Beiträge von Bembelpetzer

    ...Trafo und zusätzliches Rücklicht mit (vermutlich) eigener Batterie (das leuchtet nämlich noch, obwohl ich die große Batterie entnommen habe) ...

    Das Rücklicht hat eine eigenen Batterie, stimmt, ist bei normalen Tourenrädern dito...

    Nur ein kleiner Hinweis, gem. StVO $67 ist eine rein batteriebetiebene Beleuchtungsanlage an einem Fahrrad nur erlaubt, wenn das Fahrrad unter 11 kg wiegt, ansonsten schreibt die StVO vor, dass ein Dynamo vorhanden ist (zusätzliche Belechtung mit Batterie ist erlaubt). Auf diesen Umstand hatte letztens der ADAC/ADFC nochmals ausdrücklich hingewiesen (nach einer Falschmeldung im Januar 2010). Lediglich ein Änderungsantrag zu dieser Vorschrift ist am laufen, aber bis zur Umsetzung dauert es wohl noch einige Zeit. Die Ordnungshüter würden zwar bei Kontrollen hier ein Auge zudrücken wenn das der einzige Mangel ist, aber sollte es im Dunklen zu einen Unfall kommen, würde es versicherungstechnisch kompliziert werden.

    Irgendwie konnte ich den Rohölpreis die letzten Tage nur nebenbei mal kurz beobachten - gab es irgendwelche Gründe/WirtschaftsZahlen, die für ein derartiges Anspringen des Ölpreises verantwortlich gemacht werden.
    Die Lapalien, daß irgendwelche manipulierten Zahlen doch nicht so stark gesunken sind wie zunächst erwartet, oder ... können doch nicht ernsthaft den Ölpreis um mehrere Dollar nach oben ziehen.
    Kloppt endlich mal Einer den Spekulanten kräftig auf die Finger.

    Schaut doch bitte nicht immer auf den Rohölpreis (wahrscheinlich noch WTI statt Brent) und dann noch in USD. Das ist so wie wenn ihr vom Aktienpreis einer in USD-notierten Mine die auch Gold fördert auf den EUR-Krügerrand-Preis bei Proaurum schlussfolgert. Ok, ich gebe zu, dass das Beispiel ein wenig übertrieben ist, aber geht in die gleiche Richtung. Anbei mal zwei Charts, einmal Brent vs. Benzin in USD und einmal Benzin in EUR. Man sieht deutlcih, dass Öl und Benzin nicht immer unbedingt gleich laufen und das der USD-Kurs ganz schön nach unten zieht.

    Ich poste das mal hier mal völlig wertneutral rein, da ich keinen extra Thread aufmachen wollte und es hier vom Thema her am besten passt.
    Die AIG legt gerade einen neuen Fonds auf, der in "Reale Werte" investiert - vielleicht ist das für jemanden hier interessant.


    Allianz RCM Reale Werte DE0009797407/979740


    Zusammensetzung des Fonds:
    - Investition in Rohstoffe, alle vier Edelmetalle (auch physisch), Immobilienanlagen, Aktien und (inflationsgeschützte) Renten
    - Investition via Fonds, Zertifikate, Einzeltitel, physisches Gold
    - Anteile der Anlageklassen können zwischen 0 % und 40 % schwanken
    - Anleihenposition kann bei Bedarf bis zu 100 % ausgebaut werden

    http://www.welt.de/finanzen/im…-Dachfonds-Kunden-ab.html
    Erst stuft die Commerzbank den Dachfonds auf unattraktiv ein, generiert Verkäufe von 520 MioEUR in nur einen Tag (dreht diese hauptsächlich in Käufe für den HI-E), löst damit die Schließung des Dachfonds aus und dieser mag wohl aus politischen Gründen die letzten liquiden Mittel in Form von Anteilen am HI-G nicht freisetzen um einer Schließung zu entgehen. Würde die Allianz die HI-G Anteile abgeben, so müsste wohl der HI-G schließen und könnte Ende des nächsten Monats nicht mit dem HI-E funsionieren. Mal gespant wie die Allianz nach der Verschmelzung zum neuen HI mit diesen Teilen umgeht.

    Naja, dieser Fonds hatte dieses Jahr schon Rückgaben in Höhe von 1 MrdEUR, davon alleine die HÄLFTE in diesem Monat. Das entspricht fast der Hälfte des Fondsvolumens von Anfang des Jahres - das steckt kein Fonds mit Schwerpunkt Immobilien ohne weiteres weg. Das was jetzt noch über ist dürfte hauptsächlich aus Hausinvest und z.Zt. geschlossenen Fonds bestehen.

    Phoenix: Mi 29.09.2010 00:45


    Die alte Silberminen-Stadt Real de Catorce versteckt sich in Mexikos Hochland. Der Weg hinauf in den abgelegenen, von Legenden und Mythen umrankten Ort ist beschwerlich und weit. Verfallene Minendörfer säumen die Strecke. Für das Wandervolk der Huicholes verkörpert Real de Catorce die Welt der Sonne. Rund um den Ort gibt es jede Menge bizarrer Geschichten.

    ORF2: Do 23.09.2010 21:05
    ORF2: Fr 24.09.2010 09:30


    Im Spätmittelalter brach in Schwaz der Silberrausch aus. Unweit des Tiroler Dorfes wurde das damals größte Silbervorkommen der Welt entdeckt. Dieser Fund ließ nicht nur innerhalb weniger Jahrzehnte Schwaz zu einer reichen Metropole werden. Der einfallsreiche Erzherzog Sigmund erfand auch ein völlig neuartiges Währungssystem auf Basis von Silbermünzen, das die Wirtschaft Europas für die folgenden Jahrhunderte entscheidend beeinflusste. Diese opulente Spieldokumentation erweckt die Welt der Bergleute und mittelalterlichen Metallurgen zum Leben und zeichnet das faszinierende Bild einer Epoche, in der im Tiroler Inntal das erste moderne Finanzentrum der Welt entstand.

    WDR: Mo 27.09.2010 07:50
    WDR: Mo 04.10.2010 07:50


    Gold übt seit jeher eine fast magische Kraft aus - als Statussymbol, als Schmuck oder auch als krisensichere Anlage. Die wenigsten aber wissen, woher das Edelmetall tatsächlich kommt und wie es gewonnen wird. Vor allem aber: Wer profitiert vom stetig steigenden Goldpreis? Das Team macht sich auf die Suche - und trifft im Norden von Peru spontan auf eine Demonstration: Dutzende armer Menschen protestieren hier gegen die größte Goldmine Lateinamerikas. Yanacocha zählt zu den profitabelsten Goldminen der Welt, betrieben wird sie vom amerikanischen Konzern Newmont. "Sie verseuchen mit Zyanid das Erdreich und nehmen uns das gesamte Wasser", klagt Bauer Miguel Garcia. "Wir waren ständig giftigen Quecksilberdämpfen ohne Schutzkleidung ausgesetzt", erzählt Percy Potilla, der als Lkw-Fahrer in der Mine arbeitete und heute arbeitsunfähig ist. An wen können sich diese Menschen wenden - und wer übernimmt dafür die Verantwortung? Das Team sucht das Gespräch mit der Firmenleitung, konfrontiert das peruani-sche Bergbauministerium mit den Vorwürfen, das die Konzessionen für den Goldabbau vergibt und begleitet den katholischen Priester Marco Arana, dessen politisches Engagement gegen die Goldmine inzwischen auch dem eigenen Bischof ein Dorn im Auge ist.
    Marco Arana ist für seinen Kampf gegen die Goldmine und für die ökologischen und sozialen Rechte der armen Landbevölkerung mit dem Aachener Friedenspreis 2010 ausgezeichnet worden.

    3sat: Fr 24.09.2010 20:15


    An der Küste von Patagonien taucht ein U-Boot auf. Im Schutz der Dunkelheit schaffen Männer in Uniformen schwere Holzkisten an Land. Ein Reichsadler ziert jedes der geheimen Frachtstücke. In der Nacht- und Nebelaktion gelangen auch hochrangige Offiziere auf südamerikanischen Boden. Den bedeutenden Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Regimes gelingt es, in Argentinien unterzutauchen. Wie viel des Reichsvermögens konnten die ehemaligen Politiker in ihre neue Heimat mitnehmen? Argentinien war Deutschland schon während des Zweiten Weltkriegs wohl gesonnen. Erst auf Druck der USA gab das südamerikanische Land kurz vor Kriegsende die Neutralität auf. 1946 kam Colonel Juan Peron (1895 - 1974) an die Macht. Seitdem war die argentinische Regierung daran interessiert, militärisch qualifizierte Fachkräfte ins Land zu holen. Mehr als 40.000 Deutsche wanderten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Argentinien aus. Darunter vermutlich auch einige Hundert aktive Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Auch gesuchte Kriegsverbrecher fanden unter neuem Namen Unterschlupf. Jahrelang kursierten Gerüchte und Spekulationen über Goldbestände aus dem "Dritten Reich", die angeblich in Argentinien deponiert wurden. In den 1990er Jahren finden Ermittler Hinweise, die den Transfer großer Teile des Nazigoldes nach Argentinien bestätigen. Weitere Untersuchungen ergeben, dass tatsächlich große Vermögenswerte von Deutschland über die Schweiz dorthin gelangten. In einem Netzwerk aus Vertuschung und Desinformation wurden Geschäfte mit erbeutetem Gold geführt.
    Der Film beleuchtet mit aufwendigen Spielszenen die Argentinien-Connection und begleitet die Ermittler bei der Suche nach dem legendären Nazi-Gold.

    ORF 2: MI 04.08.2010 23:00
    ORF 2: DO 05.08.2010 03:35


    Goldene Zeiten - Das heuchlerische Geschäft mit dem Gold
    Kaum stürzten die Finanzmärkte weltweit in die Krise, stieg die Nachfrage nach Gold. Nie war Gold so teuer wie heute. "Gold ist sicher", heißt es. Doch stimmt das wirklich? Und wer sind die Gewinner und die Verlierer im Geschäft mit Gold? Die Geschichte beginnt im Frankfurter Bankenviertel. Noch immer hat Deutschland nach den USA die größten Goldreserven der Welt - geschätzte 3.400 Tonnen - das ist mehr als die weltweite Jahresproduktion. In den USA sitzt einer der größten Goldförderer der Welt. Die Firma Newmont lässt sich nicht gerne in die Karten schauen, zumal das Unternehmen 2008 den "public eye award" erhielt - eine Negativ-Auszeichnung für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter besonders schlimm ausbeuten. Vor allem die Newmont-Minen in Peru und Ghana stehen in der Kritik. Am Rande der Stadt Cajamarca in Peru liegt die Goldmine Yanacocha - die größte Mine Lateinamerikas. Cajamarca ist trotz der Goldminen von Newmont eine der ärmsten Gegenden Perus. Die Böden sind durch den Goldabbau ausgetrocknet und verseucht, die Menschen krank geworden.
    Der Film zeigt Gewinner und Verlierer eines Booms, von denen die Menschen auf den Goldmärkten der Welt keine Ahnung haben.

    Phoenix: Di 21.09.2010 14:30

    Ich hab mir mal eben die griechischen Bonds rausgezogen (derzeit 31 Stück mit Laufzeiten bis 2040), den daraus resultierenden Finanzaufwand errechnet (Nominal-Rückzahlungen und jährliche Kupon-Zahlungen, teilweise in EUR umgerechnet) und alles auf eine Zeitachse gebracht. Wie im diesen Jahr auch, werden die nächsten großen Zahlungen im März, Mai und August 2011 fällig. Die beiden beigefügten Graphen zeigen einmal den momentanten Finanzaufwand ab heute bis Ende 2012 und einmal ab heute bis Ende 2040. Daneben habe ich auch noch einen Graphen erstellt, der den Jahresgesamtaufwand in MrdEUR anzeigt.

    Ich habe es so in Erinnerung:
    1.) Verkäufer macht eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (Anzeige eines Preises)
    2.) Käufer gibt ein Angebot ab (Bestellvorgang)
    3.) Verkäufer nimmt Angebot an (Bestellbestätigung)
    4.) Reklamationen jedweder Art

    Hierzu gab es ein Update auf Goldreporter:


    Malaysia: Weitere Provinzen haben Interesse an Edelmetallwährung


    Der Teilstaat Kelantan im Norden von Malaysia führte im August eine neue edelmetallgedeckte Währung als alternatives Geldsystem ein. Das Experiment wird einen Monat nach dessen Beginn von den Protagonisten positiv bewertet.


    “Die Resonanz in Malaysia ist enorm. Die Reaktion ist unglaublich”, sagt Umar Ibrahim Vadillo gegenüber der asiatischen Presse. Er ist der Chef von Kelantan Golden Trade. Seine Organisation setzte das erste Kontigent der neuen Währungsmünzen im Wert von umgerechnet 635.000 US-Dollar in weniger als einem Monat ab. Bis Ende des Jahres sollen in der malaysischen Provinz Kelantan bis zu 35-mal mehr davon in Umlauf sein.


    Die Staatsbediensteten des malaysischen Regierungsbezirks Kelantan (1,6 Millionen Einwohner) erhalten derzeit auf Wunsch bis zu 25 Prozent ihrer Bezüge in Goldmünzen (Dinar) und Silbermünzen (Dirham). Viele Unternehmer, darunter Autoverkäufer und Taxifahrer akzeptieren die Edelmetallmünzen.


    Sie wurden im vergangenen August in Kelantan als Alternative zu den malaysischen Währung Ringgit eingeführt. Sie gelten nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, werden aber von der Regierung Malaysias unausgesprochen geduldet.


    Nach den Aussagen von Umar haben nun drei weitere Provinzen Malaysias Interesse an der Einführung der Edelmetallwährung signalisiert. Es handelt sich demnach um Selangor, Kedah und Penang, Regierungsbezirke die von der politischen Opposition kontrolliert werden.


    Nach islamischem Recht besteht die Dinar-Münze aus 4,25 Gramm Feingold. Die Dirham-Silbermünzen müssen 3,0 Gramm Silber enthalten. Der Dinar entspricht einem Wert von 583 Malaysischen Ringgit (derzeit rund 183 US-Dollar). Der Dirham ist 13 Ringgit wert und wird aktuell gegen 4,08 Dollar getauscht.


    Die ursprüngliche Initiative für die Edelmetallwährung ging nach der Asienkrise 1997 vom einstigen Premierminister Malaysias, Mahathir Mohamad, aus. Er versprach sich durch den inneren Wert der Gold- und Silberwährung eine höhere Widerstandskraft des Geldes gegenüber Marktfluktuationen und Entwertung.


    Im Rahmen der aktuellen Finanzkrise haben sich Befürworter der unabhängigen Bimetallwährung nun des Vermächtnisses Mohamads erinnert, dessen Initiative von seinem Nachfolger Abdullah Badawi nach 2003 zunächst auf Eis gelegt worden war.


    Der Gold Dinar wird seit einigen Jahren bereits in moderaten Stückzahlen in Indonesien von der Münzprägeanstalt Wakala Induk Nusantara (WIN) geprägt. Er wurde hauptsächlich von Goldanlegern und Sammlern erworben. In Indonesien zirkulieren bereits rund 50.000 Dinar- und Dirham-Münzen. Beide haben eine lange Geschichte in der arabischen Welt. Der Name Dinar ist von der römischen Münze Denarius abgeleitet.

    das ist aber eine Tatsache und einfach genial das ist auch hier in Deutschland in einigen Städten geplant in Österreich werden die E-Bikes z.B Steuerlich gefördert sogar recht ordentlich das Problem ist da natürlich die verschiedenen Akkus

    In Israel gibt es die Firma Better Place die nach dem gleichen Prinzip so ein "Tankstellennetz" für E-Autos aufbaut. Vor über einem Jahr gabs da mal einen Bericht darüber im TV wo das noch im Planungsstadium war. In einem Trickfilm wurden die damals verschiedenen möglichen Umsetzungsvarianten vorgestellt z.B. in Form einer Waschstraße wo maschinell der Akku aus dem Unterboden entfernt und ein neuer eingesetzt wurde. Mittlerweile gibt es schon über 100 Akkuaustauschstellen in Israel und bis Ende 2011 soll die 1000er-marke geknackt sein.