50,000
    Insight Capital Partners III LP $250,001 to $500,000
    Insight Venture Partners IV LP $500,001 to $1,000,000
    JP Morgan Chase Bank $46,004 to $165,000
    JP Morgan Chase Money Market $1,000,001 to $5,000,000
    Loan to Helen Camps $250,001 to $500,000
    Loan To Nathan A & Marjorie K Talbot $0 to $1,000
    Lot In Keystone $1,000,001 to $5,000,000
    LSSI LLC $500,001 to $1,000,000
    Omega Advisors Inc $1,050,002 to $5,100,000
    Stone Street Fund 2000 LP $250,001 to $500,000
    Stone Street Pop Technology Fund 2000 LP $1,000,001
    Stone Street Real Estate Fund 2000 LP $1,000,001
    Summerwinds Garden Centers $15,001 to $50,000
    TCW Asset Management Concentrated Growth $515,002 to $1,050,000
    US Treasury Bills $5,000,001 to $25,000,000
    US Treasury Note $5,000,001 to $25,000,000
    Whimbrell LLC $5,000,001 to $25,000,000
    Whitehall Street Global Employee 2001 $1,000,001
    Whitehall Street Global PCP Fund 2005 LP $1,000,001


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=42077


    mfG Goldcore

    Die Briten sind pleite, aber sie kaufen weiterhin US-Schatzbriefe wie verrückt. Wenn die einmal ausfallen als Dollarpudel, ja dann...


    Im Vergleich zum vergangenen Jahr kaufen sie gut doppelt so viele Treasuries. Produzieren tun sie kaum noch was, 30% des BIP waren/sind bloss strauchelnde Bankruinen in der sogenannten Citi.


    Juli 2007: 290.8 Milliarden


    August 2007: 99.8 Milliarden


    http://www.treas.gov/tic/mfh.txt


    mfG Goldcore

    So wird´s gemacht: man bekommt die allerbesten Informationen aus erster Hand und kauft dann nur die Rosinen auf, während man den Schrott bei den Steuerzahlern belässt. Die Umstrukturierung von Goldman Sachs geht in Riesenschritten voran. Gestern hatte man noch nicht einen einzigen normalen Bankkunden und wird demnächst wahrscheinlich schon bald eine der grössten Geschäftsbanken sein, als hätte man sein Leben lang nichts anderes gemacht:


    Goldman Sachs will für 50 Milliarden Dollar einkaufen



    Die ehemalige Investmentbank Goldman Sachs will Zeitungsberichten zufolge für bis zu 50 Milliarden Dollar (34,2 Mrd. Euro) Vermögenswerte von angeschlagenen US-Banken kaufen. Der Plan sei Teil der Umstrukturierung des Instituts in eine gewöhnliche Geschäftsbank, berichtete die "Financial Times" am Sonntag unter Berufung auf Manager des Instituts weiter.


    Goldman Sachs und die Konkurrentin Morgan Stanley haben in der vergangenen Woche ihren Einstieg ins Privatkundengeschäft angekündigt und damit als die beiden letzten großen US-Investmentbanken ihre Geschäftsmodell nach jahrzehntelanger Dominanz über Bord geworfen. Goldman hat bereits angekündigt, Einlagen anderer Institute zu kaufen, um seine Reform voranzutreiben. Das Haus wolle mit der US-Börsenaufsicht über potenzielle Kaufmöglichkeiten sprechen, hieß es in dem Bericht weiter. Die Bank konnte zunächst nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…index.do?_vl_pos=r.5.MOST


    mfG Goldcore

    Den Banken mag das zwar Geld ausgehen, nicht jedoch den grossen Unternehmen im S&P 500. Die sitzen durch Produktionsauslagerungen, die extreme Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre und den damit verbundenen guten Profiten der letzten Quartle auf einem Riesenhaufen Cash von $ 650 Milliarden.


    Corporate America sits on its cash


    By Justin Baer in New York


    Published: September 23 2008 19:49 |


    Corporate America waded into the darkest days of the credit crisis with more cash than ever before, a sign many of the US’s biggest companies have been bracing for signs that Wall Street’s problems will infiltrate the rest of the economy.


    Excluding utilities and financial institutions, members of the Standard & Poor’s 500 Index ended June with a record $648bn in cash and short-term securities


    Many large US companies began to stockpile more cash in the aftermath of the last economic downturn, earlier this decade. The size of S&P 500 members’ war chest reached a plateau in 2005 as conditions improved but never slipped below $600bn. And in the past year, their liquidity has inched higher.


    http://www.ft.com/cms/s/0/39e1…fd18c.html?nclick_check=1


    mfG Goldcore

    Kaum ein Amerikaner kennt Paulson und Bernanke
    verfasst von Eggart, 23.09.2008, 20:31
    mein Sohn studiert gerade in Kansas im 7. Semester BWL. Kein einziger seiner
    us amerikanischen Mitstudenten kennt Paulson oder Bernanke. Der
    (ausländische) Prof war erschüttert]


    Wenn das stimmt, dass ein US-BWL-Student nach fast 4 Jahren Studium und inmitten der gegenwärtigen Riesenkrise diese beiden Namen und ihre Funktionen nicht kennen sollte, dann darf man mit Fug und Recht sagen, dass der ganze MBA-Kram nichts weiter als einziges Gehirnwäscheprogramm bzw. nur eine reine Voodoo-Ökonomie aus Spread Sheets und purer Fantasie darstellt. So sieht es z.B. der emeritierte Ökonomie-Professor Fekete von der "Gold Standard University".


    Nicht vergessen: Morgen wieder Optionsverfall bei Gold und Silber. Die heutige Ruhe ist interessant...


    Sept. 25 Comex October gold options expiry
    Sept. 25 Comex October silver options expiry


    mfG Goldcore

    Sorry for the delay in responding to your email. We were at the Silver Summit in Idaho.


    Tom Szabo, auch auf dem Silver Summit:


    "The most original and relevant comment from the speakers that I did catch was Greg McCoach of the Mining Speculator stating during a round table discussion that tax loss selling near the end of November could create another washout in junior exploration shares."


    http://silveraxis.com/todayinsilver/


    mfG Goldcore

    Zitat

    'GOLD_Baron


    Ich möchte in einem Ruheraum keine Blaskapelle - nimms menschlich!


    Baron, setz in Zukunft einfach ohne weitere Worte diesen Link rein, statt dich mit jedem Dödel endlos zu streiten - es hat einfach keinen Sinn.
    Angesichts der gegenwärtigen Ereignisse ist es umso verwunderlicher, dass die Leute nichts Besseres im Sinn haben als ihren selbstgefälligen Psycho- Müll abzusondern.
    Vielleicht ist es aber dann doch wieder nicht verwunderlich, sondern nur ein Vorgeschmack...



    http://farm4.static.flickr.com…2827822329_5d438af80d.jpg


    mfG Goldcore

    Problem gelöst :thumbup: Gold ist genug da :D



    Hoard of gold coins found in banker's home basement
    )


    Ist wahrscheinlich das Mini-Modell dafür, wie es bei all den Gold-ETFs aussehen wird:


    A lawyer for Donald C. Weir Jr.'s former employer, HFI Securities Inc. of Clayton, said Friday that people around the country had tens of millions of dollars invested in gold and silver collectible coins with Weir but that investigators have so far been able to identify only a fraction of those assets.


    mfg Goldcore

    Es scheint aber eher in die andere Richtung zu gehen, nämlich dass man dazu übergeht, ausländische (sprich US-) Schrottpapiere auch bei der EZB und der Bank of Japan unterzustellen.


    Weissgarnix glaubt, dass nun der Internationale Währungsfonds als ultimative Kreditmüllkippe der gescheiterten Grossfinanz fungieren wird, als der neue "lender of last resort". Das wird den eitlen Franzosen dort an der Spitze aber freuen, wenn er nun am ganz grossen Rad drehen darf und es endlich wieder etwas zu tun gibt. Gold hat man dort ja auch noch genug, das als Sicherheit für die nun notwendigen Monsterkredite an den ehemaligen Gläubiger USA eingesetzt kann:


    ]Müllhalde goes global


    "Falls es also tatsächlich zu einer Internationalisierung des Paulson’schen Bailoutplans kommt (wovon ich ziemlich überzeugt bin), dann wird meiner Meinung nach der IMF ziemlich sicher das Vehikel der Wahl werden. Und aus zweifellos recht eigennützigen Motiven hinsichtlich eigener Bedeutung und Finanzierung, wird diese Institution wahrscheinlich schon recht intensiv für einen deratigen Plan werben.
    Übrigens: ich bin ziemlich sicher, dass diese ganze Bailout-Geschichte von anfang an international koordiniert war.


    http://www.weissgarnix.de/?p=510#more-510


    mfG Goldcore

    In bester PR-Manier gehen die USA bereits jetzt, mitten in der von ihnen losgetretenen Krise, dazu über, ihren globalen finanzpolitischen Führungsanspruch aus dem Schützengraben heraus zu verteidigen. In Washington heisst es derweil schon, nun sei die Zeit gekommen, dass auch andere Länder die gleichen nationalen Entschuldungsvehikel auflegen sollen.


    Anstatt in hämisches Gelächter auszubrechen, wird es wahrscheinlich gar auch noch dazu kommen - in Grossbritannien jedenfalls, das ohnehin nichts ohne die USA machen kann, bestimmt. Man beachte die Wortwahl: nachdem man zuerst erwogen habe, die in USA tätigen ausländischen Banken auch in den Rettungsplan aufzunehmen, sei man inzwischen davon abgekommen. Die Ausländer sollen die Schulden der Amis bei ihren Banken gefälligst ihren eigenen Steuerzahlern aufhalsen.


    Wie dumm sind doch die deutschen Banken, wenn schon einen Tag nach der Lehman-Pleite (150 Angestellte in Deutschland) überall hinausposaunt wird, dass dies den Einlagensicherungsfonds hierzulande einige Milliaden kosten werde, weil Lehman auch eine deutsche Banklizenz habe. Der typische vorauseilende Gehorsam des geborenen Untertanen nach der nicht enden wollenden Reeducation.


    Man glaubt immer, dass es dreister nicht mehr geht im Land der finanziellen Oberarroganz. Aber weit gefehlt:


    Andere Staaten sollen nachziehen

    Unterdessen haben ranghohe Vertreter der US-Regierung andere westliche Staaten aufgefordert, ähnliche Initiativen zu ergreifen. Nach Angaben der "Washington Post" hatte das Finanzministerium erwogen, ausländische Banken, die in den USA tätig sind, auch in den Genuss des Rettungsprogramms kommen zu lassen. Dann sei aber entschieden worden, die Regierungen in Großbritannien, Japan, Deutschland und in anderen Staaten aufzufordern, selbst ähnliche Rettungspläne aufzulegen.


    http://www.n-tv.de/USRettungsp…210920084311/1026532.html


    mfG Goldcore

    Zitat

    [quote='BAAL'
    Hallo,


    mal ne Frage, was soll diese Umfrage bringen? Punkt 6 und 8 stehen miteinander in Wechselwirkung... :wall:


    best regards
    BAAL[/quote]


    Aber doch nicht in völlig eindeutiger Wechselwirkung. Hohe Inflation bedeutet doch noch nicht automatisch, dass auch noch eine Währungsreform kommen muss. Hohe Inflation kann es auch über Jahre hin ohne diesen Schritt geben. Alles schon selbst erlebt, so jung bin ich leider auch wieder nicht.
    Es geht nur um die Gewichtung, was man selbst für die vorherrschende Richtung hält bei aller exisitierenden Wechselwirkung.
    Wenn jetzt z.B. eine einjährige Erholung der Aktienkurse aufgrund des Freifahrtscheins durch die US-Regierung kommen sollte, wäre dies für die mittelfristige Stimmung wichtiger als eine etwaige Einführung eines Amero am Sanktnimmerleinstag, wenn die jetzigen Akteure schon unter der Erde liegen.


    mfG Goldcore

    Obwohl die Details der überraschenden US-Rettungsaktion noch nicht veröffentlicht sind, ist klar, dass damit ein finanzpolitisches Ereignis von gewaltigem Ausmass auf den Weg gebracht wird. Welche Konsequenzen sind bei nüchterner Betrachtung am ehesten zu erwarten?

    Meldung vom 15:49 Uhr:
    Bush bittet Kongress um 700 Mrd. wegen Finanzkrise:
    http://www.bild.de/BILD/news/t…r,rendertext=5805410.html
    Nachtrag:
    http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKOE03799820080920
    Gruß Henry


    Das Monstergesetz soll in nur einer Woche stehen. Niemand wird da im Kongress die Möglichkeit haben, gegen irgendeine Einzelheit des Regelwerkes vorzugehen - ein ökonomisches Ermächtigungsgesetz schlechthin. Wie es aussieht, wird auch keine Aufsichtsbehörde Einblick nehmen können, was da im Einzelnen gekauft und verkauft wird. Da beginnt jetzt wohl ein ungeheuere Lobby-Aktivität, wo sich in den kommenden zwei Jahren jede Finanzbude mit faulen Eiern in der Tasche anstellt, um diese risikolos abladen zu können.


    Rescue Plan Seeks $700 Billion to Buy Bad Mortgages


    The Bush administration is asking Congress to let the government buy $700 billion in toxic mortgages in the largest financial bailout since the Great Depression, according to a draft of the plan obtained Saturday by The Associated Press.


    The plan would give the government broad power to buy the bad debt of any U.S. financial institution for the next two years. It would raise the statutory limit on the national debt from $10.6 trillion to $11.3 trillion to make room for the massive rescue. The proposal does not specify what the government would get in return from financial companies for the federal assistance.


    ''We're going to work with Congress to get a bill done quickly,'' President Bush said at the White House. Without discussing details of the plan, he said, ''This is a big package because it was a big problem.''


    The White House and congressional leaders hoped the developing legislation could pass as early as next week.


    http://www.nytimes.com/aponlin….html?_r=1&hp&oref=slogin


    mfG Goldcore

    Die Schweizer rüsten sich nun auch schon zum grossen Bailout von UBS. Sollte es nötig werden, wäre die Nationalbank mit 100 Milliarden CHF mit von der Partie.
    Dann wäre die UBS wohl so etwas wie der genossenschaftliche Migros-Konzern.


    100 Staats-Milliarden für UBS-Rettung



    Der UBS droht kein Konkurs, sagen die Politiker. Falls doch, würde ihr die Nationalbank unter die Arme greifen – mit viel Geld.
    Für Hans Kaufmann steht ausser Frage, dass die Nationalbank der UBS unter die Arme greifen würde. Der Zürcher SVP-Nationalrat verweist auf eine Studie des Finanzdepartements, wonach die Grossbank für das Funktionieren des Finanzplatzes unabdingbar sei.


    Nach Kaufmanns Berechnung müsste die Nationalbank zur Rettung der UBS zirka 100 Milliarden Franken aufwenden - gut fünf Prozent der UBS-Bilanzsumme. «Das wäre insofern noch kein Weltuntergang, weil die UBS über viele Aktiven verfügt, die sich verpfänden liessen.»



    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…UBSRettung/story/30391902


    mfG Goldcore

    Wenn es um Verluste geht, darf man in der gegenwärtigen Situation, ohne überhaupt genauer hinzusehen, immer gleich mindestens das Doppelte der zuerst gemeldeten Summe annehmen, und selbst damit liegt man nach einigen Wochen immer noch bei einer konservativen Schätzung.
    Die dümmste Bank des Landes, die uns noch dümmeren Steuerzahlern gehört, gibt in bekannter Manier Gas. Zuerst legen sie einem Toten 350 Millionen ins Grab, und schon am nächsten Tag hat sich diese Summe schon wieder um 200 Millionen erhöht:


    KfW bestätigt: Lehman-Schaden beträgt 536 Millionen Euro


    BERLIN (dpa-AFX) - Der Staatsbank KfW ist durch Geschäfte mit der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers ein Schaden von 536 Millionen Euro entstanden. Die KfW bestätigte am Donnerstagabend Informationen der ´Frankfurter Allgemeinen Zeitung´ (FAZ) und des ZDF.


    mfG Goldcore