Puh, da haben wir ja glück gehabt,
also rein in die Calls ....?!?!?!
12. Februar 2026, 08:11
Puh, da haben wir ja glück gehabt,
also rein in die Calls ....?!?!?!
ZitatOriginal von philanthrop
auch auf die Gefahr hin, gleich bei meinem ersten Post zerissen zu werden, möchte Ich doch mal fragen ob es auch im eigenen "Lager" der Goldfreunde (zu denen Ich auch schon eine weile zähle) Bedenken bestehen, in anbetracht der Goldpreisentwicklung ? waren die 750 der Zenit ? Sicher, alles spricht eigentlich für den Norden wenn man sich die Sache nüchtern betrachtet, aber "heutzutage" ist doch alles möglich
Was gibt euch die Sicherheit weiter im Gold zu schwimmen und auch weiter Gold zu kaufen ?
Ich frage, da Ich persönlich gerade etwas ins schwanken gerate.
Mit besten Grüßen
Phil
Aufgrund einiger tiefgehender Überlegungen bin ich mir sehr, sehr sicher, dass das Dow/Gold-Ratio sagen wir in 4 Jahren nicht mehr bei knapp 20, sondern deutlich tiefer liegt. Jede Wette! Das bedeutet, dass ich Gold den Aktien klar vorziehe.
Nicht ganz so sicher kann man sich allerdings beim Goldpreis selbst sein. Hier ist es denkbar und leider nicht zu 100% auszuschließen, dass es entgegen aller Vernunft und Marktmeinung zu einer (temporären) Flucht in den Dollar kommt und der Goldpreis (temporär) noch einmal nach unten ausbricht und die Zittrigen aus dem Markt vertreibt, bevor es dann wirklich zur Sache geht.
Folgendes Zitat aus einem anderen thread ist ein so starkes Bild, dass ich damit die Nacht einläuten will:
"The planet´s net liquidity, that is its, net free cash flow. Is now a negative number. The planet is not simply sinking into a sea of red ink; it is already sunk. The people just don´t realize it yet."
Poetisch übersetzt:
Die Netto-Liquidität auf unserem Planeten, der freie netto cash flow ist nun eine negative Zahl.
Unser Planet versinkt nicht einfach in einem Meer roter Tinte, nein, unser Planet ist bereits darin versunken...
Und wir, das Volk, bemerken es einfach noch nicht.
Gute Nacht!
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Selbstverständlich haben wir weder Silber noch Gold :P.
Egal wo man in diesem Forum hinschaut, aller diversifizieren, alle sind vorsichtig, keiner geht 100% in Edelmetalle; 5,10,15, ja mal 25% ist das höchste der Gefühle.
Könnte es vielleicht sein, dass selbst in diesem Forum niemand so ganz ohne Zweifel an den Kollaps glaubt...
Ich glaube Buffet hat mal gesagt:
"Diversifikation ist etwas für Dummköpfe."
Wer weiß, wo die Reise hingeht und an seine Idee wirklich glaubt, braucht nicht zu diversifizieren. Im Grunde -und da schließe ich mich selbst ein- haben aber alle hier ein wenig Zweifel. Könnte es nicht doch anders kommen; noch 20 JAhre so weitergehen?
Tja, der Kollaps wird in jedem Fall nicht mir dem Megaphon angekündigt werden ...
Starker Tobak,
da sind schon wirklich harte Passagen drin.
Es ist schon Irrsinn.
Wenn ich das Szenario jemandem erzählen würde, der würde mich für einen absoluten Spinner halten. "Jetzt ist er endgültig duchgeknallt!"
Nach vielen Jahrzehnten Wohlstand, kann sich einfach niemand in den westlichen Industrienationen so einen Kollaps vorstellen. Nein, so ein Szenario liegt völlig außerhalb des Denkhorizontes von 99% der Bevölkerung.
Und dennoch, nachdem was ich zwischenzeitlich über unser Geldsystem gelernt habe, wird ein Kollaps kommen.
Wann er kommt, das ist die Frage?
Wie er genau aussehen wird, das ist die Frage?
In meinem Alter aber hoffe ich im Gegensatz zum Autor, dass ich den Kollaps erlebe, denn 50 JAhre wird es mit Sicherheit nicht mehr dauern ...
Die Mathematiker der Banken rechnen wohl sicher mit idealen Verteilungen.
Das große Problem ist, dass der Markt sich nicht perfekt mit z.B. Normalverteilungen abbilden läßt.
Sogenannte 10-sigma-Ereignisse, die so unwahrscheinlich sind, dass sie in vom Menschen überschaubaren Zeiträumen nicht vorkommen können, treten plötzlich doch auf, weil eben keine wirklichen Normalverteilung im mathematischen Sinne vorliegen.
Im Falle, dass ein derartiges Ergeinis eintritt, ist die Bank insbesondere bei gehebelten Derivaten nicht abgesichert. Da bleibt nichts weiter übrig als im Nachhinein die Spielregeln zu ändern oder bankrott anzumelden.
Das ist es, was wir eines Tages erleben werden...
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ZitatAlles anzeigenOriginal von mesodor39
und ist noch nicht investiert:
http://www.wams.de/data/2006/09/03/1020219.html
Seine Analyse, weswegen er noch nicht investiert ist, ist es durchaus wert diskutiert und hinterfragt zu werden.
Ich meine: Es könnte durchaus so kommen. Muß es aber nicht.
Tja, es ist tatsächlich durchaus möglich, dass eine Rezession und ein Aktiencrash zunächst eine vorübergehende Rallye bei den Bonds auslöst, einfach weil die Masse, die dem Aktienmarkt entflieht, immer noch glaubt, Bonds wären der sichere Hafen.
Die offene Frage ist aber, ob in diesem Augenblick nicht doch bei vielen Weltuntergangsstimmung aufkommt und Gold gekauft wird, dann kann der Verfasser auf POG 500$ warten bis er schwarz wird.
Wenn der Verfasser seine Aussagen ernst nimmt und davon ausgeht, das Gold in 10 Jahren bei 3000$ steht, dann sollte er sofort einkaufen und nicht wegen ein bißchen Kleingeld den Kauf aufschieben. ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von HIghtekki
in einem system indem es eine wirklich absolut konstante geldmenge gibt, dürfte es eigentlich gar keine zinsen geben. bzw. sie wären auch nicht notwendig. geld würde in diesem fall nur wirklich geliehen damit der andere es investiert und damit einen ertrag erzielt. von diesem ertrag bekommt dann der verleiher seinen anteil + zinsen zurück. allerdings kann ertrag der ins system neu herein kommt NIE in form von geld existieren, da dieses ja konstant ist, sondern nur in form von realgütern z.b. mehr output einer maschine. man könnte sich also so behelfen, dass man sagt die gesamte gütermenge steigt, dadurch wird auch die kaufkraft des geldes höher und wenn ich heute 100 GE ausleihe und diese in 1 jahr genau wieder zurückbekomme dann sind sie mehr wert da ich damit mehr kaufen kann da mehr produziert wurde und dieser mehrwert ist dann mein 'zins' den ich fürs ausleihen bekommen hab. anders würde es von der logik her nicht gehen. oder sieht das jemand anders?
beispiel hierzu: person A leiht person B 100 GE (das sind alle die existieren). B 'investiert' d.h. lässt sich von C eine maschine bauen, die 100 GE wandern also zu C. C kann nun die güter kaufen die B mit seiner maschine erstellt hat und gibt so die 100 GE an B zurück. B kann nun aber nur die 100 an a zurückgeben und keine zinsen weil mehr als 100 GE nicht vorhanden sind.
aber wie wird nun eigentlich das ausfallrisiko bezahlt? vll. doch in naturalien?
der dow könnte übrigens theoretisch doch beliebig hoch steigen. es reicht ja wenn eine einzige aktie an einem bestimmten tag zu einem beliebig hohen kurs den käufer wechselt. wenn nun also A B die GE zu 1 mrd. verkauft dann ist der kurs halt bei 1 mrd. der dow entsprechend bei ein paar mio.
Meiner Meinung nach muss es Zins geben. Die beschriebene Wertsteigerung durch Erhöhung der Produktivität erhält das eigene Kapital auch ohne dass ich es verleihe. Warum sollte man es dann verleihen? Nur gegen Zins und zwar über dem Zins für das Ausfallrisiko.
Der Dow kann real m.E. nicht beliebig steigen. Ich folge einfach mal Deiner Argumentation und sage, für diese eine Aktie kann maximal die umlaufende Geldmenge bezahlt werden. Soweit wird es natürlich niemals kommen. Es muss also eine Grenze geben, die real natürlich deutlich tiefer liegt.
Genau das ist es übrigens, was das Dow/Gold-Ratio darstellt. Es pendelt (nach der Industrialisierung) nur noch zwischen 1 und 50.
ZitatOriginal von HIghtekki
gutso
mir fällt noch was ein zum Thema verleihen.
nehmen wir mal an, eine Notenbank verfügt über 1000 Tonnen Gold, welche in der Bilanz stehen. Diese werden komplett an irgendeine Mine verliehen, es steht also nach wie vor 1000 Tonnen bei Gold und Goldforderungen. Die Mine verkauft nun das Gold auf dem Markt und die Notenbank kauft es wieder ein (mit welchem Papiergeld sei jetzt mal egal). Damit hätte sie schon 2000 Tonnen in 'Gold und Goldforderungen', die 1000 Tonnen, die sie verliehen hat, und die 1000 Tonnen, die physisch da sind. Nun werden diese 1000 Tonnen abermals verliehen, abermals verkauft und abermals auf dem Markt wieder zurückgekauft. Schon sind wir bei 3000 Tonnen. So könnte man das ewig weiter treiben. Irgendwann müssten der gesamte Posten Gold und Goldforderungen der einen Notenbank höher sein als die Menge des gesamten verfügbaren Goldes...Dann spätestens müsste der Schwindel auffallen und das Kartenhaus einstürzen...Aber theoretisch müsste das so bilanztechnisch gehen bei der Notenbank (bei normalen Unternehmen natürlich nicht, aber die Notenbank darf das ja).
Ich kann Hannich ja nicht ausstehen. Habe sein Buch "Geldcrash" nur gelesen, um mich aufzuregen. Aber ein richtiger, absolut faszinierender Ansatz ist drin:
Die Aussage:
Unser Geldsystem muss(!) irgendwann allein(!) aufrund der Tatsache kollabieren weil es den Zins gibt.
Das ist absolut richtig, warum?
Folgendes vereinfachtes Modell:
- feste Geldmenge (keine Inflation also)
- Zins= Zins für Ausfallrisiko des Kredites + Zins für Liquiditätsverzicht
Gehen wird nun davon aus, dass es mindestens einen Menschen A gibt, der Geld übrig hat und es verleiht. Gehen wir weiter davon aus, dass der Kreditausfall (im Schnitt aller Schuldner) durch den Zins für Ausfallrisiko des Kredites gerade ausgeglichen wird, so erhöht sich das Kapital von A jährlich um Zins für Liquiditätsverzicht.
Sein Kapital wächst exponentiell an.Irgendwann wird er mehr Geld besitzen als im Umlauf ist. Hä?
?(.
Wird er nicht! Einfach deswegen, weil irgendwann vorher schon der Zins durch die Schuldner nicht mehr bezahlt werden kann, die Ausfallwahrscheinlichkeit strebt dann gegen 100%, der Kredit platzt. Das nennt man dann Deflation. A ist sein Geld (weitgehend wieder) los.
P.S.1:
Das ganze Modell funzt übrigens auch, wenn man Inflation unterstellt, dann wir der Zins nur um die dritte Komponente Zins für Inflationsausgleich ergänzt.
P.S.2:
Mit einer ganz ähnlichen Argumentation kann man übrigens zeigen,dass z.B. der Dow Jones nicht ewig real (!!!) steigen kann. Aber das ist nun Hausaufgabe bis morgen.
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Viel Spass beim Grübeln!
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ZitatAlles anzeigenOriginal von mesodor39
...wir die 500-DOLLAR-MARKE NOCH EINMAL VON UNTEN sehen würden?
Wer nicht zu 100 Prozent investiert ist und wer nicht auf Papier oder Kredit (das ist dasselbe) zockt, dem kann das egal sein.
16 Prozent von 5 bis 15 Prozent des Vermögens Kursverlust, das sind weniger als 2,5 Prozent des Gesamtvermögens.
Das muss man wegstecken können, ohne sich darüber zu grämen. Andernfalls sollte man all sein Geld / Vermögen besser sehr schnell ausgeben, weil Besitz zu sehr belastet.
Die Idee ist gut. Man investiert sein Geld jetzt in ... schöne Erinnerungen,
d.h. man gibt es aus.
Der Vorteil gegenüber jedem anderen Investment:
- Erinnerungen werden mit der Zeit immer schöner (wertvoller).
- Erinnerungen kann einem niermand mehr nehmen.
- Das lästige Goldbarrenstapeln entfällt auch ...
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ZitatOriginal von Goldmedaille
Deine Erfahrung kann ich auch teilen
Ich hab das Münzkabinett mal so lange gesucht, bis es dann geschlossen hatte...
Beim heutigen Besuch auf ihrer Homepage hab ich gesehen, dass ein 1kg Silberbarren nur 341 € kostet...günstig im Vergleich zu Westgold mit 388 € oder auch Angebote hier im Chat
Irrtum,
F-Kabinettpreis ist excl. Mwst von heute morgen (Preise werden im Internet nicht (!!!) angepasst.
Westgoldpreis ist incl. Mwst von heute nachmittag.
Insgesamt dürfte es sich nicht wiel geben ...
ZitatOriginal von pascal1291
Die Mwst fällt in der Schweiz nur für Silber an für Gold nicht (7.6%)
Hört sich gut an, die 7,6% auf Silber in der CH (statt bald 19% in D). Kann man nur beten, dass man bei der Heimfahrt nach Deutschland beim Zoll nicht gefilzt wird ...
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ZitatOriginal von SalonHelga
Ach mein persönlicher Kontraindikator hat wohl wieder zugeschlagen. Was ist eigentlich passiert?
wie Robert Schröder im neuen Rohstoffspiegel schreibt:
http://www.rohstoff-spiegel.de/pdf/rs_2006-5.pdf
ist ein Nachgeben des Goldpreises auf 500 USD Zitat "so gut wie sicher".
So, Martin Siegel schreibt hingegen:
Aufgrund der fundamentalen Verfassung des Goldmarktes halten wir einen Ausbruch der Preise nach unten für praktisch ausgeschlossen.
Also, wer ist jetzt der Experte? Wir werden es erfahren ...
ZitatAlles anzeigenOriginal von Fisiko
Für meinen Geschmack gibt es sowieso nur eine Form der Metallpreise: bei physischer Lieferung.
Warum die Heulerei bei Nickel jetzt losgeht, verstehe ich als normaler Mensch sowieso nicht.
Sowohl Short- als auch Longpositionen sind für mich nur eine elegante Form des gegenseitigen Übervorteilens.
Jeder hofft, daß der andere seine "Wette", und damit bares Geld verliert
Gut, die Schlechtigkeit ist auf beiden Seiten gleich groß, ändert aber nichts an der Tatsache, daß beide Vertragspartner besonders clever sein und den anderen über den Tisch ziehen wollen.
Letztlich schaden solche Wetten den ehrlichen Händlern mit sofortigen Liefermöglichkeiten, daher könnten sie für meinen Geschmack gänzlich abgeschafft werden, erst recht, wenn sich Börsen dazwischenschalten um den Rahm abzuschöpfen.
Privaten Verträgen mit späterer Lieferzusage steht ja nichts entgegen, der Lieferant will seinen Kunden sicher nicht verlieren und der Kunde wird seinem Lieferanten wohl die Ohren lang ziehen, wenn er die im voraus bezahlte Ware nicht bekommt.
Zocker würden es sich bei dieser Form der Vertragsgestaltung aber wohl gründlich überlegen, ob sie sich eine Tonne Kupfer in den Garten legen lassen
und würden sich aus Geschäften heraushalten, mit denen sie nicht das geringste zu schaffen haben.
Das ist meine Meinung zu der Sache, zugegebenermaßen recht konservativ
Gefällt mir,
natürlich wird hier gezockt, nicht´s weiter. Hier wird short gegangen ohne auch nur einen Hauch einer Ahnung, wo man das Material zum Fälligkeitstag auftreiben soll.
Wie setzt man dem ein Ende?
Ganz einfach, indem die Shorties am Ende den Preis bezahlen für ihre spekulatives Herumgezocke. Aber genau da fehlt´s der Börse an Konsequenz. Ist ja auch klar, nur wenn weitergezockt wird, verdient die Börse ihr Geld.
So ist das Leben ...., muss man nur wissen.
ZitatOriginal von 0711
Minos
Das halte ich für den definitiv besten Rat Du man bekommen kannst, vor allem auch der zweite Teil. Nimm ihn also wirklich ernst, und beachte daß er nicht von einem Schwätzer oder einer Eintagsfliege kommt. Und würdige ausreichend daß Du ihn kostenlos bekommen hast.
Jau, bin schon unterwegs.
Hoffe ich werds auch noch erleben und dass die Hoffnung als vorletztes stirbt! Ted, der Arme, ist ja auch schon ganz grau geworden mit der Hoffnung, dass diese ach so bösen Marktmanipulatoren (Wolfspack oder so) endlich zermalmt werden...
ZitatOriginal von TeeKay
Ist doch noch nichts gegen Rhodium. 02/1997 182$/oz, 05/2006 5500$/oz. Eine Verdreizigfachung innerhalb von 9 Jahren.
Rhodium, wozu braucht man denn das? Katalysatoren?
Irgendwie werde ich den blöden Verdacht nicht los, dass ich falsch investiert war in den letzten 5 Jahren. ![]()
Aber mann soll ja zukunftsorientiert denken und da lass ich lieber mal die Finger weg, trotz (oder gerade wegen) aller Beteuerungen der Experten auf ein Weiterlaufen der Rohstoff-Hausse.
ZitatOriginal von 0711
[Blockierte Grafik: http://www.kitconet.com/charts/metals/base/spot-nickel-5y-Large.gif]
Also, der Nickelpreis ist schon bedrohlich. Warum bin ich da nicht drin?
Wo ist denn das Ende der "Fahnenstange"???
Nickel wird im Wesentlichen für Edelstahl benötigt. Also ein "Grundnahrungsmittel" der Industrie.
Wenn das in der Form noch eine Weile weiterläuft gibts ne harte Landung für die Weltkonjunktur und den Nickelpreis ... ![]()
ZitatOriginal von mesodor39
Der Skandal liegt ganz wo anders: Nickel ist doch frei handelbar. Dies bedeutet ganz einfach, daß die Leerverkäufer ihren Vertrag bewusst durch Unterlassung gebrochen haben. Sie haben die versprochenen Nickelmengen einfach nicht erworben, weil es ihnen zu teuer war.
Das ist es haargenau das, was ich meine:
Natürlich wäre Nickel verfügbar gewesen. Klar. Es ist wie immer im Leben alles nur eine Frage des Preises und sonst nix !!! Einfach prinzipiell nur eine Frage der Anzahl der Nullen... ![]()
Ab einem gewissen Preis würde allein schon mancher industrielle Verbraucher seine Produktion stilllegen und seine Longposition verkaufen und in Urlaub gegen, statt auf die dämliche Nickel-Lieferung zu bestehen, die auch noch verarbeitet werden muss ![]()
Genau wie Du es beschreibst:
Es wurde den Shortspekulanten schlicht und einfach zu teuer und da hat man seine Beziehungen spielen lassen und die Longseite um den Ertrag betrogen.
Papieredelmetalle sind Spielerei für zwischendurch. Wenns drauf ankommt wird der Handel ausgesetzt (hatten wir ja schon) und anschließend wird man dann auch noch um den Gewinn gebracht (hatten wir jetzt auch).
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Erst Nickel, dann Silber? von Ted Butler
Auch wenn ich das ewige Manipulationsgeschwafel von Ted Butler nicht mehr hören kann, die Nickel-Geschichte ist der Hammer:
Das bedeutet doch klipp und klar:
Wenn Silber wegen Knappheit durch die Decke gehen sollte, dann werden Silberzertifikate schlicht nicht mitlaufen, weil die Future-Kontrakte, mit denen die Banken das Zertifikat letztlich abbilden in der einen oder anderen Form aufgekündigt würden.
Also wenns ums ganz große Geld geht, wird man vera... , wie soll´s auch anders sein
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ZitatOriginal von mesodor39
Ein Schutzversuch gegen das, was irgendwann kommt, ist eine stets wohl sortierte und gut gefüllte Vorratskammer mit etwas flüssigem Geld darin. Die gleichzeitig auch eine gute Spardose (Sonderangebote wahrnehmen) ist. Direkt danach kommen dann Edelmetalle und eine eiserne Barreserve bevorzugt in Silbergeld (10 EUR Gedenkmünzen) für unvorhergesehenes / eine anfängliche, deflationäre Crashphase. Mehr wird man kaum tun können.
Das trifft ins Schwarze!!!
Anfänglich habe ich die 10 EUR-Gedenkmünzen nämlich sehr abschätzig betrachtet. So´n Humbug, dachte ich. Schließlich zahle ich ja z.Zt. mehr als den aktuellen Silberpreis für die Münzen.
Heute habe ich dazugelernt, als Versicherung sind diese kaum zu überbieten! Warum?
Sie dürften nämlich eine der wenigen Anlagemöglichkeiten sein, die sowohl in deflationären Crash die Liquidität sicherstellen (weil gesetzliches Zahlungsmittel), gleichzeitig (!!!) aber auch auch im inflationären Umfeld/Crash etwa werthaltig bleiben (Silberpreis). Und drittens, ein Bonbon, wenn man an einen kräftigen Ausbruch des Silberpreises nach oben glaubt, dann sind Sie sogar dann noch sinnvoll, wenn der Crash auf sich warten lässt und die Wirtschaft weiter vor sich hin "boomt"/inflationiert.
Letzlich wird der Weg durch die Krise wegen der unvorbereiteten Masse sehr irrational und im physikalischen Sinne chaotisch sein. Kleine Einflüsse der staatlichen Regulierung werden durch die Masse riesige Multiplikatoren bekommen (der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings in Afrika...). (Hyper-)Inflation und Deflation könnten ineinander verschlungen sein. Aufgrund dieses chaotischen Charakters ist zwar klar, wo wir ganz am Ende stehen werden, aber der Weg dorthin ist schlicht nicht zu prognostizieren. Leider ...