interssante Zusammenfassung
ZitatAlles anzeigenWarnende Stimmen :
Bundespräsident Horst Köhler: „Die Finanzmärkte haben sich zu einem Monster entwickelt, das in die Schranken gewiesen werden muss“. Wir waren nahe dran an einem Zusammenbruch der Weltfinanzmärkte“, sagte Köhler dem Magazin „Stern“. ( 14.5.2008 Handelsblatt )
Bundespräsident Horst Köhler: „Es findet ein dramatischer Strukturwandel in der Weltwirtschaft statt.“ ( 26.5.2008 Podiumsdiskussion mit Maybritt Illner auf dem 97. Katholikentag, Phoenix )
Ohne das Eingreifen Bernankes wäre das US-Bankensystem bereits kollabiert, meint Jochen Felsenheimer, Kreditstratege bei der Unicredit. ( 14.5.2008 Handelsblatt ) Die US-Zentralbank kämpft um ihr (finanzielles) Überleben. Die Finanzkrise der Monate Januar bis März 2008 wird sich Anfang des Sommers 2008 verstärken und zu schweren Störungen an den Märkten führen. Die Interventionen der US-Zentralbank an den Finanzmärkten bringen die Finanzderivatenbombe (500 Billionen US-Dollar) noch schneller zur Explosion. (europäischer Think-tank LEAP/E2020 )
George Soros: 'We face the most serious recession of our lifetime'. ( telegraph.co.uk )
Warren Buffett hat die Finanzindustrie und insbesondere den Handel mit Derivaten stark kritisiert. " Es kann doch nicht sein, dass Hunderttausende Jobs vernichtet werden, dass ganze Industriezweige in der Realwirtschaft aufgrund von Finanzwetten zugrunde gehen, obwohl sie eigentlich kerngesund sind", sagte er dem SPIEGEL.
Die Rezession in den USA werde "tiefer gehen und länger dauern, als viele denken, sagt Buffett.
Die Konjunkturaussichten im eigenen Land beurteilte Buffett negativer als viele andere Wirtschaftsexperten. ( 24. Mai 2008 Reuters/ Spiegel online )
Die meisten Banker sind Vollidioten. Gier treibt die Finanzbranche an und führt zu höchst zweifelhaften Geschäftspraktiken. ( Börsen-Guru Marc Faber SonntagsBlick Zeitung Schweiz 1.6.2008 )
Die Welt wird nach Ansicht des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean Claude Trichet, bald Zeuge einer nachhaltigen und sehr schweren Marktkorrektur. Für die Zentralbanken bestehe die Aufgabe sich weiterhin auf die Preisstabilität zu konzentrieren. Dies vor allem deshalb, da der derzeitige Inflationsdruck Ähnlichkeiten zu Zeiten des Ölschocks in den 70er-Jahren aufweise. ( Börse go )
Viel Spielraum hat die Fed bei einem auf 2 Prozent gedrückten Zinsniveau nicht mehr. Bleibt die Erholung in diesem Jahr aus, droht die US-Notenbank ihren Einfluss auf die Märkte zu verlieren. Zudem treibt ein Teil des billigen Geldes die Preise an den Rohstoffmärkten. (Manager Magazin)
Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, hat die Investoren vor verfrühtem Optimismus gewarnt. In einer Rede bezeichnete Bernanke die Situation auf dem Kapitalmarkt als "nicht normal". ( 16.5.2008 FTD )
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten seien noch nicht überstanden, sagt der US-Notenbankchef und rät den Banken zu neuen Finanzreserven. (30.5.2008 diepresse )
Die Börsen hatten die Kreditkrise bis Mitte Mai abgehakt. Kreditexperten sehen darin reinen Zweckoptimismus. Auf den Markt rolle bereits eine zweite, breitere Welle zu. Die Krise habe sich von einer Bankenkrise zu einem Problem für die reale Wirtschaft gewandelt, die von explodierenden Rohstoffpreisen noch verschärft wird. Da rollt noch etwas auf uns zu. Das größte Problem sind die weiterhin fallenden Hauspreise in den USA. Der maßgebliche Case-Shiller-Hauspreisindex ist im Februar erneut um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen. Eine Bodenbildung sei noch nicht absehbar, teilte das Institut mit. Dies ist nicht nur ein Problem für die Banken, die Immobilienkredite vergeben. Der Preisverfall trifft den US-Verbraucher mit voller Wucht und ist damit ein Problem für die gesamte Volkswirtschaft.
…..Den US-Bürgern drohe durch fallende Immobilienpreise ein Werteverlust von mehreren Billionen Dollar. (Auszug Spiegel online)
Es besteht die Gefahr, dass sich die Finanzkrise weiter verschärft und stärker als zunächst erwartet auf die Realwirtschaft durchschlägt", sagte der Präsident der Finanzaufsicht, Jochen Sanio. (Manager Magazin)
Die Finanzmarktkrise ist nach Einschätzung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) noch längst nicht ausgestanden. "Die Märkte sind immer noch in erheblichen Maße gestört", sagte BIZ-Chef Malcolm Knight der "Börsen-Zeitung".
Der Internationale Währungsfonds warnt vor weiteren Bankzusammenbrüchen. Die systemischen Risiken sind nach Einschätzung des IWF nach wie vor gegeben. Und das Schlimmste: Auch die Schwellenländer reißt das mit nach unten. ( FTD , 28.07.2008 )
Große Teile der Industrie sind nicht mehr konkurrenzfähig, stehen vor der Pleite. Banken kaum noch handlungsfähig. Die Autoindustrie faktisch bankrott. Die Airlines am Boden. Immobilienmarkt im wahrsten Sinne des Wortes immobil. Aus der Vielzahl der Probleme gibt es praktisch keinen Ausweg. Damit scheint das Schicksal der USA für die nächsten Jahre besiegelt zu sein: Rezession, Depression, Hyperinflation. Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut. ( Michael Mross für CNN und N24 am 21.7.2008 )
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) oder Bank for International Settlements (BIS) ist die Zentralbank der Zentralbanken. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) warnt vor einer Depression, die ähnlich schlimm ausfallen könnte wie die von 1930.
Die BIS („Die Bank der Zentralbanken") warnt vor einem wirtschaftlichen Desaster, welches die große Depression von 1930 sogar in den Schatten stellen könnte. Auslöser sei die internationale Kreditkrise, welche noch lange nicht ausgestanden sei. ( 2. Quartalsbericht 2008 der BIS 9.6.2008 )
The Bank for International Settlements (BIS), the organisation that fosters cooperation between central banks, has warned that the credit crisis could lead world economies into a crash on a scale not seen since the 1930s. ( Banking Times 9,6,2008 )
The Bank for International Settlements, the world's most prestigious financial body, has warned that years of loose monetary policy has fuelled a dangerous credit bubble, leaving the global economy more vulnerable to another 1930s-style slump than generally understood. ( 25/06/2008 Telegraph )
In ihrem jüngsten Jahresbericht hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, die heutige Krise mit den schweren Erschütterungen der Weltfinanzordnung verglichen, die bis in die Zeit der Großen Depression in England zurückreichen, die mit einer Bankenkrise 1873 begann und bis 1896 andauerte. (Jahresbericht BIZ)
Die britische Großbank Royal Bank of Scotland geht für die nächsten drei Monate von deutlichen Rückgängen an den weltweiten Aktienmärkten aus. Dem weiteren Bericht zufolge könnte der US-Leitindex S&P 500 bis September um mehr als 300 Punkte einbrechen. (Daily Telegraph 18.6.2008)
Die Royal Bank of Scotland, einer der größten Banken in Großbritannien, rät ihren Kunden, sich auf einen totalen Crash des Kapitalmarkts vorzubereiten. In den nächsten drei Monaten komme es an den globalen Kreditmärkten und an den Aktienmärkten zu einem Crash. Die RBS warnt vor einer der schlimmsten Börsenkrisen der letzten hundert Jahre, welche einen ähnlichen Verlauf nehmen könne wie der Crash von 1929. ( MM News 18.6.2008 )
Der Chef des niederländisch-belgischen Finanzkonzerns Fortis prognostiziert den kompletten Zusammenbruch des US-Finanzsystems. Maurice Lippens nannte im Zusammenhang mit dem von ihm befürchteten totalen Kollaps auch die Namen Citigroup und General Motors. ( Interview mit dem Financiële Telegraaf 5.8.2008 )
Die Börsenbaisse wird 2 bis 3 Jahre andauern. ( Herr Baader, Gründer und Inhaber der Baader Wertpapier Bank in Bloomberg TV 1.7.2008 )
Dies ist die kritischste Situation, seit es den Euro gibt. Noch schlimmer: Dies ist die dramatischste Zuspitzung des weltwirtschaftlichen Szenarios seit Mitte der 70er Jahre. ( Henrik Müller,geschäftsf. Red.des manager magazin )
Die Baisse ist da. Der seit 1930 weltweit schlimmste Juni für Aktien liegt hinter uns. Wir befinden uns am Beginn eines längeren Abschwungs – an der Börse wie in der Weltwirtschaft. In den USA säuft die Konjunktur ab, die Rezession hat längst begonnen. Ich befürchte, das Schlimmste kommt noch. Der Konjunktureinbruch in den USA wird furchtbar sein und auf Europa übergreifen. Die Banken müssen mit deutlich mehr Kreditausfällen rechnen als bisher. Das wird den Abwärtssog verstärken. An der Börse dürfte es eine mehrjährige Baisse geben. ( Vermögensverwalter Jens Ehrhardt im Interview FOCUS MONEY 10.7.2008 )
Der Chef des US-Rechnungshofes, David M. Walker, stellte bereits 2007 der Bilanz des Staatshaushaltes wegen intransparenter Daten kein Testat aus. Zudem warnte er vor dem Bankrott der USA und verglich die aktuelle Situation Washingtons mit dem Niedergang des Römischen Reiches. ( MM News 13.7.2008 )
Der Ökonom Nouriel Roubini, Professor an der New York University, sagt voraus, dass es bis zu 1400 Institute geben könnte, die von der Pleite bedroht seien. Davon ist seiner Meinung nach sicher, dass in der nächsten Zeit mindestens 700 Banken Bankrott gehen. Der Ökonom geht fest davon aus, dass es auch große Institute treffen wird. ( Anlegermagazins Barrons vom 3.8.2008 )
„Wir befinden uns inmitten der schwersten Finanzkrise seit den 30er-Jahren. ... Dies ist das Ende einer Ära.“ ( Finanz-Guru Soros in Welt vom 12.8.2008