Beiträge von traveller


    Hallo Robertino,


    ich gebe dir recht hinsichtlich der Möglichkeit langfristig fallender Preise für Anlagegüter. Auf meine Lebenserwartung bezogen ist dies aber sehr, sehr langfristig :D. Meine Anlagen beziehen sich verständlicherweise auf meine leider begrenzte Lebenszeit. Da ich befürchte, dass unser jetziges Finanzsystem entgegen mancher Erwartungen doch noch einige Jahre existieren wird kann ich nur versuchen für beide Fälle Deflation / Inflation vorzusorgen. Inwieweit mir das gelingt, nobody knows. Deshalb denke ich, dass es ziemlich egal ist wann ich EM's kaufe, solange ich davon überzeugt bin dies ist die einzige Versicherung gegen einen Totalverlust.


    Gruss traveller

    [quote]Original von Milly
    12 Euro für physisches Silber ist grad eh viel zu hoch.


    Wann ist denn deiner Meinung nach der beste Preis für physischesSilber ???
    Es ist immer das gleiche, der momentane Preis ist immer zu hoch. Zu allen Zeiten und für jede Ware. Letztendlich ist für mich doch nur mein Anlageziel wichtig und damit meine ich nicht den Kurs nächste Woche oder nächstes Jahr. "Hätte ich doch damals gekauft" ist mit Sicherheit der meistgetätigte Ausspruch bei Geldanlagen. Das galt vor 100 Jahren und das gilt auch noch in 100 Jahren.
    Für jetzt bedeutet das, bei einem Anlagehorizont von 5-10 Jahren kann IMO niemand etwas falsch machen wenn er Silber bis 20 EUR/Unze kauft.


    mesodor du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht. Es kann nur darum gehen den jetzigen "Geldwert" durch einen Sachwert zu ersetzen und damit weitestgehend abzusichern. Inwieweit dies gelingt steht in den Sternen. Nur ein Totalverlust ist fast ausgeschlossen. Es sei denn der alte Traum der Alchemie wird doch noch wahr.



    Soviel ich weiss, fand die Reichskristallnacht vom 9.-10.November 1938 statt.

    Ich denke wenn den Leuten klar geworden ist, dass es nur eine Möglichkeit gibt ihr Vermögen zumindest teilweise zu retten, nämlich in EM's zu gehen, dann werden Gold und Silber auf Grund der geringen verfügbaren Menge gegenüber Fiat die gleiche Bedeutung erlangen. Silber könnte aus dem Grund, dass es "billiger" zu haben ist durchaus prozentual höher steigen weil sich der Grossteil der Menschen dann einfach kein Gold mehr leisten kann. Sind aber letztendlich nur Spekulationen. Am besten man hat beides reichlich :D :D

    @silberudo
    Die Punks und die Goldanlage haben eines gemeinsam: Ihre wirklich große Zeit ist eigentlich längst vorbei, nur wollen sie das nicht wahrhaben. :D


    Silber, das ist der Markt, dem mittel- und langftristig tatsächlich die Zukunft gehört, denn immer mehr Milliarden von Menschen brauchen immer mehr Güter, was nur durch mehr Industrie und damit also durch höheren Bedarf an Rohstoffen gedeckt werden kann.


    Silber ist da ein ganz wichtiger, Gold eher nicht.[/quote]


    Ein neuer amerikanischer Präsident(in) wird gewählt und 5000 Jahre Goldgeschichte sind beendet. ?(
    Wir sollten an diesem Tag die Goldseiten schliessen. :D

    Wollte keinen neuen Thread offnen. Vielleicht kann mir einer meine Frage hier benatworten.
    Was versteht man unter "Bankenübliche Erhaltung" bei Anlagemünzen ?
    Manchmal sind diese Münzen doch ziemlich beschädigt. Kratzer, Kerben, rote Flecken (bei Krügerrand gesehen). Dies beeinflusst doch sicher den Ankaufspreis.


    Gruss


    traveller

    wie kann man eigentlich einen irrtümlich oder doppelt eingestellten Beitrag wieder löschen ?
    Oder geht das gar nicht.


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    Das meldet man mir und ich erl. dies dann. MbG DMR

    doedel
    Du gibst Dir die Anwort doch selbst...1 g Gold = 1 Sack Kartoffeln. Gold SOLLTE den inflationsbedingten Wertverlust ausgleichen, sprich selbst wenn der Dollar auf 1 Cent runtergeht, SOLLTE immer noch gelten 1 g Gold = 1 Sack Kartoffeln. Es gibt ja noch andere Sprüche wie den Massanzug für 1 Unze.


    Die meisten hier, wollen sich schlichtwegs von Ihrem sauer verdienten Geld auch in ein paar Jahren noch was leisten können. Diejenigen, die glauben, mit ein paar Unzen werden sie nach einer Krise der Gruppe der Superreichen resp. der neuen Elite angehören, leben IMHO in einer anderen Welt. Diese Gruppe scheint auch eine Krise (falls sie denn überhaupt in dem Masse eintreffen wird) schon beinahe herbei zu sehnen.[/quote]


    Volle Zustimmung. Es kann nur darum gehen mit Hilfe des Goldes wenigstens ein Teil des Vermögens zu erhalten (und nicht mal das ist sicher ). Das ist zumindest meine Absicht. Eine Krise kann weder im Sinne eines Goldbugs, noch eines Fiat-Anhängers sein. Wir würden alle verlieren. Wahrscheinlich mehr als wir uns vorstellen können. Die Vergleiche mit 1923 oder nach dem WK II sind da sicher keine Hilfe oder Anleitung zum handeln. Die Welt und die Menschen sind nicht mehr die Gleichen.


    Die Anonymität, m.E. nach in einer Zeit der totalen Überwachung und des gläsernen Bürgers wichtiges Argument, ist bei einem Tafelgeschäft zumindest bis zu bestimmtem Beträgen gewährleistet.
    Damit möchte ich dir nicht unterstellen, dass du mit den Kundendaten "sorglos" umgehst. Wer aber gibt mir die Sicherheit, dass du nicht eines Tages vom Gesetzgeber gezwungen wirst deine Kundendatei offenzulegen ? Ein Vorwand lässt sich in kritischen Zeiten immer finden (Terror- oder organisierte Kriminalitätsbekämpfung ect.) Schäuble und Anhänger sind da sicher sehr erfindungsreich wenn es um den eigenen Machterhalt geht.


    Die Realität "verweigern" geschieht erst dann, wenn ich mich zumindest zum Teil mit ihr auseinandergesetzt, bzw. gewisse Zusammenhänge erkannt habe. Erst dann, quasi als Selbstschutz oder nach dem Motto, wenn ich den Kopf in den Sand stecke, kann mich niemand mehr sehen, blende ich die Realität aus. Doch 99% der Leute die ich kenne (ist natürlich nicht representativ) verstehen nicht mal im Ansatz das Thema "Geld". Warum sollten sie dann auf die Bank gehen und ihre Ersparnisse abheben? Aus ihrer Sicht besteht doch gar keine Gefahr. In den 70ger Jahren war die Situation etwas anders. Da lebte noch die Generation welche z.T. 2 Zusammenbrüche miterlebt hatte. Das hat sie geprägt. 30 Jahre ohne grössere Unfälle haben aber die Risikowahrnehmung der jetzt Lebenden völlig ausgeschaltet. So wie sich noch im Sommer '89 niemand nur ansatzweise vorstellen konnte (nicht mal die Geheimdienste oder irgendwelche Experten), dass die Mauer im November fällt, so wenig kann sich die jetztige Generation überhaupt vorstellen, dass das Geldsystem kollabiert, bzw. das Geld nicht mehr "da" sein sollte.


    Eines sollte man allerdings nicht vergessen wenn eine Auswanderung in Betracht gezogen wird. Egal in welches Land man geht, man ist Ausländer. Kommt es in diesen Ländern ebenfalls zu schweren Verwerfungen, werden der Masse "Schuldige" präsentiert", besonders wenn sie vermögend sind. Man sollte mind. eine Generation dort gelebt haben und die Staatsbürgerschaft besitzen oder der Ausländeranteil in diesem Land liegt weit unter einem Prozent um nicht in den Fokus zu geraten.

    Zitat

    Original von SkYdEvIllE
    http://www.telegraph.co.uk/mon…07/08/07/bcnchina107a.xml

    http://www.telegraph.co.uk/mon…07/08/07/bcnchina107a.xml

    Quelle: Telegraph.co.uk


    Irgendwie stellt das dann doch bisher alles dagewesene in den Schatten.
    Und ich persönlich glaube denn auch, dass sie nicht einmal die ganze Summe reduzieren müssten; stark kommunizierte 100Mrd.$ hätten wahrscheinlich schon die gewünschte Wirkung.


    Sollten die Chinesen nur 10% ihrer US-Treasures auf den Markt werfen, würde das vermutlich eine Panik auf den Finazmärkten nach sich ziehen.
    Diese wiederum würde China mindestens genauso hart treffen, wenn nicht noch stärker, als die United States. Kein Export ihrer Waren mehr nach USA. Plötzliche Produktionsüberkapazitäten, wer ausser den Amerikanern soll denn diese Masse an Waren kaufen ? Die Folge, Entlassungen und soziale Unruhen in China. Good bye Zuwachsraten von 10 und mehr % / Jahr. Ohne den US-Markt ist die chinesische Wirtschaft, zumindest im Moment noch, nur die Hälfte wert. Neue Märkte entstehen nicht über Nacht. China möchte im nächsten Jahr durch die Olympiade der Welt ihre Stärke zeigen. Ein Spiel mit dem Feuer werden sie sich deshalb nicht erlauben.


    Wir könnten vielleicht Zeugen eines historischen Vorganges geworden sein. Es war nur ein einzelner Kommentar im Mainstream. Doch viele grosse Veränderungen in der Geschichte begannen mit vergleichsweise harmlosen Geschehnissen (z.B. Pressekonferenz mit Schabowski, danach war die Mauer weg). Man weiss es immer erst im Nachhinein.
    Deshalb Vorsorge nicht vergessen :D :D


    Sollte der Butterpreis wirklich derartig steigen dann nur dadurch, dass der Futtermittelbedarf in diesen Länder steigt oder Futter zweckentfremdet verwendet wird (Energiegewinnung). Milch und Butter als Grundnahrungsmittel spielen weder in China noch in Indien irgendeine Rolle. Z.B. bekommt man in der chinesischen Provinz nirgends Butter.


    Ob ich unbedingt den Beweis erleben möchte, dass das Fiat Geld crasht... ?( ich weiss nicht recht. Mir wäre es ehrlicher gesagt...nicht recht.
    Das es eines Tages so kommen wird, davon bin ich überzeugt und treffe auch meine Vorkehrungen. Andererseits ist mir klar, dass das System nicht so einfach die Waffen streckt, zumal es ziemliche Möglichkeiten hat (Gesetzgebung, Manipulation ect.) dies zu verhindern. Der Untergang des römischen Reiches zog sich auch fast über 400 Jahre hin. Selbst der Sozialismus/Kommunismus hatte über 70 Jahre Bestand. es könnte also durchaus sein, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Nicht alle werden das Ziel erreichen :(


    Deutschland soll ca 3400 t Gold besitzen, welches zum grössten Teil in den USA und UK lagern soll. Also im Ernstfall kein Zugrif, lediglich eine Forderung.
    3400 t = 42,5 gr / Bundesbürger
    Ich habe meinen Anteil in eigener Verwaltung :P

    Zitat

    Original von freefly
    Als ob ich`s gerochen habe - nach langem hin und her habe ich für 504 Euro/Unze nochmal nachgelegt - und jetzt sieht es doch wieder eher danach aus, daß wir einen kräftigen Rücksetzer erleben (wie von mir seit Monaten erwartet - dafür wollte ich mir eigentlich noch Pulver trocken halten). Meine Handlungen sind immer ein klarer Kontraindikator :rolleyes: :D Na ja, zum Glück habe ich nur 50% der Nachkaufsumme reingesteckt - wenn`s jetzt doch nochmal auf 400 Euro/unze runtergeht soll es mir recht sein 8)


    Ich hätte ja nichts dagegen wenn der Unzenpreis nochmal auf 400 fällt.
    Allerdings kann ich es mir nicht so recht vorstellen. Je länger Gold um das jetzigen Niveau pendelt (immerhin schon fast ein Jahr) umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines derartigen kurzzeitgen Rückganges. Ausser es gibt einen weltweiten Einbruch der Finanzen. Was dann aber genau geschieht wissen wir alle nicht, ausser denen die eine Kristallkugel ihr eigen nennen.