Beiträge von vatapitta

    Moin moin @valueman,
    .....
    Kurs 0,25 C$, Marktkap. knapp 40 Mio. C$, shares 159,6 Mio.


    LG Vatapitta

    TML Kurs 0,69 C$, Marktkap. 95,1 Mio. C$, Shares 137,879,334
    Fully Diluted - 167.7 M shares
    Cash Position 9,9 Mio. C$ (11.03.2022)
    Der niedrige Kurs könnte der bald anstehenden Kapitalerhöhung geschuldet sein.


    Nach der Zahl der Shares zu urteilen muss es irgendwann eine Kapitalmaßnahme gegeben haben.


    Zitat: Royalty Finanzierung
    "Finanzierung in Höhe von 20 Millionen US$ durch den Verkauf einer Lizenzgebühr an ein verbundenes Unternehmen der Sprott Resource Streaming and Royalty Corp (SRSR") zur Finanzierung des Abschlusses wirtschaftlicher Studien, der Erteilung von Genehmigungen und des Engagements in der Gemeinde, einschließlich der allgemeinen Verwaltungskosten des Unternehmens. Eine Zusammenfassung der Details der Lizenzgebühr beinhaltet:
    Eine Vorauszahlung von 20 Millionen US$;
    2,2 % der Netto-Schmelzlohneinnahmen aller Mineralien, die auf den Grundstücken des Goliath-Goldkomplexes produziert werden;
    Eine Option, die ausschließlich im Ermessen des Unternehmens liegt, 50 % der Lizenzgebühr bis zum 31. Dezember 2028 zurückzukaufen;
    Automatische Senkung der Lizenzgebühr um 50 % bei Erreichen einer Goldproduktion von 1,5 Millionen Unzen;
    Das Recht für SRSR, sich mit bis zu 40 % oder 40 Millionen US$ an zukünftigen Metall-Streaming- oder Royalty-Finanzierungen des Unternehmens zu beteiligen.
    Die Finanzierung unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich gegen Ende März 2022 abgeschlossen sein."



    Das sieht interessant aus.
    Das Projekt besticht durch seine erstklassige Infrastruktur!


    Präsentation 03/2022

    2022
    • • • • •
    Revised resource estimate – Q1 2022
    Pre-feasibility Study for Goliath Gold Complex – Mid-year 2022
    Continue with exploration to identify new targets on property
    Initiate evaluation of project financing alternatives
    Continuation of IBA discussions, provincial permitting activities


    Achtung!
    Bei der PFS dürften die Capex und die ASCI kräftig nach oben gehen.

    Allerdings steht der Goldpreis aktuell 300 $ über dem Basisszenario von 1600 $/oz.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Fosterville meldet Aktivitäten - keine Ergebnisse. Es hilft dem Kurs ein wenig bei niedrigem Umsatz.
    Der Anstieg ist also Kleinanlegern zu verdanken, also sehr scheuem Wild, das wenig informiert ist.


    Wieviel Cash hat FSX noch auf der Naht? - Könnte bald eine Kapitalerhöhung kommen?



    Fosterville South beginnt mit Bohrungen im Lauriston-Projekt, während drei Bohrgeräte derzeit im Reedy Creek innerhalb des Providence-Projekts in Betrieb sind
    Kanada NewswireMar 15, 2022 8:30 AM EDT
    Höhepunkte:

    Lauriston liegt unmittelbar südlich der Fosterville-Minengrundstücke von Kirkland Lake Gold und grenzt an diese an.
    600 km 2 großes Projekt mit ausgezeichneten strukturellen Gegebenheiten und bedeutenden historischen hochgradigen Goldproduktionen, die trotz fehlender moderner Explorationen und Bohrungen gemeldet wurden.
    Folgt auf die ersten Erkundungsbohrungen und Feldarbeiten, die 2021 abgeschlossen wurden, um Bohrziele zu entwickeln
    Drei Bohrgeräte bohren derzeit bei Reedy Creek innerhalb des Projekts Providence
    VANCOUVER, BC , 15. März 2022 /CNW/ - Fosterville South Exploration Ltd. ("Fosterville South") oder (das "Unternehmen") (TSXV: FSX) (OTCQX: FSXLF) (Deutschland: 4TU) freut sich, bekannt zu geben, dass es mit einem Diamantbohrprogramm auf den Zielen Comet-New Trojan beim Goldprojekt Lauriston, Victoria, Australien ("Lauriston") begonnen hat.

    Fosterville South plant die Durchführung umfangreicher Diamantbohrungen bei Lauriston, beginnend mit dem Ziel Comet, um die strukturelle Kontrolle der breiten Zonen mit Goldmineralisierung zu bestätigen, die bei ersten Erkundungsarbeiten im Jahr 2021 entdeckt wurden.

    Auf dem Ziel New Trojan, das sich in unmittelbarer Nähe von Comet befindet, wird Fosterville South das erste moderne Bohrprogramm durchführen.

    Die Bohrungen auf diesen hochrangigen Zielen haben nach verschiedenen Konsultationen mit den Gemeinden und nach Erhalt aller behördlichen Genehmigungen begonnen.

    Lauriston ist ein epizonales Gold-Antimon-Arsen-Mineralisierungsprojekt, das das beste Potenzial hat, die südliche Erweiterung des Fosterfield-Goldfeld-Gürtels außerhalb der Grundstücke von Kirkland Lake Gold zu sein. Die Redesdale-, Whitelaw- und Taradale-Verwerfungen durchschneiden Lauriston, obwohl sie in einigen Gebieten von einer sehr jungen Basaltdecke bedeckt sind, weshalb diese speziellen Gebiete auf dem Grundstück nie erkundet wurden.

    Während die Bohrungen auf Lauriston gerade begonnen haben, hat das Unternehmen gleichzeitig die Bohrungen auf dem Zielgebiet Reedy Creek innerhalb des Projekts Providence beschleunigt. Zwei der drei Bohrgeräte bei Reedy Creek sind Diamantbohrgeräte, während das andere ein Reverse-Circulation-Gerät ist.


    Der Anstieg wird durch Verkäufe gebremst.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Glückwünsche an jogyli, schleifergold und EvilGenius. :thumbup:
    Ich lag meilenweit daneben.


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    ich habe mir das 1. Hj im Hinblick auf Kostensteigerungen angesehen.
    Eine Kapitalerhöhung bei diesem Goldpreis muss m. E. fundiert begründet sein.


    Immerhin gab es diese Kapitalerhöhung in der Nähe des Höchstkurses, was die Verwässerung verkleinert.
    Debby zeigt - vermutlich ohne direkten finanziellen Druck - ein sehr gutes Timing.
    Ich erinnere mich ungern an die Katastrophen von Peter.


    Vermutlich hat WGX trotz aller sinnvollen Vorleistungen zur Sicherung der Produktion den entscheidenen Schritt nicht (ausreichend) gemacht hat. Das wäre die Absicherung des Energieverbrauchs.


    H1 FY22 - Produktion steigt auf ≈133.000 oz mit $311M im Umsatz


    Fokus GJ22 / GJ23
    GJ22 Produktionsprognose +270.000 oz @ AISC A$1500-1700/oz
    Konsistenz in der betrieblichen Leistung - Gehalt, Unzen und Kostenmanagement
    Steigerung des freien Cashflows - Erhöhung der operativen Marge und der Kapitalrendite
    - Zukunftssicherung des Unternehmens - organisches und anorganisches Wachstum


    Rekord-Goldproduktion für Westgold - 132.861 Unzen im ersten Halbjahr
    Umsatzanstieg um 3% auf $311 Mio.
    Umsatzkosten um 22% gestiegen - Arbeits- und Kostendruck in der Branche
    Erste Bardividende gezahlt - 6 Mio. $ an die Aktionäre zurückgegeben


    Mittel- und langfristige Investitionen
    Aufbau von Erzvorräten an der Oberfläche $15 Mio. - führt zu mittelfristigen Cashflows
    Aufbau von Lagerbeständen in Höhe von $5 Mio. - sichert mittelfristig wichtige Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien
    Finanzielle Vermögenswerte $ 3 Mio. - bietet längerfristige regionale Optionen für gestrandete Goldvorkommen



    Proaktives Management
    Aufbau von Erzvorräten an der Oberfläche ≈1,3 Mio. t am 21. Dezember [Anstieg der Menge um 30 %], um Unterbrechungsrisiken zu mindern
    Aufbau eines Bestands an kritischen Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien - zusätzliche Investitionen von $5 Mio. im Dezember 21 zur Minderung des Versorgungsrisikos
    Reinvestition von Kapital - 20 Mio. $ in Flotte und Infrastruktur investiert
    Eigenes Wachstum - 14 Mio. $ in die Exploration im WGX-Gebiet investiert
    Eigenes Wachstum - Einrichtung einer Trainingsmine, um unsere Mitarbeiter in einem realen Umfeld ohne Produktionsdruck zu schulen
    Langfristige Planung - Aufbau strategischer Beteiligungen an regionalen Unternehmen mit stillgelegten Bodenschätzen



    Hebel zur Steigerung der Rentabilität
    Umsichtiges Kostenmanagement - aktive Kostensenkungsmaßnahmen
    Konsistente Produktion - Basistonnage aus den Kernminen
    Erhöhung des Abbaugrades - disziplinierte Planung und Ausführung
    Optionales Mahlen - Optimierung der wirtschaftlichen Rendite


    Zukunftssicherheit des Unternehmens
    Effizienzverbesserung - kontinuierliche Verbesserung
    Exploration - gezielte Bohrungen haben begonnen
    Entwicklung der Projektpipeline - Studien sind im Gange
    Verstärkung des Teams - Investitionen in unsere Mitarbeiter und Fähigkeiten
    Think bigger
    Ergebnisse liefern


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)



    Mein Fazit:
    Die Probleme bei WGX gelten für die meisten Unternehmen der Branche.
    Mein Anteil von Royaltys im Depot liegt mittlerweile bei 36% und ich werde diesen Anteil weiter steigern.


    Das Management hat aus den vergangenen Problemen gelernt und so gut wie möglich vorgesorgt. Das hat gekostet. Ein Vergleich der Rendite mit anderen Aussis ist nur sinnvoll, wenn wir auch dort die Vorleistungen zur Produktionssicherung einbeziehen. Die Kosten steigen schneller als der Gewinn. Es gibt erheblichen Personalmangel - vorsichtshalber hat man für anzulernendes Personal eine Übungsmine eingerichtet. :thumbup:
    Das kostet zwar, verhindert aber schlimme Unfälle und Produktionsstörungen im Minenbetrieb.


    Debby investiert in Wachstum und in die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Die genannten Ziele sind die erkannten Schwachstellen, deren Beseitigung die Kosten senken und die Produktivität erhöhen soll.


    Was mich stutzig macht ist die Erhöhung des Abbaugrades.
    Bei Höchstkursen wurde früher das minderwertige Erz verarbeitet, weil das zu schwachen Preisen nicht wirtschaftlich möglich war.


    Da die Position von WGX relativ klein ist und die Kostensteigerungen zumindest zum Teil der Sicherung der Produktion und des Wachstums dienen, darf Debby/Westgold im Depot bleiben.



    Offene Frage:
    1) Was machen die Mitarbeiter der Minenbaufirma derzeit? Schulen die auf Exploration um?
    2) In wie weit sind die Energiekosten gehedgt?
    3) Wie hoch ist der Cashbestand nach der Kapitalerhöhung?


    Wer - mit solidem Englisch - kann Down Under freundlich nachfragen?



    Danke Vatapitta

    Klar, das darf jeder gerne selbst ausprobieren. 8)
    Ich schreibe ja nur, wie ich die Sache sehe und ich war 2007 dabei, habe es unterschätzt, obwohl ich mir im Jahre 2000 auch schon mal die Finger verbrannt hatte. Ich mache das, obwohl das Aktiendepot vergleichsweise klein ist.


    Schau Dir das Video mit Max Otte vom 09.03.2022 an.



    LG Vatapitta

    Mich würde euere Meinung zu Paypal-Aktie interessieren

    Vermutlich stark überverkauft. - Eine ordentliche Gegenbewegung halte ich für möglich.


    Die extreme Schwäche spricht für eine Neubewertung von Paypal.
    Fundamental gibt es sicher Besseres.
    Zunehmende Konkurrenz wird PayPal das Geschäft erschweren.
    Am Beispiel Russland war zu sehen, dass man nicht sicher über das eigene Guthaben verfügen kann, weil dieses aus politischen Gründen sanktioniert werden kann.


    Njet!
    Vatapitta

    Moin moin,


    ich hatte vor längerer Zeit geschrieben, dass bei einem ähnlichen Szenario wie 2007/2008, also der Finanzkrise bei der Banken mit hunderten von Milliarden Steuergeldern "gerettet" wurden, Explorer den Sekundentod sterben. Ab jetzt ist jederzeit wieder ein völliges Austrocknen der Liquidität möglich. Sobald sich die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland in Kreditkrisen und Liquiditätsnot im Westen bemerkbar machen, ist in der gleichen Sekunde das Vertrauen der Banken untereinander weg!

    Dann bekommen bei laufenden Kosten die Explorer kein neues Kapital mehr für ihren Betrieb. Damit verschlechtert sich das Chance/Risiko Verhältnis sehr zu Lasten der hier überaus beliebten Explorer.


    Auch den Entwicklern geht es dann schlechter. Wer einen starken Royalty-Partner an seiner Seite hat - mit Finanzierungszusage - hat bessere Chancen sein Projekt, mit Verzögerung und Kostenüberschreitung, in Produktion zu bringen.


    Ich werde mich deshalb auch von aussichtsreichen Werten, die Cash verbrennen, nach und nach trennen.
    Ich konzentriere mich auf liquide große und (fast) schuldenfreie Produzenten und Royaltys.


    Der Artikel von James Rickards (stark gekürzt) war Anlass für mich umzudenken (=lernen).
    Jim ist Ex-Hedgefond Manager, Ex-CIA Mitarbeiter und hat 5 New York Times Bestseller geschrieben.


    .......

    Den ganzen Artikel findet ihr über die beiden Zitate von mir.


    Jeder kann für sich selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist. Ob er in der Lage ist eine lange Liqiditätskrise auszusitzen oder Sicherheit bevorzugt.
    @HansE hat ein sehenswertes Video von Max Otte in den Video-Thread gestellt.

    Ich kopiere das jetzt ins Forum:



    GAZPROM Aktien ISIN US3682872078
    1 €



    110


    Beschreibung


    Sehr geehrte Aktionäre der GAZPROM AG,


    nach dem fulminanten ABSTURT der Gazrpom Aktie am 02.03.2022 bis auf 0,02 US$ in London, einen Handelstag nach der Kursaussetzung durch die Deutsche Börse AG, möchte ich gerne einigen wenigen Aktionären die sich von diesem Titel final verabschieden möchten folgendes Angebot unterbreiten.
    Die Aktie verlor nach der Kursaussetzung der Deutschen Börse AG am 02.03.2022 nochmal um die Mittagszeit fast Ihren kompletten Wert. Das LOW lag um die Mittagszeit bei 0,02 US$.
    Ich würde einigen wenigen Aktionären die diesen Wert aktuell final verkaufen möchten (an allen Börsenplätzen ist die Gazprom Aktien mittlerweile SUSPENDIERT, also kein Handel mehr möglich) 0,02 US$ bieten.
    Allerdings ist das Angebot auf eine Stückzahl von 300.000 Aktien begrenzt.
    Sollte ich also 300.000 Gazprom Aktien angeboten bekommen ist kein weiterer Kauf von mir geplant bzw. garantiert.
    Sollten Sie also Interesse haben Ihre Aktien zu verkaufen kontaktieren Sie mich bitte.
    WICHTIG: Es muss zwingend die ISIN US3682872078 sein.
    Das Angebot ist NUR gültig wenn Sie im Besitz von Aktien mit dieser ISIN sind.
    Abwicklung:
    Nach erfolgter Einigung würden Sie mir bis zu max. 300.000 Aktien der oben genannten ISIN übertragen. Nach Depoteingang überweise ich Ihnen dann unverzüglich den Kaufpreis in Höhe von 0,02 US$ pro Aktie überweisen.
    KAUFVERTRG/STEUERN
    Sie können sodann, nach den mir vorliegende Informationen, durch den getätigten KAUFVERTRAG (Sie bekommen auf jeden Fall einen Kaufvertrag von mir) Ihre "VERLUSTE aus WERTPAPIERTRANSAKTIONEN" bei der Steuererklärung 2022 (Ihre Kaufabrechnung sowie den mit mir geschlossenen Kaufvertrag) angeben.


    LondonStockExchange: https://www.londonstockexchang…pjsc-gazprom/company-page


    Kontaktdaten:


    Adresse, Name und Telefonnummer habe ich in einen Spoiler gepackt.


    Sich emotional aufzuregen mag im ersten Moment richtig sein, dann muss man aber den Verstand wieder einschalten. :thumbup: - Was können wir aus diesem Angebot für Rückschlüsse ziehen?



    Der Herr wohnt in Homburg, ein extrem teures Pflaster. Die Adresse gibt möglicherweise weitere Hinweise auf seinen Vermögensstand. In Homburg wohnen viele Banker aus Frankfurt. Vermutlich ist der Herr ein Banker.


    - Denn er muss in der Lage sein die übertragenen Papiere zu sichern, so dass sie nicht von der US-Ausgabestelle für ADRs ein kassiert werden können.
    - Oder er verfügt über Informationen, dass das nicht geschieht.
    - Oder er hat einen Vermögensverwalter (Blackrock), der das verhindern kann.
    - Oder er zockt und hofft, dass die Sache gut für ihn ausgeht - Sein Kapitaleinsatz beträgt 6.000$ plus Kosten/Gebühren.
    - Die Tipfehler könnten auch ein Hinweis auf einen Spaßvogel sein. - Junior und Papa ist Banker o.ä.?



    Der relativ niedrige Betrag legt nahe, dass er nicht aus Wissen handelt, sondern dass er zockt.


    Danke fürs Einstellen @goldfloh [smilie_blume]


    LG Vatapitta
    PS: Vielleicht rufe ich ihn an, um herauszufinden, ob es einen Weg gibt die russ. ADRs zu sichern oder ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege. 8)

    Moin moin,


    bin mit dem Erlös aus dem Verkauf von Sabina Gold und Silber bei Nomad Royaltys eingestiegen.
    Im gegenwärtigen Umfeld halte ich besonders die Entwickler für stark gefährdet sich bei den Kosten zu verschätzen bzw. nachbessern zu müssen. Dazu dürften im aktuellen Umfeld Lieferprobleme mit entsprechen Verzögerungen bei der Realisierung von Projekten kommen. Das kostet zusätzlich!



    Ich werde mich auch von den letzten beiden kleinen Positionen von Entwicklern im Depot trennen.



    Bei den Explorern ist die Angelegenheit klar, dass Dollars in die Exploration "versenkt" werden und dass von Zeit zu Zeit Kapitalerhöhungen die Substanz verwässern. Das lässt sich verschmerzen, wenn die Ergebnisse entsprechend sind.


    Auch der Anteil der Explorer am Depot soll verringert werden.



    Erhalt vor Vermehrung (oder Verminderung)!


    LG Vatapitta

    Danke für die Idee, @Wurschtler.


    M. E. ist Saipem stark verschuldet.
    Ich verlasse mich da auf Traderfox

    Der Marketscreener verrät, dass der Umsatz das 8fache der Marktkap. ausmacht und 2022 deutlich steigen soll.


    Ich traue mir bei dem Umfeld keine Prognosen zu.


    Ich vermute Kreditausfälle, Arbeitslosigkeit, Störungen der Lieferkette, so dass Aufträge nicht abgearbeitet werden können. - Alle Prognosen sind m.E. das Papier nicht wert, ....


    Gold physisch dürfte auch aktuell die bessere Wahl sein. :rolleyes:



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    bin mit kleinem Gewinn aus Sabina raus.

    SBB geht wegen der hohen Entwicklungskosten vermutlich mit einem Share Deal in andere Hände. Eine Scheiß Lage hat das Projekt!

    Unter Kostensteigerungen leiden vor allem die Developer. Auf Grund der Coronawelle in den Staaten und Kanada rechne ich bei allen Unternehmen mit erheblichen Verzögerungen und Kostensteigerungen

    1) Was wird bei explodierenden Preisen für Energie und Baumaterial überhaupt noch rentabel abbaubar sein? Oder - überhaupt machbar? Wenn wir gerade schon keine Autos mehr bauen können...2) Was wird genehmigungsfähig sein? Goldbergbau... unnötig und klimaschädlich.
    3) Es ist Krieg, Junge, und vielleicht nur der Anfang... Fear Trade... Da spekuliert Keiner mehr rum, Alle wollen Sicherheit, die´s... nirgendwo... gibt. Am wenigsten bei ein paar Bohrlöchern, von oben in den Boden gemacht.

    Dafür kommt NSR ins Depot. Das sollte das Risiko verringern. Nach wie vor ungeklärt ist die Produktivität einer Mine in Südafrika. Auf der anderen Seite haben sie einige sehr gute Royaltys mit langer Laufzeit bei ihren Assets.
    Zeitlich wird bei NSR geliefert, wenn SBB in Produktion geht, finanziert von WPM, die ich sowieso im Depot habe.


    Ob man in der Zwischenzeit noch irgendetwas für die eingeworbenen Dollars kaufen kann, ist zumindest nicht sicher. Gold ist Geld und bei NSR sollte der Rubel kräftig und vor allem sicherer rollen.


    Die ca. 80% der Marktkap., die Sunvalley noch hält, kommen frühestens nach einer Verdoppelung des Kurses auf den Markt.


    Risk off!


    LG Vatapitta

    Gefunden im Gelben:


    [Blockierte Grafik: https://dasgelbeforum.net/images/uploaded/20220308162235622782cbc1d4e.jpg]
    Interessant wird es dann, wenn Russland anbietet für eine oz Gold 40 Barrel Rohöl zu liefern.


    Die Unze würde dann kurzfristig mit 5000 $ bewertet (40x 125 $/Fass)
    Gleichgewichtspreis um 3500 $/oz entspräche einem Ölpreis von 3500 : 40 = 87,50 $/Fass.


    Der Preis gilt nur bei einer bestimmte Mindestmenge und Mindestdauer der Abnahme.
    Asien und die Ölländer müssten mitziehen. Dann sähe der $ nicht mehr so quicklebendig aus, wie auf dem Bild.

    Finanzmarktwelt, Claudio Kummerfeld:



    Gas-Alarm: Russland droht mit Stop von Nord Stream 1 – Gaspreis +24 Prozent




    ..... gekürzt - Ein vom Westen angedachtes Verbot von russischem Öl würde zu katastrophalen Folgen für den Weltmarkt führen, so Novaks weitere Ausführungen. Die Ersetzung der russischen Öl-Lieferungen nach Europa würde mehr als ein Jahr dauern. Ein Embargo für russisches Öl könnte seiner Aussage nach die Preise auf über 300 Dollar pro Barrel treiben. Und Russland wisse, wohin man sein Öl umleiten würde, wenn Europa und die USA es nicht mehr einkaufen würden, so Novak.
    FMW: Ein doch recht klarer Hinweis, dass China als großer Ersatz-Käufer bereit stehen soll. Russland droht also mit einer Verknappung der Gas-Lieferungen nach Europa. Die anderen Pipelines hat Novak noch nicht angesprochen. Es dürfte im europäischen Gaspreis und auch in den Preisen in anderen Energieträgern heute ein interessanter Handelstag werden!



    Fugi hat in seinem Marktausblick gesagt, dass die Maßnahmen gegen die russische Zentralbank dem Hirn des deutschen Finanzministers, Lindner FDP, entwichen sind. Das obige könnte die Antwort Russlands an Lindner sein und die Aufforderung an die deutsche Bevölkerung, diese Regierung zum Teufel zu jagen.


    LG Vatapitta

    Sie haben durch ihre Minen-Baufirma einen hohen Fixkostenblock, der derzeit wenig einbringt, da die Übernahme von GCY gescheitert ist.
    Das könnte aber noch etwas werden, da die Kursentwicklung beider Werte sehr zu Ungunsten von GCY gelaufen ist. Debby wartet vermutlich, bis die Großaktionäre + Vorstand auf Knien bei ihr angerutscht kommen.

    Moin moin,


    Westgold Resources ist im Moment neben RED 5 der stärkste Wert in Down Under und gehört zu den
    1% Top-Performern. - Neues Jahreshoch! - Könnte eine Übernahme anstehen?

    Das ist trotz der mäßigen Zahlen so, die Vassago eingestellt hat.

    Wie werden die Reserven und Ressourcen von WGX derzeit am Markt bewertet?
    Debby hat das erste Mal dort Exploration mit modernen Mitteln angestoßen.
    Vielleicht kommen demnächst gute Explorationsergebnisse?



    GCY dagegen kommt kaum voran.
    Wenn WGX selber aktiv werden möchte, könnten Mannschaft und Gerät der Minenbaufirma gegen Anteile an Projekten oder Minen vermietet werden.


    Vielleicht kann jemand Down Under bei Debby nachfragen, wie die Minenbauer ausgelastet sind und wie externe Möglichkeiten genutzt werden (können)?



    LG Vatapitta

    Teil 2


    Ein drittes Versorgungsventil ist die Freigabe des SPR. Die Internationale Energieagentur stimmte am Dienstag zu, 60 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven ihrer Mitglieder freizugeben, was knapp zwei Wochen des russischen Lieferausfalls entspricht. Es gibt viele Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der Länder, die zugesagten Notvorräte tatsächlich freizugeben. Tatsächlich konnte die US-Regierung bis Februar 2022 nur 20 Millionen Barrel der im November 2021 angekündigten 50 Millionen Barrel freigeben. Nachdem die USA ihre SPR-Zusage vom November nicht erfüllt haben, haben sie sich nun verpflichtet, 30 Mio. Barrel innerhalb von 30 Tagen freizugeben. Unter der Annahme, dass die technischen Probleme gelöst werden, um die Märkte weiter zu beruhigen und den Preis bei etwa 100 $ zu halten, könnte sich die IEA verpflichten, für den Rest des Jahres 50 Mio. Barrel pro Monat freizugeben, oder sogar noch mehr, aber selbst das wäre nur ein winziger Ausrutscher im großen Schema der gesamten russischen Rohölverluste.


    JPM beschließt, etwas optimistisch zu schließen, und ignoriert zwar das apokalyptische Szenario, bei dem der Ölpreis auf ein Niveau ansteigen würde, das die globale Krise von 2008 mit ausgelöst hat (was wir bereits in Shades of 2008 As Oil Decouples From Everything" erörtert haben), kommt aber zu dem Schluss, dass die Lehren aus den Finanzkrisen dieses Jahrhunderts uns gelehrt haben, dass eine politische Reaktion notwendig sein wird. Es gibt genügend politischen Spielraum. Die IEA-Mitglieder, die sich aus den OECD-Ölverbrauchern zusammensetzen, verfügen derzeit über Notvorräte von 1,5 Milliarden Barrel. In diesen Mengen sind die kommerziellen Ölvorräte, die sich auf weitere 2,7 Milliarden Barrel belaufen, nicht enthalten (siehe Abbildung 3).
    Unabhängig davon glaubt JPM auch, dass die US-Produktion irgendwie dazu gebracht werden könnte, mehr zu wachsen als die derzeitigen Prognosen der größten E&P-Betreiber von 2-3%, "insbesondere wenn die Regierung die Energiekrise zu einem nationalen Sicherheitsproblem erklärt", obwohl es unklar ist, wie Biden das tun will, wenn ihm die Progressiven im Nacken sitzen und ein Ende der bösen fossilen Brennstoffe fordern, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen, selbst wenn das Benzin 10 Dollar kostet.


    Auf jeden Fall hält JPM, nachdem es die schlimmsten Szenarien dargelegt hat, an seiner relativ heiteren Preisprognose fest, wonach der Brent-Ölpreis im 2. Quartal 2002 durchschnittlich 110 $/Barrel, im 3. Quartal 2002 100 $/Barrel und im 4. Quartal 2002 90 $/Barrel betragen soll, wobei die Preise in der Zwischenzeit bis auf 120 $/Barrel steigen könnten (und ohne iranische Fässer sieht JPM die Ölpreise im 2.


    Eine ähnlich pessimistische Sichtweise wurde in einem von der Bank of America veröffentlichten Vermerk mit dem Titel "the economics of $200/bbl oil" geäußert...


    ... in der Chefvolkswirt Ethan Harris noch nicht ganz begriffen hat, dass die westlichen Abnehmer trotz der "Schlupflöcher" für russische Energieimporte praktisch selbst ein Kaufembargo für russisches Öl verhängt haben. Harris merkt an, dass "das große fehlende Element der Sanktionen bisher darin besteht, dass sie kaum Auswirkungen auf die russischen Energieexporte haben", was natürlich nicht stimmt, da mehr als 70 % des russischen Erdöls auf dem Seeweg nun stillgelegt sind.


    Wie Harris weiter schreibt, "besteht das Problem darin, dass wir nicht vorhersagen können, was als nächstes passiert. Russlandexperten haben wiederholt unterschätzt, wie weit Putin gehen würde, nicht nur in dieser Krise, sondern auch bei früheren Übergriffen Russlands auf die Ukraine. Es hat auch den Anschein, dass sowohl die Experten als auch Putin selbst von dem bemerkenswerten Widerstand der ukrainischen Bevölkerung und der unerwartet starken Reaktion der NATO überrascht worden sind. Und während sich der BofA-Ökonom fragt, ob dies Putin vielleicht dazu veranlasst, nach einem gesichtswahrenden Ausweg aus der Ukraine zu suchen, ist er sehr besorgt über das Gegenteil, "eine scharfe Eskalation des Angriffs mit darauf folgenden Energiesanktionen".


    Was bedeutet das für den Preis? Nun, nach Ansicht der BofA wäre das ein Ergebnis, das noch beängstigender wäre als das von JPMorgan, und zwar: "Wenn der Westen den Großteil der russischen Energieexporte abschneidet, wäre das ein großer Schock für die Weltmärkte. Francisco Blanch und sein Team schätzen, dass jede unerwartete Angebots- oder Nachfragebewegung von 1 Mio. Barrel pro Tag unter sonst gleichen Bedingungen zu einer Preisveränderung von etwa 20 Dollar pro Barrel führen kann. Wenn der größte Teil der russischen Ölexporte abgeschnitten wird, könnte es zu einem Defizit von 5 Mio. b/d oder mehr kommen, selbst wenn die Freigabe strategischer Reserven und ein gewisser Anstieg der OPEC-Exporte einen gewissen Ausgleich schaffen. Das bedeutet, dass sich die Ölpreise von 100 $/bbl auf 200 $/bbl verdoppeln könnten.


    Man kann zwar darüber diskutieren, wie sich eine solche Hyperinflation des Ölpreises auf die öffentliche Stimmung oder die Unterstützung für die westlichen Regierungen auswirken würde, aber eines ist klar: Sie würde zu einer fast sofortigen weltweiten Rezession, wenn nicht gar Depression führen:


    Bei moderaten Ölpreisschwankungen geht unsere Faustregel davon aus, dass ein anhaltender Preisanstieg um 100 $/bbl das BIP-Wachstum im kommenden Jahr um etwa 1 % verringert. Die niedrige Zahl ergibt sich aus der Tatsache, dass die USA energieunabhängig sind (d. h. wir produzieren so viel Energie wie wir verbrauchen). Die Geschichte zeigt jedoch, dass große Schocks nichtlineare Auswirkungen haben können. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die rekordverdächtig hohen Benzinpreise zu einem Preisschock führen. Dann könnte das Wachstum um bis zu 2 % zurückgehen.


    Angesichts dieses bevorstehenden Einbruchs des BIP hofft Powell immer noch, in diesem Jahr "sechs oder sieben" Zinserhöhungen vornehmen zu können, was uns an ein weiteres Diagramm der BofA erinnert: Jeder Straffungszyklus der Fed hat mit einer Krise geendet.


    Es ist jedoch unklar, was passiert, wenn die Welt bereits in einer Krise steckte, bevor die Fed auch nur ein einziges Mal die Zinsen angehoben hat...


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Ein Ölpreis von 200 US$ bedeutet einen Goldpreis von ungefähr 17x 200 = 3.400 $
    Kann auch mehr werden bis zum Jahresende.


    Russland ist das reichste Land der Erde. Reich sind nicht die Russen, sondern ein paar Kleptokraten, wie es sie im Westen auch gibt.


    Schon Robin Hood hat die Reichen bestohlen, weil es bei den Armen nichts zu holen gab - und er hat auch für Sicherheit und Unterschlupf etwas abgegeben.


    Die Briten und Amis wollen Russland bestehlen, um das marode Ponzisystem ihrer Währungen zu stützen.




    Ein genialer Beitrag von nereus aus dem Gelben:
    Zitat:
    "Aber der große Schachzug für Putin ist ganz einfach (H/T to Luke Gromen for this), nämlich sein Öl mit einem steilen Abschlag auf den Futures-Preis anzubieten, aber nur in Gold, physischem Gold. Das derzeitige Verhältnis von Gold zu Öl beträgt ~17 bbls/oz.

    Alles, was Putin tun muss, ist, einen weltweiten Run auf physisches Gold auszulösen.
    Öl ist der M-Nullpunkt des globalen Handels.
    Es ist der Handel, auf dem die gesamte Finanzmacht des Westens aufbaut.
    Und dieses Fundament ist auf dem Petrodollar aufgebaut.
    Durch die direkte Bindung der russischen Grenzproduktion an den Goldpreis, der weit unter dem Marktpreis liegt, werden zwei Dinge erreicht.
    Erstens schafft sie eine massive Arbitragemöglichkeit für Öl und Gold, die der Markt nutzen wird.
    Zweitens kollabieren dadurch die Bewertungen aller in Papiergold bewerteten Vermögenswerte mit dem Preis für physisches Gold.
    Entweder bricht der Preis für alles ein, um die Fiktion eines Goldpreises von 2000 Dollar aufrechtzuerhalten, oder der Goldpreis steigt, um den neuen Preis zu erreichen.
    Dies zwingt den Westen dazu, offenzulegen, wieviel Gold er tatsächlich besitzt, führt zu einem massiven kurzfristigen Ansturm auf physisches Gold und erzwingt eine Neubewertung der Bilanzen aller.
    Und das, meine Freunde, ist die große Waffe, die Putin in Reserve hält.
    Er kann es sich leisten, sein Öl zu einem stark verbilligten Preis zu verkaufen.
    Ich denke, 50 Barrel/Unze sollten genügen.
    Er zwingt die Welt dazu, den Ölpreis in Gold und damit in Rubel statt in Dollar anzugeben.
    Dies führt zu einem positiven Goldzufluss nach Russland und damit zur Schaffung eines zweistufigen Rubels - dem lang gehegten Traum von Sergej Glasjew -, eines inländischen goldgedeckten Rubels und eines weltweit zirkulierenden, schwimmenden Rubels."


    LG Vatapitta


    PS: Ich hatte vor kurzem einen negativen Preis für russisches Öl genannt (minus 20 $).
    Mein Irrtum! Der Preis lag 20 $ unter dem normalen Preis, war also nicht negativ!
    Russland kann derzeit ca. 70% seines Exportöls nicht absetzen, weil Tanker, finanzierende Banken und Abnehmer fehlen. - Sorry!

    Neuer Artikel bei ZeroHedge zum Öl - zwei Szenarien:


    Zitat:
    "Zwei Ölpreis-Szenarien: Ein schlechtes und ein katastrophales


    VON TYLER DURDEN
    FREITAG, 04. MÄRZ, 2022 - 11:54 UHR
    Ein weiterer Tag, ein weiterer Rekordabschlag für russisches Urals-Rohöl, das vom Ölhändler Trafigura zu einem Preis angeboten wurde, der mehr als 22 Dollar unter dem Spotpreis lag, und dennoch keinen Riesen finden konnte...



    ... bestätigt, was wir schon früher beobachtet haben, nämlich dass sich die Rohstoffwelt in zwei Teile spaltet: ein Markt ohne Angebot für russisches Öl und (zunehmend) ohne Angebot für nicht-russisches.


    Dies ist der zentrale Punkt, den Natasha Kaneva, Rohstoffstrategin bei JPMorgan, in einem heute veröffentlichten Forschungsbericht anführt. Darin stellt sie fest, dass die USA und ihre Verbündeten zwar bisher keine direkten Sanktionen gegen russisches Öl und Gas verhängt haben, dass aber am Dienstag immer deutlicher wurde, dass russisches Öl geächtet wird. Die vorläufigen russischen Rohölverladungen für März zeigten einen Rückgang der Verladungen in den Schwarzmeerhäfen um 1 mbd, im Baltikum um 1 mbd und im Fernen Osten um 0,5 mbd.


    Hinzu kommt ein geschätzter Verlust von 2,5 mbd bei den Verladungen von Ölprodukten aus dem Schwarzen Meer, was einem Gesamtverlust von 4,5 mbd russischer Rohölfracht entspricht - eine erstaunliche Menge auf einem Markt, der bereits vor dem Ukraine-Krieg prekär ausgeglichen war.


    Zum Vergleich: Vor der letzten Woche exportierte Russland etwa 6,5 mbd Öl und Ölprodukte, von denen zwei Drittel über den nun eingefrorenen Seemarkt abgewickelt wurden. Davon entfielen 4,3 mbd auf Europa und die USA, und 2,2 mbd auf Asien und Weißrussland.


    In Anlehnung an unsere gestrigen Ausführungen stellt JPM fest, dass "die russische Invasion am Mittwoch in den siebten Tag ging und russische Ladungen für die meisten westlichen Handelshäuser, Raffinerien, Versorgungsunternehmen, Verlader, Banken, Häfen und Versicherer giftig geworden sind. Seit heute haben fast 70 % des russischen Öls Schwierigkeiten, Käufer zu finden".


    Es sollte an dieser Stelle betont werden, dass Russland keine Mengen zurückhält: Wie schwierig es für die russischen Produzenten ist, ihr Öl zu verkaufen, zeigt sich daran, dass am Mittwoch neun Ladungen zu je 100 000 Tonnen für die Verladung im März keine Käufer fanden, nachdem zwei frühere Versuche am Montag und Dienstag gescheitert waren - was erklärt, warum, wie oben dargestellt, das russische Ural-Benchmark-Öl jetzt mit einem Rekordabschlag von 20 $ gegenüber der internationalen Benchmark angeboten wird, ohne dass es Gebote gibt:


    Die Gründe dafür liegen unter anderem in der Logistik, da viele Tankerbesitzer erst einmal Vorsicht walten lassen, bis das Gesamtbild der Sanktionen klar ist. Große internationale Energieverbraucher fürchten auch um ihren Ruf, wenn sie mit russischen Fässern handeln. Einige haben moralische Einwände.


    In der Zwischenzeit mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich die Lage weiter zuspitzt: Während Russlands Invasion in der Ukraine in eine neue tödliche Phase eintritt, sieht sich Präsident Biden dem Druck von Gesetzgebern beider Parteien ausgesetzt, die US-Importe von russischem Öl und Gas vollständig zu stoppen. In Europa hat der Konflikt ein extremes Spannungsverhältnis zwischen der europäischen Energiesicherheit und dem Hauptenergielieferanten der Region offenbart, das wahrscheinlich zu einem Überdenken der europäischen Energiestrategie führen wird, bei dem der Kategorie "kohlenstofffrei" die Anforderung "ohne Russland" hinzugefügt werden könnte.


    Da die Sanktionen ausgeweitet wurden und die Verlagerung der Energiesicherheit zu einer dringenden Priorität wird, wird es wahrscheinlich Auswirkungen auf die russischen Ölverkäufe nach Europa und in die USA geben, die sich auf bis zu 4,3 mbd auswirken könnten.


    JPMorgan wiederholt dann, was Goldman am Wochenende sagte, und argumentiert, dass angesichts des Angebotsschocks und ohne einen Durchbruch bei den Friedensverhandlungen eine sofortige Zerstörung der Nachfrage die einzige Möglichkeit ist, den Markt kurzfristig wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


    In der Praxis bedeutet dies, dass es für die Zukunft der Ölpreise zwei Möglichkeiten gibt: eine hässliche, schmerzhafte, die jedoch nicht zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft führt, und eine potenziell verheerende, eine globale Rezession (wenn nicht gar Depression) auslösende. JPM stellt diese Szenarien folgendermaßen dar:


    Im ersten Szenario räumt JPM ein, dass der unmittelbare Angebotsschock so groß ist, dass die Bank davon ausgeht, dass die Preise auf 120 $/Barrel steigen und monatelang auf diesem Niveau bleiben müssen, um einen Anreiz für die Zerstörung der Nachfrage zu schaffen, wobei davon ausgegangen wird, dass es keine unmittelbaren iranischen Mengen gibt. Dies könnte zu einem Rückgang der diesjährigen Nachfrage um 1,2 mbd führen und den Ölverbrauch 2022 um 550 kbd unter das Niveau von 2019 drücken.
    Das weitaus beängstigendere Szenario ist das, in dem die Unterbrechung der russischen Mengen das ganze Jahr über andauert. In diesem Fall könnte der Brent-Ölpreis am Jahresende bei 185 $/Barrel liegen, was wahrscheinlich zu einem massiven Rückgang der weltweiten Ölnachfrage um 3 mbd führen würde. Der Schlüssel zu diesem beträchtlichen Aufwärtstrend ist die Annahme, dass die Schieferölproduktion, selbst wenn sie auf das Preissignal reagiert, in diesem Jahr nicht um mehr als 1,4 mbd wachsen kann, da die Arbeitskräfte und die Nachfrage nach Schieferöl in den letzten Jahren zurückgegangen sind.
    Auch wenn es weit hergeholt scheint, gibt es drei potenzielle Entlastungsventile, die als geeigneter Ausgleichsmechanismus fungieren könnten, selbst wenn es nicht gelingt, den vollständigen Verlust von russischem Öl rückgängig zu machen.


    Das erste Ventil ist, dass ein iranisches Abkommen nach Berechnungen von JPM das Angebot in den nächsten zwei Monaten durch die Freigabe von schwimmenden Speichern sofort um 1 mbd erhöhen könnte. Wenn der Iran seine Produktion von derzeit 2,5 mbd hochfährt, könnten in der zweiten Jahreshälfte weitere 0,8 mbd hinzukommen. Allerdings gibt es widersprüchliche Signale darüber, wie schnell eine Einigung erzielt werden könnte. Der Iran kehrte diese Woche an den Verhandlungstisch zurück, wohl wissend, dass der Einmarsch Russlands in der Ukraine den diplomatischen Einsatz erhöht hat, und drängte stärker auf die Durchsetzung seiner Forderungen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind beide Seiten nach wie vor an einer Einigung interessiert, aber der Zeitplan könnte sich möglicherweise nach hinten verschieben.


    Eine zweite mögliche Angebotsreaktion könnte von der OPEC+ kommen. Die Allianz hat die Kapazität, schnell 1,5 mbd an Fördermengen freizugeben, aber bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Gruppe ihren derzeitigen Plan, die Produktion in 400 kbd-Schritten zu erhöhen, ändern wird.


    Teil 2 folgt

    Herzliche Glückwünsche an die Gewinner: alibaba, Jocky und Vatapitta [smilie_happy]
    und herzlichen Dank an Silberfuchs für die zuverlässige Auswertung. [smilie_blume]


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 27.11. - 1581,80 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 11.12. - 1574,84 €
    am 18.12. - 1598,86 €
    am 25.12. - 1597,16 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 07.01. 2022 - 1582,08 €
    am 14.01. - 1591,38 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 28.01. - 1606,35 €
    am 05.02. - 1578,55 €
    am 12.02. - 1636,48 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 26.02. - 1674,98 €
    am 05.03. - 1804,41 €


    Die Dinge eskalieren. Die Spanne der Tips ist so groß, wie noch nie.


    Mein neuer Tip: 2035 € ?(


    Die Basis für den ungewöhnlichen Tip.


    Schauen wir mal, wie es weiter geht.
    Ein Goldstandard von Russland, China, Indien, Fernost und den Ölländern würde den Krieg sofort beenden, weil Dollar nicht mehr zur Bezahlung von Öl angenommen werden. Dann ist AU über Nacht ca. beim doppelten Kurs.


    LG Vatapitta

    Mr Reid ist mit bharti und Moore gross geworden. Er ist Insider bei suliden; ESM und co. Jetzt wird mir einiges klar.


    Bin draußen bevor ich drinnen war.


    Good luck

    Ja Peter, wenn Du ein Unternehmen kaufst, dann kaufst Du das Management.
    Das ist der entscheidende Faktor!



    Moin @Gold-999,


    Du bist seit 2004 dabei :thumbup: , hast allerdings von 2007 bis 2022 15 Jahre lang hier nichts mehr geschrieben.
    Herzlich willkommen zurück. [smilie_blume]


    30.06.2021
    Durch die neuen Aktien steigt die Marktkap. von Troilus auf gut 170 Mio. C$.
    Die Zahl der ausgegebenen Aktien steigt von 151,8 Mio. auf 184,9 Mio.


    04.03.2022
    Market Cap - 153,927,758 Mio C$
    Listed Shares out - 199,906,178
    Kurs 0,77 C$


    LG Vatapitta