Beiträge von cano

    ETFs treiben die Goldpreise hoch. Wenn die aussteigen sollten (warum auch immer), dann gehts richtig in den Keller ...


    http://www.stock-world.de/nach…B_Baden_Wuerttemberg.html


    Zitat

    Das hohe Interesse der Anleger an Gold werde derzeit nirgendwo so gut sichtbar wie bei den physisch hinterlegten ETFs (Exchange Trades Funds). Beispielsweise habe der Weltmarktführer SPDR seit Anfang des Jahres knapp 250 Tonnen des gelben Metalls gekauft und damit fast 100 Tonnen mehr als im Gesamtjahr 2008. Bei den weltweiten Mittelzuflüssen in Gold-ETFs stünden 9,1 Mrd. US-Dollar während den ersten Wochen des Jahres 2009 etwa 9,5 Mrd. US-Dollar von Januar bis Dezember 2008 gegenüber.


    Dass der Goldpreis in den letzten Wochen dennoch nicht viel höhere Notierungen erreicht habe, sei hauptsächlich der Schmuckindustrie geschuldet. Ihre Nachfrage sei aufgrund der hohen Preise und der Kaufzurückhaltung der Konsumenten förmlich zusammengebrochen. So seien in das wichtige Abnehmerland Indien in diesem Jahr bisher nur zwei Tonnen Gold eingeführt, während in der Vergangenheit monatlich zwischen 30 und 70 Tonnen importiert worden seien.


    D.h. den Indern ist das Gold wohl inzwischen zu teuer.

    Sorry, aber der Threaderöffner scheint ein guter Kontraindikator zu sein.


    Überhaupt war mir die Stimmung in letzer Zeit zu gut und in meiner Tageszeitung stand auch schon positives über Gold.


    Dabei sind Inflationsentwicklungen momentan nicht mal im Ansatz erkennbar.


    Vielleicht sehen wir jetzt ein ausgeprägtes Doppeltopp wie beim Dax ...

    Durch die Wertsteigerungen der letzten Wochen habe ich z.Zt. ca. 25% in Edelmetallen. Das reicht erst mal. Ich gehe weiterhin von einer deflationären Depression aus, die ca. 5 - 10 Jahre andauert und favorisiere erst mal Bargeld.

    Papier bleibt Papier! Wenn die Scheinchen wertlos werden, werden sie alle (gleich) wertlos.



    silver1st

    Wobei das Papier in meinem Keller gegenüber Rohstoffen, Aktien, vielen Unternehmensanleihen und Immobilien in den letzten Monaten stark an Wert zugelegt hat. Um das umzukehren, muss erst mal eine Inflation einsetzen, was ich z.Zt. nicht sehe.


    Ich glaube allerdings nicht, dass Leute, die X-Euronoten haben besser gestellt werden als die die z.B. Y-Noten haben.

    Im Link Kolumne von Dr. Otte (von dem ich nicht allzu viel halte, weil er im Abschwung noch auf so genannte "Qualitätsaktien" gesetzt hat). Die Empfehlung finde ich dennoch interessant:


    http://www.finanzen.net/nachri…utsche_Euros_gibt__846454


    Zitat

    Schauen Sie sich also Ihre Banknoten an, und reichen Sie diejenigen mit den Kennungen S, T, Y, V, P und M schnell weiter.


    War grad im Keller. Hab zum Glück nur Banknoten mit X gelagert ..., auch wenn ich diese Empfehlung nicht ganz ernst nehme. Bin mal gespannt ob in Kürze eine Tauschwelle einsetzt ... [smilie_happy]

    Passt auch hier:


    http://www.elliottwave.com/fre…e-Not-As-Lucky-As-US.aspx


    Zitat

    The United States is bankrupt. The total government liabilities of Medicare and Social Security now total $56.4 trillion. As of January 2009, this amount is now greater than the total net worth of all Americans. The debt equates to more than $480,000 per household. Currently, the average U.S. consumer owes $1.4 dollars for every $1 of income. Nevertheless, the Treasury still enjoys robust bidding at every auction. The Treasury can literally refinance four-week loans at no cost. Institutions worldwide prefer to have their money on deposit with the Fed, or invested in treasuries at a negative real rate of return – just to ensure capital preservation. Fear indeed.


    Europe, however, is finding limited demand for euro-based debt. Funding auctions are being postponed or withdrawn due to insufficient bidding. The only answer is to offer higher yields in order to attract investors. Europe will see record debt issuance over the next year, requiring maximum flexibility in the EU stability pact. But, because bond yields are now at historic lows (in both Europe and the U.S.), future interest rates may become onerously high when the time comes to refinance this debt. Certainly bad news for any hopes of a quick euro zone recovery.

    http://www.elliottwave.com/fre…e-Not-As-Lucky-As-US.aspx


    Zitat

    The United States is bankrupt. The total government liabilities of Medicare and Social Security now total $56.4 trillion. As of January 2009, this amount is now greater than the total net worth of all Americans. The debt equates to more than $480,000 per household. Currently, the average U.S. consumer owes $1.4 dollars for every $1 of income. Nevertheless, the Treasury still enjoys robust bidding at every auction. The Treasury can literally refinance four-week loans at no cost. Institutions worldwide prefer to have their money on deposit with the Fed, or invested in treasuries at a negative real rate of return – just to ensure capital preservation. Fear indeed.


    Europe, however, is finding limited demand for euro-based debt. Funding auctions are being postponed or withdrawn due to insufficient bidding. The only answer is to offer higher yields in order to attract investors. Europe will see record debt issuance over the next year, requiring maximum flexibility in the EU stability pact. But, because bond yields are now at historic lows (in both Europe and the U.S.), future interest rates may become onerously high when the time comes to refinance this debt. Certainly bad news for any hopes of a quick euro zone recovery.

    Prechter geht in den USA von einer Arbeitslosigkeit wesentlich höher als bei der "Great Depression" aus, d.h. wesentlich höher als 25%.


    Gegenwärtig liegt die Arbeitslosigkeit lt. Prechter bereits bei 17% (wenn man die Leute mitzählt, die nicht mehr in der Statistik auftauchen).


    Dann frage ich mich allerdings, warum es in Japan bisher keine Währungsreform gab und das Land gerade wieder in eine Deflation abgleitet, denn das Land ist um ein vielfaches mehr verschuldet als die USA und Deutschland. Die japanische Währung hat - trotz riesiger Staatsverschuldung - übrigens stark an Wert gegenüber Dollar und Euro gewonnen (in den letzten Monaten mehr als Gold), was die Rezession in Japan erheblich verschärft.

    Meine Meinung:


    Tagesgeld nur vom Bund (Tagesgeldanleihe).


    Anleihen nur Kurzläufer von soliden Unternehmen mit hohem Cash-Flow. Z.B. RWE, EON oder kurzlaufende Staatsanleihen (BR Deutschland).

    Quelle "The Elliot Wave Theorist":


    Zitat

    Wo wir gerade davon sprechen - unsere Elliot-Wellen-Aussichten bleiben wie gehabt: Der Ölpreis dürfte auf zehn Dollar pro Barrel zurückfallen, also auf das Tief von Welle IV. Die Schritte, die die Investoren unternehmen, fügen sich in unser Szenario. Bloomberg berichtet (15. Januar): "Morgan Stanley sucht einen Supertanker für die Lagerung von Rohöl und schließt sich damit den Versuchen von Citigroup und Royal Dutsch Shell Plc an, von höheren Ölpreisen im Lauf des Jahres zu profitieren; dies ließen vier Schiffsmakler verlauten. Die Lagerung in Supertankern kostet rund 75.000 Dollar pro Tag." Dass so viel Öl auf See gelagert wird, pass zu unserer Behauptung, dass sich der Ölpreis - unberührt von künftigen Erholungen - in einer Baisse befindet


    http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/1106949


    Zitat

    Die US-Großbank Morgan Stanley will Supertanker anmieten, um Erdöl darin zu lagern, und schließt sich damit Citigroup und Royal Dutch Shell an, die dasselbe tun. Die Unternehmen wollen von den niedrigen Preisen für Erdöl profitieren und es später im Jahr zu höheren Preisen verkaufen. Die Bank, die zweitgrößte Investmentbank der USA, bis sie im September zu einer Bankholding umgewandelt wurde, ist noch auf der Suche nach einem geeigneten Tankschiff.


    Die Banken scheinen jedenfalls sehr optimistisch zu sein, was den Ölpreis angeht ... Und dass Optimimus ein Zeichen für Bodenbildung ist, wage auch ich zu bezweifeln.

    http://www.baltische-rundschau.eu/?p=4961


    Zitat

    Die EWU-Inflationsrate ist im Januar von 1,6% auf 1,1% abgesackt. Niedriger war sie lediglich in der ersten Jahreshälfte 1999 gewesen, also zum Start der Währungsunion. Vor allem aber liegt die Inflationsrate im Januar weit unter den Erwartungen. Nach dem Rückgang der deutschen Inflationsrate um 0,2 Punkte auf 0,9% waren wir wie der Markt von einem gleich starken Rückgang in der Eurozone auf 1,4% ausgegangen.

    US-Ökonom Roubini sieht kleine Staaten wie die Schweiz vom Staatsbankrott bedroht


    Zitat

    Der renommierte US-Ökonom Nouriel Roubini geht davon aus, dass im Zuge der Finanzkrise kleineren Ländern der Staatsbankrott drohen könnte. "Für kleine Staaten wie Island, Irland, Griechenland oder sogar die Schweiz könnte dieser Fall durchaus eintreten", sagte er der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe). Reiche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien oder die USA sieht er dagegen nicht als gefährdet an. "Dort halten sich die Schulden im Vergleich zur Wirtschaftsleistung einigermaßen in Grenzen." Eine neue politische Regulierung der Finanzmärkte stellt sich Roubini so vor: "Wir brauchen dringend bindende Regeln. Die so genannte Selbstregulierung der Banken hat nicht funktioniert." Das Bankenabkommen Basel II, das für solide Geschäftspraktiken sorgen sollte, sei schon gescheitert, bevor es in Kraft getreten sei.


    Bezüglich Großtbritannien bin ich mir da nicht so sicher. The Elliot Wave Theorist schreibt hierzu:


    Zitat

    Laut Ambrose Evans-Pritchard haben die britischen Banken Auslandsverbindklichkeiten in Höhe von 4,4 Billionen Dollar angesammelt; das ist das Doppelte des britischen BIP und die Auslandsreserven der gleichen Banken sind mit einer Bewertung von 61 Milliarden Dollar "so gut wie nichts". Überdies ist England seit dem Mittelalter nicht mehr zahlungsunfähig geworden. Die Möglichkeit, dass das jetz doch wieder passieren könnte ...