Goldbaron
Einige im Forum im höheren Alter, spätestens aber die eigenen Eltern oder Großeltern hatten zu "damligen Zeiten" IMMER Vorräte FÜR DEN ERNSTFALL.
Die heutige "Spaßgesellschaft" und der neue Plasma Fernseher für die zwei Toiletten im gutbürgerlichen Haus lenken etwas von der Problematik ab.
Wer die Möglichkeit nicht hatte, von der Erfahrung der Älteren durch Überlieferungen dererseits zu profitieren, kann sich im Buchladen mit guten Büchern zu Erfahrungen aus der Zeit der Weimarer Hyperinflation eindecken.
Handeln bevor es zu spät ist. Keiner weiß was kommt!
Genau das ist es. Niemand hat heute noch irgendwelche Vorräte. Man geht einfach in den Supermarkt oder am Sonntag zur "Tanke" wenn etwas fehlt. Es muss ja nicht gleich der Finanz-Meltdown sein, es würde schon eine flächendeckende Unterbrechung der Stromversorgung durch eine Naturkatastrophe ausreichen damit die Kasse im Supermarkt im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr klingelt. Die gesamte Logistik bräche zusammen. Bis die Versorgung duch die Behörden und die Armee wieder stabilisiert würde, vergeht mind. eine Woche. In dieser Zeit haben 95% der Leute schon nichts mehr zum Essen. Fällt dann noch die Wasserversorgung teilweise aus, ist das Chaos perfekt.
Die vorigen Generationen hatten immer einen Lebensmittelvorrat von ca. 2 Wochen, selbst in den Städten.
Sollte es aber zu einem Systemcrash kommen, mit allen Begleiterscheinungen wie Banken geschlossen, Märkte werden in Stunden leer gekauft, dann möchte ich die ersten 14 Tage nicht auf die Strasse müssen. Denn dann haben die das Sagen die nichts ausser ihrem Mobiltelefon, zwar mit dem aktuellsten Klingelton :D, ihrem MP-3 Player und möglicherweise ihrem Sparbuch und Fondanteilen nichts mehr besitzen. Es könnte sein, dass diese Leute dann in einer etwas gereizten Stimmung sind.
Sollte es nicht zu einer solchen Situation kommen, was sich sicher jeder wünscht, dann habe ich durch meine Vorsorge doch auch nichts falsch gemacht.