UBS empfiehlt seinen Kunden auf Gold umzusatteln
Ein neuer Nachfrageschub privater Vermögensverwalter könnte bald einsetzen, 4 Bill. CHF verwaltete die UBS an privaten Vermögen. 4% davon wären 160Mrd CHF. Etwa 2000 to Gold wenn der Ratschlag 100%ig umgesetzt wird, nur bei der UBS.
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Die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen ist positiv geworden. Gold ist nunmehr das ultimative Asset zur Absicherung Schweizer Portfolios, denn die Schweizer Anleihen können diese Rolle nicht mehr übernehmen.
Dieser neue Kontext veranlasste die UBS wahrscheinlich dazu, in dieser Woche einen neuen Bericht zu Gold zu veröffentlichen. Darin hebt die UBS ihr Kursziel für Gold auf 2750 $ zum Jahresende und 2850 $ bis Mitte 2025 an.
Der wichtigste Punkt in dieser Veröffentlichung der UBS betrifft jedoch den Ratschlag der Bank bezüglich der Allokation von Anlagekapital: „Die UBS bekräftigt ihre Empfehlung, in einem diversifizierten US-Dollar-Portfolio eine Goldallokation von 5 % als allgemeine Portfolioabsicherung (Hedge) vorzusehen“.
Es ist das erste Mal, dass eine europäische Großbank eine solche Warnung ausspricht.
Dies ist umso wichtiger, als der durchschnittliche Goldanteil in den Portfolios noch unter 1% liegt!
Bei meinen Treffen mit Vermögensverwaltern in der Schweiz fiel mir auf, dass die Investitionen in physisches Gold im Allgemeinen gering sind. Nur einige Family Offices sichern ihre Portfolios seit mehreren Jahren mit physischem Gold ab. Ihre Kunden können ruhig schlafen, viel besser als diejenigen, die in Anleihen investiert sind, die von angeschlagenen Staaten ausgegeben werden. Für Erstere bietet physisches Gold einen Schutz vor dem Gegenparteirisiko und sichert auf diese Weise ihr Vermögen. Für Letztere ist ihr Kapital an ein Versprechen in Form eines Papierwertes gebunden, und es wird immer unsicherer, ob sie ihre Investition überhaupt zurückerhalten.