Ich möchte der Meldung noch etwas Kontext hinzufügen…
ABN AMRO’s weight accounts arose from an acquisition of Hollandsche Bank Unie (HBU). This bank handled the trade and storage of precious metals from its office at Coolsingel in Rotterdam. In 1967, the shares of this bank were taken over by ABN, which later merged with Amro bank. When ABN AMRO merged with Fortis in 2009, HBU was sold to Deutsche Bank. Customers were then given four years to physically deliver or sell their precious metals.
Back in 2013, the weight accounts at ABN AMRO were transferred to another custodian back. The Swiss bank UBS took over Deutsche Bank’s role as custodian of the gold. ABN AMRO customers were informed of this by letter. Below is the letter notifying customers about the change in terms and conditions.
Also …
Ursprünglich konnte man bei der HBU Golddepots eröffnen. Die ABN Amro hat 1967 die HBU übernommen und somit auch diese Depots. Die HBU hat für die ABN Amro weiterhin als Verwahrstelle fungiert.
2009 wurde die HBU an die Deutsche Bank verkauft und man gab den Kunden vier Jahre Zeit (Forderung der Deutschen Bank???), dass Gold sich ausliefern zu lassen, zu verlagern oder zu verkaufen.
Dieser Aufforderung von 2009 sind wohl nicht alle Kunden gefolgt und in 2013 musste sich die ABN Amro für die restlichen bei der Deutschen Bank verwahrten Bestände einen neuen Verwahrer suchen (wahrscheinlich wollte die Deutsch Bank das nicht weiter machen). Ein neuer Verwahrer wurde dann mit der UBS gefunden.
Mit dem Wechsel des Verwahrers in 2013 wurden auch alle verbliebenen Kunden informiert, dass zukünftig eine physische Lieferung ausgeschlossen wird, kein Handel mehr zu Mittelkursen möglich ist, sondern nur noch ein Handel zu Bid und Offer Preisen und auch die Bewertung im Depot nur noch zum Geldkurs erfolgen wird.
Jetzt, in 2020, möchte die ABN Amro wohl nun das letzte Restgeschäft endgültig loswerden und hat die letzten Depots gekündigt. Hintergrund sind verschärfte regulatorische Anforderungen, deren Umsetzung sich für 2000 Depots nicht lohnt.
Was die ABN Amro in den 2013er Bedingungen ausgeschlossen hat, war die physische Belieferung. Was aber – so wie es aussieht – nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde, ist ein Übertrag der Forderung.
Wenn man also nicht verkaufen möchte, so bliebe zumindest die Möglichkeit eines Übertrags zu einem anderen Golddepotanbieter – vorzugsweise einem, der ebenfalls die UBS als Verwahrer hat oder man eröffnet direkt ein Golddepot bei der UBS sofern möglich.
Für mich sieht es so aus, dass die Kunden wohl seit 2009 hätten ahnen können, dass diese Golddepots bei der ABN Amro eine endliche Lebensdauer haben könnten.
Scheinbare Originalquelle: https://www.trouw.nl/economie/…bandons-gold-investors%2F