http://www.stock-world.de/nach…ession_und_Deflation.html
ZitatWie aus den Protokollen hervorgeht, erwarten die Ausschussmitglieder ein weiteres Abschwächen der US-Wirtschaft. So bestehe das Risiko einer Depression und einer Deflation.
12. Februar 2026, 05:01
http://www.stock-world.de/nach…ession_und_Deflation.html
ZitatWie aus den Protokollen hervorgeht, erwarten die Ausschussmitglieder ein weiteres Abschwächen der US-Wirtschaft. So bestehe das Risiko einer Depression und einer Deflation.
Interessant auch dass der Dollar dabei nicht gefallen ist, soweit ich sehen kann...
Richtig. Und der T-Bond-Future (30-jährige) ist 0,6% im Plus. Bewegungen um Weihnachten/ Neujahre sollte man (aufgrund der "enormen" Umsätze) nicht zu ernst nehmen. Geschweige denn daraus irgendwelchen charttechnischen Schlüsse ziehen.
Ein Glück, daß du zu Zeiten von Comroad hier noch nicht gepostet hast, hättste bestimmt auch 'nen schönen 'Performance'-Vergleich gebracht.
Leider wirst du hier nicht mehr aufzufinden sein, wenn der Dollar resp. dein Dexia Fonds abnippeln werden.
Deinen Einstieg in diese "Wertpapiere" hast du nicht gepostet, deinen Ausstieg werden wir auch nie erfahren. Naja, vielleicht Monate später.
TSCHÜß!!
Was soll dieser "sinnvolle" Kommentar schon wieder? Ich habe hier nicht zum Einstieg in US-Staatsanleihen gerufen, sondern die Performance mit der des Gold-Spots im Verlaufe des letzten Jahres aufgezeigt (dass das nicht so weitergeht, kann sich jeder mit einem Funken Verstand denken). Die Links zu "Lobeshymnen auf Gold" und zu negativen Kommentaren von Dollar und US-Staatsanleihen im letzten Jahr auf goldseiten.de erspare ich mir.
Vorschau 2009 - Der fundamentale Rahmen (von Klaus Singer)
ZitatDie Kreditverknappung der Banken hält aber an, so dass von hier aus weiterhin eine stark kontrahierende Wirkung auf die Realwirtschaft ausgeht. Daher werden jetzt umfangreiche staatliche Anreizprogramme aufgelegt. In den USA z.B. ist vom neuen Präsidenten Obama beabsichtigt, bis zu einer Billion Dollar (rund 7 Prozent des BIP) auszugeben. China will prozentual deutlich mehr investieren, v.a. in Infrastrukturmaßnahmen.
ZitatDie von Politik und Wissenschaft gezogenen Lehren aus der Großen Depression führen zu der Konsequenz, dass sich die Staaten dieses Mal schneller und stärker verschulden, um so zu verhindern, dass sich eine deflationäre Spirale entwickelt. Dennoch bleibt zumindest der Ausblick einer langen und schweren Rezession. Dabei ist das Risiko einer Depression u.a. auch deshalb erhöht, weil wir uns im „Winter“ des aktuellen Kondratieff-Zyklus befinden, in dem sich noch keine Basisinnovation zu einer neuen Triebkraft formiert hat.
ZitatDas Thema „schwere Rezession“, erst recht „Depression“ hat Implikationen für Inflation oder Deflation. Inflation ergibt sich nicht automatisch aus der Geldmenge. Entscheidend ist, wo sich die vermehrte Geldmenge aufhält und wie schnell sie umläuft. Ob und in welchem Maße die jetzt zunächst im Finanzbereich stark anwachsende Geldmenge in die Güterwirtschaft überschwappt, hängt wesentlich an der Entwicklung der kaufkräftigen Nachfrage. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wiederum hängt mit den realwirtschaftlichen Aktivitäten zusammen. In einer Depression sind die Bedingungen für eine ausgeprägt inflationäre Entwicklung nicht günstig.
ZitatSo lange die Rezession noch nicht voll entwickelt ist und so lange die Gefahr einer Depression akut bleibt, dürfte die private Investitionstätigkeit äußerst gering bleiben. Diejenigen, die über eine (prall gefüllte) Spekulationskasse verfügen, suchen nach Anlage, werden in diesem Kontext aber keine langfristig aussichtsreiche finden. Also werden sie die Mittel immer nur kurzfristig mal hier hin, mal dort hin schieben. Im statistischen Mittel werden sie sich dabei die Finger verbrennen, denn die fundamentalen Umstände lassen "Long"-Spekulationen auf sich verbessernde Zustände so schnell nicht rentierlich werden. Damit wird ein Teil der reichlichen Liquidität "verbrannt". Die Inhaber der Spekulationskasse werden zunehmend unsicherer, die Tendenz zu Cash-Haltung nimmt stetig zu. Die die Deflation kennzeichnende Cash-Präferenz prägt sich weiter aus.
ZitatOb Obama auch in der Lage sein wird, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, muss sich noch zeigen. Die Voraussetzungen dafür, dass die USA die Krise schneller und besser bewältigen als die EU sind jedenfalls recht gut. Die USA verfügen über einen großen, einheitlichen Binnenmarkt mit einer relativ zentralistisch ausgerichteten politischen Führung. Die EU ist hingegen ein bürokratisch verkrustetes Gebilde. Sie ist wirtschaftlich, politisch und finanziell, auch kulturell heterogen. Die EU kann damit nur schwerfällig auf die Anforderungen der Krise reagieren. Der hierdurch entstehende Tempoverlust kann gravierende Auswirkungen haben, begründet aber auf jeden Fall deutliche Nachteile im globalen Vergleich.
WTI bei 36,2 USD.
Der Chart macht die "Inflation" deutlich:
Dazu passend folgende Meldung:
http://www.welt.de/finanzen/ar…rt-drastisch-an-Wert.html
ZitatDie internationale Finanzkrise trifft die russische Wirtschaft besonders hart. Der Ölpreis bringt das riesige Reich an den Rand der Staatspleite und die Arbeitslosigkeit steigt rapide. Jetzt hat die Notenbank in Moskau den Rubel zum dritten Mal binnen weniger Tage abgewertet.
Trotzdem stellt Japan mit seiner Industrie, der vorbildlichen Ethik und Disziplin seiner Bewohner und Arbeitenden ein Vorbild dar und ist hierbei beispielsweise den USA um Lichtjahre voraus.
Staatsverschuludng in % vom BIP 2008:
Italien: 103,2%
USA: 65,6%
Eurozone: 65,2%
Deutschland: 63,1%
Japan: 182,8% ![]()
Wahrscheinlich nehmen die USA Japan z.Zt. wirklich als Vorbild, d.h. Zinsen annähernd 0, Deflation und Staatsverschuldung um die 200% vom BIP.
So, wie cano die U.S.-am. Staatsanleihen lobt, hat er sein ganzes Geld wohl den U.S.-am. Rettungspaketen zur Verfügung gestellt -> kein Touareg.
Ich habe hier lediglich die Renditen von US-Staatsanleihen aufgezeigt und nie Deutsche, die in Deutschland leben zu deren Kauf geraten. Hier ist das Währungsrisiko viel zu hoch. Und bei langlaufenden US-Staatsanleihen kommt noch das Verlustrisiko bei anziehender Inflation dazu.
Lt. Prechter sind kurzfristige Geldmarktinstrumente angesagt.
WTI unter 40 USD
Auf NTV-Text: 39,88 USD ...
Die Prognosen sind doch harmlos, wenn man bedenkt, dass von 1929 bis 1933 das US-BIP um ca. 45% schrumpfte und die "Rahmenbedingungen" heute schlechter sind als damals.
Was wir jetzt sehen, ist m.E. erst Vorgeplänkel zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und Massenarbeitslosigkeit größer 20%. Die USA ist uns hier etwas voraus.
Benzinpreis: Jahresübersicht Preisentwicklung 2008
http://benzinpreis.de/statisti…7&display=superbenzin2008
Mal sehen, wie sich zunehmende Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit auf die Benzinpreise auswirken ...
Bis zum 2002er Niveau fehlen nur noch ca. 5 cent.
War eben in Luxemburg tanken. Euro 95 hat mich 0,911 EUR pro Liter gekostet ...
Peak Oil ![]()
Ich zitiere mal Prechter aus dem Buch "Besiege den Crash":
ZitatGenau jetzt halte ich es für wahrscheinlich, dass Gold und Silber zum Boden der Deflation hin auf ihre absoluten Dollartiefs fallen werden, denn genau das passierte während der letzten großen Deflation mit dem Silberpreis
ZitatAlles anzeigenVielleicht überrascht es Sie, dass ich dafür bin, in jedem Fall eine gute Menge Gold und Silber zu besitzen. Für diese Einstellung gibt es mehrere Gründe:
Erstens könnte es aus Gründen, die ich nicht vorhersehen kann, diese mal anders kommen. ...
Zweitens dürften sich die Metalle im Vergleich zu den meisten anderen Anlagen relativ gut entwickeln. Anders als viele andere Rohstoffe werden sie nicht 90% ihres derzeitigen (Anmerkung von mir: Gold stand bei Herausgabe des Buchs bei ca. 300 USD) Preises verlieren, geschweige denn wertlos werden wie viele Aktien und Anleihen. Und die Metalle sind im Vergleich zu den Spitzenpreisen des Jahres 1980 nicht teuer. ... Im Verhältnis zu Häusern und Aktien waren die Metalle noch nie so günstig wie heute (Anmerkung von mir: Das Buch ist von 2002 ...)
Drittens interessiert die Frage, ob es eine weitere Gold- und Silberbaisse gibt, höchsten Harspalter und Spekulanten ...
Viertens dürften die Metalle nach dem Ende der Deflationsspirale wieder steigen ...
Fünftens und vor allem: Wenn sie jetzt Gold und Silber kaufen, dann werden Sie es schon haben. Wenn die Anleger in der ganzen Welt versuchen, harte Vermögenswerte zu kaufen und den Nachschub blockieren, wenn die Regierungen den Goldverkauf verbieten, wenn die Gold- und Silberpreise durch die Decke gehen, dann stecken sie nicht vollständig in Papiergeld fest. Sie besitzen dann schon etwas, was alle anderen haben wollen.
Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass sich die gegentwärtige Gesetzeslage bezüglich des Besitzes von Gold und Silber ändern kann ...
http://www.value-stocks.com/mo…article.php?storyid=13522
ZitatAlles anzeigen„Uneigentlich“ war die Fed-Sitzung kein Nicht-Ereignis. Denn mit dieser Sitzung bestätigt die Fed nun „offiziell“, dass sie die Gefahr einer deflationaren Spirale sieht. Der diesjährige Wirtschafts-Nobel-Preisträger Paul Krugman sagt dazu, die USA seien nun in der Liquiditätsfalle. Wörtlich: „Seriously, we are in very deep trouble. Getting out of this will require a lot of creativity, and maybe some luck too.”
Der von Keynes untersuchte Umstand der Liquiditätsfalle beschreibt die Situation, dass Geld zunehmend weniger rentierliche investive Anlage findet. Es bleibt zunehmend liquide, steht dem Wirtschaftskreislauf jeweils nur noch kurzfristig zur Verfügung. Es wird mehr und mehr in der Spekulationskasse gehalten, es verschwindet in der Liquiditätsfalle. Die Folge ist eine deflationäre Spirale aus struktureller Nachfragelücke, Unterbeschäftigung, Arbeitslosigkeit, Kreditkontraktion und Absenkung des allgemeinen Preisniveaus, eben Deflation.
Die Fed-Sitzung gibt den Akteuren an den Währungsmärkten nun die Sicherheit, massiv gegen die EZB zu wetten. Der Euro steigt weiter gegen Dollar, der Dollar fällt gegen Yen auf ein 13-Jahres-Tief. Hierzu passt auch der starke EYN – die Akteure verschulden sich in Yen (starkes Zinsdifferential) und transferieren die Mittel in Euro (Carry-Trades). Die EZB wird sich früher oder später der Null-Zins-Politik der Fed anschließen müssen.
Die Bond-Renditen stürzen auf historische Tiefs. In Deflation sucht man die längsten Laufzeiten und die Risiko-ärmsten Papiere. Die Rendite der 13-wöchigen TBills krauchen weiter an der Nulllinie entlang – ein Zeichen von Cash-Präferenz. Und mithin auch eine Bestätigung, dass das Deflationsszenario in den Finanzmärkten angekommen ist.
Deflationsszenario - in was investieren wenn alles fällt - Banken knausern mit Krediten - Rohstoffe werden billiger, ausser Gold als Absicherung gegen alles Mögliche
Bargeld.
Ein Krügerrand hat übrigens vor nicht allzu langer Zeit mal 800 Eur gekostet (u.a. wegen angeblicher Knappheit von physischem Gold ...)
http://www.handelszeitung.ch/a…n-geht-weiter_458409.html
ZitatNach der uneinheitlichen Vortagsentwicklung haben die US-Staatsanleihen am Donnerstag wieder alle zulegen können. Besonders gut entwickelten sich erneut Papiere mit längeren Laufzeiten, was Börsianer mit einer anhaltenden Flucht in Anlagen mit sicheren Gewinnen zum Jahresende erklärten.
ZitatZweijährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 101 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,692 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 15/32 Punkte auf 103 15/32 Punkte. Das drückte die Rendite auf 1,271 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten um 1 5/32 Punkte auf 115 1/32 Punkte vor und rentierten mit 2,063 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren sprangen um 3 1/32 Punkte auf 140 16/32 Punkte hoch, was einer Rendite von 2,536 Prozent entsprach.
2% Rendite auf 10 Jahre. Der Rentenmarkt erwartet eine Deflation ...
http://www.handelszeitung.ch/a…Handelsbeginn_458191.html
ZitatDie US-Staatsanleihen sind am Donnerstag mit Kursgewinnen in den Handel gegangen. Vor allem in den sehr langen Laufzeiten gaben die Renditen deutlich nach. Händler verwiesen auf eine nach wie vor rege Nachfrage angesichts der Ankündigung durch die US-Notenbank, den Ankauf von US-Staatsanleihen zu prüfen.
Dies ist aussergewöhnlich und spricht für die momentane Goldstärke.
Ich sehe momentan keine Goldstärke, sondern eine Dollarschwäche (aufgrund der niedrigen Zinsen in den USA wird Geld in andere Währungen verlagert).
Auf Euro-Basis schwächelt Gold in den letzten Tagen. D.h. selbst unverzinstes Euro-Bargeld wird z.Zt. wertvoller als Gold.
Auch die Versorgung mit physischem Gold scheint kein Problem mehr zu sein. Bei MP liegt der Unzenpreis z.Zt. bei 650,89, d.h. 1,25% niedriger als gestern.
Gold fällt unter 600 EUR.
1 Oz australisches Nugget gibts bei MP für 654,14 EUR (- 1,08% zu gestern).
Wenn man bedenkt, dass bei ebay mal 800 EUR gezahlt wurden ...