Beiträge von vatapitta

    Was ist bitte ein Verlust des Euros gegen eine Unze Gold.

    Gold ist das einzige Geld, hinter dem keine Schulden stehen.
    Wenn eine oz Gold jetzt mehr Papierscheine kostet, tritt der durch das Schuldenmachen ausgehöhlte "Wert" des Teuros explosionsartig in Erscheinung.


    6,2% "Gewinn" beim Gold in einer Woche ändern nichts an der Tatsache, das eine oz Gold immer noch eine oz Gold ist.
    Ein 6,2% höherer Preis für eine Unze Gold bedeutet, dass der Teuro diese Woche 6,2% an Kaufkraft gegen Gold verloren hat.


    Wenn wir die Kaufkraft des Teuro am 04.12.2021 mit 1574 €/oz auf 100% normieren und die tatsächliche Inflation seither bei ca. 25% Kaufkraftverlust liegt, dann hat der Teuro ein Abwertungspotential in dieser Höhe. Der Prozess verläuft nicht linear, sondern schießt auf beiden Seiten über.


    Das ist besonders dann der Fall, wenn das Vertrauen in das Schulden"gedeckte" Papiergeld schwindet.
    Was soll Powell nächste Woche machen?


    1) Zinsen senken = Die Anleger suchen nach einer Katastrophe, die das erfordert und werden sie finden (was auch immer), Gold steigt gegen alles oder alles fällt gegen Gold.
    2) Zinsen unverändert = siehe oben
    3) Zinsen 0,25% rauf = Verunsicherung, große Volatilität bei allem.


    4) Zinsen 0,50% rauf = Da durch einen solchen Schritt die Anleiheverluste der Banken noch größer werden, fließen von den zwei Billionen $, mit denen die FED die Anleihen-Verluste der Banken ausgleichen könnte/möchte/muss, mindestens 600 Mio. $ zur Rettung/Spekulation in die Bankbilanzen. 300 Mio. wurden diese Woche schon abgerufen. Gold entsprechend rauf, weil alles andere fällt. Bei zu vielen Margin Calls geht alles runter gegen Cash, auch Gold.


    Such Dir was Passendes aus. :D


    Der Hintergrund von Bank-Runs = maximales Misstrauen ist letztlich, dass das Thema Mainstream geht. Wer Klarheit hat, handelt. Die Klarheit über das Geld(=Betrugs)system wächst exponentiell. Entsprechend entwickelt sich das Herdenverhalten - ob verstanden oder nicht ist egal. :pinch:


    Wie lange das noch anhält und wann das Pendel in die andere Richtung ausschlägt - keine Ahnung.
    Ein Gold Bullenmarkt ist wild und ungestüm! - Der Treibstoff ist Panik! :sleeping:



    LG Vatapitta

    Ich lasse das mal so stehen. =)
    Nach ca. 50 € am Freitag dem 10.03. hat der Euro in einer Woche 110 € gegen die Unze Gold verloren.

    Die Feinunze Gold kostet aktuell 1863,38 €.Es ist diese Woche sehr heftig gestiegen. 8o :thumbup:

    Danke für deine Auswertung Silberfuchs und Glückwünsche für die Mitgewinner.


    50 + 110 + 1863 + 1 = 2024 € = neuer Tipp ;)



    LG Vatapitta

    Am Samstagabend (11. März) flog ein Langstreckenbomber vom Typ Boeing B-52 von Polen aus über die Ostsee. Die Maschine der US-Air Force hielt dabei Kurs auf Sankt Petersburg und drehte erst 200 Kilometer vor dem Geburtsort Wladimir Putins wieder ab.


    Moin,


    wer hält bloß diese hirnlosen Arschgeigen auf? Man hat das Gefühl, die spielen auf der PlayStation den 3. Weltkrieg

    Das ist nur für die Presse daheim - den starken Max markieren, sonst nix. ;)
    Für uns ein deutlicher Hinweis, dass der Ami mit seiner Weisheit am Ende ist,
    was weitere Dummheiten leider nicht ausschließt.


    Die Milliarden "Investitionen" von Steuergeldern wollen/sollen gerechtfertigt werden.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die FED weitet in der Woche zum 15.03.23 ihr Bilanzsumme um 297 Mrd. $ aus. Quelle


    Zitat:
    "Die Federal Reserve pumpt derzeit mehr Geld in die Banken als 2008. Allein binnen einer Woche steigt ihre Bilanz um 299 Milliarden Dollar.


    Es ist vor allem eine Vertrauenskrise, bei der die Federal Reserve mit voller Wucht versucht gegenzusteuern. In den USA geht bei Banken die Angst um, dass Einleger Geld abziehen, weil sie an der Solidität ihrer Hausbank zweifeln. Und sie verlagern ihre Einlagen dann lieber zu den ganz großen Banken. Bei der heute Nacht durchgeführten Unterstützung der First Republic Bank durch die größten Banken der USA sah man es gut: Es war quasi eine indirekte Rückgabe von Geld. Anleger schichteten zuletzt Einlagen von Regionalbanken zu den ganz großen Banken in den USA um – und die zehn größten Banken der USA nahmen nun insgesamt 30 Milliarden Dollar, und parken sie für 120 Tage als verzinste Einlage bei der First Republic Bank. Was die Kunden also abziehen, buchen die Großbanken quasi zurück.


    Banken saugen sich bei Federal Reserve mit Liquidität voll


    Aber nicht nur das. Auch haben sich Banken in den letzten Tagen massiv bei Liquiditätshilfen der Notenbanken bedient, vor allem bei der Federal Reserve! Gestern Abend veröffentlichte Daten der Federal Reserve zeigten laut Bloomberg, wie stark die Banken ihre Hilfe jüngst in Anspruch genommen haben. In der Woche bis zum 15. März nahmen die Banken insgesamt 164,8 Milliarden Dollar aus zwei Backstop-Fazilitäten der Federal Reserve auf. Darin enthalten ist ein Rekordbetrag von 152,85 Milliarden Dollar aus dem Diskontfenster, dem traditionellen Liquiditätsreservoir für Banken. Das bisherige Allzeithoch lag bei 111 Milliarden Dollar, und wurde während der Finanzkrise 2008 erreicht! So viel zur Dimension der aktuellen Bankenkrise. Es ist vor allem die Nervosität über zu wenig Liquidität, welche die Banken veranlasst sich mit Cash vollzusaugen. Vertrauen die Kunden uns noch, sind wir nach First Republic, Credit Suisse und SVB die nächste Bank, die wackelt?


    Bilanz der Federal Reserve steigt in einer Woche um 297 Milliarden Dollar


    Hier haben wir uns aktuell diesen Chart aus der „Datengrube“ der Federal Reserve bei der St. Louis Fedgezogen. Wir sehen die gesamte Bilanz der Federal Reserve in ihrer Entwicklung von Mai 2022 bis zum 15. März 2023. Die Bilanzsumme fiel im Zuge des Quantitative Tightening (QE), der Schrumpfung der Bilanz, von 8,94 Billionen Dollar auf 8,34 Billionen Dollar bis zum 8. März 2023. Also war es ein Rückgang um 600 Milliarden Dollar binnen 10 Monaten! Und nun in der letzten Woche sehen wir durch diese Kreditvergabe der Federal Reserve an die Banken den Anstieg der Bilanz auf 8,639 Billionen Dollar – ein Plus von exakt 297 Milliarden Dollar in nur einer Woche (hier die Details), der größte wöchentliche Anstieg seit der Corona-Pandemie.


    Laut Holger Zschaepitz von der WELT ist es eben diese Liquidität von Federal Reserve und anderen Notenbanken, die derzeit dafür sorgt, dass die Aktienkurse diese Woche trotz Bankenkrise ansteigen.



    [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2023/03/fed.jpg]


    Mein Kommentar:
    Volle Pulle rennt der Bulle .... und die Inflation. - Alles long? :hae:
    Ich vermute die EZB pumpt=druckt im Gleichschritt. Hat jemand Informationen darüber?



    LG Vatapitta

    Was (ganz) früher Millionen waren sind seit einiger Zeit die Milliarden...... und bricht das Kartenhaus zusammen kommen wir wirklich auf die Zahl von Dr. Krall - es müssen Billionen in das System gepumpt werden.

    Wenn Sie aber einfach die strengen Bewertungsvorschriften streichen - und sagen "He Staatsanleihen sind sicher und ihr könnt diese unabhängig vom Kurs zum Nominalwert in eurer Bilanz stehen lassen!"


    Was dann? alles fein - nur weitere Gesetze und Regeln gebrochen! Aber alles zum Wohle des Volkes!

    Moin @Gandalf2005,


    hast Du Markus Koch gesehen?


    Ab Minute 6:50 erklärt Markus Koch das BFTP (= Bank Term Funding Program). Aktuell umfasst es 25 Mrd. $ mit denen Staatsanleihen zum Nominal aufgekauft werden können. Aber ... es kann auf bis zu 2 Billionen $ ausgeweitet werden. Das entspricht allen von US-Banken gehaltenen Staatsanleihen, außer denen der 5 größten US-Banken. [smilie_denk]

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    Mein Kommentar:
    Man möchte anscheinend ganz sicher gehen. So etwas kann aber nur Unsicherheit erzeugen.
    Wenn die Marktteilnehmer das mitbekommen und verstanden haben, muss jedem klar sein, das die Hütte lichterloh brennt. Ansonsten wäre das überflüssig!


    Da die EZB die Zinsen um 0,5% Punkte angehoben hat, ist die neue Strategie anscheinend QE + Zinserhöhung zur angeblichen Bekämpfung der Inflation, die man mit QE erzeugt. Damit werden sich logischerweise die Bilanzverluste in den Anleihen-Portfolios der Banken weiter ausweiten. <X


    Der Goldpreis hat seit 1930 $ noch keine Entscheidung über den weiteren Weg getroffen.
    Bin short mit engem Stopp Loss.


    Aktuell begrüßt die Börse das neue fresh money. :hae:


    LG Vatapitta


    Claudio Kummerfeld von finanzmarktwelt mit einer aktuellen Zusammenfassung zur CS:



    Wir haben heute früh bereits berichtet. Die Credit Suisse erhält von der Schweizerischen Nationalbank bis zu 50 Milliarden Franken Liquidität. Auch soll der Rückkauf eigener Schuldverschreibungen über 3 Milliarden Franken helfen den Vertrauensverlust der Märkte wieder umzukehren. Hier zeigen wir aktuelle Aussagen der Credit Suisse. Was die Bank heute in ihrer offiziellen Ad Hoc-Mitteilung dazu sagt:
    ...gekürzt...


    "Weiter schreibt die Bank (ins Deutsche übersetzt): Als global systemrelevante Bank unterliegt die Credit Suisse wie ihre globalen Konkurrenten hohen Anforderungen an Kapital, Finanzierung, Liquidität und Leverage. Per Ende 2022 wies die Credit Suisse eine CET1-Quote von 14,1% und eine durchschnittliche Liquiditätsdeckungsquote1 (LCR) von 144% auf, die sich seither auf rund 150% verbessert hat (Stand: 14. März 2023). Die Inanspruchnahme der Covered Loan Facility in Höhe von CHF 39 Mia. wird die LCR mit sofortiger Wirkung weiter stärken. Die Credit Suisse ist gegenüber Zinsrisiken konservativ positioniert. Das Volumen an festverzinslichen Wertpapieren mit langer Laufzeit ist im Vergleich zum gesamten HQLA-Portfolio (High Quality Liquid Assets) unbedeutend und darüber hinaus vollständig gegen Zinsschwankungen abgesichert. Darüber hinaus ist das Kreditbuch mit fast 90% hoch besichert, davon mehr als 60% in der Schweiz, und die durchschnittliche Kreditausfallquote im Wealth Management und in der Schweizer Bank liegt bei 8 Basispunkten.


    Nach der Ankündigung der Strategie der Gruppe am 27. Oktober 2022 hat die Credit Suisse bedeutende Fortschritte bei dieser Transformation gemacht und den Zeitplan beschleunigt, um die Grundlage für die neue Credit Suisse zu schaffen. Die Strategie umfasst entscheidende Massnahmen zur radikalen Restrukturierung der Investment Bank, einschliesslich des substanziellen Ausstiegs aus der Securitized Products Group, wo die Bank bereits mehr als 70% des angestrebten Vermögensabbaus erreicht hat. Die Bank hat auch ihre Kostentransformation beschleunigt und ist auf gutem Weg, die Kostenbasis bis 2025 um rund 2,5 Milliarden Franken zu senken, davon rund 1,2 Milliarden Franken im Jahr 2023."


    ... gekürzt...


    Martin Armstrong hatte vor ein oder zwei Tagen als langfristige Unterstützung der CS die Marke von 1,5 sFR genannt. :thumbup:


    LG Vatapitta

    Zurück zum Thema!

    Die Schweiz kann niemals eine ihrer großen Banken in die Insolvenz schicken. Das wäre der weltweite Gesichtsverlust schlecht hin. Beteiligt an diesen Instituten, außerhalb von USA und City of London, sind große staatliche Vermögensverwalter und Kunden sind die richtig Vermögenden der ganzen Welt. Die Schweiz wäre als Bankenplatz erledigt. Darüber könnte sich nicht einmal die Konkurrenz in London oder New York freuen, denn die Insolvenz einer großen Schweizer Bank wäre der Offenbarungseid des derzeitigen Finanzsystems. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so steigt Gold als Krisenanzeiger für das Währungssystem immer weiter.



    Zum aktuellen Stand der "Rettung der CS" schreibt Markus Fugmann:


    "Mit der Eskalation um die Credit Suisse hat die Bankenkrise nun auch Europa erreicht – nun schreitet mit der Schweizer Nationalbank (SNB) die nächste Notenbank ein, um Schlimmeres zu verhindern. Pikant: die SNB selbst machte im letzten Jahr signifikante Verluste von 132 Milliarden Franken (und das bei einem BIP der Schweiz 2022 von 771 Milliarden Franken).

    Die Credit Suisse Group AG wird von der Schweizerischen Nationalbank mit bis zu 50 Milliarden Franken zusätzlicher Liquidität gestützt, um damit die Gemüter in der aktuellen Bankenkrise zu beruhigen. Die Maßnahme soll zusammen mit dem Rückkauf eigener Schuldverschreibungen helfen, den Vertrauensverlust der Märkte wieder umzukehren. Das berichtet Bloomberg.


    Die in Bedrängnis geratene Bank wird Kredite aus einer Covered-Loan-Fazilität der SNB und aus einer für kurzfristige Liquidität erhalten, wie sie in der Nacht zum Donnerstag mitgeteilt hat. Zudem kauft sie Schuldtitel im Volumen von bis zu drei Milliarden Franken zurück. Die Offerte betrifft in Dollar und Euro denominierte Papiere.
    ..... gekürzt .....


    Anleihenrückkauf


    Um das Vertrauen wiederherzustellen plant die Credit Suisse den Rückkauf von zehn vorrangigen Anleihen im Wert von bis zu 2,5 Milliarden Dollar sowie von vier vorrangigen Anleihen im Wert von bis zu 500 Millionen Euro.
    Die zweitgrößte Bank der Schweiz, deren Wurzeln bis ins Jahr 1856 zurückreichen, wurde in den letzten Jahren von einer Serie von Pleiten, Pannen, Skandalen und Führungswechseln heimgesucht. Der Verlust von 7,3 Milliarden Franken im letzten Jahr hat die Gewinne des gesamten letzten Jahrzehnts zunichte gemacht."

    Mein Kommentar:
    Der Anleihenrückkauf macht insbesondere dann Sinn, wenn er unter Pari erfolgt. Die Kreditversicherungen für Kredite der CS war ja förmlich explodiert - vor allem im kurzfristigen Bereich. Die langfristigen Anleihen haben durch die Zinserhöhungen kräftig eingebüßt. Ich vermute deshalb, dass der Rückkauf der eigenen Anleihen ein gutes Geschäft für die CS ist und ihrer Bilanz gut tut. Die Gläubiger dürften froh sein ein unkalkulierbares Risiko aus den Bücher zu haben.


    LG Vatapitta


    Da kommt noch mehr.

    Ja Toni666,


    der elektronische Bank Run hat alleine Bank of Amerika 15 Mrd. $ neue Einlagen beschert, die jetzt natürlich den Regionalbanken fehlen. Die für die regionale Kreditvergabe wichtigen Banken verlieren damit das dafür notwendige Kapital. Zunächst ziehen die smarten Großinvestoren ihr Kapital ab, während Joe Sixpack Biden glaubt, dass die Einlagen sicher seien. Die Aktienkurse dieser Banken werden gegen Süden tendieren bis stürzen.
    Joe hat damit kein Problem, da er keine Aktien hat, aber viele Kreditkartenschulden. 8|


    Markus Fugmann mit dem Wichtigsten von heute Morgen: Bank Run Crisis


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    Martin Siegel erklärt, wie diese Bankenrettung funktionieren soll:


    Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)


    US-Zentralbank Fed beschließt ein Bankenrettungsprogramm über mehrere 100 Mrd $. Banken können ihre mit Verlust notierenden Anleihen als Sicherheit hinterlegen und bekommen dafür einen Kredit zum Rückzahlungskurs der Anleihen.


    Beispiel: Eine Nullzinsanleihe notiert aktuell zu einem Kurs von 50 $, weil sie bis zum Ende der Laufzeit in 10 Jahren jährlich nur 0% Zinsen abwirft.


    Die Bank kann diese Anleihe bei der Fed hinterlegen und bekommt dafür den Rückzahlungskurs, also 100 $ als Kredit.


    Die Bank kann dann diese 100 $ z.B. in Anleihen anlegen und bekommt dafür den jetzt üblichen Zins von 4% über die nächsten 10 Jahre bis die bei der Fed hinterlegte Anleihe wieder zu 100 $ verkauft werden kann.


    Die Bank wird in diesem Fall mit einem Zins von 4% für die ursprüngliche Anleiheinvestition von 100 $ über einen Zeitraum von 10 Jahren gerettet. Sie hat aktuell eine Anleihe mit einem aktuellen Kurswert von 50 $ und 0% Rendite und erhält durch die Rettung der Fed dafür ab sofort jährlich einen Zins von 4 $, was einer Rendite von 8% entspricht.


    Insgesamt entspricht das einem Bankenrettungsprogramm im Volumen von mehreren 100 Mrd $, das die Sparer und Leistungsbezieher über das neu gedruckte Geld der Fed und die dadurch verursachte höhere Inflation bezahlen müssen.



    Meine Frage dazu: Wieviel kostet die Banken dieser FED Kredit? - Wer weiß das?



    Gestern haben meine Shorts arg gelitten, aus 36% Plus wurden vermutlich ca. 10% Minus.
    Die Überlegung das Short-Engagement aufzustocken, habe ich zugunsten eines ruhigen Schlafes verworfen. :sleeping:
    Laufzeiten bzw. KOs waren m.M.n. ausreichend.
    Den hier - KG4JK7 - hatte ich am Freitag Abend für ein entspanntes Wochenende verkauft. Laufzeit bis Freitag :evil:



    LG Vatapitta

    Markus Fugmann blickt bei seiner Analyse der Lage durch die komplexen Zusammenhänge.


    Die Bilanz der FED ab Minute 10:
    - FED technisch bankrott, Verlust von 80 Mrd. $ (erstmals seit 1915)
    - negatives Eigenkapital von 38 Mrd. $
    - Im Portfolio unrealisierte Verluste von 1,3 Billionen $



    Die Papiere, die als Sicherheiten bei der FED zu hinterlegen sind = Staatsanleihen oder Mortage Backed Securitas, haben die Regionalbanken nicht/kaum s. o..
    Deshalb sind die Regionalbanken gezwungen sich die Liquidität durch den Verkauf von anderen Assets zu holen.


    Die Bonds und MBS sind langlaufend. Sie haben durch ihre Kursverluste bei steigenden Zinsen die Bilanzen der Banken ausgehöhlt und werden jetzt gesucht/gekauft, weil sie als Sicherheiten mit 100% - also dem Nominal hinterlegt werden können.


    Man verdoppelt also den Fehler - wehe, wenn die Zinsen doch wieder steigen.


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    Die Kuh ist noch lange nicht vom Eis.
    Die Junkbonds senden Alarmsignale - Spread über 100 Basispunkte.


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    ich fasse das unfassbare Geschehen um die SVB zusammen.


    Martin Armstrong, 15.02.2023 :thumbup: (nicht SBV)

    Die sich am Horizont abzeichnende Eskalation der Schulden mit dem Dritten Weltkrieg übersteigt die Kaufkraft der Primärhändler. Sie sind jetzt mit der Schuldenexpansion für den Sozialismus überfordert, dann die Ukraine, und dann kommt noch der Krieg dazu, dieses System bricht JETZT zusammen! Die Primärhändler können nicht mehr Schulden kaufen, als ihre Bilanzen zulassen. Das "Geflüster", das die Runde macht, ist auf der Straße zu hören. Die Presse hat dies nicht artikuliert, weil (1) es über ihrer Gehaltsklasse liegt, und (2) sie es nicht wagen kann, die Wahrheit zu berichten.


    Die woken Damen des Anlageausschusses haben die kurzfristigen Mittel ihre Kunden, überwiegend Cashburner aus der Techszene, zu 62% in die langfristige Finanzierung lokaler Solaranlagen usw. gesteckt. :pinch:


    Ein Bild der woken (= ahnungslos und dumm) Damen



    noch ein linkedin beitrag auf die svb und die woken tussen.
    witzig das geprassel.


    linkedin.com/posts/folakeshasa…6997856436978343936-qlZS/

    Aus dem linkedIn Link von Cheep:


    "Was für eine Art, die Woche zu beenden!


    Die Silicon Valley Bank UK hat bei den diesjährigen European Diversity Awards die Diversity in Tech Initiative gewonnen. Vielen Dank an die EDA für diese Anerkennung.


    Herzlichen Glückwunsch an alle anderen Nominierten, wir gehören sicherlich zu einer beeindruckenden Gruppe von Unternehmen.


    Es war mir eine Ehre und ein Privileg, den Preis im Namen der Silicon Valley Bank und unserer großartigen Gruppe von Kollegen entgegenzunehmen. Wir haben großartige Teams, die sich für die Schaffung eines integrativeren Tech-Ökosystems einsetzen.
    .....
    Und vor allem brauchen wir eine größere Vielfalt an Führungskräften an der Spitze des Unternehmens, die die Welt, in der wir leben, repräsentieren.
    .....
    Als Gesellschaft sind wir an das alte Sprichwort gewöhnt: Erst krabbeln, dann gehen, dann rennen. Nun, ich sage, warum gehen, wenn wir schweben können! Lasst uns weiter aufsteigen und dieses Ökosystem vorantreiben! [smilie_happy] Vorbei!


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Diese Mädels haben sozusagen den Sektor der US-Regionalbanken über die Klippe gestoßen.
    Das musste genauso kommen. Ist das in anderen Banken auch so? - Oh Gott!



    LG Vatapitta

    Moin @Caldera,


    ich bin ganz froh aus meinem Short auf Gold raus zu sein.
    Vermutlich ist heute oder morgen eher ein Short Einstieg bei den Indizes sinnvoll.


    Dein Leitsatz ist: "Gold’s value is not determined by world events, political turmoil, or industrial demand. The only thing that you need to know in order to understand and appreciate gold for what it is, is to know and understand what is happening to the US dollar.
    Kelsey's Gold Facts"


    Wie siehst Du aktuell den Dollar?


    Die US Wirtschaft steht vor einer Rezession und eher fallenden Zinsen in absehbarer Zeit. Das könnte den Euro begünstigen, der zumindest etwas Nachholbedarf bei den Zinsen hat.



    LG Vatapitta

    Für die Riffe wäre ich weniger optimistisch - CO2 in Wasser gelöst ist Kohlensäure - und Kalk (also die Skelette der riffbildenden Organismen) verträgt keine Säure!

    Oh, Du lieber Himmel! :thumbsup:


    Kalk ist CaCO3


    Hier findest Du die Strukturformel von Dolomit (=Gestein), aus dem viele Bereiche der Alpen bestehen = ehemaliger Meeresgrund.


    Was hast Du in der Schule gelernt? - So dumm kann kein Chemielehrer sein.
    Stärkere Säuren, z.B. Salzsäure, können die schwache Kohlensäure aus dem Kalk verdrängen.
    Da hast Du was falsch abgespeichert, bzw. nicht richtig mitbekommen.



    LG Vatapitta

    Zum Abschluss eines verrückten Tages das Marktgeflüster von Markus Fugmann. [smilie_blume]
    Der Kerl ist stets gut informiert und bringt diese Informationen strukturiert,
    humorvoll und gut verständlich rüber. - Heute ist er rasiert. :)


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    Jede bisherige Bärenmarktrally seit dem Jahr 2022 war begündet mit der (eigentlich stets unrealistischen) Hoffnung auf einen Pivot der Fed, also eine Wende bei der Zinspolitik. Kein Wunder: die Märkte sind wie Pawlowsche Hunde jahrelang auf niedrige Zinsen konditioniert und hielten daher den monetären Klimawandel ohnehin für eine vorübergehende Laune der Fed. Nun sorgt die Bankenkrise wohl wirklich für eine baldige Wende der Fed – aber die aktuelle Lage im Banken-Sektor sowie die Historie zeigen, dass der Spruch gilt: „seid vorsichtig, was ihr euch wünscht“. Denn anders als von den Märkten erhofft, steuert die Fed nicht um, weil die Inflation kein Problem mehr wäre, sondern weil das Finanzsystem unter echtem Stress steht. Das zeigt heute eindrücklich der Crash bei regionalen US-Banken – mit Folgen für die US-Wirtschaft..

    50% der Regionalbanken haben in den letzten Tagen 40% verloren. =O
    Diese Banken haben keine Sicherheiten, die sie bei der FED gegen Cash hinterlegen können.

    Ab Minute 6:10 Bank Run der Bankaktionäre, die begriffen haben, dass sie nicht gerettet werden. Und Anleihen werden die Regionalbanken wegen fehlender Käufer nicht mehr emittieren können. Ihr Geschäftsmodell ist tot.


    LG Vatapitta

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    Ab Sekunde 39: Greed ..., Quelle


    FRAGE: Wenn die Metalle nicht zu einem fairen Wert im Verhältnis zu allem anderen gehandelt werden, beweist das dann nicht, dass sie manipuliert sind?
    SN


    ANTWORT: Ihr Problem ist die Annahme, dass alles zu einem fairen Wert gehandelt werden muss. Das ist wie die Theorie der Random Walks. ALLE Märkte handeln für Zeiträume, in denen sie weit unter dem fairen Wert bleiben. Das war der gesamte Übernahmeboom der 1980er Jahre, den sie auch mir in die Schuhe schoben, weil ich viele der Übernahmeakteure beraten habe. Ich habe damals einfach diese Charts gezeigt, die zeigen, dass der Dow Jones, gemessen am Buchwert, 1977 seinen Tiefpunkt erreicht hatte. Der Markt war stark unterbewertet, weil man ein Unternehmen kaufen, alle Sachanlagen verkaufen und sein Geld verdoppeln oder verdreifachen konnte. Die berühmte Rede von Michael Douglas in diesem Film über "Gier" wäre gar nicht möglich, wenn alles immer wie ein mythischer Roboter zum fairen Wert gehandelt würde. Alles über- und unterschreitet den Marktwert.


    [Blockierte Grafik: https://www.armstrongeconomics.com/wp-content/uploads/2022/12/bulls-bears-Pendulum.jpg]


    Bei den Metallen ist das nicht anders. Jeder Markt schwankt zwischen grob UNTERbewertet und dann grob ÜBERbewertet. Das ist Teil des Konjunkturzyklus. Wenn es keine Perioden grober Unterbewertung gäbe, würde es auch keinen plötzlichen Boom geben.


    Das ist es, womit man sich auseinandersetzen muss. Es gibt so etwas wie den Konjunkturzyklus. Unsere zyklische Analyse wäre nicht möglich, wenn alles auf einer flachen Linie des fairen Wertes gehandelt würde. Dieser Unsinn bei Metallen stammt von Leuten, die sich geirrt haben und nun jemand anderem die Schuld geben wollen. Das ist so, als würde man die Klimazyklen auf CO2 schieben. Dieser Begriff des fairen Wertes ist, ich sage es Ihnen nur ungern, im Marxismus verwurzelt, weil auch er den Konjunkturzyklus nicht verstanden hat.

    LG Vatapitta

    Bitte? Caldera argumentiert nur und zu 100% mit Zyklen ... er argumentiert ebenfalls, dass die Charts von den "Marktprofis" oder irgendjemanden so manipuliert werden, dass sie zu den Zyklen passen ...

    Moin @warum,


    Caldera orientiert sich langfristig an den Zyklen, wie z. B. Martin Armstrong auch.


    Kurzfristig nutzt Martin Armstrong die Analyse von Finanzströmen durch sein Programm "Sokrates" und ändert deshalb auch gelegentlich seinen Fahrplan. - Sokrates kann lang und kurz!


    Caldera nutzt für sein kurzfristiges Trading Charts, die ebenfalls die Finanzströme einzelner Assets abbilden.


    Schief geht etwas vor allem aufgrund der komplexen Wechselwirkung an den Märkten, die die Rechenmaschine "Sokrates" erfassen kann, aber einen Menschen überfordert.


    Unser Bewusstsein schafft ca. 40 Bit pro Sekunde; dem fügen unsere Sinne unbewusst 11 Mio. Bit pro Sekunde hinzu. (Tor Norretranders - Spüre die Welt)


    Wer gut mit sich in Kontakt ist und über eine gute Selbstwahrnehmung verfügt, ist den Emotionen Angst und Gier nicht hilflos ausgeliefert. Seminare zur Börsenpsychologie - ein oder zwei Tage - kosten schnell mal 2000 €.


    Wer etwas kann, macht es! :thumbup:



    LG Vatapitta

    Sie werden aber natürlich trotzdem alles richtig gemacht haben wollen. Wie immer. [smilie_happy]

    Wer nix macht, macht nix falsch.


    Aber er darf in seiner unglaublichen Weisheit natürlich über Leute lästern, die was machen und dabei auch mal falsch liegen. - Ich weiß nicht wie es ausgeht. Noch ist das Spiel nicht zu Ende.


    In Beitrag 5023 erklärt @Caldera den Hintergrund für sein Handeln. Ob es in dem anvisierten Zeitrahmen kommt, weiß niemand.


    Ich habe selber zuerst viel Schmerzensgeld bezahlt, bis meine Short Positionen letzte Woche extrem ins Plus gedreht sind. Unter meinen Beiträgen ist seit Monaten der Link für die Ankündigung eines Crashes.


    Bin mit 17% meines Depots short. Gewinn in den offenen Positionen ca. 25%. :whistling:


    Um ein solches Risiko einzugehen, habe ich mir mehrere Stunden Videos angesehen und ein gutes dutzend Beiträge zur aktuellen Situation gelesen. Viele davon habe ich im Bank-Run Thread verlinkt bzw. gepostet.


    @Caldera schaut sich die Charts an, um zu seinen Entscheidungen zu kommen.
    Und wir freuen uns, wenn wir einmal mehr aufstehen, als auf die Schnauze zu fallen. :thumbup:



    LG Vatapitta