ZitatAlles anzeigenOriginal von Zarathustra
Guter Artikel bei Eichelburg:
http://www.hartgeld.com/filesa…felmeier-Geldfunktion.pdf
Beschreibt im Grunde das was ich sagen wollte..und geht auch auf das Sparen ein, dass im Kreditgeldsystem genauso teuflisch ist wie das Zinsen zurückhalten...
Einziges Manko ist der Absatz "Kritik an einer goldgedeckten Währung":
Hier wiederholt er nämlich den Blödsinn, dass beim Goldstandard die Geldmenge immer an die Gütermenge angepasst werden muss, um das deflationäre Wesen des Goldstandards auszugleichen - das ist ein Trugschluss, weil es völlig egal ist wieviel Gold/goldgedecktes Geld im Kreislauf ist..in einer freien Marktwirtschaft regelt sich der Markt von selbst...Fallende Preise für Waren sind vollkommen egal, weil ja nur der Nominalwert fällt..real aber das Geld mehr wert wird...somit hat weder das Unternehmen ein Problem und der Konsument schon gar nicht, weil er ja an fallenden Preisen interessiert ist (so wird sich halt auch sein Gehalt mit der Zeit anpassen - niedriger werden).
mfg
Zarathustra
Will die Dikussion nicht fortführen, da alles gesagt ist. Ich bleibe bei meiner Auffassung und der Autor des Artikels macht auch bei der Beschreibung des Zinsproblems einen häufigen Fehler durch Vereinfachung.
Trotzdem beschreibt er (auch vereinfachend, da nicht global) einen anderen Aspekt auf Seite 5 absolut genial, nämlich die irrwitzige Idee der kapitalgedeckten Altersvorsorge, die doch angeblich besser sei als das Umlagesystem der Rente. Hier zeigt er auf sehr einfache Weise, wie wir uns durch unser Geldsystem hinters Licht führen lassen und führt die Idee der kapital(geld-)gedeckten Rente ad absurdum. Aber eben gerade nicht abstrakt mittels des Fehlers im Geldsystem, sondern ganz konkret am Beispiel der Versorgung der Alten
Absolut lesenswert und absolut toll formuliert!
