Beiträge von leonardoma

    Ah, dann war anliegendes Anliegen wohl vor der Lektüre von Prechters Buch! :D Ich denke aber Prechter liegt falsch. Der PRofi benötigt zwei Dinge: Eine Strategie und noch wichtiger, viel Geduld!

    Das Anliegen kam nicht vor, sondern nach der Lektüre von Prechters Buch (welches ich gerade verliehen habe und nicht nachsehen kann). Er empfiehlt dort glaube ich 15 - 20% Edelmetallanteil (falls es doch anders kommt, als er erwartet). Allerdings hat er die Edelmetalle bei einem Stand von 300 USD (Gold) empfohlen. Habe das Buch ein paar Jahre später gelesen. Das Buch ist allerings US-lastig, gibt aber viele Tipps für die Sichrung des Vermögens in einer Depression.

    ja ich kenne die fundamentalen Argumente (Inflationsschutz, Werterhalt, etc.) aber diese Argumente ziehen anscheinend überhaupt nicht mehr.

    Inflationsschutz zieht nur in einer Inflationsphase, nicht in einer Deflationssphase.


    Werterhalt? Siehe mein Zitat aus R. Prechters Buch, was ich schon vor über einem Jahr gepostet habe.


    Die Edelmetallpreise wurden in den vergangenen Jahren mit Aktien, Immobilien, Anleihen, Rohstoffen durch die hohe Liquidität aufgeblasen. Jetzt kommen sie durch Deflation zurück. Gold hat sich bisher noch ganz gut gehalten, aber der Absturz wird m.E. noch kommen.


    Prognose: Mindesten minus 50% von jetzigem Niveau

    Der kleine Mann leidet - z.B. als einer von 5 Mill. Arbeitslosen - schon lange vor Beginn dieser Krise -....;
    vielleicht auch oder gerade deshalb weil unsere Entscheidungsträger den Globalisierungswahn wie auch die EU und den € so forsch vorangetrieben haben.


    gruß goldzeit

    Aha - und ohne Kreditbubble hätten wir weniger Arbeitslose gehabt ... 8| Wer es glaubt, der wird sich demnächst wundern, wenn die Kreditbubble abgebaut wird ...


    Am besten machen wir es wie in der DDR und wählen die Linkspartei. Dort gab es wenigsten keine Arbeitslosen ... 8|

    Wer ist die ganze Welt ?
    Es wird eher nicht so kommen, dass "gerechterweise" diejenigen unter dem Platzen der Kreditbubble leiden, die davon profitiert haben !

    Fast alle haben davon profitiert. Auch der "kleine Mann" in Deutschland. Durch die Exporterfolge konnten Sozialversicherung, staatliche Leistungen etc. trotz überalternder Bevölkerung auf relativ hohem Niveau gehalten werden und es wurden - trotz Konsumflaute in Deutschland - Arbeitsplätze geschaffen, bzw. erhalten.


    Der "kleine Mann" wird leiden und die Vermögenden tun es bereits jetzt (auch wenn sie es besser verkraften können).

    Z.B. die Porsche-Dichte ist hier wesentlich hoeher als in D. Die Hersteller werden das bald zu spueren bekommen.

    Das spüren sie bereits heute. Ich meinte aber nicht nur die Autoindustrie, sondern auch andere Sparten. Wir liefern u.a. Maschinen nach Asien mit den Produkte für die USA produziert werden, etc. etc.


    Von der Kreditbubble in den USA hat die ganze Welt protifitiert und nun muss sie auch - gerechter weise - unter dem Platzen leiden.


    Wir Deutsche sind natürlich so viel besser als die AMIS. Nur müssen wir hunderte Milliarden Steuergelder bereitstellen, dass unsere Banken nicht kollabieren.

    ...die freundlichen Angebote sind bereits in vollem Gange: "...verzichte auf 30 % Brutto oder du wirst gegangen".
    Reaktion des Betroffenen: muß ich annehmen...ich bin 50 Lenze alt und war mein ganzes Berufsleben Banker: O-Ton "...ich kann doch nichts anderes !!!"... :wacko:

    Naja, besser als arbeitslos ...


    Nur wer 30% weniger bekommt, der konsumiert auch weniger, etc., etc. ...

    Das Collaps-O-Meter von Hr Eichelburg sollte ab und an mal aktualisiert werden:


    http://www.hartgeld.com/collapse-o-meter.htm


    Zitat: US-Dollar kollabiert gerade :wall:


    Silber in Dollar:


    http://sparda.is-asp.com/forum…mm=SLV.FX1&kunde=20265ext


    Gold in Dollar:


    http://sparda.is-asp.com/forum…mm=GLD.FX1&kunde=20265ext


    Euro in Dollar:


    http://sparda.is-asp.com/forum…=EURUS.FX1&kunde=20265ext


    Öl in Dollar


    http://sparda.is-asp.com/forum…m=XWTI.FX1&kunde=20265ext


    Im Moment kollabiert so einiges :D. Wer den Dollar dazu zählt, der muss ein großes Brett vor dem Kopf haben.

    ...und ich dachte, das wären neue Jobs für flexible Investment-Bankerinnen... ?)
    ...aber mal im Ernst: womit /mit welchem Geschäftsmodell gedenken eigentlich unsere Banker(-innen) demnächst überhaupt Gewinne generieren zu können???... :hae:
    ...wohin mit der Banken-, Banker-, Bankerinnen-Blase ???... 8|

    Es wird zu restriktiveren Kreditvergaben und risikoarmen Investments kommen. D.h. viele Banker dürfen sich auf Arbeitslosigkeit einstellen. Aber nicht nur die. Die "böse USA" war für einen großen Teils des Wirtschaftsaufschwungs verantwortlich, von dem wir Deutsche durch Exporte profitiert haben.


    Einer Bekannten, die in Luxemburg arbeitet und die kürzlich ihren Job wechselte, wurde schon angedeutet, dass sie demnächst gehen "darf".

    - Der Dollar hat seit Jahresanfang gegenüber dem Euro um 10% zugelegt, insbesondere in den letzten Monaten gab es starke Wertsteigerungen des Dollars


    - Der Dollar hat seit Jahresanfang gegenüber Gold etwa den gleichen Wert. Allerdings muss man für Gold An- und Verkauf 5% abziehen. Weiterhin brachten kurzlaufende US-Staatsanleihen eine Kurssteigerung und Zinsen


    - Seit Anfang des Jahres bis heute hat Gold gegenüber US-Dollar solche Wertschwankungen erfahren, dass es über 20% von seinem Top verloren hat.


    Welches Investment war also am sichersten :hae:


    Vielleicht Silber? :D

    Zur Vollständigkeit auch hier mein Posting von August 07:



    Ich zitiere Robert Prechter aus dem Buch "Besiege den Crash" (glaubt,


    dass eine Depression, d.h. deflationärer Crash - ähnlich wie ab 1929


    bevorsteht):




    "Die meisten Goldverfechter behaupten heute, Gold und Silber seien eine


    <Absicherung gegen Deflation>, eine <Absicherung gegen einen


    Krieg> und eine <Absicherung gegen deine Depression>; die


    historischen Zahlen stützen diese Behauptung nicht. Der Preisverlauf im


    Jahre 1931 ist aufschlussreich, weil der zeigt, dass sich der


    Silberpreis mitten in der Depression ein Jahr lang erholte und die


    Erholung mit einem starken Ausschlag nach oben endete, der auf


    Panikkäufe schließen lässt. Die damaligen Anleger waren wie die


    heutigen davon überzeugt, Silber böte während der Währungsprobleme


    Trost gegen den Trend. Sie erinnerten sich an die Performance des


    Silberpreises in den schweren Inflationsjahren 1914 - 1919. Auf


    ähnliche Weise denken die heutigen Edelmetallenthusiasten an die


    inflationären 70er Jahre. Jedoch waren die wirklichen Probleme der 30er


    Jahre deflationärer Natur, und damit ist auch jetzt zu rechnen. Der


    "Ansturm auf das Gold" Anfang der 30er Jahre ist eines der stärksten


    Argumente, auf die sich die Goldverfechter stützen. Aber sie erzählen


    selten die ganze Geschichte. Ich vermute den Grund, warum die Menschen


    damals Gold kauften, in der Tatsache, dass die US-Regierung den


    Goldpreis auf 20,67 US-Dollar pro Feinunze festgelegt hatte. Während


    alles andere einbrach, stieg der relative Wert des Goldes, und der


    Wertzuwachs war auch noch garantiert. Wer hätte da nicht gekauft? Wenn


    der Staat den Preis irgendeines anderen Stoffes festgeschrieben hätte,


    dann hätten die Menschen stattdessen in diesen investiert. Der


    Goldpreis ist heute - wie der Silberpreis in den 30er Jahren - den


    freien Marktkräften unterworfen und kann somit in einer Deflation des


    US-Dollar sinken. Ich kann nicht garantieren, dass das geschehen wird;


    ich kann nur feststellen, dass man kaum behaupten kann, die Geschichte


    liefere Indizien, die etwas anderes besagen."




    Zur Info: Während der Depression von 1929 bis 1933 verlor Silber über
    50% des Wertes in Dollar und war vorher nicht annähernd so stark
    angestiegen wie in den letzten Jahren.




    Zuletzt sahen wir auch Panikkäufe beim Gold ... 8|

    d bleibt eben ein DRAMA. Das, was Du behauptest stimmt nicht... das zum Thema, könnt ihr diesem DRAM glauben, der nur Behauptungen aufstellt -die dazu noch frei erfunden sind- und sonst nichts?!


    best regards
    BAAL

    In der angehängten Tabelle fehlt u.a. die Purchasing Power des Dollar. Und wenn Silber über 50% gegen Dollar an Wert verloren hat, dann hat die Purchasing Power des Dollar entsprechend zugenommen. D.h. es war nicht gerade clever sich mit Silber einzudecken.

    Hier nochmal mein Posting von August 2007:




    Ich zitiere Robert Prechter aus dem Buch "Besiege den Crash" (glaubt,
    dass eine Depression, d.h. deflationärer Crash - ähnlich wie ab 1929
    bevorsteht):






    "Die meisten Goldverfechter behaupten heute, Gold und Silber seien eine
    <Absicherung gegen Deflation>, eine <Absicherung gegen einen
    Krieg> und eine <Absicherung gegen deine Depression>; die
    historischen Zahlen stützen diese Behauptung nicht. Der Preisverlauf im
    Jahre 1931 ist aufschlussreich, weil der zeigt, dass sich der
    Silberpreis mitten in der Depression ein Jahr lang erholte und die
    Erholung mit einem starken Ausschlag nach oben endete, der auf
    Panikkäufe schließen lässt. Die damaligen Anleger waren wie die
    heutigen davon überzeugt, Silber böte während der Währungsprobleme
    Trost gegen den Trend. Sie erinnerten sich an die Performance des
    Silberpreises in den schweren Inflationsjahren 1914 - 1919. Auf
    ähnliche Weise denken die heutigen Edelmetallenthusiasten an die
    inflationären 70er Jahre. Jedoch waren die wirklichen Probleme der 30er
    Jahre deflationärer Natur, und damit ist auch jetzt zu rechnen.
    Der
    "Ansturm auf das Gold" Anfang der 30er Jahre ist eines der stärksten
    Argumente, auf die sich die Goldverfechter stützen. Aber sie erzählen
    selten die ganze Geschichte. Ich vermute den Grund, warum die Menschen
    damals Gold kauften, in der Tatsache, dass die US-Regierung den
    Goldpreis auf 20,67 US-Dollar pro Feinunze festgelegt hatte. Während
    alles andere einbrach, stieg der relative Wert des Goldes, und der
    Wertzuwachs war auch noch garantiert. Wer hätte da nicht gekauft? Wenn
    der Staat den Preis irgendeines anderen Stoffes festgeschrieben hätte,
    dann hätten die Menschen stattdessen in diesen investiert. Der
    Goldpreis ist heute - wie der Silberpreis in den 30er Jahren - den
    freien Marktkräften unterworfen und kann somit in einer Deflation des
    US-Dollar sinken.
    Ich kann nicht garantieren, dass das geschehen wird;
    ich kann nur feststellen, dass man kaum behaupten kann, die Geschichte
    liefere Indizien, die etwas anderes besagen."






    Zur Info: Während der Depression von 1929 bis 1933 verlor Silber über 50% des Wertes in Dollar und war vorher nicht annähernd so stark angestiegen wie in den letzten Jahren.


    Momentan sehen wir auch Panikkäufe beim Gold ... 8|

    Hoffe es lieber nicht, denn dann werden wir in den nächsten 5 Jahren wohl den Krieg aller Kriege erleben um die Wirtschaft wieder zum laufen zu bekommen.

    Ich hoffe es selbstveständlich nicht. Ich halte es allerdings für sehr wahrscheinlich. An einen Krieg deshalb glaube ich nicht.


    Ich denke es kommt zu Massenarbeitslosigkeit und Armut in USA und Europa.

    das bedeutet im umkehrschluss, dass das Gold an Wert gegenüber dem DOW zunimmt... Und da eine solche Hyperdeflation nunmal nur funktioniert, indem großen Mengen Geldes nominal vernichtet werden, könntest du mit einer Cash Strategie ziemlich blöd fahren... Was, wenn die Kohle auf der Bank verschwindet? Oder das restliche Umlaufende Bargeld für ungültig erklärt wird? Gold hat da schon Vorteile, einen hast du gerade selbst genannt...

    Es bedeutet aber auch, dass Bargeld gegenüber dem Dow noch viel mehr an Wert zunimmt. Du könntest also mit einer Edelmetall-Strategie ziemlich blöd fahren. Diejenigen, die auf Silber gesetzt haben, fahren nicht besonders gut im Moment ...


    Das umlaufende Bargeld wird für ungültig erklärt? 8| Da ist ein Goldverbot wahrscheinlicher ...


    Meine Kohle ist nicht auf der Bank, sondern beim Bund und bei mir im Tresor.

    Liebe/r leornadoma,
    ich möchte ja nicht ungeduldig wirken. Es wäre aber nett, wenn du auf meine Antwort (Nr. 13015 hier im Schräd) noch antworten würdet. Delphin ist sicher auch daran interessiert.
    Grüße
    Connor

    Reg dich ab. Ich kann doch nichts dafür, wenn bedrucktes Papier immer mehr wert wird als Dein Silber.


    Bin übrigens nicht blind. Ich kann auch Schriftgröße 12 lesen. Hab das jetzt erst gelesen. War der Meinung die könnten noch verkaufen. Offensichtlich war das ein Irrtum. Das ändert allerdings nichts an meiner Meinung über deutsche Händler, die sich durch größere Spreads bereichern.

    Rezessionsängste lassen Dow einknicken:
    http://www.ftd.de/boersen_maer…ow-einknicken/426272.html
    Gruß Henry

    Nicht nur den Dow, auch Öl und sonstige Rohstoffe und - wie erwartet - Silber "den sicheren Hafen" (wie so manch einer dachte)... :D


    Der Chf ist - wie erwartet - im Höhenflug:


    http://sparda.is-asp.com/forum…=EURHS.FX1&kunde=20265ext


    der ungarische Forint dagegen im Sturzflug


    http://sparda.is-asp.com/forum…=HUFVS.FX1&kunde=20265ext

    Wir befinden uns m.E. am Anfang eines langen Bärenmarktes. Von Aktieninvestments würde ich z.Zt. generell absehen.


    Das Forum hier ist sehr edelmetalllastig. Besser Du fragst mal bei wallstreet-online.


    Ich kann Dir nur sagen wie ich z.Zt. investiert bin:


    20% Edelmetalle (davon 15% Silber, Rest Gold), 35% Tagesgeldanleihe Bund, 5% Bundesanleihe Schweiz, 40% Bargeld im Tresor


    Eigenes, schuldenfreies Haus setze ich voraus. Überhaupt sollte man keine Schulden haben.