Beiträge von Lord Vetinari

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    Original von Donk


    Das einzige Problem ist wohl, dass die Überweisungen dann später vom selben Konto kommen.


    War noch nie ein Problem.
    Ich hab 4 verschiedene Namen immer vom gleichen Konto bezahlt. Gab noch nie Probleme.
    Ich glaube langsam, die Kundenbetreuerinnen werden nach Provision bezahlt. Würde einiges erklären. Dann isses denen wurscht, Hauptsache sie machen Umsatz.

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    Original von juergenlangen


    Nicht alle Preise haben sich ver x-facht, und manche Produkte sind auch im Wert erheblich gestiegen. Nicht nur Autos und Computer, auch Wohnungen sind heute anders ausgestattet als vor 27 Jahren. 27 Jahre .. da braucht man eine Inflationsrate von nur 2,6% und dem Wert der Wärhung zu halbieren, oder 4,1 % um ihn zu dritteln.


    Einigen wir uns auf halbieren, das kommt dann wohl auch mit den offiziellen Inflationsstatistiken hin.


    Lebesmittelpreise sind die letzten 25 Jahre stark gesunken! Und heutzutage sind bestimmte Lebesmittel zu Preisen im Supermarkt erhältlich, davon hätten unsere Eltern vor 25 Jahren nur träumen können.
    Die Mieten sind rauf. Stagnieren aber etwa seit 10 Jahren (mit Ausschlägen noch oben und unten)
    Die Nebenkosten sind exorbitant rauf! (steigende Abgabenlast)
    Autos sind um ein vielfaches teurer geworden (schau doch mal in deine Nachbarschaft, wer denn noch einen neuen Wagen fährt. Und den spätestens nach 5 Jahren ersetzt. Merke: KAUFEN! Nicht finanzieren oder leasen (also nur Mieten und nicht selber besitzen))
    Versicherungen, Sprit usw sind stark nach oben.
    Computer sind verhältnismäßig billig im Vergleich zu früher (siehe auch den offiziellen Warenkorb, anhand dessen die Inflationsrate ermittelt wird. Dummerweise kaufe ich mir nicht jedes Jahr nen neuen Computer...)


    Ach ja, die Inflationsrate:
    http://www.destatis.de/indexrechner.htm
    Wenn du dir mal die Zusammensetzung des Warenkorbs ansiehst, wirst du feststellen, daß da ein Haufen Dinge drin sind, die du im täglichen Leben nicht unbedingt jeden Tag brauchst (um es vorsichtig zu formulieren).
    Lebensmittel, Miete, Abgaben/Kosten, Heizöl, Sprit usw brauchst du aber schon.
    Seit ca 4-5 Jahren nehmen die Löhne in diesem Land nicht mehr zu. Vergiß die Lohnerhöhungen der IG Metall, im Mittelständischen Bereich sind die wenigsten in der Gewerkschaft (und das sind die größten Arbeitgeber in Deutschland! Nicht unsere DAX-10-Unternehmen). Ach ja, die Großunternehmen: Die haben ihre Arbeitnehmer einfach "sozialverträglich" entsorgt (klingt besser als "keine neuen Einstellungen nach Rente/Entlassung"). Und zB die Autoindustrie stellt die neuen Arbeitskräfte tw über firmeneigene Zeitarbeitsfirmen ein oder beschäftigt nur noch Kräfte nach dem VW-Modell (5000x5000; ihr erinnert euch? 5000 Arbeitskräfte für 5000 Mark brutto). Wenn du nen Job suchst, arbeitest du auch für 2500 € brutto 40 Stunden die Woche, auch wenn dein VW-Alt-Kollege am Band nebenan nur 28,5 Stunden in 4 Tagen abrbeitet (deswegen hieß der VW auch unsprünglich wohl mal KdF...)
    Faktisch hatten wir die letzten Jahre wenig bis keine Lohnerhöhungen (einzelne Branchen aushgenommen). Die Unternehmensgewinne der DAX-100-Unternehmen der letzten 3 Jahre geben davon auch ein gutes Zeugnis ab.
    Und jetzt laß ich mich nicht zu den Preiserhöhungen seit der Euroeinführung aus, sonst sitze ich morgen abend noch am Rechner...


    Und was den Preis von Gold betrifft: Da geb ich Jürgenlangen absolut recht: 16.400 Euro sind also keineswegs Kurse, bei denen man nach Gewinnmitnahmen rufen muss.

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    Original von juergenlangen
    Und die Autopreise haben sich nur verdoppelt, wenn man realistischere Modellvergleiche macht: z.B. den damalien 280S mit dem heutigen E200 Kompressor vergleicht: der hat nicht weniger Platz, bessere Fahrleistungen und -Eigenschaften, eine bessere Ausstattung ... und verbraucht wohl gerade die Hälfte vom letzten Vergaser-Modell bei Mercedes (SE war damals noch was besonderes mit E= Einspritzer). Somit relativiert sich auch der gestiegene Spritpreis erheblich.


    Also: vergleichen wir E200 mit 280S 40.000 DM mit 40.000 Euro. Ergebnis:


    Sorry, aber das ist Schwachsinn. Du kannst die S-Klasse der 70er nicht mit der E-Klasse aktuell vergleichen (dazu noch eine 0815-Eklasse mit einer Luxuslimousine der damaligen Zeit). Und vergiß den Quatsch mit Platz, Fahrleistungen usw. Wie willst du den Preisvergleich bei Porsche anstellen? Hat heute 300 PS, damals hatte er um die 150. Willst du den alten 911 etwa mit einem Boxster vergleichen? Ebenfalls Quatsch!
    Diese Austattungs-, Fahrleistungsmerkmale waren für ihre Zeut der Standart, heute ist der Standart eben höher, das hat einfach was mit gestiegenen Bedürfnissen und auch der Weiterentwicklung zu tun. Vergleich heute einfach mal den billigsten VW Golf mit dem billigsten VW Golf der 70er. Du würdest dich wundern...
    Dein erster Autovergleich von oben paßt da schon viel besser! Weil die Werte in der richtigen Relation zueinander stehen.

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    Original von py-ro
    Also ich stehe der Münze skeptisch gegenüber. Für meine Definition muss der Preis für eine Anlagemünze möglichst dicht am Spot liegen. Je näher, desto besser - und desto attraktiver die Anlagemünze, und sei sie auch so hässlich wie der Maple... 8)
    Den meisten Rohstoff für's Geld lautet meine übergeordnete Devise, wenngleich ich am liebsten jeden einzelnen silbernen Maple in einen 1oz-Stanzbarren tauschen würde, was jedoch preislich realitätsfern wäre. :(


    Politiker: Schafft die 19% bzw. 7% auf Silber ab und beflügelt damit den Handel!! Je mehr EM sich im Land befindet, wenn die Party losgeht, desto besser. Das sollte doch selbst diesen Trantüten einleuchten...


    Doch genug Off-Topic und zum Fazit: Eine derart limitierte Auflage, bei der selbst im Vorfeld schon von Sammlerwerten gesprochen wird, kann man nicht als Anlagemünze akzeptieren. Die Zukunft wird zeigen, was mit den Auflagestärken sowie den Preisen passiert. Dann sehen wir weiter!


    Sehe ich genauso. Daher kommen für mich auch die modernen Schweizer Goldmünzen nicht in Frage, da viel zu teuer. Mit einem Aufschlag wie bei den bundesdeutschen 100 Euronen kann ich ja noch leben, aber sonst...

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    Original von Kmc1
    Ich habe am Dienstag den KMS Canada und den 1/20 Maple online bestellt. Dadurch das der 1/20 Maple versandkostenfrei ist, ist auf der Online-Rechnung 0,00 Versandkosten angegeben, der KMS wurde aber einzeln versendet mit einer eigenen Rechung mit 2,50€ Versandkosten. Würdet ihr die Versandkosten bezahlen?


    mfg


    War bei mir genauso. 1/20 ML und Silber-ML-KMS bestellt (auf 1x). Ich hab die Versandkosten bezahlt!
    Warum?
    Der Gold ML war ohne Versandkosten. Der kanadische KMS trotz der Versandkosten noch unter dem Silberwert nur des ML.
    Ich habe auf 4 Adressen bestellt, allerdings immer mit meinem eigenen Namen (mein Nachname ist auch ein gebräuchlicher Vorname...Tauscht man halt durch...) :D Hab halt die Hausnummern um eine Nummer weitergeschoben. Die Rechnungsnummern der letzten 4 Bestellungen lagen insgesamt nur 10 Nummern auseinander!!!! Da merkt der Dümmste, daß Mehrfachbestellungen vorliegen.
    Und heute waren 2!!! KMS in einem Päckchen, obwohl online nur einer bestellt wurde/werden konnte.


    Da weckt man doch keine schlafenden Hunde nur wegen 2,50 Euro. ;)


    PS: Hab hier inzw so rund 16 Kanadische Dollar in Kleingeld rumliegen. Wenn das so weitergeht, muß ich da drüben noch Urlaub machen... :P

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    Original von mesodor39


    aber nur fast vollständig.


    Übrigens eine sehr interessante Geschichte.


    Weißt du, wieviel Stücke es gibt? Und was die heute wert sind?
    Was für ne interessante Geschichte gibt´s dazu?


    Geb ich dir uneingeschränkt recht!
    Noch ein Hinweis:
    I.d.R. wissen aber doch einige, daß man Gold/Silberbug ist, sowas bekommt auch der Freundeskreis im Lauf der Zeit mit. Und da kann es nicht schaden, ein Schließfach zu haben. Muß ja nicht unbedingt was anderes drin sein außer Geburtsurkunden, Familienstammbuch und Versicherungsunterlagen... :D :D :D Solange die anderen das glauben, das es voll Gold ist, reicht´s doch schon.

    Ritterwacht:
    Deinen Ausführungen sind nicht schlecht, aber ich denke die meisten hier spielen wirklich das "worst case" Szenario durch. Und ob man da mit EC/KreditKarten noch was abheben kann, ist die Frage.
    Dein Argument mit den Währungskonten im Ausland ist was anderes. In der heutigen Zeit ja überhaupt kein Problem mehr. Aber sag mir eines: Welche Währung? Wo leg ich die Konten an? Vor allem, wenn ich eigentlich gar nicht weg will... Wenn´s richtig kracht, kracht´s überall. Schließlich hängt fast jede Währung der Welt inzw am Dollar.
    Hab vor einer Woche meine Dollarbarreserve komplett zurückgetauscht (und in Silber konvertiert), das Zeug wurde von Jahr zu Jahr weniger wert. Werd´s mit meinen Schweizer Franken genauso machen. Haben in 3 Jahren auch ca 10% verloren (ja ja, die sichere Schweiz).

    Tauscht die Bundesbank (bzw deren Filialen) eigentlich die Münzen auch zurück? Also konkret ich will die 5er, gibt die Bundesbank die wieder raus. Daß sie die Teile zurücknehmen, weiß ich (hab ich auch schon gemacht).
    Hat das hier schon mal jemand versucht?
    Nur so als Gedankenspiel, wie man evtl zum Nennwert an größere Mengen rankommt.


    Glaubst du wirklich, was du da schreibst?
    Und wenn ich mich nicht irre, gab es damals bei den Amis einen festgesetzten Kurs, zudem die Goldmünzen zurückgenommen wurden bzw von privat an den Staat zurückverkauft werden mußten (s. Buch von Lips). Der atsächliche Kurs war höher.
    Schon mal drüber nachgedacht, daß man den Besitz von Gold UND Silber verbieten könnte?
    Mal davon abgesehen, daß deswegen niemand sein Zeug rausgeben würde und von Privat zu Privat (C2C auf neudeutsch) deswegen trotzdem weiter mit Gold und Silber gehandelt werden würde. Die Nazis haben den Goldbesitz auch verboten. Hat´s bei den Privatleuten was genützt? Die haben einfach nichts an den Staat abgegeben. Im ersten Weltkrieg in der Kriegseuphorie hat´s noch funktioniert (Gold gab ich für Eisen...).
    Bankenpleiten:
    Wenn mein eigener Banker (übrigens auch ein Goldbug und in seiner Bank verantwortlich für den Bereich) mir davon abrät Edelmetalle in der Bank zu lagern (was ich über kurz oder lang auch beherzigen werde, noch hab ich ein Schließfach), gibt mir das zu denken.
    Vergiß den Konkursverwalter. Wenn diese oben durchgespielten Szenarien mal eintreffen, kommt keiner mehr von uns in eine Bank rein. Geschweige denn an sein Gold/Silber/Geld ran. Wen willst du denn im Zweifelsfalle verklagen? Die Banker? Die haben ihre Banken doch in die Pleite geführt. Und sind im Zweifelsfalle besser und vor allem früher informiert als wir. Glaubst du ernsthaft, da fallen ein paar Kilo Gold noch ins Gewicht? Außerdem zeigt das Studium der Geschichte, daß gerade diese Klientel unbeschadet aus solchen Geschichten raus kommt. Wahrscheinlich horten sie seit Urzeiten selber...


    Bin auf konstruktive Antworten gespannt!
    Ich mag diesen Thread, erweitert den Horizont ungemein (das ist NICHT ironisch gemeint)

    Ok, hab´s herausgefunden, ein Anruf beim Zoll hilft weiter: :rolleyes:
    Differenzbesteuerung gilt nicht für folgende Zollpositionen: 7106; 7108; 7110 und 7112
    Hier die Aufschlüsselung:
    7106 Silber (einschließlich vergoldetes oder platiniertes Silber), in Rohform oder als Halbzeug oder Pulver
    7108 Gold (einschließlich platiniertes Gold), in Rohform oder als Halbzeug oder Pulver
    7110 Platin, in Rohform oder als Halbzeug oder Pulver
    7112 Abfälle und Schrott von Edelmetallen oder Edelmetallplattierungen; andere Abfälle und Schrott, Edelmetalle oder Edelmetallverbindungen enthaltend, von der hauptsächlich zur Wiedergewinnung von Edelmetallen verwendeten Art

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    Original von Goold
    Der Klassiker der Differenzbesteuerung ist der Gebrauchtwagenhandel. Das System ist mir auch geläufig und ist absolut sinnvoll.


    Bedenken habe ich nur, weil für Edelmetalle ausdrücklich die Differenzbesteuerung gesetzlich ausgeschlossen ist. Da im Gesetz auf bestimmte Posititionen des Zolltarifs verwiesen wird, wäre es allerdings möglich, dass z. B. Sammlermünzen (kein Anlagegold) keine Edelmetalle in diesem Sinne darstellen und deshalb für die Münzen die Differenzbesteuerung anwendbar wäre. Genaue Klärung wäre somit nur mit dem Zolltarif möglich.


    Wir scheinen in derselben Branche zu sein. :D
    Kann mich deiner Meinung nur anschließen, dummerweise find ich nichts zum Thema Zolltarif.

    Zitat

    Original von Goold


    Ich dachte immer, dass für Edelmetalle die Differenzbesteuerung nicht möglich wäre (vgl. § 25 a Abs. 1 Nr. 3 Umsatzsteuergesetz).


    Das ist mir auch nicht ganz klar. Ich finde vor allem nirgends die Vorschriften für den Zolltarif. Bzw eine Liste sämtlicher Positionen. und 25a/1/3 bezieht sich auf bestimmte Positionen des Zolltarifs.
    Andererseits müssen die Münzhändler ja wohl irgendwie USt abführen. Und das geht wohl nur mit 25a. Stell dir vor, du kaufst ne Münze für 1000 von Privat an und verkaufst die dann brutto für 1100 weiter. Da zahlst du ohne Differenbesteuerung drauf (19% aus 1100 sind 176 Euro)