Beiträge von Spica

    HANDELSBLATT, Sonntag, 18. März 2007, 09:57 Uhr
    Zinsen erhöht


    China fürchtet Überhitzung der Wirtschaft
    Die chinesische Zentralbank hat zum dritten Mal in elf Monaten die Leitzinsen erhöht. Die Währungshüter sorgen sich zunhemend über den Trend zu einer höheren Inflationsrate und einer überhitzten Wirtschaft. Auch Ministerpräsident Wen Jiabao warnt vor einem "instabilen und unkoordinierten" Wachstum.


    Chinas Wirtschaft: 'Instabil, unausgewogen, unkoordiniert und nicht nachhaltig.'
    HB PEKING. Der Leitzins erhöhte sich am Sonntag um 0,27 Punkte auf 6,39 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit acht Jahren, wie die Zentralbank mitteilte. Der Zinssatz für einjährige Einlagen stieg von 2,52 auf 2,79 Prozent.


    Die Anhebung solle das Wachstum der Investitionen und die Kreditvergabe bremsen, die Preisstabilität wahren und ein gesundes Wachstum der Wirtschaft sicherstellen, teilte die Zentralbank mit.Die Zinserhöhung folgte aufdie Warnung von Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao, dass das chinesische Wirtschaftswachstum „instabil, unausgewogen, unkoordiniert und nicht nachhaltig“ sei.


    „Indem die Zinsen erhöht werden, signalisiert die Zentralbank ihre Sorge über den Trend zu einer höheren Inflationsrate und einer überhitzten Wirtschaft“, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua den Chefökonomen der asiatischen Entwicklungsbank (ADB) in Peking, Tang Ming. Chinas Wirtschaft war 2006 im vierten Jahr in Folge zweistellig mit 10,7 Prozent gewachsen. Vor allem der starke Anstieg der Exporte und Investitionen haben das Wachstum angetrieben. Die Zinserhöhung ist nach Überzeugung des Ökonomen Tang Ming nur eine „leichte Anpassung“ und nicht das Ende der Politik der Zentralbank, das Wirtschaftswachstum stärker unter Kontrolle zu bringen.


    Chinas Regierung beklagt eine zu hohe Kreditvergabe, ein übermäßig starkes Wachstum der Anlageinvestitionen sowie Ungleichgewichte im Außenhandel, die 2006 zu einem Rekordüberschuss von 177 Milliarden US-Dollar geführt haben.


    Spica dazu:
    HANDELSBLATT, Sonntag, 18. März 2007, 09:57 Uhr: Zinsen erhöht. Wie ich vorab die derzeitige Lage anhand astrologischer Faktoren beurteilte findet man unter: Vor der Ernte. Dort finden sich mehrere astrologische Signaturen, die offensichtlich mit diesem Ereignis korrespondieren. Etwa der Zeichenwechsel der Venus in den Stier, von der manche Astrologen meinen, sie hätte etwas mit Geld zu tun, sowie den Zeichenwechsel des Merkur in die Fische am: 18.03.2007 exakt um 09:38 Uhr. Auch wieder so ein kleiner Schritt in Richtung Beunruhigung, dem folgen weitere. Und wieder findet man Sonne-90-Pluto - die Zentralbankenkonstellation - dabei vor. Sollte also diese Konstellation bedeuten: Handeln ( Sonne ) der Zentralbank ( Pluto ) unter Druck ( 90° ) Zumindest aktiviert dieser Sonnenstand den aktuellen Plutotransit des Dax auf dessen Saturn/Uranus , wo dieser seit einigen Wochen in 28° Schütze steht negativ. Sollten dies negative Vor-zeichen sein? Sollte man annehmen.

    Wetternews vom 18.03.2007
    Spätwinterliche Woche steht bevor!


    Totgesagte leben länger - das gilt ab spätestens ab Montag auch für den Winter. Dieser meldet sich teilweise bis in die Niederungen mit Eis und Schnee zurück. ( klaro )


    In der kommenden Woche meldet sich der Winter zurück. Nach Tief Nils bringt Tief Orkun viel Wind und Regen. Gegen Abend strömt auf seiner Rückseite deutlich kältere Luft nach Deutschland. Von Nord nach Süd beginnt die Schneefallgrenze allmählich bis in tiefe Lagen abzusinken. Die neue Woche startet wechselhaft. Schnee-, Schneeregen- und Regenschauer, sogar kurze Graupelgewitter sind dabei. In Lagen oberhalb 400 bis 600 m wird sich stellenweise eine geschlossene Schneedecke bilden können, die im Laufe der Woche noch weiter anwachsen kann!
    An den Alpen werden gebietsweise über einen halben Meter Neuschnee erwartet. Bei diesen Aussichten dürfte so mancher Skilift wieder in Betrieb genommen werden...


    Schlechtwetterkennzeichen 24.12.2006 14:08 Forum: Dies & Das
    Mars/Saturn und das Wetter.
    Soja im Aufwind?
    http://www.goldseitenforum.de/…hp?postid=40885#post40885


    Zitat

    Der Beitrag als link, vom 05.03.2005 wird für das Jahr 2007 wieder interessant, wenn am 22.03.2007 wieder einmal so eine vorgestellte Mars/Saturn Opposition aktiv wird und wie damals mit ähnlichen Auswirkungen aufwartet. Wahrscheinliche Szenarien; Im Süden Trockenheit - damit Ernteausfälle in diesen Zeiten und diesen Zonen.
    Im Norden Kälte - damit erhöhte Energieausgaben.


    Spica dazu:
    Goldinvest
    Ja, ja ich weiss. Die Lesegemeinde wird, trotz größter Skeptik immer grösser. Vor allem dann, wenn man solch ein Wissen, das mit Wissenschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun hat, und wie ich hoffe auch nie zu tun haben wird, gewinnbringend einsetzen kann. Wen wunderts? Mich wahrscheinlich am Allermeisten.
    Wie du siehst, ist auch meine astrologische Wettervorhersage vom 24.12.2006 in Bezug auf den Zeitraum vom 22.03.2007 zutreffend. Hm, was will man machen, wenn man derart richtig liegt. Sich ändern und wie viele Andere auch, die staatliche Wissenschaftsdoktrin vertreten? Kaum. Für esoterisch angehauchte Astrologiekurse abhalten? Langweilig. Seine Artikel in der festgefahrenen Astroszene veröffentlichen, wo man ebenso nicht denken darf, sondern nur die Alten rezidieren. Zu öde.
    "Unterm Pflaster liegt der Strand " meinte hierzu P. Feyerabend und das wir wie früher schon in einer Zeit der Inquisition leben ist unlängst bekannt. Damals die Kirche mit ihren Vertretern - heute sind es dieselben Blindgänger - die als Wissenschaftler das Denken verwalten wollen und meinen im Besitz der "Wahrheit" zu sein. Denkste. Sie sind nur exakt - aber nicht wahr.

    Gefunden bei:
    http://finanzblog.kaywa.com/we…-nervoes-auf-die-usa.html


    Alles schaut nervös auf die Sterne der USA
    Von Stephan Marti-Landolt um 08:00
    ....... Im Goldseiten-Forum habe ich obigen Lead bei Spica gefunden. Siehe Kommentar vom 20.6.06 09.26 (in der linken Spalte am Ende eines Beitrages ersichtlich). Lesen sie weiter ...


    I

    Zitat

    n den anschliessenden Kommentaren hat es interessante Meinungen über Israel, Palästina und den Irak. Falls es sie irritiert wenn sie etwas über Planeten oder die Sonnenkonstellation lesen, sollten sie nicht gleich verzweifeln. Hier wird im astrologischen Forum über Gold und all die Umstände, die den Goldpreis beeinflussen können, diskutiert. Vielleicht verbannen sie Astrologie und Börse ins Reich der Märchen. Das ist ihr Recht. Wenn wirklich etwas daran ist, sollte im Juli oder August eine grosse Wende eingeleitet werden. Die Kommentare in diesem Forum fangen im Jahr 2004 an. Lesen sie nur mal auf der ersten Seite den Eintrag vom 11.4.04 18.14 von Bognair. Auf den folgenden 30 Seiten hat es manch Interessantes zu entdecken. Wie wäre es mit der 13. Seite. Bringt die Unglück. Hier ein Link aus dieser Seite, der in das Jahr 2001 zurück blendet - beachten sie die Voraussage der Rohstoffmärkte - 1. Chart beim Beitrag von http://www.ZealLLC.com. Sie lagen richtig.


    Übrigens habe ich über mehrere Jahre einen astrologischen Börsenbrief lesen können - das Resultat erstaunt. In den Sternen scheint man wirklich lesen zu können.


    Spica dazu:
    Der versteckte threat hier zieht anscheinend weite Kreise. Ganz nett zu lesen, wie ich finde.
    @Marti-Landolt
    Lieber Herr Landolt
    Falls Sie dies lesen. Danke für die netten, wie offenen Worte. Hoffenstlich hält man sie jetzt nicht gleich für durchgeknallt. Soll alles schon vorgekommen sein, weil Sie so ganz unvoreingenommen an die Sache herangegangen sind. Bedenken sie jedoch, das die Aussagen dieses threats manchen Rationalisten alias Journalisten, die nicht Wenige sind, ein Dorn im Auge sein müssen - hinter ihren Balken. Eine Art planetarische Provokation sozusagen. Etwas was nicht sein kann, weil es nicht sein darf. Deshalb auch für sie ins Gedächtnis.
    Sterne sind kein Planeten.
    Gruss - "Nicht der mit dem Wolf tanzt," sondern der "Der durch die Planeten Sprechende Rolling Thunder" :):) Hug.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Crazy_Horse

    HANDELSBLATT, Donnerstag, 15. März 2007, 10:40 Uhr
    Immobilienprobleme in den USA nicht neu


    Die Angst vor dem Ausverkauf
    Von Torsten Riecke und Jens Eckhardt


    New Century ist nur das bislang bekannteste Beispiel für die sich ausbreitende Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt, die mittlerweile auch an der Wall Street angekommen ist und von dort auch an die Börsen weltweit schwappt. Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen – und jeder Schneeball kann zur Lawine werden.


    Mehr zum Thema:
    Krise des US-Immobilienmarktes
    Infografiken: Turbulenzen am US-Hypothekenmarkt (15.03. 11:42)
    „Es wird noch ein Blutbad geben“ (14.03. 12:43)
    Artikel
    Kettenreaktion auf dem US-Immobilienmarkt (13.03. 13:27)


    Die Immobilienkrise sorgt an den US-Börsen für große Unruhe.


    NEW YORK/PORTLAND. Das Firmenlogo ist die Botschaft. „New Century Financial – A New Shade of Blue Chip“.
    Mit diesem Werbeslogan unterstreicht der Baufinanzierer aus Irvine in Kalifornien seinen Anspruch, zu den ganz Großen zu gehören. In den Jahren 2003/04 wurde die Firma vom Wirtschaftsmagazin „Fortune“ zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in Amerika gezählt. Der Immobilienboom machte es möglich. Das Volumen der von New Century vergebenen Hypotheken verzehnfachte sich innerhalb von fünf Jahren auf fast 60 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. „Wir haben so viel Geld verdient, man glaubt es kaum“, berichtet ein ehemaliger Mitarbeiter. Im Dezember 2004 erreichte der Börsenkurs mit 66 Dollar seinen Gipfel. Heute steht das Unternehmen vor dem Konkurs. Die Aktie ist keinen Dollar mehr wert und wurde von der New Yorker Börse verbannt. Ende eines amerikanischen Traums.


    New Century ist nur das bislang bekannteste Beispiel für die sich ausbreitende Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt. Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen: Die Zahl der in Zwangsvollstreckung befindlichen Hypothekenkredite ist im vierten Quartal 2006 auf den höchsten Stand seit 37 Jahren gestiegen. Viele Hausbesitzer können ihre Hypotheken nach den Zinssteigerungen der letzten Monate nicht mehr bedienen. Sie hatten sich zuvor von den Baufinanzierern zu Darlehen mit variablen Zinssätzen überreden lassen und kapitulieren jetzt. Die Zahlungsausfälle der Schuldner haben bereits mehr als 20 Hypothekenanbieter mit in den Abgrund gerissen.


    Bislang konzentriert sich die Krise im untersten Segment für Kunden mit geringer Bonität. Jan Hatzius warnt jedoch vor einem Übergreifen auf den Gesamtmarkt. Die Zahlen zeigten, dass die Kreditprobleme weit über den „subprime market“ hinausreichten, schreibt der Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs. Sein Kollege David Rosenberg von Merrill Lynch befürchtet, dass die Zahlungskrise den taumelnden Immobilienmarkt einen zusätzlichen Schlag versetzen könnte. Die Nachfrage nach Häusern und die Preise würden weiter sinken. Rosenberg schätzt, dass dadurch das Wirtschaftswachstum der USA 2007 um einen halben Prozentpunkt geringer ausfallen könnte.


    Die Krise ist mittlerweile auch an der Wall Street angekommen. Große Banken haben ihre Kreditvergabe an Baufinanzierer verschärft und fordern ihr Geld für faule Hypothekendarlehen zurück. Das beschleunigt die Abwärtsspirale noch. Bei der Investmentbank Lehman Brothers drückte die Immobilienkrise das Ergebnis im Handel mit Hypothekenanleihen. Die frühere Finanztochter des US-Autobauers General Motors, GMAC, musste eine Mrd. Dollar an die neuen Eigentümer nachzahlen, um die Risiken im Hypothekengeschäft zu decken. In Washington läuten die Alarmglocken.


    Spica dazu:

    Zitat

    Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen: Die Zahl der in Zwangsvollstreckung befindlichen Hypothekenkredite ist im vierten Quartal 2006 ( September - Dezember 2006 ) auf den höchsten Stand seit 37 Jahren gestiegen.


    Wen wundert dies noch? Spicaleser mit Sicherheit nicht, tönt es selbstbewusst. Denn wie 36-37 Jahre zuvor, um 1970, mussten auch jetzt viele Kreditnehmer unter diesen Vor-zeichen von Saturn/Neptun Konkurs anmelden. Der Trend hält an.
    Warum diese, sich dreifach wiederholende KonkursKonstellation, die sich zum erstenmal am 31.08.2006 bildete, erst jetzt im Bewusstsein der Wall Street angekommen ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Allerdings scheint es so zu sein, das nun beim 2.ten wie 3.ten Zustandekommen des Transits das Bewusstsein dafür umso schärfer gespitzt wird. Unsicherheit ist eine herrliche Zeitsituation, es reduziert die Arroganz der staatlichen Himmelsstürmer beträchtlich. Wird es also wie das Handelsblatt schrieb ein „Es wird noch ein Blutbad geben“ (14.03. 12:43) :):):) Wohl weniger.
    Vielmehr dürfte es sich hierbei um eine unliebsames Bad im + 4° Grad eiskalten Wasser des winterlichen Atlantik handeln, nachdem die Insassen der Titanik unfreiwillig baden gehen mussten, bevor sie vor Schreck erstarrten.
    Wer hätte solche Nachrishten noch vor 3 Wochen für möglich gehalten? Wenige.

    B]Die mit den Sternen rechnen[/B]
    Von Arvid Kaiser
    15.03.2007 - BÖRSENASTROLOGEN
    http://www.manager-magazin.de/…e/0,2828,471518-2,00.html


    Es ist ein alter Anlegertraum: schon vorher zu wissen, wann die Kurse nach oben oder unten drehen. Die Kristallkugel für den Börsenerfolg hat noch niemand gefunden, doch es gibt himmlischen Beistand. Börsenastrologen vertrauen auf die Planeten. ( Stimmt nicht ganz: sie versuchen diese zu deuten, vertrauen tun sie auf Anderes Anm. )


    Hamburg - Der Freiburger Astrologe Karsten Kröncke veröffentlicht auf seiner Homepage tägliche Horoskope für den Dax Chart zeigen - und vergleicht, entwaffnend ehrlich, das tatsächliche Ergebnis mit seiner Prognose. Dabei finden sich ungefähr genauso viele richtige Vorhersagen wie falsche - bezogen auf die Tendenz. Eine genaue Indexzahl wagt Kröncke noch nicht vorherzusagen. ( 50:50 )


    Schicksal: Ist der Kurs des Dax vorherbestimmt?
    ( Was bitte hat der Kurs mit Schicksal zu tun? Anm. )
    Kröncke selbst beziffert seine Trefferquote auf 58 Prozent. Mit dem Ergebnis sei er "verhältnismäßig zufrieden" - schließlich müsse er sich im Vergleich mit anderen Anbietern von Prognosen sehen. Allerdings reiche ein Börsenhoroskop für Anlageentscheidungen nicht aus, räumt Kröncke ein.


    Das Horoskop beruht, wie bei einem Menschen auch, auf dem "Geburtsdatum". Am 1. Juli 1988 um 11:39:42 Uhr wurde der Dax zum ersten Mal berechnet. Zwar ist dieses Datum eine genauso willkürliche Entscheidung der Deutschen Börse Chart zeigen wie die Indexbasis 1000, und der Dax ändert mit jeder Neuzusammensetzung seine Identität. Dennoch folgt aus astrologischer Sicht daraus, dass der Dax das Sternzeichen Krebs und den Aszendenten Jungfrau hat. "Als Krebs ist er ein soziales Wesen und der Aszendent bedeutet, dass er abhängig von Umweltkräften ist", sagt Kröncke. "In diesem Fall wissen wir es ja, es ist die New Yorker Börse." Außerdem habe der Dax Merkur und Venus im zehnten Haus, das bringe Ansehen der internationalen Investoren.


    Die New Yorker Börse Chart zeigen - Sternzeichen Stier - soll noch besser mit den Sternen stehen. Nicht von ungefähr, meinen Astrologen, ist der Bulle das Symboltier für einen Boom an der Börse. Angeblich sind unter den Aktien, die unter dem Sternzeichen Stier an der Börse notiert wurden, besonders viele, deren Kurse sich überdurchschnittlich gut entwickeln.


    Aus den Sternen hat Kröncke gelesen, dass die Zeit vom 15. bis zum 19. Februar eine gute Phase zum Kaufen sein sollte. Wer diesem Tipp gefolgt ist, hat jedoch wahrscheinlich ein schlechtes Geschäft gemacht, denn der Dax stand kurz vor seinem 7000-Punkte-Hoch. Als etwas erfolgreicher präsentiert sich Uwe Kraus, der schon mal im Fernsehen das Börsenjahr vorhersagen darf. Er habe vor der Kurskorrektur Ende Februar "überall Stop-Loss-Marken ausgegeben".


    Mehr zum Thema
    · Warren Buffett: 11 Milliarden Dollar Gewinn (02.03.2007)
    · Dax-Geflüster: Die Magie der Zahlen (16.02.2007)
    · Market Timing: Das Märchen vom richtigen Zeitpunkt (08.12.2006)


    Kraus stützt sich auf Konstellationen der Planeten - und die haben ihm den Wendepunkt der Märkte vorab verraten. "Was den Markt vorher hoch getrieben hat, war die Konstellation Uranus-Venus", sagt Kraus. "Ein Klassiker." Dann aber haben sich Saturn und Neptun nach vorn geschoben, außerdem kündigte eine totale Mondfinsternis den Kurseinbruch an. "Das war ebenfalls typisch", sagt Kraus. Man dürfe sich zwar nicht nur auf die Signale der Planeten verlassen, aber "sobald Charttechnik und Astrologie sich bestätigen, ist das ein Signal".


    Warren Buffett und die Sterne


    Die Börsenastrologen sehen sich ungern in der Esoterik-Ecke. Kraus sieht die Astrologie als Hilfswissenschaft an, die nützliche Hinweise liefert. Auf die Frage, warum das so sei, antwortet er allerdings, "das ist einfach so". Die Astrologie habe sich über Jahrhunderte hinweg mit zuverlässigen Vorhersagen bewährt.


    Verkaufssignal: Wenn der Mond zunimmt, entwickeln sich die Kurse laut einer US-Studie schlechter als sonst.
    Den Sterndeutern ist bewusst, dass sie nicht den seriösesten Ruf haben. Deshalb suchen sie nach prominenten Kronzeugen. Der Bankgründer John Pierpont Morgan etwa soll Anfang des 20. Jahrhunderts den Rat der Astrologin Evangeline Adams gesucht haben. Ihm wird das Zitat zugeschrieben, "Millionäre gebrauchen keine Astrologie. Milliardäre schon." Angeblich legte Verleger Axel Springer bei der Gründung der "Bild"-Zeitung Wert auf ein astrologisch vorteilhaftes Gründungsdatum.


    Häufig werden in Astro-Börsenbriefen erfolgreiche Anleger wie Warren Buffett zitiert. Buffett soll für den Börsenerfolg geboren sein. Außerdem, schreibt der Wiener Astrologe Manfred Zimmel in seinem jüngsten Börsenbrief, bekenne Buffett sich selbst durch die Blume zur Astrologie. Das verwendete Zitat ist allerdings reichlich verquast. Umso begieriger greift Zimmel eine Äußerung eines Devisenhändlers der Bank of Japan auf, der auf der Website der Zentralbank "sogar Astrologie" zu seinem Instrumentarium zählt.


    Welchen Einfluss die Astrologie auf die Börse hat, verbirgt sich hinter einem Nebelschleier. Manche Astrologen munkeln von einflussreichen Kunden, beispielsweise Fondsmanagern, die Milliardenportfolios verwalten. Die hielten sich aber bedeckt, um den Eindruck zu vermeiden, dass sie das Geld der Kunden den Sternen anvertrauen. "Etwa 100" Anleger lassen sich jährlich von ihm beraten, sagt Kraus. Die astrologische Analyse der "Börsengewinner" kostet bei ihm zwischen 100 und 500 Euro. Kröncke sieht seine Börsenanalyse nur als "Feierabendforschung" an. Sein Geld verdient er mit Horoskopen für Unternehmensnachfolger oder optimale Verhandlungstage. In den USA ist der Markt deutlicher ausgeprägt. Das Unternehmen AIR Software von Alphee Lavoie verkauft sogar astrologische Programme für Börsenhändler.


    "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Dax von den Mondphasen beeindrucken lässt", sagt Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Genau das behaupten aber Ökonomen der Universität Michigan in einer Studie. Sie haben Börsendaten aus 48 Ländern mit den Mondphasen verglichen. Demnach steigen die Kurse rund um Neumondnächte, während sie bei Vollmond fallen. Allerdings sehen die Forscher darin nur einen Beleg dafür, dass Anleger nicht völlig rational handeln.


    Kurz erinnert an ein Experiment, in dem ein Schimpanse per Wurf von Dartpfeilen bessere Aktientipps abgab als ein Analyst. "Es gibt einfach keine sichere Methode, die Kurse der Zukunft vorherzusagen", sagt Kurz.


    Anleger sollten sich von dem "Irrglauben" befreien, genau die Wendepunkte an der Börse treffen und so zum niedrigsten Kurs kaufen, zum höchsten Kurs verkaufen zu können. Wer es trotzdem versuchen wolle, könne genauso gut an die astrologischen Vorhersagen glauben oder es lassen.


    Spica dazu:
    Ganz meine Meinung. Schimpansen, Irrglaube, Schicksal und Sterne gehören nicht in eine "seriöse" wie "rationale" Betrachtung. Gottseidank können Publizisten wie Arvid Kaiser und Co. noch nicht zwischen Sternen und Planeten unterscheiden und verwechseln dann allzugerne Sterne ( Sonnen ) mit Planeten - Sternbilder mit Tierkreisabschnitten - und Schicksal mit Bestimmung..usw.
    Nun, das verwundert mich nicht. Schließlich leben wir in einer darwinistischen Zeit, der nominalistischen Sprachverdrehung, die auch behauptet, das der Mensch vom Affen abstamme. Also hier wie dort, werden Sterne mit Planeten - dort Menschen mit Affen und Bestimmung mit Schicksal gleichgesetzt. Was logisch ist, weils ja eh das selbe ist. Es soll ja auch schon Hochkulturen gegeben haben, die glaubten, das der Vorfahre des Menschen vom Wolf ( siehe Römer ) vom Krokodil oder vom Büffel herrühre. In Polynesien etwa ist der Urvater der Menschen ein Fisch. Ein heilloses Durcheinander mit tierischem Hintergrund wie köstlichen Gelächter.
    Man sollte sich einfach mal die Zeit gönnen, in Peter Bamms essayistisches Werk zu lesen: "Eines Menschen Zeit" - und sich daraus "Adam oder Affe" auf dem Munde zergehen lassen. Es erzeugt ein himmlisches Gelächter, das selbst Gäule zum Wiehern bringt wie es nur noch Karl Valentin schaffte, so nach Klaus Mann.

    gutso
    Hab Dank für das Lob. Tja, ist schon treffend und wird wahrscheinlich bald noch zutreffender werden. Kannst du dich an den Eintrag von mir, vom 04.01.2006 erinnern? Er trug die Überschrift:
    Nasdaqeinbruch garantiert

    Zitat

    Nun gut, für die einen ist es ne Frage für die anderen zeigen die Gründungsdaten des Nasdaqindex vom 08.02.1971 überdeutliche Korrektursignale an, wenn wir es mal so ausdrücken wollen. Denn die in diesem Jahr stattfindende Opposition Anfang September zwischen Saturn/Neptun findet bei 18° Wassermann/Löwe statt und fällt damit ziemlich genau auf den Sonnenstand von 19°12´ im Wassermann des Nasdaq. Die depressive Stimmung also überwiegt und läßt damit für diesen Bereich ein schönes Tief und einen Vertrauensschwund schlußfolgern.


    Und wie du als astrologisch Versierter dementsprechend schlussfolgern kannst, wiederholt sich diese Konstellation auf der Sonne des Nasdaq insgesamt 3 mal zu den oben beschriebenen Zeiten. Sonne=Mars/Sa/Nep.

    Vor der Ernte
    Nun störet die Ähren im Felde
    Ein leiser Hauch.
    Wenn eine sich beugt, so bebet
    Die andre auch.


    Es ist als ahnten sie alle
    Der Sichel Schnitt -
    Die Blumen und fremden Halme
    Erzittern mit.


    Martin Greif
    (1839-1911)


    Spica dazu:
    Die Welt ist ein Gedicht. Das trifft natürlich nur für jene zu die fähig sind, die Welt als Dichtung zu sehen. Das angeführte Gedicht trifft den Zeitinhalt derzeit recht gut, besser als jeder Versuch rationaler Erklärung. Es fasst, die momentane Stimmung der wichtigen, aber nicht-rationalen Welt.
    Die Bewegung der nächsten 14.Tage halten wir wie folgt fest:
    1: Venus Ingress in den Stier - 18.03.07
    2: Sonnenfinsternis in den Fischen - am 19.03.07
    // Merkurzeichenwechsel in Fische - 19.03.07
    3: Frühjahrsäquanoptikum Sonne in Widder - 22.03.07
    // Mars-180-Saturn am: - 22.03.07
    4: Mars-00-Neptun: - 25.03.07


    Damit aktiviert Mars in den nächsten 10-14 Tage , die depressive Saturn/Neptun Opposition vom 27.02.07 erneut und läßt eine Stimmung entstehen die der Dichter so anmutig in Sprache fasste und lenkt den Blick auf weiter auf die faulen Kredite.

    Finanzsystem brennt an allen Enden


    Die Zinsanhebung und das anschließende Steigen des Yen-Kurses haben eine Umkehrung der Finanzströme im Weltfinanzsystem ausgelöst und erzwingen ein Abwickeln des sog. Yen-Carry-Trades. Damit werden der schon überkritischen Immobilienblase in den USA weitere Mittel entzogen.
    Nur zwei Wochen, nachdem die Bank von Japan durch ihre Zinsanhebung vom 21. Februar ( 00° Wasseramann ) eine Auflösung ( Neptun ) des Yen-Carry-Trades ( Saturn ) ausgelöst hatte, gab eine der größten Hypothekenbanken der USA, New Century Financial, praktisch zu, daß sie bankrott ist. ( Saturn/Neptun ) Sie ist dringend auf neue Kredite der Gläubigerbanken angewiesen, aber das können sich diese Banken selbst gar nicht mehr leisten. Drei dieser Gläubiger - Morgan Stanley, Merrill Lynch und Goldman Sachs - stehen so schlecht da, daß ihre Broker Anfang März die Papiere ihrer eigenen Finanzhäuser kaum noch besser als „Ramsch“ ( Saturn/Neptun ) einstuften!
    Seit der zweiten Februarhälfte wurden der schrumpfende Carry Trade ( Saturn/Neptun ) - in Yen und Schweizer Franken - und der einstürzende Markt der hypothekenbesicherten Wertpapiere sozusagen zu Hammer ( Saturn ) und Amboß ( Neptun ) des Weltfinanzsystems. Seit dem Aktienkrach vom Oktober 1987 wurde das System durch immer größere Schuldenblasen immer weiter aufgebläht. Nun platzt die bei weitem größte dieser Blasen. Der Gesamtwert aller Hypotheken auf Immobilien in den USA belief sich Ende 2006 auf die Hälfte sämtlicher Werte im US-Bankenwesen.


    Eine entscheidende Rolle bei der Umkehrung des Carry Trades, der einen Dollarkollaps auslösen kann, spielt London. Schon 1966-67 benutzte eine britische Regierung, die von Harold Wilson, eine Krise des Pfundes, um das von Franklin Roosevelt geschaffene Bretton-Woods-System zu zerstören.
    In der Woche vor der Zinserhöhung in Japan gaben die Gouverneure der Bank von England Mervyn King und David Blancheflower öffentliche Erklärungen ab, das britische Pfund sei überbewertet und sollte sinken. Tatsächlich sank es dann auch gegenüber dem Yen schneller als alle anderen Währungen. Das britische Pfund hat beim enormen Anwachsen der Devisenreserven der Zentralbanken seit 2001 aus dem Abfluß der Mittel aus dem Yen ganz besonders profitiert. Und London ist bestens positioniert, diesen Geldstrom umzukehren und damit den Dollar zu stürzen, um in einem Weltfinanzkrach politisch die Oberhand zu gewinnen.
    Das große „Abwickeln“ beginnt
    Die Schulden der Privathaushalte in den OECD-Ländern belaufen sich heute auf schätzungsweise 90% des BIP, 1990 waren es nur 29%. Die Schulden der Unternehmen beliefen sich 2006 wegen des Booms der kreditfinanzierten Übernahmen, die 2006 fast 4 Billionen Dollar ausmachten, auf rund 80% des BIP - 1995 waren es noch 55%. Diese 80% liegen 20% über dem Stand von 1988, als nach dem Aktienkrach von 1987 die Übernahmewelle der 80er Jahre zusammenbrach.
    Im Yen-Carry-Trade werden Kredite in japanischen Yen praktisch zinsfrei aufgenommen und in aller Welt in hochriskante Spekulationen aller Art investiert. Seit 1995 diente er mehr als alles andere der Aufblähung der Schuldenblasen. Verschiedene Experten, mit denen wir in den letzten Wochen sprachen, schätzten den jährlichen Umsatz dieser Geschäfte zwischen 300 und 1000 Milliarden. Seit dem 21. Februar werden diese Geschäfte nun zunehmend abgewickelt ( aufgelöst ) - trotz der gegenteiligen Versicherungen der Finanzpresse, die japanische Zinsanhebung werde „keine Auswirkungen auf den Yen-Carry-Trade haben“. Die Folgen machen sich weltweit mit Macht bemerkbar.


    „Der gewaltige Geldabfluß ( Neptun ) aus Japan wird zum Stillstand ( Saturn ) kommen“, schrieb ein asiatischer Ökonom am 2. März. Der Dollar werde vermutlich innerhalb kurzer Zeit auf etwa 100-105 Yen fallen.
    Der wohl größte Empfänger dieser Kreditschwemme aus Japan, der Markt der hypothekenbesicherten Wertpapiere in den USA, wurde hart getroffen. Dabei gab es dort schon vorher Auflösungserscheinungen. ( Saturn/Neptun ) Die Bank Dresdner Kleinwort, die ihre Kunden schon vor einem Monat gewarnt hatte, eine Explosion aus dieser Richtung könne die Hedgefonds schon bald treffen, vermeldete am 2. März: „Wir glauben, daß das ,große Abwickeln’ begonnen hat.“ Mehrere Ökonomen betonten, man sei nur deshalb unsicher, wie lange diese Abwicklung braucht, weil dieser Markt sozusagen terra incognita( Saturn/Neptun ) ist: Die Hypothekenpapiere, etwa 30 Billionen Dollar an Kreditderivaten, sowie die Hedgefonds, die diese Kreditpapiere und Derivatkontrakte kaufen, verkaufen und darauf wetten - alles ist völlig undurchsichtig, keine Regierung, keine Aufsichtsbehörde und kein Marktteilnehmer weiß, wo und wie sich die Schulden konzentrieren oder wer sie hält.
    Am 2. März wurde deutlich, daß das große Geldinstitut New Century Financial Corp. in Kalifornien vor dem Ruin( Saturn/Neptun ) steht. New Century ist der zweitgrößte Hypothekengeber an Kunden mit schlechter Bonität (Subprime-Hypotheken( Saturn/Neptun ) ), mit 40-70 Mrd.$ an solchen Risikohypotheken, und eine der größten Hypothekenfirmen überhaupt.
    Die Aktie war um 93% gefallen, und in der schriftlichen Erklärung hieß es, es gebe „erhebliche Zweifel“ an der weiteren Geschäftsfähigkeit, wenn man nicht Zahlungsaufschub von Gläubigern erhalte oder neue Finanzierungsquellen finde.
    Seit November 2006 sind etwa 25 Hypothekengeber pleite ( Saturn/Neptun ) gegangen, aber dieser Fall ist der bei weitem größte.
    Bloomberg berichtete am 5. März: „Das Schicksal der New Century Financial Corp. dürften jetzt Finanzunternehmen wie Morgan Stanley und UBS entscheiden, die sich mit mehr als 17 Mrd. Dollar für diesen Hypothekenkonzern verbürgen und dessen Anleihen zu Tausenden gekauft haben.“ Am gleichen Tag bewerteten die Händler von Merrill Lynch, Morgan Stanley und Goldman Sachs die Hypothekendarlehen und Kreditderivate ihrer eigenen Banken fünf oder sechs Stufen unter den „offiziellen“ Kreditratings, d.h. nahezu als Ramsch.
    Gleichzeitig bestätigte die Hongkong and Shanghai Banking Corp. (HSBC) am 5. März, sie habe einen Minderungsabschlag, d.h. Verluste, von 10,6 Mrd. Dollar, auf ihre faulen Hypothekenkredite von 2006 vorgenommen. ( Saturn/Neptun )
    In Wirklichkeit ist der gesamte Markt der durch minderwertige Hypotheken gesicherte Wertpapiere illiquide ( Saturn/Neptun ) geworden, denn die Zinsen liegen dort inzwischen sage und schreibe 15% über den Zinsen der US-Schatzanleihen. Die Vergabe verbriefter privater Wohnungsbaudarlehen (RMBS) auf die minderwertigen Subprime-Hypotheken sackte von Januar auf Februar um fast 60% ab. Im März konnten nicht einmal mehr die halbstaatlichen Riesen Fannie Mae und Freddie Mac oder die größten Bankabnehmer solche Hypotheken als Papiere neu auflegen. So war es fast lächerlich, daß die US-Notenbank am 5. März in Panik neue, restriktivere Richtlinien erließ.
    Spätestens am 7. März griff die Seuche der rapide steigenden „Risikoprämien“ (Zinszuschläge) für Schulden auf der Grundlage schlechter Hypotheken auf andere Schuldenmärkte über: erst Wertpapiere und Derivate auf der Grundlage von „Midprime-Hypotheken“, dann europäische Firmenanleihen und schließlich amerikanische Geschäftshypotheken.
    Immer mehr Kategorien unbezahlbarer Schulden lassen sich nicht mehr als neue Schuldverschreibungen refinanzieren. Dieser Prozeß ist nicht mehr aufzuhalten, es sei denn, maßgebliche Regierungen veranlassen eine gründliche Konkursreorganisation.


    Die finanzielle Kernschmelze richtet auch in der Realwirtschaft gewaltigen Schaden an. Am 8. März schätzte Moodys.com beispielsweise, daß die Arbeitsplatzverluste auf dem Wohnungsmarkt, der bisher einen Abbau von 25.000 oder mehr pro Monat verzeichnet, im zweiten und dritten Quartal 2007 auf 75.000 im Monat steigen werden. Der Moodys-Ökonom Mark Zandi sagte voraus: „Die meisten Darlehensgeber... werden nicht lange fackeln; sie werden die zwangsvollstreckten Liegenschaften schnell mit einem Abschlag zur Versteigerung bringen, um die Grundstücke in Bewegung zu halten.“
    Das wird die bereits sinkenden Verkaufspreise und Hausverkäufe weiter massiv drücken.


    Verluste der Hedgefonds( Saturn/Neptun )
    Mit den starken Turbulenzen auf dem undurchsichtigen Kreditderivatmarkt von 30 Bio. Dollar müssen die diesen Markt beherrschenden Hedgefonds und Banken riesige Verluste hinnehmen. Das Handelsvolumen für Indexe von Kreditausfall-Swaps auf den europäischen Märkten wurde von der Deutschen Bank und Dresdner Kleinwort „auf das Dreifache des durchschnittlichen Wochenvolumens“ geschätzt. Die Volumina auf den amerikanischen CDO-Märkten (besicherte Schuldenobligationen) sollen sogar noch größer gewesen sein. „Die Wallstreet wie die Kunden sind auf ihren Anlagen sitzengeblieben... Am Dienstag (27.Februar) ( exaktes Datum der Saturn/Neptun ) wurde bei vielen das gesamte Jahr hinweggefegt,“ berichtete Martin Schüler von der Dresdner.
    Berichte, die drei große europäische Hedgefonds (alle mit 3-8 Mrd.$ verwaltetem Kapital) am 6. März vorlegten, erlauben einen Blick auf die großen Verluste der Hedgefonds von Februar und Anfang März, als sich der Carry Trade abzuwickeln begann und die „finanzielle Desintegration“ zunahm. Die AHL Diversified Futures Ltd. der Man Group schrumpfte in der ersten Märzwoche um 8,2% und verlor 2007 bisher 7,2%. Der Futures Fund von Winton Capital verlor 5,9% im Februar, und der Enhanced Risk Fund von Transtrend sank um 4,1% im Februar.
    Als die Bank von Japan am 21. Februar die Zinsen erhöhte, stand der Yen-Carry-Trade - bzw. die Yen-Short-Position auf den Devisenmärkten - bei 97% des historischen Höchststandes. Das letzte Mal, als der Yen-Carry-Trade einen Höchststand erreichte, dann einen Einbruch erlebte und schnell „abgewickelt“ wurde, war im Jahre 1998 ( Saturn/Neptun ) , als die russische GKO-Anleihenpyramide zusammenkrachte und anschließend der große Hedgefonds LTCM seine Kernschmelze erlebte. Damals stand nach Angaben von IWF und US-Notenbank fast das ganze Weltfinanzsystem vor dem Einsturz. Der Dollar verlor bis Anfang 1999 mehr als 20% seines Wertes.
    So Paul Gallagher von der NS – Ausgabe 11/2007


    Spica dazu:
    Hinter all diesen Details und „Abwicklungen“, steht als synonym astrologisch betrachtet jene schon oft zitiierte Saturn-180-Neptun Konstellation, wie sie sich nach 1998 uns seit dem Jahr 2006 insgesamt 3 mal vorstellt:.
    1.30.08.2006
    2.27.02.2007
    3.25.06.2007
    Es sind dies die Tage der exakten Konstellation nach geozentrischen Betrachtungen. Heliozentrisch war diese Konfiguration bereits am 03.12.2006 fällig gewesen.
    Wenn man nun wissen will, wann sich der oben beschriebene Inhalt der „Abwicklung“, was ja nur ein anderes Wort für Auflösungserscheinungen ist, erneut formiert, so kommen meinem Denken nach nur folgende Tage und Zeiträume in Betracht. Was schlussfolgern läßt, das zur Sommersonnenwende um den 21.06. dieses Jahres mit erneuten wie erheblichen Verwerfungen zu rechnen ist.


    Allerdings sollte man eines nicht vergessen. Diese langsamlaufenden Konstellationen werden zwischenzeitlich immer wieder von schnelleren Planeten aus dem Programm gezogen, wenn diese mit dem Planetenbild korrespondieren. So liegt die Halbsumme der Pleitekonstellation von Saturn-180-Neptun derzeit bei etwa 19° Stier/Skorpion ( RAMC 49° - 229° ) , Grade, die zu folgenden Tagen aktiviert werden und den obigen Inhalt erneut auslösen.
    1.Um den 3.April – 12.April 07
    2.Um den 11.Mai – 16. Mai 07
    3.Um den 28.July 07
    Kombiniert mit anderen astrologischen Inhalten, die diese Inhalte entweder verstärken oder mildern, geben sie wichtige Zeiträume wie Eckdaten ab, auf die es sich zu spekulieren lohnt, vor allem für Geburtstage des 10.April – 10.August – 10.Dezember, sowie für den Jahrgang 1957
    Alles Tage an denen unser Brösel von seinem Kumpel dann Besuch erhält.


    Er hatte vier Haare, zwei Riesenzähne und eine Gurkennase. Ganz in Jeans, Schlachhose und mit megaspitzen Schuhen. Er sagt: "Moin moin – oder was? Alles klar?" und setzte sich neben mich.
    "Ich bin Werner, wer sonst?"
    Klar bist du das - meinte Brösel. Na denn proust.

    09. März 2007
    DRAMATISCHER KURSRUTSCH
    Wall Street fürchtet Immobilien-Pleite


    Die Aktie des US-Hypothekenanbieters New Century verliert dramatisch. Analysten zufolge steht das Unternehmen kurz vor der Insolvenz. Die prekäre Lage schürt die Angst vor dem Platzen der US-Immobilienblase.


    Irvine/New York - Die Aktien von New Century sind nach Gerüchten um eine bevorstehende Insolvenz erneut dramatisch eingebrochen. Am Freitag notierte das Papier des Hypothekenanbieters gegen 17.30 Uhr deutscher Zeit bei 3,16 Dollar, ein Minus von 18,35 Prozent - und ein dramatischer Wertverfall gegenüber dem 52-Wochen-Hoch, das bei 51,97 Dollar lag.


    Aktienhandel (in Chicago): Kurssturz der Immobilien-Finanzierer geht weiter
    Großbildansicht
    REUTERS


    Aktienhandel (in Chicago): Kurssturz der Immobilien-Finanzierer geht weiter
    Das Unternehmen habe einen letzten Versuch gestartet, um einen Zusammenbruch zu vermeiden, schrieb JPMorgan-Analyst Andrew Wessel. Er rechne damit, dass New Century in der nächsten oder übernächsten Woche Gläubigerschutz nach Chapter 11 anstreben könnte. Andere Experten äußerten sich ähnlich.


    New Century hatte am Donnerstag die Ausgabe neuer Kredite gestoppt und sich zunächst frisches Geld gesichert. Mit der Situation vertraute Personen gaben an, die Bank Morgan Stanley habe die Summe von mehreren hundert Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. New Century war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.


    Das Unternehmen gehört zu den größten auf dem Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen ("subprime mortgages") - das sind Kredite, die an Kreditnehmer mit schlechter Bonität ausgegeben werden. Während des Booms auf dem US-Häusermarkt haben mit derartigen Krediten viele Hauskäufer ihre Eigenheime finanziert.


    Viele der neuen Hausbesitzer, die Hypotheken mit variablen Zinsen vereinbart hatten, sollen nun höhere Zinsen zahlen. Die "zweitklassigen" Schuldner sind damit zunehmend überfordert, so wächst die Zahl der Not leidenden Kredite bei den Immobilienfinanzierern. Im vergangenen Jahr sind mehr als 20 dieser Unternehmen aus dem Markt ausgestiegen - manche freiwillig, einige nach einer Insolvenz.


    Zusätzlich wird New Century von einem Bilanzskandal erschüttert. In der vergangenen Woche hatte der Konzern mitgeteilt, dass strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn eingeleitet worden seien. Die Immobilienfirma räumte zudem ein, das Überleben könne von der Unterstützung der eigenen Gläubiger abhängen.


    Die Probleme des US-Hypothekenmarktes haben auch europäische Banken erreicht. Die Schweizer Großbank UBS hat einem Sprecher zufolge einen Kredit an New Century ausgegeben, auch die Bank Barclays soll zu den Gläubigern gehören.


    Auch die HSBC Holdings hatte jüngst einen deutlich höheren Abschreibungsbedarf für ihre US-Hypothekentochter gemeldet.


    itz/mm.de/dpa/Reuters/Dow Jones


    Spica dazu:
    Das chinesische Wort für „Krise“ bedeutet interessanterweise zum einen „Gefahr“, zum anderen aber auch „Gelegenheit“. Andere Interpretationen der chinesischen Schriftzeichenkombination sind „gefährliche Gelegenheit“ (kein Gegensatz zwischen Gefahr und Gelegenheit) bzw. „gefährliche Situation“


    Oft ist es mehr als nur interessant , sich in anderen Sprachräumen zu bewegen, das bedeutet auch, in anderen Denklandschaften unterwegs zu sein und den verschlungenen Pfaden der Sprache zu folgen. Die einen nennen es "Holzwege" wie Heidegger, die anderen Wanderungen durch Sprachlandschaften.
    Krise: ein schönes, anderes Wort für "gefährliche Gelegenheit" dem Reichtum jedes Spekulanten. Lassen sie sich von den derzeit günstigen astrologischen Vorzeichen , vom 08.03. - 18.03.07 nicht täuschen. Im tierreich ist gerade noch Fasching. Der Bär hat Spass daran, sich als Bulle auszugeben. Der zweite Absturz kommt bestimmt.

    Nachtrag zum Jahrestief der südafrikanischen Goldproduktion nach 84 Jahren.
    Eintrag erfolgte am 17.11.2004 hier im threat.
    Der Planet Uranus bewegt sich in 84 Jahren einmal um den gesamten Tierkreis. Er wird also in den oben beschriebenen 85 Jahren in etwa dort wieder stehen wo er heute 2004 steht, nämlich Anfang Fische, was auch immer das heißen mag.
    Zieht man von heute 2004/2005 diese 84 jahre ab, so erhält man zwar kein exaktes Datum aber einen zeitraum um ~ 1921 damit auch einen Inhalt und demnach auch einen ähnlichen Zeitgeschmack. In Deutschland roch es um 1921 nicht nur nach Inflation; es herrschte Inflationsgefahr und so trafen sich die damaligen Regierungschefs 1922 auf der Währungskonferenz in Genua. In Deutschland gipfelte das Währungschaos in der Währungsreform vom 15.November 1923. Folgt man nun den Lauf des Uranus durch die Zeit und zieht von 1921 wieder diese besagte 84 Jahre ab, so gelangt man in die Zeiträume um 1837. An dieser Stelle möchte ich an den 1.ten Bankrott der USA erinnern, der in den Geschichtsbüchern mit folgenden Datum angegeben ist: 20.03.1837.
    - 20.03.1837 Uranus in 05°54´ fische / Bankrotta USA
    - 15.11.1921 Uranus in 05°54` fische / Bankrotta DR
    - 10.02.2005 Uranus in 05°54` fische / Bankrotta ???
    - 2089 Uranus in 05°54´ fische


    Nimmt man diesen Uranus, der in jedem Tierkreisabschnitt etwa 7 Jahre verbleibt ( 84:12=7 ), etwa als Stundenzeiger einer überproportianalgroßen Uhr, so weiß man was die Uhr geschlagen hat. Es riecht nach dem schiefen Turm von Pisa, nach einer Währungsreform, Bankrott und Inflation. Die größeren Minutenanzeiger indes, wie etwa Jupiter, der für einen Umlauf ca 12 Jahre benötigt und demgemäß alle Jahre den Hintergrund wechselt, verweist den Betrachter auf die genauere Zeit indem er durch den Tierkreishintergrund des Skorpion verläuft wie zwischen 1922/ 1923, denn dort lagern nach meinen Recherchen im Sinne der "fremden Bestände - Haus 8 " die Schuldverschreibungen mit ihren Zins und Zinseszinslasten - die Verbindlichkeiten.


    Spica dazu:
    Bekanntlich ergibt 1923 plus 84 Jahre 2007. Die Frage ist nur, wo verbirgt sich dieser Inhalt ? So ergeben die Bankrottjahre 1837 und 1923 ( Differenz 84 Jahre ) Jahre stärkster Inflation, doch ganz gute Zeitorientierungspunkte für 2007. Natürlich ist dies nicht alles, lediglich ein zur Vorsicht mahnender Hinweis zum Zeitgeschmack.
    Die sieben Jahre die Uranus benötigt um durch den Abschnitt Fische zu wandern dauert also an. Exakt von: 11.03.2003 - 30.05.2010. Dabei kommt es jährlich mit dem Sonnetransit zu einer Auslösung des Uranusstandorts. So geschehen am Montag den 05.03.2007 Sonne = Uranus. Bernanke formulierte es am 06.03.07 nach der Finanzschockwelle so:

    Bernanke fordert mehr Regulation für Hypotheken-Firmen
    Dienstag, 6. März 2007 23:12
    FED Chairman Ben Bernanke hat den Kongress aufgefordert Hypertheken-Unternehmen wie Fannie Mae oder Freddie Mac besser zu kontrollieren. Er sieht die Gefahr, dass diese Unternehmen faule Hypotheken-Kredite anhäufen und damit die Gesamtwirtschaft beeinträchtigen könnten. Von den Gesetzgebern erwartet er deswegen rechtliche Schritte, die diesen Markt besser regulieren werden – am besten noch dieses Jahr. Ein nicht unerheblicher Teil der US Bürger hat sich im Immobilien-Boom verschuldet, um mit Häusern und Wohnungen spekulieren zu können. Diese könnte durch den schwächeren Markt für private Immobilien und einen möglicherweise unruhigen Aktienmarkt in schwere finanzielle Probleme geraten. In der Summe laufen diese Risiken in den Kredit-Portfolios von Firmen wie Fannie Mae oder Freddie Mac zusammen.


    Aber auch andere Planeten aktivieren den Uranusstandort und bringen so diesen beschriebenen Inhalt aus dem Zeitlosen in die Zeit.


    So etwa Mars am 29.04.2007 um 04:38 GT.
    Was also interessiert einen da, die von manchen Astrologen in Astrologie Heute beschriebene Rezeption? Was interessiert einen da die dort zitierte Renaissance, außer, das diese eines der verlogensten Zeitabschnitte italienischer Geschichte darstellte. Mich ehrlich geagt wenig. Soll sie bleiben wo sie ist - in der Vergangenheit.

    @alphötta
    Wir lernen ja immer weiter!? Fragt sich nur von wem?


    Cayman Islands
    Die Kaimaninseln (engl.: Cayman Islands) sind eine Inselgruppe in der Karibik und britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs.
    Ihren Namen verdanken die Inseln den hier lebenden Echsenarten, die man zu Anfang ursprünglich mit Krokodilen verwechselt hatte. Founded: 10.05.1503


    Wen wundert es dann noch, dass von insgesamt 9000 Hedgefonds 7481 – also 83% - auf den KrokodilenInseln registriert sind.

    Das Seeräuberpuzzle
    Wie der Economist kürzlich in seiner Ausgabe vom 3. Februar in einem Artikel mit der Überschrift „Britannia Redux, ein Spezialbericht über Großbritannien” angab, brüstet sich London damit nunmehr, das wichtigste Finanzzentrum der Welt zu sein und so das britische Empire in der Form der Globalisierung neu zu beleben.
    Und London ist nicht die Hauptstadt einer normalen Nation, sondern die des Commonwealth, zu denen u.a. die Cayman-Inseln, Bermudas und die Bahamas gehören. Nach Angaben der Finanzbehörde der Cayman Islands, der CIMA, sind 7481 der weltweit 9000 Hedgefonds auf den Cayman-Inseln, einer britischen Kronkolonie, registriert. Auf diesen sogenannten „off shore markets“ gibt es keinerlei Bankenaufsicht oder Regulierung durch Zentralbanken oder Regierungen. 1993 wurde hier das „Mutual Funds-Gesetz” verabschiedet, das die vereinfachte Gründung oder Registrierung von Hedgefonds in einem deregulierten System ermöglichen sollte. Ziel war es, die Cayman Islands, die schon seit dem Beginn der Blasenwirtschaft mit der Schaffung des Eurodollarmarktes ein Eldorado der unkontrollierten Kreditschöpfung waren, noch mehr zu einem Dreh- und Angelpunkt der „Finanzindustrie” zu machen.
    Seit Mitte der 90er Jahre wurde den Hedgefonds empfohlen, sich ungeachtet des Schauplatzes ihrer Finanzoperationen auf den Cayman-Inseln registrieren zu lassen, wo sie außerhalb der nationalen Gesetze und Regulierungen operieren könnten. Auf diese Weise wurde der weitaus größte Teil der Heuschrecken in die Geometrie des britischen Systems gebracht. Im Laufe der Zeit verschmolzen die Banken, die zunächst die Hauptkreditgeber der Hedgefonds waren, immer mehr mit diesen Fonds, die jetzt mit ihren Übernahmen den Reichtum vieler Nationen ausbeuten und aussaugen.



    Die Anhebung der Zinsen in Japan und der dadurch drohende Anstieg des Yen-Kurses könnten die Hauptgeldquelle der internationalen Finanzspekulation, den Yen-carry-trade, schlagartig austrocknen lassen. Das würde eine ähnliche Kettenreaktion wie im Fall von LTCM auslösen - nur daß heute die Einsätze der Spekulanten 1000 mal größer sind.
    Ungeachtet der Illusionen der genasführten Kleinanleger, die sich von den neuen Rekordzahlen der Börsen blenden lassen, und ungeachtet der Beschwörungen zahlloser Analysten, die Entscheidung der japanischen Zentralbank, die Zinsen von 0.25 auf 0.5 Prozent anzuheben, werde den sogenannten „carry-trade” nur unwesentlich beeinflussen, könnte diese Zinserhöhung eine dramatische Wirkung auf das Weltfinanzsystem haben und sogar einen systemischen Kollaps auslösen. „Denn es gibt nichts im globalen Finanzsystem, was nicht letztlich mit diesem Yen-carry-trade zusammenhängt“, so die Worte eines kontinentaleuropäischen Bankers.
    Es gibt derzeit weltweit zwischen 500 und 600 Milliarden an ausstehenden Finanzanlagen, die mit Hilfe der billigen Yen-Kredite unter Ausnutzung des Zinsgefälles getätigt worden sind. Falls der Yen in der nächsten Zeit auf Grund der Zinserhöhung zu steigen beginnen sollte, wäre der Effekt weitaus größer als 0.25 Prozent, denn die Hauptnutznießer des carry-trade sind die Großbanken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften, deren Derivatgeschäfte letztlich zu einer weltweiten Verschachtelung aller Marktsegmente geführt haben. Die gigantische Blase dieser Kasinowirtschaft muß wachsen, d.h. sie muß Profite machen, und dazu braucht sie einen kontinuierlichen Zustrom von Liquidität. In dem Augenblick, wo diese Kapitalströme auf Grund veränderter Zinsraten und Wechselkurse dazu tendieren, in die umgekehrte Richtung zu fließen, können Panik und das eingebaute Klumpenrisiko zur Kernschmelze des Systems führen. So zu lesen unter:
    http://www.solidaritaet.com/neuesol/2007/9/zepp-lar.htm


    Aus der Neuen Solidarität Nr. 10/2007


    Schockwelle erschüttert das globale Finanzsystem
    Die Spannungen auf den Weltfinanzmärkten haben sich in der vergangenen Woche entladen und eine Schockwelle ausgelöst, die das gesamte Weltfinanzsystem erschüttert. Die Kettenreaktion wird sich fortsetzen, bis das gesamte Finanzsystem am Boden liegt - oder die Regierungen in einem „Roosevelt-Reflex“ ein neues, geordnetes Finanzsystem errichten.
    In der vergangenen Woche lautete die Schlagzeile unseres Leitartikels: "Japans Zinserhöhung kann das Kartenhaus zum Einsturz bringen". Unter Hinweis auf den Yen-Carry-Trade als Grundlage der gewaltigen Spekulationsblase der Hedgefonds warnte darin die Vorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Helga Zepp-LaRouche: „In dem Augenblick, wo diese Kapitalströme aufgrund veränderter Wechselkurse dazu tendieren, in die umgekehrte Richtung zu fließen, können Panik und das eingebaute Klumpenrisiko zur Kernschmelze des Systems führen.“ Genau dies könne die Zinserhöhung in Japan auslösen.
    Kaum kam diese Ausgabe vom Drucker, erschütterte ein gewaltiges finanzielles Erdbeben die Welt: Scheinbar ausgehend von Shanghai, wo der Aktienmarkt am Dienstag um fast 9% abstürzte, wanderte die Verkaufswelle rund um den Globus und löste dort Abstürze zwischen 2 und 6% aus, in vielen Fällen den größten seit dem 11. September 2001.
    Die Sprecher der Finanzwelt gaben die Linie aus, das alles sei bloß eine „Korrektur“ und weiter nichts Schlimmes geschehen, doch bei genauerem Hinsehen ergibt sich ein anderes Bild. Einerseits ist der Finanzmarkt Shanghai so klein, daß ein Absturz um 10% an sich kein weltbewegendes Ereignis ist. Aber tatsächlich hat sich nach der japanischen Zinserhöhung einiges geändert.
    Ein Finanzberater, der zu den weltweit besten Kennern des Yen-Carry-Trade gehört, sagte dazu: „Der 27. Februar wird als ein sehr wichtiger Tag betrachtet werden. Ob das zu einem gewaltigen, schnellen Finanzkollaps führen wird, oder ob er sich über anderthalb Jahre hinzieht wie bei der Asienkrise 1998 - heute könnte der Beginn einer finanziellen Implosion sein.“
    Die Struktur des Carry Trades mache es unmöglich, das wahre Ausmaß dieser Geschäfte an der Leistungsbilanz abzulesen. Er schätze alleine das Volumen des Yen-Carry-Trades auf eine Billion Dollar. Und wenn sich die Kurse der Carry-Trade-Währungen plötzlich ändern, müßten die Händler ihre Positionen abwickeln, was dann weitere plötzliche Veränderungen an anderer Stelle nach sich ziehe. Und genau dieser Prozeß kommt jetzt in Gang.
    Am 1. März stiegen die Carry-Trade-Währungen - das ist neben dem Yen vor allem der Schweizer Franken - deutlich gegenüber Pfund, Euro und Dollar, aber auch den Währungen der Länder, in die die Carry-Trade-Gelder geflossen waren. Dabei wurde auch die wichtige Marke von 155 Yen zum Euro unterschritten. Der Dollar-Yen-Kurs sank über Nacht von 118,56 auf 117,04. Gegenüber dem südafrikanischen Rand stieg der Yen um 2,9%, gegenüber der türkischen Lira um 2,7% und gegenüber der isländischen Krona um 2,2%.
    Aber auch diese Krise ist vermutlich selbst bereits eine Folgewirkung des Platzens einer weiteren spekulativen Finanzblase - die des Marktes der amerikanischen Wohnimmobilien und der damit verbundenen Hypotheken, insbesondere der minderwertigen („subprime“) Hypotheken. In den letzten Wochen kam es fast täglich zu Pleiten von Firmen, die auf die Vergabe von Hypotheken an Kunden mit geringer Bonität spezialisiert waren. Das Wall Street Journal schrieb dazu am 27. Februar: „Das Schlimmste steht den Hypothekengläubigern vielleicht noch bevor, und das könnte die Nervosität der Investoren vermehren.“ Wenn die Haushalte mit Subprime-Hypotheken weiter Probleme hätten, diese Schulden zurückzuzahlen, müßten die Hypothekengeber höhere Rückstellungen für Verluste aus faulen Krediten machen, was die Gewinne schmälere, und dies wiederum könne ein Sinken der Aktienkurse und eine Einschränkung der Kreditvergabe auslösen. Durch diese vom amerikanischen Subprime-Markt ausgehende Kreditverknappung entsteht eine Spannung in den globalisierten Finanzmärkten, die sich dann am schwächsten Punkt entlädt - z.B. in Schanghai, wo die Behörden am Tag vor dem Absturz schärfere Regulierungsmaßnahmen in Kraft gesetzt hatten, die dann einige Investoren zum Abzug veranlaßten.
    Spica dazu:
    Betrachtet man das Geschriebene, vergleicht es mit dem Datum und dem beobachtbaren Geschehen am internationalen Kapitalmarkt, so sticht dem Astrologen, so er denn lesen kann, sofort der Umstand ins Auge, das exakt an diesen Tag, ( wie weiter oben minitiös erläutert wurde ) die oft beschriebene Saturn/Neptun Konstellation fällig war. Fällig, mit einer Genauigkeit von nur 2 Stunden in 36 Jahren.
    Ich beschrieb die Konstellation bereits 2003 als Austrocknung ( Saturn ) des Kreditozeans ( Neptun ). Damit gibt uns die Konstellation, die sich am 25.Juni 2007 um 18:57 GT wiederholt und sich zum letztenmal bilden wird, einen Inhalt preis, der in ihr liegt: Sie deutet mit aller Macht auf den Yen-Carry Trade hin.. Ja man könnte sogar sagen, dass dieser Yen-Carry Trade diese Konstellation ist, sich aber hinter dieser Konstellation des Bankrotts und Betrugs ( MR ) Finanzkrokodile verbergen. Die MR beschreibt diese Konstellation als „Inseldasein“und wie uns die Texte preis geben, spielen hier die britischen Cayman-Inseln eine herausragende Rolle.

    Vielen ist inzwischen mein Bilddenken ein wenig vertrauter, so dass zumindest diesen klar sein dürfte, wer oder was auf den Krokodilsinseln west. Briten? Ja, natürlich auch, aber wie man sieht auch Krokodile und Piraten. Sie haben ähnlich wie vor hunderten von Jahren, diese Inseln unter dem Wind zu ihrem Lager erklärt. Nachschub mit Frischwasser erfolgt offensichtlich aus dem fernen Japan. Wie man weiss segeln die modernen Piraten nicht mehr unter alter Flagge über die Weltmeere – sie fliegen mit einer Art Geisterschiff von Ort zu Ort wie im fliegenden Holländer. Eine schöne gute Nachtgeschichte für abenteuerlustige Buben. Was wäre aber eine Seeräubergeschichte ohne den brühmt berüchtigten vergrabenen Goldschatz? Langweilig. Wir dürfen also gespannt sein.

    http://www.caymanislands.co.uk/europe/

    1923 plus 84 ergibt: Inflation.


    Dieser eintrag erfolgte am 23.04.2006 21:02


    Zitat

    Schön, wie sich das von mir 2003 identifizierte Szenario, fast wortwörtlich in den Nachrichten wiederfinden läßt. Warum sich das Szenario von 1923 im Jahr 2007 ähnelt wissen die Goldseitenleser schon seit geraumer Zeit. Weil es mit der nach 84 Jahren wiederkehrenden Umlauf des Planeten Uranus durch die Fische und dem Jupiter durch den Skorpion korrespondiert. Fehlt jetzt nur noch die Nadel des Marses. wie anno 1839 und dem 1.ten US Staatsbankrott.


    Und was findet sich heute zu lesen?


    Südafrikas Goldproduktion fällt auf 84-Jahrestief


    Johannesburg 07.03.07
    Wie die südafrikanische Kammer für Minen mitteilte, ging die Goldproduktion in Südafrika im vergangenen Jahr um 7,5 % zurück und lag damit auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 1922. Damals probten die Minenarbeiter den Aufstand.


    Im vergangenen Jahr wurden so 8,85 Mio. Unzen Gold produziert, 2005 waren es noch 9,56 Mio. Unzen. Die höchste Jahresproduktion wurde im Jahr 1970 erreicht, damals wurden 32,13 Mio. Unzen gefördert.


    Spica dazu:
    Das nenne ich persönlich eine wertvolle Astrologie. Einfach, genial, was, wann, wer, was, wo! Und, wer schrieb sonst noch außer Spica daürber?
    Kenne niemand.

    Silberfuchs und Homm13
    Genau das ist das Problem bzw das Schwierige. Man kann nicht nur astrologische Fakten aufzählen, sondern man muss diese für andere auch deuten und deren mögliche Auswirkungen so formulieren können, dass ein Nichtastrologe diese auch nachvollziehen kann - wenn man bock hat.
    Manchmal verweis ich halt auch auf astrologisch Interessantes, mit dem wiederum nur der in der Astrologie Bewanderte etwas anfangen kann. Damits schön bunt bleibt hier im threat
    Gruss spica

    Der Geldfluss in die USA ist versiegt
    Bush hat das echte Kapital Amerikas aufgebraucht
    von William A. M. Buckler, Australien - aus http://www.Zeit-fragen.ch


    Der Nettozufluss von ausländischen Geldern in langfristige US-Staatsanleihen ist im Dezember 2006 auf 15,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Dies ist der schwächste Zufluss in beinahe fünf Jahren.
    Wo ist euer Geld? Wir brauchen es!


    Diesem Zufluss steht der Bedarf der USA nach ausländischen Geldern gegenüber. Etwa 3,5 Milliarden US-Dollar sind an jedem Werktag notwendig, um das gegenwärtige Haushaltsdefizit zu finanzieren, das in den ersten drei Quartalen des Jahres 2006 auf beinahe 875 Milliarden jährlich gestiegen ist. Da es im Inland keine Spargelder gibt, haben die USA im Rest der Welt eine starke Nachfrage entwickelt und global etwa 70 Prozent der zur Verfügung stehenden Spargelder absorbiert. Aber jetzt stockt der Zufluss in die USA.
    Wie in einem Ausschuss des US-Senates berichtet wurde, würde bereits eine leichte Verringerung dieses Zuflusses, ein Stop oder gar die umgekehrte Entwicklung – von einem Rückfluss ganz zu schweigen – zu einem Zusammenbruch des US-Dollars führen.
    Die harten Tatsachen zu den Handelsbeziehungen der USA


    Im Jahr 2006 betrug das Defizit der Handelsbilanz der Vereinigten Staaten 836 Milliarden US-Dollar, der fünfte Weltrekord der USA in Folge. Für Industrieprodukte stieg das Handelsbilanzdefizit der USA auf 536 Milliarden US-Dollar und war daher höher als das Rekorddefizit der USA von 504 Milliarden USDollar aus dem Jahr 2005.
    Länder ohne Werkzeuge sind dumm


    Die Investitionsausgaben der USA sinken drastisch. Die Abnahme der Investitionsausgaben der USA ist in den letzten drei Quartalen insbesondere im Hinblick auf neue Ausrüstungen gewaltig. Im Durchschnitt der letzten neun Monate des Jahres 2006 bewegten sich diese Ausgaben um lediglich 1,4%, verglichen mit einer jährlichen Rate von 9,5% in den vergangenen zwei Jahren. Was die USA tun, ist das Gegenteil von Kapitalismus.
    Das US-Finanzministeriumspricht Klartext


    Die Finanzmärkte der USA wurden von einem Bericht aus dem US-Finanzministerium auf dem falschen Fuss erwischt, laut dem im Dezember ein Nettoabfluss von 11 Milliarden Dollar stattgefunden habe. Das US-Finanzministerium berichtete weiter, dass die Käufe von Anlagepapieren und Schuldverschreibungen durch ausländische Investoren von geprüften 84,9 Milliarden US-Dollar im November auf netto 15,6 Milliarden US-Dollar zurückgegangen sind. Wenn kurzfristige US-Wertpapiere hinzugenommen werden, haben ausländische Investoren im Dezember Anlagen im Wert von netto 11 Milliarden US-Dollar verkauft.
    Ausländer halten derzeit US-Finanzpapiere aller Arten im Gesamtwert von mehr als 14 Billionen US-Dollar. Wenn sie das Vertrauen in ihre Investitionen in den USA verlieren und beginnen würden zu verkaufen, gäbe es keinen wie auch immer gearteten Weg, das vielleicht grösste finanzielle Debakel aller Zeiten zu verhindern.
    Wenn der Geldfluss aufhört


    Wenn das Geld aufhört, in das US-Finanz system hineinzufliessen, werden sich als erstes die internen Kreditbedingungen innerhalb der USA verschlechtern, weil das früher hineingeflossene Geld nicht mehr da sein wird. Es kann nicht mehr ausgegeben oder weiter verliehen werden. Wenn die amerikanische Nationalbank unter Bernanke etwas dagegen unternehmen will, wird sie diese fehlenden ausländischen Mittel ersetzen müssen.
    Wenn die Nationalbank das nicht tut, werden die Geldmärkte der USA selbst reagieren, und die US-Zinssätze werden steigen.
    Als zweiter Effekt innerhalb des US-Finanzsystems werden die Preise und Werte von US-Wertpapieren aller Arten fallen. Die bisherige Auslandsverschuldung in Höhe von einer Billion US-Dollar wird nicht mehr vorhanden sein. Der dritte Effekt wird die Nachfrage nach US-Dollars sinken, und zwar weltweit, weil Nachfrage in Höhe von fast einer Billion US-Dollar wegfällt.
    Es ist keine Veränderung in Sicht – es sei denn, die USA ändern ihre Politik


    Wenn die USA nicht handeln und ihre Politik hinsichtlich der Staatsverschuldung und der Geldmenge ändern, wird die US-Kreditmaschinerie weiterhin neue Staatskredite hervorbringen, die natürlich in entsprechende Staatsausgaben münden. Da ein Teil dieser Ausgaben in ausländische Wirtschaftsgüter fliesst, wird das massive Haushalts- und Handelsdefizit der USA nicht gross abnehmen. Der gegenwärtige Abfluss von US-Dollars wird sich fortsetzen, dies aber bei geringerer weltweiter Nachfrage nach Dollar. Das wird einen Einfluss auf den Geldwert haben. Dem Dollar steht weltweit ein Wertverlust bevor.
    Wenn das ausländische Geld das Land verlässt


    Die 11 Milliarden US-Dollar, die dem US-Finanzsystem im Dezember entzogen worden sind, werden wahrscheinlich im «Lärm» der täglichen Finanzmärkte untergehen. Aber wenn dieser Abfluss auf 50, 100 und 500 Milliarden US-Dollar pro Monat ansteigen sollte, wäre das US-Finanzsystem ebenso wie der Dollar in schrecklichen Schwierigkeiten. Die jüngsten weltweiten Berichte sagen, dass ausländische Inhaber US-amerikanischer Wertpapiere derzeit mehr als 14 Billionen US-Dollar an derartigen Papieren halten. Die USA halten ihrerseits mehr als 9 Billionen US-Dollar an derartigen Werten im Ausland, Wertpapiere und Realien. Die Differenz macht die weltweite Nettoverschuldung der USA aus, die derzeit auf 4,1 bis 4,7 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
    Wenn ihr verkauft – werden auch wir verkaufen müssen


    Wenn die derzeitigen Inhaber von US-Finanzwerten einen sich beschleunigenden Verkauf starten würden, müssten die USA darauf reagieren, indem sie ebenfalls beginnen, ihrerseits ihre ausländischen Finanzwerte zu verkaufen, einfach um das Bargeld zu bekommen, um dem auswärtigen Ausverkauf zu begegnen. Darin liegt die eigentliche weltweite Gefahr. Diese Situation könnte leicht in einem gegenseitigen und immens zerstörerischen weltweiten Ausverkauf enden. Genau diese Art von Ereignis war in den frühen 1930er Jahren so total zerstörerisch. Die Tatsache, dass wechselseitig über die Landesgrenzen hinweg die Rückzahlung von Krediten verlangt wurde, führte zu einem massenhaften Verkauf von Wertpapieren aller Arten. Darauf folgten Notverkäufe realer wirtschaftlicher Werte, was zu deren Preisverfall führte. Im Gesamtergebnis führte dies dazu, dass auch viele gesunde Kredite und in der Folge auch gesunde Wirtschaftsunternehmen zusammenbrachen. Das wiederum untergrub die Basis der Banken und anderer Kreditgeber, und sie brachen ebenfalls zusammen.
    Auf des Messers Schneide


    Die Weltwirtschaft ist wie ein Auto, das auf einer Klippe entlanggesteuert wird und von einer Seite zur anderen schwankt – mit den USA am Steuer. Wenn die USA den Fuss vom Gaspedal ihrer Kreditmaschinerie nehmen, wird das die US-Rezession auslösen, die sie seit so langer Zeit zu vermeiden versuchen. Wenn die Ausländer ihr Geld aus der US-Wirtschaft und dem US-Finanzsystem abziehen würden, hätten ihre Aktionen denselben Effekt, und die US-Rezession wäre da. Alle gültige Wirtschaftstheorie und die Geschichte zeigen, dass eine solche Rezession unvermeidlich ist. Um sie abzuwehren, können die USA die Aufblähung ihrer Kreditaufnahme weiter beschleunigen und ihr Handelsbilanz- und Haushaltsdefizit noch mehr aufblasen, wofür sie aber Ausländer brauchen, die weiterhin kaufen und ihrerseits den USA Geld leihen.
    Das ist das, was passiert ist, seit die USA im Jahr 2000 mit einer Rezession geflirtet haben und die Nationalbank unter Greenspan darauf mit einer Zinssenkung bis auf 1,0% reagiert hat, was zu einer Beschleunigung der Kreditaufnahme durch die USA führte.
    Wirtschaftliche Konsequenzen eines US-Handelsumschwungs


    Die zunehmende Verschlechterung der US-Handelbilanz macht eine tiefe Rezession innerhalb der USA absolut unabwendbar, sobald die ausländischen Geldgeber mit dem Geldverleihen aufhören und statt dessen anfangen, ihr Geld wieder abzuziehen. Und das Problem hört nicht bei den USA auf. Die Länder, die auf die Exporte in die USA angewiesen sind, um ihre eigene nationale Wirtschaft in Gang zu halten, werden auch eine Rezession erleben. Diese «komplementären» Rezessionen in den USA und in vielen Exportnationen in der ganzen Welt werden sich gegenseitig nähren. Es ist traurig, aber wahr, dass das bereits eine sichere Tatsache ist und auch in Zukunft sein wird. Sie steht fest seit dem Zeitpunkt, als die USA sich auf den Weg immer grösserer Kreditausweitung begeben haben. Nachdem die USA diesen Weg einmal eingeschlagen hatten, stand das Endresultat fest. Die Frage ist nur noch, wann es eintreten wird.
    Grundlegend für die Beantwortung dieser Frage ist der globale Geldfluss. Beobachten Sie diese Geldströme, sie sind der entscheidende Indikator.
    Wo ist das verdiente Geld?


    Die Unternehmen des Standard & Poor-500-Index haben ihre Gewinne seit 2002 zweistellig steigern können. Dies ist nun zum ersten Mal nicht mehr gelungen. S & P sagt, diese Gesellschaften bleiben hinter ihren eigenen Einkommenserwartungen zurück, und zwar in einer Geschwindigkeit, die man seit zwei Jahren nicht gesehen hat. Das Gewinnwachstum im letzten Quartal ist bei den S & P-Unternehmen unter 10%. Das bedeutet, dass eine 18 Quartale andauernde Periode von zweistellig wachsenden Gewinnen offenbar beendet ist. Die Erwartungen für das erste Quartal (dieses Jahres) werden zurückbuchstabiert. Thomson Financial schreibt, dass Analysten, die befragt wurden, von einer 4,6%igen Einkommenssteigerung ausgehen. Vor nur zwei Monaten waren es noch 8,7 Prozent. Mit Einnahmen, die sich im ersten Quartal halbieren, begibt sich die Börse auf ein gefährliches Territorium.
    Geopolitik bei wachsender Rezessionsgefahr


    Die ganze Welt schaut nun sehr genau hin. Sie schauen in Europa, in Japan, in Russland und in China. Es ist eine historische Wahrheit, und sie hat für alle Imperien gegolten – und die USA sind ein Imperium mit ihren vielen Militärbasen, die über die ganze Welt verstreut sind –, dass der Rest der Welt gespannt auf die ersten Anzeichen von Schwäche des Imperiums wartet, bevor er selber zuschlägt. Eine Rezession in den USA wäre ein solches Zeichen. Kein Weltreich in der Vergangenheit hat es geschafft, obenzubleiben, ohne eine harte Wirtschaft im Rücken.
    Präsident Bush hat diese Wirtschaft verschwendet. Er hat das echte Kapital Amerikas aufgebraucht.•


    Quelle: The Privateer, Nr. 572, Februar 2


    Spica dazu:
    Wen´s interessiert. Ich habe heute schon die nächsten Termine wann der Geldfluss in die USA erneut versiegen wird. Ob er ganz ausbleiben wird kann ich nicht genau sagen, aber der Geldfluss aus dem Ausland in die USA wird sich drastisch reduzieren. Wie schrieb ich 2004 für 2006/2007? Der Kreditozean trocknet aus. Nun, Niedrigwasser hat der Geldfluss bereits gehabt. Das nächste Rinnsal kommt bestimmt.
    Wenn einer von euch einen Hedgefondmanager kennt, der mit Devisen spekuliert, lasst es ihm wissen. Natürlich betrifft diese Konstellation ja dann auch die Gold- und Edelmetallfreunde. Das wird erste Sahne.


    gutso
    Nein, das meinte ich weniger. So´n Horoskop ist ja auch rückwärts zu lesen. Daten von 1998, 1986, 1929 müßten also ebenso in diesem einen Zeitschnittpunkt - wie auch zukünftige enthalten sein. Denn auch hier gilt: Der nächste Einbruch kommt bestimmt.

    Daten, Fakten, Hintergründe und dei exakte Uhrzeit zum "Crash"


    28. Februar 2007 17:07
    Inside Wall Street
    Kein Crash, aber eine Warnung


    von Lars Halter, New York

    Am Mittwoch erholen sich die amerikanischen Börsen ein wenig von den Verlusten des Vortages. Nachdem der Dow am Dienstag zeitweise mehr als 500 Punkte eingebüßt und mit einem Minus von 416 Punkten geschlossen hatte, klettern die Blue Chips nun wieder. Die Stimmung auf dem Parkett ist ruhig – man hat schon Schlimmeres gesehen.

    Was nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass am Dienstagnachmittag kurzzeitig Panik herrschte. Nachdem die Blue Chips den halben Tag lang mit einem satten Minus gehandelt hatten, krachte der Index gegen 15 Uhr Ortszeit binnen weniger Sekunden durch alle Böden: Um 14:58 Uhr stand der Dow auf der großen Anzeigetafel über dem Parkett der New Yorker Börse noch mit 289 Punkten im Plus, um 14:59 Uhr waren es 467 Punkte, um 15:00 schließlich 546 Punkte.

    Was war passiert? Die Index-Wächter bei Dow Jones berufen sich, worauf Skeptiker gleich in den ersten Minuten getippt hatten: Einen Rechenfehler. Schon seit 14 Uhr hätten die Computer unter der Last eines Rekord-Volumens geächzt, so Unternehmens-Sprecherin Sybille Reitz. Knapp eine Stunde später sei dann ein Rechner ganz ausgefallen, dann hätte kurzzeitig die Gewichtung der Aktien nicht mehr gestimmt – mit den bekannten Auswirkungen.

    Nichtsdestotrotz: Ein Minus von 416 Punkten zum Handelsschluss war kein Fehler, sondern das Ergebnis eines einigermaßen chaotischen Tages, an dem Anleger tiefe Kursstürze in China zum Anlass genommen hatten, ihre Bestände an US-Papieren zu verkaufen – geplant hatten viele das schon lange. Schließlich war es für die US-Märkte zuletzt seit Mitte Juli in gerader Linie bergauf gegangen. Der Dow-Jones-Index legte in dieser Zeit um satte 20 Prozent zu, die größte „Korrektur“ (man mag es gar nicht so nennen) war ein Mini-Rückzug im November, als die Blue Chips binnen drei Tagen um 1,7 Prozent nachgaben.

    Nun also die Wende. Überraschend ist, dass der Ausverkauf am Mittwoch nicht weitergeht. Denn angesichts der Konjunkturdaten der letzten Wochen – dazu gehören die schwachen Zahlen zu BIP und Produzierendem Gewerbe am Mittwoch ebenso wie die einige Tage zurück liegenden Daten zu Immobilienmarkt, Automobilsektor, Verbraucherausgaben und eine zu erwartende Krise im Hypothekengeschäft – ist eine Korrektur am Markt überfällig.

    Mehr aber auch nicht. Von einem Crash spricht in New York niemand, und es wäre auch schlicht falsch. Ein Crash wird meist definiert als ein Kursverlust um mehr als 10 Prozent, und davon war man am Dienstag auch zur schwersten Stunden weit entfernt. An historische Crashs reichen die Dienstagsverluste ohnehin nicht hin. Zur Erinnerung: In 1929 hatten die Blue Chips binnen dreier Tage um fast 25 Prozent nachgegeben, binnen zweier Monate um 40 Prozent. Und 1987 büßte die Wall Street am Schwarzen Montag 22,6 Prozent ihres Wertes ein.

    Mit solchen Bewegungen ist zur Zeit nicht zu rechnen, unabhängig von Bewegungen in China und von Rezessions-Warnungen von Ex-US-Notenbankchef Alan Greenspan. Vor einer Korrektur aber nimmt sich die Börse in acht. Wer dieser Tage die günstigen Einstiegskurse nutzt und nach den Dienstags-Stürzen Papiere zukauft, der prüft sein Portfolio in den nächsten Tagen minütlich, um im Zweifelsfall rechtzeitig aussteigen zu können.


    Spica dazu:
    Der errechnete AC entspricht Gradgenau GWB AC: 8° Löwe. Was meint denn alphötta, Tschonko und gutso dazu? Ist doch eine interessante Beschreibung, mit Minutengenauer angabe. Interessant zumal, denn über den DC rennt dann diese Tage - also Freitag den 09.03.07 der laufende Mars.
    Wie ich sehe stammt der Bericht vom 02.02.2007 um 17:07. Dreimal dürft ihr raten, wann Neptun/Saturn, von dem schon soviel die Rede war fällig war?
    Antwort: Am 28.02.2007 um 17:01 NYT
    Na wenn das nicht genau ist. Pünktlicher als jede Bundesbahn.

    Nato startet Offensive gegen Taliban
    Die Nato-geführte Internationale Schutztruppe Isaf hat ihre Frühjahrsoffensive gegen die Taliban im umkämpften Süden Afghanistans begonnen. Die bislang größte Isaf-Operation richtet sich auch gegen den Drogenhandel.


    Die Isaf teilte am Dienstag mit, die ersten Kräfte der "Operation Achilles" hätten ihre Positionen gegen 5 Uhr Ortszeit in der Provinz Helmand bezogen. Auf dem Höhepunkt werde die Operation mehr als 4500 Isaf-Soldaten und knapp 1000 afghanische Sicherheitskräfte umfassen.


    Spica dazu:
    Die "Operation Achilles" startete heute morgen 05:00 bei einer gradgenauen Sonne/Uranus Konjunktion für die in der MR neben der Manie auch die räuberischen Larve steht. Die Larven stammen von einer Fliegenart ab, die ihre Eier in fremdes Fleisch legt um es von diesem fremden Organismus ausbrüten zu lassen. Ein grauenhafter Vorgang, aber existent, der zum Ziele hat zunächst vom Leben ( Sonne ) des anderen zu profitieren um es letztendlich zu zerstören durch Okkupation ( Uranus ) bzw. fermdes Leben zu okkupieren. Was übrigbleibt sind leere Hüllen. Mit dieser Operation Achilles - jenem mythischen Helden - den seine Mutter an den Füssen haltend kopfüber in den Unterweltsfluss Styx tauchte, um unverwundbar zu sein, hat die Operation natürlich einen Schwachpunkt: Die allseitsbekannte Achillesferse.


    Zum Krankheitsbild der Manie
    siehe Beschreibung bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Manie


    Eine Manie (v. griech.: ¼±½¯± manía = die Raserei) ist eine affektive Störung und verläuft meist phasenweise. Der Antrieb und die Stimmung sind in einer Manie weit über dem Normalniveau ( wie dieser Tage zu sehen war )


    Fazit:
    Gestern schlüpften die Larven aus ihren Nestern und es kann durchaus vorgekommen sein, dass sich da Einer für einen Anderen hielt-ält, bzw meint dieser auch wirklich zu sein und sich dann so wie dieser verhält.- und das trifft nicht nur in Afghanistan zu. Dort kämpfen nämlich gebürtige Afghanen gegen andere, die so tun als seinen sie Afghanen.
    Ölpipeline hin oder her - In Wirklichkeit ist es ein Kampf um Identität. verlorener europäischer ( englischer ) Geister, die als ISAF Truppen getarnt im Hindukusch nach ihrer verlorenen Identität suchen müssen.( War nicht Opi auch schon hier? ) Getreu nach dem Motto: Na wo sind denn die Originale alias Talipanesen die sich unserem Befall entziehen wollen? Das zumindwest verrät einem die Sonne/Uranus Konstellation.

    mesodor39

    Zitat

    Ja und. Was ändert sich dadurch? Nichts. Absolut Nichts


    HANDELSBLATT, Montag, 5. März 2007, 14:41 Uhr
    Aktienhandel Frankfurt


    Yen-Aufwertung sorgt an Börsen für Schockwellen
    Knapp zehn Jahre nach Beginn der Asienkrise breiten sich aus Fernost erneut Schockwellen über die globalen Finanzmärkte aus. Nachdem in der vergangenen Woche ein massiver Kursrutsch an der Börse Schanghai den Anfang gemacht hatte, sorgte am Montag die anhaltende Aufwertung des Yen für weitere Turbulenzen.
    http://www.handelsblatt.com/ne…sen-fuer-schockwellen.htm


    Spica dazu:
    Und was sagst jetzt dazu, sechs Tage später? Geschockt?
    Es ist erstaunlich wie schnell die Stimmung umschlägt, vor allem wenn die zahlreichen Kommentare vieler Analysten der vergangen Vorwoche hörte. Da geört schon ne Portion Mumm dazu, bei seinen Mutungen und Investments zu bleiben.

    Rückblick und zeitliche Bestimmung.
    Eintrag vom 05.01.2007
    Hang Seng und der weise Mann aus China.

    Zitat

    Begleitet werden all diese zeitlichen Auslösungen von einem Rücklauf des Merkur am 15.02. - 08.03.07 im Fisch, dessen Rücklauf wiederum den Saturn des HS aktiviert. Summasummarum eine hohe Konzentration verschiedener kosmischer Faktoren in Bezug auf den HS. Auslöser für einen Kursrutsch könne eine Verknappung der Liquidität sein - entweder durch geldpolitische Schritte Chinas oder neue Ängste vor einer Zinserhöhung in Japan sein, sagte Hartnett


    Beides traf, wie wir sahen, zu. Zinserhöhung in Japan und Kursrutsch in diesen angegebenen Zeitrahmen. Der heutige Kursrutsch von 4% tut sein übriges.
    http://www.daxomat.de/index.php?page=2&chart=184


    Und was meinte die Astroboerse des Astroforums dazu?
    http://www.astroforum.ch/forum…7&nh=&bereich=Astroboerse

    Zitat

    Im März sieht es weiterhin relativ günstig aus, wenn auch nicht mehr ganz so positiv wie im Januar.


    ...relativ, moderat, positiv.....naja.

    In the Slaughterhouse - oder das lustvolle Abschlachten.
    Goldinvest
    Ja, habe das selbe Problem. Ich nahm den Dow weil dieser als "Leitwolf" gilt und schrieb unter diesen Graph, das sich die anderen Indizes entsprechend dem Dow verhalten werden. Das tun sie nun. Was den HUI anbelangt - den Index der 17 ungehedgten Goldminen - so geh ich halt einfach nach den gefundenen Inhalten vor und nicht nach einem "Bauchgefühl" wie manch andere Eingeweihten, die Bauchnabelschau betreiben und dies dann als Denken - oder Astrologie ausgeben. Habe diesbezüglich im Vorfeld auch einige Fachleute hier aus dem Forum zu ihren Meinungen und markttechnischen Kenntnissen befragt, ob es da irgendwelche marktechnischen Muster gäbe, die sich meiner Kenntnis entziehen. Ergebnis: Nein. Also bleibe ich bei den von mir aufgestellten "Regeln" der Bewertung - schließlich ist Gesetz - Gesetz. Hinzu kommt, man muss sich ja entscheiden und festlegen, was was bedeutet.
    Viele vertreten ja die Meinung, das es die Goldminen mit in den abgrund reisst. Das wiederum denke ich überhaupt nicht und sehe - nun mal längerfristig betrachtet - diese Rücksetzer als Nachkaufgelegenheiten an. Für die Zeit danach, mein ich. Etwa wie diese Firma Silverwheaton, die am 23.08.1994 gegründet wurde und am 01.12.2004 bei 0,77 $ an die Börse ging. Also 300 beim HUI um den 10.03.07 halte ich für durchaus erreichbar und dann muss man halt schauen ob diese untere Linie hält.
    Im übrigen war Gestern Purim - ein hoher Feiertag in der jüdischen Religion zudem Geschenke ausgetauscht werden, man ausgelassen und heiter feiert.

    In the slaughterhouse.


    05.03.2007 - 08:04 Uhr
    FTD: Asiens Börsen geraten massiv unter Druck


    Die Aktienmärkte in Asien sind mit kräftigen Kursverlusten in die neue Woche gestartet. Der Nikkei-Index in Tokio fiel am Montag unter die Marke von 17.000 Punkten. Händler machten den starken Yen, schwache Vorgaben der US-Börsen und die anhaltende Verunsicherung der Anleger dafür verantwortlich.
    Der 225 Werte umfassende Nikkei schloss 3,34 Prozent im Minus bei 16.642 Punkten. Es war der größte prozentuale Tagesverlust seit neun Monaten. Der breiter gefasste Topix verlor 3,42 Prozent auf 1662 Zähler. Ähnlich sah es an den anderen Börsenplätzen aus: In Südkorea ging es 2,7 Prozent bergab und in Hongkong - alias Hang Seng - knapp drei Prozent, bei ~18865.
    Taiwan verlor 3,74 und Singapur gar 4,5 Prozent.


    Händler hatten die Entwicklung schon vor Börsenbeginn vorausgeahnt. "Heute wird es weh tun", hatte etwa Shinji Igarashi von Chuo Securities gesagt. "Es gibt wirklich überhaupt keine Gründe, zu kaufen." Lim Chang Gue von Samsung Investment Trust in Seoul sagte: "Es scheint irgendetwas Schlimmes zu passieren, aber es gibt keinen eindeutigen Grund. Das Unwissen macht die Lage schlimmer und so verkaufen die Leute einfach nur noch."


    In Schanghai gab der chinesische SSE Composite 3,5 Prozent nach. Der dortige Kurssturz am Dienstag hatte für Verunsicherung bei den Anlegern weltweit gesorgt und zu den größten Verlusten seit 2001 geführt. US-Notenbankchef Ben Bernanke und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten die panikartigen Verkäufe jedoch als unbegründet bezeichnet und von einer nicht grundlegenden Änderung des Markttrends gesprochen.


    Schwarze Woche in den USA


    Der Yen kletterte am Montag gegenüber dem Dollar auf seinen höchsten Stand seit drei Monaten. Dies belastet die Gewinne japanischer Exporteure, die im Dollar-Raum erwirtschaftete Erlöse zurück in die Heimatwährung transferieren.


    Für die Verluste ( heute ) am Montag den 05.03.2007 werden erneut auch die so genannten Carry Trades verantwortlich gemacht. für Mesedor39


    Dabei leihen sich Anleger Geld in niedrig verzinsten Währungen wie dem Yen und legen die Mittel in Hochzinswährungen wie Euro oder Dollar an. "Hedge-Fonds-Manager und Spekulanten, die Aktien mit Geld aus Carry Trades gekauft haben, müssen ihre Aktien jetzt verkaufen, um ihre Währungspositionen zu schließen", sagte Kenichi Hirano von Tachibana Securities.


    Der Dow Jones hatte am Freitag ein weiteres Prozent verloren, die Nasdaq 1,5 Prozent. Im Wochenverlauf büßte der Dow 4,2 und die Nasdaq 5,85 Prozent ein. Das war die schwärzeste Woche in den USA seit rund vier Jahren.


    Spica dazu:
    "Es scheint irgendetwas Schlimmes zu passieren, aber es gibt keinen eindeutigen Grund. Das Unwissen macht die Lage schlimmer und so verkaufen die Leute einfach nur noch." Dies zur heutigen Tageskonstellation Sonne-000-Uranus - der Kreislaufunterbrechung. "Händler hatten die Entwicklung schon vor Börsenbeginn vorausgeahnt." Wow, wie rechtzeitig!

    Betrachtet man die Graphik für den Dow 2007 by spica, den ich hier um Weihnachten hier reinstellte, so muss ich feststellen, dass die Astrologie, wie ich sie betreibe durchaus seine Berechtigung als Prognosetechnik hat, sie ist nicht absolut, doch treffsicher, und das Monate im voraus. Da können ihre Gegner nun sagen was sie wollen oder sich über soviel mittelalterlicher Dummheit in aufgeklärter Manier süffisant äußern. Spica zumindest ist ein Leitstern.
    Natürlich ist nicht jeder Astrologe, der sich als solches bezeichnet Astrologe, auch das dürfte den threatlesern inzwischen klar geworden sein. Wie in jeden Beruf gibt es gute "Automechaniker" und schlechte Automechaniker. Aber, was will man machen, wenn sich Leute in diesen Bereich vorgedrängt haben und ihre Meinugn zum Besten geben? - man muss damit leben.
    Wie waren also die Prognosen dieser Leute für Februar und März? Teils erfasst einen da das kalte Grauen. Ich freu mich natürlich - gar keine Frage - weil Ort, Preis und Zeit wiedereinmal eine prognostizierte Einheit bildeten. Aber bitte, jetzt nicht dann gleich Astrologiegläubig werden, das hat mit Glaube nämlich nichts zu tun, sondern mit Deutung - siehe Klimabär, capiche?
    http://magazine.web.de/de/them…er-ins-Freie,f=slzza.html
    Eintrag vom 06.02.07

    Zitat

    Was aber will einem das angefügte Foto sagen, dessen Finger auf den Mond zeigt. Ist nicht am 04.03.07 eine Mondfinsternis. Ja, ja, die Bildsprache. Im Zazen aber gibt es ein Sprichwort: Der Finger der auf den Mond zeigt - ist nicht der Mond selbst