Beiträge von foxele

    Das nennt man Bauchgefühl [smilie_love] was ebenfalls wichtig ist.

    Hab auch (in den Anfangsjahren) etliches auf "Verdacht" gekauft. Nieten waren keine dabei, schlimmstenfalls hab ich den Marktpreis gelöhnt.

    Aber auch das Bauchgefühl kommt nicht von ungefähr, sondern bedarf einer soliden Grundlage.

    Genauso ist es.

    Man eignet sich Jahrzehnte Kenntnisse an, und lernt immer noch ständig hinzu.

    Der Bereich Numismatik ist da Grenzenlos. :rolleyes:

    Da kann ich auch noch eine Anekdote raushauen.

    War auf einem Antikmarkt, damals noch zu DM Zeiten, bei einem kleinen Münzhändler.

    Der hatte einen Mittelaltergroschen liegen.

    Anhand des Wappens wusste ich sofort aus welcher Gegend der war, mehr allerdings erstmal nicht.

    Gefragt was das für eine Münze wäre und was er haben wollte.

    Welche Münze das ist wusste er nicht aber 80 DM wollte er haben.

    Sie möchten 80 DM haben und wissen nicht wofür?

    Habe das Stück dann für 60 DM mitgenommen.

    Woher das Stück kam wusste ich ja, auch aus welchem Zeitraum.

    Und dann war erstmal Schluss.

    Mit der Hilfe eines Händlers konnte ich dann irgendwann mal in Erfahrung bringen das so ein Stück zum letzten Mal 1974 auf einer Auktion war .

    Hätte ich damals schon den Noss gehabt wäre es wohl schneller gegangen. :D

    Hier ging es z.B. um:


    ".....vreneli sämtliche Auflagen kennen? Kein Problem. Sovereign, wer wo, welche Prägestätte? Kein Problem. Kaiserreich: Wo gibts den Reuß a.L. Und wie ist der auf den letzten Auktionen gehandelt worden? ....."


    DAS muss man nicht auswendig kennen (wird wohl auch z.B. bei den Willis keiner gemacht haben). Man muss nur wissen, wo es steht.

    Das was du aufzählst ist pillepalle.

    Ich rede von Wissen welches nicht unbedingt irgendwo steht, wenn einem mal eine unbekannte Münze in die Hände fällt diese zumindest schonmal grob einordnen zukönnen.

    Echtheit überprüfen können usw.

    Wenn man auf Börsen unterwegs ist zahlt sich wissen aus.

    Wissen ist da in gewisser Weise auch Macht.

    Wenn das in deinen grauen Zellen ist, macht es einen anderen Eindruck als wenn du bei jeder Frage den Katalog aufschlägst oder das Smartphone streichelst.

    Der Handelswert ist auch wieder ein anderes, der kann schwanken, allerdings bei gängigen Sachen auch im Kopf.

    :thumbup:

    Auf Erfahrungen kann man sich nicht verlassen! Man muss immer auf dem aktuellen Stand sein, weil sich die Nachfrage und damit auch die Preisverhältnisse für Münzen verändern.


    Was man vor Jahren noch günstig kaufen konnte, wird heute teuer verkauft (und umgekehrt).


    Und was bringen dir deine Erfahrungen, wenn du für dein Junksilber keine Käufer findest und einschmelzen musst, foxele ?

    Hier ging es jetzt nicht um Junk oder Schmelzware, welche ich nicht schmelzen muss, sondern lieber Schmelze weil es effektiver ist, sondern um historische Numismatik.

    :thumbup:

    Sorry,

    wo ist denn gejammert worden, außer das der eine oder andere es traurig findet?

    Es wurde lediglich eine allgemeine Marktanalyse bequatscht.

    Sonst nix.

    Und nein, ich habe mit Kryptos nichts am Hut und das wird auch so bleiben, da ich mit EM bestens gefahren bin. :thumbup: [smilie_happy]

    Wie Schwundgeldfluechter schon schrieb, es ist Marktwirtschaft.

    Grosse Nachfrage = Preis über Spot

    Keine Nachfrage = Preis unter Spot

    Aktuell ist die Nachfrage sehr gering.

    Das wird sich auch bei mehrwöchigen hohen Spot auch nicht ändern, weil:

    Die Käufer im Bereich Silber bedingt durch weniger FIAT ebenfalls weniger werden.

    Und die Käufer welche wirklich noch kaufabsichten haben sich den Marktverhältnissen anpassen und auch weniger zahlen werden.

    Die Verkäufer des Silbers immer mehr werden und die entsprechenden Stellen gerade im Silber ersaufen und die Schmelztiegel nicht mehr nachkommen.

    Diejenigen welche gerade voll mit Junk sitzen und FIAT brauchen nutzen die Gelegenheit und stoßen unter Spot ab da bedingt des hohen Spotes es sich doch noch rechnet.

    Sich da nun an dem Spotpreis festzubeissen ist naive Denkweise und man stellt sich damit an die Seitenlinie.

    Ob es traurig ist oder nicht muss da jeder für sich selbst entscheiden.

    Die Märkte haben immer Recht.

    Und er ist doch ein Troll! Siehe hier:

    "Wenn es nach einigen hier von euch geht, scheint mir... Ich arbeite hart für mein Geld, kaufe jeden Monat soviel Gold wie möglich, wie habt ihr gesagt, es ist scheißegal ob es fällt oder steigt, niemand interessiert das, trotzdem so viel wie möglich zukaufen und ganz wichtig niemals was davon verkaufen und wenn ich mal sterbe legt mit jemand hoffentlich mein Gold mit in die Holzskiste. Also da habe ich eine andere Vorstellung von Leben ganz wirklich!"

    Habe mein Urteil mittlerweile auch gefällt. :thumbup:

    Letzte Tage hatten wir Besuch von einer Cousine meiner Frau.

    Die kam mit ihrem neuen Wagen.

    Ich stand seitlich vom Wagen und konnte nur an der Felgennabe das Logo sehen.

    BMW stand da.

    Das hässliche etwas hätte ich so nicht erkannt.

    Natürlich ein Elektrogerät.

    Als sie wieder fuhr ging es rückwärts die kleine Anliegerstrasse raus weil se mit der Gurke nicht wenden konnte.

    Habe nachher nur Kopfschüttelnd zu meiner Frau gesagt:

    Meine Fresse, einen auf dicke Hose machen und ein Schweinegeld für sowas hässliches ausgeben und nichtmal damit umgehen können.

    Nicht meine Welt. :rolleyes:

    Bei mir war der erste Goldkauf daran gescheitert, daß die Ware etwas untergewichtig war:

    Hatte auf ebay für so eine "Goldmark" den Zuschlag bekommen. Und die Option "Barzahlung bei Abholung" gewählt und darauf bestanden!

    Der Typ hatte dann aber eine Miniatur"nachprägung" (1g MDM o.ä.-Zeugs) statt dem echten 12 g Original

    -> habe die Abnahme verweigert und mich mit eher unfreundlichen Worten verabschiedet!

    Dann bist du ja noch ein Frischling im EM Bereich. [smilie_happy]