Beiträge von woernie



    Übrigens, gerade zufällig bemerkt: heute vor genau 2 Jahren hat der Tröd gestartet ! In €uro immerhin 56 % Wertzuwachs im POG in der Zeit. Könnte ich noch ein paar Jahre mit leben. ;)




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    Wenn sich der untere Bruch des Dreiecks mit Wiedereintritt ins Dreieck als 'False Break' erweist, wird daraus eine veritable Umkehrformation und mit dem 4. Anlauf auf die obere Dreiecksbegrenzung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Dollar hier nochmal den Hals aus der Schlinge zieht. Das kann dann wohl nur zu Lasten des €uro sein.

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    Hier noch einmal der längerfristige Aufwärtskanal beim Gold, der erst bei einem Fall unter 1500$ nach unten verlassen würde.
    Der doch etwas zu steile Anstieg vom Sommer 2011 wurde in den vergangenen Wochen korrigiert, der Aufwärtstrend ist weiter intakt.
    Bei etwa 1600$ liegt zudem ein stärkerer Unterstützungsbereich.


    Quelle: http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=31762


    Aus dem Rohstoff-Welt Artikel (welches übrigens wirklich 'nach allen Seiten offen' ist) :


    Zitat

    Das obere Ende des Aufwärtstrendkanals liegt derzeit bei 2.010 USD je Unze. Setzt man diesen Kanal über ein Jahr fort, entspräche das einem Preis von 2.280 USD je Unze. Das ist ein realistisches Kursziel, es auch zu einer Kursspitze von 2.500 USD kommen kann, die dann möglicherweise, so Scotia, das Ende des Bullenmarkets sein könnte. Wenn die Preise kurzfristig eine weitere Korrektur erleben sollten, rechnet ScotiaMacotta mit einer Unterstützung bei 1.600 USD. Wenn der Bullenmarkt erst einmal vorbei ist und es weniger Bedarf für Fluchtanlagen gibt, erwarten die Analysten einen Rückgang auf 1.300 USD je Unze.


    Die Methode einen Trendkanal zu verlängern und gegen die Zeitachhse den zukünftigen Verlauf abzutragen finde ich selbst auch nicht schlecht. Ich mache das seit Jahren. Das verhindert zum einen , dass die eigenen Phantasien zu wild ins Kraut schießen, und zum anderen kann man , wenn die Kurse die Zielzone eines Jahres verlassen klar erkennen, das sich etwas dramatisch verändert hat. Möglicherweise sogar der unterstellte Bullmarkt zu einem Ende gekommen ist. Wie lange soll so ein Rohstoffbullmarkt durchschnittlich dauern ? Ich habe irghendwo mal gelesen 17 Jahre ( ?? ) ...meine Projektion auf zyklischer Basis reicht bis 2015. Hier mal die Zielzonen für Januar 2013 (violett) , Januar 2015 (rot) und Januar 2018 (blau).


    Mein Kanal ist etwas anders als der , des Rohstoffwelt-Artikels: solange sich die Kurse in diesem Kanal bewegen ist der Bulle am Leben !


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    Bedenken sollte man, dass es am Ende eines jahrelangen Bullmarktes mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem 'Blow-off' kommen wird. Das heisst, der Kanal sollte dann nach oben verlassen werden. Ein untrügliches Top-Zeichen ( Merken !!!)


    Positiv finde ich , dass es jetzt bereits mehr und mehr 'Spieler' gibt, die hier schon das Ende des Goldbullen proklamieren. Zum Beispiel Markus Mezger von Tiberius. Er war ja nachweislich einer der ersten die für Gold getrommelt haben (2000) . Jetzt will er wohl unsterblich werden mit der Ansage des Bullmarktendes ! ;(



    Wer es noch nicht gelesen hat: Alf Field kommt immer zu wesentlich optimistischeren Projektionen: must read für alle EW'ler


    http://www.jsmineset.com/2011/…vember-2011-by-alf-field/



    Danke für den Hinweis auf das GS-Ratio. Das ist in der Tat einer der zentralen Taktgeber. 'Reziproke Gleichläufigkeit'...das werde ich mir merken. 8o

    tolle statistik....wir hatten eine lange inflation hinter uns und die börsen stiegen mit der inflation. Schaut man 20 jahre zurück,hatten wir in allen konsumgüter preissteigerungen. Die rohstoffe hielten sich sehr lange unten und stiegen in den letzten jahren sehr stark an. Gold stieg weiter....
    In der Inflation blieb gold fast 30 jahre lang ruhig, ohne wertssteigerungen. Wir sollten langsam in die deflationsphase umsteigen, wo dann gold laut der statistik super stark steigt....nur verstehe ich eins nicht, in der inflation stigen die rohstofpreise nicht stark an, sagen wir von 1980-2000 und jetzt in der deflationsphase sollten sie wieder stark fallen oder stagnieren.


    man sieht wie schwierig und komplex das alles ist. Was ist eure Meinung,wo sind wir und in welche phase werden wir übergehen, immerhin steigt gold seit 10 jahren mit ca.25-30% an.


    Es stimmt, dass die Börsen moderate Inflationsraten mögen. Die Zeit von 1980 bis etwa 2000 würde ich aber nicht als Inflationsperiode im eigentlichen Sinn sehen. Man hat das als 'Disinflation' bezeichnet. Wir hatten in der Zeit eine sehr ansehnliche Realverzinsung. Und Geldwerte haben sich wesentlich besser entwickelt als Realwerte. Gut zu sehen am Ratio Bonds/Rohstoffindex:



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    Schon. Die Frage ist halt was öffentlich als Cash 'wahrgenommen' wird. Da hat Silberfinger auf jeden Fall recht, die Frage ist: war 1971 'a game changer' ? Oder wird Gold (unter der Oberfläche, die natürlich eine zunächst FIAT Money bleibt) bald wieder als CASH wahrgenommen ??!


    Viele, die meisten, auch die meisten 'renommierten Analysten' gehen auf Grund der Erfahrungen in den 70 er Jahren von Folgendem aus: Gold performt gut in Inflationen und (folglich ?) schlecht in Dfelationen. Das ist ein CREDO ! Aber es ist durch historische Verläufe nicht untermauert ! Im Gegenteil ! Hier Daten aus Jastrams 'Golden Constant' :


    England:


    1623 – 1658, eine Inflationsperiode von 35 Jahren


    Rohstoffpreise + 51%


    Kaufkraft Silber –34%


    Kaufkraft Gold –34%




    1658 – 1669, eine Deflationsperiode von elf Jahren


    Rohstoffpreise –21%


    Kaufkraft Silber +27%


    Kaufkraft Gold +42%




    1675 – 1695, ein Inflationsumfeld über 20 Jahre


    Rohstoffpreise +27%


    Kaufkraft Silber –13%


    Kaufkraft Gold –21%




    1702 – 1723, eine Inflationsperiode von 21 Jahren


    Rohstoffpreise +25%


    Kaufkraft Silber –18%


    Kaufkraft Gold –22%




    1752 – 1776, eine Inflationsperiode von 24 Jahren


    Rohstoffpreise +27%


    Kaufkraft Silber –22%


    Kaufkraft Gold –21%




    1792 – 1813, eine Inflationsperiode von 21 Jahren


    Rohstoffpreise +92%


    Kaufkraft Silber –33%


    Kaufkraft Gold –27%




    1813 – 1851, eine Deflationsperiode von 38 Jahren


    Rohstoffpreise –58%


    Kaufkraft Silber +69%


    Kaufkraft Gold +70%




    1873 – 1896, eine Deflationsperiode von 23 Jahren


    Rohstoffpreise –45%


    Kaufkraft Silber +6%


    Kaufkraft Gold +82%




    1897 – 1920, eine Inflationsperiode von 23 Jahren


    Rohstoffpreise +305%


    Kaufkraft Silber –61%


    Kaufkraft Gold –67%




    1920 – 1933, eine Deflationsperiode von 13 Jahren


    Rohstoffpreise –69%


    Kaufkraft Silber +32%


    Kaufkraft Gold +251%




    1933 – 1979, ein inflationärer Zeitraum von 46


    Jahren


    Rohstoffpreise +2.150%


    Kaufkraft Silber +241%


    Kaufkraft Gold +27%




    USA


    1808 – 1814, eine Inflationsperiode von sechs Jahren


    Rohstoffpreise +58%


    Kaufkraft Silber –33%


    Kaufkraft Gold –37%




    1814 – 1830, ein deflationärer Zeitraum von 16 Jahren


    Rohstoffpreise –50%


    Kaufkraft Silber +89%


    Kaufkraft Gold +100%




    1843 – 1857, ein inflationärer Zeitraum von 14 Jahren


    Rohstoffpreise +48%


    Kaufkraft Silber –30%


    Kaufkraft Gold –33%




    1861 – 1864, eine Inflationsperiode von drei Jahren


    Rohstoffpreise +117%


    Kaufkraft Silber –53%


    Kaufkraft Gold –6%




    1864 – 1897, ein deflationärer Zeitraum von 33 Jahren


    Rohstoffpreise –65%


    Kaufkraft Silber +27%


    Kaufkraft Gold +40%




    1897 – 1920, eine Inflationsperiode von 23 Jahren


    Rohstoffpreise +232%


    Kaufkraft Silber –49%


    Kaufkraft Gold –70%



    1929 – 1933, ein deflationärer Zeitraum von vier Jahren


    Rohstoffpreise –31%


    Kaufkraft Silber –5%
    Kaufkraft Gold +44%




    1933 – 1951, ein inflationärer Zeitraum von 18


    Jahren


    Rohstoffpreise +168%


    Kaufkraft Silber –4%


    Kaufkraft Gold –37%




    1951 – 1979, eine Inflationsperiode von 28 Jahren


    Rohstoffpreise +158%


    Kaufkraft Silber +380%


    Kaufkraft Gold +240%



    Schon. Die Frage ist halt was öffentlich als Cash 'wahrgenommen' wird. Da hat Silberfinger auf jeden Fall recht, die Frage ist: war 1971 'a game changer' ? Oder wird Gold (unter der Oberfläche, die natürlich eine zunächst FIAT Money bleibt) bald wieder als CASH wahrgenommen ??!


    Viele, die meisten, auch die meisten 'renommierten Analysten' gehen auf Grund der Erfahrungen in den 70 er Jahren von Folgendem aus: Gold performt gut in Inflationen und (folglich ?) schlecht in Dfelationen. Das ist ein CREDO ! Aber es ist durch historische Verläufe nicht untermauert ! Im Gegenteil ! Hier Daten aus Jastrams 'Golden Constant' :


    England:


    1623 – 1658, eine Inflationsperiode von 35 Jahren


    Rohstoffpreise + 51%


    Kaufkraft Silber –34%


    Kaufkraft Gold –34%




    1658 – 1669, eine Deflationsperiode von elf Jahren


    Rohstoffpreise –21%


    Kaufkraft Silber +27%


    Kaufkraft Gold +42%




    1675 – 1695, ein Inflationsumfeld über 20 Jahre


    Rohstoffpreise +27%


    Kaufkraft Silber –13%


    Kaufkraft Gold –21%




    1702 – 1723, eine Inflationsperiode von 21 Jahren


    Rohstoffpreise +25%


    Kaufkraft Silber –18%


    Kaufkraft Gold –22%




    1752 – 1776, eine Inflationsperiode von 24 Jahren


    Rohstoffpreise +27%


    Kaufkraft Silber –22%


    Kaufkraft Gold –21%




    1792 – 1813, eine Inflationsperiode von 21 Jahren


    Rohstoffpreise +92%


    Kaufkraft Silber –33%


    Kaufkraft Gold –27%




    1813 – 1851, eine Deflationsperiode von 38 Jahren


    Rohstoffpreise –58%


    Kaufkraft Silber +69%


    Kaufkraft Gold +70%




    1873 – 1896, eine Deflationsperiode von 23 Jahren


    Rohstoffpreise –45%


    Kaufkraft Silber +6%


    Kaufkraft Gold +82%




    1897 – 1920, eine Inflationsperiode von 23 Jahren


    Rohstoffpreise +305%


    Kaufkraft Silber –61%


    Kaufkraft Gold –67%




    1920 – 1933, eine Deflationsperiode von 13 Jahren


    Rohstoffpreise –69%


    Kaufkraft Silber +32%


    Kaufkraft Gold +251%




    1933 – 1979, ein inflationärer Zeitraum von 46


    Jahren


    Rohstoffpreise +2.150%


    Kaufkraft Silber +241%


    Kaufkraft Gold +27%




    USA


    1808 – 1814, eine Inflationsperiode von sechs Jahren


    Rohstoffpreise +58%


    Kaufkraft Silber –33%


    Kaufkraft Gold –37%




    1814 – 1830, ein deflationärer Zeitraum von 16 Jahren


    Rohstoffpreise –50%


    Kaufkraft Silber +89%


    Kaufkraft Gold +100%




    1843 – 1857, ein inflationärer Zeitraum von 14 Jahren


    Rohstoffpreise +48%


    Kaufkraft Silber –30%


    Kaufkraft Gold –33%




    1861 – 1864, eine Inflationsperiode von drei Jahren


    Rohstoffpreise +117%


    Kaufkraft Silber –53%


    Kaufkraft Gold –6%




    1864 – 1897, ein deflationärer Zeitraum von 33 Jahren


    Rohstoffpreise –65%


    Kaufkraft Silber +27%


    Kaufkraft Gold +40%




    1897 – 1920, eine Inflationsperiode von 23 Jahren


    Rohstoffpreise +232%


    Kaufkraft Silber –49%


    Kaufkraft Gold –70%



    1929 – 1933, ein deflationärer Zeitraum von vier Jahren


    Rohstoffpreise –31%


    Kaufkraft Silber –5%
    Kaufkraft Gold +44%




    1933 – 1951, ein inflationärer Zeitraum von 18


    Jahren


    Rohstoffpreise +168%


    Kaufkraft Silber –4%


    Kaufkraft Gold –37%




    1951 – 1979, eine Inflationsperiode von 28 Jahren


    Rohstoffpreise +158%


    Kaufkraft Silber +380%


    Kaufkraft Gold +240%

    Könnte ganz schön beschissen werden, wenn der €uro 'unkontrolliert in die Grütze geht ! ;(


    Auch für Edelmetallhalter sicher nicht unproblematisch. Mal ein paar 'Reflektionen' zu den Aktienmärkten ( = REALWIRTSCHAFT ! )


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    Normalerweise würde man , einen säkularen Bärmarkt unterstellt ,ja annehmen, dass das etwa so laufen könnte :


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    Wobei das bereits die Variante ohne CuB wäre.


    Was aber wenn alles noch viel schlimmer kommt ? Die Variante Prechters und der Deflationisten ? Könnte dann etwa so aussehen:



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    Und wäre aus übergeordneter Sicht trotzdem 'keine Katastrophe'...


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    Mir geht dieser Artikel nicht aus dem Kopf:


    Was erwartet uns ? Eine Reise durch die Zeit...


    Wenn man den Chart auf linear umschaltet, bekommt man ein ungefähres Gefühl was das bedeuten könnte. Nämlich das Abarbeiten eines Exzesses und der Rückfall auf einen moderaten (menschheitsgeschichtlichen) Aufwärtstrend.
    Für viele , für die meisten von uns, eine individuelle Katastrophe. Für die Menschheit sicher nicht.


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    Hallo GIGV, wirklich schöne Charts. Nur eine Zusatzbemerkung: können wir was jetzt passiert so, also aus der Trendperspektive (Steigung) betrachten ? Oder müssen wir auch eine erneute deflationäre Entgleisung mit in Betracht ziehen ? Ich denke wir müssen ! Ich habe zwar aus Sicht des investierten Goldbugs auch 'gehofft' dass der Inflationsweg beschritten wird, aber was gerade passiert ist ein Ritt auf der Rasierklinge und das Deflatonsschwert schwebt sozusagen über uns. 2008 hätte man aus der Sicht die Du hier wählst bei ~ 15 kaufen können (roter Kringel)...aber dann geschah das unfassbare ( ;) ) ...wir sind durchgerauscht auf ~ 8 (Roter Pfeil). Ich habe das mal analog auf heutzutage übertragen (Kringel/Pfeile)


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    Nicht dass Du denkst ich will herumnörgeln...nur der Vollständigkeit halber. Ich denke nicht , dass es wieder genauso kommt. Nur für den Hinterkopf. Pissken Moooos drocken halden.... :D

    Schade, bisher geht es hier doch halbwegs vernünftig zu. Grüße.


    Nuggetier hat einen Mitstreiter der arbeitsintensiv seine Meinung nach Elliot-Wave-Theorie darlegt sehr unsachlich kritisiert ohne selbst auch nur einmal dezidiert zielführende Beiträge gebracht zu haben. Ich denke er ist in einem der vielen Meinungs-, Bauchgefühl- und Laber-Tröds hier bei GSF besser aufgehoben.
    Was ist daran unvernünftig ? :D

    woernie


    Zum unlimitierten Staatsanleihenkauf der EZB: Ich habe diese Frage vor ein paar Tagen hier im Forum gestellt, aber keine Antwort bekommen.
    Vielleicht kannst du mir dies ja sagen: Warum sollte dies die Lösung sein? Die Schulden wären immer noch vorhanden, weder erlassen noch zurückgezahlt. Einzig kurzfristig würde etwas Druck vom Markt genommen werden.


    Danke für eine Antwort...



    Lösung ? Zwyss, es gibt keine Lösung. Die Lösung muss und wird ein vollständiger Schuldenreset und ein Systemwechsel sein. Es geht darum Zeit 'zu kaufen' . Man wird sich nicht aus der Überschuldung raus sparen können, man wird nicht raus wachsen können und man wird sich nicht raus retten können...die Rettungsschirme sind so wie sie sind zu klein. Eurobonds oder unlimitierter Staatsanleihenkäufe durch die EZB sind die einzigen Optionen um Zeit zu kaufen. Schulte nennt es die Wahl zwischen Pest und Cholera...für Deutschland wäre Cholera (Staatsanleihnekäufe EZB) wohl die 'preiswertere' Variante. Die Politik weiss das auch. Wenn sie es nicht machen, dann nur weil sie mehr Leidensdruck brauchen um die notwendige Zustimmung des Wahlviehs zu erhalten. Noch etwas per Boardmail. ;)



    Deine Charts zeigen zwei Szenarien die schlüssig wirken. Man sollte sich aber darüber im klaren sein, dass im Moment die Chartechnik von den Fundamentaldaten dominiert wird. Vielleicht ist eine deflationäre Welle und die damit verknüpfte Austeritätspolitik ja von gewissen Kreisen gewollt und orchstriert . Ich kann mir nicht vorstellen , dass die Politiker hier ein 'Eigenleben' führen. Die machen was gemacht werden muss oder soll...Vermutlich braucht es noch einen Kehraus . Zuviel Proleten in echten Werten und Kaufbedarf beim 'big money'. Who knows ? Ich behalte trotzdem die Charts im Auge und hoffe die Wende zu erwischen. Wenn Ferkel den unlimiitierten Staatsanleihen-Ankauf durch die EZB als alternativlos intoniert ist der Schuss vermutlich schon gefallen. Aber um dafür Michels Verständnis zu erlanggen, muss es vermutlich noch ein ganzes Stück abwärts gehen. Mit den Kuzrsen, mit der Konjunktur, mit den Arbeitsplätzen...




    Ich glaube Deine ganzen Kommentare hier sind auch für den Gulli. Du bist der Prototyp der 'Ich Glaube' und ' Ich Denke' Fraktion.... und Du hast noch nicht ein einziges mal hier etwas substantielles und nachvollziehbares von Dir gegeben . Weder eine stichhaltige Argumentationskette noch einen Chart. Herum lallen kann jeder... :thumbdown:



    Sorry , musste mal gesagt werden.

    ...ich bin zwar Schwabe, aber hier treiben sich jede Menge Leute herum die schwäbischer sind als ich. Das Leben und ganz besonders das Leben an den Märkten ist so komplex und vielschichtig, das kann doch einer alleine garnicht mehr alles im Auge behalten. ich nehme jeden kompetenten Rat gerne an und habe selbst 5 Abos 'aktiv' und viele andere ausprobiert und wieder verworfen. Die Abo-Gebühren, meist so in der Preisklasse um 200 €uro im Jahr sind doch wirklich Peanuts, wenn man bedenkt was heutzutage mit einer einzigen, richtigen Anlageentscheidung innerhalb von Stunden an den Märkten verdient werden kann. Ich kann Frank Meyer gut verstehen. Er beschäftigt sich ausführlich auch mit den Hintergründen des Marktes, kennt und spricht viele Leute die hinter doie Kulissen sehen und LEBT von Öffentlichkeitsarbeit. Soll er seine Expertise für UMME auf den Markt bringen ? Wäre er schön blöd . Schaltet mal Euere Spatzengehirne ein. Umsonst war gestern.


    Ich habe übrigens kein Abo bei der Metallwoche, werde künftrig auch keines haben und habe sie mir auch in der Vergangenheit nur einmal und nicht einmal ganz angehört. War mir zu langatmig. Aber wenn ich das Gefühl hätte, dass mir die Metallwoche in meinen Anlageentscheidungen hilfreich ist, wäre mir das sofort die 180 €urönchens wert.