Beiträge von woernie

    ...so wird's kommen , wie in dem Chart hier. Bis wir neue Hochs sehen , wird noch ein bisschen Zeit verstreichen, aber unter das 62 er ( 21 ) werden wir kaum fallen. Maximum-risk (pain) wäre das 76 er und ~ 14 $. Wird alles schneller gehen als Du denkst , Deine €uronen werden welken und verfaulen , genau wie Deine Dollar falls Du welche hast, Du wirst den Kursen nachschauen und jammern, zagen und wehklagen... denn oben an der Spitze des zweiten grünen Pfeiles steht nicht 100, nee, da steht dausend !
    :thumbsup:


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    Die aktuelle Chart-Situation ist in der Tat beaengstigend. Doch sieht es nach starker Manipulation aus: Die Korrelationen zu anderen Assets sind derart verzerrt in den letzten Tagen, dass - zusammen mit der ueblichen vollstaendigen Neutralisation der Bewegung um Weihnachten im neuen Jahr - recht gute Chancen fuer einen echten Konter bestehen. Ich kann mir aber noch einen weiteren schwachen Tag sehr gut vorstellen.


    Danach ein m.E. lohnender Pull-Back, vorerst nicht mehr...


    Allen viel Glueck
    Hedda



    Hallo Hedda, danke für Deine Einschätzung, die ich wie meistens , ich lese auch gerne in Deinem Thread [smilie_blume] , teile.
    Die Korrelationen zu anderen Assets mögen wirklich verzerrt sein, aber eine Korrelation steht doch wie eine EINS: die negative zum USD.




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    Dir auch viel Glück ! :) Und allen anderen natürlich auch.

    ...ganz schwieriges Thema. Umsatz ist natürlich immer Ausdruck wirklicher Interessen. Dort wo Umsatz stattfindet tragen die Leute ihr Geld auf den Markt und investieren oder nehmen es vom Tisch weil sie verkaufen. Die einen weil sie meinen die Zeit sei reif für höhere, die anderen für niederere Kurse...Für die EM Märkte gibt es meines Wissens keine verlässlichen indikativen Zahlen , bzw. der Markt ist so heterogen, dass die 'Beurteilbarkeit' nach gängigen charttechnischen Regeln nicht möglich ist. Faktisch ist es aber so, dass im Futuremarkt das spekulative Interesse , gut abgebildet im Open interest eine entscheidende Auuswirkung auf die nominalen Gesamtvolumina hat. Logo ! Fällt das open interest gehen Spekulanten auus dem Markt und die Commercials haben den Spielplatz (mehr) für sich. Was Preisbeeinflussungen wiederum leichter macht.....Einzig bei den 'Derivaten' auf den Gold-/Silberpreis wie die einschlägigen ETF's macht es für mich Sinn die Volumina zu beobachten, weil sie das Interesse der weltweiten ' Kleinspielerschar ' zeigen. Eher ein 'Stimmungsindikator'. Jede Unze die wir ( Investoren ) physisch erwerben und die in unseren Tresoren verschwindet ist auch Umsatz . Umsatz der nicht erfasst wird, der aber langfristig betrachtet enorm wichtig und preisbildend ist, weil er das Angebot nachhaltig verkleinert. Also zusammengefasst: ich habe keine Ahnung wie man das EM Volumen einigermaßen 'normiert' in Betracht ziehen soll bzw. kann.

    Woernie:


    WENN man noch irgendwas glauben kann, was über Gold und Silber veröffentlicht wird (inklusive CoT der CFTC), war dieser "Jahresendeinbruch" keine "normale Korrektur", sondern eine ziemlich dreiste Kursmanipulation bei niedrigsten Umsätzen.


    Ich weiss nicht was die Charttheorie dazu sagt, ich würde aber sagen, je mehr Umsatz desto wichtiger ist ein Preis. Konsequenterweise müsste man also die Preiskurven gewichten. Z.B. ist für einen GD200 eine 28 USD mit 10.000 Kontrakten Umsatz genauso wichtig, wie eine 35 mit 100.000 Kontrakten Umsatz. Von daher wird die Chartanalyse zumindest erschwert.
    Dass man Kursmanipulationen bei niedrigem Umsatz durch Charts nicht vorhersagen bzw. ausschliessen kann, sollte auch klar sein. Nur bleiben ja diese Dellen ewig erhalten und beeinflussen damit auch die Zukunft des Charts (und hoffentlich auch die Zukunft des Preises, sonst hat sich Chartanalyse nämlich erledigt).



    Wef, schon klar...ich verstehe Deinen Ärger. 'Manipulation' ist eine Form nicht marktkonformer Preisbeeinflussung im Sinne der Gesetze von Angebot und Nachfrage. Trotzdem ist sie eben auch ein 'Einflußfaktor' auf die Preisbildung und man muss das 'akzeptieren'. Die 'Manipulatoren' sind an niederen Preisen interessiert . Wir 'Spekulanten' , nichts anderes sind wir, an höheren.Übergreifende Gründe für die Interessenslage der 'Manipulatoren/Preisdrücker' seien hier mal außer Acht gelassen. Wer an höheren Preisen interessiert ist, kann ja sein 'Kampfgewicht' in den Markt werfen und versuchen dem Preis Dynamik in die aus seiner Sicht/Interessenslage 'richtige' Richtung zu verleihen. Es nützt uns garnichts zu jammern. So lange Preisbeeinflussung nach unten ( Manipulation ? ) stattfindet und die Preisbeeinflusser (Manipulatoren ? ) selbst ihr Handeln an technischen Kriterien (mit-)ausrichten, macht Charttechnik Sinn. Oder kann mir einer erklären wieso Preisbewegungen in die eine oder andere Richtung nahezu IMMER an ensprechend 'logischen' Marken enden. Nimm beispielsweise GD's oder nimm die Fibos . Warum, warum, warum...ist die Banane krumm ? Ich bin überzeugt, dass auch diese Korrektur/Preisdrückung an einer 'logischen' Marke ihr Ende findet. Auf Null werden sie den Preis nicht drücken können. Es ist wie die anderen 'systemerhaltenden Maßnahmen' das berühmte 'kicking an empty can down the road'. Und wie Dr. Ehrhardt die Tage so treffend meinte: die Straße ist aber eine Sackgasse.
    :D

    Hi Woernie
    Deine Empfehlung, morgen evtl. long in EM gehen zu können (wenn auch evtl. nur kurz) - nicht ganz ungefährlich. Die Tages-Kerzen heute schauen bisher nicht so ganz typisch nach Trendwende aus.
    Was hältst du denn vom HUI? Könnte meiner Meinung nach grad die Ouvertüre zu einem gesalzenen Durchbruch durch die entscheidende Unterstützung sein. Falls ja, dann wäre das Kursziel vielleicht so 370. Das ist zumindest mein geplantes Einstiegsziel seit langem. Und wenn man die Kurs-Amplitude der letzten Monate anschaut, dann ist das gar nicht weit weg bzw. u.U. schneller erreicht, als man denkt.
    Grüße!
    PS: ich möchte dann so in 5-6 Minen rein und dachte an Osisko, Silver Wheaton, First Majestic, Focus Minerals, evtl. Intl Tower Hills, Gold Road. Hast du/ihr besondere Lieblinge?



    War so gemeint: Long nur auf kurze Sicht für Trader.

    GDX: Sieht echt ScheiXXe aus ! Wenigstens ein PB sollte aber laufen.


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    wie woernie schon sagte, es sieht einfach nur beschissen aus...!! und der 50-70 wochenzyklus passt anscheinend sehr gut. echt langweilig und sehr nervenzerreibend.
    das einzige was ich noch sehe ist evtl eine herausbildende negative divergenz im macd und ein kaufsignal müsste bald folgen, dann wäre das ein gutes und längerfristiges signal.



    Dionicar, meine Meinung: vergiss den MACD ! Kaufsignale liefert der Preis und nicht der technische Indikator der auf den Preis berechnet wird. Der MACD ist für die Galerie ! (Galerie = Tonne) Wenn der MACD ein Kaufsignal liefert , hat der Preis längst gedreht. (MACD = Trendfolger)

    ...für den ich als ich ihn vormals gebracht habe doch etwas gescholten wurde. ;(
    Um nicht zu sagen (angefeindet). Beispielsweise vom Strickmusterfan.


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    Man darf gespannt sein. Die mini-mini-minimalForderungen wären mit dem blauen 38 er ja erfüllt...allein mir fehlt der Glaube. Und Alf Fields muss seine Denkweise jetzt auch auf den Prüfstand stellen. Ebenso wie Dan Norcini.



    ligand


    Die angesprochene Überlappung : hatten wir aber schon zu früheren Anlässen . Auch in anderen Metallen (Silber/Platin). Wäre mir natürlich lieber wenn uns das erspart bliebe. Zu den Minen : können wir ja gelegentlich vertiefen. Irgendwie kann ich mir 360 im HUI einfach nicht vorstellen. Habe mir aber heute die Minencharts noch garnicht angschaut. (Vogel Strauß-Policy...) :S

    ...die Charts sehen einfach nur scheixxe aus. Thematisieren wir jeweils die Positiva. bei Gold kommt Support in Sicht in Form des gleitenden Wochendurchschnitts 64...


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    Silber wird interessanter sein, wenn's denn mal zum Halten kommt. Aktuell sind wir am blauen 61 er. Darunter mein Favorit: das goldene 61 er bei 24,17. Das 61 er des Gesamt-Bullmarktes bei 21,53 (grün) , eine echte Bastion...aber man sollte auch das 76 er des Gesamtmoves bei 14,85 im ASuge behalten. Der letzte große Abwärtshaken 2008 lief bis zum 76 er (blau) des vorausgegangenen Gesamtanstiegs. Wer dann noch Kohle hat ist (vielleicht) der king. (Ne, glaub' ich nicht ernsthaft dran.)


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    Also...es war früher einmal üblich sich im privaten Verkauf irgendwo in der Mitte zwischen Händler-An- und Verkaufspreis zu treffen. Schöne und faire Zeiten waren das. Der aktuelle Ankaufpreis von Westgold liegt bei 21,40 für den Phili...im VK gibt's ihn bei Argentarius für :


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    Also wäre hier eigentlich ein fairer Preis irgendwo um die 23 - 23,60 € .


    Warum soll jemand Deine für 27,60 € kaufen ?

    ...wenn physisches EM 'im Himmel' ist, dann sind Minenunternehmen nicht konkurs, weil sie ja die gestiegenen Energiekosten in dem Fall auf die Preise ihrer Produkte überwälzen können. Sie produzieren ja EM...und das ist im Himmel. :)

    woernie, ist das dein max. kursziel von ca. 3800 und Wendepunkt für 2015-2016 ???


    Wendepunkt 2015/16 ja. Kursziel habe ich keines. Ich finde aber das augenblickliche finanzwirtschaftliche 'set up' lässt die Blase aller Blasen zu...wenn sich Geschichte 'reimt' , dann könnte dieser Bullmarkt in Edelmetallen zu wahrhaft skurilen Preisen führen. Im Vergleich zu den 70 ern sind es heute viel, viel mehr Menschen die die Metallreise 'treiben' können (Inder,Chinesen, reiche Brasilianer, Mexikaner, Koreaner,Russen etc.) und es giebt viel, viel vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel mehr Kohle die es zu 'besichern' gilt. Die Chance mit EM '´reich' (wohlhabend) zu werden dürfte um ein vielfaches besser stehen als im Lotto.


    :thumbsup:


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    Hallo Radar,


    da muss ich jetzt entschieden widersprechen und eine Lanze für die Leute dort brechen !


    Gerade die Kornaten sind ein beredtes Zeugnis dessen , unter welch harten Bedingungen noch vor wenigen Jahrzehnten mitten in Europa Menschen ihr Leben fristen mussten. Man hat durchaus versucht der Natur abzutrotzen , was man ihr abtrotzen konnte. Das war allerdings nicht viel. Ein paar Oliven, etwas Schafs- oder Ziegenmilch, ein paar Feigen und Tomaten und etwas Fisch...schon für Brennholz für die kalten Winter mussten weite Strecken zurückgelegt werden. Die Kornaten sind im Land der Bora. Das ist ein regelmäßig auftretender , sehr, sehr stürmischer Nord-Ostwind . Ein Fallwind der von den Hängen der Küstengebirge des Festlandes herunter bläst, im Winter häufig in Orkanstärke. Spitzenböen erreichen mehr als 200 km/h. Wenn die Bora bläst sind oft Brücken und Straßen gesperrt, weil die Böen selbst tonnenschwere LKW's von der Straße blasen kann. An Seefahrt ist dann nicht mehr zu denken. Auf den der Bora zugewandten Seiten der Inseln, wächst auch ohne vorherige Rodung (Abholzen) häufig kein Grashalm. Da gibt es nur nacktes Gestein. Wo die Inseln abgeholzt wurden, wie etwa auf Kornat, geht die Bodenkrume durch Winderosion schnell verloren. Aufforsten ist dann nur bedingt und sehr mühsam möglich. Auf Kornat kann man diesen Kampf um Land und Boden sehr gut sehen. In den Senken der Leeseite der Insel, haben die Bewohner versucht Haine und Gärten anzulegen. Trotzdem gibt die verbliebene Erdkrume nicht viel her. In den 50 er und 60 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts , sind die Jungen ausgewandert. Nach Australien, Amerika, Kerneuropa wo es Arbeitsplätze zu bieten hatte. Die verbliebenen Alten konnten das harte Leben auf den Inseln auch nur schwer bewältigen und die meisten mussten ohne die Hilfe der Jugend irgendwann resignieren. Hier 'blühende Landschaften' zu schaffen scheiterte bestimmt nicht an der 'Faulheit der Südländer' sondern an den harten Rahmenbedingungen.


    Ich habe mit Menschen gesprochen die dort vor 70 , 80 Jahren aufgewachesen sind. Unglaubliche Lebensbedingungen. Die Eltern meines Schwagers etwa sind an der Küste in der Gegend von Senj aufgewachsen. Sie lebten in einér winzigen Dorfgemeinschaft aus fünf , sechs Häusern bestehend. Wer soetwas wie Arbeit hatte, musste täglich 20 und mehr Kilometer zu Fuß in unwegsamem Gebiet zurück legen um den Arbeitsplatz zu erreichen. Abends das selbe zurück. Von dem kargen Verdienst wurden Baumaterialien für Haus und Boot sowie Zucker und Mehl gekauft. Zu essen gab es jahrein- jahraus die Kartoffeln die man selbst anbaute und den Fisch den man fing. Einmal im Jahr wurde vielleicht ein Huhn oder eine Zige geschlachtet. Die Mutter meines Schwagers wurde bereits als sechsjähriges Mädchen im Frühjahr mit der kleinen Viehherde ins Gebirge geschickt, wo sie den Sommer alleine verbrachte. An der Küste war es dann zu heiss für die Tiere und es gab nicht genug Grünfutter. Später , als Erwachsene ist sie dann einmal im Monat mit dem Ruderboot von dort wo sie wohnten zur Insel Rab gerudert um auf dem Markt das wenige was sie produzierten zu verkaufen. Einfacher Weg etwa 15 Seemeilen. Schon mal selbst gerudert ? Mein Schwager, heute 55 Jahre alt ist in diesem Dorf und unter diesen Bedingungen noch zur Welt gekommen. Und das im Zentrum Europas ! Was für einen gewaltigen Sprung (nach vorn ? ) hat der 'FIAT-Falschgeld-Boom' in vielen Gebieten bewirkt.
    ;)



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