Beiträge von cano

    Schon ein alter Artikel, aber der Mann hat m. E. Recht:


    http://www.finanzen.net/nachri…starinvestor-gold-4610929


    Zitate aus dem Artikel:


    <<"Gold ist faul", so der Startinvestor.>>



    <<In einem Aktionärsbrief aus dem Jahr 2011 nannte er Gold eine "unproduktive Wertanlage" und hatte auch gleich den passenden bildlichen Vergleich im Gepäck. Würde man das gesamte Gold der Welt einschmelzen, ergäbe dies einen Würfel mit einer Seitenlänge von 20,4 Meter. Dieser Würfel sei beim damaligen Goldpreis von 1.127 Dollar pro Feinunze rund 9.600 Milliarden Dollar wert. Für diesen Betrag ließe sich das gesamte Ackerland der USA erwerben und man hätte immer noch genug Geld übrig, um 16 mal ExxonMobil zu kaufen - das Unternehmen, das Buffett für das profitabelste der Welt hält. Sowohl das Ackerland, als auch ExxonMobil würden dann Output liefern und der Investor erhielte dann einen Teil seiner Investitionen zurück. Gold hingegen verhalte sich im Vergleich faul und schafft keine Werte.>>



    <<Wer in sein Geld in Gold anlegt, ist Buffett zufolge kein Investor, sondern ein Spekulant. Wer Gold erwirbt, tut dies mit der Hoffnung, irgendwann später jemanden Dümmeren zu finden, der bereit ist, einen noch höheren Preis für das seiner Meinung nach unproduktive Metall zu zahlen. Und das sei, so Buffett, mitnichten Investieren, sondern reine Spekulation. Das Edelmetall selber tue in der Zeit, in der man investiert ist, nichts für den Goldinhaber. "Es ist viel besser, eine Gans zu haben, die Eier legt, als eine, die einfach nur da sitzt, und Versicherungs- und Lagerkosten verursacht", fasst Buffett zusammen.>>



    Eigentlich ist Gold also völlig überberwertet und der Preis kann noch viel weiter nach unten gehen.

    So, der Rohbau meines neuen EFH wurde diese Woche fertiggestellt.


    Zum Glück bin ich hauptsächlich in Tagesgeld investiert und kann das Haus so bezahlen.


    Mal eine Frage zu den Zeiträumen, die hier in den Charts gezeigt werden: Wollt Ihr Euer Gold mit ins Grab nehmen?


    Fakt ist, dass Gold jetzt über einen langen Zeitraum ein schlechtes Investment war, wenn man Aktienfonds mit Dividendenstrategie zum Vergleich heranzieht. Selbst mit Tagesgeld kann man ruhiger schlafen und es fallen keine An- und Verkaufgebühren an.

    "Jetzt dominiert die USA das globale Finanzsystem.
    Nach Jahren endloser Kriege, Spionage, Schulden, Gelddrucken, Bailouts und ungesunder Regulierungen hat die Welt genug davon. Und schaut nach Alternative. China kommt mit einer Antwort..“

    Mit der "chinesischen Antwort" erwarten uns sicher paradiesische Zustände. :wall:


    Ich bin heute noch dankbar, dass u.a. die Amerikaner uns von Adolf befreit haben und das jetzige System hier installiert haben. Selbst waren wir ja zu blöd dafür.

    Na also, was gerade steigt ist die EM-Kaufkrauf von Euros, das ist doch positiv, oder wirst Du direkt in EM bezahlt?

    Wer heute aufgepasst hat, der hat bemerkt, dass Gold in Euro an Wert verliert, wenn der Euro zu Dollar ansteigt.


    Wenn es also zur Gegenbewegung beim Euro kommt, dann wird Gold auch in Euro erheblich weniger wert werden.


    Das ist meine Prognose für die nächsten Monate. Denn die USA müssen etwas tun, damit der Euro wieder an Wert gewinnt.


    Der niedrige Euro-Kurs und der niederige Ölpreis sind ein Konjunkturprogramm für Europa. Deutschland hätte das garnicht nötig. Aber die schwächeren Länder werden profitieren.


    Und Du meinst, das ist natur- oder gottgegeben ?
    Die anderen sollen halt auch mal ihren Ar... hochbringen.
    Aber mit Rente, Däumchen drehen und Siesta wird das nichts.

    Und genau da liegt das Problem. Der Euro führt dazu, dass alle so arbeiten müssen wie Deutsche, wenn sie nicht "untergehen" wollen. Griechen und Süditaliener werden diesen Mentalitätswandel niemals vollziehen, bzw. er kann auch von uns nicht erwartet werden. Deshalb war die Einführung des Euros in diesen Ländern ein Fehler. Er wird diesen Ländern zum Verhängnis, während Deutschland sich auf deren Kosten saniert.

    Natürlich hast du recht, faktisch ist die Lage jetzt so und wir leiden darunter.

    Worunter leiden wir?


    Deutschland profitiert z.Zt. von einem niedrigen Euro.


    Der Goldpreis ist für den Durchschnittsbürger eh nur eine Randerscheinung. Wo ist das Problem, wenn der Goldpreis halbiert oder drittelt, wenn sich am Lebensstandard des Durchschnittsbürger nichts ändert oder sich der sogar erhöht? Ich habe damit kein Problem.


    Zu "Leiden" zähle ich abnehmender Lebensstandard und/oder Arbeitslosigkeit. Bürger in Griechenland oder Spanien leiden darunter aber wir hier in Deutschland nicht. Der Euro ist eh ein Konstrukt, welches die schwächeren Länder immer schwächer macht und die starken immer stärker. Deutschland profitiert am meisten von der Einführung des Euro.

    cano - auch wenn Sie den Schein nun seit Jahren wahren wird sie das nicht mehr lang vor dem untergang retten.
    Spanien, Portugal, Niederlande, Frankreich, Grossbritannien und jetzt USA.
    Die sind schon schon zu lange dran
    Ist halt die frage wen sie noch alles mitreissen. Aber zuerst zetteln die wixxer noch nen krieg in europa an

    Sorry, aber wenn man 2005 (d.h. vor sage und schreibe 10 Jahren) einen Thread aufmacht mit dem Thema "Verfall des US Dollar", dann sollte das doch einen Bezug zum zukünftigen Geschehen haben.


    Was soll es über den angeblichen Verfall des US-Dollar zu spekulieren, wenn diesen die meisten Forenteilnehmer nicht mehr innerhalb ihres Lebens miterleben werden?! :wall:


    Ebenso kann man natürlich darauf spekulieren, dass Gold nochmal zulegt. Aber das sollte sich dann auch im Rahmen der normalen Lebenserwartung abspielen. [smilie_happy]

    Schön, dass hier einfach das Thread-Thema geändert wurde, um vom Realitätsverlust der ehemaligen Thread-Überschrift abzulenken. :wall:


    Ursprünglich war das Thema nämlich "Verfall des US Dollar". [smilie_happy]


    Dass das totaler Nonsens ist, hat inzwischen jedes Kind begriffen.


    In den letzten Jahren kann man vom Verfall des Goldes aber sicher nicht vom Verfall des USD sprechen.

    Das ist doch alles völlig verrückt. Die USA ist faktisch bankrott, die geschönte Zahlen waren zuletzt alles andere als schön, die Eurozone liefert hingegen ordentliche Erfolge/Zahlen, der Euro hat innerhalb weniger Monate fast 30% seines Wertes eingebüßt

    Dieser Wertverlust des Euro wird zu einem Wirtschaftsboom im Euroraum führen. Am meisten profitieren wird Deutschland. Die Aktienmärkte nehme die Entwicklung voraus.


    Der Boom ist aber nicht nachhaltig, sondern basiert auf einer Schwäche des Euro.


    Für Gold sehe ich scharz. In USD ist es schon am abkacken.

    Wie zuvor wird künstlich gedrückt was das Zeug hält. Bei den schlechten Nachrichten und der negative Ausblick mit Griechenland müsste der Topf überkochen. Verschwörungstheoretiker vor!

    Also ich investiere lieber in steigende und/oder Dividende bringende Aktien als in fallendes Gold. Warum das Gold fällt ist mir egal. Jedem das seine.


    Die letzten 4 Jahre war man im Tagesgeld meistens besser aufgehoben als im Gold. Aktien waren der klare Outperformer und werden es m.E. durch die Geldpolitik der EZB auch noch in absehbarer Zeit bleiben.


    Wenn ich meine Telekom-, Nestle, und Coca-Aktien sehe, dann sind die viel mehr als Gold wert. [smilie_happy]


    Ist auch irgendwo verständlich: Schließlich wird da gewirtschaftet
    und gearbeitet, während das Gold einfach nur rumliegt und die Besitzer
    hoffen, dass es mehr Wert wird.


    Wenn Gold Inflationsschutz ist, müsste es folgerichtig dieses Jahr an Wert verlieren. Wenn man weiterhin die Inflation der letzten 10 Jahre betrachtet, dann hat Gold noch viel Luft und zwar nach unten.

    Dow Jones mit Rekordhoch:


    http://www.comdirect.de/inf/in…ION=324977#timeSpan=5Y&e&


    Gold In USD:


    http://www.comdirect.de/inf/in…ON=1326189#timeSpan=5Y&e&


    Wo sind die Leute, die anderen hier bei Kursen um die 1.000 EUR oder sogar darüber zum Einstieg in Gold geraten haben?


    Fazit: Mit Gold kann man Geld verbrennen, so wie mit Aktien auch.


    Wer auf Nr. sicher geht, hat in einem deflationären Umfeld kurzlaufende Anleihen sicherer Schuldner oder Tagesgeld.


    Gegenüber Tagesgeld gab es in den letzten Jahren folgende Entwicklung:


    Silber wurde billiger
    Gold wurde billiger
    Öl wurde billiger


    Untergang der USA? [smilie_happy]
    Untergang des USD? [smilie_happy]


    Die USA machen so viel Kohle wie lange nicht mehr, durch Fracking. Russland und andere Ölförderstaaten müssen aufpassen, dass sie nicht "untergehen". Sie könnten einen Krieg anzetteln.


    Die USA und Europa werden durch das billige Öl einen Aufschwung erleben.


    Gold/USD erinnert langsam stark an den neuen Markt.

    cano: Wenigstens bist du ein guter Kontraindikator. So war jedenfalls deine Einschätzung vor einem Jahr:



    Das macht jetzt ein wenig Hoffnung. Hast du wenigstens dein Gold verkauft?

    Wieso sollte ich es verkaufen?


    Niemand weiss wo die Reise hingeht.


    Ich habe eh nur ca. 15% meines Kapitals in Gold angelegt. Die wurden dann mal zu ca. 35, liegen jetzt bei ca. 25. Ich gehe davon aus, dass die 15% irgendwann wieder unterschritten werden - aber wer weiss das schon? Ist ja nur Spielgeld. Der Rest liegt zum größten Teil in Tagesgeld.


    Realistisch betrachtet ist Gold nur ein Spekulationsobjekt. Eine Aktie ist wenigstens noch ein Anteil an einem Unternehmen in dem real etwas erwirtschaftet wird. Gold liegt einfach nur rum.

    Der Doppelboden ist futsch.


    D.h. es geht jetzt erst mal wieder ein gutes Stück abwärts. 800 EUR werden wohl in den nächsten Wochen/Monaten fallen.


    Fazit: Gut, dass ca. 70% meines Kapitals in Tagesgeld angelegt sind, denn Papier schlägt Gold [smilie_happy]


    Und meine T-Aktien sind auch der Renner. Bringen über 4% Dividende p.a.


    Bei den Goldminen werden wir wohl bald die ersten Bankrotte sehen. Man schaue sich z.B. den Langfristchart von Gold Fields an:


    http://www.comdirect.de/inf/ak…RECT=STOCK#timeSpan=SE&e&


    oder anglogold:


    http://www.comdirect.de/inf/ak…RECT=STOCK#timeSpan=SE&e&


    Der hier geäusserte Zusammenhang zwischen Föderkosten und Goldpreis ist ein echter Witz. Fällt der Goldpreis unter die Förderkosten bestimmter Minen, dann wird eben kein Gold mehr abgebaut. D.h. es werden nur noch Minen offen bleiben, bei denen es sich rentiert. Ab einem bestimmten Preis werden alle Minen geschlossen oder der Abbau wird subventioniert.

    wassergeist, aus der PS-Story kam ich ohne Schaden raus. Mein Gold habe ich im Schnitt für ca. 500 die Unze eingekauft. Bei ps hatte ich zugegeben sehr viel Glück.


    Ich schliesse aber nicht aus, dass der Goldpreis auf 500 oder tiefer fällt.


    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Weiterhin schliesse ich nicht aus, dass er sich dann die nächsten Jahrzehnte im Bereich des dann erreichten Niveaus bewegt.


    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Der hier dargestellte Zusammenhang von Förderkosten und Goldpreis hat sich doch längst als totaler Flopp herausgestellt. Der Goldpreis hat nichts mit den Förderkosten zu tun. Umgekehrt hat aber die Wirtschaftlichkeit einer Mine mit dem Goldpreis zu tun. Das ist auch der Grund warum die Minenaktien den Bach runter gehen und ins Bodenlose abstürzen.