Beiträge von Bembelpetzer

    Sag mal tut, machst Du Witze? Habe ich da was verpasst, oder gar verschlafen?
    In was soll man den dann die ganze Kohle horten, etwa in Fünfziger? Das darf doch wohl nicht war sein!

    Deine Sorgen hätte ich gern 100 TEUR in 10 EUR Noten ergeben gestapelt einen Turm von ca. einem Meter, bei 50ern ca. 20cm - immer ca. 100 Scheine pro cm, wenn nicht zu luftig gestapelt. Bargeld im Volumen eines Ziegelsteines wirst Du sicher irgendwo unterbringen können.

    http://www.welt.de/finanzen/ge…i-Gold-Rueckfuehrung.html


    11.01.2014 Die Welt: Bundesbank widerspricht sich bei Gold-Rückführung


    Bundesbank widerspricht sich bei Gold-Rückführung


    Im Auftrag der Bundesbank sind 37 Tonnen Gold aus New York zurückgeholt worden. Wie das genau abgelaufen ist, darüber verwickelt sich die Notenbank in Widersprüche. Hier ist Transparenz nötig. Von Erwin Grandinger



    Freunde der Krimi-Romane haben ihre hellste Freude mit der Deutschen Bundesbank. Die angebliche Einschmelzung und Rückführung von deutschen Goldbeständen aus den USA und Frankreich im letzten Jahr gäbe besten Stoff für spannende Lektüre. Der Plot fängt damit an, dass die Bundesbank nur wenige Minuten vor Heiligabend Details zur Goldrückführung verlautbaren lässt.


    Wenige Tage später scheint sich die Bundesbank durch eine neue Sachverhaltsdarstellung zu widersprechen. Wenn es etwas gibt, das man der Bundesbank gewöhnlich nicht absprechen sollte, dann die Präzision ihrer Aussagen. Insofern ist dieser Vorgang äußerst ungewöhnlich.


    Ungewöhnlich ist auch, dass die Bundesbank es nicht für notwendig erachtet, durch eine offizielle Pressemitteilung den Sachverhalt der jüngsten Gold-Repatriierung eindeutig darzulegen. Immerhin geht es um rund 44 Milliarden Euro deutschen Vermögens in den USA.




    Weniger Gold als geplant zurückgeholt



    Letztes Jahr sind laut Bundesbank 37 Tonnen Gold nach Deutschland (Link: http://www.welt.de/123277305) gebracht worden. Das Lagerstellenkonzept vom Januar 2013 sieht vor, bis Ende 2020 674 Tonnen zu repatriieren. Das entspräche etwa durchschnittlich 84 Tonnen Gold im Jahr. Es gibt keine Erklärung, warum und wieso es 2013 zu einer Abweichung kommt.


    Wie viel Tonnen aus New York kamen und wie viel aus Paris wurde ebenfalls nicht mitgeteilt. Statistiken der US-Notenbank Fed verzeichnen nur einen Rückgang ihrer Gold-Bestände um fünf Tonnen in 2013. Die Frankfurter Notenbank verwaltet insgesamt rund 3.400 Tonnen des deutsches Goldes, wobei allerdings die Fed rund 1.500 Tonnen verwahrt.


    Verwahren bedeutet, es darf nicht gehandelt, an Dritte übertragen, umgeschmolzen oder verleast werden. Es ist daher, theoretisch zumindest, eine reine Lagerverwahrung. Mit dieser Definition steht und fällt auch die Glaubwürdigkeit einer Notenbank.




    Ist das deutsche Gold physisch in New York vorhanden?



    Der Streitpunkt der Diskussion unter Beobachtern ist seit langem die Frage, ob die Verwahrung durch die Fed eine physische ist oder eine, die nur auf dem Papier existiert. Konkreter gefragt: sind die deutschen Original-Barren in den USA nach Jahrzehnten überhaupt noch, und vollständig, vorhanden? Oder existieren sie, wenigstens zum Teil, nur auf dem Papier?


    Hier hilft nur transparente Kommunikation um den Standpunkt der Bundesbank zu untermauern. Mit den Irritationen der vergangen Wochen sorgen die Notenbanker allerdings weiterhin dafür, die Skepsis derjenigen zu nähren, die sich zu recht um dem Bestand des deutschen Goldes Sorgen im Ausland machen.




    Wurde das Gold vor dem Transport eingeschmolzen?



    Wieso also die Aufregung? Im Dezember versicherte die Bundesbank, die US-Original-Goldbarren wurden teilweise von einer "Sicherheitsfirma" eingeschmolzen und per Flugzeug und Lastkraftwagen nach Frankfurt am Main verbracht. Diese Aussage ist absolut bemerkenswert, denn sie impliziert eine Reihe wichtiger und relevanter Fragen, die nicht geklärt sind und die nicht erklärt werden.


    Seit wann darf eine "Sicherheitsfirma" Gold einschmelzen? Warum etwa wurden die Barren in den USA eingeschmolzen und warum? Weshalb nur teilweise? Waren es die Originalbarren? Wie lauten die Seriennummern der alten Barren? Wie der neuen Barren? War ein Vertreter der Bundesbank, der deutschen Botschaft oder des deutschen Konsulats vor Ort, um die Originalnummern zu registrieren und die Einschmelzung zu kontrollieren?




    Bundesbank ändert ihre Darstellung



    Anfang Januar und unter Druck mehrerer kritischer Anfragen änderte die Bundesbank ihre Darstellung und behauptete, dass es sich bei den "bislang überführten Goldbarren um die Original-Barren gehandelt" habe. Warum also der vermeintliche Widerspruch zur Aussage im Dezember? Sind die Original-Barren nun eingeschmolzen worden, oder nicht? Falls ja, an welchem Ort?


    Falls es sich um die deutschen Original-Barren aus den USA handelt wäre es völlig problemlos, dies von einem unabhängigen deutschen Wirtschaftsprüfer bestätigen zu lassen. Die Originalbarren sind an ihren Seriennummern einfach und nachprüfbar erkennbar.


    Dies würde auch den Anforderungen des Bundesrechnungshofes entgegen kommen, der regelmäßige Stichproben verlangt. Die Bundesbank könnte diese Rätsel schnell und abschließend lösen, wenn sie mehr Offenheit und Transparenz zeigen würde. Offensichtlich ein Krimi mit Fortsetzung.


    Erwin Grandinger ist Finanz- und Politikanalyst bei EPM Group Berlin.

    Die Stärke einer Währung hängt von vielen Einflussfaktoren ab und nicht nur davon, wie voll die Rentenkasse ist.
    Die NOK hat zwar auf ein Jahr gesehen 14% ggü. dem EUR verloren, aber aus der Perspektive von fünf Jahren liegt sie 12% im Plus.
    Eine Währung ist wie ein Organismus, sie atmet ein und wieder aus, das Wohlbefinden hängt von vielem ab, und irgendwann stirbt sie.

    WSJ - Die Liebe zum Bargeld wird in Japan zum Problem


    In Japan kann man seine Kreditkarte als Monatskarte für die U-Bahn benutzen. Man kann an Automaten Getränke kaufen, indem man sein Handy an ein Datenlesegerät hält. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei Bargeld in dem Land kein Thema mehr. Doch in Wirklichkeit steigt die Nachfrage nach Cash – eine Entwicklung, die Volkswirte und sogar die Zentralbank vor Rätsel stellt.


    Ende 2013 waren 90 Billionen Yen, umgerechnet rund 632 Milliarden Euro, im Umlauf. Das ist eine Steigerung von 17 Prozent über die vergangenen zehn Jahre und der höchste Wert in einem großen Industrieland, gemessen am Verhältnis zur Größe der Volkswirtschaft. In den USA beträgt der Bargeldbestand je Einwohner beispielsweise nur ein Drittel des Niveaus von Japan.


    Die Nachfrage nach Yen-Scheinen hat in den vergangenen drei Jahren zugenommen – ein Phänomen, das ein Vertreter der Bank of Japan 8301.TO +0,70%als „rätselhaft" bezeichnet.


    Bis Mitte der 1990er Jahre lag der Anteil des Bargeldes, das im Umlauf war, laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich meist stabil bei etwas unter 10 Prozent der Geldmenge. Bis Ende 2012 stieg er auf 19 Prozent und war damit mehr als doppelt so hoch wie in jeder anderen Industrienation.


    Das wäre kein Problem, wenn die Japaner das Geld ausgeben würden. Doch Ökonomen sagen, dass ein großer Teil in Kleiderschränken und unter Matratzen versteckt ist. Diese Tatsache könnte Ministerpräsident Shinzo Abe einen Strich durch die Rechnung machen. Sein Ziel ist es, die jahrelange Deflation zu beenden, die auf die Löhne und das Wirtschaftswachstum drückt.


    Dennoch wird ein beträchtlicher Teil des Bargeldes auch ausgegeben. Japan hat eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt, weshalb die Menschen eher Scheine nutzen. Der Kreditkartenanbieter Mastercard schätzte in einem Bericht von September, dass 38 Prozent der gesamten Einzelhandelstransaktionen in Japan mit Bargeld getätigt wurden. In den USA waren es 20 Prozent. Viele kleine Unternehmen – darunter auch zwei der 13 Restaurants in Tokio, die mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet sind – akzeptieren noch nicht einmal Karten.


    Japaner haben wenig Anreiz, ihr Geld zur Bank zu bringen


    Einige Beobachter sagen, dass die vielen Jahre fallender Preise und Löhne dazu beigetragen haben, dass die Japaner Bargeld horten. Sie schieben Ausgaben hinaus und warten darauf, dass Produkte noch günstiger werden.


    Nachdem zur Jahrtausendwende einige große Banken kollabierten und die Zinsen so niedrig sind, haben die Menschen wenig Anreiz, ihr Geld zur Bank zu bringen.


    Auch die Scheine, die im Umlauf sind, deuteten darauf hin, dass ein Großteil des Geldes zuhause verwahrt wird, sagt Hideo Kumana vom Dai-ichi Life Research Institute. Seit der Finanzkrise 2008 ist die Nachfrage nach den größten erhältlichen Banknoten – den 10.000-Yen-Scheinen, die umgerechnet rund 70 Euro wert sind, um 10 Prozent gestiegen. Bei den kleinsten Scheinen über 1.000 Yen gab es dagegen keinen Anstieg. „Es wäre dumm, seine Ersparnisse in Tausend-Yen-Noten aufzubewahren", sagt Kumano.


    Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich lagerten 87,5 Prozent aller Münzen und Scheine in Japan 2012 nicht bei Banken, sondern waren in den Händen von Privatpersonen, Unternehmen und Bezirksregierungen. Auch Sicherheitsfirmen beobachten diese Entwicklung. „Es ist normal für eine Familie, mindestens 100.000 oder 200.000 Yen in ihrem Haus zu haben, an die sie leicht rankommen, und noch mal 30.000 oder 40.000 Yen in ihrem Portemonnaie", sagt ein Vertreter von Security House Center.


    Ein Ziel von Abes Wirtschaftsprogramm, das er vor einem Jahr aufgelegt hat, ist es, die Menschen wieder zum Geldausgeben zu bewegen. Der Ministerpräsident hofft, dass die Japaner ihre Bankkonten plündern und das zu Hause gelagerte Geld in die Geschäfte tragen, wenn Inflation geschaffen wird.


    Es gibt bereits Zeichen dafür, dass das eintreten könnte. Die Verbraucherpreise steigen, Japan könnte die Deflation bald hinter sich lassen. Die Umsätze der großen Kaufhäuser waren im Januar stabil.


    Einige Ökonomen schlagen radikalere Maßnahmen vor. Eine Idee ist es, dass die Zentralbank Bargeld und Bankkonten besteuert, während Vermögenswerte wie Aktien und ausländische Anleihen steuerfrei bleiben. Das würde die Japaner dazu anregen, ihr Geld entweder auszugeben oder anzulegen.


    Volkswirt Mitsuhiro Fukao von der Keio Universität plädiert für eine andere Maßnahme. Er schlägt vor, dass die Bank of Japan neue Banknoten einführt und beim Umtausch alter Scheine gegen neue eine Gebühr fällig wird. Für einen 1.000-Yen-Schein könnte man beispielsweise 20 Yen zahlen müssen. Das würde die Menschen dazu bringen, ihre alten Scheine auszugeben, bevor sie verfallen.

    Etwas off-topic ...


    Jeder Norweger ist rechnerisch Millionär

    dpa-afx Oslo - Jeder Norweger ist dank der Ölreichtümer des Landes erstmals rein rechnerisch Millionär. Der Pensionsfonds, der mit Einnahmen aus Norwegens Öl- und Gasvorkommen finanziert wird, kletterte am Mittwoch auf die Rekordmarke von 5,11 Bill. Kronen (rund 606 Mrd. Euro), wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.


    Das ist mehr als das Millionenfache der Einwohnerzahl von Norwegen: Zurzeit leben knapp 5,1 Millionen Menschen in dem skandinavischen Land. Der Fonds gilt als größter staatlicher Finanzfonds der Welt und soll Rentenansprüche künftiger Generationen in Norwegen sichern.

    Französischer Rechnungshof schlägt Alarm

    Verschuldung bringt Frankreich in Gefahrenzone - Börsen-Zeitung, 10.1.2014


    wü Paris - Der französische Rechnungshof hat davor gewarnt, dass sich Frankreich angesichts seiner hohen Staatsverschuldung in einer Gefahrenzone bewegt. "Das von der Verschuldung erreichte Niveau bringt uns in eine gefährliche Zone", mahnte Rechnungshof-Präsident Didier Migaud am Donnerstag. Die bisher unternommenen Anstrengungen zum Defizitabbau seien nicht ausreichend, um Frankreich wieder aus dieser Zone herauszubringen.


    Er warnte vor den Folgen des Endes der Niedrigzinsphase: "Vorsicht vor dem absehbaren Anstieg der Zinsen, der früher oder später die Rückkehr auf den Wachstumspfad begleiten wird", sagte Migaud. Ein Anstieg der Zinsen um 1 Prozentpunkt werde Frankreich im ersten Jahr 2 Mrd. Euro kosten, innerhalb von zehn Jahren 15 Mrd. Euro. Trotz der Niedrigzinsen kostet die Schuldenlast die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone derzeit rund 50 Mrd. Euro pro Jahr.


    Es wird erwartet, dass die Staatsverschuldung Frankreichs Ende 2013 auf 1931 Mrd. Euro gestiegen ist. Das entspricht 93,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Bis Ende dieses Jahres dürfte sie auf 95,1 % zulegen, bevor sie, so die Pläne der sozialistischen Regierung, ab 2015 langsam wieder sinkt. Das Haushaltsdefizit, das Ende 2013 etwas mehr als 4 % betragen haben dürfte, soll bis Ende 2015 unter das Maastricht-Limit von 3 % sinken.


    Die Regierung plant dieses Jahr Einsparungen in Höhe von 15 Mrd. Euro bei Staat, Gemeinden und Sozialkassen sowie Mehreinnahmen durch Steuererhöhungen von 3 Mrd. Euro. Migaud appellierte, beim Defizitabbau vor allem bei der Sozialversicherung anzusetzen, da ihr seit 20 Jahren anhaltendes strukturelles Defizit im Vergleich zu Nachbarländern auffalle.

    EZB stellt neuen Zehn-Euro-Schein vor

    dpa-afx 13.01.2014: Nach dem Fünf-Euro-Schein bekommt auch der Zehner ein Facelift: Im Laufe des Jahres bringen Europas Notenbanken den überarbeiteten Schein in Umlauf, die Verbraucher im Euroraum müssen sich an eine neue Note gewöhnen. Noch kann man den Zuwachs der "Europa-Serie" nicht anfassen. Aber am Montag zeigt EZB-Direktor Yves Mersch der Öffentlichkeit schon mal, wie die Note aussehen wird.


    Ziel der Überarbeitung: Die Gemeinschaftswährung soll noch sicherer gegen Geldfälscher werden, wie Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele zur Einführung der neuen Fünfer erklärt hatte: "Wir wollen, dass das Euro-Bargeld eine sichere Währung bleibt, die schwer zu fälschen ist. Mit der Investition in neue Sicherheitsmerkmale sollen die Fälschungszahlen niedrig gehalten werden." 2012 waren laut Europäischer Zentralbank (EZB) weltweit 531 000 Euro-Blüten aufgetaucht. Der Gesamtschaden lag bei 26 Mill. Euro. In Deutschland entstand durch Falschgeld ein Schaden von etwa 1,1 Mill. Euro. Die Zahlen für 2013 sollen in den kommenden Tagen vorgelegt werden. Hielt die Europa-Tendenz aus dem ersten Halbjahr an, dürfte das Geschäft der Fälscherbanden zugenommen haben: Im ersten Halbjahr 2013 wurden 317 000 Euro-Blüten sichergestellt. Das war der höchste Wert in einem Halbjahr seit Ende 2010 (364 000).


    Dass der Wettstreit zwischen Währungshütern und Geldfälschern hart geführt wird, hatte sich nach Einführung der überarbeiteten Fünfer im Mai 2013 schnell gezeigt: Kaum war die mit Smaragdzahl, fühlbarem Druckbild und Hologramm verbesserte Banknote Anfang Mai eingeführt, versuchten sich Kriminelle schon an ersten Fälschungen. Die waren zwar noch ziemlich plump, zeigten aber, dass Kriminelle sich in dem Millionenspiel nicht so leicht geschlagen geben. An den Sicherheitsmerkmalen der neuen Euro-Scheine hatten Experten immerhin seit 2005 getüftelt. Doch nicht nur Kriminelle wurden von den neuen Scheinen auf die Probe gestellt, sondern auch Automatenbetreiber. Die Notenbanken haben sich vorgenommen, Hersteller und Betreiber solcher Geräte auf die neuen Zehn-Euro-Banknoten vorzubereiten, um sicherstellen, dass die Automaten die neuen Scheine akzeptieren. Nach und nach wollen die Währungshüter alle Euro-Banknoten in Sachen Sicherheit auf den neuesten Stand bringen.

    @ Bembelpetzer
    Richtig, aber noch nicht zu Ende gebracht. In Deutschland ist es Recht, dass der Schuldner gegenüber seinem/n Gläubiger(n) immer mit allem haftet, also in Extremo Tankrechnung nicht bezahlt->Haus, Rate fürn Fernseher nicht bezahlt->Haus weg. Eine private Haftungsbeschränkung gibt es nicht (außer freiwillig vereinbart).

    Richtig, aber der gute Herr Tankwart muss für seine Forderung erstmal einen vollstreckbaren Titel erwirken, damit er eine Zwangsvollstreckung einleiten kann; die Bank hat diesen aber schon in der Schublade bevor das Geld aus dem Kredit fließt, und kann ohne lang rumzumachen den Staatsdiener beauftragen seines Amtes zu walten.


    (Bei einer Hypothek würde nur die immo haften)

    ... und im Zuge der Grundschuldbestellung wird auch immer ein zusätzlich abstraktes Schuldversprechen des Schuldners über sein gesamte Vermögen verlangt inkl. sofortiger Vollstreckungsunterwerfung. Der Schuldner haftet also für alle seine Verbindlichkeiten gegegnüber der Bank (also nicht nur für den Immo-Kredit) dinglich mit der Immobilie und persönlich mit all seinem restlichen Vermögen. Die Bank kann ohne langwierige Erwirkung eines gerichtlichen Vollstreckungstitels sofort über das gesamte Vermögen vollstrecken, nur anhand der vollstreckbaren Grundschuldbestellungsurkunde.


    Im Extremen kann das bedeuten, ... Immo nix mehr Wert > Rücklagen futsch ... Überziehungskredit nicht bedient > Immo futsch

    Da widerspreche ich vehement, nicht die Zahl der Schuldner geht aus, sondern die Schuldner mit guter Bonität. Wer jetzt einen Kredit mit Niedrigzinsen aufnimmt und gut verbeamtet ist oder notfalls den Kredit sofort ablösen kann, sollte in Ruhe darüber nachdenken.

    Ich glaube auch nicht, dass Schuldner aus gehen ... zur Not wird nachgeholfen Wird Bargeld bald abgeschafft?

    Bundesbank-Präsident Jens Weidmann: Das war "eine große logistische Herausforderung".

    Kommt darauf an worauf er die logistische Herausforderung bezieht, auf den Transport oder auf die Beschaffung.


    (PS: Auf bild.de war und ist von 2.000t Gold im Ausland die Rede, ob 3.000t in der Printversion geschrieben stand weiß ich nicht.)

    Bundesbank holt 37 Tonnen Gold nach Deutschland


    Die Bundesbank hat in diesem Jahr fast 37 Tonnen Gold aus ihren Beständen in New York und Paris an ihren Sitz in Frankfurt am Main verlagert. Das Gold habe einen Wert von 1,1 Milliarden Euro, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Grund für die Umlagerung sei ein neues Lagerstättenkonzept der Zentralbank, das eine Aufstockung der Bestände in Frankfurt vorsehe. "Wir verlagern Gold nicht nach Deutschland, weil wir Zweifel haben, ob es wirklich vorhanden ist", hob er hervor.


    Das Gold im Ausland lagere bei Partnernotenbanken, "die absolut vertrauenswürdig und sicher sind", fügte Weidmann hinzu. Bei Stichproben in New York und Paris habe es keine Beanstandungen gegeben. Weidmann kündigte an, in den kommenden Jahren noch größere Mengen Gold nach Deutschland zu verlagern.


    2012 hatte der Bundesrechnungshof bemängelt, dass die deutschen Goldreserven im Ausland nicht regelmäßig überprüft werden. Die Bundesregierung hatte daraufhin angekündigt, die Hälfte ihrer rund 3400 Tonnen schweren Goldreserven künftig hierzulande zu lagern.


    AFP - 24.12.2013

    Aus der Bundespolitik erwartet man für dieses Jahr nur noch das finale Koalitionsergebniss mit Präsentation des Kabinetts und das innenpolitische Winterloch muss so langsam mit immerwiederkehrenden Themen gefüllt werden, damit man über die Feiertage was zu diskutieren hat ... diesmal ist es mal wieder das Thema Länderfinanzausgleich, der Status Berlin, die Stadtstaaten, Neuordnung der Bundesländer, etc.



    http://www.huffingtonpost.de/2…hp_ref=germany&ir=Germany


    Länderfinanzausgleich: Streit um den Status von Berlin als Bundesland


    Im Streit über den Länderfinanzausgleich stellt der baden-württembergische Finanzminister Nils Schmid (SPD) Berlin als Bundesland infrage. Stattdessen bringt er für die Hauptstadt einen Sonderstatus nach dem Vorbild von Washington D. C. ins Spiel.


    „Bei Berlin gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man sagt, dass es als Hauptstadt viel stärker vom Bund finanziert werden muss, was dann aber zu der Frage führt, ob Berlin noch ein Bundesland mit Stimmrecht im Bundesrat bleiben kann oder nicht vielmehr zu einem Sonderterritorium des Bundes wird, wie zum Beispiel Washington D.C.“, sagte Schmid der „Welt“ laut Vorabbericht.


    Zukunft des Länderfinanzausgleichs ist ungewiss


    Die andere Möglichkeit bestehe darin, dass Berlin seinen jetzigen Status behält, was er persönlich auch unterstütze: „Ich bin sehr dafür, dass Berlin Bundesland bleibt“, sagte Schmid, fügte aber eine Mahnung hinzu. Berlin müsse „dann akzeptieren, dass es im Rahmen des Länderfinanzausgleich nicht über Gebühr von den anderen Ländern bezuschusst werden kann“. Beim Länderfinanzausgleich, so Schmid, müsse man „über die Rolle der Stadtstaaten und besonders Berlins sprechen“.


    Hintergrund sind die demnächst anstehenden Verhandlungen über den Länderfinanzausgleich, bei dem Baden-Württemberg neben Bayern und Hessen zu den Geberländern gehört, während Berlin sehr stark von dem föderalen Umverteilungssystem profitiert.