Ist doch einfach: Gewinner sind diejenigen, die über riesige Guthaben und Vermögen verfügen - Verlierer, diejenigen welche über beide Ohren verschuldet sind oder keine Kohlen und Reichtümer haben. Verteilungsfrage! 
Natürlich trägt alles den Stempel "kreditfinanziert". Aber durch Reformen lässt es sich auch umdeklarieren. (vgl. Gammelfleisch
)
Marktwirtschaft finde ich nur gut, falls es eine wirkliche soziale und echte freie ist (soll heissen keine Preismanipulationen von physischer Ware durch Spielgeldpapierscheine, ohne Monopole und ohne privates Preisdiktat - also nicht so wie heute). Diese hochgelobte Wirtschaftsform hat aber auch ihre Nachteile, weshalb sie meiner Meinung nach mit etwas innovativem Neuen kombiniert werden sollte, da sie sonst langfristig nicht zukunftsfähig ist. Wenn Rohstoffe knapp werden, macht es wenig Sinn erst durch den Markt zu erkennen, dass die 10000 produzierten Autos keinen Abnehmer finden und verschrottet werden müssen. Ihr Recycling ist nie zu 100% möglich, wodurch ein gewisser Resourcenverlust einhergeht. Auch sollte der Mensch nicht zur Ware werden, sprich Arbeit sollte immer gerecht entlohnt werden, auch wenn gerade ein Überangebot und zu wenig Nachfrage auf dem Arbeits"markt" vorherrscht. Andernfalls zöge dies sozialen Unfrieden nach sich und dieser ist immer schädlich zur Stabilhaltung von Strukturen.
Die Europäer könnten betrogen sein, weil der Euro überwiegend durch US-Dollars gedeckt ist. Wir hängen am Dollar wie der Säugling an der Mutterbrust. 
Die Frage, ob Ersparnisse wertstabil sein sollten, würde ich mit ja beantworten. Des Pudels Kern ist nämlich: Wer steuert die Entwertung unserer Ersparnisse und wer profitiert ? Heute ist dies ein kleiner Kreis von Privilegierten und das kann und darf nicht sein, weil es gegen das Freiheits- und Gleichbehandlungsprinzip verstösst.
Ähnlich verhält es sich mit Konjunkturschwankungen. Was sich grundsätzlich unverdächtig anhört, hat es faustdick hinter den Ohren. Sie werden von den "Herrschern über das Geld" eingesetzt, damit diese sich bereichern können. Ausserdem ist es ethisch und moralisch äußerst fragwürdig Betriebe in die Hölle zu schicken, nur weil sie keine Folgekredite genehmigt bekommen. Es läuft also darauf hinaus, wie sinnvoll es sein kann, Geld als Schuld bzw. Zukunftsversprechen zu schöpfen. Ich denke die Welt ließe sich ein Stück gerechter machen, wenn Geld als Guthaben geschöpft werden würde. Die großen Konjunkturschwankungen wurden außerdem nur deshalb möglich, weil wir ungedecktes Geld haben, was zu Spekulationsblasen führen muss und anschließend zu unzähligen Versuchen durch Geld drucken diese zu verhindern, wodurch sie nur verschlimmert werden.
Es ist also so, dass ich mir durchaus eine Alternative zum heutigen System vorstellen kann. Die Vorstellung das heutige ökonomische System sei eine gottgegebene Konstante stösst mich ab.
Ich glaube, dass es immer die mächtigsten Interessengruppen sind, die Systeme zu ihren Gunsten zurechtbiegen. Genau dies ist heute der Fall und das darf nicht sein, weil es gesellschaft- und kulturentwicklungs- und friedensschädlich ist.
Die "Gottesanbeter" des gegenwärtigen Systems wollen gar keine Alternative, weil sie sich nie ausführlich mit anderen beschäftigt haben oder ein Gewinner sind.
Da es in der heutigen Geldordnung aber langfristig mehr Verlierer als Gewinner gibt, wird der Zeitpunkt kommen, an dem das ganze umkippt und nach einer Alternative verlangt wird.
Ich denke, dass die kommenden Blasen immer noch größer werden, und dies birgt ein zunehmendes Risiko für einen Systemkollaps.
grosse Spekulations-Blase = viel Emotionen = viel Vertrauensverlust
Und am Ende werden die meisten dastehen und sagen, hä wie kann das sein, auf der Uni und den Seminaren waren wir uns doch alle einige, dass wir das beste Geld- und Wirtschafts-System aller Zeiten haben ? 
Die BWL und VWL beschreibt die Systeme absolut in sich schlüssig und logisch, nur dumm, dass niemand bemerkt hat, dass sie auf Annahmen und Voraussetzungen basieren, die in der Realität leider gar nicht gegeben sind. 